Indiana Tribüne, Volume 18, Number 343, Indianapolis, Marion County, 30 August 1895 — Page 3

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aldmader. Roman von Friedrich Jacobsen. (Fortsetzung.) ce:n EtnNuk." duv er dann wieder an. hat ein langes Leben hindurch h der Macht des .Geldes bestanden und ' wenn ich eine Heirath zwischen Dir und meinem Sohne zu verhindern bestrebt bin, dann ist es natürlich, daß ich zu I r mjti :r. cvjc . seiner tllll)l greise, yu; iumi um nem Sohne mit Enterbung drohin, aber sein Amt macht ihn von meinem Vermögen, unabhängig, wenigstens so weit unabhängig, daß er ohne dasselbe eine Heirath einzugehen im Stande ist. Außerdem aber bleibt er mein Sohn, während Dein Vater mit mir in Feindschaft lebt. Darum suche ich Deinen Vater zu vernichten, und zwar so vollständig zu vernichten, daß mit Rückficht auf die amtliche Stellung meines Sohnes eine Heirath zwischen Dir und Otto zur Unmöglichkeit. wird. Aber ich bin nicht grausam genug, um es ohne Bedingung oder gar zwecklos zu thun. Denn Du hast Dich nicht gescheut, mich in meiner Einsamkeit aufzusuchen. Du hast gütiger zu mir gesprechen, als ich es seit vielen Jahren von den Menschen gewohnt bin, und diese muthige Liebe verdient einen Lohn. Wenn Du mir also Dein Wort gibst, Agnes, daß von heute ab jede Beziehung zwischen Dir und Otto, die über ein, verwandtschaftliches Verhältiiift hinausaeht. als abgebrochen qelten soll, dann werde ich nicht nur meinen Antrag auf den Verkauf der Bezirksmühle zurückziehen, sondern ich bin auch bereit, die auf derselben lastenden Hypotheken bis zu dem Ableben Deines Vaters zinslos und unkündbar stehen zu lassen. Du wirst begreifen, Kind, daß ein, solches Abkommen nicht die Grundlage eines förmlichen Vertrages werden kann, aber so lange Du bereit bist. Dem gegebenes Wort zu halten, so lange wirst Du auch auf das meiniae bauen können, und ich alaube. daß Du nach Allem, was zwischen uns derhandelt wurde, hinreichendes Verstandnik besitzest, um die aanze Traqwcite meines Anerbietens überblicken zu können." Traugott Böhm erhob sich nach diesen Worten und zündete die auf feinem Tische stehende Lampe an. Die hastigen Bewegungen seiner Hände bei dieser Beschäftigung verriethen zur. Genuge, daß die Ruhe und Gelassenheit, mit welcher, er seine Auseinandersekungen beendet hatte, keineswegs einer gleichmütigen Stimmung semerSeek entsprachen, daß vielmehr jene seltsamen und aeheimnißvollen Andeutungen eine tiefgehende Erschütterung in ihm hervorgerufen hatten, deren Nachwirkuna sekbst seinem leiblichen Auge das umgebende Dunkel als furchtbar und unerträglich erscheinen ließ. Als er sich umwandte, stand AgneZ neben der Thür. 5?ch babe Dich ausreden lassen. Oheim sagte sie. weil Du mir gegenüber ein Gleiches gethan hast, und . ! s ! Cl? f.lil.t ftfmrtif St IUCU IU; vl jUUl ItgllU Vll. Hoffnung hegte, daß zwischen uns Beioen doch noch nne Verständigung stattfinden würde. Nachdem Du mich in den Stand gesetzt hast, auf Deinen Zügen die Unbeugsamkeit Deiner Entschließuna zu lesen, habe ich nur noch eine Frage an Dich zu richten. Glaubst Du selbst. Oheim, daß ich Demen Vorschlag einer Erwägung unterziehen werde?" Er sah an ihr vorüber und schüttelte den Kopf. Ich Wunsche es, Kind, aber ich glaube es nicht. Ich habe Dich mit einer Härte, deren Erklärung unmöglich ist. zwischen Deinen Vater und den Mann gestellt, welchen. Du liebst, und es steht geschrieben, daß m solchen Fallen ein Weib Vater und Mutter verlassen und dem Manne folgen wird. Es ist immer so gewesen " Leb' wohl sagte sie. Und dann wandte sie sich noch einmal unter der geöffneten Thür zurück und legte die gefalteten Hände auf das Herz. r n m ., ! 