Indiana Tribüne, Volume 18, Number 345, Indianapolis, Marion County, 1 September 1895 — Page 4

Jndwna Tribüne.

Erschemt Täglich und Sonntagv. Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagS.Tribüne'i Qtntt per Woche. Seide ,usamme 15 Cents der SS Cents per fftonat. Per Pft außerhalb der 5Ubt zugeschickt In Vorausbezahlung Z? per Latzr. OslUf t 18 Süd Matama Stratze. Indianapolis, Ind., 1. September '95, Sonntags - ptei. Ein neuer Faktor in der städtischen Politik ist erschienen, nämlich daS Zweirad. Der Radfahrer hat nämlich eine neue Freiheit entdeckt, eine' Freiheit, für welche er schwärmt, eine Freiheit, die er zum P?inzip erhoben hat. Diese Freiheit besteht darin, die Straßen als sein Eigenthum zu betrachten, Jeden anzurempeln, und sich im San,en so widerwärtig und unleidlich zu machen, wie eS einem Menschen bei einigermaßen gutem Willen nur immer möglich ist. DaS Zveirad ist ein sehr schönes praktisches Fuhrwerk, wenn ein anständiger Mensch darauf sitzt. Wenn aber ein rohe? Flegel sich auf demselben befindet, dann sollS de? ...... . na ich will nicht p?ofan werden, aber einen Segen beabsichtige ich nicht auSzusprechen. Da ist nun in Vorschlag gebracht, eine städtische Ordinanz zu erlassen, welche die Radfahrer daran erinnert, daß eS außer ihnen auch noch Menschen aus der Welt giebt, welche daS Recht haben, die Straßen zu benützen, daß die Straßen nicht für Radfahrer allein gemacht sind, und daß die Fußgänger mindestens einen bescheidenen Anspruch aus Sicherheit ihrer Glieder haben Deshalb sollen die Radfahrer bom Seitenweg verbannt werden, sie sollen Laternen und Signalglocken anwenden und nur mit mäßiger Geschw'ndigkeit fahren dürfen. Dagegen aber lehnt sich daS Gemüth des Radfahrers auf. Er sieht die Radfreiheit beeinträchtigt, d i e Freiheit, welche ihm über alles geht. ES hat nämlich in dieser Stadt Jeder seine eigenen Begriffe von Freiheit und für den Radfahrer ist die Radfreiheit die Freiheit überhaupt. Nun drohen die Radfahrer der Partei ihre Stimmen zu entziehen, welche eine ihnen widerwärtige Verordnung erläßt. Hat nun jemals Einer solche Impertinenz gesehen ? ES giebt natürlich auch anständige Leute unter den Radfahrern, welche gegen eine Verordnung zum Schutze der StraßenPassanten nichts einzuwenden haben, aber es giebt auch welche unter ihnen, die ein solches Uebermaß von Rohheit an den Tag legen, daß man wünschen möchte, man könnte sie ungefähr so behandeln, wie der deutsche Dorsschulmeiste? einen ungezogenen Rangen behandelt. Fuh? doch einer dieser Bursche dieser Tage inen blinden Mann an, und anstatt sich um denselben zu bekümmern fuhr er unter einigen rohen Bemerkungen weiter. Ich höre, daß diese Sorte Radfahrer eine Versammlung abzuhalten beabsichtigt und daß für dieselbe bereits Beschlüsse ausgearbeitet sind, welche vorgelegt werden sollen und natürlich der Annahme siche? sind. Diese Be schlösse lauten : Beschlossen, daß wi?,' die Radfahrer von Indianapolis, Vertreter deö FortschrittS und der persönlichen Freiheit sind. Wi? sind Vertreter deS Fortschritts deshalb, weil daS Zweirad eine verhältnißmäßig neue Ersindung ist und wir durch Benutzung desselben bekun den, daß wir nicht von Vorurtheil be seelt sind, welch:S sonst gewöhnlich ge gen alles Neue herrscht. Und wir sind Vertreter der persönlichen Freiheit, weil wir dadurch, daß wir daö Recht beanspruchen zu fahren wo und wie wir wollen urd in jeder unS beliebten Geschwindigkeit, für unS die persönliche Freiheit wahren, nach Belieben den eigenen HalS zu brechen oder andere zu verletzen. Wir tragen auch indirekt zur Verschönerung der Stadt bei, denn auf glatten Asphaltstraßen fährt sichs am Besten, weshalb die ganze Stadt nach und nach mit Asphalt gepflastert wer den muß. Da wir Bürger und stimmberechtigt find, (ausgenommen diejenigen, welche BloomerS tragen, oder tragen könnten,) und deshalb Einfluß haben, fordern wir alle Freunde deS Fortschritts und der Freiheit auf, Leib und Leben ih rem Prinzip zu opfern und unsere In teressen zu wahren. Da bei EiS und Schnee die BeNutzung deS RadeS unpraktisch ist sei serner Beschlossen, daß eS in Zukunft nicht mh? schneien und gefrieren darf."

