Indiana Tribüne, Volume 18, Number 344, Indianapolis, Marion County, 31 August 1895 — Page 2
Jndiana Tribttne.
Erscheint Taglich und Sonntag?. Die tZaliche.IrlbSne" kostet durch den TrSger 12 Cents per Woche, die SonntagS,Tribüne' ö Gents per Woche. Selbe iusammen IS Cents bei es SentS per Vkanat. Per Post außerhalb der 5tabt zugeschickt t Vorausbezahlung V pe, x. ffitt ta Süd Alabama Strabe. Indianapolis, Ind., ZI. August 1895. Wettfahrten .zwischen (?lsenvayn. zügen. ' Zwischen der Öreat Northern und fcer Northwestern Eisenbahn, welche die englische Hauptstadt London mit Aberdeen in Schottland verbinden, herrscht seit langer Zeit ein erbitterter 5oncurrenzkampf und von jeder der beiden rivalisirenden Gesellschaften wird unter Aufbietung aller Mittel darauf hingearbeitet, durch schnelle Be f'örderunz den Löwenantheil an dem Verkehr zu gewinnen. Die Linie der erstgenannten Gesellsqaft. 532 Meilen. ist um 8 Meilen kürzer als die Concurrenzbahn und um diesen Unterschied auszugleichen, mußten iie Züge der Letzteren mit verhältnißmäßig größerer Geschwindigkeit fahren. Allein die Great Northern Bahn that ein Gleiches und schließlich wurde aus beiden Linien eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 52 Meilen pro Stande erreicht. Damit glaubte man daz Ende der wahnwitzigen Wettsahrten, welche den Gesellschaften riesige Summen kosteten, erreicht, allein eine Kabeldepesche meldet die Fortdaser des WettkampfeS und zwar hat ein Zug der Northwestern Bahn die 540 Meilen betragende Entfernung in 8 Stunden 32 Tiinuten zurückgelegt; streckenweise ist der betreffende Zug 70 Meilen und im Durchschnitt 63.47 Meilen pro Stunde gefahren. Einen schrecklichen Unglücksfall befürchtend, hat Sir John Lang die Wettfahrten bereits im Unterhause' zum Gegenstand einer Interpellation gemacht und die Anfrage gestellt, ob der Board of Trade" denselben nicht Einhalt thun könne; vom Präsidenten dieser Körperschaft. Charles T. Ritchie, wurde dem Interpellanten der Bescheid, daß er keine Macht dazu habe und das Publikum die Sorge für seine Sicherheit der Einsicht der Eifenbahn-Wer-waltungen anheimstellen müsse. Keine amerikanische Eisenbahn kann sich einer annähernd schnellen Fahrt auf eine lange Strecke rühmen, wiewohl auf kürzere Entfernungen bedeutend größere Geschwindigkeiten erreicht sind. Allein die englischen Eisenbahnen haben vor den Bahnen im seres Landes manche Vortheile, die eine größere Schnelligkeit gestatten. So sind in England alle Kreuzungen im Straßenniveau verboten und deshalb brauchen die dortigen Züge beim Passiren von Städten ihre Geschwin digkeit nicht herabzumindern, wie dies in unserem Lande der Fall ist; auch haben die amerikanischen Züge ein diel größeres Gewicht, welches naturgemäß langsamere Fahrten zur Folge hat. Die größte Geschwindigkeit auf einer längeren Fahrt wurde in unserem Lande im Jahre 1891 erreicht und zwar auf der New York Central. Der Zug bestand auZ der Locomotive und drei Waggons und hatte ein Gesammtgewicht von 460.000 Pfund, welches der Last eines gewöhnlichen Passagierzuges von fünf Waggons gleichkam. Die Fahrt von New York nach Albany, 143 Meilen, wurde ohne Aufenthalt in 140 Minuten gemacht, zur Zurücklegung der Strecke AlbanySyracuse, 148 Meilen, wurden 146 Minuten gebraucht und 147 Minuten 34 Secunden dauerte die Fahrt von Syracuse nach East-Buffaw. 