1 . jc zjitt siummr civrgung, imi welcyer sie wie ein Schatten in das Dunkel hinweqalitt, hatte etwas unsäglich Rührendes, aber Traugott Böhm stand in dem bellen Lichtkreis der Lampe so regungslos, als ob soeben die Gestalt eines Schicksals von ihm gegangen sei, dessen Wege wir nicht ändern und wen den können, well es sich mit unerbutlicher Gewißheit erfüllen muß. Er lauschte, bis von unten heraus das Schließen der Hausthür die Stille unterbrach, und als dann gleich darauf seine Haushälterin eintrat, sagte er, sich gewaltsam aufraffend: Mullern, das war die Agnes aus der Bezirksmühle. Sie haben ja ihre Mutter in jungen Jahren gekannt, finden Sie Nicht auch, .daß die beiden Frauen einander aus dem Gesicht geschnitten sind?" Das kann wohl sein, Herr Bohrn. entgegnete die Alte, aber jetzt sieht man nicht mehr viel von der Aehnlichkeit." Der Winter hatte die Erde verlassen, und es war Frühling in dem Walde geworden. Unter dem Leichentuch einer unendlichen Schneedecke spinnen sich die Ereignisse nur langsam fort. Woche auf Woche verschwindet inhaltslos in dem düsteren Grau der Jahreszeit, und wenn hier und da eine Gegebenheit auftaucht, dann wird sie nur langsam von Mund zu Mund getragen. Oft ist es nicht einmal eine Begebenheit, sondern nur ein Gerücht, das in veränderlichen,, ungreifbaren Formen durch die Lust schwebt, wie Wolken und Nebel. Ein solches Gerücht hatte sich auch im Laufe des Winters unter den Waldbewohnern verbreitet, aber die Stimmen, welche davon redeten, senkten sich zum Flüstern herab und es geschah desselben nur Erwähnuna, wenn zwei oder drei in vertrautem Gespräch beisammen saßen. ES fielen auch immer nur vorsichtige Andeutungen. DaS ist wie damals sagten die Älteren und ältesten Leute und.daIn

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machten sie eine Bewegung mit der !Hand,. als ob sie in eine nebelhaste Vergangenheit deuten, wollten, über die Im Laufe der Jahre viel Gras gewachsen war. Das ist wie damals und kann ebenso kommen, wie es damals kam." Einer vernahm nichts von diesem Gerede. Es mochte seinen Grund darin haben, daß gerade in der Gegenwart dieses Einen das sorgfältigste Schweigen gehütet ward. Aber wenn Otto Böhm auch im Stande gewesen wäre, aus den Mienen seiner Umgebung irgend ein seltsames Gcheimniß zu ahnen, so hätten dennoch die eigenen Gedanken und Sorgen ihn gegen die Ereignisse der Außenwelt bis zu einem gewissen Grade blind und gleichgültig zu machen das Recht besessen. Er hatte das Haus seines Vaters seit jener letz:en Unterredung nicht wieder betreten, aber er war durch eineck freilich spärlicken Verkehr mit Agnes und .durch die Thatsache der bevorstehenden Subhastation hinreichend über die Sachlage

