Indiana Tribüne, Volume 18, Number 354, Indianapolis, Marion County, 10 September 1895 — Page 2

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JndZana Sribttne.

Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tLzliche. Tribüne- kostet durch den Träger 11 QcntS per Woche, die eonntagS.Tribüne'I Sett per Woche. Beide ,ufame IS SentS de eZ SentZ per r?,nat. Per Post außerhalb de, k?tdt tg?schtckt t Vorauibkzhlung V per llahr. sstc,, 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 10. September '95 Zur Bsobachtuug von l?rdb,be. . Die großartigste BewegungSerjcheirnrng, wclche die feste Erdoberflache darbietet, nämlich die gelegentliche Erschütterung mehr oder minder ausgedehnte? Regione, ist bis jetzt bezüg lich ihrer Ursache und ihres eigentlichen Charakters noch wenig erforscht. Der Grund hiervon liegt einerseits darin, daß de? Sitz de? bewegenden Kraft im Erdinnern zu -suchen ist, dann aber auch in dem Umstände, datz eö an genll gend zahlreichen und . zugleich hinreichend genauen Beobachtungen, fehlt. In neuester Zeit hat sich außerdem her ausgestellt, daß es neben den gewaltigen Erderschütterungen, welche ganze Städte umstürzen und in wenigen Augenblicken Tausende, ja. Hunderttaufende von Menschenleben vernichten, noch sehr leichte, für das Gefühl durchaus unwahrnehmbare Erschütterungen des VodenZ gibt. Dieselben! können nur mit Hilfe von besonderen, überaus empfindsamen Instrumenten ersannt werden, zeigen aber dann einen höchst merkwürdigen und geheimnrjjvollen Eharakte?. Diese sogenannten mikroseismischen Erschütterungen dauern nicht selten mehrere Stunden lang und breiten sich über Tausende von Krlometern aus. Sie treten sowohl in Ländern, die oft von Erdbeben heimgesucht werden, als auch in völlig erdbebenfreienl Gebieten auf. Die genauesten Ermittelungen über dieses merkwürdige Erzittern des Bodens verdankt die Wissenschaft den Bemühungen des Dr. E. v. Rebeur-Pasch-Witz, zur Zeit in Halle, der nicht nur selbst mit einem ausgezeichneten Apparate Beobachtungen an verschiedenen Orten angestellt hat, sondern- auch solche durch andere Beobachter veranlaßt und die erhaltenen Ergebnisse wissenschaftlich untersucht hat. Man darf ohne Uebertreibung diese Untersuchungen den wichtigsten zuzählen, welche in neuerer Zeit ausgeführt worden sind, denn sie haben nicht nur merkwürdige und unerwartete Ergebnisse bereits geliefert, sondern eröffnen der weiteren ?5orschunz ein großes Feld. So fand sich z. B., daß das oben erwähnte leise Erzittern des Bodens in Europa sehr oft in unzweifelhaftem ZusammenHange steht mit weit entfernten Erdbebenkatastrophen in Asien und Amerika. Am 17. April 1839 fand in Tokio (Japan) em heftiges Erdbeben statt, dessen erste Spuren in dem 9000 Kilometer entfernten Potsdam an dem dort ausgestellten Apparate schon nach 13 Minuten bemerkt wurden. Am 22. März 1894 wurde wiederum in Tokio ein Erdbeben beobachtet, dessen Ursprung aber 1000 Kilometer knordöstlich am Grunde des Stillen Oceans lag. Es erreichte die Sternwarten zu Charkow und NikolaZew in SUdrußland, welche 7900 Kilometer vom Ursprunz entfernt sind, nach 7z Minuten und traf 2 Minuten später in Rom ein, nachdem es weitere 1600 Kilometer zurückgelegt hatte. Noch merkwürdiger ist folgender Fall: Das große Erdbeben, das am 27. October v. I. die westliche!? Theile Argentiniens erschütterte, wurde schon 17 Minuten, nachdem es auf der Sternwarte von Santiago de Chile gefühlt worden war, in Rom bemerkt, trotzdem diese Stadt 11.500 Kilometer vom Erdbebenherd entfernt ist. Ungefähr 12 Minuten später erreichte es Charkow in Rußland, hatte also noch 2000 Kilometer zurückgelegt. Etwa um dieselbe Zeit oder schon etwas früher wurde der Anfang der Bewegung in Tokio bemerkt, dessen Entfernung 17.400 Kilometer beträgt, d. h. nicht weit von dem Antipodenpunkte des Erdbebens. Die Ergebnisse, welche Dr. v. Rebeur-Paschwitz aus den Beobachtunzen ableiten konnte, beweisen, daß derjenige Theil der Bewegung, der den Anfang der Störungen in Europa derursacht, sich bei so weiten Entfernungen ungefähr mit einer Geschwindigkeit von 10 Kilometer in der Secunde