146 Meilen. In Albany wurden die Locomotiven gewechselt und dadurch entstand ein Aufenthalt von 3 Minuten 23 Secunden, in Syracuse wurde aus demselben Grunde ein Aufenthalt von 2 Minuten 58 Secunden gemacht und in Fairport verursachte ein heißgelaufenes Journal eine Verzögermig von 7 Minuten 50 Secunden. Im Ganzen währte die Fahrt. 436z Meile. 439$ Minuten und abzüglich der Aufenthalte 425 Minuten 44' Secunden. Auf der Strecke Aonkers und Oscawana variirte die Fahrgeschwindigkeit zwischen 65.77 und 63.24 Meilen.und zwischen Rhinecliff und Hudson schwankte dieselbe zwischen 62.32 ünd 71 Meilen; die größte Schnelligkeit wurde auf der Strecke Syracuse-Buf-falo erreicht, und zwar erreichte dieselbe mehrere Meilen 75 Meilen pro Stunde. Der Empire State Expreß, welcher als der schnellste Eisenbahnzug auf eine lange Entfernung gilt, hat auf einer Fahrt auf fünf- Meilen die Geschwindigkeit von 112 Meilen pro Stunde und die Rate von 100 Meilen pro Stunde wiederholt erreicht. Seine Durchschnrttsgeschwmdigkeit variirt zwischen 45 und 55 Secunden die Meile. Auf d,r Jersey Central gehören Fahrten von 87 und 90 Meilen pro Stunde durchaus nicht zu den Seltenheiten. Da es in unserem Lande keine 540 Meilen lange Strecke gibt, wie die Linie London-Aberdeen, so läßt sich kein exacter Vergleich anstellen. Die längste Fahrt in der Welt ist diejenige zwischen New Fork und San Francisco. 3346 Meilen, und diese ist einmal, nämlich im Juni 1886, in 3 Tagen 7 Stunden 39 Secunden gemacht worden. Einschließlich der Aufenthalte, welche zusammen mehrere Stunden währten, erreichte jener Zug eine durchschnittliche Geschwindigkeit von etwas über 43 Meilen, seine wirkliche Schnelligkeit betrug aber nahezu 50 Meilen pro Stunde. Dies ist die bemerkenöwertheste , Eisenbahnfahrt, welche je gemacht worden ist, trotzdem zu verschiedenen Malen der Versuch gemacht wurde, den Record zu brechen. John W. Mackay brauchte zu derselben Reise 4 Tase 12 Stunden 53 Minu-
ten, James L.Flood 4 Tage 12 Stunden 37 Minuten, Herm. Oelrichs 4 Tage 16 Stunden 30 Minuten und Baron vonSchröder 4 Tage 16 Stunden 13 Minuten. Die schnellsten kurzen Fahrten in unserem Lande werden zwischen New Iork, Baltimore und Washington aus -der Blauen Linie" gemacht und zwar ist die 226 Meilen betragende Cntfernung ;u wiederholten Malen in 260 bis 265 Minuten zurückgelegt worden; einmal hat ein Zug der Pennsylvania-Bahn zur Zurllcklegung dieser Strecke 4 Stunden 11 Minuten gebraucht, d. h. 56Z Meilen in der Stunde gemacht. . Ob die gegenwärtige höchste Fahrgeschwindigkeit der Eisenbahnzüge ohne Beeinträchtigung der Sicherheit noch erhöht werden kann, ist eine Frage, welche von den Technikern verschieden beantwortet wird. Hamburgs Handel und Lchifffahrt im) 4.