unterrichtet, um zu wissen, daß eine günstige Aenderung derselben nicht in dem Bereiche menschlicher Thätigkeit liege, sondern als ein halbes Wunder betrachtet werden müsse. Die beiden jungen Leute waren nicht gerade geneigt, an Wunder zu glauben, aber sie hatten dennoch beschlossen, vorlau lg den Eintritt der nächsten Ereignisse ab zuwarten, unter allen Umstanden aber fest zu einander zu halten und vereint den drohenden Stürmen zu trotzen. Es aewann den Anschein, als ob die Natur für den ersten heißen Frühlings taa auch die erste Erschütterung in ihrem Schooße bereit halte. Nach längerer Regenpause war die Sonne in einem Wolkenschleier aufgegangen und während der Vormittagsstunden nicht im Stande gewesen, den Dunstkreis zu durchbrechen, der weißgrau über dem jungen, Buchenlaub und Tannengrün der altenWaldbäume hing. Gegen Mittaa hellte es sich auf. Aber der Nebel war nicht auf die Erde niedergesunken. sondern hatte sich in einzelne, sayl leuchtende Wolken vertheilt, ein unsteter warmer Wmd trieb dse Wolken in zerrissenen Fetzen-Über den Himmel, und es stand zu erwarten, daß sich auf den Abend oder spätestens zur Nacht das erste Frllhlingsungewitter'zusammenziehen werde. Gerade um die Zeit des ersten trügerischen Sonnenscheins hatte der Oberförster durch einen Boten aus der Vezirksmühle einen Brief von Agnes erhalten. Das Mädchen schrieb: Lieber Ottol Ich habe Dir eine wichtige Mitthellung zu machen, deren Aufschub uns Alle in das größte Elend stürzen kann. Komm heute Nachmittag, um drei Uhr an den Gottessegen", ich werde dort aus Dich warten. Ich wage keinen anderen Ort in Vorschlag zu bringen, denn ich fürchte, daß wir an jedem anderen belauscht werden können. Deine Agnes Die Schriftzüae des Briefes verriethen. daß die Schreiberin sich in einer großen Aufregung befunden haben mußte, denn t waren von emer unsicheren Hand geführt und liefen an mehreren Stellen 'durch einander. Auch die Wahl des vorgeschlagenen Ortes deutete auf ein seUscunes und gesahrlkches Geheimniß. Der Gotteösegen" lag ungefähr eine Viertelstunde von Altenbach entfernt abseits von der Landsttaße. Es war ein alter Stollen, dessen Betrieb schon seit Jahren eingestellt war und dessen Nähe von den Leuten gemieden wurde, der n es knüpften sich allerhand unhermliche Geschichten an diesen Platz, und das junge Mädchen wollte offenbar die abergläubischen Vorstellungen der Bekölkerung benutzen, um ungestört, von unberufenen Dritten die Zusammen kunft mit dem Geliebten zu ermögllchen. Um die angegebene Zeit machte Otto ßöhm sich auf den Weg, und al er , in die Nahe des einsamen, von uralten köäumen umstandenen Platzes kam, sah er schon von Weitem daS junge Madchen vor der Thür des verfallenen Grubenhäuschens zwischen wuchernden sörennnesseln auf einem Steine sitzen. Der finstere Eindruck des öden, menschenverkssenen Platzes ward noch erhöht durch den gewitterschweren Himmel, der seme Wolken immer tiefer aus die dumpfrauschenden Gipfel derBäume Niedersenkte, und als der Oberfoter die schwarzgekleideteGestalt so regungslos unter diesen Zeugen einer traurigen Vergangenhelt und emer nicht minder dusterenj Gegenwart verweilen sah. da überkam ihn ein Gefühl unsäglicher Beklommenheit, urrd er mußte sich getaltsam aufraffen, um nicht jenen damanischen Einflüssen zu unterliegen, mit denen Vorahnung und Aberglaube das menschliche Leben zu umspinnen bestrebt sind. Mem Liebling, sagte