fortpflanzt. Aber noch andere interessante Ergebnisse tzat der genannte Forscher erhalten. Im Verlaufe! der Störungen, die oft eine mannigfache Zu- und Abnahme der Bewegung erkennen lassen, tritt fast immer eine Art der Bewegung deutlich hervor. Sie kommt bei den entferntesten Erdbeben erst 3010 Minuten nach dem Anfange an und besteht aus langen, flachen Wellen, welche übe? die Erdoberfläche ebenso hinziehen wie die Dünung über den Ocean. Aus der Beobachtung einiger besonders günstiger Fälle läßt sich schließen, daß diese Wellen 40 50 Kilometer Länge haben, daß aber ihre Höhe nur wenige Centimeter beträgt. Diese Wellen pflanzen sich mit 'iner durchschnittlichen Geschwindigkeit f?n 2,8 Kilometer in der Secunde über die Erdoberfläche fort und sie verändern wirklich periodisch das Niveau der Erdoberfläche, sodaß z. B. die Spitze eines KirchthurmZ unter ihrem Einslusse langsam hin und her schwankt. Die angegebenen Geschwindigkeiten be ziehen sich auf Erdbewegungen, deren Ursprung vom Beobachtungsort etwa um in Viertel des ganzen Erdumfanges entfernt ist. Dr. v. Paschwitz hat aber ferner gefunden, daß für näher liegende' Erdbebenherde die Geschwindigkeit, mit der sich die Schütterbeweaung fortpflanzt, um so langsamer wird, je kürzer diese Entfernung ist. Er kommt zu dem Ergebnisse, daß die Bewegung, welche der Geschwindigkeit von 10 Kilometer in der Secunde evlspricht. ihren Wea

mitten durch die Erde nimmt und daß in der Tiefe der Erde elastische Bewegungen viel rascher fortgepflanzt werden als an der Oberfläche. Was die langen flachen Wellen (von 2,8 Kilometer durchschnittliche Geschwindigkeit) anbelangt, so sprechen die Beobachtungen bei großen Entfernungen dafür, daß sie sich hier hauptsächlich auf der Erdoberfläche ausbreiten, während die bei mäßigen Entfernungen des ErdbebenherdeS erhaltenen Beobachtungen ebenfalls auf eine Fortpflanzung durch den Erdkörper hindurch, und zwar mit einer mit der Tiefe wachsenden Ge schwindigkeit hinweisen. Das sind einige der hauptsächlichsten Ergebnisse, die bisher an einigen Orten Europas und Japans durch Beobachtung mit besonderen, Instrumenten erhalten wurden. Jeder begreift sofort, wie wichtig es sein würde, ..wenn solche Beobachtungen an sehr zahlreichen Stationen und systematisch angestellt werden könnten. Dr. V. ReuberVaschwitz ist deshalb mit dem Plane hervorgetreten, ein internationales Netz von ErdbebenStationen in Anregung zu bringen, dessen Aufgabe es fein soll, die Ausbreitung der von großen Erdbebencentren ausgehenden Bewegungen auf der Erdoberfläche und durch den Erdkörper in systematischer Weise zu beobachten. Für den Anfang schlägt er folgendeZ vor. Es sollen, von Japan ausgehend, totlil nicht nur eines der wichtigsten Erdbebenländer , ist, sondern daS auch d beste Organisation der Erdveben-Beobachtungen besitzt, etwa zehn Stationen derart ausgerüstet werden, daß sie sich ziemlich gleichmäßig über einen den Ausgangspunkt mit snnnn Antlpodenpunkt verbindenden Halbkreis vertheilen. Sie brauchen nicht wirklich auf einem und demselben größten Kreise der Erdoberfläche zu liegen, sondern vom Ausgangspunkt nach verschiedenen Richtungen hin, um auch für die Beobachtung de? Erdbeben anderer Länder günstige Bedingungen zu bieten, so weit dies bei einer kleinen Anzahl von Stationen erreichbar ist. Nimmt man Tokio in Japan als AuSgangspunkt, so liegt der AntipodenPunkt in der Breite von Buenss Aires, etwas östlich von der Küste Slldamerikas im Atlantischen Ocean. Als Beobachtungsorte müsseq solche gewählt werden, 'bei denen eine genaue Zeitbestimmung möglich ist. denn diese ist die erste Bedingung für genaue ErdbebenBeobachtungen. Die an den einzelnen Stationen aufgestellten Apparate müssen möglichst gleichartig sein und auf den gleichen Grad von Empfindlichkeit gebracht werden. Als nothwendige Ergänzung des vorgeschlagenen Beobachtungssystems betrachtet Dr. v. ReuberPaschwitz die Begründung einer Centralstelle für die Sammlung und Veröffentlichung von Erdbeben-Rach-richten aus der ganzen Welt. Den wichtigsten Theil des zu sammelnden Beobachtungsmaterials würden atürlich die Beobachtungen der projectirten Erdbeben-'Stationen' bilden. Sehr wahr sagt der genannte Forscher, daß die Bedeutung der von ihm in Vorschlag gebrachten Beobachtungen, nicht hoch genug angeschlagen werden kann. Sie werden uns z. B. Mittel an die Hand geben, über den Zustand des Erd-Jnnern, welches der directen Beobachtung ewig entzogen bleibt. Aufschlüsse zu erhalten, die den Streit der Geologen über diesen Zustand schlichten. Namentlich die Seismologie wird eine ungeahnte Förderung erhalten, denn alle Erd- und Seebeben, wo immer sie stattfinden, müssen ihre Spuren auf den Photogrammen der geplanten Stationen hinterlassen.

