Indiana Tribüne, Volume 18, Number 361, Indianapolis, Marion County, 17 September 1895 — Page 2
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Erscheint Täglich und Sonnlagv. Die tZgttche.?rib2ne- kostet durch den T,Sger U SentS per Woche, die eonntazS-.Trtbüne' Gent per Oo4c Seide zusammen 15 Cent der KZ SentZ per klonat. Per Post außerhalb de, tadt zugeschickt t Vorausbezahlung P per Uttr. Osn 18 Süd Alabama Stratze. Indianapolis, Ind., 17. September '95 Der Nihilismus inNukland In letzkr Zeit hat der Telegraph Nachrichten aus Odessa und anderen Theilen Rußlands gebracht, wonach dort wieder einmal ein nÄilistisches Nest entdeckt und zum Theil ausgenommen worden sei. Der Fall ist nicht vereinzelt, sondern ohne Zweifel die Folge einer weitgehenden Jagd nach Nihilisten, die im Reiche des Zaren veranstaltet worden ist. Vor ein paar Monaten war ihr nämlich in Moskau eine gleiche Entdeckung vorausgegangen, die man indessen geheim zu hal ien verstanden hatte. Dort wurden Dynamit, Bomben, Waffen, ein kleines Revolution-Arsenll gefunden, und natürlich auch allerlei Leute am Kragen genommen. So wenigstens rühmte sich die dortige Polizei ihres Eifers, an deren Spitze derselbe Herr WlassowSki steht, der soeben trotz aller Anstrengungen des Generalgouverneurs von Moskau, Großfürsten Sergius, es nicht hat durchsehen können, zum Generalmajor befördert zu werden. Man brauchte sich da nicht zu wun dern, wenn die Geschichte von der tnU deckten Nihilistenhöhle zum Theil oder auch ganz wäre erfunden gewesen aus Sehnsucht nach den Generalsepauletten. Indessen ist auch daran nicht zu zweifeln, daß der NihilisTttls sich wieder zu regen beginnt, undr hat seine guten Gründe dazu. Das grobstilige Regiment Alexander's III. hatte allmälig die Menge ver Unzufriedenen sehr gesteigert. Man war längst dieser eisernen, wenigstens grob hölzernen Faust müde, mit der von Gatschina an bis auf daö letzte Dorf im letzten Gubernium hinab regiert wurde. Nur wagte man nicht sich zu äußern. Als Nikolaus II. zur Regierung kam. ging das ufl" durch's Land, aber die Zarenrede bei Gelegenheit der Thronbesteigung. die übereilte Antwort auf eine keineswegs so sehr frevelhafte Bitte einer Landschaft, schlug plötzlich die Erwartungen sofortiger liberaler Reformen nieder. Dennoch blieb man dabei, für späterhin von dem jungen Zaren eine Schenkung nach freiern Formen der Verwaltung hin zu erwarten. Er sei jng, er sei neu, er sei Ehemann in den Flitterwochen man müßte noch warten, es werde schon anderZ werden. Aber man warittt vergeblich, eS blieb beim Alten, so sehr beim Alten, daß selbst Leute mit so ruinirtem Ruf wie der Generalgouverneur von Wilna und der. Gouverneur von Kowno auf ihren Posten belassen wurden. In Moskau blieb auch der Großsürst Sergius im Amt und fuhr fort, den Unwillen und die Mißachtung des Moskauer zu stärken. Man erzählte sich dort z. B., er habe, um sich beliebter zu machen, den Wunsch geäußert, an die Geschlechtsbücher des Moskauer Adels ausgenom men zu werden, fr jedoch von dem Adelsmarschall von Moskau durch eine aeschickte Wendung der Sache abgewiesen worden: es gebe ein Geschlechtsbuch der vor Rurik Abstammenden; hier könne man ihn nicht eintragen, da er dieser Anforderung nicht .genüge; ihn in ein niederes Geschlechisbuch einzutragen, gehe kaum an, und so könne er nicht Moskauer Edelmann werden. Dies kann als Beleg dafür gelten, wie schlecht der Großfürst in der Meinung der Moskauer bewerthet wird, die seinen Vorgänger, den alten Fürsten Dolgoruki, hoch verehrten, obwohl er sie seineSchulden in Millionen bezahlen ließ. Die in Moskau wie anderwärts' wachsende