Indiana Tribüne, Volume 18, Number 350, Indianapolis, Marion County, 6 September 1895 — Page 2
Fndiana Triblwe.
Erscheint Täglich und Sonntags. Die täglich Tribüne kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagSTribüne-I (IrxtS per Woche. Leide iuarae 15 Cent? tcx Sent vr?nt. Per Post außerhalb der SUdt zugeschickt tu VorauöbezChlung per a,r. Omt 18 Süd WMama Straße. Indianapolis, Ind., 6. September '95. Versunken und Vergessen. An de? Golfküste des Orangenstaatcs Florida, über welchen die Natur aus ihrem unerschöpflichen' FUllhorne die reic&flen Gaben ausgeschüttet hat, tfibi es einen Strich, der einst von Tau senden fleißiger Menschen bevölkert war. Das Land befand sich in hoher Cultur und von einem verkehrsreichen Hafen fourben. werthvolle Nutzholz sowie Baumnxlle nach den großen Märkten der Welt gesandt. Alles dieZ ist jetzt verschwunden: an Stelle der bebauten Felder sind dichte Wälder aewachsen, in -denen sich Wild aller Art, wie Hirsche, Bären, Wildkatzen u. s. w.. tummeln, und die Gewässer wimmeln förmlich von Fischen. Ein Blick aus die Landkarte zeigt eine Eisenbahnlinie, die sich von Tallahape an die Vereinigung des St. Mark's mit dem Wakulla - Fluß erstreckt, eine Entfernunz von 20 Meilen. Vor Jahren überschritt die Bahn den erstgenannten Fluß und endete direct an der Bai, wo sich einstmals die von den Spaniern ge gründete alte Stadt Port Leon befand. Als vor dielen Jahrcn die Bahn dem Verkehr übergeben wurde, dienten Pferde, nicht Dampf, dem Betriebe. Der Verkehr war seh? lebhaft, und Baumwolle, Nutzholzer sowie Südfrüchte fanden ihren Weg nkch Port Leon, an dessen Docks stets Schiffe lagen, um die werthvollen Ladungen nach fremden und amerikanischen Hasen zu bringen. An der Küste selbst gab es herrliche Buchten in großer Zahl, wo hin die Familien der Pflanzer kamen, um in der krystallenen Fluth des Golf zu baden und die balsamische Seebrise zu athmen. Orangen, Granaten und Citronen wuchsen, reisten und fielen zu Boden, ohne daß sich Jemand der Mühe des Sammelns. unterzog, denn der Ueberfluß war sehr groß. Port Leon hatte als Hafen eine solche Vedeu tung erlangt, daß die Bundes-Regie-rung an der Flußmündung einen stattlichen Leuchtthurm errichten ließ. Doch Die Elemente hassen Daö Gebild der Menschenhand. In eine? einzigen Nacht wurde Alles vernichtet. Es war vor 60 Jahren, als ein furchtbarer Orkan über den Golf dahinbrauste und mit Titanengewalt riesige Wassermassen über das Gestade hintrieb. Meilen weit ergossen sich die Wogen über herrliche Orangenund Citronenhaine und belebte Ortschaften. Als das Unwetter sich legte und die Massermassen abgeflossen waren, war Port Leon von der Erde verschwunden und nur die Fundamente von Schornsteinen bezeichneten die Stätten, wo Tausende von Menschen gelebt und geliebt, gearbeitet und aeHeften hatten, Hotels. Wohnhäuser und Waarenspeicher mit ihrem werthvollen Inhalt von den entfesselten Woen weggewaschen und zahlreiche Menschen sowohl in der Stadt wie auf den Pflanzungen hatten in denselben ihr Grab gesunden. Di? entsetzliche Katastrophe hatte nlit den Unternehmungsgeist der