Indiana Tribüne, Volume 18, Number 360, Indianapolis, Marion County, 16 September 1895 — Page 2

Zndlana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sounlag. Die tägliche .Tribüne" kcstet durch kenXrfia 13 Cent per Woche, die eonntagS'.Tribane'I XcMt9 per Woche. Beide zusammen 15 TentS der eSttentJ per klonat. Per Post außerhalb de, UM zugeschickt In Vorausbezahlung f per ilahr. onitti is eüd Alabama Strabe. Indianapolis, Ind., 16 September '95 RichterLynch 2)t neueste Nummer von The Basis" eirthält auZ der Feder deZ NichterS Albin W. Tourgce einen ewgehendeir Artikel über die Lynchgerichte, welche leider Gottes in manchen Gegenden unseres Landes gewissermaßen zu berechtigten Eigenthümlichkeitcn" geworden sind. Der Verfasser schätzt die Zahl der Opfer derselben für die Zeit vom 1. März bis 1. August dieses Jahres auf 104, teal jedenfalls nicht zu hoch gegriffen ist. Allein im Monat Juli sielen, der Volksjustiz folgende Personen zum Opfer: Mcnshall E. Price, ein Neger, am 2. Juli zu Denton, Md., wegen Mordes gehängt. Zwei unbekannte Weiße am 2. Juli zu Guthrie, O. T.. wegen Pferdediebstahls gehängt. John Barnwell, ein Neger, am 3. Juli zu Edgefield, S. C., ohne Angabe bestimmte? Gründe von vier loeißen Burschen erschossen. Der Neger-Pre dige? Robert Vennett am 4. Juli zu Lake Crty, Fla., angeblich wegen Vergewaltigung einer Weißen erschössen. Der Neger Theodore Pucket! am 4. Juli zu Pelahatchie Creek, Miss., wegen Gelddieüstahls gehängt. Der Neoer Thomas Parker am 4. Juli in Baldwm County. Miss., wegen angeblicher Entwendung einer Uhr gehängt. Der Weiße Joseph Howton am 4. Juli zu Princeton, Ky., ohne Angabe bestimmter Gründe erschossen. Der Weiße William Walker am 9. Juli zu New Orleans' La., als angeblicher Desperado von einer .Posse" erschossen. Der Neger Scott Vaughen am 10. Juli zu New Orleans, La., erschossen, weil er es zu verhindern, suchte, daß vor seinem Hause ein Graben aufgeworfen wurde. Der Neger Bob Haygard am 14. Juli zu Winchester, Ky., wegen eines derbrecherischen Angriffs auf eine Weiße gehängt. Der Neger William Morris am 14. Juli zu New Market, La., weil er einen Weißen aus Nothwehr erschossen hatte, gehängt. Der Neger Jra Johnson am IS. Juli zu Greenville. S. C., wegen Tödtung eines Weißen aus Nothwehr an einem Baum gehängt und mit kugeln durchlöchert. Unbekannter Neger, der von Alabama nach Mississippi ausgeliefert worden war, am 15. Juli erschössen. Der Neger Alfred Tilley am 19. Juli zu Lide Oak, La., wegen unanständige? Redensarten weißen Frauen gegenüber erschossen. Der Neger Andrew Thomas am 19. Juli zu Scranton, Miss., wegen angeblichen Angriffs auf eine Weiße gehängt. Sechs Mitglieder der Neger-Familie Phillipps am 20. Juli zu Mart. Tex., mittels Dynamits in die Luft gesprengt, weil sie sich bei ihren Nachbarn unbeliebt gemacht hatten. Maurice Evans am 20. Juli zu Alexandria, La., erschossen. Der Neger Squire Lofton am 25. Juli zu Live Oak, La., wegen angeblichen Angriffs auf eine Wuße gehängt. Der Neger Charles Burnwell am 27. Juli zu Meridian. Miss., gehängt, weil er einer Diebesbande zur Flucht behülflich gewesen sein soll. Der Neger Samuel Chandler am 27. Juli in Walton County. Ga.. mit 100 Peitschenhieben gezüchtigt, weil er in seinem eigenen Wagen mit seiner Familie eine Spazierfahrt unternommen hatte. Der Neger-Prediqer Eli Wil- ' liams am 23. Juli zu Mitchell Siation aus unbekannten Ursachen auf der Kanzel erschossen. Frau Hattie Covey am 30. Juli zu Jayville, N. F., wegen Verlassens ihres Gatten und Durchgehens mit einem inderen Manne mit Ruthen gezüchtigt. A. T. Vlood und Joel Varter bei den Unruhen bei den Brookside-Gruben unweit Birmingham. Ala.. erschossen. Bei dieser Gelegenheit sollen auL mehrere Neqer getödtet worden sein. Der Neaer John Trnsley am 14. Juli zu Meridian erschossen, weil er sich der Züchtigung einer