Indiana Tribüne, Volume 18, Number 356, Indianapolis, Marion County, 12 September 1895 — Page 2

WdZana Tribüne. 5 Erscheint Täglich mib Sonntagv. Die tZzliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagS.Tribüne'S Gents per Woche. Leide usame 15 Cents der 65 Gent per rlonat. Per Post außerhalb bei Stdt zugeschickt U Vorausbezahlung ' per 5Za,r. Vfftt IS Tüd Alabama Straße. IHdianapoliS,Jnd., 12 September '95 Ausbildung weibltcher Aerzte in Nutzland. Es ist beschloß: worden, daß in St. Petersburg ein medicinischeZ Institut für Frauen eröffnet oder vielmehr wiedereröffnet werde. Schon vor ungefähr zwanzig Jahren wurden nämlich bei dem dem nriegsministerkum unterstellten MilitärkrankcnhauZ' in St. Petersburg, bei welchem ja auch die männlichen Aerzte ausgebildet werden, besondere Curse für weibliche Studirende (Feltscheritzl, Feldscheerinnen) errichtet. Kurz vor Ausbruch des letzten orientalischen Krieges wurden die ersten Feldscheerinnen entlassen und sie traten sofort in activen Dienst bei den verschiedenen Truppenkörpern ein. Sie zeichneten sich durch einen solchen Grad von Hingebuna und Opferwllllgkelt aus, ihre ganze Wirksamkeit während des blutigen Krieges war eine dermaßen segensreiche, daß Alexander II. ihnen gestattete, sich fernerhin anstatt Feldscheerinnen weibliche Aerzte (shdnskye vratschi) zu benennen. Obgleich sie auch im Fm den sich überaus nützlich erwiesen, machte sich unter der reactionaren Regierung Alexander's III. eine ihnen feindselige Opinion geltend und es dauerte nicht lange, bis die weiblichen medicinischen Curse am Militärhospital tn St. Petersburg aufgehoben wurden. Als nun kurz nachher die hauptstädtischen Krankenhäuser der Communalverwaltung St. PetersburgZ unterstellt wurden, wurde der Gedanke rege, die weiblichen medicinischen Curse wieder in's Leben zu ru fen. Der Gedanke wurde freudig auf genommen ; die Communalverwaltung versprach sofort einem künstigen Inst!tut zur Ausbildung von weiblichen Aerzten ein passendes Local zur Verfügung zu stellen, demselben eine jähr liche Beisteuer von 15,000 Rbl. zu sichern und den Schülerinnen des In stituts zu gestatten, zum Zweck ihrer praktischen Ausbildung die städtischen Krankenhäuser zu besuchen. St. Pe tersburg hat sich somit um diese wich, tige Frage große Verdienste erworben. Aus allenGegenden des Landes ström, ten nun zur Sicherstellung des künfttgen Instituts größere und kleinere Beitrage ein, und bald hatte sich ein Capital von nahezu 600,000 Rubel angesammelt. Nach Ueberwindung vieler und großer Schwierigkeiten , ist es nun endlich den leitenden Person, llchkeiten gelungen, für die Statuten des neuen Instituts die kaiserliche Sanction zu erlangen und bald wird dasselbe seine Wirksamkeit beginnen. Vorläufig wird eine Ausgabe von et. was mehr als 200.000 Rubel -nöthig sein, um das betreffende Local zweck mäßig einzurichten, ein Flügelgebäude aufzuführen und ein Laboratorium zu installiren. Das Capital wird dadurch auf nahezu 400,000 zusammenschmelzen. Man hegt indessen die feste Ueberzeugung, man werde völlig im Stande sein, die jährlichen Ausgaben mit den Zinsen