Ueberlebenden nicht geschwächt. Ohne Verzug wurden Pläne für den Wiederaufbau der zerstörten Stadt entworfen und nur kurze Zeit ging in's Land, als sich an- dem, rechten Ufer des St. Mark's Flusses, ca. 8 Meilen über der Eisenbahnbrücke, .zahlreiche : fleißige Hände zu regen begannen. Wie von einem Magier hervorgezaubert, wuchsen Wohnungen, Waarenspeicher, Hotels, Schulen und Kirchen empor und nach wenigen Jahren zählte Magnolia diesen Namen hatte die neue Stadt erhalten ? zu den hübschesten sowie betriebsamsten Orten UZ äußersten Südens. Durch die dichten Walder wur den Wege gehauen, mit, Planken versehen und " Hunderte von Wagen brachten die Farmproducte in den Hafen, Magnolia hatte den großen Vorzug, an einem Flüsse zu liegen, der ausschließlich von Mineralquellen gespeist wird und dessen Wasser auch die gewaltigen Regengüsse, wie sic in den tropischen und halbtropischen Ländern häufig sind, nicht zu trüben vermögen, fca sein Bett aus Gestein besteht. Das Wasser ist so rein, daß man in Magnolia nicht einen einzigen Brunnen zu graben brauchte, und Hunderte von Meilen kamen Seeschiffe, um sich dort mit dem für lange Seereisen erforderlichen belebenden Naß zu versehen. Und heute? Wie Port , Leon, gehört Magnolia der Vergangenheit an. War ' die unglückliche Spanierstadt an einem Uebermaß an Wasser zu Grunde gegangen, so wurde der Untergang von Magnolia durch ein, Fehlen desselben herbeigeführt. Ungefähr 2 Meilen urvterhalb der Stadt erhebt sich ein Felsrücken im Flusse und-diese Barre'tonnten Schiffe von 15 Fuß Tiefgang nicht vassiren. Ein unternehmender Geschäftsmann baute mm unterhalb der Barre ein Dock, an welchem die Seeschiffe ohne Schwierigkeit landen und ihre Ladungen einnehmen konnten. Er zog einen großen Theil des Handels an sia) und allmälig folgten ihm andere Geschäftsleute. Die Häuser von Magnolia wurden niedergerissen und die Baumaterialien weiter den Fluß hinuntergeschafft, wo die xitut Stadt Newport entstand. In den wenigen Häusern von Magnolia. 'deren .Abbruch sich nicht verlohnte, nisten Eulen und Fledermäuse, und die schattigen Parks, in denen einst Kinder spielten und Liebespaare girrten, sind zu einem dichten Walde geworden. Newport nahm einen schnellen Aufschwung, denn die Stadt tntte nicht nur einen lebbasten Qan-
delsverkehr, sondern wurde auch ein viel besuchtes Seebad, ein Mekka der vergnügungssüchtigen Pflanzer. Allein auch Newport's Stündlein sollte schgen. Als die Eisenbahn von Jacksonville nach Tallahape vollendet war. fiel ein Mehlthau auf den lebhaften Ort. Der Hauptausfuhrartikel. Baumwolle, führte das Dampfroß auf einem anderen Wege an die See und Newport fiel, wie Magnolia und Port Leon, der Ungunst des Schicksals zum Opfer. Heute ist auf 10 Meilen von Newport und dem St. Mark's Flusse nicht eine einzige Menschenwohnung zu finden. Anstatt des saftigen Zuckerrohrs. des goldenen Getreides und der schneeigen Baumwolle bedecken den fruchtbaren Boden wilde Wälder, in denen sich Wild aller Arten tummelt, ein veritableö Paradies für den passionirten Jäger und Fischer. Vie yitu: Handfeuerwaffe für die Marine.