Negerin widersetzte. Mary Hunlelz. Lewis Stewart und die Negerin Cora Pace. die sich unter Anklage des Ehebruchs zu Mer'ldian, Miss., im Gefängniß befanden, mit 100 Peitschenhieben gezllchtigt. , Meteorologische Ttatlonen aus Jormosa. Eine sehr wichtige und erfreuliche Folge des Besitzwechsels von Formosa wird die Errichtung von ordentlichen meteorologischen Stationen auf dieser Insel sowie auf den PescadoreZ sein. Die Japaner haben dies, mit gewöhnter Thatkraft sofort in's Auge gefaßt. wahrend man es von den indolenten Chinesen stets vergebens verlangt hat. Der britische Astronom in Hongkong. Dr. Doberck, sowie Pater Chevalier, der Direktor des den Jesuiten gehörenden Ooservatonums der Schang Hai, haben sich wiederholt bitter dar über beklagt, daß sie bei herannahenden Taifunen den Mangel telegraphi scher Nachrichten aus Formosa als eine sehr bedauerliche Lücke empfanden. die PescadoreS hcben eine an Wichtigkeit gar nicht zu übertreffende Lage, weil die meisten dieser Wirbelstürme die Straße von For.nosa hinaufgehen. Als vor dre: Jahren de? enalische Postdampser .Bolhara" bei den Pescadores unterging, sagte der Direktor des. Observatoriums bei Schanghai geradezu, das Schiff würde wahr, scheinlich nicht verloren gegangen sein, wenn er damals von den PescadoreS ein Telegramm über das Herannahen eines TaikunS erbalten bätte. Die

Japaner werden sich also durch baldige Errichtung meteorologischer Stationen auf ihren neuen Besitzungen ein großes und allgemeines Verdienst erwer. ben . Hierbei sei bemerkt, daß sich diese

Taifune, deren Entstehung noch ziem-; lich räthselhaft ist, ausnahmslos umgekehrt wie dieZeiger einer Uhr drehen. Dies ist für die Seeleute eine seh? wichtige Regel. Denn erhalten sie im Chinsischen Meere bei stark fallendem Barometer starken Wind aus Südwesien, so wissen sie, daß das gefürchtet? Centrum des gewaltigen Wirbels im Nordwesten liegt, und daß sie daher nach Osten zu entkommen suchen müssen. Weht der Wind' während eines Taifuns 'dagegen aus Nordssten, so liegt das Centrum südöstlich, und die Schiffe müssen dann in westlicher Richtung steuern. Ein Schiff, das in das Centrum eines solchen Wirbels geräth, ist fast immer verloren, weil die See dort nach den verschiedensten Richtungen hin auf's furchtbarste aufgewühlt wird. Zunehmenk e Vkondschtinlerei. Verdutzt wird vielleicht mancher Leser den obigen Titel anschauen, wenn er hört, daß damit wirklich das Arennen. unversteuerten Schnapses gemeint ist. Haben doch die Zeitungen vor noch nicht langer Zeit verkündet, daß dies: Mondscheinlerei bei unö in sichtlichem Niedergang begrissen sei. Und doch entsprechen beide Urtheile den Thatfachen. Jene romantische Schnaps-Wilderei in den Gebirgsgegenden, namentlich von Kentucky auf welches sich die letzterwähnte Mittheilung vorwiegend bezog ist allerdings wohl noch jetzt im Rückgang, obwohl sie in kleinerem Maße für den localen Schnapsverbrauch sich noch so lange behaupten wird, wie der abgeschlossene Charakter jener Gegenden besteht. Aber imBrennen unversteuerten Schnapses überHaupt ist zeitweise eine Zunahme eingetreten, und zwar infolge des zahlreichen Austauchens .krummer" Scknapsfabri!anten mitten in unserem Stadtleben. Man schreibt darüber neuerdings aus unserer BundesHauptstadt: Der nächstdem erscheinende Bericht des Binnensteuer-Commissärs wird ergeben, daß das ungesetzliche Schnapsmachen in der letzten Zeit sehr erheblich zugenommen hat. Und es gehörte nicht viel dazu, eine solche Erscheinung vorauszusagen, wenigstens als zeitweilige. Denn als die Steuer auf destillirten Sprit um 20 Cents pro Gallone erhöht wurde, da wurde bei vielen auch die Verlockung.dem Gesetz ein Schnippchen zu schlagen, um ebenso viele Procent größer. Die Versuchung. Onkel Sam zu betrügen, war schon groß genug, als eine .Prämie" von 400 Procent auf diesem Betrug stand, und