dieses Capitals, mit den Subsidien der Stadt St. Petersburg und mit den einfließenden Spenden zu bestreiten. Wahrscheinlich wird man sich in dieser letzten Hinsiäzt nicht verrechnen: wer die Freigebigkeit der russischen Reichen kennt, kann dies bezüglich nicht den leisesten Zweifel hegen. Die Stellung der neuen weibllchen Aerzte wird eine weit angenehm:re werden, als diejenige der früheren. von welchen noch mehrere Hunderte in Rußland prakticiren. Wenn sie das Institut absolvirt haben, werden sie im großen Ganzen mit ihren männlichen Collegen völlig c:ichberechtigt sein; nur werden sie Anfiellung als Chefärzte in den gemischten Krankenhäusern (die für Ausnahme männlicher und weiblicher Patienten eingerichtet sind), nicht erreichen Ion r.en; sie werden auch nicht in den Adtheilungen fürMänner practiciren !ön nen; dagegen werden sie zu denChefpo sten in ?pitälern für Frauen und Kinder ernannt werden können, und wahrscheinlich dürfte man in den meisten solcher Fällen dem weiblichen Arzte vor den männlichen den Vorzug geben. Laut der Statuten kann jedes Mädchen und jede Frau, welche ein Gymnasium oder eine mit diesem gleichgestellte Erziehungsanstalt be sucht hat, auf Aufnahme im Institut Anspruch erheben, selbstverständlich insofern Platz vorhanden ist; jedoch muß zuerst einEzamen imLateinischen abge l?gt werden. . . Dlphtherie-Sammelforschune, Die Deutsche medicinische Wochenschrift hat ein Saimnelforschung über die Diphtherie und ihre Behandlung mit dem Heilserum während des Zeitraums vom 1. Oktober 1894 bis 1. April 1895 angestellt und veröffentlicht jetzt die Hauptresultate. Darnach hat sie Nachricht erhalten über 10.312 Dtphtheriefälle. von welchen 1215 oder 11.8 Procent gestorben sind. Hiervon wurden 4479 ohne Heilserum behandelt und hatten ine Mortalität von G56, gleich 14.7 Procent. .Mit Heilserum behandelt wurden 5833 Fälle mit 559 Todesfällen oder 9.6 Procent. Am 1. und 2. KrankheitZtage geimpft wurden 3353 Patienten, wovon nur 142 starben oder 4.2 Procent. Bei den später erst mit Heilserum Behan delten belief sich die Mortalität aus 16.9 Prottnt; bei Divhtherie mit Larynxstenose auf 17.9 Procent, resp. 33.1 Procent, wobei sich die letztere Äiffer ans diejenigen Kranken bezieht.

bei' welchen der Luftröhrenschnitt gemacht werden mußte. Je 600 Antitoxineinheiten wurden in 3597 Krankheitsfällen eingespritzt, wobei eine Mortalität von 6 Procent beobachtet wurde; 2336 Mal wurden 1000 Antitoxineinheiten angewendet mit einer Mortalität von 14.6 Procent. Diese höhere Mortalität bei der stärkeren Serumdosis erklärt sich daraus, daß das stärkere Mittel ben da angewandt worden ist, wo die Krankheit gleich von vornherein den schwereren Eindruck gemach! hat. In den mit Serum behandelten Fällen trat 69 Mal oder in 12 Procent der Behandelten später der Tod durch Herzlähmung ein; in 343 Fällen heilte die Diphtherie unter Zurücklassung von Lähmungen, und 724 Mal würd Albuminurie (Eiweiß im Harn) beobachtet. Leider sind die diesen letzteren Zahlen entsprechenden Ziffern für die ohn Srum behandelten Diphtheriekranken nicht ermittelt worden. Touristen als Schmuggler.