Mißstimmung nun ist eben das geeignete Wetter für solche Pilze, wie die Nihilisten sind. Seit der Ermordung Alexanders II. oder der Katastrophe von Borki erlitten sie große Niederlagen, es wurde mit großer Härte gegen sie verfahren, und geschwächt wie sie sich fühlten, ent täuscht durch die feindselige Haltung der niedern Volksmassen, hielten sie lange Zeit an sich. Auch mochten sie rechnen, daß die arge Willkürherrschaft unter Alexander III. ihnen mehr nütze als ein actives Vorgehen von ihrer Seite. Kaum war aber Alexander III. todt, so anderten sie ihre Haltung. Vorbereitungen zu Attentaten waren schon vorher in Smolensk sür die Manöverzeit entdeckt worden, in Petersburg waren verdächtige Leute verhaftet worden; dann in Moskau, jetzt in Odessa, und aus dem Südwesten und Westen Ruß lands wird ebenfalls von Erstarkung te Nihilismus berichtet. Man kann auch diese Erscheinung, wie die rus-sisch-bulgarische Politik, fast als em Symptom des Geistes ansehen, der au genblicklich an der Newa die Oberhand hat. Pferdefleisch alS Nahrung. In dem .Centralblatt für Nah-rungs-und Genußmittel-Chemie" bricht H. Beringe? eine Lanze für .das Pferdefleisch als Nahrungsmit- ' id" in einem längeren Artikel, dessen Ausführungen gerade jetzt, da die Ausfuhv von Pferdeconserven nach Deutschland angeregt wird, besonders zeitgemäß erscheinen. Wir entnehmen demselben Folgendes: .ES 'ist ein völlig ' unbegründetes, sinnloses Vorurtheil, das heute noch viele Menschen abhält, Pferdefleisch zu essen. Niemörnd kann sich eigentlich Rechenschaft darüber geben, warum er einen Widerwillen gegen dieses Fleisch hat. Jedermann weih, vas Pferd ist das reinlichste Tb'ter aiud bezüaNcü sei ner Nabruna das empfindlichste unter all' unseren Nuktbiern. j3 aeniek!
nur gutes, gesundes Futter und 'reines Wasser und würde eher verhungern,, als daß es die faule Schlempe annehme. wie sie oft dem Rind und im Schwein gereicht wird. Der Geschmack des Pferdefleisches unterscheid det sich so wenig von dem des Rindfleisches. daß es häufig als solches gegessen wird. Essen wir doch das ganz ähnliche Esels- und Maulthierfleisch in der echten italienischen, Salamiwurst als etwas besonders Delikates und bezahlen es theuer. Es ist also nichts als eine anerzoqene Einbildung, wenn wir uns vor Pferdefleisch ekeln. Eine ähnliche Einbildung hinderte noch im vorigen Jahrhundert die Einführung unserer heute unentbehrlichen Kartoffel. Aber jene Einbildung hatte doch noch einen erklärlichen Grund: sie stammte aus der Furcht. Man hatte nämlich ausgestreut, die neue Frucht erzeuge Fieber, sie schädige den Boden und dergleichen mehr. Daß das Pferdefleisch Verhältnißmäßig das nahrhafteste unter allen Fleischarten ist, hat sowohl die Ersahrung. wie die wissenschaftliche Untersuchung darqethan. Das Pferdefleisch hat 74.50 Procent Wasser und 25.50 Procent Trockensubstanz: das Rindfleisch 76,00 Procent Wasser und 24.00 Procent Trockensubstanz? Kalbfleisch 73.85. Procent Wasser und 21.15 Procent Trockensubstanz. Im Rindfleisch wurden 21.96 Procent Eiweißkorper (muskelbildend Stickstvffverbindungen) gefunden, im Pferdefleisch 22.20 Procent. In der Trockensubstanz des Pferdefleisches ist bis zu 15 Procent Stickstoff enthalten, in der Trockensubstanz des Rindfleisches bis zu 13.5 Procent. Die Pferdefleischbouillon: ist besonders kräftig und nahrhaft. Sie enthält die doppelte Menge gelöster stickstoffhaltiger Bestandtheile, wie die aus der gleichen Qualität Fleisch hergestellte Rindflcischbouillon. Daher wird Plerdefleischbouillon in vielen Spitälern den kräftebedürstigen Kranken gegeben. Wenn das Fleisch eineS nicht zu alten, gut genährten Pferdes sorgfältig gepökelt wird, so hat es in Geschmack und Geruch einige Aehnlichseit mit Gänsefleisch. Dieser Ge-
