Indiana Tribüne, Volume 18, Number 349, Indianapolis, Marion County, 5 September 1895 — Page 2

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Jndiana Tribüne.

Erscheiut Täglich uud SomUagö. Die täglich .Tribüne" kostet durch den TrKger U SentS per Woche, die eonntagS.!rribüneSet5 per Woche. Oeide jusamen IS Cent be es Sentl per fRttrnt. Per Post außerhalb der tdt geschickt i Vorausbezahlung $f per Jahr. OfTUi K Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 6. September '95. Daö bettelnde Paris JeeZ Gewerbe will erlernt sein und bedarf der Schulen. Solche gibt es denn auch für d Bettler in Paris, ja sie haben ihre Wirthshäuser, ihre Clubs und Anstellungöbureaux. Die von den Bettlern angestellte statistische Berechnung hat ergeben, 'daß bei der Hausbettelei jede vierte Ansprache von Erfolg begleitet ist. Während der Anfangcr an allen Thüren klingelt, thut es der Specialist nur an den guten. Er muß also zu unterscheiden wissen. Aber damit nicht genug: er muß auch die Vortheile auszunutzen verstehen, sich nicht von den Dienstboten mit kleinen Gaben abspeisen lassen, sondern bis zu den Inhabern der Wohnungen vorzudringen suchen. Dann gibt es nicht bloö Kupfer- und Nickelstücke, sondern manchmal Silber und Gold. Zu dem Zwecke aber muß der Specialist es verstehen, das Interesse deö Gebers zu erwecken, er muß seine religiösen und polit'.schn? Neigungen, seine Schwächen ausnutzen. Wie und wo aber soll er diese kennen lernen? Die Bettler von Paris haben diese Schwierigkeit gelöst, inxm sie ein Adreßbuch der Wohltha ter in der Stadt angelegt haben und zwar gleich in zwei verschiedenen Ausgaben, einer größeren und einer kleineren. Von diesen ganz eigenartigen Ausgaben des Boürn" (so heißt das große Pariser Adreßbuch) kostet die kleinere 3. die größere 6 Francs. Er siere enthält Namen und Wohnungangäbe von einigen Hundert als wohlthätig bekannten Leut:, letztere gibt deren viel mehr, aber außerdem bei jeder Person wichtige Charakterangaben, die Stunde, wann sie am besten zu treffen ist, Religion, politische Stellung oder Meinung, Gewohnheiten und andere Dknge, die für den Bettler zu wissen nützlich sind. Oeffnet man die große Ausgabe, so findet man etwa: Frau C., Wittwe, nimmt sich nur der Kinder an; man verlange Wideln für den Säugling und Leinen für die Mutter; gibt auch Gutscheine für condensirte Milch, falls man den Säugling als krank meldet. Her? F., alter radicaler Republikaner, aber sehr reich; man stellt sich ihm als Opfer der Reactionäre vor. Herr E., Protestant, kleidet Kinder, damit sie zur Schule gehen kön nen, gibt Gutscheine auf Schuhwerk und Kleider, verlangt die Adresse und erkundigt sich; man muß sich mit einem Freunde in's Einvernehmen setzen, um ein anstandiges Haus angeben zu können." Mit diesem Schlüssel in der Hand tßi der Bettler leichtes ?piel, namentlich da er noch von einem alten, ausgedienten Genossen einige Unterweisung in dem richtigen Stimmton erhält, in welchem er sein Sprüchlein herunterzuleiern hat. Höchst lohnend ist zunächst die Ausnutzung religiöser Ueberzeugungen, um Geld oder Geschenke zu erhalten zur angeblichen Ermöglichung von Einsegnungen. Trauungen oder Taufen. So erzählte eine alte Lumpensammlerin in einem Häuserviertel zu Clichy, das nur von Gesindel bewohnt war, einem Reporter, wie viel Mühe sich