Indiana Tribüne, Volume 19, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1895 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntagv. Tie tZgliche Tribüne- kostet durch den Tröger U Cents per Woche, die KonntazS-.Tribüne'I Cent J per Woche. Beide zusamme 15 Cent obe es Cents per rkonar. Per Post außerhalb de, Ktdt uzeschiikt i Vorausbezahlung V per Habe. DTTut 18 Süd Sll ab am a Straße. Indianapolis, Ind., 24 September '95 TerKopenhagener Freihafen. - MS eö sich vor acht Jahren herausstellte, daß der Plan, einen Nordost-see-Canal anzulegen, praktisch ausgeführt werden würde, sah man auch in Kopenhagen die Nothwendigkeit ein, etwas zu thun, damit die Stadt nicht völliz auf die Seite gesetzt werde. Man beschloß, einen Fre-ihaserl anzulegen. Hamburg hatte gerade zu jener Zeit seine großartige Freihafenanlage vollendet, und die Bewunderung, die das Werk schon damals hervorrief, trug be sonders dazu bei, daß der Plan, eine ähnliche Arbeit hier auszuführen, zur Reife gelangte und der Freihafen ge baut wurde. Er hat 15 Millionen Kronen gekostet. Wenn man dann das mächtige Terrain, das 120 Acres Land umfaßt, mit seinen zahlreichen Bassins und Packhäusern betrachtet, muß man gestehen, daß Alles sehr gut gerathen ist. Von den Sachkundigen wird auch anerkannt, daß die bei Kopenhagen ge fchaffene Freihafenanlage eine der schönsten und in technischer Beziehung eine der vollkommensten ist, die man kennt. Die Natur hat aber auch den Ingenieuren ihren unschätzbaren Beistand geleistet. Die Stadt liegt im Halbbogen um den Hafen herum, und kaum ist man aus diesem herausge kommen, so befindet man sich schon im Sunde. Diesem entlang streckt sich ge gen Norden eine der schönsten Promenaden der Welt, die sogenannte Langelinie", die eine prachtvolle Aussicht über den Hafen und die Nhede bietet. Die Promenade setzt sich an den schönen Strandweg" fort, dessen elegante Villen eine herrliche Aussicht übe? den Sund bis zur schwedischen Küste hinüber bieten. Im Rücken erstrecken sich prächtige Buchenwälder bis Helsingör. Einen Theil der Langelinie" hat Kopenhagen dem Freihafen opfern müssen, doch hat die Stadt einen Ersatz dafür erhalten. Denn der Freihafen ist ein Nordhafen mit einer vorzüglichen Einfahrt durch einen 600 Fuß breiten Einkauf, in dem sich ebensowenig wie an irgend einer andern Stelle ds Hafens keine Ebbe und Fluth findet. Die Schiffe, welche durch diesen Einlauf kommen, können in drei mächtigen Bassins sich vor Anker legen. Man hat einen vorzüglichen Ueberblick über die ganze Anlage, wenn man auf dem 3000 Fuß langen Kai steht, der den Freihafen, vom Sunde trennt und ihn gegen dessen Wellen .schützt. Dieser Kai ist zu einer Promenade umgeformt worden.indem man ihn hoch, auf den Dächern einer -ganzen Reihe Packhäuser, die gegen die See schauen, angelegt hat. Von hier aus hat man eine noch prächtigere Aussicht, über den Sund, als von der 'allen Langelinie", weil der Blick noch viel weiter in die See hineinreicht. Wendet man sich gegen das Land, so hat. man das große Freihafenterrain in seiner ganzen Ausdehnung vor sich. Zuerst sieht man die großen Administrationszebäude, die elektrische Station, die Pack- und Wachthäuser. die zusammen eine ganze Stadt bilden, dann die Bassins mit ihren Kais und Dämmen, wo man besonders die mächtigen Bollwerke für die neue Fähre, die eine leichte und schnelle Verbindung zwischen Kopenhagen und der schwedischen Nachbarstadt Malmö herstellen soll, bewundert, und endlich in weiter Ferne die großen Areale, wo der Freihafenbahnhof .angelegt werden soll, und die sich später mit Fabrikanlagen und industriellen Etablissements bedecken dürften. Das größte Gebäude in der ganzen Anlaae ist das Silo-Packhaus". das 150 Fuß hoch und für die Lagerung von Getreide bestimmt ist. "Silowerden die mächtigen vom Dache bis zum Keller gehenden Behälter genannt, in welche das Getreide oben eingelegt wird, um unten in gemahlenem Zustände wieder herauszukommen. In