Indiana Tribüne, Volume 18, Number 344, Indianapolis, Marion County, 31 August 1895 — Page 1
o A W 4V O VTT r1 y kS A AA l5 r V & W V W k -qy y ? Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Jahrgang 18. Indianapolis, Zndiana, Samstag, den o. August 8)5. No. 34.
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Sednnfeier ! 25jiihrig,s Jubiläums - Fest GroßeS Erinnerungsfest von
1870 und '71. 2Nontag, den 2. September '95, trn Wliite River Park, gegeben vom tote - Verein und Militär-Vercln, unter Mitwirkung sä.'nnt l'e? deut'cher Vereine. Alle, die i , der d utschen Armee und Mirine ged,ent haben, sind besonders eingeladen sich yi le'hettkgen. P.ogr.:mm. Exerzieren, mit deutschem Parademarsch. AbendS : Er- ßer ZapfenflreiZ, mit Jllumi Nation und großem Z.lerirer?. Man nehme d'e ai'd-Zi'd an pzUj llar blt zur tt. Strage, wo Szp t$w gen stehen. Chrs. Wiese, Leichen - SStftatUv, 39 Nord aft Straße. Marie Stiegmaan, Vehilfi. Telephon 942 Kutschen nach Crowa-Hig $3.00. Taylor & Schneider, Mrrchant Tattors, 22 Wst (Siicte 5tr. Hosen nach Maß f3 und aufwärt?. Auzü.e nach Ma'. $15 und aufwärts. Wir , fferiren für die nächsten 10 Tage Kinder-Wagen. Bicyclcs und Haminocks, zu (ftra billigen Preisen. SEinmi, 163, 163, 167 & 169 Oft Washington Str., Square östlich vom Court-House. Telephone 1724. öeorge Herrin nnn Zeichenbeftatter, Office : 26 Süd Delawarestr. Ställe: 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlstr. Telephon 911. Ossen Tag und Nacht. Schicke St (Selb nach der alten Hktmath durch AMERICAN EXPRESS Co's Geldanweisungen. TUfelben sind absolut sicher und sind in jeder Osftre der mertran Sxxreh (So., zahlbar in Deutschland, U folgenden niedrigen Aalen U bascn. m U$ 5 5 Seat . $10-8 . . $20-10 . . u . Bis zu 40-15 (5 tntl $ 50-18 , $100-30 , Südseite Fleischmarkt. Die Bewohner der Südseite können alle Sorten Fleisch und auSgezeinete, selbst fabri ,irte Wurst so billig wie auf dem Narlt bekommen, bei CHRIST. FEUCHTER, 579 Pwdison Z0vs. Warum nach dem Markt gehen, wenn Sie in Clias. Aisenbrey's Metzger - Laden, No. 25 Virginia Ave., dat beste Fleisch zu Marktpreisen bekommen können. Alle crten seilst gemalte Wurfl, Tel. 932. Bestellungen werden promp' abgeliefert. Blumen und BoquetS für Commencernent Blumen werden überall hin gut und sicher verschickt und Bestellungen per Telegraph überall lzm tn merua und Europa ausge suyrr. Bertermann Vros. 27 43 Mass. Ave. Tel. 840. -dit Penn, k Wash. Str. Tel. 1044.
EXTRA
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Editorielles.