er nach einer herzlichen Begrüßung, ich hätte Dich lieber an jedem anderen Orte gesucht, als zwischen diesen verlassenen Trümmern und halh rxrschllttetenErdlöchern. förmm meinen Arm und laß uns tiefer M den Wald gehen, man Hort dort einen Vogel zirpen und ery Eichkatzchen, rascheln.Aber sie faßte ihn bei der Hand und 50g ihn unter daö morsche Dach deS SteigerhauseS. Wenn ich einen Platz wüßte, Otto, der noch gottverlassener ist, als dieses Gotteslegen, dann würde ich Dich dort, hin führen, denn eö gibt nichts auf der Welt, waS so traurig und entsetzlich sein kann. alS daS. waS ich Dir mitzutheilen habe. Sind wir hier vor jeder Ucberraschung durch Menschen gesichert?" Selbst die Holzdiebe meiden einen Ort, wo nach dem Glauben des Volkes die Geister der Tiefe emporsteigen entgegnete er. Wir sind hier vollkommen ungestört." Agnes hatte sich auf einen Balken gesetzt und die Hände im Schooße gefaltet. Zu ihren Füßen öffnete sich, von morschen Brettern halb verdeckt, der Eingang deS verlassenen Schachtes und sie blickte hinab in das unheimliche Dunkel. .

Die Geister der Tiefe kommen zu mir herauf sagte sie dann. Welche Sünde lastet auf unserem Geschlecht, daß sie mich als Opfer derselben verfolgen? Was ich Dir mitzutheilen habe, Otto, ist nicht so ungewöhnlich' und nach den Anschauungen Vieler vielleicht nicht einmal so verwerflich, als hundert andere Dinge, die auf Erden geschehen. Das Unnatürliche liegt vielmehr in dem Umstände, daß meine Lippen eS Dir enthüllen müssen. Aus Liebe und Pflicht. Otto. Ich habe es in meiner Hand gehalten, das Unglück, welches vielleicht nicht unverschuldet übe mein Elternhaus hereingebrochen ist. durch ein Opfer meiner eigenen Person abzuwenden, und wenn es sich nur um

, mich allein gehandelt hätte, dann würde ich" dieses Opfer vielleicht gebracht haI t. T.ft..- i.?. n , , rp r vzn. noer oie leoe ii nicyrs uinci tiqes. Otto, und ich durfte nicht allein über unsere Liebe verfügen. So ist es (ttommtn, daß ich meinen Vater der Armuth überliefern helfe. Wir könn:n das wieder gut machen. Geliebter, und wir sind darüber einig, daß es geschehen soll: wie aber, wenn sich zu der Armuth die Schande gesellt?S:e schwieg und sah ihm angstvoll in die Augen. Er hatte einen Kiesel aufgenommen und ließ ihn langsam in die Tiefe rollen; man hörte von unten kierauf das Klatschen des Grubenwassers. .Svrlck weiter." saate er finster. (gortsetzung folgt.) JmReiche der Mode. Die Sommersaison hat ihren Höhe Punkt überschritten und die Mode sinnt nicht mehr auf gewaltige Umwälzungen, sondern .beschränkt sich aus das Hervorbringen allerlei kleiner, pikanter Neuheiten, die gleichsam den schon bekannten, Typen ergänzend zur Seite treten. So gebietet die Mode, daß man zu den für bestimmte Zwecke unerläßlichen tnilor-rnade-Robm keine blumengeschmuckten Hüte trage, vielmehr solche in einfacher Form mit gemischten Schleifen aus schwarzem und weißem Bande. Um den Eindruck der Trauer zu verhüten, fügt man zu grauen Eostumen etwas Roth, zu denen rn Beige und gelblichen Tönen etwas Gelb hinzu. Desgleichen trägt man zu den erstgenannten Eostumen schwarze, zu den letzteren gelbe und braune Schuhe, während die Handschuhe zu beiden Arten schwarz oder farbig gewählt wer den. Ein weiteres. charakteristischesMerkmal