diesem Gebäude befinden sich 18 solche Behälter, deren jeder-2500 Tonnen Korn fassen kann. Dies gibt eine Vorstellung davon, wie viel das ganze Gebäude fassen kann, man muß jedoch die ganze Maschinerie in Wirksamkeit gesehen haben, um recht einen Eindruck davon zu erhalten, wie man hier mit dem Getreide spielt und es herein und heraus, herauf und herunter fahren läßt nur durch den Druck auf einen Knopf. In den Kellern finden sich Tunnels, in welchen das Korn kreuz und quer durch das ganze Gebäude geführt wird. Man sieht eine Reihe Elevatoren, die je 600 Tons in der Stunde nach den verschiedenen Höhen heraufbringen, und auf beiden Seiten des Packhauses ist tiefes Wasser, so daß die Schiffe direct laden und löschen können. Man war überhaupt bei der ganzen Anlage bestrebt, die Elektricität so viel wie möglich in AnWendung zu bringen. Es verdient noch hervorgehoben zu werden, daß man in Verbindung mit dem neuen Freihafen das ganze Leuchtthurmwesen im Kattegat und bei Skagen verbessert hat. Während man vor 25 Jahren in dänischen Fahrwäsfern nur 47 Leuchtthürme hatte, ist deren Zahl jetzt auf 135 gestiegen. Noch eine andere Anlage, deren Vollendung gegen Ende dieses Jahres entgegengesehen wird, ist erwähnen--werth: Die Dampffähre zwischen Ko penhagen und Malmö. Von StockHolm und feinen Eisenbahnverbindungen nach Norden hin werden die Züge über Malmö die schwedischen Produkte mit dem Nreibafen als Zwischenalied

nach' dem Auslande' führen, uirti von Christian!- werden die norwegischen Waaren mit der schwedischen Küstenbahn über Gothenburg gehen und dann auf der neuen dänischen Küsten bahn über Helsingör nach dem Freihasen geführt werden, um von hier aus ihre weitere Reise in die Welt anzutre-ten.

Die weiße Nasse in den Tropen. Wer einen Portugiesen sieht, dessen Urahnen in den Tropen gelebt haben, findet merkwürdige Aehnlichkeit mit dem Negertypus. Außer Spaniern, Portugiesen und Semiten gibt es in den Tropen überhaupt wenige Weiße. die sich bis über die dritte Generation dort erhalten. Sie haben selten GroßVäter, gesweige denn Urgroßväter ihrer weißen Rasse dort aufzuweisen. Schon in der zweiten Generation beginnen meist die Vermischungen. Diese werden von Geschlecht zu Geschlecht im. mer häufiger. Der TypuS des Weißen selbst, der unvermischt durch drei Generationen dort ausdauert, beginnt sich schon dem Tpyus der Tropenzone zu nähern. Mit. der veränderten Lebensweise wirdSitte, Wesen und Cha rakter ein anderer. Es fragt sich, was gewinnt eine Nation, wenn? sie in den Tropenländern Conialpolitik treibt? Kann sie die dort weiterlebenden Geschlechter noch streng genommen als die ihrigen ansehen? Ist Jndisch-Britan. nien, ist selbst das noch in kalter und gemäßigter Zone gelegene Neu-Eng-land ine Bereicherung und Vergrößerung der englischen Nation und Rasse? Ist das afrikanische Frankreich, das asiatische Frankreich eine Stärkung und Vermebrung oder eine Verminderung und Vermischung deS französischen Blutes? Ist der deutsche Besitz in Afrika einer Ausbreitung deutscher Rasse, deutscher Art ' und deutschen Charakters gleichzusetzen? Diese Fra gen in einer umfassenden Weise zu er. gründen, bat man auf dem Gebiete einer großartigen Sammelsorschung angefangen. Von Virchow angeregt, ha die Deutsche Colonialgesellschaft die tropen-hygienischen Fragebogen in vielen Hunderten von Exemplaren zu dem namhaftere siropenarzten und Consulaten herumgesandt, und von Wien auö ist die Leitung dieses ganzen wissenschaftlichen Unternehmens der deutschen Regierung und insbesondere der Gelehrtenwelt Berlins angetragen. Wie von der deutschen Regierung im Reichstag erklärt wurde, ist ein Anfang zur Laboratoriengründung bereits vorhanden in Kamerun. Das große,bis jetzt angesammelte Material franzosischer, spanischer, deutscher, englischer, hollandischer und anderer Fragebogen von 83 Mitarbeitern der verschiedensten Nationen, das der Sichtung und Ausarbeitung von fachkundiger (Seite ." unter der Oberleitung wissenschaftlicher Koryphäen harrt, hat, soweit es bis jetzt bearbeitet ist,, ergeben, daß Umwandlungen physiologischer wie pathologischer Art mit der weißen Rasse in den Tropen vor sich gehen, daß die Tropen sozusagen die Jungmühle für die Rassen sind. daß analoge Vorgänge, wie sie in der Atmosphäre um den Aequator herum stattfinden, nicht nur in der Lust, son dern auch in den Organismen (Thier, Pflanze, Mensch) eine Rolle zu spielen scheinen. Kreiswanderungen, analog denen der Atmosphäre (wie wir sie von den Passatwinden her kennen) finden auch in den Jahrhunderten und Jahrtaufenden unter den Organismen statt, und eZ scheint, daß ein Gesetz der Artenbildung durch Zonenwechset bei dem ganzen Acclimatisationsprceß der weißen Rasse in den Tropen maßgebend ist. Wie weit nun die pathologischen und physiologischen Veränderungen in denTropen im Körper des Wetßen gehen, daS soll durch zonenvergleichenbe Studien in einem äquatorialen Laboratorien-Netze um den Erdball herum nachgewiesen werden. Die neue deutschen Kreuzer. Aus den officiellen Mittheilungen des ReichsMarineamteö erhellt, daß die neuen Kreuzer, deren Bau binnen Kurzem in Angriff genommen werden soll, eine in der deutschen Marine noch nicht vertretene Schisfsgattung repräsentiren werden, deren Vorbilder in den neuesten und besten geschützten Kreuzern der nordamerikanischen, englischen und russischen Marine zu suchen.sind. .Die neuen Kreuzer werden ganz aus Stahl gebaut und de? Umstand, daß sie einen glatten Stahlboden erhalten und nicht, wie die übrigen Kreuzer, mit einem doppelten Holzbelag und Kupferhaut von der Wasserlinie an, versehen werden, läßt darauf schließen, daß sie weniger für den überseeischen Dienst bestimmt sind, als an der Seite der Schlachtschiffe Dienste zu leisten haben werden.' 'Hierfür spricht auch ihre sehr starke Artillerie, die sich wie folgt zusammensetzt: 2 21 Centimeter-Geschütze von 40 Kaliber Länge in gepanzerten Drehthürmen, 2 15 Ceniimeter-Schnellladeka-nonen, 40 Kaliber lang, ebenfalls in gepanzerten Drehthllrmen, 4 15 Cen-timeter-Schnellladekanonen ' gleicher Länge in gepanzerten Casematten, 10 8,3 Centimeter-Schnellladekanonen von 30 Kaliber Lange, hinter Stahlschilden, 10 3,7 Centkmeter-Magazin-geschützen und 4 3 Millimeter-.Maxim-gewehren. Diese 30 Geschütze, unter denen sich allein 23 Schnelllader befinden, verleihen den Schiffen eine außerorbentliche Angriffs stärke, die noch durch drei Unterwasserlancirrohre ein Bug- und zwei Breitseitrohre von 45. Centimeter Kaliber, erhöht' wird. Der Panzerschutz der neuen Kreuzer besteht in einem sich, über die ganze Schiffslänge erstreckenden, starkgewölbten Panzerdeck. Unter ihm liegen die Maschinen,. Kessel- und MunitionSräume. Einen - ferneren Schutz bietet ein 2.5-Meter hoher und 70-Eentimeter dicker. Korkdamm, der sich über 70 Meter Sc&:ffslän..iii

beiden Seiten erstreckt. D'ce Schiffe sind in zahlreiche wasserdichte Zellen getheilt. Nach den Erfahrungen, die man mit dem Dreischraubensystem in der nordamerikanischen, französischen und unserer eigenen Marine gemacht hat. lag es nahe, es auch für die neuen Kreuzer zu verwerthen. Die Schiffe erhalten drei von einander unabhängige Maschinen, die in getrenntenRäumen liegen. Dieses System hat weniger den Vortheil einer großen Geschwindigkeit, die auch mit zwei Schrauben zu erreichen ist, als eines großen wirthschaftlichen Nutzens hinsichtlich des Kohlenverbrauches. Das Reichsmarine-Amt wird wohl mindestens 21 Knoten bei nicht zu starker Inanspruchnahme der Kessel verlangen. schon mit Rücksicht auf die Kreuzer fremder Marinen. Die Maschinenstärke wird etwa 10.000 Pferdekräfte für jedes Schiff betragen. Die Wasserverdrängung dieser Kreuzer zweiter Klasse liegt je nach der mitgeführten Kohlenmenge, zwischen -5650 und 6100 Tonnen, übertrifft also die der Kaiserin Auausta noch um ein Geringeö. Ihre Länge beträgt 105 Me. ter. die Breite 17.4 Meter und der Tiefgang 