In den Augen der von Waffen starrenden Mächte Europas sind wir zwar nur ein Volk von Krämern, allein das hindert uns nicht, unser glorreiches Landheer und unsere wackeren Theerjacken mit Mordmaschinen neuester Construction zu bewaffnen. Die Bewaffnung des Landheeres mit der Krag-Jorgensen Büchse ist noch nicht ganz vollendet und nun wird auch die Marine ein neues Schießeisen erhalten, welches, nach der Versieherung der Sachverständigen des Ma-rine-Departements. das Ideal einer Handseuerwasfe sein soll. Es ist dies die Lee-Büchse und mit dem Erfinder, I. P. Lee von Hartford, Conn., hat das Departement soeben einen Contract abgeschlossen, dem zufolge der Genannte seine Patentrechte ohne alle Reservation für den Preis von 520.000 abtritt. Mit der Fabrication von 10,000 Gewehren nach Lee'S Patent soll unverzüglich begonnen und dieselbe mit der größten Beschleunigung betrieben werden, so daß die ersten Gewehre noch vor Schluß des laufenden Jahres zur Ablieferung gelangen können. Dem Marine-Departement genügte schon seit Jahren die zur Zeit im Gebrauche befindliche Büchse nicht, aber die Geschütz-'Commission verschob die Annahme eines neuen Modells, um einheimischen Erfindern Gelegenheit zu geben, bei dem lebhaften Concurrenzkampfe die Siegespalme zu erringen. Die Mitglieder der Commission behaupteten, 'daß unsere schweren Geschütze die Mordmaschin?? der europäischen Mächte bei Weitem überträfen, und auö diesem Grunde erachteten sie es für ihre Pflicht, amerikanische Erfinder anzuspornen, sich auf dem Gebiete der Handfeuerwaffen zu versuchen. Die ersten Versuche schlugen fehl und bei den Esperimenten, welche mit den der ComMission vorgelegten Büchsen gemacht wurden, erwiesen, sich , die ausländl schen Waffen als überlegen. Diese Thatsache veranlaßte das Kriegs-De-partement vor drei Jahren, das KragJorgensen Gewehr für die Landarmee zu adoptiren. Das Marine-Departe-ment ließ sich durch die ersten Mißerfolge jedoch nicht im Geringsten beirren, da sich unter den eingesandten Modellen die Waffen von zwei amerikanischen Erfindern befanden, welche einer Vervollkommnung fähig schienen. Die Erfinde? thaten ihr Bestes, um die geringsten Mängel zu beseitigen, und schließlich wurde das Lee'sche Modell endziltig adoptirt. Der Lauf des Lee-Gewehres hat eine 'Länge von 27 Zoll bei einem Kaliber von 23.6 und das Gewicht der Masse beträgt nur 8 Pfund. Anstatt den Lauf aus reinem Stahl herzustellen, hat der Erfinder eine Mischung von Stahl und Nickel derwendet. welche große Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit gewährleistet; auch kann diese Composition leichter und besser gereinigt werden, als reiner Stahl. Die Büchse hat ein kleineres Kaliber, als irgend ein anderes Gewehr ähnlicher Gattung; aber ihre Durchschlagskraft' soll die.besten ausländischen Waffen weit ubertreffen. Die Geschosse, welche nicht dicker als ein gewöhnlicher Bleistift sind und eine Länge von etwa einem halben Zoll haben, wurden durch 60 Zoll Eisenplanken gefeuert und eine Flugschnelligkeit von 2400 bis 2000 Fuß erreicht. Die Feuergeschwindigkeit, des Gewehres - ist so groß, wie die Fähigkeit des Mannes, mit dem Fin ger den Abzug in Bewegung zu setzen. Das Magazin faßt 5 Patronen, welche automallsch mit dem Hinauswerfen der leeren Hülse in die Kammer geschoben werden. Das ungemein kleine Kaliber und daS geringe Gewicht der Wasfe ermöglichen es, daß der Mann eine ungewöhnlich große Zahl von Patronen mit sich führen kann. Sperrung eines QplelsaalS in Narienbad. In dem berühmten böhmischen Curorte ist vor etwa drei Monaten zu Aeginn der .Saison ' ein