Im Verhältniß zu seinen Ausgabkn fließen die Einnahmequellen Onkel Sam's nur sehr spärlich und dem alten Herren ist jeder Silberling, welcher ihm vonRechtswegen zusteht, wohl zu gönnen. Allein das verhindert nicht, daß er an allen Ecken und En den über's Ohr gehauen wird und ge. rade Leute, die es durchaus nicht nothig haben, ihn zu betrügen versuchen. Der Schmuggel, welche von den aus Europa zurückkehrenden Touristen betrieben wird, hat gewaltige Dimensionen angenommen und es dürfte schwer halten, einem New Aorker Zollbeamten die Ueberzeugung beizubringen, daß der Durchschnittstourist seiri Reisekosten nicht durch das Paschen werthvoller Schmuck sachen, Spitzen, Seiden, stosfe u. s. w. wieder einzubringen versucht. Nach den Versicherungen der Zollbeamten ist der Schmuggel noch in keinerSaison mit solcher Unverschämt heit und in solchem Umfange betrieben worden, wie gerade jetzt. Daß die Beamten keineswegs übertreiben, erhellt auö den sehr häufigen Nachrichten von der Sistirung reichrr Touristen, welche in ihren Kleidern oder ihrem Gepäck kostbare Contrebande versteckt halten, aber von den gewitzigten Zöllnern abgefaßt wurden. Das Schatzamt hat stricte Ordre erlassen, die strengste Wachsamkeit zu üben und den beim Schmuggeln erwischten Tou. risten gegenüber die volle Strenge des Gesetzes zur Anwendung zu bringen. Bei der Revision des Gepäcks und der Reisenden selbst wird denn auch mit , der größten Gründlichkeit zu Werke gegangen und wenn mal ein Zöllner Verdacht geschöpft hat. dürfte es schwer fallen, ihn zu täuschen. Seit der Rückstrom der Touristen begonnen hat. wurden sechs Biedermänner verhaftet, von denen ein Jeder mindestens eine halbe Million Dollars im Besitz hat, beim Schmuggeln abgefaßt. In jedem Falle wurde die fadenschek nige Entschuldigung vorgebracht, daß die Waaren nicht zum Verkauf, sondern zum eigenen Gebrauch bestimmt wären und man nicht gewußt hätte, daß auch solche Gegenstände der Zahlung von Zoll unterlägen. Ebenso große Unverschämtheit wie Geschicklichseit beim Einschwärzen von Contrebände entwickelt eine ' gewisse Klasse ton Patent-Amerikanerinnen. In zu. sammengefalteten Kinderkleidchen werden werthvolle Brocade-, Sammetund Seidenstoffe gefunden versteckt, einfache Kattunkleider werden mit den feinsten Spitzen förmlich ausgepolstert und an Riemen, welche über die Schul tern laufen, ganze. Garnituren von zollpflichtigen Gegenständen befestigt. Kürzlich wurde sogar eine Dame erwischt.welche unter ihren intimstenKleidungsstücken einen vollständigen Anzug, der für ihren Gatten bestimmt war, versteckt hatte. Koffern, Hut. schachteln u. s. w. mit doppelten Boden undWänden werden zum Schmuggeln gebraucht.' Am schwersten zu entdecken sind diejenigen Touristen, für welche eine Begegnung mit einem neu gierigen Zöllner nichts Neues ist; diese Leute wissen sich ein Air zu geben, das kvirtt'ch staunenswerth ist, und die revidirenden Beamten in der raffinirtesten Weise hinter's Licht zu führen. Kam da neulich mit einem Cunarde: inNewAork eine eleganteDame an,we! che einen veritabeln Berg von Kossern mit sich führte und durchaus keinen Einwand erhob, als der Zollbeamte Miene machte, dieselben zu revidiren. und um die Schlüssel ersuchte. Mährend sie in der unergründlichen Tiefb ihres .Hanidtäschchens nach denselben suchte, bat sie den Beamten, ihr mittlerweile ein kleines, in Zeitungspapier zewickeltes Packetchen zu halten. Höflich kam der Mann diesem Verlangen nach, hielt die