6.25 6.61 Meter. Die Bauzeit ist auf zw Jahre berechnet. Kaufleute als Contraetarbeiter. Der SchatzamtSsecrekär hat auf eine bezügliche Anfrage die Erklärung abgegeben, unter dem Contractarbeitergesetz fei es unzweifelhaft strafbar, wenn die hiesigen Agenturen europäischer Versicherungsgesellschaften Commis, Buchhalter, Geschäftsführer und Beamte überhaupt hierherbrächten. In jedem solchen Falle könne der unter Contract importirte Beamte zurückgeschickt werden, wenn er noch kein Jahr im Lande sei, andernfalls dürfe er Hierbleiben, doch bleibe es möglich, von der ??irma eine Geldstrafe in Höhe von

$1000 einzutreiben. Diese Entscheidung ist interessanter, als die Zeitungen, welche sie besprochen baben, auf den ersten Blick erkannten, sagt die N. Y. St.-Ztg." Wenn das Gesetz auf derartige Einwanderer AnWendung findet und durchgeführt werden kam, so werden nicht nur die europäischen VersicherungS Gesellschaften mit Agenturen in den Ver. Staaten betroffen. Die Jmportation von jungen Kaufleuten unter Contract finde! fortwährend in großem Umfange statt. Eine ganze Masse hiesiger Firmen, die europäische Häuser vertreten, sind daran betheiligt, und deutsche 'Häuser nicht weniger als englische. Wct.i der europäische Kaufmann wünscht, seinem Sohn oder sonst einem jungen Verwandten Gelegenheit zu geben, die englische Sprache besser zu lernen oder amerikanische. Geschästömethoden zu studiren, so schreibt er an seinen Correspondenten in den Ver. Staaten und es findet sich dann gewöhnlich schnell ein Unterkommen. Manchmal liegen auch andere Gründe vor, jedenfalls bleibt es aber Thatsache, daß hiesige Geschäftshäuser mit jungen, Leuten, die in Europa engagirt und also unter Contract importirt wurden, angefüllt sind. Die Anwendung des Contractarbeiter - Gesetzes auf diese jungen Leute wäre um so weniger anzufechten, als durch ihre Jmportation thatsächlich die Löhne gedrückt werden. Europäische Arbeiter sind anfänglich wohl mit einem geringeren Lohn zufrieden, beanspruchen sehr bald aber dasselbe, waö die schon längere Zeit anwesenden Berufsgenossen erhalten, und die Union sorgt dafür, daß dies dort erzwungen wird, wo eS nicht freiwillig geschieht. Bei den jungen Kaufleuten liegt die Sache ganz anders. Sehr viele von ihnen beanspruchen eigentlich gar keine Vergütung, weil der Vater ihnen die Mittel zum Lebensunterhalt gewährt, und sie werden vielfach überhaupt nur bezahlt, weil man, der Disciplin wegen Niemandem imGeschäft haben will, der umsonst arbeitet und also sein eigener Herr ist. Geht ein solcher Gehilse nach Europa zurück, so ist er leicht zu ersetzen, denn der Andrang ist gewöhnlich größer, als der Bedarf. Natürlich leiden darunter Diejenigen, die auf ihren eigenen Verdienst angewiesen sind und keine Zuschüsse erhalten. Freilich wird daS ContractarbeitnGesetz hieran nichts ändern, wie es sich ja überhaupt als zwecklos erwiesen hat. Erstens wirdNiemand da sein, der Anklagen erhebt, und wenn daS wirklich geschehen sollte.so dürfte es nicht schwer sein, einen Weg zu? Umgehung zu sinden. Statt also einen Kampf gegen Zustände zu führen, die doch nicht zu ändern sind, sollten die Amerikaner lieber von den Deutschen und Engländern lernen und ihre Söhne ebenfalls in fremdeLänder schicken, um die Sprache, Sitten und Gebrauche der Völker kennen zu lernen, denen sie Waaren verkaufen wollen. Dadurch werden sie daS Exportgefchäft schnelle: in die Höhe bringen können, als durch alle anderen Mitte! und die fortwährend in neuer Form angestrebte Hilfe der Regierung. Es kann uns und anderen Nationen nur nützen, wenn wir uns gegenseitig besser kennen lernen, und daß so viele Ausländer hier mit großem Erfolge geschäftlich thätig lind, liegt zum großen Theil daran, daß sie mehr von der Welt gesehen haben, als die Amerikaner. Solange die amerikanischen Kaufleute an der Scholle klcöen-bleiben, und nicht selbst Umschau halten und Ersahrungen sammeln, werden sie sich auch nicht ihren Antheil am Welthandel zu sichern im Stande sein. i Der tiefste Ton. Helmhslz hat in seinem grundlegenden .Werke, der .Lehre von den TonempfindungenValS tiefsten noch wahrnehmbaren Ton das Subcontra-A bezeichnet. . das . in der . Secunde . 23 Schwingungen, macht. Neuerdings ist diese Angabe des oftern angezweifelt und behauptet worden, daß die untere Tonarenze noch etwa anderthalb Octaden tiefer -liege. -Zur Feststellung die, ta Stttitfia hat Dr. W. S. L. van