neues ; großes VergnügungS - Etablissement unter dem Namen Casino deS'Etrangers" eröffnet worden. Es hat den Zweck, dem Curpublikum Concerte der hervorragendsten Künstler, die auf der Durchreise Marienbad besuchen, ferner Tanzreunionen und andere gesellige Unterhaltungen zu bieten. Auch neulich AbendS fand in dem großen Saale des Etablissements ein Concert statt; kurz vor dem Ende, gegen 10 Uhr. erschien plötzlich eine behördliche ComMission unter Führung des BezirksHauptmannes v.Tepl in dem Etablissement, und alle anwesenden Gäste, sowie die Besucher deZ Concertes wurden verhindert, das Etablissement zu verlassen. In dem Etablissement befindet sich auch ein Saal, in dem ge spielt wird. Die behördliche Commission begab sich in diesen Saal und eS wurde auch den hie? gerade anwesend den Personen untersagt, den Raum
zu verianen. Wte Ausgange wurden gesperrt, der Spielapparat sowie das vorgefundene Geld mit Beschlag belegt und die Persönlichkeiten der anwesenden Curgäste, Einheimischen und Bediensteten festgestellt. In dem Spielsaal wurde mit Genehmigung der zu ständigen polizeilichen 'Behörde ein scheinbar harmloses mechanisches Spiel, petits clievaiix", an sich eine Unterhaltunq für die Kinderstube, eine Art Ringelspiel, gespielt. Große Plakate in allen Räumen forderten das Publikum auf, nicht mehr als einen Gulden auf die verschiedenen Möglichkeiten des Gewinnstes: rair, irnpair, Siez eines oder mehrerer Pferde und dergleichen zu wetten. Die petita clicvaux" übten eine große Anziehungskraft auf das Badepublikum, Herren und Damen, aus. Da ein unmittelbares Verbot, höhere Wetten als zu einem Gulden einzugehen, nicht bestand, wurden auch bald fünf. zehn, zwanzig und hundert Gulden gesetzt. Die Croupiers bequemten sich der rasch wachsenden Spielsucht des Publikums an. und bald war es ein öffentliches Geheimniß, daß man im Casino des Etrangers" sich genau so vergnügen könne wie in Monaco. Man spielte Vormittags, Nachmittags, vor und nach dem Souper. Der eine begnügte sich, eine bestimmte Summe auf dem Götzenaltar der petita chevaux" zu opfern, der andere kam immer wieder, um theils erlittene Verluste zu decken, theils in der Absicht, durch einen kühnen Zug die Bank zu sprengen. Große Amtssiegel haben die unermüdlichen petits chevaux" vorläufig zur UntHätigkeit verurtheilt. das böhmische Monaco hat bis auf weiteres aufgehört zu sein. Der Westen einst und jetzt. Robert C. Porter, der Superintendent des letzten Bundescensus, verwendet das reiche Material, das er in dieser Eigenschaft gesammelt hat, auch zu literarischen Beiträgen an Zeitschriften. In einem dieser zieht er einen interessanten, wenn auch im Einzelnen größtentheils auf bekannten Thatsachen fußenden Vergleich zwi schen unserem alten und unserem neuen Westen. Zu Beginn unseres Jahrhunderts, schreibt er, gab es überhaupt keinen Westen im jetzigen Sinne, und das Zentrum der Bevölkerung der Ver. Staaten lag in Baltimore. Im Jahre 1890 dagegen gab es eine Einwohnerchaft von mehr als 25.000.000 See.en im Westen, und das Bevölkerungsentrum war von Baltimore aus westvxl nach einem Punkt im Staate Zndiana gerückt. Die ehemals selbst vor 26 Jahren noch als der alte Westen bezeichneten Staaten sind jetzt als die Nördliche centrale Ab-theilung-bekannt, und der Westen unserer jetzigen Landkarten ist völlig neues Gebiet. 