abwechselnd katholische und protestantische Stadtmissionare gäben, um die Kinder der Gegend taufen zu lassen, und bekannte verlegen, daß ihr eigenes Kind zwölfmal protestantisch und vierzehnmal katholisch getauft sei; der Winter sei rauh gewesen, und jede Taufe habe ihr einen Franc und ein sauberes Kleid eingetragen. Eine bei etwas gebildeteren Bettlern beliebte Art ist, in allen Privatschulen, Pensionaten, bei Gelehrten zu klingeln, dem Dienstboten einen Brief einzuhändigen, worin nur um ein Stück Brot gebeten wird, das man späte? abholen wolle; der Brief enthält außerdem eine Reihe von manchmal nicht gerade schlechten Verfen. Die gutherzigen Männer der Wissenschaft, von denen es Manchem in der Jugend vielleicht selbst schlecht ergangen ist, geben meist die Verse zurück, nicht ohne ein Geld-, selbst ein Goldstück beizulegen. Die Dichtung bleibt natürlich stets dieselbe. Häufig nutzt ein solcher Dich! die Hochzeitsfeiern in einem Stadtviertel aus. Einer don ihnen hat eine alphabetisch geordnete Sammlung von Hochzeitsgedichten für jeden, auch den seltensten Mädchennamen in Vereitschaft. Wahrend der Zeiten, wo ansteckende Krankh:iten herrschen, erscheinen Bettlerin.im in guten Häusern, wo Kinder sind, und erzählen, daß ihr eigenes Kind an Sroup, Diphtherie oder sonst Etwas leide. Schon um die gefährliche Perfon so schnell als möglich los zu werden, gibt man ein Almosen. Der Bettler, der einen neuen Geber ausfindig macht und genaue Angaben über ihn zu machen weiß, , erhält von der Verwaltung . des grohen' Adreßbuches für Bettler 50 Centimes für die Adresse. Alle BemütMngen. diesen Bettlerunfug zu unterdrücken, sind bis jetzt erfolglos geblieben. Billiges elektrisches Licht. In den letzten zehn Jahren sind die Preise beinahe aller elektrischen Vorrichtunaen seh? bedeutend herabgegangen; abe? wah?scheinlich bemerkenswerthe?. als die geschäftliche Entwicklung aller anderen elektrischen Artikel, war diejenige der Glühlampen. Vor zehn Jahren verkaufte man diese Glühlampen zu 80 Cents das Stück, und es herrschte bei diesem Preise eine lecht beträchtliche Nachfrage. Heute nUz kann man die beste Lamve diel

Art in größere? Anzahl zu 20 Cents das Stück haben. Wenigstens Lilt dies für Glühlampen gewöhnlicher Größe, welche auf 16 Kerzenstärke eingerichtet sind. Und dieser Preis - Niedergang hat nichts mit irgendwelcher radicalen Veränderung an der Lampe selbst iu thun, noch mit einer besonderen großartigen Verbesserung bei 'der Fabrikation, sondern ist vor Allem darauf zurückzufllhren, daß im Allgemeinen mehr Sttstem und Schliff in dieses Geschäft gebracht wurde. Natürlich hat auch der Mitbewerb eiwas damit zu thun gehabt, und die Fabrtkantenprofite sind auf diesem Gebiete immer geringer geworden. Die Edison'sche Glühlampen . Gesellschaft, welche stets mehr oder weniger Schwierigkeit damit hatte, ihr Monopol Mr Geltung zu brwgen, so lange daö Edison'sche Lampenpatent ailtig war, und gegenwärtig völlig wehrlos in dieser Beziehung ist, gibt sich dafür alle Mühe, die Mitbewerber durch niedrige Preise auS dem Felde zu schlagen, so daß augenblicklich der Käufer seine Glühlampen beinahe zum Kostenpreise kriegen kann. Auch wird aeklagt, daß die ldeutschlaischen Fabrikanten den amerikanischen Markt ruinirt hätten. Aber auch die technische Entwicklung der elektiäschen