Vorzugsweise der Umstand, 'daß fc65 deutsche Reich, ein Land der Mitte, bei einem regen übergreifenden Verkehr aus dret Seiten sich nur nach einer Seite dem Meere öffnet, erklärt dir Thatsache des außerordentlichen WachsthumS des Hamburgischen Seehandels, wie ihn in gleichen Verhältnissen kein anderer continentaler Seeplatz auszuweisen bat. Das von drei Seiten meerbespülte Frankreich hat in Marseille einen SeeHafen, dessen Handel sich dem von Hamburg am meisten nähert, aber Maeseille ist nur derSeehasen M Mittelmeers und seine Ziffern stehen hinter den Hamburaischen an und für sich erheblich zurück weil neben Marseille die Seestädte Havre, Bordeaux, Rouen, Nantes,- Dünkirchen, Calais zusammengenommen die Leistungen der neben Hamburg stehenden 'deutschen Seehäfen wesentlich übertreffen. Hamburgs Handelstellung ist zur Zeit eine den deutschen Auslandverkehr beherrschende.' Wenn du Concurrenz die Seele des Handels unter handeltreibenden! Menschen ist. so gilt dies congenial potencirt auch für den Handel der Städte. Wie Lübeck im Besitz des Elbe - TraveCanals und damit im Besitze einer zweiten Mimdungs strecke der Elbe von Osten her, so werden Emden und Aremen im Besitze des Dortmund-EmZha-ftn-Canals und des Mittelland - Canals vom Westen her in die atte Domäne Hamburgs, des Elbstromes und tx Elbgebietes eingreifen. Und was allein schon diese Verschiebungen im Ausströmungsvermögen des Inlandes für Hamburg bedeuten werden, erhellt aus der Bedeutung der jetzt wirthschaftlich allein im Besitze von Hamburg bekindlichen Elbe, die zu Thal und zu Berg von . und nach Hamburg 1894 43 Millionen Meter - Centner oder 4.300.000 Tonnen Güter bewegte. Die seewärtige. Gesammtgüterbewegung Hamburgs betrug inEinfuhr und Ausfuhr 1894 87 Millionen Meter-Cent-ner oder 8,700.000 Tonnen, mit anderen Worten, die Elbe ist mit der Hälfte des Seeverkehrs an dem gestimmten Frachtumsatze Hamburgs betheiligt. Hamburgs Seeschifsfahrtsverkehr hat 1894 die Höhe von 10.4 Millionen Reg.-Tons erreicht, welcher Umfang den der anderen deutschen Seehäfen zusammengenomment erheblich übertrifft. Bremen hatte, nach den bis jetzt vorliegenden Nachweisen für 1893 einen Seeschifsfahrtsverkehr ' im Ein- und Ausgang von 4 Millionen Neg.-Tons, Stettin 1894 von 2.4 Millionen Reg.Tons, Königsberg und Danzig zusammen von ca. 1.700.000 Reg.-Tons und Lübeck einen solchen von 650.000.Reg.Tons. Bei Lübeck erklärt sich die verhältnißmäßig kleine'Ziffer im Vergleich zu Stettin hauptsächlich daraus, daß bei Lübeck in Folge der zur Zeit noch fehlenden Wasserverbindung mit der Elbe der Massengüterverkehr irTransit zurücktritt, und der Waarenverkehr dieser Stadt seewärts vorherrschend einem hochbewertheten Propregeschäst entspringt. An dem Hamburger Waarenverkehr ist sehr bemerkenswerth, daß die Zunahmen des letzten Jahrzehnts in der Einfuhr wie Ausfuhr hauptsächlich auf den Verkehr mit den außereuropäischen Ländern entfällt, hingegen der Verkehr mit England und mit dem übrigen Europa, das England gegenüber ja auch erheblich zurückbleibt, ein sehr viel langsameres Tempo der jährlichen Steigerung aufweist, ein Beweis, daß sich Hamburg der englischen Vermittelung mehr und mehr zu entziehen und seine Beziehungen zu den transoceanischen Mächten directe? zu gestalten sucht. Die Einfuhr betrug 1894 von außereuropäischen Ländern 24.161.000 M.-Ctr.; von England 20.354.000 M.-Ct?.; von den übrigen Europa 15. 