1890 hatte der alte Westen, zu welchem damals Ohio, Indiana, Illinois. Michigan, Wisconsin, Minnesota. Iowa, Missouri, Nordund Süd-Dakota, Nebraska und Kansas gerechnet wurden, eine Bevölkerung von 22,3(4,279, und der neue Westen (Montana, Wyoming, Colo rado. New Mezico, Arizona, Utah. Nevada. Jdaho, Washington. Oregon und Californien) eine solche von 3.077,613. In den zehn Jahren von 1880 bis '90 hatte die Einwohnerschaft des alten Westens um 28$ Procent, die jenige des neuen Westens aber um 1 Procent zugenommen. In einem Staat, in Washington nämlich, war die erstaunliche Zunahme von 365Procent in diesem Zeitraum zu-verzeich nen! Herr Porter ist der Ansicht, daß unsere westlichen Landwirthe trotz alledem und alledem noch immer das UNabhängigste Element unseres Volkes bildeten, als Ganzes wenigstens, indem auch die verhypothekirten Farmen nur zu sehr kleinem Theil an Bewohner des Ostens verpfändet seien. Er zeigt ferner zahlenmäßig, daß sich die Manufacturen des Westens in den besagten zehn Jahren mehr als verdoppelt hätten, auch die Bergwerks-Jn-dustrie ein starkes Wachsthum zu ver zeichnen habe. Mag man manche seiner Anschauungen für zu rosig halten, jedenfalls sind die Zahlen, welche er in's Feld führt, sehr ermuthigend für diejenigen, welche im Westen das künftige Hauptcentrum nicht blos des Landbaues, sondern auch des Manufacturbetriebes erblicken, trotz aller zeitweisen Rückschläge.
Zur Warnung vor SchilddrüsenPräparate. Vor der mißbräuchlichen Anwendung der Schilddrüsenpräparate warnt Prof. A. Eulenburg in der .Deutschen Med. Wochenschrift. Nach den Untersuchungen von Prof. Leichtenstern in Köln hat sich die Schilddrüsenfütterung nicht allein bei VZyzödemkranken, sondern auch bei gewissen Graden der Fettleibigkeit bewährt. Nach dem Bekanntwerden letzter Wirkung ist nun in weiten Kreisen des Publikums, zumal des weiblichen Theils, ein förmlicher Ent fettungsfport ausgebrochen, dem ohne jede ärztliche Ueberwachung in der willkürlichsten und schädigendsten Weise gefröhnt wird. Die angeblich rasche Entfettung durch Schilddrüsenflltterung. die keinerlei Diätbeschränkung verlangt, ist an die Stelle der ehemals beliebten, immerhin aber umständlichen und langwierigen Schweningerkur getreten. 'Und 'diesem Treiben wird durch, den Vertrieb der englischen cunb. deutschen , ThyroidinPlätzchen , und anderer angeblich auS Silddrüsen Substanz angefertigter uncontlollilbarer Erzeugnisse in bedenklicher Weise Vorschub geleistet. Die Erfahrungen haben gelehrt, daß die Schilddrüse ein starkes Herzgift enthält und daß bei. unvorsichtiger Anwendung der Schilddrüsenplätzchen manche Kranke schon sehr unangen.l,;.,e Zufälle, öerzläbmuna u. s. w..
sich zugezogen haben. Professor Eulenburz erwähnt einen Fall, wo eine vielgenannt? dramatische Künstlerin (gerade diese pflegen ja von der Furcht des Zustarkwerdens" besondcrs beherrscht zu sein) ohne ärztliche Verordnung Thyroidinplätzchen gekauft und auf Anrathen des Apothekers über einen Monat hindurch taglich sechs Stück davon genommen hatte, während die Aerzte nach den damit gemachten abschreckenden Erfahrungen über zwei Stück täglich bei sorgfältiger Beaufsichtigung und stetiger Beobachtung des Kranken nur ausnahmsweise hinausgehen. Die Folgen bei der Künstlerin waren äußerst schwere Störungen der Herzund Nerventhätigkeit, und es hatten sich bei ziemlich bedeutender Abmagerang (17 Pfund in ungefähr zwei Monaten) Erscheinungen einer offenbar wässerigen Blutbeschaffenheit schnell herausgebildet. Es sind dies Gefahren, die zu einer Verhütung und Abwehr auf das Dringendste herausfordern. Man möge also die dringliche Warnung beherzigen und die Schilddrllsenflltterung" nicht kritiklos und willkürlich bei 'allem Möglichen anwenden, was überhaupt nur mit der Schilddrüse in nähere oder entferntere Beziehung zu bringen ist. Deutsche Loeal-Nachrkchlt.