jetzt, da weitere 100 Procent hinzugekommen sind, ist sie natürlich mindestens nicht kleiner geworden; denn sonst hät ten ja die Menschen in der letzten Zeit ganz bedeutend tugendhafter werden müssen. Was aber ein besonders interessanter Umstand ist: seit der letzten Steuer-Crhöhung scheint gerade bei den Großstadtleuten die Lust zum Brennen von Mondschein-Schnaps sich weiter verbreitet zu haben. Verschiedene Belege hierfür sind in den letzten Wochen telegraphisch mitgetheilt worden, namentlich aus östlichen Großstädten einschließlich der Slir chenstadt" und allem Anschein nach wird es noch mehr in dieser Richtung zu entdecken eben. Die Gebeimv'olizei des Binnensteuer-Departements muß daher nen guten Theil chrer Aufmerksamkeit diesem Gebiete zuwenden, was vielleicht für manchen dieser Häscher und chnussler ne gemüthlichere Abwechslung bringt, wenn auch weniger Romantik dabei ist. Noch ein anderer Umstand dürfte der theilweisen Zunahme der Mondscheinlerei sehr förderlich aewesen sein. Ungefähr zur selben Äeit. als die lente Zuschlagssteuer aus den Schnaps gelegt wurde, tauchte auch eine neue Erfindung auf, welche es glücklich ermöglichte, die krumme Spritbrennerei aus viel kleinerem Raum und mit weniger eratyscyasten zu betreiben, als srüher. Diese ruchlose Erfindung bat Ähnlichkeit mit einer kleinen aufrecht siedenden Dampfmaschine, wie man sie hierzulande gerne Kindern als lebrreiches Spielzeug schenkt; sie kann ganz bequem überallhin mitgetragen und mit Leichtigkeit in einem Kellerloch oder irgend einem kleinen Raume versteckt und auch betrieben werden, wo weder das Auge, noch das Ohr, noch die Nase ihr Dasein entdcen kann. Gar mancher Detectiv. welcher im Kentuckyer oder Tennesseer Hochgebirge unter Zuhilfenahme jener Sinne, besonders des Geruchssinnes, viele Großthaten verrichtet hat, kann daher im vorliegenden Falle dreimal für einmal gefoppt werden und muß sich auf diese Kriegsführung erst einüben! Trotzdem sind schon verhältnißmaßig viele Verhaftungen'ermöglicht worden; aber der Haupttheil des Feldzuges ist wohl noch unerledigt. Manchmal befinden sich die MondscheinBrennereien im Erdgeschoß einer gewöhnlichen Miethskaserne, manchmal in einer Fabrik irgend welcher Art, mitunter stehen s mit einer Milcherei m Verbindung, ost befinden sie sich unter oder in nächster Nähe einer Zuckerraffinerie u. s. w. Hafenstädte sind in mancher Hinsicht besonders günstig für diese Mondschein - Spritbrennerei. Einlaufende Schiffe, welche Zucker bringen, haben immer mehr oder weniger verdorbene Gebinde und Abfälle, welche, wenn auch schmutzig genug, recht geeignetes Material für die wilden Alcoholbrenner liefern und um eine Kleinigkeit zu haben sind. Auch Melasse zu gleichem Zweck ist sehr billig zu erstehen. Wahrscheinlich betragen die gesammten Selbstkosten für solchen Alcohol nicht mehr als 18 bis 20 Cents die Gallone. Letzterer Betrag ist der niedrigst mögliche für den legitimen Schnaps brenner und dazu kommt dann eine

Steuer von 51.10. per Gallone! Insofern muß also diese Mondscheinlerei ein ausgezeichnetes Geschäft sein, für das .man" schon etwas riskiren kann. Es wäre' nicht zu verwundern, wenn der besagte Bericht des VinnensteuerCommissärs zeigen würde, daß die

Zahl der Verhaftungen für ungefetzliche Schnapsbrennerei um 60 Procent zugenommen bat. Und diesmal svielen nicht blos einige hierfür bekannte rzr.rii r ' , . . uyiuuiui, onvern aucy Waaren wie New Nork und Illinois eine Rolle aus diesen schwarzen Listen. Die nordiscyen Stadtkinder sind, wenn sie sich auf die Mondscheinlerei werfen, schon wegen ihrer vielseitigeren Erfahrung, die sie vor den .biederen südlichen Gebirgsländlern voraus haben, wahrlich nicht zu verachtende Kunden! Utah alö Staat. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der neue Bundes staat Utah bereits bald nach Zusammentritt des 54. Congresses in beiden Häusern seine Vertreter haben. Bei der am 5. November stattfuvdenden Herbstwahl findet die Abstimmung über die Staatsverfassung statt, auch werden Mitglieder der Legislatur erwählt, welche wiederum zwei Bundessenatoren zu wählen haben wird; ein Congreßmitglied wird gleichzeitig mit den Legislaturmitgliedern vom Staat .at Large" gewählt. Sofort nach Annahme der StaatsVerfassung wird diese Thatsache von der Utah-Commission dem Präsidenten gemeldet, und dieser erläßt darauf eine Proklamation, worin er die Aufnahme des Staates Utah in den Staatenbund verkündet. Es bleibt dem Ermessen des Präsidenten anheimgestellt, wann er die Proklamation erlassen will, aber es ist von jeher gebräuchlich gewesen, daß derartige Proklamationen gleich nach Annahme der betr. Staatsverfassung veröffentlicht wurden, und es liegt kein Grund vor, weshalb Präsident Cleveland diesen Usus nicht befolgen sollte. Bis vorKurzem hatten freilich Zweifei darüber geherrscht, und zwar bot die Frauenstimmrechts-Frage die Veranlassung. Section 1 Art. 4 des Verfassungsentwurfs verleiht nämlich den Frauen in Utah das Stimmrecht und es war besonders in Utah selbst behauptet worden, 'daß Frauen nun auch schon auf Grund der vom Congreß passirten Enabling Act" bei der nächsten Wahl, also bei der Abstimmung über die Verfassung, fowie für bt zu wählenden Legislaturmitgliedern stimmen könnten. In dieser Voraussetzung ließen sich zahlreiche Frauen registriren, um am 5. November ihre Stimmen abzugeben; als es jedoch bekannt geworden, erfolgte die Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens, um festzustellen, ob Frauen wirklich das Recht hätten, bei der nachsien Wahl, schon ehe die neue Verfassung angenommen, das Stimmrecht auszuüben. Seitens der ersten Instanz wurde diese Frage bejaht, doch ward Bernsung eingelegt und das Obergericht des Territoriums entschied, daß das Ed-munds-Tucker-Gesetz, welches nur Männern das Wahlrecht gewährt, von der Enablinr Act" des letzten Congresses nicht widerrufen worden sei, sondern noch in Kraft bestehe, Frauen also nicht stimmfähig seien, ehe dieVerfassung durch Volksabstimmung ratificirt worden. Diese Entscheidung besagt ferner, es sei sragws, van Frauen nicht das Recht besäßen, bei der Abstimmung über die Verfassung mitzustimmen, weil gerade diese Frage in Um VerfassungS-Convent zu mehreren Malen angeregt, aber jedesmal mit entschiedener Majorität niedergestimmt worden sei. Es scheint nicht die Absicht vorzuliegen, gegen diese Entscheidung an das Bundes-Obergericht zu appelliren. so daß die Frage als endgültig erledigt betrachtet werden kann. Wäre das nicht der Fall, so dürfte es als wahrscheinlich gelten, daß der Präsident mit seiner Proklamation zurückhielte, bis die letztinstanzliche Entscheidung erflossen ist, zumal falls Frauen noch an de? Novemberwahl theilnehmen sollten, weil mit den Stimmen der Frauen die Abstimmung über die Verfassung hinfällig werden könnte. Aber auch ohne die Stimmen der brauen erscheint die Annahme der Verfassung gesichert zu sein, und deshalb dürfte kein Versuch gemacht weroeni, deren Zulassung zu den Stimmkästen schon iefet zu erzwingen, besonders da dadurch die Gültigkeit der Verfassung in Frage gestellt werden konnte. Die Herkunft der Siebenbürger Sachsen. An urkundlichen Zeugnissen über die Herkunft der Siebenburger acfc sen fehlt es e gut wie ganz und auch die geringen Aufschlüsse, die hierüber vorliegen, sind so allgemeiner Art. daß aus ihnen allein keine Klarheit über diesen Punkt gewonnen werden kann. Man hat daher zu sprachlichen Unter suchungen seine Zuflucht genommen und aus mundartlichen Merkmalen Ruckschlüsse auf die ursprüngliche fiel math der Siebenbürger Sachsen zu ziehen versucht. Bei den sich hierbei leicht ergebenden diverguenden Aüslch ten sind jedoch für die Sondirung die ser Frage auch die geringfügigsten