459,000 M.-Ctr. Die Ausfuhr betrug 1894 von außereuropäischen Ländern 11.337.000 M.-Ctr.; von England 8.533.000 M.-Ctr.; von dem übrigen Europa 7.550.000 M.-Ctr. Der Werth der Hamburgischen See unfuh? und Seeaussuhr bezifferte sich 1894 auf rund 1.8 Milliarden Mark. Bemerkenswerth ist ferner, daß die Zunahm der Seeausfuhr im verflossenen Jahre keine allgemeine war, sondern daß eS nur einige wenige Richtungen roareu, deren Ergebnisse das Gesammtresultat ermöglichten. Nach Rußland hat die Ausfuhr den höchsten, Stand des Hamburger Exports der letzten sünf Jahre erreicht, ebenso nach Schweden (36Mill. M.). nach Norwegen (49 Mill. M.). nach Brasilien (83 Mill. M.). dem Kapland (13 Mill. M.). Britisch - Ostindien (5 Mill. M.). China 22 Mill. M.) und Großbritannien (392 Mill. M.). Dagegen liegen Verlüde vor gegen den Durchschnitt der letzten Jahre in der Ausfuhr nach Dänemark (1894 22 Mill. M.. 1893 24 Mill. M.); nach Holland (1894 19 Mill. M.. 1892 20 Mill. M.); nach Frankreich (1894 14 Mill. M.. 1890 und 1891 20 Mill. M.); nach Portuaal (1894 10 Mill. M.. 1892 15 Mill. M.); nach der Türkei (1894 6 Mill. M.. 1893 7 Mill. M.); nach Britisch Nordamerika (1894 10 Mill. M.. 1891 14 Mill. M.); nach den Verein. Staaten von Nordamerika (1894 120
Mill. M.. 1890 191 Mill. M. und 1891 178 Mill. M.); nach Mexico (1894 13 Mill. M.. 1891 17 Mi. M.); nach Argentinien (1894 27 Mill. M.. 1893 38 Mill. M.); nach Chili
(1894 23 Mill. M.. 1892 47 Mill. M.); nach Japan (1894 18 Mill. M.. 1893 22 Mill. M.); nach Äujtralken (1894 11 Mill. M.. 1891 27 Mill. M.). Capazza'ö Ballon. In der endlosen Reihe der Versuche, welche zur Lösung des Problems des lenkbaren- Luftballons unternommen wurden, dürfte eine Anzahl von Experimenten, die vor Kurzem von dem französischen Aeronauten Louis Capazza in Paris gemacht wurden, einen hervorragenden Platz einnehmen. Was Herr Capazza geleistet, ist,, vorläufig weniastens. nicht als vollständige Ueberwindung des Problems fceH Luftschifffahrt anzusehen. Aber folgt man den Ausführungen Capazza's. so muß man zu derAnsicht gelangen, daß seine Experimente ein ungemein werthvolles Material bieten für Jeden, der mit dem Rüstzeug der modernen Technik in Zukunft an diese Frage herantreten wird. Schon der erste, grundlegende Versuch des französischen Erfinders, ist höchst interessant. Der Apparat, dessen sich Capazza hierzu bediente, ist ein mit einem großen Fallschirm derart eng verbundener Luftballon, daß der Fallschirm einen integrirenden Bestandtheil des Ballons bildet. Mit einem derartigen Luftballon ist Ca pazza in Gesellschaft einer kühnen Dame. Madame du Gast, aufgkstie-gen.-Die zahlreichen Zuschauer, die sich zum Aufstieg eingefunden hatten, fanden den Ballon bereits gefüllt und mit eine? Art riesigen Regenplace bedeckt. Von dieser Place gehen die Schnüre aus, an denen die bei den anderen Systemen direct am Luftballon befestigte Gondel hängt. Capazza und Frau du Gast ließen den Ballon auf nahezu 4000 Meter steigen. Dann zog Capazza die Ventilschnür und ließ das Gas vollständig entweichen. In diesem Augenblicke begann das Fahrzeug, das nun nicht mehr von dem Gas getragen wurde, mit schwindelerregender Rapidität zu fallen. Zugleich aber fing jenes Niesentuch. mit welchem der Ballon bedeckt gewesen war, an, sich zu entfalten, aufgetrieben durch den starken, von unten 'nach oben wirkenden Luftdruck. Binnen wenigen