schmack ist eine Folge der Fütterung mit Hafer .das Fleisch von Pferden, me nur mit Gras und Heu gefüttert wurden. hat diesen Geschmack nicht. Das Pferdefett ist noch weicher wie Schweinefett. fast ölig, daher sehr ergiebig. Es enthält 4 Procent Stearin und 96 Procent lein (Schweinefett 33 Procent resp. 62 Procent) und Wirt scyon bei 30 Grad C. (Schweinefett bei 40 Grad Q.) flüssig. Eine werthvolle Eigenschaft des Pferdefleisches ist noch besonders hervorzuheben, die nämlich, daß es sich länger hält als Rindfleisch. sowohl lm rohen wie iM gekochten 311 stände. Vor Allem spricht für die Verwenduna des VierdeS als Schlachtthier der Umstand, daß es das gesündeste Fleisch hat. Finnen, Trichinen u. ). w. lernn das Vferd nickt und die Tuberkulose (Perlsucht) kommt bei Pferden äußerst selten vor. Aus dem Berwaltungsbericht des Magistrats zu Berlin für die Aeit vom 1. April 1890 bis 31. März 1891 ergibt sich, daß xrt diesem Jahre m den städtischen Schlachthaufern aescblacbtet wurden: 124.593 Rinder. Von ' diesen waren mit Tuberkulose behaftet: 14.793. also ca. 12 Procent oder 1 aus 8 Minder. In der Central-Roßschlachtem zu Berun sind von 45 Roßschlächtern (6 in den Vororten) geschlachtet worden: 8471 Pferde, wovon kein einziges tuberkulös befunden wurde. In ganz Preußen wurden nach der amtlichen Statistik vom 1. April 1890 bis 31. März 1891 in 183 öffentlichen Schlachthäusern geschlachtet: 483,721 Rinder; davon waren mit Tuberkulose behaftet 30.113. also eins auf 16 oder ca. 6$ Procent. In 431 Roßschlächtereien wurden geschlachtet: 53.231 Pferde; hierden waren 40 tuberkulös, also 0,03 Procent oder 1 auf 1332. Der NahrungSmittelchemiker C. Voit schätzt .den täglichen mittleren Bedarf eines Erwachsenen an Fleisch uf 230 Gramm Zncl. 18 Gramm Knochen und 21 Gramm Fett. Nach dieser Rechn-.?ng würden übe? eine halbe Million erwachsene Menschen jährlich an dem setzt weaaeworfenen Pferdefleisch eine kräftige und gesunde Nahrung c:v. nz.ri,. :xi ia rn it inuca. aociuuu? uiuj. uua ;ouiuciyui gegen Pferdefleisch, so würde die doppelte Anzahl Pferde geschlachtet und folglich eine Million Erwachsene damit ernährt werden können." Bulgarische Mordbrenner. Der Gouverneur von Adrianopel, Abdurrahman Pascha hat, wie das Kabel meldete, seinen Adlatus Nazim Efendi nach Janikli entsendet, um Einzelheiten über den Ueberfall zu erheben, dessen Opser dieses ausschließlich von Mohammedanern bewohnte Dorf im Dospat-Gebirge (Südwestgrenze von Ost-Rumelien) geworden ist, und dieser hat das Folgende berichtet: Die Bande, welche aus 600 bis 1000 Mann bestand, erschien am 9. August. Vormitlaqs 9 Uhr, in der Nähe von Janikli. Bevor sie in das Dorf einbrach, fand sie 17 Hirten und Mäher, wovon dreizehn in barbarischer Weise niedergemacht wurden. DieLeichen hieben sie darauf in Stücke. Eine alte Frau und ein kleines Mädchen wurden ebenfalls niedergemetzelt. Die Bande zwang alsdann zwei Hirten, ihnen den Weg zu zeigen. In Bataköi waren früher drei Personen getödtet worden, eine vierte rettete sich durch die Flucht. In Janikli selbst wurden 287 Häuser und mehr als 500 Scheunen undi Vorrathsspeicher niedergebrannt. Die Moscheen wurden ebenfalls angezündet und daö Mliwret theils durch Kanonenkugeln, cheils durch Dynamit zerstört. Bis jetzt sind 27 erschossene Personen, worunter auch Frauen und Ktnder, aufgefunden worden. Dreizehn, meist Frauen, sind in den Flammen umgekommen. Zweiselsobne ist die Zahl der Opfer noch größer, man hat sie nur bis fetzt noch nicht aMeföden.