Wenn diese Beschlüsse dem Stadt

rath vorgelegt werden, so wird derselbe jedenfalls ein Einsehen haben und elne Ordinanz Passiren, welche mit hoher Strafe Jeden bedroht, der einem Radfahre? nicht ehrerbietig auö dem Wege geht, und Jeder der dadurch daß er nicht rechtzeitig ausweicht, einen Radfahre? zu Schaden bringt, zu hohem Schadenersatz zwingt. De?Plaude?er. m ,, m obndc anf vaS Kochsalz. Non?r?.le Win ' In ale talml" lJm Salz liegt daZ HeU.) Kltel Sprichwort Er halt eine Lobrede aus den Herkules!" pflegten die alten Römer zu sagen, wenn sie ein Lob als selbstverstündlich und überflüssig bezeichnen wollten, Gine Lobrede aus das Kochsalz zu halten, wäre im Grunde ebenso überflüssig, wenn nicht neuerdings einige sanderbare Schwärzner aufgestanden wären, welche den Genuß des Kochsalzes .als entbehrlich, ja sogar als schädlich darzustellen versucht haben. Es dürfte daher doch nicht so überflüssig sein, auf den hohen Werth des Kochsalzes einmal recht nachdrücklich hinzuweisen. DaS Kochsalz (Clilornatriiim) ist für unsere Ernährung unentbehrlich, weil es ein wesentlicher Bestandthnl unseres Blutes ist; entzieht man ihm diesen nothwendigen Bestandtheil, so sieht man die rothen, Blutkörperchen zerfallen und sich in Blutwasser auflösen. Geht die Kochsalzderarmung des Blutes im lebenden, menschlichen Körper vor sich, so ist das Resultat dem entsprechend: wir sehen das betreffende Subjekt blutarm werden und wassersüchtig zu Grunde gehen. Ein Massenezperiment dieser Art ist in der Mitte der vierziger Jahre in Rußland angestellt worden. EmBericht darüber von Plouviez an die Pariser Akademie der Medizm besagt, daß man damals in mehreren Provinzm Rußlands versucht hat, denBauem (welche in Leibeigenschaft lebten) daS Salz zu entziehen', da den Gutsherren dieser Artikel zu kostspielig und überflüssig erschien. Waö war die Folge? Die unglücklichen Leibeigenen wurden schwach, hinfällig, im höchsten Grade blutarm, ihre Beine schwollen Wassersüchtig an und viele kamen um, so daß die gelzigen Gutsherren sich sehr bald gezwungen sahen, den Leuten wieder Salz zu liefern. Nicht aus Noth, sondern aus Marotte haben hie und da einzelne Personen sich des Salzes enthalten, worauf fcie üblen Folgen niemals ausblieben. Schon Woodward führt an, daß ein berühmte? englischer Rechtsgelehrter sich aus Vorurtheil mehrere . Jahre lang des SalzeZ gänzlich enthalten habe, wodurch er sich eine skorbutahn liche Zersetzung des BluteS zuzog, die nur durch die Verordnuna von Kochsalz und Wein wieder gehoben werden konnte. Wir haben etwa 200 Gramm Chlornatrium in unserm Körper, aber davon verlieren wir beständig eine r nm m w .an eyiuiaze Menge Durcy un ere Aus scheidungen (Urin. Schweiß und so weiter), pro Tag ungefähr 10 Gramm. Folglich müssen wir, wenn unser Blut slcy nlcht entmischen soll, diesen Ver lust um jeden Preis wieder ersetzen, sei es durch den Genuß solcher Nahrungs Mittel, die von Natur reich an Chlor natrium sind, sei es durch direkten Zusatz von Kochsalz zu unseren Sper sen. Jene Sonderlinge, welche .nur für Natur schwärmen und darauf mnwei sen, daß die Thiere ihre Nahrung ohne ttochsalzzusatz genießen und doch ge sund bleiben, vergessen vollstanduz. da der Kulturmensch seine Speisen au künstliche Weise zubereitet, wobei ein großer Theil lhresKochsalzgehalts ver loren geht, so daß der Verlust wieder C . r r r lunzlllll? geocar Iveroen mug. 