Glühlampe ist bemerkenswerth. Die heutigen Glühlampen halten viel länger, als die vor zehn fahren, und sie brauchen für dieselbe Llchimenge erheblich weniger elektrischen Strom. Auch diese Verbesserungen sind nicht d Folge irgend einer epochemachenden Vervollkommnung, sondern lediglich durch eine Anzahl kleiner Abänderungen m den Fabrikationöprocessen herbeigeführt. In der alten Glühlampe befand sich z. B. fü? 4 bis 5 CentZ Platinadraht, welcher an de? Stelle gebraucht wird, wo die den elektrischen Strom befördernden Drähte durch das GlaS gehen. Inzwischen aber ist eS durch verbesserte Abschluß - Methoden gelungen, die nöthige Menge Platina so weit he?abzubringen. daß für jede Lampe nur für vier Fünftel oder gar nur für drei Fünftel Cents Platina bedurft wird. Früher wurde die ganze Glasarbeit mit ,der Hand, jetzt wird sie theilweife mittels Maschinerie genauer besorgt. DaS Auspumpen der Luft, welches früher 6 bis 8 Stunden in Anspruch nahm, kann jetzt in 2 Stunden viel vollkommener besorgt werden! Dabei ist die Arbeitstheilung bedeutend fortgesckrrtten, und die automatische Geschicklichkeit Derer, welche nur mit einem bestimmten kleinen Bruchtheil de? Fabrikation zu thun haben, hat sich entsprechend vergrößert. Es braucht kaum noch gesagt zu werden, daß durch daS anhaltende Sinken des Preises viele de? kleine?en Fabriken an die Wand gedrückt worden sind; außer dem Edison'schen ist gegenwärtig nur noch etwa ein Halbdutzend solcher Geschäfte bei unS im Markt, und diese machen einander höchst energisch Concurrenz. Wenn übrigens NicolauS Tesla 'den man den lebendigen Comparativ EdisonS nennen könnte Recht behält, so wird es trotz der Billigkeit der Glühlampen bald mit der elektrischen Lichtherrlichkeit vorbei sein, und das Tesla'sche Licht unsere ganze beleuchtungsbedürftige Zukunft beHerrschen. Was er in dieser Hinsicht bereits im Kleinen zuwege gebracht hat leS soll damit nicht die Erzeugung künstlichen Sonnenlichtes gemeint sein), hat vor dem elektrischen Licht wenigstens den Vorzug größerer Zartheit oder Sanftheit; sein Werth im Großen bleibt noch zu entscheiden.

Neues vom Schisssbau. So zahlreich wie gegenwärtig, sind nne Ideen zur Vervollkommnung des Schiffsverkehrs schon längere Zeit nicht mehr gewesen. Des Stedberg'schen erdrübenförmigen Rettungsboo teS wurde schon vor Kurzem gedacht, ebenso der Erfindung einer Bewegungskraft, welche lediglich durch eine Reihe kleiner Explosionen atlnistischer Stoffe hervorgebracht werden soll. Nachstehend sei wiederum von zwei neuen Gedanken und ihrer vorläufigen Ausführung Vermerk genommen. L. M. Furman, ein praktischer Seemann an unsere? Pacificküste, hat eineni Sturm-Schleppanker erfunden, welcher unter allen Umständen verhindern soll, daß das mit ihm beglückte Schiff Purzelbäume macht und um schlägt. Dieser Anker, dessen Haupt, theil ein großer Sack aus starkem Segeltuch ist, welcher um einen Eisenring von etwa 10 Fuß Durchmesser befestigt ist, wird' über dem Wette'r-Bug deS Schiffes mit einem Tau von mehreren Hundert .Fuß Länge angebracht, und sobald e nothig ist, läßt man ihn 12 bis 15 Fuß unter die Oberfläche deS Wassers sinken (waS mittels einer kleinen Boje leicht controllirt werden kann). Solcherart befindet sich der Anker unterhalb der Basis der Wogen, welche folglich keine Wirkung auf seine