Secunden hatte sich der Luftballon in einen ungeheuren Fallschirm verwandelt, der langsam, jede Gefahr für die Insassen der Gondel ausschließend, zur Erde niederschwebte. Während noch der Fallschirm in beträchtlicher Höhe über dem Boden hing, zog Capazza an einem Seile, das mit zahlreichen anderen von der Gondel zum Rande des Fallschirmes geht. Durch diese Manipulation des Luftschssfers erhielt der Fallschirm, der früher horizontal ausgebreitet gewesen, eine Neigung nach einer Seite. Und nun begann der Fallschirm die früher verticale Rich tung seines Falles verlassend, in einer schiefen Linie herabzuschweben, in der Richtung jener Neigung des ApparateS und gegen den Wind. Capazza und seine Begleiterin gelangten ohne Schaden wieder auf den Erdboden. Das ist ein Versuch, auf dem weiterbauend Capazza ein lenkbares Luftschiff zu finden hofft. Er will sein Ziel erreichen durch das Princip geneigter Flächen, die ihm ein Laviren in den Lüften gleich dem Laviren der Segelschiffe auf dem Meere ermöglichen; ferner durch ein Compromiß zwischen den Grundsätzen zweier Parteien, die sich in der Frage der Luftschifffahrt bekämpfen. Die Losungsworte dieser zwei feindlichen Lager lauten: Der Ballon sei leichter als die Luft- und der Ballon sei schwerer als die Luft". Capazza steht auf dem Standpunkte, daß die Frage nur gelöst werden könne durch einen Apparat, der nach Belieben bald leichter. bald schwerer ist als die Luft. Der Ballon, den er nun construirt. hat die Form einer großen Linse; zwei sehr flache und breite Kegel aus Metall sind mit ihren Grundflächen verbunden. Zwischen beiden ist aber ein veritabler, runder Blasebalg als Verbindungsglied eingeschaltet. Dergestalt bildet der mit Gas gefüllte Ballon eine wahre Schwimmblase, wie sie die Fische besitzen und mit deren Hilse sie sich nach Belieben leichter oder schwerer machen, auf den Grund sinken oder emportauchen. Durch den Blasebalg ist der Luftschiffer in der Lage, den Ballon zu vergrößern, also leichter zu machen, wenn er steigen, ihn zu verkleinern, also schwerer zu machen, wenn er sinken soll. Und das Alles vollzieht sich ohne das bisherige Manipuliren mit Ballast und Ventil und ohne Verlust an Gas. Totalresultat: Durch die Blasebalgconstruct.Zon beherrscht Capazza die verticale Richtung des Ballons, den Auf-und Abstieg vollständig. Theoretisch ist die Sache richtig; ob die Praxis mit den Berechnungen stimmt, müssen erst weitere Versuche zeigen. Und nun gelangen wir zu einem zweiten wichtigen Bestandtheil des CapazzaMen Lustschiffes. Der Erfinde? nennt diesen Theil der Vorrichtung den Ballast-Fallschirm und man muß sagen, daß in demselben in höchst ingeniöser Weise die Eigenschaften des Regulators einer Locomotive und einer Vremfe vereinigt sind. Der Ballastfallfchirm ist nichts Anderes, als ein mit dem Ballon durch ein langes Seil verbundener gewöhnlicher Fallschirm, an welchem ein dem Flächeninhalt des Schirmes proportionirtes Gewicht befestigt wird. Zithern wir m?n an. daß wir in der Gondel eines Ballons sind, der sich momentan im Gleichgewicht befindet, das heißt: weder steigt noch fällt. Wir werfen nun einen Ballast-Fallschirm in den Raum. Der Schirm öffnet sich in Folge des Luftdruckes sofort und verlangsamt den Vafl deS Ge
