Indiana Tribüne, Volume 18, Number 351, Indianapolis, Marion County, 7 September 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tZzltche Tribäne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagSTribSne" Cent per LZocke. Oeide lufantmex IS Cents der LZ Cent? per rionat. Per Post außerhalb der iubt tugeschickt ia Voraukbezählung ? per Uahr. onutt 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 7. September '95. 2ie modernen Stahlsegelschlsse. Die Strandung de Vremer Schis fes Helene Rickmers" während eines Sturmes an der japanischen Küste hat nicht verfehlt, Aufsehen zu erregen, da vor einiger Zeit ein noch mächtigeres Schiff derselben Firma, zugleich da mal der größte Segler? der deutschen Handelsmarine und, mit Ausnahme des Franzosen 2a France", aller Handelsflotten überhaupt, nämlich der Fünfmaster Marie Rickmers" spurlos verschwunden ist. Der 4000 Registertonl große Segler, welcher Kohlen nach Ostasien gebracht hatte, befand sich auf seiner ersten Reise, nahm zu Singapore seine Reisladung ein, alle Schiffe der Aktienrhederei R. C. Rickmers haben die Aufgabe, Reis aus Ostasien um das Kap der Guten Hoffnung herum nach Bremerhaven für die großen, Reismühlen heranzuschafsen wurde zwölf Tage nach seiner Abfahrt noch einmal gesichtet' und ist seitdem mit Mann und Maus verschollen, gekentert wie man annimmt. Die Firma Rickmers. welche eine eigene Werft zu Geestemünde besitzt, hat bei de? Firma Rüssel & Co. zu Glasgow sechs große Stahlsegelschiffe, zum Theil mit Hilfsdampfmaschrnen. bauen lassen. Drei davon, R?n6 Rickmers-, .Robert- und .Peter-, sind Viermaster von 1935 bezw. 2211 und 2316 Registertons ohne Hilfsmaschinen. Sophie- und die verunglückte Helenevon 2003 Regrstertons besaßen Zwei-mastschooner-Takelage und eine HilfsMaschine von 1200 Pferdekräften, hauptsächlich zum schnellen Passiren der Calmen sowie zum Aus- und Einlaufen. Die verschwundene Marie Rickmers- von 4000 Register- oder 6000 Deplacementsons war nächst der La France-, die auch in England, nämlich bei W. D. Honderson Glasgow. gebaut war (6150 Tonnen), der größte Segler der Welt, leider nur kurze Zeit, und besaß eine Hilfsmaschine von 800 Pferdestärken. Der größte in Deutschland gebaute ähnliche Stahlsegler Placilla". deren schnelle Reisen in der ganzen Welt bekannt sind, gehört wie die Schwester Pisa-gua-der Firma F. Laiß in Hamburg und wurde von der Werft C. Teklenborg zu Geestemünde gebaut, ein Beweis, daß es für deutsche Rhedereien nicht nöthig ist, ihre Bestellungen im Auslande zu machen und das in Deutschland! Erworbene anderen zuzueverfen. Placilla- hat 4500 Tonnen Deplacement und hat vier Masten. Diese Schiffe sind aus Stahl, haben Doppelboden zum Einlassen von Wasserballast, welcher ihnen größere Stabilität geben soll, Stahlmasten, und das gesammte Tackelwerk besteht aus Stahldraht. Gegen diese Metalliakelage haben sich bereits vor längerer Zeit warnende Stimmen