Zugkraft haben, und da er sich alsbald mit Wasser füllt, so repräsentirt er ein ganz gewaltiges Gewicht, welches genllgen soll, daS Schiff stets im Gleichgewicht zu erhalten. Schade, daß der Unglllcksdampfer .Colima- von dieser Erfindung noch keinen Gebrauch machen konnte! Gelegenheit, sich zu bewähren, dürfte dieselbe immerhin noch übergenug finden, zumal dieser Hohlanker keine besonders hohen Kosten verursacht. Ein Anderer, Her? Fryer. ha! den Versuch gemacht, die Idee deS P a-last-Bahnwagens auf den Ocean-Werkehr anzuwenden! An einer Privatwerfte in Alezandria, Va., liegt ein von ihm erbautes Musterschiff, welches bei einer Länge von 222 Fuß nur eine Mittelbreite von 16 Fuß hat. DaS Gleichgewicht dieses VooteS wird durch den schwer Kiel und die 80.000 Pfund Maschinerie unter der Wasserlinie, erhalten. Dieses Schiff mit seinem schmalen Schnabel soll daö Wasser wie ein Messer durchschneiden, und wenn sich die Erwartungen des Erfinders der-

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4 t 1 1 1 V7V I v r v der gegenwärtig von den Ocean , Windhunden- bedurften Zeit die Fahrt über den Atlantischen Ocean machen können, da der Widerstand deS Wassers in jedem Fall sehr klein sein soll. Wenn übrigens ein derartiges Boot wirklich für die Fahrt über. das Weltmeer gebaut wird, so soll es eine Länge von 555 Fuß und eine Mittelbreite von 40 Fuß erhalten. So ziemlich aller nicht für die Maschinen und Ballastirung gebrauchte Raum soll für luxuriös ausgestattete Cajüten dienen, wie man sie bis jetzt nur auf manchen Privatyachten hat, und wie einBahn-Schlafwagen eingetheilt sein. Frachtbeförderung mit solchen Booten ist ausgeschlossen. OuteS Wörtleln für Alcoyol. Die seit einer Reihe von Jahren bestehende Sommer-Vergnügungs-Dis-cussionsschule von Chautauqua, N. F., totldjt für verschiedene ähnliche Gründungen in unserem Lande vorbildlich wurde, ist ziemlich patentfromm und temperenzlerisch angehaucht, und Vortrüge, wie der nachstehende, bilden dort schon kein ge wöhnlicheö Ereigniß mehr, so gemäßigt auch die betreffenden Auslassungen gehalten sind. Professor W. O. Attvater hielt daselbst jüngst eine Vorlesung über die Anwendung der Nahrungswissenschaften im häuslichen und im nationalen Leben," worin er gegen die fanatischen , Auswüchse der Mäßig-keits-Bewegung. wie sie ja theilweise sogar in die Schul-Literatur Eingang gefunden haben, enkschieden Stellung nimmt. Er stellte Alcohol in dieselbe Reihe mit Thee, Kaffee und Gewürzen und erklärte, daß er unter Nahrungalles Dasjenige verstehe, was nach der Ausnahme in den Körper entweder zur Gewebebildung direct beiträgt oder doch Energie liefert. Ist Alcohol ein ' Nahrungsmittel? fragte er alsdann und äußerte sich rückhaltslos folgendermaßen: Auf diese Frage lautet die Antwort der jüngsten und verläßlichsten Versuchs-Forscher: Ja-. Allerdings baut dieser Stoff keine Gewebezellen; er bildet sich nicht in Fett um. Er verbrennt jedoch im Körper und liefert Energie in Gestalt von Hitze, ebenso wie Zucker und Stärke. Alcohol brennt, ohne den Verdauungsproceß durchzumachen; es ist sozusagen ein schon im Voraus verdauter Nahrungsstoff. In mäßigen Quantitäten genommen, unterstützt Alcohol in manchen Fällen unzweifelhaft die Verdauung. nämlich durch Anregung der Ausscheidungen, gerade wie eS de? Zucke? oder die Gewürze