w:2les. das daran befestigt ist. Was ist nun die Folge? Solange das Seil, an welchem der Schirm hängt, nicht gespannt ist. ist es genau so. als wäre der Ballon um den Schirm und das daran hängende Gewicht erleichtert. Wir haben das erreicht, was die Aeronauten in einem gewöhnlichen Ballon erreichen, wenn sie d'e Sandsäcke ihres Ballastes entleeren. Der Ballon steigt. 5ln dem Augenblicke jedoch, da der Fallschirm durch sein fortgesetztes Sinken das Seil gespannt hat. qehört er wieder zur Masse des Ballons. Dieser wird nun schwerer, sein Emporsteigen verlangsamt sich der Ballast-Fallschirm wirkt als Bremse. Capazza rüstet seinen Ballon mit zwölf Stück solcher Ballast -Fall-schirme aus. , Capazza's Ballon trägt in seinem unteren Dritttheil ferner eine große Ballandrstange, etwas wie einen Magebalken, an welchem nach Belieben Gewichte verschoben werden. Dieses Ballacirwerk soll dazu dienen, den Ballon nicht senkrecht, sondern to einer schiefen Linie niederschweben zu lassen. Gegenwärtig baut Capazza einen Riescnballon von 60 Meter Durchmesse? und 22z Meter Höhe, mit eiuem Blasebalg, der dem Luftschiffe noch viel größere Dimensionen' zu geben vermag. Das Gewicht des ganzen Apparates wird 22,000 Kilogramm betragen, und mit dieser ungeheuren Masse hofft der Erfinder, den stärksten Winden zum Trotz den Luftraum befahren zu können. Er rechnet auf die fabelhaftesten Geschwindigkeiten, bis zu 200 Kilometer in der Stunde. So erscheint denn die Spannung gerechtfertigt, nrit welcher den weiteren Versuchen Capazza's entgegengesehen wird, allein man darf nicht aus den Augen lassen, daß gerade auf dem Gebiete der Luftschifffahrt so Vieles plausibel gemacht wurde und auch im höchsten Grade einleuchtend erschien, was- dann durch die Thatsachen widerlegt wurde. mund2luöfuhr von Wein.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres hat die Aussuhr von Wein aus San Francisco, im Vergleiche mit dem Exporte während derselben Periode des Vorjahres., eine bedeutende Steierung erfahren, nämlich vom 6.000.000 auf 8,500,000 Gallonen. Auch der Export von Traubenbranntwein ist gestiegen und zwar von 6.800.000 auf 9.500.000 Gallonen. Andererseits wurde auch mehr Wein importirt als im Vorjahr. Der ImPort betrug 9.500.000 Gallonen gegen 5.800.000 Gallonen im Jahre 1894. Die Zunahme der Ausfuhr von Wem und Brandy erklärt sich dadurch, daß die Weinmacher sich organisirt und beschlössen haben, mit den Vorratben möglichst aufzuräumen, theils weil die Winzer baar Geld nöthig hatten, theils um die Behandlung der neuen Weine zu controlliren und zu verhüten, daß ungesunder Wein auf den Markt gebracht werde. Anknüpfend an diese Zahlen schreibt die San Francisco Abendpost-: Ein merkwürdiges Resultat ergibt sich, wenn man die Einfuhr mit der Ausfuhr vergleicht. Ein Californier weiß da gar nicht, was er von der Sache denken soll. Es wurden nämlich 1.000.000 Gallonen Wein mehr eingeführt als ausgeführt. Das beweist, daß der Prophet nichts gilt in seinem Vaterlande. Die Californier sollten doch am besten wissen, daß ihre Weine welt besser sind als ihr Ruf und sie wundem sich natürlich, wenn die guten, billigen kalifornischen Weine mit den ausländischen theuren Weinen vertauscht werden. Wenn auch zugegeben werden mag, daß verschiedene Sorten deutscher und französischer Weine an Güte die hiestgen Weme übertreffen, so läßt sich doch keineswegs annehmen, daß die impo tirten Weine zu solchen gehörten, die wir nicht in gleicher Güte besitzen. Viel eher ist das Gegentheil der Fall. Ein großer Theil der hier importirten