Schüssel, revidirte das Gepäck auf das Genaueste, fand aber keine Contrebande und doch war von einer auf dem Schiff befindlichen Spionin verrathen worden, daß jene Dame werthvolle Schmucksachen einzuschmuggeln beabsichtigte. Wo hatte sie dieselben versteckt? Einfach in dem Packet, daö sie dem Zollbeamten zum Halten gegeben hatte. Allein sie brachtt ihre Contrebande doch nicht entdeckt heim, sie wurde vor dem Besteigen ihrer Equipage nochmals angehalten und nunmehr wurden die Schmucksa. chen gesunden. Bei einem anderen Schmuggelcu riosum spielte eine Bostoner Dame eine merkwürdige Rolle. In Begleitung ihres Gatten, eines Mannes von wür. digem Aussehen und stattlichen Dimensionen, kehrte eine kleine, spitznastge. bebrillte Dame, daS Prototyp eines Bvstoner Blaustrumpfes, auf einem Hamburger Dampfer heim. Seinen bündigen Erklärungen! zufolge hatte das Paar keine zollpflichtigen Gegenstände und nach einer oöerslächlichen Revision des Gepäcks durfte es von dannen ziehen. Wenige Augenblicke später kam die Dame zu dem Zollbeamten zurück und erklärte ihm mit Thränen in den Augen, daß ihr deltcates Vuritaneraewissen sie nock im

letzten Augenblick gewähnt häte, keiner Betrug zu verüben. In der That wurden die versteckten Waaren, welche einen sehr hohen Werth repräsentirten, gefunden und die Dame nach Zahlung des Zolles entlassen. Mit dem Puri. tanergewissen" hatte es aber eine eigene Bewandtniß g?habt. Der corpulante Mann hatte, mit Spitzen, Sammt und Seide wie eine Mumie umwickelt, sich in der drangvollen Enge einer Ohnmacht nahe gefühlt, und seine Entdeckung befürchtet, weshalb seine Gattin die allerliebste Komödie insce nirt hatte.

DieKält, alS Heilmittel. Der berühmte Schweizer Gelehrte Raoul Pictet stellt seit einer Reihe von Jahren hochinteressante Experimente an verschiedenen Lebewesen: Säugethieren, Vögeln, Fröschen, Schlangen, Infekten, Infusorien, Mikroben u. s. w. an, die in den meisten Fällen eine außerordentliche, bisher nicht für möglich gehaltene WiderI Kt.s ftv Aiftiti iUilVUtyiltl Vlttl icitit gigtti 11 ll. dere Temperaturen ergeben haben. Die Versuchsthiere wurden in den Kälteschacht" getaucht, einen Behälter, der mit kälteerzeugenden Mischungen umgeben ist, durch welche seine Lufttemperatur bis auf 150. ja 200 Grad (Celsius) unter Null erniedrigt werden kann. Der Experimentator beobachtete und verzeichnete nun genau die Veränderungen im Pulsschlag, der Athmung, dem Stoffwechsel, den allmäligen Rückgang der Eigenwärme bis zum Eintritt der vollständigen Erstarrung. Schließlich setzte er auch 'seinen eigenen Körper mit Ausnahme der Einathmungsorgane der Einwirkung starker Kältegrade aus und stellte auch an sich selber eine erhebliche Widerstandskrast gegen die Anfälle des grimmen Riesen Frost fest. Er mußte sich nur davor hüten, die Metallwandüngen des Behälters, sobald sie unter 80 Grad abgekühlt waren, mit irgend einem Körpertheil zu berühren, da sie in diesem Fall bösartige Frostwunden verursachten, die sehr schwer heilten. Bei schwächeren Verletzungen pflegt in fünf bis sechs Tagen Heilung einzutreten, bei stärkeren dagegen, wenn alkoholische oder ätherische Kältemischungen, flüssige atmosphärische Lust auf einen Körpertheil kommen, stirbt die betroffene Fläche sofort ab und die Gewebe bilden sich nicht neu. Eme durch einen einzigen Tropsen flüssiger Luft hervorgebrachte Brandwunde erforderte bei Herrn Pictet volle sechs Monate bis zur Heilung. Von den zahlreichen neuen Experimenten