thun. Jene Ansicht, daß Alcohol unverbraucht durch unser System hindurchgehe, wird keineswegs durch die Ergebnisse neuerlicher genauer Experimente .unterstützt! Vielmehr wird er, wenn er nicht in übermäßigen Mengen genommen wird, fast, vollständig aufgebraucht, mehr als manche pflanzliche Nahrungsspeisen. Zu Nahrungszwecken ist jedoch der einzige Nutzen des Alcohols der: als Brennstoff zu dienen, und sein brennstofflicher Werth hält ungefähr die Mitte zwischen dem von Zucker und dem von Fett. Doch ist die Quanti tät Alcohol. welche das System erträgt und bewältigt, gewöhnlich klein; und wird er in zu großen Mengen genommen, so kommt es dahin, daß er gar nicht mehr verbraucht wird. (Es ist hier, wohlgemerkt, nur von der Menge wirklichen reinen AlcoholS die Rede.) Die Folge davon ist, daß dieser Stoff- dann nur die Ausstrahlung der Hitze fordert, und die Wirkung eines Glases Branntwein an einem kalten Tag geht thatsächlich dahin, den Körper kälter zu machen, die Körperwärme hinauszutreiben. Deshalb setzen die Erforscher kalter Gegenden auch, im Gegensatz zu früher, fast gar keinen Verlaß mehr auf SchnapS und Branntwein. Von den extremen Temperenzlern wird auch geltend gemacht, daß Alcohol kein natürliches Product" sei. Aber wenn man diesen Standpunkt auf das Aeußerste treiben wollte, so müßte man folgerichtigerweise auch das Brot ausgeben, da ja die Währung der Hefe Alcohol erzeugt. Der Hinweis auf die nachtheiligen sittlichen Wirkungen, welche durch Alcohol-Genuß entstehen können, genügt vollkommen im Interesse der Mäßigkeit und ist unanfechtbar. Warum sollen wir also versuchen, den Kindern wissenschaftliche Unwahrhei-t.-n beizubringen? Wenn die Kinder herangewachsen sind und das Falsche merken, dann ist es schlimmer, als wenn sie gar nicht . mit dem Gegenstand behelligt worden wären; denn sie können dann alles Interesse an Mäßigkeit verlieren. Wir sollten in der Vehandluna der Mäßigkeitssrage selbst mehr Mäßigung zeigen! Ein zerlegbares Kanonenboot. In unserem Lande sowohl wie in Deutschland und England sind wiederholt Torpedo- und Aoisoboote ges baut worden, welche ohne Schwierig keit in ihre einzelnen Bestandtheile zerlegt werden konnten, um als Fracht an ihren Bestimmungsort tranöportirt zu werden. Diese Boote hatten ohne Ausnahme verhältnißmäßig geringe Dimensionen, so daß ihre Construction als keine besondere technische Leistung angesehen werden konnte. Nun ist aber auf. der Werft von Hugh Ramsay zu Perth Amboy, N. Y.. soeben der Bau eines modernen, stählernen Kanonenbootes in Angriff genommen worden, welches Alles, waS auf dem Gebiete zerlegbarer Schiffe bisher geleistet worden, bei Weitem übertreffen wird. DaS Fahrzeug wird auf Bestellung der Regierung der Ver. Staaten von Columbia gebaut und soll sowohl als Kriegs- wie als Avisoschiff verwendet werden; seine Lange ist auf 140 Fuß. die größte Breite auf