'Jeeg men wir als ein Beispiel das Fleisch! Das Fleisch fressende Thier braucht seine Kost freilich nicht zu salzen, denn es findet im Blute serner Beute, und nur in diesem, daö nöthige Quantum Kochsalz vor, deshalb ist eS gerade nach dem Blute seiner Opfer am giengsten. Ebenso machen es die urwuchsigen Jagervolker, welche mög lichst wenig Blut von ihrer Jagdbeute verloren gehen lassen. Zum Beispiel die grönländischen Eöklmos Pflegen. wenn sie einen Seehund erlegen, sofort die Wunde zu verstopfen. Die Samozeden tauchen velm Verspeisen eines RennthiereS jeden Bissen zuvor in Blut. Die ersten Urmenschen, die Höhlenbewohner der älteren Steinzeit, werden eS schwerlich anders gemacht haben. Wir Kulturmenschen aber trinken das Blut der Thiere nicht mehr, eS verströmt im Schlachthause, und da bleibt uns nichts übrig, als den Braten zu salzen. Aehnlich steht es mit den Veaetabilien. Der GraS fresse? findet rn de? großen Menge Grunfutter, welches seine Nahrung bildet, genügend Kochsalz vor. Der Mensch aber wäre gar nicht lmStande, so große Mengen von grünem Gemüse oder Salat zu verzehren, daß sein Kochsalzbedürfniß dadurch gedeckt würde; er raubt sogar dem Gemüse wie dem Salat noch einen- Theil des Salzgehalts durch das Abbrühen be ziehungsweise Waschen bei der Zubc reitung; folglich muß er sein Gemüse wie seinen Salat salzen. Und die Eerealien? Ja, wenn wir. die Getreidekörner roh essen könnten oder möchten, wie die Kornerfresser, so zaxt daS Salz dazu überflüssig, aber bei der Vrotbereitung geht schon mit der Kleie (die Kleie deS Weizens enthalt 4; Prozent Salze) eine Menge Chlornatrium verloren, darum muß der Bäcker den Teia salzen, und wrum jsj

der Genutz ungesalzenen . Gebäcks (Mazzcn etc.) eine Kasteiung, eine Pönitenz. Ich glaube Hiermit dargethan zu haben, das, der Hinweis auf die Thiere, womit die Antifalzesser stets bei der Hand sind, ein fadenscheiniges Argumen! ist. welches für uns Kulturmenschen nichts beweist. Wollen sie die blutige Mahlzeit des Samojeden ihnlen, oder können sie Gras fressen, wie weiland König Nebukadnezar a la bonne heure! so können sie des Salzes entbehren; wo nicht, nicht! Die Salzgegner rühmen sich bisweilen, daß sie schon so und so lange Zeit gar kein Salz genossen hätten, und vergessen dabei naiver Weise, daß der Bäcker rn ihr Brot eine recht große Portion Salz gethan hat, der ButterHändler in ihre Butter, und so weiter. Sie denken, weil kein Salzfaß auf ihrem Tische steht, daß sie kein Kochsalz zu sich nehmen. Aber wehe dun Menschen, dem wirklich einmal das Kochsalz entzogen wird! Davon konnten im Jahre 1870 die Belagerten In Metz ein Lied singen. Sie hatten noch Pferdefleisch, Mehl und allerhand