ur kundlichen Angaben von hohem Werth. und in dieser Beziehung mag noch eine im Copialbuch des Klosters Engelthai enthaltene Notiz besonderer Beachtung würdig sein.. Die betreffende laternr sche Stelle besagt, daß eine Familie in Oppoldishausen 8 Morgen Landes, die zur Hälfte aus der Erbschaft von ihren früher nach Ungarn entflohenen Verwandten herrührten, an das En gelthaler Kloster für 8 Mark in übli cher Münze verkauft habe. Der Ort Oppoldishausen liegt in der Wetterau, der auch ngelthal, ein Frauenkloster des CisterzienserordenS, angehört. Wahrscheinlich haben wir eS hier mit einer Auswanderung nach Siebenbür gen zu thun. Die aus unbekannten

ununftn veranlaßte Flucht trägt zwar ebie.i singulären Charakter, insofern es sich nur um das Schicksal einer ein. zelnen Familie handelt, aber es erscheint doch andererseits ziemlich sicher, daß die Auswahl eines so weit ent-

serntcn Fluchtzieles nicht auf's &trathcwohl erfolgte, daß vielmehr besondere Gründe dafür bestimmend waren. Und diese dürsten in dem Umstände liegen, daß aus den gleichen oder benachbarten Gegenden im 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts die Hauptauswanderung nach Siebenburgen erfolgte. Die Thatsache, daß damals Landslcute und vielleicht Verwandte nach Ungarn gezogen waren. mochte auch am Schluß des 13. JahrHunderts für die in Frage stehende Familie die Auswahl des Fluchtzieles bestimmt Habers Und da zugleich durch die mundartliche Forschung die moselfränkische, zum Theil auch rheinfränkische Heimath mancher Kreise vok Siebenbürgen nachgewiesen ist, scheint es in der That höchst wahrscheinlich, daß aus jener Gegend eine größere Auswanderung nach Siebenbürgen erfolgte. Vkotlensangtnbe Pflanze. Zum etwaigen Besten aller Gegen den, welche von gewissen, den Pflanzenwuchs schwer schädigenden oder vernich tenden Larven von Motten und Schmetterlingen zu leiden haben, macht ein amerikanischer Correspondent in Neu - Seeland auf eine dort wachsende mottensangende Pflanze aufmerksam, deren Anbau vielleicht auch anderwärts sehr zu empfehlen wäre. Die meisten Leser haben schon im Allgemeinen von .thierfressenden Pflanzen" gehört. Zu dieser interessanten Klasse geHort auch das vorliegende Gewächs. Ob die verschlunge nen Tbiere wirklich etwas mit der Ernährung der Pflanze zu thun haben, wie es in manchen anderen Beispielen unzwelfelbast der Fall ist. thut dabei gar nichts zur Sache. Diese Pflanze ist von den Gelehrten auf den Namen Araugia albens" aetauft worden: das Volk kennt sie einfach als .Mottensänger - Pflanze". Ursprünglich stammt sie aus SudAfrika, und erst vor etwa sieben Iahren ist sie von dort nach Neu-Seeland gebracht worden, wo alles Erdenkliche zu ihrer Vermehrung geschah, nachdem man aeseben hatte, wie dorzüalich sie sich als Vernichterin mancher Arten Motten bewahrte. Uebekall. wo das Klima wenigstens mild ist. gedeiht sie gut, klettert und rankt sich üppig empor und treibt unabsehbare Mengen weißer oder lilafarbiger Blüthen die einen höchst angenehmen Geruch haben. Gewaltige Mengen der aefurchteten Motten werden durch diese Blumen angezogen, vertiefen sich rn den Blumenkelck und strecken den Säugrüssel nach der begehrten Nahrung aus. Ehe sie dieselbe aber erreichen, wird das zarte Rüsselchen durch zwei starke, harte Glieder einer Art Zange, welche den Eingang schützt, gepackt, und letzt gibt es für die Motte kein Cntrinnen mehr: sie wird wie in einem Schraubstock festaebalten und stirbt eines lammeruchen Todes. Das Nähere, wie es eigentlich dabei zugebt, bat noch Niemand anaeben können. Auch ist man über den wirklichen Zweck jenes Kneif-Apparates noch im Dunkeln. Die Wirkung selbst aber ist eine festsiehende Thatsache, und man hat berechnet, daß ein einziger Busch Araugia. welcher etwa 20 Fuß weit den Boden bedeckt, in jeder Nacht tausend Motten gefangen nehmen und vernichten