erhoben, nachdem ernstliche Havarienz zahlreiche Schiffe dieser Art betroffen hatten. (Wanderer", Wilhelm Tell-, Lord Templetown", Somali"? etc.) Es Wird namentlich darauf hingewiesen, daß die moderne Stahltakelage, welche ihre Vorgänger an absolute? Festigkeit bedeutend übertrifft, in Verbindung mit dem starren metallenen Schiffs körper sehr große Steifheit aufweist, während der hölzerne Spant früherer Segler in Verbindung mit den biegsamen Holzmasten und den dehnbaren Hanf tauen ein weit elastischeres Ganze bildete. das nach den Erfahrungen von Jahrhunderten sich entwickelt hatte. Ueberhaupt verliert der moderne Stahlsegler, abgesehen von seiner Größe, im Vergleich zu den englischen und amerikanischen Theeklippern, wie sie vor der Eröffnung des Suezcauals den Kampf mit dem Dampf nicht ohne Erfolg aufnahmen, und deren Thätigkeit erst der Canal brachlegte, in jeder Weise, er sieht weniger gut aus, kann nicht annähernd eine so hohe Takelage und eine verhältnißmäßig so gewattige Segelfläche führen und wird die Leistunzen jener in Bezug auf Schnelligkeit niemals erreichen. So zum Beispiel führte die Marie RickmerS- bei 4000 Registertons 25.000 Quadrat meter Segelfläche; der Klipper Hot-spur-hatte 1000 Tonnen (das heißt, er war den vierten Theil so groß), 20. 000 Quadratmeter Segelareal. Aber und das Ist die Hauptsache das kleine Schiff hatte 60 Mann, die Marie Rickmers" dagegen 42 Mann Besatzung. Die Maschinen und mechanischen Einrichtungen -geben1 dafür nur einen sehr schwachen oder gar Ui nen Ersatz, denn bei plötzlich auftreten den Ereignissen. Böen u. s. w., ist keine Zeit, die Maschine zu heizen, und sie ist nutzlos; andererseits genügen die geringen Kräfte nicht, die immerhin qewaltige Takelage zu regieren. Das Einzige, was die Rheder nach dieser Richtung hm für die Besatzungen ge than haben, ist die Reducirung des Segelareals, im Verhältniß zu früher. nach der Höhe, aber es wäre auch ganz unmöglich, eine Segelfläche von 60. 000 Quadratmeter zu handhaben, wie sie. technisch gerechnet, die modernen Segle? ganz wohl tragen könnten. Noch vor circa 30 Jahren rechnete man aus je einen Mann 22 bis 25 Re gistertonö; Schiffe, die auf 30 2on8 einen Mann führten, galtm als sehr schwach besetzt, doch fanden .sich auch solche, welche auf 15 RegistertonS einen Kopf der Besatzung besaßen. Nimmt man als normal 25 Tons für einen Mann an. so müßte die verschwundene Marie Rickmers" 160 Köp e Vesat zung aehabt haben, sie batte 42: die
Helene RickmerS' beanspruchte demnach 80 Köpfe ; sie besaß höchst wahrscheinlich 30. Daraus dürfte sich manches Un glück, das die Stahlsegler trifft. Haun. Diese modernen Segler werden für gewisse Waaren immer neben der Dampfschifffahrt ihren Werth behalien, aber eö muß als nothwendig erachtet werden, daß man darauf hält, ihnen so starke Bemannung zu geben. alS nothwendig ist, das Schiff unter Segel bei jedem Vorkommniß sicher handhaben zu sännen.