des ausgezeichneten Gelehrten war einer der lehrreichsten der mit einem kleinen Hunde von ca. 18 Pfund' Gewicht angestellte. Das Thier wird in den Kälteschacht bei 92 Grad eingeführt. Sofort tritt eine scharfe Reaction des Körpers ein, das Thier athmet 1213 Minuten lang schneller, das Thermometer in der Achselhöhle steigt um einen halben Grad und sinkt erst nach 25 Minuten wieder auf den Ausgangspunkt. Der Hund frißt jetzt mit Begierde Brod das er vorher verweigert hatte , der Körper zeigt also das starke Bedürsniß, durch den Verdauungsproceß neut Eigenwärme zu erzeugen. Erst nach etwa weiteren 40 Minuten beginnen die Glieder zu erkalten, während die Körpertemperatur sich noch eine Stunde lang constant erhält. In die. sem Zeitpunkte verzehrt der Hund noch etwa 100 Gramm Brod. Die Temperatur hat sich also mit Hilfe der rascheren Athmung und der Nahrungszufuhr etwa anderthalb Stunden lang erst gesteigert, dann normal erhalten. Nun aber tritt ein rascher Niedergang ein und noch vor Ablauf der zweiten Stunde ist die Eigenwärme bei 22 Grad unter Null angelangt. DaS Thier verliert das Bewußtsein und wird todt mit gefrorenen Füßen aus dem Kältebad genommen. In Folge der Ausstrahlung seiner Körperwärme ist es in weniger als zwei Stunden eingegangen. Eine noch viel zähere Ausdauer setzen natürlich die kaltblütigen Thiere dem Frost entgegen. Man wird fast an Münchhausen's närrische Erzählung von den eingefrorenen Melodien des Posthorns gemahnt, wenn man liest, daß Süßwassersische tn Eisblöcke einfrieren, konnten und nach langsamem Austhauen wieder lustig in dem von ihrem Leibe schmelzenden Wasser umherplätscherten. Frösche vertrugen in gefrorenem Zustande eine Abkühlung bis auf minus 23 Grad, nach minus 30 und 35 Grad erwachte jedoch die Mehrzahl nicht mehr. Schlangen überdauerten ebenfalls Temperaturen von minus 25 bis 30 Grad. Schnecken ertrugen bei unverletzter Schale eine verschiedene Tage anhaltende Abküh lung bis aus minuSlio bis 120 Grad. War jedoch die Schale beschädigt, so starben sie schon bei geringen Kälte. graben. Infusorien verloren erst jedes Lebenszeichen, wenn sie etwa 24 Stunden lang bei minus 80 bis 90 Grad erhalten worden waren. Vogeleier kamen schon nach einer Abkühlung von minus 1 bis 2 Grad, Ameiseneier nach einer solchen von 4 bis 5 Grad nicht mehr aus. Dagegen ertrugen Seidenwürmer Temperatu ren bis zu minus 40 Grad, welche für ihre Schmarotzer tödtlich waren eine Entdeckung, die bereits für die Seidenzucht nutzbar gemacht worden ist Froschlaich bis auf minus 60 Grad. Mikroben, Bacillen. Mikrokokken aller Art überdauerten ohne jeden Nachtheil die stärksten Kältegrade im Verlauf von Tagen, ja Wochen. Einige von ihnen wurden in flüssigek Luft von 200 Grad Kälte erhalten und lebten später mit doppelter Munterkeit wieder auf. als habe die kleine Erfrischung ihnen außerordentlich wohlgethan. Gegen diese nichtswürdigen, mikroskopischen Bestien und ihre Keime und Sporen scheinen Hike und Kälte gleich unwirksam zu sein und sie blos in eine Art vcn Lethargic zu versetzen. ,