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35 Fuß (19 Fuß in der 'anerliniei und die Tiese des Raumes auf 7 Fuß berechnet. Es erhält einen Mast, auf welchem ein Maschinengeschütz placirt wird, sowie einen Thurm mit einem kräftigen elektrischen Scheinwerfer. Die Maschinen- und Kesselräume werden mit einem Zugelhohlen Panzer aus viertelzölligem Nickelstahl versehen und das Deckhaus erhält Schiebefenster aus Stahl, hinter denen die Bemannung feuern kann, ohne den feindlichen Gewehrkugeln ausgesetzt zu sein. Triple - Expansions - Maschinen von 122, 201 und 311 Zoll mit einem Hut von 39 Zoll und zwei Seitenräder werden dem Kanonenboot eine Fahrgeschwindigkeit von -15 Knoten pro Stunde geben. Als Brennmaterial soll ausschließlich Holz dienen. Das Schiff wird auf der Ramsay'schen Werfte mittels Schraubenbolzen zusammengestellt, alsdann auseinandergenommen, an seinem Bestimmungsort wieder zusammengesetzt und dort von der Colombischen Regierung mit drei Schnellfeuer-Maschinengeschützen armirt. Das Schiff muß. den Bestimmungen des Contracts gemäß, bis zum 1. Januar 1896 fertig gestellt werden, was immerhin eine bedeutende Leistung genannt zu werden verdient. Oom Jnlanve. Ein Vollblut Cherokee Namens Wahoochee ist der neueste Prophet, welcher im Staate Georgia aufgetaucht ist. Der Mann reist von Ort zu Ort und überall strömt ihm das Volk in großen Massen zu, da er erblich eine vorzügliche Suade ve sitzt. ' (Sin vielversprechender Knabe ist der kleine Richard Benn in Wichita. Kan., der das fünfte Lebensjähr noch nicht vollendet hat. Der KnirpS ist mit den Anfangsgründen des Französischen und Lateinischen wohl vertraut, auch besitzt er in der Mathematik Kenntnisse, die einem Vierzehnjährigen zur Ehre gereichen würden. Auch in San Francisco beginnt man die Errichtung von Wolkenschiebern-. Der plattdeutsche Zuckerbaron ClauS Spreckels errichtet ein Gebäude von 15 Stockwerken, toel ches 75 bei 70 Fuß messen und 310 Fuß hoch werden wird. Das Gebäude wird nach seiner Vollendung einem gigantischen Thurme gleichen und aus allen Theilen der Stadt wie von der Bai auS sichtbar sein. E u r e k a. S. D., b e a n s p r u cht die Ehre, der größte Weizenmarkt der Welt zu sein, auf den die Producenten ihre Ernte direkt bringen. In der genannten Stadt, welche 'inmitten einer sehr fruchtbaren Landschaft belegen ist, gibt es 30 Getreidespeicher und Elevatoren: die dortigen Händler erwarten, daß der diesjährige Umsatz sich auf drei Millionen Bushels belau fen wird. Der dunkle und blutige Grund- ist ein Land von eigenthümlicher Romantik. Neulich Abends saß Frau Sarah Kelley inmitten ihrer Fa milie in ihrem Farmhause in LeeCounty. Ky., beim Abendessen, als ein ritterlicher- Kentuckye? einen .Schuß durch daö Fenster feuerte. Die Kugel riß der bedauernswerthen Frau die Zunge fort. Dieser Tage wurde aus dem westlichen Zuchthause von Pennsylvanien ein alter Pferdedieb Namens John Zimmermann, der dort zwei Jahre abgesessen hatte, entlassen, um sofort von einem Beamten aus Preston, W. Va., in Empfang genommen und nach letztgenanntem Orte transportirt zu werden. Zimmermann hat eine unermüdliche Manie für daS Stehlen von Pferden und, wie er selbst sagt ist er seit seinem 25. Lebensjahre nicht sechs Monate hinter einander auf freiem Fuß gewesen. Alaska macht neuerdings dem Osten sehr lebhafte Concurrenz. so weit der Absatz von Salzfischen im Nordwesten in Betracht kommt. Es gibt in Alaska etwa ein Dutzend Lachsconservirungs - Anstalten, und von diesen werden in dem laufenden Jahre etwa 2.350.000 Büchsen auf den Markt gebracht werden. Auch die Clam-Jndustrie nimmt einen bemerkbaren Aufschwung und dürfte sich das JahreSproduct derselben ans 50.000 Dutzend Kannen belaufen. Der Absatz von Salzheringen, die aus