Die göderation von Australien. Wieder ist die Föderation der australischen Provinzen Neu - Süd - Wales. Victoria, Quemsland, Neu - Seeland. Tasmanien, Süd- und West - Australien um einen Schritt näher gerückt durch die Gründung der FöderationsLiga, welche mit großem Aufwand, von Phrasen und schönen Redensarten in's Leben gerufen ist. Das Princip der Verbindung, Föderation, wird von allen politischen Parteien anerkannt, und die großen Vortheile für GesammtAustralien liegen auch so klar zu Tage, daß dieS nur natürlich erscheint. Wie Deutschland in früherer Zeit, ist Auftralien zersplittert und zwar in sieben verschiedene Ländchen mit separaten Regierungen, Gesetzen, Zöllen, Vermaltungen etc., was natürlich dieselben Unzuträglichkeiten hervorruft wie seiner Zeit die deutschen Verhältnisse. Einen Bund dieser sieben Ländchen herzustellen, müßte, so sollt? man denken, nicht so schwer fallen. Jedoch stellen sich der praktischen Ausführung Hindermsse entgegen, welche der oberslächliche oder entfernte Beobachter nicht ahnt. Auf der Conferenz der Premierminister Australiens, welche kürzlich in Hobart stattfand, erklärten sämmtliche Anwesende d Föderationsfrage als die brennendste und wichtigste Frage in der australischen Politik und verpflichteten sich, in ihren respectiven Ländern eine gleichlautende, bereits ausgearbeitete FöderationZvorlage ihren Parlamenten vorzulegen. Dies ist nun'bis jetzt in keiner Provinz geschehen, aber die Discussion über die Vorlage ist in der Presse, den politischen Clubs und Vereinen eröffnet und im Allgemeinen der Vorlage so feindlich, daß Wohl für's Erste noch nicht an praktische Folgen zu denken ist. So verlangen Neu - Seeland und Süd Australien, welche die liberalste Constitution besitzen, daß die Mittelalterlichen Verfassungen der anderen Provinzen erst liberalisirt werden müssen, bevor an einen Bundesstaat gedacht werden kann. Victoria verlangt, daß der Bund einen hohen Schutzzoll annehme, Neu - Süd - Wales neigt daaegen dem Freihandel zu, in Queensland agitirt die Bevölkerung des nördlichen Theiles für Lostrennuna vom südlichen, also gerade für daS Gegentheil von Föderation, West-iAustralien will seinen Einaanaszoll nicbt oü&t

den, weil dieser zu? Zeit die HauptEinnahmequelle ist. Und in allen Provinzen schließlich will die republikanisch gesinnte Bevölkerung, und diese ist nicht zu unterschätzen, vor Allem die Lostrennung von Großbritannien. Diese vielen verschiedenen Strömungen zu vereinigen und zum Handeln zu veranlassen, ist die Aufgabe, die sich die Föderationsliga gestellt hat. Und zur Zeit arbeiten auch Imperialisten und Republikaner, Schutzzöllner und FreiHändler, Conservative ' und Liberale thatsächlich für das gemeinschaftliche Ziel. Jeder natürlich von seinem Standpunkte aus. Vielfach, auch von conservative? Seite, wird vorgeschlagen, eine Volksabstimmung über die Frage: Föderation oder nicht?" vornehmen zu lassen, aber auch dies Project stößt auf Schwierigkeiten, weil in zwei Provinzen, Neu - Seeland und Süd - Australien, auch die Frauen das politische Wahlrecht besitzen, mithin ebenfalls an einer . solchen VolkSabstimmung theilnehmen würden, was wieder den anderen Provinzen nicht in den Kopf will. Die Föderationsliga hat daher ein großes Arbeitsfeld vor sich. Der Hauptkamps aber wird erst beginnen, wenn die Gründung des Bundesstaates beschlossen ist und nur die Detailfragen über Constitution und Grundlagen deS Bundes zur Erörterung gelangen. Alsdann werden die Mitglieder sich gegenüberstehen wie