Hölzerne Eisenbahn. Dieser komische Selb.stwiderspruch ist jetzt im südlichen Florida zum Ereignkß geworden, und es wird darüber von dort geschrieben: Eine eigenthümliche und entschieden billige Eisenbahn wird zur Zeit im Süden des Orangenstaates von Avon Park nach Haines City (etwa 40 Meilen nach Norden) gebaut, und dieselbe hat alle Aussicht, epochemachend zu werden. Die Avon Park TranSportation Eo.", welche diese Bahn anlegt, verfügt über das großartige Stammcapital von $25,000 und will damit das ganze Werk vollenden, während da oben im Norden diese Summe kaum ausreichen würde, um auch nur eine einzige Meile Eisenbahn zu bauen und auszustatten. (Freilich hat es auch schon Leute gegeben, welche mit gar nichts" Eisenbahnen gebaut haben.aber das hatte immer seine besondere Bewcdtniß.) Dafür wird die Bahn auch lauter hölzerne Schienen haben, welche aus dem Urwald und mit Hilfe der Sägemühle leicht zu gewinnen sind. Der Ruhm, die neue Idee aufgebracht, ja in kleinerem Maße schon sehr erfolgreich ausgeführt zu haben, gebührt hauptsächlich dem Sägemüh-len-Director I. C. Burleigh. einem erfinderischen Yankee aus Connecticut (wo ja alle möglichen Curiositäten zu Hause sind, u. A. auch eine vorzügliche Brücke aus lauter weggeworfenem altem Eisen). Burleigh beglückt noch nicht lange Florida mit seinem Genie. Im vorigen Herbst leitete er eine Dampf-Sägemühle in Avon Park. Mit der Zeit wurde alles brauchbare Balkenholz auf eine Meile in der Runde abgehauen und mit MaulthierKraft nach der Mühle geschleppt; nunmehr war eö aber nicht mehr möglich, das Holz auf diese Weise vortheilhaft beizuschaffen, und entweder mußte die Mühle tiefer in den Wald hinein verlet, oder es mußte irgend n anderes Mittel zum Transport der Stämme gesunden werden. Burleigh besann sich Nicht lange. Er bestellte in eine? Locomotivenfabrik eine Shay'sche Awölf-Tonnen-Loeo-motive, und als e? Nachricht erhielt. daß dieselbe zu Bowlmg Green, der nächsten Eisenbahn-Station (23 Meilen von der Mühle entfernt) eingetroffen sei. begab er sich mit 12 Arbeitern, einem Koch, eine? Lage?-Ausstattung und einem Vorrath geschnittener Bal ken dorthin. Mit letzteren legte er alsbald einen Schienenweg in den Wald hinein, und es gelang ihm, die Locomotive sammt ihren Radern von dem Frachtwagen, aus welchem sie sich befand, glücklich eine von ihm angelegte schiefe Ebene herab auf das Holzgeleise zu bringen. Es war ein Schauspiel, das man mit dem Stapellauf eines neuen Schiffes vergleichen konnte. Schon vorher hatte der Maschinist auf Weisung Burleighs der Locomotive Dampf gegeben, und dieselbe dampfte gemächlich weiter bis an das Ende des Holzgeleises. Jetzt wurden die Holzschienen hinter ihr einfach aufgenommen und vor ihr wieder auf's Neue gelegt; abermals fuhr die Loeomotive diesesStück weiter. Dies wurde so oft, wie nöthig, wiederholt. auch durch Sümpfe und über Bäche und nach 9 Tagen traf man glücklich mit dem Dampfroß in Avon Park ein, wo es einen großen Hurrah-Empfang gab! Alle Bürger versammelten sich, die Glocken wurden geläutet, Musik spielte und begelsterungstnefende Re den wurden gehalten. Ohne Verzug legte Burleigh nun ein vollständiges Holzgeleise für die Beförderung fr? Stämme an. . Die Schienenbalken wurden fest in den Sandboden gedrückt (ohne daß man Schwellen quer herüber legte), ihre Enden durch hölzerne Flschvlatten verbunden und durch diese und die Schienen hindurch lange hölzerne Bolzen in den Boden