kann, wenn er in Blüthe steht, und dies bedeutet die Verhütung der Verheerungen von etwa 50,000 Larven! Das ist gewiß der Muhe werth. ' In verschiedener praktischer Beziehung bedarf freilich diese Pflanze, oder vielmehr der sie Anbauende, noch etwas gründlicherer Forschung: zunächst dar über, ob die Pflanze in allen Gegenden mit gleicher Kraft, in gleicher Weise jenen Beruf erfüllt. Sodann: Es wurde oben gesagt, daß sie sich gegen .manche Arten" Motten bewährt habe. Merkwürdig ist aber die Thatsache, daß in Neu - Seeland, wo sie vielfach eigens behufs der Vernichtung einer besonderen, dort sich sehr unnütz machenden Gattung Apsel - Motte (Car-pocapsa ponieiialla) angebaut worden ist, gerade dieses Jnselt eS unter allen Umständen abzulehnen scheint, in die wohlriechende Falle zu gehen. Keinesfalls aber könnte der versuchsweise Anbau der Pflanze irgendwo etwas schaden, soviel man wenigstens bis jetzt weiß. Heroische Erftnvergattin. Dieses auch ist Poesie. (Freiligrath.) So Vieles hat man schon von den Kämpfen und Leiden der Erfinder zu erzählen gewußt; doch auch die aufopfernde Treue mancher ihrer Gattinnen. welche diese Leiden mittrugen, ja manchmal das schwerste Ende der selben zu tragen hatten, verdient rüh mende Hervorhebung. Eines dieser Beispiele war Mar garet Miller, die spätere Gattin von James Watt, dem britischen Erfinder der Dampfmaschine. Sie arbeitete und darbte, daß Watt seinen Ersindüngen nachgehen konnte, und sie war es, die ihn immer wieder neu ermuihigte. Und sie ist an den Entbehrungen und Mühen zu Grunde aeaanaen. ehe WattS zu Reichthum und Ruhm gelangte, wie sie ihm nie beschicken gewesen waren, wenn Margaret ihn nicht bestandig ausrecht er halten hätte! Ein würdiges amerikanisches Sei tenstück hierzu bildet die Gattin von Ellas Howe, tm Naymaschinen-Er finder. Howe, der zu eine? Familie mit 8 Kindern in Spencer, Mass., gehörte und lahm und von schwachllcher Constitution, ebenso wie James Watt, war, mußte von Kind auf mit seinen kleinen Brüdern und Schwe stern schwer arbeiten. Mtt 16 Iah ren kam er in eine Weberei nach

Lowell und später zu einem Erfinder nach Cornhill, Boston, wo er den ihm fürstlich erscheinenden Verdienst von 9 die Woche hatte. Bereits hatte er sich eine Lebensgefährtin genommen, und als die ersten Kinder da waren.

und Howe kränkelte, da kamen Tage der bittersten Noth für das .glücklich liebende Paar". Die treue Gattin schützte mit den kleinen Ertragnissen .7 rv rv v. m. lyrer caoei oie tfunmie vvl wuu clhungern, und während Howe vom Krankenbette aus ihr zusah, kam ihm der Gedanke, ob er nicht Etwas erfinden könnte, das schneller, als die Hand, Stiche machen wurde. o wurde die Idee seiner Nähmaschine geboren. Aber mit der Ausführung haperte es bedenklich. Wo das-Geld hernehmen, die nöthigen Materialien zu kaufen? Immer und immer wieder mußte sich Howe auf seine aufopfernde und bei allen eigenen Leiden ihn auch geistig beständig stützende Gattin verlassen. Zum QJlucl erbarmte sich seiner zeitweise auch ein alter Schulkamerad, nahm in einem besonders kritischen Augenblick die ganze Familie in sein eigenes Heim auf und stellte Howe vas acyttuvchen als Werkstatt zur Verfügung. Zeitweise auch nach England gelockt und betrogen, kehrte er in bejammernswertheren Verhaltnissen, als t, nach Amerika zurück und begann eine neue Maschine zu construiren. Er kam aerade noch recht, um von seiner an der Schwindsucht sterbenden Gattin in Cambridge Abschied zu nehmen! Die letzten Worte des treuen WeibeS waren Trost und Ermuthigung. Es waren Tage der größten Seelenquälen, welche für den Wlttwer folgten. Wenige Jahre darnach hatte Howe bereits ein Einkommen von 5200.000 pro Jahr aus seinen NähMaschinen. aber seine zärtlich geNebte Gattin war die Märtyrerin sei nes Erfolges gewesen. Oom JnlanVs. Vor zwei Jahren war die Gegend von Rainy Lake im äußersten