Weine gehört unstreitig zu den künstlichen Weinen, wie man sie in Frankreich fabrizirt; ein anderer Theil der importirten Weine war jedenfalls call fornisches Produkt, das nach Frankreich ausgeführt und von dort wieder zurückgeschickt wurde, um als importirte Weine hier einen dreifachen Preis zu bringen. Unsere Winemakers Assciationwird es in ihrem Interesse finden und sich ein Verdienst für den Staat erwerben, wenn sie der Ein- und Aus? fuhr der Weine in San Francisco eint größere Beachtung schenkt und das Publikums ausführlicher darüber belehrt. Erfreulich ist die Wahrnehmung, oaß die Ausfuhr unserer Weine nach Mexico und den central-amerikanischen Staaten im beständigen Zunehmen be. griffen ist. Jene Bewohner trinken mit Vorliebe Wein und durchweg billige Weine. Sie wissen die Güte des Weines zu beurtheilen und ziehen den kalifornischen Wein, weil er durchweg feuriger und kräftiger ist, den billigen deutschen und französischen Weinen vor. Bislang fehlte es an Verbindungen und noch mehr an billiger Frachtbeförderung um unseren Weinen dort größeren Eingana zu verschaffen. Für Beides haben unsere Weinhändler und Weinproduzenten Sorge zu tragen. Daß dieö bereits geschieht, beweist die Zunahme der größeren Ausfuhr nach jenen .Plätzen. Eine größere Rührigkeit thut überhaupt Noth und eS freut uns. daß man dieS in jenen Kreisen begriffen hat." Teslas Sonnenlicht. Als Nicolaus Tesla, welchen man, wenn man Thomas Eddison kühn nennt, verwegen" nennen kann, das Pech hatte, daß ihm sein Laboratorium abbrannte, hatte er zwei großartig angelegte Pläne unter Arbeit, wie er versichert, und als den wichtigsten von beiden erklärt er die Erzeugung künstlichen Sonnenlichtes durch Hervor-
vrtngung einer 'genügenden, ganz gewaltigen Anzahl Schwingungen in der Atmosphäre. Die Ausfassung des Lichtes als Schwingungen von, Atomen der Atmosphäre. oder auch des Weltäthers, wird ja immer mebr vorherrschend, und die Weitestgehenden führen überHaupt alle Erscheinungen und Empfindungen in der Welt auf Vibrationen oder Schwingungen zurück. Zu diesen Weitestgehenden gehört auch Tesla. Es ist erstaunlich, wie rasch er mit ungeheuren Schwingungszahlen rechnet. Er versichert z. B. einem Hörer, daß eine gewisse Art Fliege, welche den Sümpfen von CentralAmerika eigen ist, ihre Flügel etwa 25.000 Mal in der Sekunde bewege, und wenn es der Hörer nicht glauben will, so setzt sich Tesla hin und, wartet mit Berechnungen auf. welche vielleicht noch nicht überzeugend, aber mindestenö sehr bestechend sind! Davon macbt er erst recht Gebrauch, wenn er das künstliche Sonnenlicht einleuchtend macken will. Das Sonnenlicht," erklärt er, wird durch 5 Billionen Schwingungen der Atmosphäre pro Sekunde hervorgebracht, und es kommt für uns nur daraus an. eine ebenso große Zahl Schwingungen mittels Maschinerie zu erzeugen. Einige Schritte zur Lösung dieser Aufgäbe habe ich bereits zurückgelegt. Aber auch abgesehen von der Maschinerie, kann man das durch Schwingung allein verursachte Licht schon im Kleinen studiren. wenn man einen langen Glasstab schwingt, ein prismatischer Versuch, den jeder Elektriker kennt." Gs lebe die wolkenlose, allzeit sonnige. sei es auch künstlich-sonnige. Zukunft! Deutsche Lsfal-NaHrlcht,