erbitterte Feinde, und der langjährige Wortkrieg über Schutzzoll oder FreiHandel. Abhängigkeit oder Unabhängigkeit. Gouverneur- oder Präsidentschaft wird mit erneuter Kraft fortgesetzt werden. Wer aber unparteiisch die Geschichte Australiens verfolgt, das enorme Wachsen der Bevölkerung und die unabhängige Gesinnung derselben, den colossalen Reichthum des Landes, den losen Zusammenhang mit England, die Nachgiebigkeit Englands in allen konstitutionellen Fragen und die Bedeutungslosigkeit der jetzigen Gouverneure, der wird zu dem Schlüsse kommen, daß Australien wie einst unser Land die seidenen Fäden, welche es noch an das Mutterland fesseln, zerreißen wird, um einen selbsrständigen BundeZstaat. die Vereinigten Staaten von Australien zu bilden.

- VlaueS Blut. In Sinaia. der herrlichen, in den Karpathen gelegenen Sommerresidenz des Königs von Rumänien, wo sich fast die gesammte sogenannte lite sociale Bukarests und deS diplomatischen Corps während der Sommermo nate versammelte, hat ein das größte Aufsehen erregender Skandal stattgefunden, welcher die hochadlige Gesellschast in sonderbarem Lichte erscheinen läßt. Der General JacqueS LahoVary, Chef des Generalstabes und früherer Kriegsminister, hat den jetzigen rumänischen Gesandten in Petersburg Alexander Catargi geohrfeigt. Der Skandal ereignete sich an einem Lf fentlichen Orte, im Casino von Sinaia, woselbst die beiden. Würdenträger in Gegenwart zahlreicher Besucher Karten spielten; der General fuhr den Gesandten in einer ihm eigenthümlichen. anmaßenden Weise an, dieser blieb die Antwort nicht schuldig, und in demselben Augenblick verabreichte ihm auch Lahovary schon eine schallen de Ohrfeige, welche Catargi mit gleicher Münze erwiderte. Darauf aingen die beiden Gegner mit Stühlen auf einander los, und es wäre eine regelrechte Prügelei entstanden, wenn nicht die Mitspielenden beide Kamps. Hähne getrennt hätten. Zwei Tage darauf fand in der Näbe das unvermeidliche Duell statt. Die Bedingun. gen waren sehr schwere auf dem Papiere: gezogene Pistolen. Zielen, 20 Schritte Distanz, dreimaliger KugelWechsel; falls dieser ohne Resultat verlief, fünf Schritt avanciren! Kurz, furchtbar! Es hieß, daß Einer mindestens auf dem Platze bleiben müßte! Was geschah? Einmaliger Kugelwechsel, bei dem beide Gegner unverletzt blieben. Darauf warf Lahovary theatralisch die Pistole fort, schritt auf seinen Gegner zu und reichte ihm dU Hand. Die beiden Geohrfeigten versöhnten sich gerührt und kehrten nach Sinaia zurück. Ulioimeur est sauve"!? Auf die in der Residenz anwesenden fremdländischen Diplomaten hat der Vorfall den denkbar peinlich sten Eindruck gemacht. . Interessant, Tchtebproben. Auf dem, Schießplatze von Jndian Head sind von der Geschütz - Commission des Marine - Departements interessante Schießproben veranstaltet worden, deren Ergebnisse als Nachweis gelten können, daß dem im Bau befindlichen Schlachtschiff Iowa" keines der modernen zwölfzölligen Riesenaeschütze etwas wird anhaben können. Ursprünglich sollte nur die Widerstandskraft der Panzerplatten erprobt werden, allein es wurde auch die Stärke des Schiffsgerippes selbst auf die Probe gestellt. Seitdem die- modernen Schlachtschiffe mit schweren Panzerplatten geschützt wurden, ist häufig die Frage gestellt worden, ob das Gerippe der so gepanzerten Schiffe de? ungeheue?ew Kraft des Stoßes, verursacht durch die rieft gen Geschosse, würde widerstehen können, selbst wenn die Geschosse die Panzerplatten nicht durchdringen sollten. Ja von einzelnen Sachverständigen ist behauptet worden, daß in Geschoß aus einem zwölfzölligen Geschütz den Panzer selbst in den Schiffsrumpf hineintreiben würde. Bisher sind alleSchießproben gegen Panzerplatten gemacht worden, die vor einem festen, dem Stoße nicht nachgebenden Holzlager standen. Die Ver. Staaten haben zum ersten Male, seitdem moderne Geschütze und modne Panzerplatten im Gebrauch sind, auf das Rahmwerk hin bezügliche Versuche angestellt. Zu diesem Zwecke wurde eine Seiten - Panzerplatte des Schlachtschiffes Jowa m eine genaue Reproduktion eines Theils dS Rahmens der Seitenwand des Sckikles bimineschraubt.