der Mode besteht darin, cdaß die halblangen Aermelbausche mit einem farbigen Seldenband abschließen. Ob dies nun in gleicher oder abstechender Farbe geschieht, hängt ebensowohl vom eigenen Geschmack, als auch von der übrigen Garnitur des Kleides ab. Bänder in Sammet und Seide bilden überhaupt einen höchst wirksamen Schmuck für einfache und elegante Toiletten, und die Mode fügt ihm als besonders gern die schwarzen Bänder hinzu. die mit jedem Stoff und jeder Farbennuance vereint werden und sich treffNch verbinden. Ebenso neu und interessant erscheint es, daß man 6cru-farbene Batisttteide? vielfach mich weißen Batistpllssös ausstattet und diese wieder mit 6crufarbenen Spitzen verschleiert. Ferner werden die plissirten und gekräusten Jabots, die für die Sommertouette emen so graciösen und kleidsamen Schmuck bilden, ungemein von der Mode begllnstigt. Unter den verschiedenenToiletten, die. wir zur Jllustrirung unseres Berichtes bringen, mag eine solche, die für ein ganz junges Mädchen bestimmt ist. den Reigen eröffnen. Das hübsche Kleid, Figur 1, ist in Prinzeßform aus weißem Crepon über weißem Satin gearbeitet und vorn mit einem quer gefalteten Garniturtheil versehen. Das mit halblangen Bauschärmeln verbundene, hinten zu schließende Kleid wird, der Jugend der Trägerin entsprechend, mit kleinen Sträußen, mit farbigem Bandschmuck, in Hellblau. Rosa. Gelb, Malvenfarbe u. s. w., je nach Geschmack verziert. Für junge Damen eignet sich die Toilette Figur 2. DaS einfache Kleid besteht aus graublauem gemustertem Wollenstoff und ist mit cremefarbenen Guipüreeinsätzen über einfarbiger, graublauer Seide und ebensolchen Bandschleifen geschmückt. Der Rock des KleideS ist in TUtenfalten geordnet; die Taille hat vorn und am Rücken nur ein paar ausspringende Falten. Gür tel und Stehkragen bestehen aus Band und sind der erstere vorn, der letztere hinten durch eine Rosette geschlossen. Sehr belebend für die vornehme Einfachheit der Toilette wirkt der große. runde Bassbut mit einem vqfyn. Kranz

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rother Mohnblüthen und Schleifen von changirendem, graublauem Bande. Den Jnnenrand begrenzt ein Schrägstreifen aus rothem Sammet.

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Die dritte Abbildung veranschaulicht eine geschmackvolle Bluse aus lila und weiß gestreiftem Taffet. Dieselbe ist chemisettartig mit einem, mit gelblicher Valenciennesspitze verzierten Streifen, sowie mit einem Umlegekragen von weißem Batist ausgestattet; gleiche Spitze ist in die Achselnähte gefaßt. Vorn liegen der Bluse breite Tollsalten auf, die mit kleinen Perlmutterknöpfen verziert sind und je mit einem schmalen Vorstoß von elfenbein-farbenem Atlasband abschließen. Kurze Schlingen von gleichem Band, sowie Knöpfchen zieren auch den Stehkragen, den Gürtel und die Manschetten, die den Abschluß der sehr weiten Bauschärmel bilden. Das allerliebste Hütchen. Figur 4. dürfte namen-tlich für brünette Damen außerordentlich kleidsam sein; es besteht aus goldfarbenem Strohgeflecht mit einer Garnitur von gleichfarbigen Tüllpliss6s. schwarzen Rosen, und ReiHern. Der Hut hat eine eiaenartiae Form, die dadurch gebildet ist. daß zwei .yalsten längs der Mitte, eine scharfe, hochstehende Kante