Vrovin, CranMnbttvg. Berlin. Ein Modekrach" hat hiesigen Confectionaren empfindlichen Schaden zugefügt. In der diesjährigen Sommersaison sind, wie aus Fachkreisen mitgetheilt wird, verschiedene Mantelmoden fast völlig außer Betracht geblieben und ganz besonders sind die sogenannten Gigerl-Jackets" unverkäuflich gewesen. Der Ueberstand an Jackets ist demgemäß ein gro ßer; eine hiesige iFrma soll einen Lagerbestand von 3000 Jackets übrig behalten haben. Ein Menschenleben kostete wieder einmal die schon so oft gerügte Unsitte, in brennendes Feuer Petroleum hineinzugießen. Die Frau des Drogmsten Zaremba machte einen derartigen Versuch, wobei sie ihr jähriges Söhnchen Max auf dem Arm trug. Die Flamme schlug in die Flasche. diese explodirte und der brennende Inhalt spritzte auf die Kleider von Mutter und Kind. Der kleine Max ist seinen Brandwunden erlegen; die Mutter liegt zwar auch schwer darnieder. ist aber nicht lebensgefährlich verletzt. .Liebenwalde. Einerderwenigen noch lebenden Veteranen aus den Freiheitskriegen.' der Altsitzer Nölte aus Neuholland, hat dieser Tage unter großer Theilnahme in volle? Rüstigkeit und Geistesfrtsche seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. S ch m ö ck w i tz. Hier ist vor einiger Zeit die Bootsbauere! von Straß bürg in Flammen aufgegangen. Die zur Ermittelung der EntstehungsUrsache des BrandeS eingeleitete amtliche Untersuchung hat nun so gravirende Verdachtsmomente gegen die Ehesrau deS Bootsbauerei-Besitzers Straßburg zu Tage gefördert.daß dieselbe unter dem Verdacht der Brandstiftung in das CLpenicker Amtsgefängniß eingeliefert wurde. Vrovin, stprugn. A l l e n st e i n. Ein eigenartiges Fest war es, welches in dem nahegelegenen Vergnügungsorte Jakobsbergveranstaltet wurde. Per Leiterwagen waren nämlich etwa 130 Kranke der Provinzial-Jrrenanstalt Kortau dorthin befördert worden, die mit Kinderspielen, bei Tanz, gastlicher Bewirthung und Concert aus's beste unterhalten wurden. Ein zahlreiches siädtisches Publikum hatte sich gleichfalls am Festorte eingefunden. G umbin nen. Der RegierungsAssessor Böhlke Hierselbst ist zum Regierungörath ernannt worden. Dem seitherigen Hilfsprediger und Rektoratsverwalter in Stallupönen Friedrich Georg Federmann ist die dritte Pfarrstelle an der evangelisch.lutherischen Stadtkirche zu Tilsit in der Diöcese Tilsit verliehen worden. Memel. Das Ergebniß der Be-rufs-und Gewerbezählung in der Stadt Memel ist folgendes: Es wurden gezählt 4705 Haushaltungen. 704 Gewerbe-Betriebe und 23 landwirthschaftliche Betriebe. Die ortsanwesende Bevölkerung betrug 19,133 Personen. Bei der Volkszählung am 1. Dezemder 1890 hatte Memel 19.231 Einwohner. Vrovin, Mstprg,n. C u l m. Dieser Tage zog über unsere Stadt ein kurzes aber schweres Gewitter. In der benachbarten Ortschaft Dolken entzündete der Blitz die Wohn- und Wirthschaftsaebäude deS Besitzers Hoffmann. Sämmtliches Mobiliar, sowie die ganze diesjährige Heu- MÄoggenernte, wurde ein Raub der Flammen. Elbing. Das Comite für den Bau der Haffuferbahn, ist rastlos thatig, um das Projekt einer baldigen Ausführung entaegenzuführen. Von dem auf 2,750.000 Mark veranschlagten Anlagekapital will die Baufirma Lenz und Compagnie zu Stettin 1. 