Wa alleHäuse? z Höl'z waren, tonnte nichts gerettet werden, und der Schaden ist ein sehr bedeutender. Die Ziffer ist indeß noch nicht festgestellt. Sehr viel Vieh ist auch zu Grunde gegangen; 400 Ochsen und Kühe, sowie 20 Pferdis verbrannten. Nach dem Abzug der Mordbrenner wurden bulgarische Uniformmäntel mit den Abzeichen und Nummern gefunden, eben so Mannlicker-Gewehre und Fragmente einer Bombe, welche die Abziehenden zurüAgelassen. Die Bande kehrte nach dieser Vandalenthat nach Bulgarien zurück, und zwar über Tschekmakli, gewissermaßen das militärisxhe Ausfälls t hör Bulgariens nach Rumelien, durch welches sie gekommen war. Von da zog sie nach Bataköi, wo zu ihren Ehren ein Diner gegeben wurde." Andere Berichte aus Ost-,Rumelien melden die Ermordung eines muselmanischen Notabeln im Dorfe Hasköi. Ueberall in diesen Provinzen werden die Moham medaner bedroht und mißhandelt. In Bezug auf diesen Einfall in das Dorf Janikli erhebt man in Konstantinopel gegen Bulgarien den Vorwurf, daß die rumelische Bande, welche Janikli zerstörte, im Besitze von Kanonen sich befand, daß auf dem Gefechtsfelde bulgarische Officicrs-Uniformen gefunden wurden, und daß auf den Moscheen insbesondere die Spuren von Kanonenkugeln zu sehen sind. Janikli ist vier Stunden von Philippopel entfernt. DaSNäuberthumin voller Blüthe. In Sicilien, Sardinien und anderen Theilen von Italien tritt der Bri gantaggio schlimmer auf, als seit Iahren. Die gesammte italienische Presse ist voll von Räubergeschichten, die aus allen Theilen des Königreichs gemeldet werden, und verlangt dringend Abhilfe, allein die Regierung ist machtlos. Und hieran ist allen obersten Leitern des Sicherheitswesens, den Ministern des Innern, eine besondere Schuld zuzuschreiben, da sie die sür die Verbesserung des Polizeidienstes bestimmten geheimen Fonds für politische Zwecke. Wahlbeeinflussung und Unterstützung der Regierungspresse ausgaben und den Sicherheitsdienst an mangelhafter Ernährung dahinsiechen ließen. Doch man darf nicht vergessen, daß die tieferen Ursachen des italienischen Brigantaggio auch mit den paar Millionen geheimer Fonds, die dem Minister des Innern zur Verfügung stehen, nicht befestigt werden können. Dies vorausgeschickt, werfen wir einen Blick auf den Graus und Wust von Räubereien, die in der letzten Woch die Bevölkerung von ganz Jta Iren mit Schrecken erfüllt haben. In Sicilien, wo sich überhaupt die Anzeichen einer neuen Gährung ähnlich derjenigen vom Winter 1893 94, infolge focial-wirthschaftlicher Nothlage bemerkbar machen, tauchen die Vriganten an verschiedenen Punkten wieder auf. Zwischen Camporeale und Partinico (Provinz Palermo) wurden sechs Kornhäudler am hellen Tage von einer bewaffneten Bande überfallen und einer durch die Kugeln der Briganten getödtet. Bei S. Andrea (Provinz Messina) stießen .zwei Carabinieri auf eine Bande von secks Mann.
es entspann sich ein Feuergefecht, in welchem ein Carabiniere verwundet wurde, die Räuber entkamen. Kleinere Ueberfälle haben seit Anfang des Sommers in verschiedenen Theilen der Insel zahlreich stattgefunden. In Sardinien, wo der Faden der Räubergeschichten nie abreißt, und man unter anderm die Urheber des großartigen Ueberfalls von Tortoli immer noch nicht der Gerechtigkeit überliefern konnte, ist es gelungen, den gefürchteten Briganten Fadda, während er einige geraubte Ochsen vor sich her trieb, bei Codrongianos zu stellen und zu todten. Bei Jglesias (Prov. Eagliari) ist dagegen ein neuer Uebelthäter, der auS dem Gefänanik entsvrunaene f ' " ' w V w w w Loddo, aufgetaucht und hat sich auf f. r . i ..' ""'"( tuic yuruuüCN oilNlagöjagers mit den 'zu seinem Handwerk erforderlichen Waffen versehen. Der Jager kam mit dem Schrecken davon. Minder gemüthlich war das Abenteuer des zwischen den sardiscben Orten Orani und Oniferi (Prov. Sassari) oerieyrenoen Postwagens. 