Provinat genug, aber das Salz ging völlig auS, das Salz! und dieses zu entbehren, war den Leuten schleichterdingZ unmöglich. Am furchtbarsten wird die Entbehrung des Salzes für solche Menschen, die hauptsächlich auf vegetabilische Kost angewiesen sind. Die Erklärung hierfür hat der Physiologe Bunge gegeben, indem er nachwies, daß der Kalireichthum der meisten Begetabilien die direkte Ursache des KochsalzbedürfnisseS der Pflanzenesser Ist. Durch die Pslanzenspeisen qelan r cm . !..nnf..i

gen groye mengen anjalze in s im, und es findet nun im Blute eine chemische Umsetzung statt: es bildet sich Chlorkalium (an Stelle des normalen BlutbestandtHerlS Chlornatrium) und das NatronsalZ der Saure, die an das Kali gebunden war; beide werden alsbald durch die Nieren beseitigt, aber durch diesen Vorgang ist das Blut an Chlor und Natron ärmer geworden; mit anderen Worten: dem Organismus ist durch die Zufuhr von Kalisalzen Kochsalz entzogen, worden; diese? Verlust kann nur durch Kochsalzzufuhr gedeckt werden. Je kalireicher also die Nahrung ist, desto dringender ist das Bedürfniß nach Kochsalz. Nun aber enthält gerade die Kartoffel, das Hauptnahrungsmrttel unserer Armen, eine kolossaleMenge Kalisalze. Berechnet auf ein Aeaui valent Natron, findet man im Hühnerei 1 Kali im Fleische 3.93 " in der Gerste 8.0 " im Weizen 12 in den Kartoffeln 31,42 (Ritter) Nach obigem ist es verständlich, weshalb Kartoffeln ohne Salz zubereitet ganz ungenießbar sind. Die Thatsache, daß vornziegend von Vegetabilien lebende Menschen ein sehr starkes und dringenves Kochsalzbedürfniß haben, wird trefflich durch die französische Statistik illustrirt, welche feststellt, daß die Landbevölkerung pro Kops dreimal soviel Kochsalz konsumirt, als die Bevölkerung der Städte. Während die Jägeryölker, wie schon erwähnt, des Salzes entrathen können, gibt es kein einziges vorzugsweise von Vegetabilien lebendes Volk, welches nicht daS Salz als ein unentbehrliches Lebensmittel betrachtete. Diese Unentbehrlich keit kann wohl nicht prägnanter ausgedrückt werden, als durch die höchste und feierlichste Eidesformel der Vattas auf Sumatr7die fast nur von Feldfrüchten leben: Daß meine Ernte verderben und ich nie Salz genießen möge, wenn ich nicht die Wahrheit sage!Obwohl das Kochsalzbedürfniß des Menschen je nach der Beschaffenheit seiner Nahrung schwankt, so läßt sich doch eine Durchschnittsangabe machen: Bei einer guten, zweckmäßigen, gemischten Kost wird ein Mensch täglich ungefähr zehn Gramm Kochsalz gerneßen müssen. Dies hat Barral berechnet. Vouchardat sagt, unser Kochsalzbedürfniß schwanke zwischen fünf bis fünfzehn Gramm pro Tag, waö auf dasselbe herauskommt, während Barbier es weit höher, auf zwölf biZ dreißig Gramm taxirk. Der franzöfische Soldat konsumirt durchschnitt lich sechzehn Gramme Salz pro Tag; Bei zu geringem Salzgenusse leidet alsbald die Verdauung. Im allgemeinen verlangen die am schwersten assimilirbaren Speisen den größten Salzgenuß. Namentlich gewisse Fettsubstanzen und stärkemehlreiche Speisen würden uns