500.000 Mark in vierprozentigen Prioritäten übernehmen. G e r m a u. Am Abend entlud sich über der Umgegend von Germau ein heftiges Gewitter, verbunden mit Hagelschlag, das sich bis nach Powayen erstreckte. Dojt traf ein kalter Schlag ein Gebäude, ohne jedoch wesentlichen Schaden anzurichten. Graudenz. Bei dem Abbruch der Rathhausruine wurde der Arbeiter Eduard Karau aus Neuenburg von einem herabstürzenden Balken erschlagen. prsvlns Vomxxxnvxx. T r e p t o w a. R. Bei einem GeWitter, welches über Pommern niederging, wurde ein Sohn des Bauernhofbesitzerö Bornfleth in Hohen-Drofe-dow, welcher seiner Militärpflicht bei den Maikäfern" in 'Berlin genügt, sich , zur Erntezeit dort aber auf. Urtaub befand,-vom Blitz, erschlagen. Der Soldat und sein Bruder hatten sich.alö sie vom Gewitter überrascht wurden.
unter einen etnzeltteycnden Baum geflüchtet, unter welchem sie das Verhängniß ereilte. Der Bruder des Soldaten wurde nur gelähmt. Mehrere Arbeiter, welche ebensalls unter dem Baum standen, kamen mit dem Schrecken davon. Uro(tt! V,s,. Posen. In Braetz wurde der dortige Bürgermeister Gruschke verhaftet und in das Meseritzer GerichtsGefängniß eingeliefert. Er soll sich der Urkundenfälschung und anderer Vergehen im Amte schuldig gemacht haben. R o g a s e n. Zum Gemeindevorsicher von Smlary-Hauland ist der Wirth August Will gewählt und bestätigt worden. W r e s ch e n. Kürzlich fing in der Kathol. Kirchstraße das Wallacht gehörige Eckhaus unweit der katholischen Kirche an zu brennen. DaS schon alte Grundstück, das zumeist von kleinen Handwerkern bewohnt war, brannte vollständig nieder. Vrsvinr St,t,st,n B r e ö l a u. Auf dem alten Gräbscher Kirchhof erschoß der Handlungsgehilfe Domnik, welcher einer angesehenen ostpreußischen Zsamilie angehört, seine Geliebte, ein 13jähri geS Mädchen, und dann sich selbst, weil seine Eltern die Einwilligung zur Heirath nicht geben wollten. Dem Kaufmann Moritz Fürst, einem der gewiegtesten und darum gefährlichsten Häuser- und Gllterspekulanten, scheint der Boden unter den Füßen heiß geworden zu sein; er ist spurlos verschwunden. Er erwarb nach und nach eine Miethskaserne nach der anderen, auf dem flachen Lande wurden klein? und größere Güter ausgeschlachtet und Halsabschneidergeschäfte um jeden reis gemacht. Jetzt verfolgt ihn wegen Wuchers und allerlei Betrügereien die Staatsan waltschaft. Auf dem Dominium Freihan sind zwei Scheunen mit den Erntevorräthen total niedergebrannt. Vier große Viehställe, sämmtliche Maschinen, Ackergeräthe und Wagen sind vernichtet; das Vieh ist gerettet. Außerdem sind noch fünf andere V'sitzuilgen abgebrannt. S a g a n. Durchqebrannt um zur See zu gehen-, sind drei hiesige Lehrburschen. Es sind dies der Kaufmannslehrling Hermann Hellmich, der schon einmal ausgerückt war, der Schneiderlehrling Fritz Jeschan und der Conditorlehrling Arthur Strohbach. Vrovins Kaciisen. Altbeichlingen. Hier