Vvovim S NTl klau. Frankfurt a. M. Der hiesige s Großkaufmann Georg Schönfeld, in Firma A. M. Reiß, hat Bankerott gemacht und ist slüchttg. Ob betrügerische Manipulationen vorliegen, ist noch nicht feststehend. Schönfeld ist Besitzer mehrerer großer Geschäfte in Frankfurt; unter anderem gehört ihm das von dem früheren Regisseur Lederer geführte Cigarrengeschäft. Man vermuthet, daß er über das Meer gegangen ist. Der auf Requisition der hiesigen Staatsanwaltschaft in London verhaftete und hierher ausgelieferte Kaufmann Heinrich Nillius wurde neulich von der hiesigen Strafkammer wegen raffinirter Wechselfälschung zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt. H a n a u. Ein Soldat vom hiessgen Ulanenregiment beging im Lamboywalde an einem 9jährigen Mädchen ein schweres Sittlichkeits-Ver-brechen, das durch den Oberroßarzt entdeckt wurde. Der Soldat wurde sofort verhaftet. v9 StSd,. Hamburg. Ein Schneider Koch von hier reiste der von ihm geliebten Ehefrau des Maurermeisters Bartelt in die Sommerfrische nach Ahrensbürg nach und brachte der Verfolgten gefährliche Dolchstiche bei. DieSchwerverletzte wurde noch lebend in das Krankenhaus gebracht. Eine Diebesbande von acht Personin, welche in den Vororten über vierzig Einbrüche verübte, wurde verhaftet. Lübeck. Der Senat wählte den Chefredakteur der Lübeckischen Anzeigen" Dr. Otto Geise zum Senatssekretär. Vldenvurg. Je ver. Der Kaufmann P. W. Janßen in Amsterdam, welcher erst kürzlich einen namhaften Betrag zur Errichtung einer Gewerbeschule für Handwerkslehrlinge unserer Stadt geschenkt hat, ist von letzterer zum Ehrenbürger ernannt worden. Der Ehrenbllrgerbrief bezw. das Diplom ist in höchst künstlerischer und geschmackvoller Form von HerrnZeichenlehrer Sonnesken hier gefertigt worden. Mkl,nburg. Schwerin. Einen Selbstmord verübte hier ein aus Berlin gebürtiger Student (wie Schweriner Blätter angeben, Sohn eines dortigen Bankiers) in einer Restauration im Schloßgarten Hierselbst, indem er Gift, welches er in seinen Kaffee geschüttet hatte, zu sich nahm, worauf er nach einer Weile mit einem Aufschrei zu Boden sank. Der Tod trat bald darauf ein. OKNrkngen. Coburg. In Großwaldau sind acht große Gehöfte mit 20 Gebäuden abgebrannt. Es herrschte WasserMangel. Bei anderem Wind wäre das ganze Dorf verloren gewesen. Gräfenroda. Ueber den Nachlaß des Thonwaannfäbrikanten Hermann Fischer ist wegen Ueberschuldung das Concursverfahren eröffnet. Großtabarz. Kürzlich ist hier ein Denkstein für Heinrich Hoffmann, den Frankfurter Dichter des Struwwelpeter", enthüllt worden. Der Denkstein, ein einfacher Fels, ist im Schießhauögarten aufgerichtet; auf einer Platte trägt er eine Inschrift, die daran erinnert, daß der Dichter in den Sommern 1834 bis 1894 in Großtabarz weilte. M e i n i n g e n. Die Personenund Fahrpost zwischen Wasungen und Orpferhausen ist letzthin kurz vor Unterkatz einen Abhang hinabgestürzt; der Personenwagen wurde zerstört. Der Insasse. Lehrer Völker aus Unterkatz, ist an den erlittenen Verletzungen gestorben. Sonderöhausen. DieserTage ist der Hofapotheker Adolf Funke, eine allgemein geachtete und um das Gememwohl der Stadt mannigfach verdiente Persönlichkeit, gestorben. aroRbn0allmm Snn Kostheim. Nahe dem hiesigen Friedhofe fand man den hiesigen 53jährigen Winzer Franz Kaltenbach, welcher unverheirathet war, erhängt vor. Der Selbstmörder war wohlhaVend. . Mainz. Schwer bestraft wurde V ffT)..fc f n? ' . i .A ry I ;uuiucr nzet von ver v. uomvaanie deS 88. Reaiments. der vor ein!-
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