geschlagen. Jetzt ist diese merkwürdige Bahn schon einige Monate in Betrieb, ohne irgend emen Unfall,- ohne daß bis tki irgend eine Reparatur nöthig gewesen wäre, obwohl täglich etwa zwanzig schwere Züge m:t Baumstammen darüber lau fen. Die Schienen betteten sich prächtig in den Sandgrund em. Nach derselben Methode soll nun die neue Bahnlinie durch den Urwald hindurch nach HameS City gebaut werden, wo Ite Anschluß an ein ande reS Bahnsystem haben wird. Burleigh ist Präsident der Gesellschaft und dies scheint für den Erfolg zu bürgen. Der Schachchampion Pillöbury. In der letzten entscheidenden Runde aus dem internationalen Schachtour nier zu Hastinas ist unser Landsmann Harry Nelson Pillsbury alS erster "3t ger hervorgegangen und damit hat bei zunge Mann den Titel als Schach champion der Welt errungen. Dieser Sieg verdient um so mehr gefeiert zu werden, als bisher noch kein Amerika m als Schachspieler wirklich Hervor ragendes geleistet hat und der junge Pillsbury Mit solchen ersahrenenMata doren wie Laster.. GünSberg, TinSleY TschlgoriN.Steinitz. Bardeleben.Schir fer um die Siegespalme zu ringen hatte. Harry Nelson Pillsbury. geboren in Sommerville,. Mass.,. am 5. December 1372, steht jetzt im. zweiundzwanzig sten Lebensjahre, lst . also . der .jüngst fcr 22 Meister, die an dem Touinier
sich beteiligten. Als sechszehnjähriger Student begann er sich mit dem Schach vertrau! zu machen, und galt bald in Boston, wo er später emen Clerkposten bekleidete, als vorzüglicher vieler. Einzelne Schachspalten be-
zeichneten ihn bereits damals als PrätfAJfifnft n?nrvfi'8 (3in UCllllUliiil ykuwfvyfc jjwivyif - erster Matck-Ersola wa? de? gegen John F. Barry. den ebenfalls jungen. aber auch schon gesurazteten orrampfer Neu Englands. Im Jahre u&ö bereitete er Sckottländer und Walbrodt empfindliche Niederlagen, und . . . r r.'L enlsaitele wayreno oicicr &u auu sein außerordentliches Talent zum Si-mnltan-und Blindlinassviel. Im Juni 1893 spielte er gegen den Franks ffi..t ! CrtCIf V.s fefS. iiV lVYrt UN lilUO IN 'piuuücip iiu, uv jtvu. gegen Meister wie Emil Kemenz. 5 Partien, von welchen er 6 gewann, i verlor, und zwei remis machte. Jir Winter desselben Jahres gewann ei den ersten Preis in dem vom Nen Norker City Schach Club veranstalte- " , cm n . i ! . rn ? ten großen itciicriuuinicr, viioaicn tnt Nodaes. Showalter und Albin hinter sich lassend. Ohne Gelegenheit. sein Talent bei größeren mternatlonalen Anlässen geltend zu machen, erstarkte er durch reiche Lokalvraris und eingehendes Studium immer mehr. bis er nun als würdiger vertretet Amerikas die größten Schachmeister der Gegenwart im Tournierspie! überflügelte. ' Polizei in Japan. 5ta einer interessanten Plauderei über die japanischen Ordnungs-Or-sane sagt ein amerikanischer Eorrepondent in Tokio: Man kann keine aesektere. ernstere, ka feierlickere Verson in aanz Japan finden, als den Polizisten. Ob es schon früher so war. weiß ich Nicht; unter dem alten Regime nahm der Polk,ist eine der niedrigsten gesellschaftli chen Rangstufen ein. während er in der neuen, seit kaum einem Vierteljahrhundert bestehenden Ordnung ver Dinge bedeutend höher hinaufgerückt ist und so vielleicht auch einen höheren Begriff von seiner Würde erhalten r v. i r r ri L . ? r . ya!. Zeoensaus in oer lapaniie Pvlizist von heute zu feierlich, um auch nur zu lächeln, und das will sehr viel heißen bei einem so fröhlichen Volke, das stets, bei der Arbeit wie beim Spiel, lustig