Letztere bestand aus b 3011 mcyenMz. und dann kam die Haut- des Schis fes. de? ir.v.xt und der äußere Boden aus Stahlplatten von 5 Achtel Zoll bestehend. Die Platte selbst maß 16 bei 7j Fuß und war oben 14 Zoll dick, von wo ihre Dicke bis unten sich allmälig auf 7 Zoll verminderte. Außerdem war sie eine sogenannte Carnegie'sche doppelt geschmiedete Plqtte. d. h. sie wurde vor und nach ihrer Carbonisirung geschmiedet. Durch die ' Probe sollte ferner festgestellt werden, ob es nicht zweckmäßig sei, einen neuen Plattenbolzen an Stelle des jetzt benutzten langen und kostspieligen einzuführen. Der benutzte Bolzen war nur 13 Zoll lang. 16 Zoll kürzer, als die bisher gebrauchten. Die Schießprobe war für so wichtig erachtet, daß Secretär Herbert sich zu derselben einstellte. Die Schüsse wurden in einer Distanz von 250 $nds abgefeuert; der erste bestand aus einem 500pfündigen Geschoß, das mit 140 Pfund prismatischem Pulver aus einem zehnzölligen Geschütz abgefeuert wurde. Das Geschoß traf die Platte mit einer Schnelligkeit von 1472 Fuß per Sekunde; es wurde vollständig zerschmettert und nur seine Spitze drang ungefähr 6 Zoll in die Platte, ohne dem Rahmwerk, in welches letztere eingeschraubt war, auch nur im Geringsten zu schaden; auch die Bolzen waren' unversehrt. Der zweite Schuß wurde mit einer Ladung von 215 Pfund Pulver abgefeuert, und auch jetzt litt das Rahmwerk keinen Schaden. Ein dritter Schuß aus einem zwölfzölligen Geschütze mit einem Projectil von 850 Pfund, zu welchem eine Pulverladung von 400 Pfund verwendet war, ergab ebenfalls ein zufriedenstellendes Resultat. Die Panzerplatte war zwar beinahe vollständig durchbohrt, aber die Rückwand aus Eichenplanken war unversehrt und die Balken des Gerippes unverletzt. Trotzdem die Versuche äußerst befriedigend ausfielen, sollen noch Proben mit einem dreizehnsölligen Geschütze veranstaltet werden, so bald ein solches aufgestellt werden kann. OemelttnützigeS. Um Topfpflanzen ein üppiges Aussehen zu erhalten setze man beim Gießen auf ein Quart Wasser einen Fingerhut voll Weingeist zu; nach ein- bis zweimaliger Anwendung sieht man den Erfolg. Zu? längeren Erhaltung des Pökelfleisches, namentlich im Somme?, dient die Salicylsäu?e. Man legt das Fleisch, bevo? man es einsalzt, einen Tag in eine Wasserlösung (15 Gran auf 10 Quart Wasser) von Salicylsäure, letztere ist erst in Spiritus aufzulösen, bevor das Wasser aufgegossen wird. Am nächsten Tag kann man das Fleisch entweder einlzen ode? in Zuckerlauge legen. Schinken im Sommer zu conserviren. Nachdem der Schinken geräuchert und noch 2 3 Tage in de? Luft gehangen hat. wickelt man ihn in Pergamentpapier fest ein, so daß oben nu? die Schleife zum Aufhängen