Alaska kommen, nimmt in den Staaten Oregon und Washington ebenfalls zu. Drei Eheschließungen, welche der Erfindungsgabe eines Lustspieldichters Ehre gemacht haben würden. wurden neulich in der Baptistenkirch; zu Coalrun. Ky.. von Rev. Dr. May vollzogen. Das erste Paar, welches den Segen erhielt, war der 81 Jahre alte Onkel- Levi Thronberry und die um ein Jahr jüngere Linda Fiddler; beide waren schon' fünfmal verheirathet gewesen. Demnächst wurde der 61 Jahre alte Rev. Samuel Ray und die 60 Jahre alte Martha Löwe copulirt, welche frühe? die Sü ßigkeit deS Ehelebens Noch nicht gekostet hatten. Das dritte Pärchen war der zwanzigjährige Trimble Leslie von Pikeville und der 16jährige Backfifö Emma Whittington. Die beiden alten Bräute trugen bei der Feier einfache Calicokleider und machtige Bonnetö, während die jugendliche Emma mit einem knallrothen Kleid und einem koketten Matrosenhut angethan war. Zu der dreifachen Trauung war von weit und breit eine ungeheure Menschenmenge berbeigeströmt. Im Zweifel. Sie sind der Beleidigung angeklaat. Sie sollen den Rentier Schmidt öffentlich ein RhinozeroS genannt haben.- Angeklagter: Na. wer hat denn geklagt, derSchmidt oder das Rhinozeros?Gewinn und Verlust. Perdtta: Wenn Du fortfährst, mit meinem Vater Poker zu spielen, werde ich. Dich- nicht heirathen." Jack: Wenn Dein Vater noch lange? mit mi? Pake? spielt, werde ich eS auch gar nicht mehr nöthig haben.-

Vom AnSlanve. Das seltene Fest der Diamant-Hochzeit beging dieser Tage in Erossen a. O., das hochbetagt: Ehepaar Meyer Sarnow und seine Ehefrau Amalie geb. Leidert; beide erfreuen sich voller geistiger Frische und körperlicher Rüstigkeit. Der Jubilar ist 92. die Jubilarin 83 Jahre alt. Seit einiger Zeit wurde der Director Loy von dem Gußstahl Actienverein in Solingen vermißt. Dieser Tage nun wurde bei Düsseldorf eine männlich? Leiche gelandet. Man vermuthete, es sei die des Verschwundenen, und diese Annahme hat sich bestätigt. Loy soll in einem Anfalle von Wahnsinn Selbstmord begangen haben. Generalmajor v. K o r f f. der Schwiegersohn Meyerbeers, der schon einmal in den Jahren 1893 1894 eme Reise um die Erde gemacht hat, tritt demnächst eine neue Fahrt um die Welt an. Hatte er sich bei seiner ersten Reise zum großen Theil nördlich des AequatorS gehalten, so wird er diesmal die südliche Hälfte der Erde umkreisen. Her? v. Korff hat ein Alter von 70 Jahren erreicht, erfreut sich aber, einer fast jugendlichen Elasticität und Frische. Der Obe?ingenleu? Albrecht in Swinemünde hat am japanisch-chinesischen Kriege theilgenommen und sich in der Schlackt am Aaluslusse besonders ausgezeichnet, weöhalb der chinesische Admiral Tingkung vor seinem Tode ein EmpfehlungSschreiben an die chinesische Regierung einreichte. Nun hat Albrecht den auS schwerem Golde gefertigten Drachenorden in der Mitte mit einem werthvollen Edelstein erhalten und dazu folgendes Diplom in Form eineS Erlasses des Generalgouverneurs und Chefs der Landesvertheidigung Lihungtschang: Die ausländischen Angestellten, die sich in der Seeschlacht gegen die Javaner ausgezeichnet haben, sind von mir dem Throne zur Belohnung vorgeschlagen worden. Am 26. Tage des 9. Monats, des 20. JahreS Kwang-Hsu (24. October 1894) ist darauf der allerhöchste Er. laß Sr. Majestät des Kaiser von China ergangen: Albrecht wird zum Corvetten-Capitän ernannt; außerdem verleihen wir ihm die Pfauenfeder und die erste Stufe der dritten Klasse, unseres Ordens vom doppelten Drachen. Dem betreffenden gamen zur Kenntniß. Hiervon werden Sie mittelst dieses Erlasses in Kenntniß gesetzt.