plaudert, schäkert und kichert. In der Regel ist der Polizist em kleines, .niedliches Persönchen, welcher seiner Toilette peinlich große Aufmerksamkeit widmet. Gelinat es ibm außerdem. sich einen Schnurres- zu ziehen, ein Luxus, den keineswegs die japanischen Gentlemen allgemein genieken können so ist er das bewunderte Ideal aller alten Frauen und kleinen Jungen in der Nachbarschaft. Auf das ganze lustige Treiben seiner Volksgenossen aber schaut er mit einer Miene, welche, wie ein Freund von mir zutreffend bemerkte, einem irlandischen Leichenbestatter beim Begrabnlß eines Erzbischofs alle Ehre machen würde." Er läßt indeß Jedes sich nach Herzenslust vergnügen; nur wenn Eines das Andere behelligt oder den öffentlichen Frieden stört, dann schreitet'r ein, und zwar mit einer Uberlegenen Höflichkeit, mit der sogar ein Lord Chestersield hätte Staat machen können. Doch stellen wir auch seinen äukeren Menschen vor! Er trägt im Winter eine blaue Uniform, mit kurzer Blouse und einem entsprechenden Kappt; im Sommer dagegen tragt er sich weiß, und jeden Morgen ist sein leichter Anzug frisch. Sein Käppi ist von demselben Stoff und ungefähr von demselben Schnitt, wie man es bei amerikanischen Jachtfahrern häusig trifft. Nicht zu vergessen ist. daß er auch weiße Handschuhe trägt. Zu den Knüppelgardisten- gehört er nickt: mit Würde trägt er dafür einen Säbei. von welchem er aber sehr selten Gebrauch macht, zumal dem Japaner gewohnlich eine viel zu Koke Acktuna vor Her Majestät des Gesetzes innewohnt, als daß er emer Verhaftung sich widersetzte. Handschellen fükrt er keine Kei stck. dafür aber eine Rolle starker Scknur: damit bindet er dem Missethäter die Hanve aus dem Rucken, hält die En den der Schnur fest in seiner Hand und verbeugt sich höflich zu seinem Gefangenen mit den Worten: Ich muß &it holen, mern Herr.- Alsdann marschirt das Paar nach der Polizeiwache; die Lange der Schnur gestat tet, daß der Verhaftete etwa 4 ttuk dem Polizisten vorausgeht. Ein Haufe KullS, kleiner Jungen und euch Mädchen jedes der Letzteren einen Säugling auf dem Rücken geschnallt folgt hinterher. Stets ist eine Verhaftung ein so wichtiges und ernstes Ereigniß, daß in der Nachbarschaft eine Stunde lang oder län aer die Geschäfte so gut wie völlia stocken; die Kaufleute sprechen zu ihren unden von nichts Anderem, und Alles unterhält sich über die Strafe, welche dem armen Sünder wahrscheinlich blüht.. ...... Kleine Polizeiwachen trifft man sozusagen alle Nasen lang; es sind Dingerchen, in denen gerade Platz genug ist für einen Schreiber und sein Pult, ein Telephon in der einen Ecke, und ein großes Eintragebuch. Nach dem der Gefangene hier abgefertigt ist, wird er nach dem nächsten provisori schen Haftgefängnlß gebracht und erwartet dort seinen Proceß, welcher losgehen kann, sobald, alle betheiligten Personen beigebracht werden können. Bürgschaftsstellung gibt es nur, wenn sich die Untersuchung über mehrere Tage ausdehnt. Ein Geheimpolizist, der vom Hauptquartier geschickt wird, nimmt das erste Verhör vor und ent bietet auch die Zeugen, daß sie ohne Verzug nach dem Gerichtssaal kommen. wo die Richter zu jeder Zeit zwischen 8 Uhr Morgens und 3 Uhr Abends geschäftsbereit sind. Mündliche Anwälte werden dem Anaeklaaten i nur in aukeraewöhnlichen
Fällen gestattet, wenn dieser entweder taub oder stumm oder ein Idiot ist oder aus irgend einem Grunde keine genügende Rechenschaft über sich selbst geben kann.