Schack in RotkrLam Experimente mit einer schwingenden Stahlfeder von 1 Millimeter Dicke und 26 Millimeter Breit: gemacht, die in einem Schraubstock c:7.gek!em:nt und an deren oberm Rande eine Platte von 8 Centimeter breite befestigt wurde. Durch Weischieben der Platte konnten die von ?er schwingenden Feder erzeugten und w Subcontra - Octave angehörign Töne immer tkfer gestimmt werden. Diese Versuche zeigten, daß Helmholtz nit seiner Angabe recht hat. Das ?ubcontra-A ist thatsächlich der tiefste, zhne' Einschränkung wahrnehmbare Ton. Der nächsttiefere Ton, Subcon-5ra-G. war nur noch ab und zu. unter besonders günstigen Umständen hörbar. Diese? thatsächlich tiefste allenfalls noch wahrnehmbare Ton hat etwa 25 Schwingungen in der Secunde. Bei noch tiefern Tönen verschwand der Grundton gänzlich, und nur die obern Töne konnten gehört werden. So z. B. wurde, als die Stahlfeder auf den Ton Subcontra-Dis eingestellt wurde, nicht mehr dieser-Ton gehört, sondern die eine bezw. anderthalb Octaven höher liegenden Nebentöne Contra-Dis und Contra-Ais. Daß der Grundton Subcontra-Dis thatsächlich noch vorHanden war, wenn er auch nicht mehr gehört werden konnte, ließ sich durch die den Augen wahrnehmbar gemachten Luftschwingungen beweisen. Dieser Ton war also in Wirklichkeit nicht mehr zu hören, sondern nur noch zu sehen. ' Dasselbe Resultat hatten Versuche mit mächtigen gedeckten Lippenpfeifen von 10 Meter Länge. Auch hier war daS Subcontra-A noch grade hörbar, wenn auch schon viel schwächer, als der Ton, der nur um ein halbes Intervall höher ist, nämlich Subcon. tra-B; das Subcontra-G war nur noch ab und zu und das SubcontraFis gar nicht mehr hörbar. Die obere Grenze der wahrnehmbaren Töne schwankt. Im allgemeinen kann man sagen, daß der höchste für das Menschencbr hörbare Ton das siebengestrichene C mit 16,896 Schwingungen rst. Demnach umfaßt daS menschliche Oh? etwa 10 Octaven.

- QemelnnütjlseS

Beinbrüche und Geflügel. Bei allen Arten Geflügel, besonders bei größeren Thieren kommen Beinbrüche vor; diese können zuweilen mit den einfachsten Mitteln geheilt werden.' Bei jedem Knochenbruch ist die erste Regel: die gebrochenen Knochenenden genau so aneinander zu bringen, wie der Knochen vor dem Bruche beschaffen war, und die Knochenenden mittels einer einfachen Bandage in dieser Richtung oder Stellung zu erhalten. Man benütze eine Leinen- oder Flanellbinde, mit welcher die Bruch. stelle gleichmäßig von oben nach unten umwickelt wird. Auf die Binde bringt man an jeder Seite des Beines eine schmale, sich glatt anlegende Pappoder Spanschiene und befestigt diese mit einer fest darüber gelegten Binde, die mit Wasserglas oder mit recht steifem Tischlerleim dick bestrichen wird. Das Anlegen eines Gipsverbandes ist noch einfacher. Von einer gegipsten Binde schneidet man ein fingerbreites Stück ab und legt dasselbe so lanae in'S Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Ueber den mit einer Flanellbinde umwickelten Knochenbruch wird nun die Gipsbinde von oben nach unten gewickelt.' Sobald der Gipö trocken ist, sperrt man daS Thier in einen BeHalter, . welcher mit Stroh belegt ist, so, daß es sitzen bleiben muß, aber leicht zum Futter kann.. Nach einigen Tagen kann etwas Bewegung gestickt w:rden, nach mehreren Wo cken d:x der Verband weggenommen. Thiere mit gebrochenem Ober- oder Unterschenkel sollte man, wenn sie nicht sehr werthvoll sind, schlachten. Reinigen eingetrockneter Pinsel. Ein Theil Soda löst man in drei Theilen