Trotz aller Platformen und Nesolutionen ist eS allgemein verstanden. daß der städtische Wahlkamps ein Kampf zwischen dem System DennyPowell und liberaler Anschauung ist. Wohl werden die Parteizeitungen noch über allerhand andere Dinge schreiben, über die Verwaltung der Stadt, über Strassenderbesserungen und dergleichen Dinge mehr, aber sie werden keine Rolle spielen. Sicherlich nicht bei der großen Mehrzahl der Deutschen, bei denen daS System Dennh-Powell-Nicholson gründlich verhaßt ist. Kürzlich kehrte der New Lorker (?j Distrikts Anwalt Fellows von einer Reise nach England zurück. Seine erste Bemerkung war, daß eö in London weit mehr persönliche Freiheit gebe alS in New Fork. Wir haben," so sagt er, hier mehr Rechte aus dem Papier, in unserer Verfassung und in den Gerichtsentscheidungen, aber im Vergleich m't dem Londoner ist der amerikanische Bürger ein Paria. Wenn man dem Engländer nur halb so viel verwehren wollte, wie dem freien" Amerikaner, so würde eö eine Revoution geben. In London hat ein Mann viele Rechte, welche die Polizei freiwillig zugesteht, obgleich er nie im Stande sein würde, ihr dieses Zugeständniß abzuzwingen. In New Jork dagegen und in anderen Städten ist eS nicht viel besser können nur Diejenigen Rechte beanspruchen, die stark genug sind, dieselben vor Gericht oder durch politischen Rückhalt zu wahren. Wenn eS hier zu Lande einem Polizisten einfällt, einen Mann kujoniren zu wollen, so thut er es; denn der Durchschnitts-Vürger ist viel zu zahm, den Rechtsweg zu beschreiten. Der Hauptunterschied zwischen dem Londoner und New Aork ist nach der Anficht Fellow's der: die Londoner werden von ihrer Polizei im Allgemeinen geschützt, der New Jorker im Allgemeinen von ihrer Polizei bedrückt etc." Ein solches Gs:ä7.dniß ist eigentlich ehr beschämend für den Amerikaner, nicht etwa bloß deshalb, weil es so ist, sondern weil er erst inS Ausland gehen muß, um zu lernen, daß die vielgerühmte amerikanische Freiheit zum großen Theile ein Humbug ist, daß fie bloß aus dem Papiere steht, in Wirkichkeit aber nicht existirt. ES ist ja wahr, daß theoretisch hier etwaS mehr politische Freiheit und Gleichheit besteht alS in England und sicherlich viel mehr a?S in den meisten Ländern des europäischen Kontinents, aber nirgends ist daS Verständniß für die Würde des Selbst, für die Unabhängigkeit und Freiheit deö Jndividuums so wenig vorhanden als bei dem Amerikaner. Kein Volk läßt sich mehr von seinen Beamten schuhriegeln, keineS sich ruhiger von denselben bestehlen,und nasführen als daS amerikanische. Nirgends da,s die Polizei sich so unverschämt benehmen und sich solche Uebergrisse erlauben, wie bei unS, nirgends greift daS Gesetz so in die täglichen Lebensgewohnheiten ein, nirgendS spielt daS Geld eine größere Rocke, nirgends find die Korporationen mächtiger, anmaßender und ausbeuterischer, nirgends daS Volk seiger, demüthiger und geduldiger als dieSseitö des OzeanS. Und taö nennt man Freiheit ! -- Dmsjliißcsjridjlcn. Inland. WetterauSsichtrn. Kühleres, schönes Wetter heute Nacht und Sonntag. Gestrige Temperatur: Marimum '84 Grad. Minimum 68 Grad. SchisselS Wassertemperatur LOGrad Gegen denEigarettentrust. New Aork, 30. Aug. Die World wird morgen melden, daß der Generalanwalt Theodore Hancock vorbereitet ist, bei Gericht Schritte zu thun, daß der American Tobacco Eomp." das Recht entzogen wird, innerhalb des Staates New Jork Geschäfte zu thun. Der erste Schritt dazu geschah heute durch die Vorladung der Beamten der Company, um sich auf die Anschuldi aung, sie verstießen durch ihre Ge schästssührung gegen daS Gesetz, zu verantworten.