16 Banditen griffen denselben an, raubten ihn aus und ließen zum Glück edelmütbkaer Weise die paar Reisenden und den uljcyer am Leben. Tags darauf rückten die Carabinieri von Nuoro mit einigen Feldhütern gegen die Bande aus, trafen sie in einer Waldschlucht und kämpften mit den Uebelthätern mehrere Stunden lang. Ein Bandit wurde getödtet, man fand bei ihm eine größere Geldsumme, die anderen entkamen: die bewaffnete Macbt bat daaegen leider schwere Verluste zu verzeichnen: nn Feldhüter blieb todt auf dem Kampfplatze, ein Carabinieri starb an den erhaltenen Wunden, und zwei andere sind leicht verwundet. Die Verfolgung der Bande dauert fort. Von den Inseln auf's Festland übergehend, sehen wir in Apulien die Provinz Foggia seit mehreren Tagen von Räubern heimgesucht. Die gefürchteten Gebrüder Fruttarolo trafen in einem Walde des Monte S. Angelo eine CarabinieriPatrouille mit einem Wegeführer; sie erschossen den Führer und verwundeten beide Carabinieri. In Torrito (Prov. Bari) wurde ein alter Bauer von Spitzbuben überfallen und mit kochendem Wasser Übergossen, und nicht weit davon in Altamura wäre der königliche Commissar der Gemeinde einem Angriff von Banditen zum Opfer gefallen, wenn nicht zwei Carabinieri in der Nähe gewesen wären, welche die Verbreche? in die Flucht jagten. Die Provinz Rom fehlt natürlich in der langen Liste der jüngsten Vrigantenthaten auch nicht. In den Albanerbergen zwischen Frascati und Monte Porzio wurde ein Landwirth, der mit seiner Familie nach Hause fuhr, von zwei Bewaffneten überfallen, ausgeraubt und beschossen, als er sich durch Antreiben deö Pferdes vor weiterer Ausvlllnde-
ru",a retten wollte, isöic durch ein Wunder kamen sie. Dank der Schnelligkcit des Thieres, mit dem Leben davon. Um dieselbe Zeit trafen die Carabinieri zwischen Marino und Frascati auf bemasfliete Banditen, wurden
?m Kampfe mit ihnen verwundet, k.'nn'?n aber einen davon verhaften. Die Abrui.zen liefern auch ihr Schzrfl.'in ;ur Räuberchronik; dort wurde in der Nähe von Leonessa ein Bauer von einem bekannten Landstreicher Namens Rossetto in den letzten Tagen mit bewaffneter Hand überfallen und auszeraubt. Schließlich fehlt sogar das auf feine hohe Cultur stolze Toscana nicht in der Reihe der vom Brigantaggio heimgesuchten Landschaften. Zwei Landwirthe. die in Malmantile bei Florenz Vieh verkauft hatten und nach Montespertoli zurückkehrten, wurden bei Sondolo ermordet und beraubt. GemtinttützlgeS. Gelbe Ledergüriel und Schuhe zu reinigen. Man wascht das gelbe Leder am besten mit lauem Seifenwasser ab, dann mit ilarem Wasser nach und läßt es langsam trocknen. Herdplatten blank zu putzen. Man nehme Terpentinöl und schwarzes Graphitpulver, tauche einen wollenen Lappen in das Oel und dann in das Pulver und reibe die gut abgewaschene Platte damit ein. Ist sie trocken, dürstet man mit einer alten, in das Pulver getauchten Wichsbürste die Platte tüchtig ab und wiederholt dies bei neuen Oefen täglich, später in 3 4 Tagen. Auch eiserne Oefen werden auf diese Weise spiegelblank. Beizfarben für Korbwaar e n. Das richtigste und schönste Alt-deutsch-Braun färbt man mit folgender Beize: Auf 12 Quart Wasser nehme man 8 Unzen Katechu und 4j Unzen Blauholzeztrakt und koche dies eine Stunde lang unter fleißigem Umr c f c r c ruyren, ivrge aucy oa-sur, oay Die Farbbrühe nicht überkocht, seihe sie dann durch ein leinenes Tuch und beize die zu färbenden Sachen, lasse sie an der Luft trocknen, lcxkire dann mit braunem Spirituslack und setze die Körbe u. f. w. dem Sonnenlichte aus; nach in paar Tagen sind dieselben schön hellbraun altdeutsch gefärbt. Auf den Kalk als das beste Aufbewahrungsmittel für Kartoffeln, Obst und Trauben weist Dr. Monclar in Turin hin. Er überstreute angesteckte Kartoffeln in einem geeig neten Aufbewahrungsraum mit Kalk, der von einem Bau übrig geblieben war. Die Wirkung war die, daß die Krankheit sich nicht weiter verbreitete und sogar die Schale unverletzt blieb. Nach mehreren Monaten zeigten die Knollen durchaus frisches Aussehen und guten Geschmack. Daraufhin probirte es der Gelehrte mit Aepfeln und erzielte ähnliche Erfolge. Ebenso mit Trauben. Letztere wurden im September