Wasser, gießt die Lösung in ein Cylinderglas und hangt in dasselbe die vertrockneten Pinsel so ein, daß sie etwa zwei. Zoll hoch vom Boden, ' des Gefäßes entfernt bleiben. Die. Lösung- bleibt bei 140 153 Grad Fahrenheit 12 24' Stunden ruhig stehen, nach welchen Zeit selbst steinhart vertrocknetePinsel so erweicht worden sind, daß : sie leicht mit Seife gereinigt werden können.' Sorgfältig muß man aber die Temperatur beobachten,"weil bei größerer Wärme namentlich die' Borstenpinsel angegriffen und verdorben wenden. .' B e h a n d l.u n g ' feuchter Wände. In neugebaüten Häusern kommt es nicht selten vor, daß die Tapetenwände feucht werden, worauf sich Schimmel bildet; um dieses 'zu verhindern oder den Schimmel zu vernichten, nimmt man Salicylsäure, löst dieselbe in Spiritus (1:4) auf und betupft mit--tels eines, kleinen Schwammes ' die grün-weißen Schimmelflecken, welche sofort verschwinden. Um die so behandelten Stellen zeigt sich keine neue Ansiedelung hön Parasiten, während dies anderwärts der Fäll ist. Die Anwendung dieses Mittels empfiehlt sich insbesondere dort, 'wo zur Winterzeit in' einem' ungeh:izten 'Raum der Schimmel vertilgt werden soll. .Cremefarbigen Stoff auf einfache Weise' zu reinigen.' Zwei Theile warmes Wasser werden mit , einem Theil gutem 90procentigen Spiritus vermengt.' Der Stoff wird über ein Plättbrett gelegt, mit einer nicht zu scharfen Bürste regelmäßig mit der Losung gut' gebürstet und sofort mit gewöhnlichem Gips " . bestreut. ; Der GipS ermöglicht .ein schnelles Trocknen und läßt auch.keine unsauberen Strei fen zurück, kann alfo reichlich aüfge-' tragen werden. Nachdem nun ' der Stoff ' vollständig " trocken geworden wird der" GipS. abgebürstet 'oder - mit einem Stück weißer. Gaze abgerieben und nicht zu. heiß geplättet. ' Glanzplätten. Meist verwendet man zum Glanzplätten den fogenannten , Stärkeglanz. Derselbe wird dargestellt, indem man ein Pfund Stärke mit 245 "Gran , geriebenem Stearin kocht. Von diesem Stärke--i

glänz thuk man etwas in die Starke und tränkt mit dieser die zu bügelnde Wäsche. Man befeuchte die Kragen, Manschetten, Hemden etc., nachdem sie trocken geplättet worden sind, auf der rechten Seite' leicht mit einem in reines Wasser getauchten und wiederum gut ausgedrückten reinen Leinwandfleckchen, lege sie auf eine harte, glatte Fläche (Glanzpappe oder ein glattes Brettchen von Hartholz) und plätte mit einem Glanzplätteisen oder mit der hinten abgerundeten Kante eines gewöhnlichen Plätteisens rasch in kurzer schaukelnder Bewegung hin und her, bis sich ein schöner Glanz über die ganze Fläche verbreitet. Der Glanz entsteht hauptsächlich durch schnelles Plätten mit heißem Eisen unter starkem Druck un9 bei schaukelnder Handbewegung. Heißes Eisen bei wenig Druck gibt ungenügend Glanz; ebenso ein zu kühles Eisen bei starkem Druck. Beim Glanzplätten ist besonderS darauf zu achten,' daß die Wäsche nicht zu feucht gemacht wird, denn sonst verliert dieselbe ihre Steifheit und es entstehen leicht Blasen. Leinenwäsche ist leichter glänzend zu machen, alS Baumwollwäsche. Wünscht man besonders schonen gleichmäßigen Glanz zu erzielen, so lege man zum Schluß das glanzgestärkte Wäschestück der Länge nach (die rechte Seite nach oben) auf den Tisch, setze das Plätteisen links quer an und fahre mit demselben unter möglichst starkem Druck und ohne jede Unterbrechung bis an's andere Ende des Wäschestückes hin. Bei diesem Handgriff muß der Oberkörper so weit über den Tisch gebeugt werden, daß derDruck mit beiden Händen senkrecht auf daS Plätteisen aus geübt wird, denn auf diese Weise allein kann ein solch starker Druck erzielt werden, wie er zur Erzeugung eineS gleichmäßigen prachtvollen Glanzes nöthig ist. Bei dem Anfangs vorzunehmenden Plätten auf der linken Seite dagegen darf nur kurze Zeit mit starkem Druck geplättet werden, damit nicht das feine Aussehen der rechten Seite verdorben wird. Auch soll die innere Seite der Kragen und