Norden von Minnesota noch eineWildniß, die wohl kam je von dem Fuße tU nes weißen Mannes betreten ward. Jetzt meldete der Herausgeber der .Fort Francis NewS", daß diese Region Ackerbau - Produkte auf der StaatSsair von Minnesota zur Aus. stellung bringen wird. Die Leute, welche in jener Gegend nach Gold suchten, scheinen etwas Besseres gefunden zu haben. Sehr unangenehm enttäuscht sind mehrere Farmer in SüdDakota, denen Hühnerhaus, Heustall oder Keller sicherere Aufbewahrungsorte für ihre Ersparnisse schienen, als eine Bank. Einer derselben vermißte kürzlich 51300. ein anderer Z900 u. s. w. Ein Bankier in Chamberlain schätzt die Summe, welche in Fankwn und Bon Homme Counties .vergraben" und versteckt ist. auf 5300.000. Er behauptet, daß es meistens böhmische und deutschrussische (Mennoniten) Farmer wären, die das größte Mißtrauen gegen die Banken hätten und ihr Äld lieber irgendwo versteckten, als es letzteren anzuvertrauen. JnHartford, Conn., gab es dieser Tage Freibier im Rinnstein: 40 Faß schäumenden Gerstensaftes, die unter dem neuen famosen AuSschankgesetze confiscirt worden waren, wurden auf Anordnung eines übereifrigen Polizeirichters in die Gosse entleert. Die Beschlagnahme erfolgte vor einer Woche und zwar wurde eine ganze Wagenladung weggenommen. Unter dem neuen Gesetze müssen auch die Brauer bei Ablieferung von Bier in Fässern eine Verkaufs - Licenz haben. Beim Ausgießen des Gerstensaftes hatte die ärmere Bevölkerung Gelegenheit, sich .Freibier" zu verschaffen. Mit Kannen und anderen Gefäßen wurde das strömende Bier wieder aus der Gosse geschöpft. Die Berichte über den reichen Goldfund, der Clar:nce Akin in der Western Union Grube gemacht wurde, hat zahlreiche Goldgräber veranlaßt, sich nach jener Gegend zu wenden. Wie es heißt, entdeckte Akin in einer Tiefe von nur 3 Fuß eine siebenzöllige Goldader. John Brayman und Harry Tilton, die Eigenthümer des angrenzenden .LittleNeMe" Claim behaupten die Fortsetzung der in der .Western Union" getroffenen reichen Ader in ihrem Felde entdeckt zu haben. Verschiedene Männer aus Helena bezweifeln die Wahrheit dieser Berichte, da in ber Nähe mehrere Jahre lang nach Silber gegraben wurde. Sie behaupten, daß während dieser langen Zeit ein so reiches Goldlager, erfahrenen Bergleute wie Mose Manuel. Luttrell und anderen nicht hätte entgehen können. Von der anderen Seite wird aber steif und fest behauptet, daß Gold gefunden wurde, und zwar in bedeutender Quantität. Im Detentionsraume auf Ellis Esland befinden sich fünf Italicner Namens Pasquale Cappozzotto. Giuseppe Giloello, Michele, Guillamo, Nicolo Surrano und Donato Nicolo Furao, die als Contraktarbeiter zurllckgehalten wurden, und sich nun wegen Meineid zu verantworten haben. Bei ihrer Ankunft hatten die genannten von dem .Board of Special Inquiry" unter Eid erklärt, daß sie von dem in No. 305 Ost 111. Str. wohnhaften Luigi Munderti unter Contrakt lmportirt worden seien. Als die En-Wanderungsbehörde-daraufhin gegen Munderti gerichtlich vorging und die erwähnten Italiener als Zeugen gegen denselben vernommen wurden, widerriefen sie ihre früher gemachten Angaben, indem sie jedes kontraktliche Verhältniß zu Munderti in Abrede stellten. . Daraufhin wurden die Jta. liener auf die Anklage des Meineids dem Bundescommissär Shields vorgeführt und von diesem für ein weitereS Verhör nach dem Detentionsräume in Ellis Island zurückge sandt. - :