freiliegt. Dann rühre man Gips mit Wasser zu einem dünnen Brei und senke den in Papier gewickelten Schinken in diesen Gips, worauf man das Ganze in die Luft zum Nachtrocknen hängt. Der Schinken befindet sich nun in einem luftdichten Raume wie eingemauert und kann so zwei Jahre lang aufbewahrt werden. Zur Vo?si'cht beim Genie ßen von Fischen kann nicht genug gemahnt werden, und zwar nicht nur vor den in todtem Zustande feilgebotenen frischen, sondern auch vor geräuche?ten Fischen. Selbst wenn sie aus Eis liegen, gehen die todten Fische schnell in Ze?setzung übe?, und das dadu?ch entstehende Fisch-Leichengift ist noch bedeutend gefährlicher als das Gift im zersetzten Fleische anderer Thiere. Werden dann solche bereits in Verwesung übergegangene Fische geräuchert, so tritt durch die in dem Rauch enthaltenen Desinficirungsstoffe, besonders Ammoniak, in dem Zersetzungsprozesse zwar ein Stillstand ein. das vor dem Räuchern in den Fischen bereits vorhanden gewesene Leichengift wird dadurch aber nicht im mindesten unschädlich gemacht, sondern bleibt in seiner vollen Gefährlichkeit bestehen und sührt häufig zu fchweren, ja lebensgefährlichen Magenerkrankungen. Man achte da her beim Genießen von Fischen darauf, daß das Fleisch derselben stets fest zusammenhält. Denn sobald die Fleischfasern keine Festigkeit mehr haben und durch einfachen Druck mit einem flachen Messer zu Brei gedrückt werden können, hat die Zersetzung des Fleisches begonnen. Am meisten geboten ist diese Vorsicht aber bei geräu-. cherten Fischen, weil diese in den Fäl len, in welchen sie erst nach der begon nenen Zersetzung geräuchert worden sind und dann bald verkauft werden, noch gar keinen Fäulnißge?uch von sich geben und lediglich nu? an de? Beschaffenheit des Fleisches als giftig zu erkennen sind. Grüne Petersilie hält sich auf folgende Weise den ganzen Winter hindurch ohne an Farbe oder Geschmack zu verlieren. Die Petersiilienblätter werden in klarem Wasser tüchtig gewaschen, darauf an der Luft nur fo lange getrocknet, bis keine Wassertropfen mehr da?an hängen. Nun we?den die Blättchen von den g?Lberen Stielen abgepflückt und auf einem hölze?nen B?ett mit dem Wiegemesse? fein gewiegt. Alsdann nimmt man ein kleines Glasgefäß, und füllt -die-selben mit einem Holzlöffel hinein, gibt auch ?eichlich t?ockenes Kochsalz dazwischen und d?Lckt jede Schicht fest. Ist das Gefäß voll, so bindet man die Oeffnung mit Papie? zu und bewah?t es an einem luftigen, kühlen Ort. Beim Geb?auch genügt eine Messe?spitze voll für ein Gericht. Nach jedesmaliger Benutzung des Glases wird dasselbe wieder mit Papier zugebunden. Kerbel und Dill lassen sich für den Winterbedarf auf dieselbe Weife einlegen.