Ein Lebensmüder. Detroit, 30. Aug. Der 7Ljährige Schneidermeister Friedrich F. Reich hat sich gestern Morgen das Leben genommen, indem er sich die Kehle durch-
schnitt. Reich wohnte seit mehr alS: 40 Jahren in Detroit und begründete mit Aug. Marzhausen, Leonhard Richter, Ed. Eckard und F. W.- DuvernoiS am 1. Juli 1869 den jetzt blühenden deutschen Arbeiterbund von Michigan. Vor einem Jahre war Reich gezwungen," sich vom Geschäfte zurückzuziehen, da er zu gleicher Zeit don Schwindsucht, Keh kopskrebS und Wassersucht befallen wurde. DaS Bedauern über den Tod deS allgemein beliebten und geschätzten ManneS ist allgemein. -- Ausland. Giebt den Kampf auf. . Paris, 29. Aug. Der Echo de Paris" schreibt heute, der Herzog von Orleans, der feit dem Tode seine? VaterS, des Grafen von Paris, daS Haupt der realistischen Familie in Frankreich und Kronprätendent wurde, habe in Erkenntniß der Nutzlosigkeit jeden weiteren Kampfes gegen die Republik beschlossen, die royalistische Propaganda aufzugeben, die Subsidien an die royalistische Presse einzustellen und daS Bureau deS rohalistischei Komitcs in Paris eingehen zu lassen. - Schwere Enttäuschung. -H a m b u r q. 30. Aug. Den ame rikanischen Krugen,, welche heute dem alten Biömarck einen Besuchabstatten wollten, ist eine große Ennttäuschung zu Theil geworden. Sie fuhren heute Morgen nach FkiedrichSruh, in der Hoffnung, daS Antlitz BiSwarck'S sehen zu dürfen. Im Sachsenwald beim Park deS BiSmatck'schen Schlösse angekommen, wurde ihnen der Bescheid, daß der Fürst nicht im Stande sei, die Gäste auö Amerika alle perfönlick zu empfanzer.; dagen sei er geneigt. elne aus vur Vclcranen ve leyenoe Delegation in seinem Zmmer zu empfangen. Die übrigen Krikger blieben außerhalb der Gartenmauer stehen, wahrend die vier Auserwählten inS Schloß geführt wurden, um Blsmarck daS auS Amerika mitgebrachte Geschenk zu überreichen Bekanntlich hat Dr. Schweninger schon vor mehreren Wochen alle Mas-sen-Demonstrationen im Sachsenwald strengsten? verboten, weil BiSmarck's Gesundheitszustand derart ist, daß der Patient die mit solchen Demonstrativnen verbundene Aufregung nicht dertragen kann. Die Krieger kehrten nach Hamburg zurück und werden heute noch nach Berlin weiterfahren. Beim Frühstück. Hamburg, 30. Aug. Die vier Deputirten der deutsch, amerikanischen Veteranen wurden von BiSmarck zum Frühstück eingeladen, an welchem alle Mitglieder der Familie deS Fürsten theilnahmen. Die Unterhaltung war eine sehr interessante. Fürst BiSmarck erzählte viele Ereignisse auS dem Kriege 187071. ES wurde ihm ein Brief von einer Dame in Utah überreicht, worin dieselbe ihr Bedauern auösprach. daß ihr. Gatte außer Stande sei, Deutschland zu besuchen, und dem Fürsten die Grüße aller Deutschen in Utah übermittelte. Der Fürst trank dann auf daS Wohl der Deutschen in Amerika, der Deutfchen in Utah und gedachte auch noch besonder? der Deutsch Amerikaner in Chicago, wobei er sagte : Wenn Sie Ihren Mayor lieben, so trinke ich auch auf seine Gesundheit. Nachdem daS Frühstück vorüber war, lud der Fürst seine sämmtlichen Gäste zu einem Besuch deS Parks ein, wel cher zu seinen Besitzungen in Fried richSruhe gehört. Nachdem der Park in Augenschein genommen war, nahmen die Gäste vor der Pforte Aufstellung. Der Fürst schritt die Reihe wiederholt hinauf und hinunter und begrüßte sämmtliche Mitglieder der Delegation. Er unterhielt sich mit Vielen über den Antheil, den fie an dem Kriege mit Frankreich genommen. Am Schluß forderte der Kamerad Schlenker zu ei nem kräktiaen Socb auf den Fürsten ! Biömarck auf.