in Kalk verbracht; im December erwiesen sie sich so frisch, wie die in der Obstkammer ausgehängten, Mitte Februar übertrafen sie sogar die letzteren an Frische und Geschmack. Dr. Monclar nahm auf dreißig Bushel Kartoffeln 200 Pfund Kalk; ebenso bei den Aepfeln. Die Kartoffeln sind bei Verwendung mit einem feuchten Lappen abzureiben, damit alle Kalktheilchen entfernt werden. Man entnimmt immer nur den für den Tagesverbrauch bestimmten Bedarf. Das letztere gilt namentlich auch für die in Kalk aufbewahrten Weintrauben, die in Wasser abzuwaschen und zu trocknen sind. Will man besonders schöne Früchte. Aepfel, Birnen und so weiter im Kalk aufbewahren, so umwickelt man sie zuerst mit Seidenvavier. Herstellung von Seife. 4 Pfund frisch gebrannter Kalk wird mit Wasser besprengt. Sobald er in Pulver zerfallen ist. löst man 6 Pfund Soda in drei Gallonen weichem Wasser auf und rührt den Kalk darunter. Unter öfterem Umrühren läßt man das bis nächsten Tag stehen. Dann gießt man die klare Lauge ab, bringt sie mit 3z Pfund Fett an's Feuer und kocht dies, bis es dick ist. Dann wird die Seife in ein Gefäß gefüllt und kalt werden lassen. Folgende Punkte sind besonders zu beachten: die Lauge muß so stark sein, daß sie ein Ei trägt. Der Kessel darf anfangs nur ein Viertel gefüllt, der Rest nach und nach zugegössen werden, damit die Masse nicht überlaufe. Das Feuer darf anfangs nur sehr mäßig, muß aber-später stärker sein. Beim Kochen muß fast immer gerührt werden, bis die Lauge und das Fett sich gänzlich verbunden haben. was wohl 4 5 Stunden dauern mag. Die Masse muß dann klar und gallertartig sein und Fäden ziehen. Nachher muß dies so lange eindampfen, bis eine kaltaewordene Probe die gewünschte Festigkeit erhält. Obstcultur. Die vielen Mißerfolge in der Obstcultur und die häufigen Klagen der Landwirthe, daß das Obst nicht mehr wie früher gedeihen wolle, haben nicht zum kleinsten Theile ihre Ursache in der Bodenerschöpfung. Es gilt dies, wie auch bei Weinbergen, wo diese Erscheinung neuerdings ebenfalls .beobachtet worden ist, namentlich von älteren Baumstücken, wo schon seit vielen Jahrzehnten Obstbäume' dem Boden seine zur Obstzucht erforderlichen Nährkräfte entzogen haben. Obwohl dem Landwirthe längst bekannt ist, daß zur fortgesenten Produktion von landwirthschaftlichen Erzeugnissen eine . zeitweise Düngung des Bodens unumgänglich ist, werden die Obstbäume in dieser Beziehung häufig in der unverantwortlichsten Weise vernachlässigt. Es ist daher auch keine seltene Erschkinung, daß die Obst bäume wohl hüben und drüben ansetzen, allein später alle Fruchtansätze abwerfen, weil ihnen die zur Entwickelung der Früchte erforderliche Zufuhr an Nährstoffen mangelt. Hier kann nur Düngung helfen. Man kann hierzu sowohl Stalldünaer als künit
lichen, sowohl festen al5 Aussigen Dünger verwenden. Die Stoffe.welche den Obstbäumen, wie den meisten Culturgewächsen. besonders zugeführt werden müssen, sind Kali, Phosphorsäure und Stickstoff. Ledere befördert hauptsächlich die Bildung des Holzes, während auf dem Vorhandensein der beiden ersteren besonders die Fruchtbarkeit des Baumes beruht. Festen Dünger (außer Chili-Salpeter) gibt man dem Kernobste am besten im Spätjahre, flüssigen dagegen während der Vegetationsperiode. Fliegen- und Mllckenschutz Mittel. Jedermann kennt die An. Wendung von Salmiakgeist gegen Mückenstiche, durch welchen die eben in die Wunde gelangten Giftstoffe saurer Natur unschädlich gemacht werden. Ein kleiner Zusatz von Karbolsäure vereinigt damit eine antiseptische und heilende Wirkung. Größer aber als der Wunsch, vorhandene Insektenstiche unschädlich zu machen, ist derjenige, ds Stechen der lästigen Fliegen und Mücken oder besser ihre Annäherung überhaupt zu verhüten. Man bewirkt dies in der Regel durch Einreiben der unbedeckten Körperstellen, welche den Insekten ausgesetzt sind, mit starkriechenden Substanzen, besonders ätherischen Oelen. Ein solches, das nicht ganz so unangenehm riecht wie daö zumeist gebrauchte Nelkenöl und