Glas zu schneiden. Nicht selten kommt es vor, daß man Glas in gerader, schöner Linie schneiden möchte, sei es, daß man Weinflaschen zu Vasen oder Decorationsgläsern Metamorphosiren will und ihnen dazu den Hals abschneiden muß, oder daß noch große Stücke einer zerbrochenen Feisterscheibe zu allerlei hübschen Gingen, wie Schmuck- oder Photographiekasten, Nahmen und Bildergläser, Untersätze, kleine Tabletts, Fenster für ein Pumpenhaus und ähnliches verwendet werden sollen. Immer wird es angenehm und dienlich sein, wenn man die einfache und leicht auszuführende Kunst des Glasschneidens versteht. Man nimmt einen feinen kräftigen Bindfaden und tränkt denselben mit Petroleum, Spiritus oder Terpentinöl. Dieser Faden wird dann fest um jene Stelle des Glases gelegt, welche man abschneiden will. Nun zündet man den Faden an und dreht, während er brennt, das abzuschneidende Stück Glas um, schüttet kaltes Wasser darüber, und der Bruch ist geschehen, daS GlaZ ist an der gewünschten Stelle in gerader Linie ,und ohne daß der Rand Splitter und Risse dekommen hat, entzweigeschnitten. Huifedern trotz feuchter Witterung schön kraus zu erhalten. Es gibt hierfür ein ganz einfaches Verfahren, das darin besteht, nach jedesmaligem Ausgang bei Nebel oder Regenwetter, den Hut mit den Federn gleich vor ein gutes Feuer zu halten. Eine Hand voll Salz in die Gluth gethan, ist von Vortheil. Natürlich ist etwas Vorsicht geboten, da die Feder spitzen leicht sengen, wenn sie dem Feuer zu nahe gehalten werden, doch wird man leicht die richtige Entfernung erkennen. Um ergraute Fußböden sehr weiß zu bekommen, scheuert man nicht mit Seife, sondern taucht die Scheuerbürste in eine Mischung von einem Theil ungelöschtem Kalk und drei Theilen reinem, weißen Sand. Es wird durch diese Art der Reinigung außerdem der Bildung von Inselten zwischen den Dielen vorgebeugt. Fettflecken in weißen Dielen werden mit in heißem Essig angefeuchteter Thonerde bestrichen, einen Tag stehen gelassen, abgekratzt und dann mit dem übrigen Fußboden gescheuert. Natürlich gilt das Alles auch für Küchenrische, Ablaufbretter etc. Fleischgeruch zu beseitigen, d. h. denjenigen Geruch, der sich im Sommer leicht einstellt und den man einen Stich nennt, gelingt leicht durch Waschen mit einer sehr dünnen (aber noch rvthlich gefärbten) Lösung von übermangansaurem Kali, welche? in Apotheken und Droguenhandlungen erhältlich ist. Auch gelingt es, wenn man die Anwendung von Chemikalien umgehen will.indem man einige Stückchen. frisch ausgeglühter Holzkohle mil kochen läßt. In gleicher Weise beseiiigt man leicht den Fischgeruch. ,, im ,, Vom JttlanVe. M. S. Hamilon in Manistique. Mich, setzte in dieser Saison 10,000 Selleriepflanzen auf, wurde aber durch Heuschrecken der Mühe überhoben, 6,000 zu cultroiren. Das 14. Ohio Miliz-Regi-ment rühmt sich, den längsten Soldaten des Landes zu besitzen. Es ist dies Lieutenant House in Lancaster. welcher bei einer Länge von 6 Fuß 8 Zoll 230 Pfund wiegt. In den Slldstaaten werden in di:sem Jahre fabelhafte Quantitäten von Mais geerntet und wird der Gesammtbetrag auf ca. 600.000.000 Vushels im Werthe von ca. 300.000.000 geschätzt. D'e Baumwollernte wird dagegen quantitativ' geringer ausfallen, aber ihr Geldwerth wird höher sein, da die Preise besser sind. Fred Hodgkins von Egypt. Me.. wäre dieser Tage beinahe das Opfer eines merkwürdigen Unfalles geworden. Mit dem Schöpfen von Wasser aus einem Bache beschäftigt, glitt er und fiel so unglücklich, daß er mit dem Kopfe in den gefüllten .Eimer gerieth und sich nicht befreien konnte. Ohne Zweifel wäre er elend umgekommen, wenn ein Farmarbeiter nicht seine verzweifelte Lage bemerkt und ihn aus derselben befreit hätte. Vom Coroner in San Francisco sind seit seinem Amtsantritt vor sieben Monaten über 94 SelbstmordJnquestc abgehalten worden, also 'beinahe so viele, als in dem Jahre 1894 stattfanden. Ebenso sind während seiner Amtsthätigkeit schon 29 Morde vorgekommen, während im Jahre 1894 nur 23 verübt worden sind. San Francisco scheint also auf dem besten Wege zu sein, eine moderne Großstadt zu werden. .Die Weinlese in Califor nien hat ihren Anfang genommen und aus allen Diltricten lauten die Nachrichten günstig. Die Production herbor Weine wird die vorjährige um ca. 25 Procent übersteigen und sich auf ca. 13.000.000 Gallonen belaufen. An süßen Weinen werden etwa 4.500.000 Gallonen gewonnen werden, so daß sich das Gesammtproduct auf ca. 17.000.000 Gallonen stellen wird. Der Durchschnittspreis der herben Weine wird sich auf ca. $15 pro Tonne stellen. - Frau V a l l i n g t 0 n Booth von der Heil's-Armee ha! in einer Rede, welche sie jüngst in New York vor versammeltem Kriegsvolke hielt, der neuen Frau- die Leviten gelesen. Wenn es in meinör Macht läge-, sagte sie, so würde ich die sogenannte neue Frau vor Allem ihre Kleidung ändern lassen. Ich würde ihre großen Aermel nehmen und aus denselben Kleidchen für die Kleinen der Elenden machen. Ich bin überzeugt, daß viele kleine Kleider aus den Aermeln gemacht werden könnten. Was ein geMisses anderes Kleidungsstück, das ich nicht nennen will, betrifft, so würde ich es ihnen nehmen und dem Geschlechte geben, dem es zukommt.im lMucho'ö Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Oft Washingtön Str.