bildend, aneinandergesetzt ssnd. Den etwas welliaen Rand des Hutes begrenzt ein schmales, doppeltes Tullpliss. dessen obere rRand mit Babyband abschließt. Auf der vorderen Mitte ruhen vier aroke. scbwar,e Rosen; zu beiden Seiten trägt der Hut pliNirte J.ullrosetten mit schön gesckliffenen Jettboutons. Hinter der linksseitigen Rosette streben ein paar große, schwarze Reiher empor. An den Seiten, wo die sckmalen. sckwarien Sammetbindebänder befestigt sind, befindet sich je ein Tuff schwarzer Rosen. Deutsche Lokal'Nachrichten. Provinz Kciiiesten. Brieg. Eine schöne That vollbrachte der 11 Jahre alte Schulknabe Biewald. er Sohn eines Arbeiters von hier. Als nämlich der Dampfer Bader- den Meyerschen Badeplatz passirte, fiel ein fünfjähriger Knabe in das Wasser und wurde von den Wellen des Damvfers mit fortgerissen. Der Knabe Biewald sprang dem Gefahrdeten sofort nach, und es gelang ihm, das Kind zu retten. G i e r s d 0 r f bei Wartha. Einen Freudentag feierte unser Dörfchen und besonders die kleine evangelische Gemeinde; galt es doch, das von der Frankensteiner Diakonissen - Anstalt neu erbaute Erholungshaus, Hedwigshaus" genannt, einzuweihen und seiner Bestimmung zu übergeben. Das Gebäude, eine hochherzige Stiftung christlicher Nächstenliebe, ist an dem schönsten' Punkte des Neissethales. auf Bergeshöhe erbaut und gewährt mit seinen bequemen Räumen, der prachtigen Fern lcht und der gesunden, Herrllchen Lu t, einen überaus angenehmen t. Ausentha Glatz. Hier verschied der Buchdruckereibesitzer Ludwig Schirmer, eine der bekanntesten und geachtesten Per. sönlichkeiten der Grafschaft. Der Verstorbene war lange Zeit Stadtverordneter und bekleidete mannigfache Ehrenämter. Vrsvinx Saciiset,. Kelbra. Hier trat kürzlich eine neue Krankheit auf, zu deren Untersuchung bis; Regierung von Merseburg einen Kreisphysikus delegirt hatte ; dessen Bericht steht noch aus und nun tritt die Krankheit bereits auch in Arnstadt auf. Die Krankheit zeigt im Allgemeinen die Merkmale der Jnflu. enza, es tritt aber eine bei dieser nicht beobachtete starke Anschwellung der Nase und der Augenlider hinzu. Liebenwerda. Letzthin feierte dasSchlächtermeister Thierack'sche Ehe. paar daS Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar steht im 73. bezw. 72. Lebensjahre und erfreut sich noch einer seltenen Rüstigkeit, die es befähigt, dem Hauswesen wirksam vorzustehen. Merseburg. Der Gastwirth Gentsch. welcher im Delirium seine Ehefrau und seine Stieftochter mit einem Beil bedrohte, wurde von seinem Stiefsohn Emil Gelfert erstochen. Der Letztere stellte sich selbst der Polizei. VrsVin, &dilenta-0lfxliu A l t 0 n a. Das hiesige Landgericht verurtheilte einen vielfach vorbestraften internationalen Berliner Taschendieb, den. 43jährigen früheren Kaufmann Wilhelm Jung, wegen verschiedener Diebstähle in Friedrichsruh zu sechs Jahre AuchthauS,

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Dr. August R:oentg's JSbambuvgev vopfen daS große deutsche LlutninigungSmittcl gegen Blutlranlhcitcn, Unvcrdaulichkcit, Magcw und Lcbcrlcidm, Dyspepsie, Ucbelkcit, Kopsvch, Schwindel, Biliöse nkalle.

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leisem, in, -.uu?nt, IS noencs. Züge mit dem Ster markirt gehe täglich. G e o. W. H a y l e r, D. P. A.

Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eism Sahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Bandalia. Abgang Postug Expreß Expreß Accomodation Expreß Expreß Ankunft Expreß Expreß Accomodation Expreß Schnellzug Accomadarion 7L0Vm 11 W)Vrn 12 40 in 4 00 Nin 7 00 Am 11 20Nrn 3 .T5 t rn 4 lä 10 (X) 3 20 Nrn 5 00 Vrn 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 Vn. ?prek 10 30 Vm. Expreß 10 30 Vm Limited Expreß 3 10 Nm Errrei fi4rtLVT Ankunft Expreß 7 10 Sir expreß 1130Vm Limited Expreß 11 30 Vm Expreß 6 00Nm Erpreß lloONrn St. Louis Diviston. Abgang-Expreß 7 30 5m ximueo expreß. ii ro Vm Expreß 11 20 in ErvreK. tZalicb 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm xprey xwm Limited Expreß 6 3) Nm Expreß 6 00Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomovanon tägttq i w Accomodation 1100 Vm Postzug 3 00Nm Accomsd. (nur Sonntags). Accomodation ß Ankunft-Rushville Accomodation. Potzug '....1140?m Jnd'pld Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 1015 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 7m j. rr cr-n . m o ' V5lüllCUpun H w i'iill Lafayette Accomadation 5 00 Nm Schnell, 12 15 rn Ankunft -Schnellzug 3 30Vm fl.s.Hn. .......l.i!. l r ä QpM. tuiuyciic zittumwöUllürt ...iui ii Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß.. 7 25 Pm Expreß . . li vim Danville Accomodation 5 05 Nm ErvreK 11 59 Pm Ankunft Expreß 3 25 Pm Danville Accomodatlcn. . . . 10 35 Pm Expreß 2 50Nm Expreß 55 Nm Peoria Division östlich. Abgana Expreß 6 30Vm Accomodation Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Expreß lOOONm Lake Krie und Western. Abgang Expreß 7 00Vm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Nm Schnell'Expreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20Vm Expreß 2 50Nm Expreß 20Nm Pittkburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4 50 5m ColumbuS Accomodation... 8 00 Vm Expreß 3 30Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30Nm Accomodation 3 20 Nm Expreß 50 Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via okomo. Abgang Expreß 11 OOVm Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35Vm Expreß 3 15 Nm Louisville Diviston. Abgang Expreß 3 45 25m Louisville Accomodation.. . 8 10 Vm Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50 Pm Accomodation K50Nm Spezial täglich 11 00 Nm Cincinnati, Hamilton ud Indianapolik. Abgang Expreß 3 40.Vm Cincinnati Accomodotion . . 10 50 Vm Expreß 8 00Nm Expreß 4 00Nrn Expreß 30 Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß 7 30Nm Expreß 10 55 Nrn Expreß 12 30 Vrn Indianapolis und Vincenneö. Abgang Expreß 8 OOVm BincenneS Accomodation... 4 00 Nm Ankunft Jineennes AccomodationlO 40 Nm Expreß 5 00Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 6 45Nm Ankunft Expreß 9 55Vm Expreß 2 60Nm Expreß 9 00Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgana Expreß . . . Accomodation ... 8 30 Vm ... 3 40 Nm .-..1120 9! ... 3 30Vm ...1040 5m ... 450 Vrn EchnellExpreß Ankunft Schnell Expreß . . Accomodation Expreß Louisville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 35 Vm Expreß 11 50 Vm Monon Aecomodation 4 00 Nrn Ankunft Expreß 3 30Vm Nonon Accomodation 11 20 Lm Expreß 3 55Nm Tho Tirenüeth Century, eine kuksneichnete Wochenschrift, Kelche forrschrMltch aestnntm Lesern sehr ,u empfeh ten ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, verdm toch andere fertsSrittliche Theorien dari unparteiisch besprochen. Wa bestelle direkt bei ver Humboldt Publianlng Co., 19 üste? lk, ,