AuS China. Ho ng k on g, 30. Aug. Depeschen von Kutscheng melden, daß die Untersuchung über die jüngsten AuSschreitungen ihren Fortgang nimmt und daß
die chinesischen Beamten die Kommis sion nach Kräften unterstützen. Zehn Mitglieder der Vegetarianer - Gesell schaft wurden der Theilnahme an den Excessen bereits schuldig gesprochen und gegen andere werden die VerHandlungen fortgeführt. ES sind neue Ausdrücke während der Dauer der Untersuchung nicht zu befürchten. L ond on, 30. Aug. DemChronicle" wird berichtet, daß trotz der kaiserlichen Edikte die Versolgungen der Missionäre sortgesetzt werden. Ein Mitglied der Alliance Mission wurde geschlagen und mehrere Konvertiten fast zu Tode gepeitscht und zwar auf Befehl eineS Magistrats zu Tsaioh Sien bei Wuhn in der Provinz Ngan Hoei. Nach einer Vorlesung Lewiö AppletonS über daS Missionöwerk in China wurden Resolutionen angenommen, die auf der einen Seite für die Hinterbliebenen der Ermordeten Sympathie ausdrücken, auf er anderen Seite aber auch bedauern, daß man durchaus die Chinesen bekehren will und die chinesische Religion bekämpft, die eine der ältesten und entwickeltsten ist. - Schiffs-Nachrichten, Angekommen in : Hamburg: Fürst Biömarck" von New Aork. Liverpool: Kansaö" von Boston. New Jork: C . Louis" von Southampton ; Au . sta Victoria" von Hamburg ; Colorado" von Hull. Queenötown: Etruria" von , New Jork." - allerlei. I n E u r e k a. l i f o r n i e n. hat der Riese Albert Whetstone. welcher wohl einer der gewichtigsten" Männer unsere Landes war, das Zeitliche gesegnet. Bei seinem Tode hatte er das ungeheuere Gewicht von 496 Pfund. Sem Körper zeigte solche enorme Proportionen, dasj man um den Leichnam aus dem Hause zu schaff fen. ein Loch in die Wand machen mußte. Der zur Aufnahme der Leiche bestimmte Sarg war 6 Fuß 8 Zoll tief. Er wog 100 Pfund, und zur Herstellung des Sarges hatte es nicht weniger alö 101 Fuß Bretter bedurft. Albert war in Atlanta, Ind., geboren und stammte aus einer Familie, die wegen der abnormen Körpergröße ihrer Mitglieder bekannt war. Die noch an. Leben befindliche Mutter des Verstorbenen erfreut sich eines Körpergewichtes von 345 Pfund, ihre zwei Brüder wiegen je 320 Pfund, während zwei ihrer Sohne je über 6 Fuß hoch in ihrenSchuhen stehen und jeder von ihnen auf ein Gewicht von über 300 Pfund stolz ist. Polizeirichter Tighe in Brooklyn hat sich schon mehrere Mae geweigert, auf die Angaben von elenden Wichten hin, Spitzeln der jetzt so arg in der Tinte sitzenden Law Enforcement Society", Haftbefehle gegen Wirthe wegen angeblicher Verletzung der Accisegesetze auszustellen und hat sich dadurch die Achtung aller liberal denkenden Bürger erworben. Einen schweren Schlag versetzte er aber dem Polizei-Spitzelthum. indem er einen Polizisten, der Personen zur Uebertretung deS Gesetzes verleitete, dem Verfahren der Grand Jury überwies. Polizei-Jnspector Mackellar wieö kürzlich den Polizrsten Thomas I. Donovan an, gegen die Bookmakers" Charles Brown und Tony ZenkinS Beweise zu sammeln. Donovan entledigte sich seiner Aufgabe dadurch, daß er auf ein Pferd, $2 wettete und daS Geld bei Brown deponirte. Etwa eine Stunde später erhielt er von Jen kins daS Pferd hatte gewonnen. Am nächsten Tage erfolgte die Verhaft tung der Genannten durch die Geheim polizrsten Korke und Rall. - Als der Fall von Richter Tighe aufgerufen wurde, verzichteten die Angeklagten durch ihren Anwalt Anthony Barrett auf ein Vorverhör, nachdem Herr Barrett an den, Polizisten Donovan einige Fragen gerichtet hatte. Wissen Sie, daß es ein Verbrecher ist, irgend Jemanden zur Verletzung des Gesetzes zu verleiten?" fragte Richter Tighe den Polizisten. Dieser bejahte die Frage und sagte, daß er auf diese Weise Beweise sammeln wollte. Nichter Tighe schrieb dann auf die Klage, Papiere: Angeklagte lehnen ein VoryorhiZr ab und sind dem Verfahren der Grand Jury überwiesen. Der Klä ger ist unter Abtheilung 29 des StrafKodex ebenfalls dem Verfahren der Grand Jury überwiesen