Manschetten nicht vollständig trocken und nicht glänzend geplättet werden, weil dieselben leicht dadurch an Steifheit verlieren. Heringssalat. Man nimm! ziemlich Kalbsbraten, vier Heringe, welche man in frisches Wasser legt, vier hartgesottene Eier, Pfeffer.Senfgurken. rothe Rüben. Aepfel. eine Zwiebel und Kartoffel, dieses alles in kleine viereckige Stücke geschnitten. Das Gelbe von den Eiern wird fein gedrückt, Oel daran gerührt, dann Essig und Wasser nach Belieben an die geschnittene Masse gethan und zuletzt etwas Senf und Pfeffer und ein klein wenig Zucker dazu gegeben. (Tüchtig rüyren und etwas stehen lassen.) Will man den . Salat besonders fein haben, so misch! man noch eine Tasse Kapern darunter, ver ziert ihn mit Krebs schwänzen u. s. w. IHM WontJnianVe. In Madison County, Ky., wird von Amtswegen Heirarhscandidaten der möglichste Vorschub geleistet: wer dort seine Steuern bezahlt, wird auf Verlangen vom Sheriff kostenfrei m die Rosenfesseln der Ehe geschmiedet. JameS P. Clark von Niantic hat kürzlich einen Hummer gefangen, der, seiner ungewöhnlichen Größe nach zu urtheilen, mit Noah m der Arche geWesen sein muß; daS Thier maß von der Scheeren- bis zur Schwanzfpitze 42 Zoll und wog 24; Pfund. JnderSradtNewAorkfoll eine permanente Ausstellung! von Produkten der Industrie und Landwirthschaft Rußlands etablirt werden. Der russische Consul, unter dessen Controle das Unternehmen gestellt wird, erwartet, daß durch dasselbe die HandelsbeZiehungen zwischen den Ver. Staaten und Rußland eine bedeutende Förderung erfahren' werden. Nach Ausweis. des diesjährigen Adreßbuches von New Fork gibt es in genannter Stadt nicht weniger alö 4351 selbstständige Personen mit dem Namen Smith und in dieser Zahl sind Diejenigen, welche diesen Namen mit einem y anstatt mit i schreiben oder denselben am Ende em e hinzufügen, noch gar nicht mit einbegriffen. Im Vergleich mit jenen ist die Zahl der Jones und Johnson klein, denn von Ersteren aiöt es nur 1100 und von Letzteren 1600. Der amerikanische Schachchampion H. N. Pillsbury, welcher auf dem internationalen Tournier u Hastings, England,' die Siegespalme errungen hat, ist zur Theilnahme an einem Wettspielen, daS im November in St. Petersburg stattfinden soll, einge laden worden, doch hat er noch keine Erklärung abgegeben, ob er dieser Einladung Folge leisten wird oder nicht. Er gedenkt aber, sich im nächsten Jahre mit Steinitz oder Lasker zu messen. Von dem jüngsten South Enid, Oklahoma, verstorbenen berüchtigten Banditen Zip Wyatt wird behauptet, daß er mehr Rindvieh und Pferde gestohlen,' mehr Bahnzüge und Banken beraubt, mehr Morde begangen, der Regierung eine bedeutendere Summe Geld gekostet und eine größere Anzahl Beamte und Bürger getödtet hat, als jemals ein Verbrecher in den Ver. Staaten. Er wurde auf dem Friedhofe des genannten Ortes begraben und sein Leichengefolge bestand nur aus drei Personen, dem Leichenbestatter, dem Kutscher deS Leichenwagens und dem Todtengräber. Von einem schweren Sturme wurde der Dampfer Paris- auf seiner letzten Reise heimgesucht. Sturzwellen richteten nicht allein auf Deck bedeutenden Schaden an, fondern auch mehrere Passagiere erlitten Verletzungen. Rev. Rowland Hall, ein auf dem Wege nach Boston befindlicher englischer Geistlicher, wurde von einer Welle mit solcher Gewalt niedergeschleudert, daß er ein Bein und mehrere Rippenbrüche davontrug. ' Er wurde sofort nach der 'Ankunft im New Aorker Hafen nach dem