ohne Salzzusatz bald zum Ueberdruß werden und unsern Magen belästigen. DaS Salz ist die Quelle der Salzsäure des MagensafteS; eö ist daher begreiflich, daß daS Salz als Heilmittel gegen Verdauungsfchwäche gute Dienste leistet; eI vermehrt die saure Reaktion des MagensafteS. Wer jemals einen Katzen, jammer gehabt hat, kennt die wohlthätige Wirkung ineS salzigen HeringS, einiger Sa?dellen ode? sonst eine? scharf gesalzenen Speise auf den erschlafften Magen. (Um4 hat schwere Magenkrämpfe dadurch geheilt, daß er den Kranken einen reichlicheren Kochsalzgenuß vorschrieb; die dySpeptischen Erscheinungen und die Schmerzen deö Magens verschwanden in kurzer Zeit. Die Wichtigkeit des Kochsalzes für die Verdauung schildert Dr. Monin mit drastischer Uebertreibung, indem er sagt: Da? Kochsalz ist gleichzeitig ein Nahrungsmittel und ein Genußmittel, welches den Appetit verdoppelt und die Assinnlativn verzehnfacht Zeicht nur die Verdauung, sondern auch die Bluthildung wird durch Kochsalzgenuß begünstigt.' DaS gute deutsche Sprichwort: Salz und Brot macht die Wangen roth enthält eine sehr nützliche Wahrheit. Unsere bleichsüchtigen jungen Damen würden

gur ryun, sia:r zu süßlichen Schleckereien. lieber zu gesalzenen Speisen zu greifen und daS Beispiel ihrer rothbackigen Köchinnen nachzuahmen, die

dem Salzfaß wacker zuzusprechen pflegen. Dr. Simon hat ganz recht, das Kochsalz ein Heilmittel der Chlorose zu nennen. Demange hat eS auch den blassen skrophulösen Kindern empfohlen. und Professor Gubler den Personen mit lymphatischer Constitution und schlechter Blutbildung. Ueber die Anwendung deS Kochsalzes zu sonstigen Heilzwecken seien mir nur noch wenige kurze Angaben gestattet. Bathrom und Rabow haben beobacktet, daß ein halber Theelöffel Kochsalz, auf einmal verschluckt, Mi-' gräne manchmal binnen einer halben Stunde beseitigt. Der Wiener Kliniker Nothnagel hat es bei Epilepsie gute Dienste leisten gesehen; auch hier wird wohl die starke Reflexwirkung des verschluckten Kochsalzes den Erfola bedingen, ähnlich wie beim Blutspeien, wobei das Verschlucken einiger Theelöffel Kochsalz oder einer gesättigten Kochsalzlösung ein beliebtes Volksmittel ist. welches von V. Rush in die Medicin eingeführt wurde. Martin Solon empfahl das Kochsalz den an Zuckerharnruhr Leidenden; Amöde Latour den Schwindsüchtigen. Burggraeve in Gent lobt diese letztere Verordnung außerordentttch. Vermuthlich wirkt hier der reichliche Kochsalzgenuß dadurch heilsam, daß er den Ernährungszustand verbessert. Sehen wir doch ähnliches an dem glänzenden Fell und dem blühenden Gesundheitszustand der Pferde und Rinder, denen man Salz unter daS ffutter mischt. Burggraeve hält das Salz auch für ein gutes Antiseptikum und allerdings auch für ein Schutz mittel gegen manche ansteckenden Krankheiten. Letzteres wäre noch zu beweisen. Der unmäßige Genuß deS Salzes ist schädlich (wie sich von selbst dersteht), überreizt irnd entzündet den Magen und Rachen und erzeugt krank haften Durst. Trinker haben ein Verlangen nach scharf gesalzenen