hat der Windmüller Schimpf seine Frau zu erwürgen gesucht. Er hat sich nach anfänglicher Flucht selbst dem Gericht zu CLlleda gestellt und befindet sich jetzt im dortigen Gerichtsgefängniß. Er gibt an, seine Frau habe zuvor versucht, ihn durch Kaffee, in den sie Phosphor gethan, zu vergiften. Die Richtigkeit seiner Angabe wird jedoch bezweifelt. Bleicherode. Kürzlich feierte der hiesige hochgeschätzte Sanitätsrath Doktor Oehme sein 50jähriges Arztjubiläum. zu dem aucki der Nordbäuser Aerzteverein eine Glückwunsch-De-puration entsendet hat. Nordhausen. Die Roggenernte ist in der goldenen Aue beendet Der Körnerertrag ist in den Berg und Hügellagen .reichlicher, als in der Tiese. Im Allgemeinen wird die diesjährige Roggenernte als eine gute Mittelernte bezeichnet. Vrovink Skl,len,lgLZnlstein. A l t o n a. Eine FaschmünzerWerkstatt, in welcher falsche Guineas angefertigt wurden, ist am Rathhausmarkt durch die Polizei aufgehoben. Der Falschmünzer wurde derart überrascht, daß er sofort verhaftet und ein großer Koffer, angefüllt mit Werkzeugen und Material zur Anfertigung falschen Geldes, beschlagnahmt werden konnte. Brunsbüttelhafen. Der während der Bauzeit bei dem hiesigen Bauamt beschäftigteTechniker Thießen ist als Kanalmeister angestellt, und als solcher ist ihm die Aufsicht auf der Kanalstrecke übertragen. Lügumkloster. Der zum Pastor der Gemeinde Abel erwählte Pastor adj. Bracker in Rödding ist durch den Kirchenpropsten Kier in Tendern in sein neues Amt eingeführt worden. Vnm OaN5V,r. Hannover. Der hier verhaftete Buchhalter Wiegand. welcher bei Einlösung von Coupons von einem Obligationsbetrage von 40.000 M. festgehalten wurde, stammt auö Frankfurt ..V , Z k. c i
a. unv roat i oem ooriigen, inzwischen verstorbenen Brauereibesitzer Schindler in Stellung. Dem Letzteren wurden vor einiger Zeit auö einem Geldspinde mittels Nachschlüssels Wertpapiere in der Höhe von 65.000 M. gestohlen und scheint es somit jetzt festzustehen, daß Wiegand der Dieb derselben gewesen ist. Linden. In den einer englischen Gesellschaft gehörenden Asphalt gruben bei dem Dorfe Aklem wurden durch herabstürzende Erdmassen drei Arbeiter verschüttet, von denen einer todt, der andere schwer und der dritte leichter verletzt unter den .Erdmassen hervorgezogen wurde. Im Jahre 1831 fanden an derselben Stelle fünf Arbeiter ihren Tod. Loxstedt. Hier sind drei Gebäude abgebrannt, nämlich eine Scheune des Landwirths Niemitz. soWie zwei Wohnhäuser, den Landwir then Leesemann und Klußmann gehörend. Velpe bei Osnabrück. Eine Frau von hier, welche mit ihren beiden Kindern vor einem hereinbrechenden Ge Witter hinter einer sog. Roggenstiee Schutz gesucht hatte, wurde vom Bllk erschlagen. Das auf ihrem Schooß sitzende izjahrige Kind wurde be sinnungSloS aufgefunden und wird sich voraussichtlich kaum wieder erho len. Das andere Kind, welches etwa vier Jahre zahlen mag. wurde am Bein gelähmt. Merkwürdig ist bei dem Vorfall, daß die Reihe Roggengarben gänzliS unversehrt blieb. .
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