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fytraii 3u Kaben KcrgrsMvar James Eschen aus Alamede, Eal., erlitt eine Schulterverrenkung und verschiedene andere - Passagiere trugen leicbtere Verletzungen davon. , Im Gefängniß zu Oroville befindet sich ein gewisser Thomas Laughty alias Locklin unter der Besckuldigung, unweit von Nevada City den Postkutscher Arthur Meyers ermordet zu haben. In merkwürdiger Weise wurde der Verdacht auf Laughty gelenkt. Derselbe war in Chico wegen Diebstcchls zu 90 Tagen Gefängniß verurtheilt worden und während er diese Strafe verbüßte, hörte in einer Nacht sein Zellengenosse George Evans ihn im Schlafe murmeln: Ich erschoß Arthur Meyers und wenn ich den alten nicht in den Busch bekomme, kriegt er mich." Am nächsten Morgen erzäblte Evans dem Burschen, was er gehört hatte, und dieS brachte denselben derartig in Wuth, daß er seinen Zellengenossen mit eimm eisernen Spucknapf erschlagen wollte. Oom Nuölan?e. Einen weiblichen Nachtwächter besitzt die Gemeinde Reußen im Kreise Weißenfels. Der NachtWächter dieses Ortes liegt nämlich schon seit längerer Zeit in der Klinik zu Halle krank und so verrichtet nun sein Weib den Nachtdienst mit Pünktlichkeit. Ein deutscher Fahnen flüchtiger Namens Falke vom 57. preußischen Jnsanterie-Regiment stellte sich dieser Tage der Militärbehörde in Arras mit dem Ersuchen, in die Fremdenlegion eintreten zu dürfen. Er gibt an, wegen schlechter Bchandlunz durch dre unterofflaere entflohen zu sein. Der in der Maschinensabrik von Junker & Ruh in Karlsruhe bedienstete Arbeiter Koch kam Nachts betrunken nach Hause und skandalirte mit seiner Frau, die er schließlich noch derart bedrohte, daß sie zum Fenster des vierten Stockes hii aussprang, was ihren Tod zur Folge hatte.' .Die Frau, ist 30. Jahre alt der Mann 60, beide hatten erst voi tirra Jahressrist geheirathet. Am nächsten Morgen noch lag seine Frau todt aus dem Straßenpflaster. E i n liebenswürdiges Inserat veröffentlicht das sogenannte Brandcomite" in Neuhaus a. P., wo es jüngst gebrannt hat: An alle, die das Ausräumen zum Stehlen ausnützten, ergeht hiermit die Aufforderung, binnen 8 Tagen die entwendeten Sachen zurückzubringen, widrigenfalls gegen 15 bis jetzt bekannte Diebe, Neuhauser und Auswärtige, unnachsichtlich Anzeige bei der Gendarmerie erstattet werden wird. Es soll uns Niemand den Vorwurf der Hartherzigkeit machen! Die Universität zu Ba. sel ist kurz nacheinander von schweren Verlusten heimgesucht worden. Nach ?Zrofessor Dr. v. Sury. dessen Ableben ürzlich erfolgte, ist der PhysiologieProfessor Dr. Miescher gestorben, und zivar in DavoS, wo er Heilung von tu nem langwierigen Lungenleiden suchte, und ferner ist der Archäologe Professor Johannes Töpffer in Porto d'An. zw (bei Rom) einem Herzleiden erlegen. Töpffer, ein geborener Livlän der, it seit 1894 außerordentlicher Professor. Sein Hauptwerk ist die Attische Genealogie", eine Darlegung der Geschichte der athenischen Adelsge schlechter. Der Anarchist Coden, der in contumaciam zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt worden war, ist jetzt von dem Geschworenengericht des Seine-Departements in Paris freigesprochen worden. Entgegen dem Verfahren, das gegen die übrigen im Processe der 30 contumaciam Verurtheilten beobachtet worden war. hatte der Generalstaatsanwalt ae?en Coyen die Anklage aufncht erholen und ibn aU eben der gefährlichsten Anarchisten dargkstellt. EtnejchrecklicheThatist m dem etwa zwei Mein unweit der ireußischen ' Grenze entfernten polni'chen Dorfe. Swoyno verübt worden. ZIn jüdischer Händler von dort holte "ich von dem Kaufmann Feybusch in Zollub 1000 Rubel für gelieferte Wolle. Als er heimkehrte und sich zur )Zuhe begab, dranz ein Mann in sein Schlafzimmer und wollte ihn erwürzen. Der Händler bat flehentlich, ihm das Leben zu lassen, er könne nehmen, was er nur wolle. -Der Mann nahm das ganze Geld und wollte stch entfernen. Da beging der Händler die UnVorsichtigkeit und rief ihm nach, er kenne ihn und, er würde seiner Strafe nicht entgehen. Auf 'diese Aeußerung hin kehrte der Kerl zurück und schlitzte ihm vollständig den Leib auf. Der Händler war bald darauf todt. Seine Frau, welche sich in anderen Umständen befand, eilte ihrem. Manne zu Hilfe, doch auch sie wurde so schwer verletzt. daß sie bald darauf ihren Geist aufgao. - , -. -

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Rath

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