Speisen, aber umgekehrt kann auch der gewohnheitsmäßige Genuß ver salzener Speisen einen Menschen zum Trinker machen. Auch die Sehkraft und gewisse andere Funktionen leiden bei übermäßiger Salzschwelgerei. Aber kein Ding auf der Welt ist so gut, daß eS nicht durch Mißbrauch zum Uebel werden könnte sollte daS Salz eine Ausnahme machen? Wir dürfen also diese Lobrede getrost mit dem Aphorismus des Naturforschers PliniuS schließen: Nichts in der ganzen Natur ist unS so nöthig und nützlich, wie Sonne und Salz!" Bruchstücke aus einem Brief Wechsel. ....Sie können mich also morgen nachmittag um drer Uhr tn der Condi torei von Müller treffen. ErkennüngS zeichen: Ich werde an dem kleinen, run den Marmortisch sitzen und ein Tört. chen mit Schlagsahne essen. Else. ... .Es war mir unmöglich, zu kom men. Könnte ich Sie morgen an der selben Stelle treffen? Bin begierig, Ihre Bekanntschaft zu machen. Friedrich. Sie müssen sich bis Sonntaa gedulden. An dem betreffenden Tage habe ich Drei Stunden auf Sie aewar tet und 19 Törtchen mit Schlaasabne gegessen. Hoffe aber in den nächsten sagen Das Bett verlaffen zu können. Elfe. Verfänglich. Bäuersfohn lvon semem Vater zum Thierarzt ge schickt): Herr Toktor. Sie möchten mal rasch zu meinem Vater kommen; der Ochse ist krank. Auch ein Erfolg. Vater (zum Sohn, der zum dritten Mal im Examen durchgefallen ist): Jetzt hast Ä.'em ganz vermögen verstudlrt, was hat es genutzt?" Erlaube 'mal, ich kann gleich auf zwei Stellen als cn . ' r , Mrreuenoer eintreten!" Rheumatismus Alle anderen Medizinen waren nutzlos aber Hood's kurirte. Herr D. A. Wlnnle hat seit 33 Jahren la SIoux City, Iowa, gewonnt, und arbeitet In der InapectlonaDlylalon des Ackerbau Departement für ue ver. Staaten, Abtheilung, Thier Kunde, Er schreibt i M Vorigen Wintd wurde Ich so arg von üheumatlamuj In meinen Schultern und Bänden ge plagt, dass Ich mich kaum bewege konnte. Mirwnria fÄ A gerathen einen eiser nen Blng am Finger cn tragen. Der Bits meiner Krankheit A A Winntm verzc-ff sich dinn naen meiner rechten Nuette, und wurde mir daraufanempfohlen den Hing an meiner Zehe su tragen. Dieses that ica una öer Gebrauch d Ringes verursachte anhaltende Schmerren. Dann IV vnf . w -17 t v8coujttigi, meinen oss miS iwOnlen tn fnnnKn TV. V. - xmmiiu v.lu. AWU bilftfl es und dachte dass Ich sterben würde ehe Ich es wieder los bekommen Konnxe. Wirkung war keine gnte. xiachdem Ich mehrere Monate lang Jj06, ndere Arineien versucht hatte, wurde mir gerathen Hood's Banaparllla CD HetlTTieTI- 7.vral m...v. n4l. -- " - A'uwbxicu v uu uuvu barsaparlUa schienen den Bhcnxmausmas Hooifs Kurirt aUSZUtrelbm. Tiati 4iti a!t Atrm it nicht Wledar mrtiaHt nnri Ha tat flhav J1 fhr her. ifood's Sarsaparille hat sich in meinem Falle als eine werthvolle Medizin erwiesen und Ich empfehle es gern. D. A. Wnrera. Wen Apothekern verkauft, flj Pf ?5hen ruer tA Praeparlrt von p.yHood&Co., Powell, MassU. 8. A. Hood Pillen kurtren Leberleiden, GtH 1 kUSV PorttuUa .ieU. Lz.'

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