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Dom Nusranve. Der63JahrealteGraveur Hermsdorf aus Pirna und dessen gleichalterige Ehefrau haben sich wegen Nahrungssorgen in einem benachbarten Dorfe vergiftet. ! Ein schändliches Verbrechen ist in Wittenberge verübt worden. Der arbeitsscheue verheirathete Arbeiter Timm lockte das viereinhalbjährige Töchterchen des Arbeiters Carl Heine auf der Straße an sich, schenkte dem Kinde Chocolade und trug es auf dem Arme nach seiner Wohnung. Hier hat er das Kind vergewaltigt, es mit einem dolchartigen Messer siebenmal durchstochen und ihm die Kehle durchschnitten. Dann hat der Verbrecher sich zur Polizei begeben und Bericht übn die von ihm ausgeführte Blutthat erstattet. D i e beiden berühmten Tenore Jean und Eduard de Reszke sind auch während der Urlaubszeit nicht müßig; die Brüder sind gegenwärtig damit beschäftigt, in RussischPolen, ihrem Vaterlande, ausgedehnte Liegenschaften anzukaufen. Eduard de Reszke hat bereits das Rittergut Garnik bei Plawna um einen hohen Betrag an sich gebracht. Bruder Jean unterhandelt wegen Ankaufes des nachbarlichen Gutes Skrzydlow, eine der schönsten Beschungen im ganzen Umkreise.. Das Handwerk der Tenore scheint also doch noch einen goldenen Boden zu fnftta. JJlr. Pope, 43 A d d i s 0 n Road, London, hatte seit längerer Zeit einen alten Jagdhund als Patienten m seinem Thierspltal. Letzte Woche nun lag der Hund im Sterben und eine Depesche nef seine Herrin an sem Lager. Sie erschien sofort und hielt die Pfote des Sterbenden, bis Alles vorbei war; dann ließ sie von einem der sashionablen Leichenbesorger des Westends das Maß für einen Sarg ihres Lieblings nehmen und sicherte ihm im Hyde Park-Kirchhof eine letzte Ruhestätte neben der Hundefamiliengruft des Herzogs von Cambridge. Am nächsten Tag erschien vor dem Sterbehaus ein, Leichenwagen mit einem schönen, kupferbeschlagenen Sarg aus Eichenholz, auf dem eine silberne Platte den Namen des Verstorbenen, seinen Geburtstag, Todestag etc. angab. Der Sarg war mit weißer Seide ausgeschlagen und in ihm lag derHund für den Rest deS Tages in großem Staat. Am nächsten Morgen brachte dann ein Leichenwagen, dem zwei mit zweifüßigen Freunden des Verstorbenen gefüllte Trauerwagen folgten, den Sarg nach dem Kirchhof, wo eine sehr rührende Ceremonie das Ganze abscklok. Südseite Fleischmarkt. Die Bewohner der Südfeite können alle Sorten Fleifch und ausgezeichnete, selbst fabri zirte Wurst so billig wie auf dem Marlt bekommen, bei CHBI8T. FEUCHTER, 579 Plndison ZSvs. Warum nach dem Markt gehen, wenn Sie in CIM8. Aisentorey's Metzger - Laden, No. 25 Virginia Ave., ' das beste Fleisch zu Marktpreisen bekommen können, lle Sorten selbst gemachte Wurst. Tel. 88?. Bestellungen werden prompt abgeliefert. Tish- T- Mngo! s Fabrizirt von A. Steffen, 220 0. Washington Str. Telephon No. 1600. Fragen Sie Ihren Grocer nach B. Bachmann's High Patent, Tip Top oder Melrose Mehl, daö beste im Markt. Avenue Mühlen, Odt Kav Etr. nd VZadiso lbenoe. F. J9 Reinhard, Deutscher Advokat und Notar No. 29 Süd Delavare Str. Zimmer No. 7, Gebäude der Deutschen gegens. Feuer.Versich erungSgesellschaft von Jndiana.

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