- Die Adresse lautet: An den Major in der Marine, Inhaber der Pfauenfeder, Oberingenieur auf der Ting-yuan", den deutschen Reichsanqehöriqen Herrn Albrecht." Eine furchtbare Panik entstand in der Ferdinand Straße zu Prag, wo eme Kopf an Kopf gedrängte große Menschenmenge den Aufzug der mährischen Ausstellungsgäste erwartete. Beim Durchmarsch des 83. Jnfanterie-RegimentS scheute nächst der Straßenkreuzung der Ferdinandstraße, der Obstgasse und der Perlgasse das Pserd des Generalstabs - Oberstlieutenants Cvitkovitsch. Das Pferd warf seinen Reiter ab und rannte in die Menge. Es entstand ein entsetzliches Chaos; die Flüchtenden fanden ein starkes Hinderniß in verschiedenen improvisirten' Tribünen. Ueber die Stürzenden hinweg erfolgte die rücksichtslose Flucht der Nachfolgenden. Das Pferd rannte bis zum Nationaltheater, wo es aufgefangen wurde. Zwei Personen wurden als schwerverletzt und drei als leichtverletzt festgestellt; überdies erlitten zahlreiche Personen, namentlich Kinder, Contusionen. Die Stadt ist in großer Aufregung. Cvitkovitsch behauptet, das Pferd sei scheu geworden, weil aus der Menge ein Stein, gegen dasselbe geworfen worden sei. Die D o m k i r ch e zu Aarhus wurde reparirt. Man war im Begriff die letzte Hand an's Werk zu legen: ein Bleidecker sollte noch an der Thurmspitze eine Löthung ausführen, aber dies war mit Schwierigkeiten verbunden, denn der Platz, auf dem gearbeitet werden konnte, war nur sehr knapp bemessen. Die Arbeit war nur

zu machen, wenn der Bleidecker auf den Schultern eines anderen Arbeiters stand. Zwei gute Kameraden vereinigten sich zur Ausführung dieser Arbeit; mit seinen Geräthen in de? Hand bestieg der Bleidecker die Schultern des Kameraden und das Löthen begann. Es war dies ein halsbrecherisches Unternehmen, da kaum Platz vorhanden war, um sich zu rühren; die geringste unwillkürliche Bewegung würde den Absturz Beider zur Folge gehabt haben. Und als nun der Bleidecker an der Arbeit war, da geschah es, daß durch seine Unvorsichtigkeit geschmclzeneS Blei dem untenstehenden Kameraden in's Gesicht tröpfelte. Wohl fast Jeder würde in diesem schrecklichen Augenblick mit 'der Hand nach dem Gesicht gefahren sein, ja, vielleicht die Geistesgegenwart verloren haben, und der Abstürz wäre sicher erfolgt, aber selbst mit den sengenden Wunden im Gesicht stand der Brave fest, bis die Arbeit fer tig war. Was sie war. Kennen Sie die stolze Dame da drü ' ben? Gewiß, das ist die Frau Baronin von Nitterhorn. So, was ist sie denn eigentlich von Haus aus? Eine Mitgift von fünfhundertausend Mark. S ch n e l l d e k e h ? t. Im Dorfwirthshaus wird daS Testament eines verstorbenen RentierS verlesen. Bei Position 3 heißt es: Mein Neffe Karl soll 3000 Mark erhalten, daß heißt unter der Bedingung, daß er seinen lüderlichen LebZnswandel aufgiebt." Der Neffe (der eben eine Flasche Wein bestellt hat): Herr Wirth, ich trinke eine Tasse Kaffee statt der Flasch.Weinl" Zweideutig. ..Reizendes Haar hat die kleine Marie!" Ja, tauschend echtl" ,

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