zugleich die reizende und Hitze erzeugende Wirkung dieses letzten Mittels vermeidet. ist das Eukalyptusöl. Dieses, bezw. das daraus hergestellte Euka.'yptol, ist der Hauptbestandtheil aller neuen, wirksamen Jnseklenschutzmittel. Man verdünnt eö zum Gebrauch für Menschen am besten mit Eau d? Co" log?,' 'ind zum kökbrauch für Thiere mit Rüb'öl. ii Vom Jnlanve. JohnThomas Way, ein bie derer Bürger des Staates Kansas. hat seinen Sohn ,Wesrwtird The Star Cf Empire Takes Its Way genannt. Aoung Darling in WasHington County, Ky., verübte neulich einen Mord und Love Dwine in Fayette County. beging einen Diebstahl. Diese Thatsachen beweisen, daß man nicht aus dem Namen eines Men-. schen Schlußfolgerungen auf seinen Charakter ziehen darf. Ein recht jugendlicher Einwanderer wurde dieser Tage auf Ellis Island in der Person des erst 6 Jahre alten Karl Seemann aus Strelitz in Mecklenburg gelandet. Der Knabe, welcher kürzlich beide Eltern verloren hat und auf Veranlassung seines in Monterey. Cal., ansässigen Onkels nach dem Dollarlande gekommen ist, hatte die Seereise ganz allein gemacht. Von New Aork wurde er nach Monterey weiterspendirt. Die einzige Ortschaft in den Vereinigten Staaten, welche ausschließlich von Negern bewohnt wird, befindet sich auf Johnson Island im Mississippi; diese Insel, welche eine Länge von 8 Meilen hat, stellenweise aber nur 60 Fards breit ist, gehört einem Mulatten Namens Judson und wird von 450 Farbigen bewohnt. Judson ist ein gebildeter Mann, der über die übrigen Bewohner der Insel ein patriarchalisches Regiment ausübt, da ihm jeder Fuß des Bodens gehört. Polygam! st en gehören in unserem gesegneten Lande, wo das Schließen einer Ehe weniger Schwierigkeiten, als eine Pferdekauf macht leider nicht zu den Seltenheiten. Daö denkbar Mögliche auf diesem Gebiete hat wohl ein Schmied Namens I. E. Barber geleistet, der sich dieser Tage von Squire James Jones in Dublin, Ga., mit einer lebenslustigen Wittwe Namens Betty Gray copuliren ließ. Nach Vollziehung der Trauungsceremonie theilte der Don Juan dem Beamten mit der grötzten Unverfrorenheit mit, daß Betty feine 22. Frau sei, indem er cynisch hinzufügte, daß er binnem Kurzem sich daö 23. Weib zuw legen werde. Ehr Barber verhaftet werden konnte, war er mit feiner Betty verduftet. Der Mann stammt aus Orange-County, Fla., und gehört etner achtbaren Familie an. Der Ursprung des Spitznamens Gotham" für die Stadt New Jork ist in England zu suchen. Dort liegt in der Grafschaft Nottingham ein Ort Namens Gotham, dessen Einwohner wegen mancher Excentricitäten und kleiner Eitelkeiten bekannt waren. Als Paulding das Leben und Treiben New Vork's zu Anfang dieses JahrHunderts satirisch beschrieb, hängte er der Stadt jenen Spitznamen an, der ihr verblieb. . . Nach Ausweis deö elften CensuS gehören 23.462 kirchlichen Organisationen 2.673,977 Neger unseres Landes an. Den einzelnen DenomiNationen nach ist die Mitgliederzahl folgende: Reguläre Baptisten 1,343.989; Bischöfliche Methodisten 2.279; Afrikanische Protestantische Methodksten 3.416; Bischöfliche Zions-Metho-disten 349.788; Methodistische Congregationisten 319; Farbige Episco-pal-Methodisten 129.383; Apostolische ZionsUnion 2.346; Evangelische Missionäre 951; Cumberland Presbyteriami 12,956; Reguläre Baptisten deS Nordens 35,221 ; Reguläre Baptisten des Südens 651; Freier Wille Baptisten 271; Primitive Baptisten 13.162; Prädestinations-Baptisten 265; Christen" schlechtweg 4.989; Aechte Conqregationalisten 6903; Junger Christi 13.573; zur Lutherischen Synodal-Conferenz gehören 211; zur Vereinigten Lutherischen Synode deö Südens 94; Episcopal-Methodisten gibt eö 246.249; Protestantische Methodisten 3,183; Unabhängige Methodisten 222; Presbhterianer deö NordenS 14.961; Presbyterianer deS Süden 1.563; Reformirte PresbyteriaNische Synvde 76; Protestantische Episcopale 2.977; Reformirte Episco. pale 1.723; Katholiken 14.517. Die. selben besitzen 27 eigene Kirchen im Werthe von etwa 5237.400. Verlangt Mucho'S Best Hadann CigarS."