Cln Advokatenland ist Japan aerade nicht; die Gerichte geben keine Gelegenheit zu technischen Streitigkeiten und zur Entfaltung von Beredtsamknt und Gelahrtheit. Der Richter verhört alle Zeugen selbst und verhängt, wenn ihm die Thatsachen danach erscheinen, die Strafe, die gewöhnlich strenger ist. als sur Dieselben Vergehen in Amerika. Nur bei hochnotpeinlichen Verbrechen geht die Sache an ein höheres Gericht. Es sei schließlich noch bemerkt, dak Japan ein ausgezeichnetes Geheim-polizei-System hat. das noch aus den Tagen des politischen Despotismus vererbt ist und, was innere Angelegenheiten betrifft, durch das sehr ausgebildete .polizeiliche Registrirungssystem unterstützt wird. Wie bei uns in Wirthschaften, sucht man in Japan die Verüber eines Verbrechens gerne in Theehäusern. Die Nesans" oder Aufwärterinnen daselbst kokettiren gewohnlich mit dem Polizisten, welcher in diesem Falle ein wenig von seiner Amtswllrde herabsteigt, und leisten ihm nicht selten werthvollen Beistand im Ausfindigmachen eines Uebelthäters. Japans politische Geheimpolizei hat sich wieder während des kürzlichen Krieges mit China glänzend bewährt. Deutscht Local-Nachrichten. VvovUxt LskenVassa. Btebrich. Hier fand ein Pistolenduell zwischen einem Officier von hier und einem Officier aus Gießen statt. Der Biebricher Officier wurde durch einen Streifschuß verletzt. Frankfurt a. M. Wegen betrügerischen Bankerotts hat dieStaats. anwaltschaft einen Steckbrief hinter dem Kaufmanne George Schönseld er lassen. Schönfeld ist verschwunden unter Hinterlassung seiner Frau und einer Schuldenlast von mindestens $250,000 Ml. und unter Mitnahme einer jungen blonden schlanken Engländerin. die in einem- Frankfurter Hause Erzieherin gewesen war. Fulda. Im Nachbardorfe Müß wüthete eine große Feuersbrunst. Elf Wohnhäuser sind nebst Wirthschaftsgebäuden niedergebrannt. Der Scha. den ist ein sehr bedeutender. Dieser Tage gerieth der Bauer und Veteran von 1870s71, Wilh. Kraft zu Giesel in das Rädergetriebe seiner Windmühle und kam auf jammervolle Weise um's Leben. Wie der Unfall sich zugetragen hat, kann, da der Verunglückte sich allein in der Mühle befand, nicht festgestellt werden. In dem Getriebe eingeklemmt, wurde er von seiner Tochter aufgefunden. Ockershausen. Der Sohn des Bürgermeisters Schneider von hier wurde in Marburg von einem Maurei Dittmar im Streit erstochen. Der Mörder ist verhastet. tfU Stä,. Hamburg. Ein scharfer, stundenlang andauernder Zusammenstoß zwischen Rausbolden und der Polizei fand neulich Nacht aus dem Hamburg Altonaer Grenzgebiet statt. Die Al!o ner Polizisten wollten eine aus der Großen Freiheit" an der Hamburger Grenze inscenirte Schlägerei vereiteln, als sich beide stark angewachsenen Par teien gegen sie wandten und mit Fla schen, Steinen u. s. w. die Polizei bombardirten. Die Beamten waren der Uebermacht gegenüber ohnmächtig. Erst nachdem Hamburger Constabler zu Hilfe gerufen waren, gelang es, die aus tausend Personen angewachsene Menge zu zerstreuen. Eö kamen lyeii weise schwere Verwundungen vor; et wa ein halbes Dutzend Verhaftungen wurden vorgenommen. Bremen. In der Kasse der Bre. mer Filiale der Deutschen Bank wurde ein Manko von etwa 40.000 Mark entdeckt. Der Kassirer Ernst Kramer wird vermißt und ist angeblich gesluch tet. nt(hUnbura T e s s i n. Ein betrübender Unglucksfall ereignete sich hier beim 5to nigsschuß dadurch, daß der bejahrte Feuerwerker Llebnecht beim Bollerao schießen, als ein Schuß nicht losging. in das Rohr hineinsah. In diesem Augenblick ging der Schuß los und traf den