Auffallenderweis litten dagegen die nicht organisirten Fermentgifte, die Vaccine und Ptom'iine stark unter der Kälte, und sehr wedrige Temperaturen beraubten sämmtlich? Lymphen ihrer Wirksamkeit. Es zeigt sich hier eine scharfe Schettelinie zwischen den beiden Kategorien von Ansteckungs stoffen: Mikroben und Vaccinen. Man war im Gegentheil bisher eher ge neigt, anzunehmen, daß die nichtor. ganisirten Fermente Marken Kälte graden zäheren Widerstand leisten würden. Die Erfahrungen, welche der Forscher selber im Kälteschacht machte, waren ebenfalls sehr merkwürdig und beachtenswert. Er hatte sich in warmes. dichtes Pelzwerk gehüllt und behielt den Kopf außerhalb der rings geschlossenen Mündung, um die gefährliche Einathmung der überkälteten Luft zu vermeiden. Ais zu einer Tem peratur von minus 50 Grad verhinderte das Pelzwerk die Ausstrahlung der Eigenwärme soweit, daß Pictet gar keine Kälteempfindung ho.üe. Als die Temperatur unter minus 70 Grad sank, da begannen die Kältestrahlen der Umgebung das Pelzwerk zu durchdringen, ohne jedoch die Haut öesonders zu reizen.' Erst bei weiterer erheblicher Steigerung der Abkühlung im Schacht spurte der Experimentator ein deutliches Frostgefllhl. Zugleich stellte sich sofort ein starker Hunger ein. den er in ausgiebigem Maße befriedigte, um durch Erhöhung seiner Eigenwärme neuen Widerstand zu erzeugen und den Versuch länger ausdehnen zu können. Pictet behauptet, daß er durch diese starke Anspannung seiner Verdauungsorgane im Verlaufe von acht nicht einmal viertelstün' digen Sitzungen in einem auf minus 110 Grad abgekühlten Rohr eine Verdauungsschwäche beseitigt habe, an welcher er seit etwa sechs Jahren litt. Wenn die Experimente nach dieser Richtung hin weiter fortgesetzt und in ihren Wirkungen gründlich geprüft werden, dann werden sie sich vielleicht zu einer neuen Heilmethode gegen Verdauungsbeschwerden ausgestalten lassen. Möglicherweise werden 110 bis 120 Grad Kälte wieder gut machen, was 50 bis 60 Grad Spiritus im Magen eines Freundes kräftiger Genußmittel verschuldet haben. So mancher Lebemann, so manche üppige Weltdame wird dann auf die Frage: Nun, Herr Doctor, was verordnen Sie mir denn für ein Bad gegen mein hartnäckigesMagenleiden?" schaudernd und bebend die Antwort vernehmen : Ein Kältebad!Die Funde von Tilloux.

In der Vorzeit lebten in Europa eine Reihe verschiedener Elephantenarten, von denen einige sich durch ihre Kleinheit, andere durch ihre gewaltige Größe auszeichneten. Der kleinste von allen, der Eleplias Fakoneri, dessen Ueberreste man auf der Insel Malta aufgefunden hat, besaß etwa die Größe eines Kalbes. Die riesigsten Arte waren neben dem Mammuth (Elephas primigenius) der Eleplias rneridionalis und der Elephas antiquus. Der älteste von allen ist der Eleplias rneridionalis, der, wie sein Name sagt, besonders im südlichen Europa verbreitet war; seine Reste werden aber auch in Süddeutschland, in Frankreich und sogar in England gefunden. Dieser Elephant lebte bereits am Ende der Tertiärzeit, in jener Periode, der die Schichten des oberen Plwcäns entstammen. Am Anfange der darauf folgenden Diludialzeit war er noch häufig; neben ihm tritt in diesem Abschnitt der ErdentWickelung in großer Zahl der Eleplias antiquus auf. Als im weiteren Verlaufe der, Diluvialperiode die Eiszeit hereinbrach, verschwand Eleplias rneridionalis, während Elepkas antiquus sich noch länger erhielt; man findet dessen Reste noch in den interglacialen Ablagerungen, die den Pausen zwischen den (bekanntlich wiederholt auftretenden) Vergletscherungen entsprechen. Auch das. Main muth ist zur Jnterglacialzeit .bereits in Menge vorhanden. Nach dem Schlüsse der Eiszeit beherrscht diese Elephantenart allein das Gebiet: vom Elephas antiquus ist nichts mehr zu finden. Die große Menge von Mammuthzhnen und -Knochen, die man an vielen Stellen gefunden hat, beweist, daß gewaltige Heerden