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Oom Vuslanv. Der Vezirkschef deS Kreises Radzymyn im Gouvernement Warschau, ein früherer Kosakenoberst, sollte nach West - Sibirien versetzt werden. Er begab sich deshalb zum Warschauer Gouverneur Andrejew und bat ihn. die Versetzung, die derselbe in Petersburg beantragt hatte, rückgängig zu machen. Als Andrejew sich weigerte, dies zu thun, zog der Beznksches den Säbel und 'versetzte Andrejew mehrere Hiebe aus den Kops. Andrezew wurde lebensgefährlich verletzt. Der Bezirkschef ist verhaftet. Die sibirische Pest herrschte nach amtlichen Angaben im Juli in 56 Gouvernements. Während des Monats Juni erlagen ihr 3994 Stück Hornvieh. Im Kaukasus und den anstoßenden Gebieten hat die Rinderseuche sich wieder ausgebreltet. Gegen 10,000 Stück Vieh sind gefallen. In Simferopol steigt die Zahl der Todesfälle infolge der außerordentlichen Hitze, Felder und Wiesen sind in der dortigen Gegend vollständig ausgedorrt. Der Ausschuß für Erbauung einer Moschee in Paris hat vom Sultan zweimal einen Betrag von 300.000 Fr., vom Chediw einen solchen von 150.000 Fr. erhalten; dazu kommt der Ertrag der angestellten Sammlungen. Da außerdem die französische Regierung einen Baugründ unentgeltlich hergegeben hat, die - n r nYi'iv' noiieli aozi aus eine Million veranschlagt sind, wird mit dem Bau sehr bald begonnen werden. Es wird neben 'der Moschee auch ein Gasthof mit ganz orientalischer Einrichtung erbaut werden, wodurch man die zur Erhaltung der Gebäude und Ausübung des wegen seiner Einfack?heit nicht sehr kostspieligen Gottesdienstes nöthigen Summen zu beschaffen denkt. I n C sch an der Alzette wurde der Bruder des Kammerpräsidenten de Wacquant in seiner Wohnung, in welcher er als Junggeselle allein lebte, ermordet ausgefunden. Der Mörder hat die ganze Wohnung' ausgeraubt. Verjünge FUyrer Guler in Klosters hat anläßlich einer Besteigung des Piz Linard ein Bravourstück ausgeführt, das wohl verdient, öffentlich genannt zu werden. Er hatte einen Herrn hinauszubegleiten, der sich aber unglücklicher Weise eine kleine Strecke unterhalb des Gipsels den Fuß verstauchte, so daß das schmerzende Glied durchaus nicht mehr zu gebrauchen war. Gewiß keine beneidenswerthe Situation in einer Höhe von 3400 Metern über dem Meere, stundenweit entfernt von jeder menschlichen Wohnung, auf einem Wege, dessen Kletterpartien nur von geübten Bergsteigern mit gesunden Knochen überwunden werden können. Der junge, kräftige Führer aber wußte Rath. Er lud den invaliden Bergsteiger auf den Rücken und begann den Abstieg, der denn auch ohne weiteren Unfall von Statten ging, obschon eine Wegstrecke von fünf vollen Stunden zurückgelegt werden mußte, bis wirksame Hilse geholt werden konnte. Ein Fund, der beinahe die Vermuthung erwecken könnte, die sagenumwobenen .Glocken von Vineta" seien nun wieder gehoben, wurde bei Baggerarbeiten im Hafen von Swinemünde gemacht. Ein Dampsbagger hat dort eine Kirchenglocke von fünf Centner Gewicht unversehrt und die Hälfte einer zweiten, die seine eisernen Klauen zerrissen haben, an's Tageslicht gefördert. Die unversehrt erhaltene Glocke, deren Wohlklang gerühmt wird, enthält eine Inschrift, die folgendermaßen lautet: 0 . EX . GLE . XPE . VENI . CV . PACE, übersetzt etwa: .O König der Herrlichkeit Christe, komm mit (Deinem) Frieden!" Ein zwischen den Worten XPE und VEXI befindliches Bischofsbild ist entweder der Bischof Otto von Bamberg oder daS Bild des St. Nikolaus. Bestätigt sich die letztere Annahme, dann entstammt die Glocke höchstwahrscheinlich einer Kirche, die unter dem Schutze , deS St. Nikolaus gestanden hat. Eine mit Schwert und Rad auf der Glocke befindliche Figur ist die St. Katharina. Die nächste Vermuthung darüber, wie die Glocken in die Swine gekommen, geht dahin, daß sie im dreißiaiährigen Kriege geraubt wurden und das Schiff, auf dem sie verladen waren, seinen Untergang gefunden hat. An der kleinen Glocke, die das GreifsWappen trägt, hat man Vrandspuren entdeckt, die anscheinend auf kriegerische Zeiten hindeuten und für die Annahme des Raubes während deS dreißigjährigen Krieges sprechen. , ,, , SchZn und rein Soll daS Haus stets sein l Die besten Surften kauft an bei H. Schmedel, 420 Oft McCarty Otrase.

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