alten Mann in's Gesicht, wo durch die Sehkraft beider Augen verlo ren ging. CkOrinatn. Jena. Jetzt ist hier die E!nöh rung der Feuerbestattung soweit geför dert, daß die Ausbringung der Kosten für Krematorium und VerbrennungS Ofen, 25,000 Mark, durch Ausgabe von Aktien ersolqen soll. Weimar. Dieser Tage fand hier die Enthüllung des Denkmals für den Komponisten Hummel statt unter zahlreicher Betheiligung der Behörden, geladener Gäste und der Nachkommen Hummels. Im Auftrage des Groß Herzogs vollzog den feierlichen Akt der Theater-Jntendant v. Aignau. Großes Aufsehen erregt die Zahlungs einstellung der Firma Emil Krähmer; auf das Besttzthum des nach Leipzig verzogenen K. hat die Weimarer Vorschußbanr Beschlag gelegt. SachsON. Meißen. Eine edle Handlung begingen dieser Tage mehrere Bewoh ner CöllnS b. Meißen. Der GerichtsVollzieher sollte feines Amtes walten und den Haushalt eines Arbeiters ver steigern, die Pflicht gebot ihm dies; er mußte, da die Mittel zur Deckung der Schuld fehlten, seiner Instruktion ge maß handeln. Die Sachen kamen un ter den Hammer und wurden von Nachbarn erstanden. Dieselben über ließen darauf die ganze Habe dem früheren Besitzer. O s ch a tz. Der Reservelieutenan List vom hiesigen Ulanenregimeni hatte aus dem Ererzierplad das Unglück, daß er mit seinem Steigbügel an dem eines voruberreitenden Kameraden hängen . blieb, in Folge dessen sein m l ff-ff r1 Piero i Heule uno icy uoericyiug List kam unter das Tbier zu lieaen
und scheint erhrbltche innere Verletzungen erlitten zu haben. Er wurde mittelst Tragbahre nach seiner Wohnung
gebracht. ( W a l d h e i m. In der hiesigen. Strafanstalt ist nach nahezu 30jähri-l v nz,... rr :: r j: I yci yul4 vu fiuuvnivivci JiuiUIlCi, der am 2. November 1865 den Kaufmann Markart in Leipzig in dessen Laden ermordete, gestorben. Kürschner, der zum Tode verurtheilt war, lag bereits auf dem Leipziger Richtvlaize un ter dem Fallbeil, als ein Begnadigungs.Telegramm vom damaligen König Johann eintraf. Der Landesscharfrichter Brandt wurde noch rechtzeitig durch das Schreien und Gnade rufen des Publikums und des Depeschenboten veranlaßt, inne zu halten. Der TodeS-Candidat wurde wieder von der Guillotine losgeschnallt und wanderte nun in's Zuchthaus, wo er erst vor kurzer Zeit, als er seinen Tod fühlte, ein offenes Geständniß seiner That abgelegt hat. Im Zuchthause verübte K. vor mehreren Jahren einen überaus verwegenen Mordversuch gegen einen HLHerenAnstaltsbeamten. der jedoch mit dem Leben davonkam. Seitdem lag . stets mit Ketten gefesselt. Sein Leichnam ist der Leipziger Anatomie ausgeliefert worden. 3??Rl,tr,0Umtt, Bniu A l z e Y. Diese? Taae wurde einer Kiesigen Firma ein Geldbrief mit 1175 Mark Werthangabe zugestellt. Beim Oeffnen fand man aber nu? 25 Mark i ... tsf .f m l-! rjc. i. r. uno eine nnzayi, Papiericynigei. cacyforschungen ergaben, daß der Vosteleve Steinbach denBrief geöffnet und 1150 Mark 'daraus entwendet hatte. Bei der Haussuchung in Steinbach's Woh nuna fand man das fehlende Geld. Steinbach wurde sofort verhaftet. L . UPY . Pl ff w ' De? lanowiriyicyasiiicyeoniumveretn in dem nahen Freimersheim, welcher sich in Liquidation befand, ist nunmehr in Concurs gerathen. Der hiesige Kaufmann Ad. Weiner wurde zum Concursverwalter ernannt. Bin gen. Der 62jährige Dachdeckermeister Wilhelm Reiß. hier, fiel in Ausübung seines Berufes von dem Dache eines dreistöckigenGebadeS der unteren Vcrstodt und war in Folg? Zertrümmerung der Hirnschale sofort todt. er zerungiuciie war Familienvater. G o n s e n h e i m. Die Vorsteherin