dieseZ riesigen Elephanten damals Europa bevölkert haben müssen und daß dieser erst in einer Zeit, die verhältnißmäßig nicht' sehr weit zurückliegt, ausgestorben ist. Die Ergebnisse, die Professor Maska bei seinen Ausgrabungen im Löß bei dem Dorfe Predmost in Mähren gewonnen hat, lassen kaum noch daran zweifeln, daß bereits zur Interglacialzeit der Mensch mit dem Mammuth Ausammengelebk und sich eifrig mit der Jagd des ungeheuren Rüsselthieres befaßt hat. Soeben ist nun aus Frankreich die Nachricht von einem bemerkenswerthen Funde eingetrofsen, der beweist, daß auch der älteste 'Äeser Elephanten, der Elephas rneridionalis, dem Menschen schon bekannt gewesen ist. In der Kiesgrube von Tillouz (Charente) kamen nämlich die Ueberreste riesiger Elephanten zugleich mit zahlreichenGerathen von Menschenhand zu Tage. Die Fundstätte befindet sich am rechten Ufer der Eharente in einer Einsentung inmitten der Kreidehügel, die ein altes Bett des Flusses, darstellt und mit abwechselnden Schichten von Sand und Rollkieseln ausgefüllt ist. Hier wurden unter Anderm zwei Elephantenstozähne von gewaltiger Große gefunden. Die Linie, welche die beiden Gnden des am besten erhaltenen dieser etwas gekrümmten Stoßzähne mit einander verbindet, ist nicht weniger als 2.85 Meter lang. Diese Zähne müssen einem Thier angehört haben, das noch viel größer war, als das gewaltige Mammuth in St. Petersburg. Außer den Stoßzähnen wurden noch Ziwei offenbar zu demselben Thiere e-

hörige' Backenzähne gefunden, wt erkennen lassen, daß der Elephant ein Eleplrn rneridionalis war; ja, obwob! die betreffenden Kiesschichten aus

,deo Diluvialzeit stammen, weisen die Zähne nach Marcellin. Voule, dem wir diese Mittheilungen veroanken. Doch Rassenmerkmale auf, die mit solchen von Eloplia8 rneridionalis aus der Tertiärzeit (oberem Pliocän) nahe übereinstimmen. Die von Menschen hergestellten Werkzeuge (Aexte, Schaber, Lanzenspitzen u. s. w.) die in derselben Schicht mit diesen Zähnen gefunden wurden, bestehen aus Feuerstein und sind zum Theil von sehr sorgfältiger Arbeit. Es ist dies das erste Mal. daß mit anscheinend völliger Sicherheit die Gleichzeitigkeit des Menschen mit einer Elephantenart. die bereits zur Tertiärzeit die Erde bewohnte, festgestellt worden ist. Noch in anderer Hinsicht sind die Funde von Tilloux bemerkenstverth. Unter den dort ausgegrabenen fossilen Thierresten befanden sich nämlich, abgesehen von Zähnen des Nashorns.des Flußpferdes, des Hirsches und Rindes (wahrscheinlich vom Wisent, Hison priscus) auch Backenzähne des Ele plias antiquua und des Mammuth in derselben Schicht mit denen des Etephas rneridionalis. Das gleichzeitige Vorkommen dieser drei Thiere, deren Erscheinen und Verschwinden, wie wir oben geschildert haben, nicht in die gleiche Epoche der Erdentwickelung fällt, ist ein neuer Beweis für den ununterbrochenen Zusammenhang der geologischen und paläontologischen Erscheinungen. Vom AnSlanVk. In Abwesenheit seiner Eltern wurde das 3jährige Töchterchen des Antwerpener Polizeisergeanten Aeuckelaers in der elterlichen Wohnung von einem in demselben Hause wohnenden Kinde erschossen. Beuckelaers hatte im Wohnzimmer einen Revolver an die Wand gehängt, mit welchem die Kinder gespielt haben müssen. Einen Kamps auf Leben und Tod hatte ein Schutzmann in Berlin mit einem Lebensmüden zu bestehen, als er diesen zu retten versuchte. In früher Morgenstunde sprang an der Weidendammer Brücke ein Mann kopfüber in die Spree; ein