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Vom Ztullanvt. Von Parts langte in der letzten Juliwoche in Kalkutta eine Guillotine an Sie wurde sofort nach Chandernagor weiterbefördert und dort aufgestellt, um den Mörder Clumdo Bhattacharjee, einen Brahmadiener, welche? drei Personen ermordet und beraubt hatte, einen Kopf kürzer zu machen. Tags darauf wurde die Guillotine wieder, abgebrochen, um nach der Nachbarstadt Prdichery gebracht zu werden und dort dieselbe Arbeit an drei Mördern zu thun. Von dieser Stadt wird die Maschine nach Mhoje gebracht, wo ein verurtheilter Mörder, und dann nach Karikal, wo zwei solcher zu köpfen sind. In Morlans (NiederPyrenäen) gibt es einen weithin bekannten Haarmarkt, der jeden Freitag abgehalten wird. Die Händler finden sich zu Hunderten ein und wandeln in der einzigen Gasse des Dorfes auf und ab, jeder hat eine große Scheere an seinem Ledergürtel hängen. Die jungen Mädchen, die ihr Haar verkaufen wollen. halten sich, gewöhnlich zu zweien, an den Hausthüren. Es wird in freundlicher Weise gehandelt. Die Mädchen lösen das Band, welches das Haar festhält, der Händler prüft und bietet, der Preis geht von 3 bis 20 Fr. Sobald man handelseinig ist, gibt der Käufer dem Mädchen das Geld in die Hand und schneidet dann sehr gewandt das Haar schnell ab, um dann mit einer Anderen anzufangen. Eine entsetzliche Blutthat wurde in Neudorf bei MährischOstrau verübt. Der dortige Arbeiter. Oburek unterhielt mit der Frau seines Kameraden Kolatschek ein intimes Liebesverhälwiß. Um sich des Kolatschek zu entledigen, überfiel ihn das Liebespaar zur Nachtzeit in dessen Wohnung, während er schlief. Oburek versetzte ihm mit einem Beile einen wuchtigen Hieb über den Kops, und als der Getroffene aus dem Bette zu Boden fiel. faßte ihn die ungetreue Gattin, hielt ihn fest, damit ihr Liebhaber die Beilhiebe dem unglücklichen Opfer umso leichter versetzen könne und Oburek hieb auch so lange auf seinen Kameraden los, bis dieser seinen Geist ausgab. Daö entmenschte Paar wurde verhastV Betreffs der G o l d g ewinnung steht Australien noch immer an der Spitze sämmtlicher Erdtheile. Im verflossenen Jahre wurden. 2,020,180 Unzen gewonnen, gegen 1,726,437 im Vorjahre. Von Westaustralien wurden allein 239.593 Unzen ausgeführt (im Vorjahre 111.000); von dem starken Aufschwünge dieser Colonie zeugt auch die Thatsache, daß sich die Staatseinnahmen in zwei Iahren verdoppelten: von 571.000 auf 1,125,000 L. bei einer Bevölkerungszahl von 82,000 Seelen! DieGebeinedesehemaligen bayerischen Lieutenants Grafen Fugger sind aus dem Friedhofe von Landau in der Pfalz ezhumirt und nach dem Stammsitze der Grafen Fugger bei Dillingen übergeführt worden. Lieutenant Fugger diente im Jahre 1843 in der bayerischen Armee und lag in Landau in Garnison; er ging zu den Aufständischen über, nahm an dem pfälzisch - badischen Aufstande theil, wurde später gefangen genommen, vor ein Kriegsgericht, gestellt, zum Tode verurtheilt und im Jahre 1850 standrechtlich erschossen. In Kreuzlingen bei Konstanz wurden zwei Schwindler verhaftet, die auf höchst merkwürdige Art ihr Brot zu erwerben suchten. Sie gingen von Haus zu Haus, erklärten, sie seien beauftragt, die Blitzableiter anzustreichen und stießen, da man sie für staatlich eingesetzt hielt, nirgends auf nennenswerthen Widerspruch. Für ihr .Arbeit", d'e, wenn sie sie auch ziemlich oberflächlich erledigten, doch recht beschwerlich war, verlangten sie 2 3 Mark. Die Polizei machte schließlich dem sonderbaren Handwerk ein Ende, mußte aber die beiden Blitzableiteranstreicher wieder laufen lassen, da keiner der Häuserbesitzer klagte, indem ihnen schließlich die Sache selber sehr spaßhaft vorkam. Ein Opfer seiner Passion ist der vierundzwanzigste Drago-ner-Lieutenänt Schenk zu Schweinsberg geworden. Ihm ' stieß bei dem diesjährigen Darmstädter Frühjahrsmeetmg ein Unfall zu, indem er von seinem Pferde, welches auszubrechen versuchte, gegen einen Baum geschleudert wurde, und trug dabei neben anderen Verletzungen eine schwere Gehirnerschütterung 'davon. Der Offizier befand sich geraume Zeit ins Lazareth. und nun hat es sich geben, daß die äußeren Verletzungen zwar geheilt sind, daß ihm aber die Gehirnerschütterung unheilbaren Scha den zugefügt hat, denn der erfolgreiche junge Retter, der erst im Alter von einigen zwanzig Jahren steht, mußte einer Irrenanstalt übergeben werden.
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