Am Fort Bovisaro öe? Plymouth wurden sieben Personen verhaftet, die damit beschäftigt waren, das Fort und seine Zugänge abzuPhotographiren. Unter den Sieben befanden sich vier Franzosen und drei Engländer. Der im Fort befehltgende Offizier ließ die Verhafteten unter militärischer Bedeckung nach dem Polizeihauptquartier von Plymouth bringen. Nachdem dort Name und Adresse aufgenommen worden war, wurden die Sieben wieder frei gelassen. DieCentralan st altfür Arbeitsnachweis in Mannheim -bestand am 2. August zwei Jahre. Während dieser Zeit konnten durch sie 21.063 Vermittlungsgesuche befriedigt werden und zwar 9080Arbeitgeber und 11.983 Arbeitnehmer. Von letzteren waren 9259 männliche (darunter 187 Lehrlinge) und 2721 weibliche. Nach auswärts gingen 2055 Personen. Die Vermittlung geschieht für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vollständig unentZeitlich. JnderletztenZeit wurde mehrfach über Riesen in der KinderWelt berichtet. Ostfriesland dürfte jedoch alles Dagewesene übertreffen. Im Orte Collinghorst bei Leer befindet sich ein Zwillingspärchen, das bei einem Alter von 2z Jahren zusammen 200 Pfund wiegt. Arme und Beine haben die Stärke eines ausgewachsenen Menschen und die Schulterweite steht der ihrer Mutter um nichts nach. Dabei sind die Kinder nicht größer, wie ihre übrigen Altersgefährten. Trotz der Stärke ist die Nahrungsaufnahme dieser Kleinen" eine ganz normale. Demnächst siedeln die beiden Ostsriesen nach Berlin über, um sich in Castan's Panovtikum zu vroduciren. Auf dem schiefen Thurm zu Pisa kommen Selbstmorde fast niemals vor. da die Thurmwächter bei dem geringsten Verdacht die größte Umsicht walten lassen. Neulich ge. lang es doch einem Selöstmordcandidaten. die Thurmwächter zu täuschen und sich von dem obersten Dache des Thurmes auf den Marktplatz hinun. terzustürzen, wa das Aufschlagen deS Körpers unter den Passanten keinen geringen Schrecken anrichtete. Der Selbstmörder, ein 27jähriger Jtalien?r, war gräßlich zerschmettert und iiuf der Stelle tobt.
Miethe. Miethe pünktlich einzuziehen und Häuser in guter Ordnung zu erhalten, machen wir zum speziellen Geschäft. Ä. Metzger Agentur, Odd Fellow Hall, zweiter Stock. ' Gesetz für unsziltig erklärt. Das von der letzten Legislatur pasfirte Gesetz, w lcheö die Zeit zur Erwählung von County-Schulsuperin-tendenten vom Juni aus September verlegt, ist gestern von der Supreme Court für ungiltig erklärt worden. Unter dem alten Gesetz werden die County-Schulsuperintendenten nämlich jcdeö zweite Jahr im Juni von den Townshiptrustees der CountieS erwählt. 3m Jahre 1893 war die Mehrheit der Townshipbehörden in 63 der 92 CountieS demokratisch. Da diese noch biS August im Amte waren, so würden im Juni also noch 63 demokratische County-Schulsuperintenden-ten gewählt worden sein. Die republikanische Mehrheit der Legiölatur ließ sich die Gelegenheit aber nicht entgehen und machte ein Gesetz, das die Zeit d r Wahl vom Juni auf den September verschiebt. Dadurch wären in 76 CountieS, die im September republikanische Mehrheiten in den Townshipbehörden haben, dann republikanische Schulsuperintendenten erwählt worden. Dieser offenkundige Beutezug ist nun durch die Umstoßung deS Gesetzes vereitelt worden. Die demokratische Partei giebt ja der republikanischen, da wo eö auf die Beute für die Meute von hungrigen Stellenjägern ankommt, nicht um Haaresbreite nach, hat also keine Ursache über diese Parteimaßregel sich sittlich entrüstet zu stellen, doch kann fie sich jetzt mit Recht inö Fäustchen lachen, daß dieser plumpe politische Schachzug rückgängig gemacht worden ist. Die Unkonstitutionalität deö Aktö begründet die Supreme Court mit rein formellen Gründen. Es ist in demselben nämlich nicht, wie die Konftitution eö verlangt, auf den zu amendirenden, zu revidirenden resp, umzustoßenden Gesetzparag?aphen Bezug genommen worden. ES kann nun kaum
hiesiges.
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