Schutzmann machte sich m Gemein schaft mit einem Schiffer sofort an die Rettung. Dem Beamten aelana es. vom Kahne aus den Lebensmüden zu fassen ; dieser aber widersetzte sich mn auer Gewalt. Er bekam seinen Retter zu fassen und klammerte sich so fest an ihn, daß dieser sich gezwungen sah, die Waffe zu ziehen und dem Wider spenstigen einen Hieb über den Kopf zu versetzen. Der Lebensmüde faßte zedoch nur noch scharfer zu. und es ae lang ihm, den Schutzmann aus dem Kahn zu sich in's Wasser zu ziehen. Mehrere Schiffer kamen zetzt hinzu und retteten die Beiden nach Ueber wältigung des Lebensmüden. Ihrer B e st r a f u n g durch die Strafkammer des Landaerichts in Aachen sehen vierzehn Studirende der dortigen polytechnischen Hochschule so wie der Universität Bonn entgegen, weil sie sogenannte Bestlmmunasmen l suren ausgefochten haben. Die Stu . 1 y l , v öcnien allen, nacyoem lyre Pauie reien beendet waren, den Muth, in offenen Wagen und mit bis zur Unkenntlichkelt verhauenen und verbun denen Gesichtern durch die Stadt zu fahren. Hierdurch wurde die Säbelei der Behörde bekannt, welcher es 'gelang, die Namen der Paukanten fest zustellen. Lange Jahre, hat man in Aachen von derartigen Affairen nichts mehr gehört, erst seit das Polytechni kum wieder einen Aufschwung aenom men hat. nimmt der Unfug wieder zu. Fast jede Woche werden seitdem dort Aestlmmungsmensuren ausgefochten. Eine arme Familie in Tatischau bei Laband in Ober-Schle sien erkrankte heftig nach dem Genusse von Pilzen, welche d:e Tochter im Walde gesammelt hatte. Die Mutter und eine elfjährige Tochter eilten zum Arzt nach Laband. der Vater, der di: größte Portion genossen hatte, mußte zu Hause bleiben, da er schon völlig entkräftet war. Als die Geängstigten den Arzt in Laband nicht zu Hause trafen, eilten sie in die Apotheke und baten um ein Mittel. Der allein anwesende Lehrling wies sie aber mit der Erklärung ab, er dürfe ohne ärztliche Verordnung kein Brechmittel verabfolgen. Einige Herren, die Mitleid mit der Frau und deren Tochter empfan. den, begaben sich nach der Apotheke, kehrten aber mit demselben Bescheide zurück. Erst nach drei Stunden wurde endlich in einem Laden ein Brechpulver aufgetrieben und den von den fürchterlichsten Schmerzen Gequälten gereicht. Das Mädchen liegt auf den Tod darnieder, bei ihm hatte das Brechmittel nicht mehr die volle Wirkung, wahrend die Mutter sich außer Lebensgefahr befindet. Der zu Hause gebliebene Bater aber, der Milltärinvallde Johann Kanopka. starb, während sich Weib und Kind auf der Suche nach Hilfe und Rettung befanden. Neulich Abends wollte ein Reisender den Vesuv von Pompeji aus besteigen, wo sich zu diesem Zwecke stets eine Anzahl Führer mit ihren Pferden befinden. Der Tourist engagirte einen solchen guida" und begann den Aufstieg mit ihm. Auf dem Wege kamen die Beiden an einerWeinkneipe vorbei und dort gerieth der Führer mit dem Wirth, einem alten Manne Namens Don Raffaele, in Streit. Der Alte wollte sich auf den Führer stürzen, tiefer aber gab Fersengeld und galoppirte auf seinem Pferde davon. Als der Führer er hieß Scarfato auf dem Rückwege mit seinem Fremden an der Kneipe vorbeikam, hatte sich der alte Rasfaele in den Hinterhalt gelegt und schoß aus einer Doppelflinte zuerst das Pferd des Führers und dann diesen selbst nieder. Halbtodt vor Schrecken mußte der Fremde allein den Weg nach Pompeji finden, wo er gänzlich erschöpft ankam. i

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