der hiesigen Kleinkinder-Bewahran Nalt. Sckwcster Vlanka. ist nucb längerem Leiden gestorben. Dieselbe wai seit Bestehen der Anstalt (etwa 25 Jahre) hier thätig und erfreute sich der Anhänglichkeit der ganzen Einwohner. schast. Oantvtu München. Ein bedauerlicher Unfall stieß dem hiesigen Lsterreichischen Consul. Alfons Bruckmann, zu. der auf einer Spazierfahrt in Folge Scheuwerdens des Pferdes aus dem Wagen stürzte und sich eine schwere Gehirnerschütterung zuzog. Im Gebäude der k. Akademie der bildenden Künste soll die elektrische Beleuchtung eingeführt werden und wird das nächste Cultusbudget ein Postulat hierfür enthalten. In einer der letzten Nächte kam es zwischen drei Burschen und einem Soldaten an der Ecke der Gabelsberger- und Varerstraße nach vorhergegangenem Wortwechsel zu einer Rauferei, in deren Verlauf ein Civilist einen Stich mit dem Seitengewehr ins Herz erhielt, der den sofortigen Tod des Verletzten zur Folge hatte. Nürnberg. Beim Haller-Thor fielen drei bei den Reparaturarbeiien im Mllhlenbetriebe daselbst beschäftigte Zimmerarbeiter in die Pegnitz. Einer derselben vermochte sich zu retten, während die beiden anderen, zwei ledige Männer, ertranken. Die Leichen derselben sind bis jetzt noch nicht aufgefunden. P f r o n t e n. Die Burgruine Falkenstein, welche weiland König Ludwig II. in ein pompöses Schloß umbauen wollte, wurde von dem Münchener Bildhauer Th. Haff fü? 11.000 Mark erstanden. ZAll,inpfai,. Land au. In dem Reborte Weyer mußte ein Neger ein tollkühnes Beginnen mit dem Leben bezahlen. Der junge Mann war Athlet von Profession. Einer seiner Haupttricks bestand darin, sich mit einem Hammer einen schweren Stein auf der Brust zerschlagen zu lassen. Hundertemal war das Experiment geglückt, bis ein Streich fehlging und dem Athleten dadurch der Brustkasten eingeschlagen wurde. Sein Tod trat sofort ein. Ludwigshafen. Die badische Anilin- und Soda-Fabrik hat 'der Stadt Ludwigshafen 34.000 Mark zur Errichtung eines Volksbades geschenkt. N e u st a d t a. H. Die wegen eines angeblichen Veriftungsversuchs inhaftirte Ehefrau Mink aus Hambach wurde Mangels genügenden Beweises aus dem kgl. Landgerichtsgefängniß Frankenthal entlassen. Speyer. Kirchenrath Dekan Lyncker, der älteste Pfälzische Pfarrer, ist, 80, Jahre alt, gestorben. Der Verstorbene war ein Hauptförderer des Baues der Protestationskirche. V?Mtt,mv,r. Stuttgart. In. jüngster Zeit ist hier die Kindersterblichkeit eine ziemlich hohe gewesen; namentlich fordert der Brechdurchfall viele Opfer. Im Restaurant Lindenhof ist gegenwärtig ein 19 Jahre alter Kellner angestellt, der die stattliche Gröke von 2.25 Meter hat. Der Riese soll den größten Soldaten der deutschen Armee. nämlich den Flügelmann der Leibcompagnie des 1. Gardereaiments z. F. in Potsdam, noch um ein Betrachtliches überragen. Oehringen. In der Nähe des 6 Kilometer von mer entfernten fürst lichen Lustschlosses Friedrichsruhe ist die mitten im Walde gelegene, seit Jahrzehnten mcht mehr benutzte fürst liche Kegelbahn gänzlich abgebrannt. Brandstiftung ist zweifellos, doch ist der Thater noch nicht entdeckt. R e u t l i n g e n. Der verheira ihete Messerschmied und Taglöhne? G.'viapp von hier, ist aus der Mar kung PfMngen rhangt aufgefunden
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Reiven, Scheuern, Reinigen, Fchrnliven, ist ohne Zweifel viel; rvaS sie aber alle wissen sollten, ist dies, daß dabei die Zeit, die Anstrengung und der Kostenpunkt bedeutend verringert werden kann durch
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