Indiana Tribüne, Volume 18, Number 343, Indianapolis, Marion County, 30 August 1895 — Page 2

töaxa Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntagö. Die tZzliche Tribüne- kostet durch t TrSger Z2 Cents per Woche, die eonntaS'.Tribüne'I GcxtS per Woche. Beide lufamwe 15 SentS der es Sent? per rksnat. Per ost außerhalb de, ?tdt zugkZchickt i VoruuSbejahlung Z? per ar. Offlt! 18 Süd Alahama Straß,. Indianapolis, Ind., 30. August 1895. Mann und Wcib. Auf - dem Anthropologen-5ongreß, der jüngst in Kassel abgehalten wurde, hielt der Geheimrath Professor Wald-yer-Verlin über die anthropologische Stellung bei Geschlechter zu einander im Hinblick auf die gegenwärtige Frauenbewegung einen Zortrag, dem wir das Folgende entnehmen: Die beiden Geschlechter unterche! den sich u. a. durch eine Reihe von Merkmalen, deren unmittelbare BeZiehung zu den natürlichen Aufgaben des Geschlechts man nicht ohne Weiteres zu erkennen vermag. So übertrifft der Mann das Weib an Körperlänge und zwar nach dem Mittel zahlreicher Messungen bei den höheren Rassen um 10 12 (Z entimeter. Bei den Zwergrassen ist der Unterschied geringer. Er beginnt schon bei der Geburt, wo er bis einen Centimeter beträgt. 2X? auch die Naturvölker den Unterschied zeiaen. so fällt die Meinung, er sei ein (Zrzeugnib der Cultur wegen bet dem Weibe mit der Cultur auferlegten Herrschaft des Mannes. Der Mann übertrifft das Weib ferner an Schulterbreite, Brustumfang und an Länge der Gliedmaßen; er steht gegen das Weib zurück an Länge des Unterleibes und an Hüstenbreite. Das Gewicht des Mannes ist im Mittel 10 Kilogramm größer, als das des Weibes. Auch hier beginnt der Unterschied schon bei der Geburt mit etwa einem ViertelPfunde. An tiefern Mehrgewichte des Mannes haben Knochen und Muskeln den stärksten Antheil; an Fett dagegen ist der weibliche Körper viel reicher. Während das Skelett beimWeibe etwa in Siebentel des Gesammtgewichtes ausmacht, beträgt es beim Manne ein Sechstel, ja ost noch weit mehr, bis ein Viertel. Die Gesammtmuskulatur des Mannes bildet mehr als ein Drittel des Körpergewichts, beim Weibe weniger als ein Drittel. Dabei ist in der Beinmuskulatur kein merklicher Unterschied, wohl aber in den Armmuskeln. die beim Manne erheblich stärker sind, während das Weib eine muskulösen Zunge besitzt. Der männliche Körper ist nach alledem in weit höherem Grade Kraftmaschine, als der des Weibes. Auch an Schnelligkeit ist der Mann leistungsfähiger vermöge der Länge und der Stellung seiner Beine. An diesen Thatsachen würde auch eine veränderte, mehr auf körperlidfc Ausbildung gerichtete Erziehung des Weibes nichts andern; unter gleichen Umständen müßte immer der Mann vermöge seiner günstigeren natürlichen Veranlagung die Oberhand behalten. Das ist der nächste Grund für die Herrschaft des männlichen Geschlechts; wo immer Weiber zu Machtund Ehrenstellungen gelangten, blieben sie Ausnahmen. Selbst die Amazoncn des Königs von Dahome haben niemals versucht, geschweige denn dermöcht, die Herrschaft an sich zu reißen, und selbst in den ältesten Gräbern sindet man Waffen nie bei weiblichen Skeletten. Besondre Bedeutung beanspruchen die Verhaltnisse von Schädel und Gehirn bei Mann und Weib. Der Schädel des Weibes hat einen geringeren Rauminhalt, sein Gehirn ein geringeres Gewijt. als dieselbenKörpertheile des Mannes. Schon in der Steinzeit bestand diese Verschiedenheit. Die männlichen Steinschädel halten im Mittel 1560. die weiblichen 1410 Kubikcentimeter. Feuerschädel 1641 gegen 1337 Kubikcentimeter. WeddahSchädel 1336 gegen 1201 Kubikcentimeter u. s. w. Auch hier kann demnach der Unterschied nicht durch die Cultur bedingt sein. Das Gewicht des Gehirns beträgt in Mitteleuropa beim Manne durchschnittlich 1372. beim Wee 1331 Gramm. Man kann zur Erklärung darauf verweisen, daß ja der Mann wegen seiner größeren Hautsläche und seiner beträchtlicheren Muskulatur größere Nervenmassen besitzt da Haut und Muskeln vorwiegend mit Nerven durchzogen sind und daß er deshalb auch melr Gehirn nöthig hat. Schon bei Neugeborenen fand Mies einen Unterschied von 10 Gramm in den Gehirngewichten zu Gunsten der Knabeu. Die Gehirne geistig hervorragender Männer übertreffen an Gewicht zumeist den Durchschnitt, hin und wieder bleiben sie gber auch hinter ihm zurück. So wog das Gehirn von Turgenjew 2020, das von Cuvier 1830. von Thackeray 1660. von Dirichlet 1520 Gramm, ebenso viel das Helmholtz's und Mornys, der rechten Hand Napoleon's III. Gauß besaß ein Gehirn von 1490, Broca eines von 1484 Gramm. Dagegen war Gambetta's Hirn nur 1314 Gramm schwer. Auch bei gewöhnlichen unbedeutenden Menschen und selbst bei Geisteskranken kommen sehr hohe Hirngewichte vor. Die Neger in Nord-Amerika haben ein weit schwerere Gehirn, als die afrikanischen. Hier könnte man an einen Einfluß der Cultur glauben; aber möglicherweise erklärt sich die Erscheinun auch durch die vielfach erfolqte Zumischung weißen Blutes. Die Chinesen haben ein verhältnißmäßig schweres, die Hindu ein leichtes Gehirn. Unterschiede zwischen Mann und Weib zeigt auch das Blut. Im Cubikmillimeter Blut hat der Mann 5 Millionen, dasWeib nur 4 Millionen rothe Blutkörperchen. Demzufolge gelangt auch mehr Sauerstoff in den Körper des Mannes; denn die rothen Blutkörper sind die Träger der Sauerstoffeinfuhr. Alle diese und noch zahlreiche andere Verschiedenheiten der körperlichen Orcanisation, mit denen dinn die der seilischen zusammenhängen, sind ganz ae-

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im ij - x i - i zweifelhaft von der Natur gewollt und aus guten Gründen- gewollt. Sie setzen der Leistungs- und Verwendungsfähigkeit jedes der beiden Geschlechter bestimmte Grenzen und weisen auf die Nothwendigkeit einer Arbeitstbeilunq hin. die über das blos" Physische hinausgeht in das Sociale. Wenn wir die Hebung des Menschenyeschlecktes wollen, so dürfen wir ganz selbstverständlich der Frau nicht vergessen. Aber fchon Burdack in Königsberg wies vor hundert Jahren beim Erscheinen einer die volle Gleichstellung der Geschlechter predigenden Schrift darauf hin. daß es aus Gründen, die in der natürlichen Organisation der Geschlechter liegen, ein Mißgriff sei. wenn man dem Weibe die gleichen wissenschastlichen und körperlichen Leistungen zumuthen wolle, wie dem Manne. Bei allen Bestrebungen, die sich auf Erweiterung es Wirkungskreises der Frau richten, haben wir sorasam zu prüfen, ob sich das Angestrebte auck mit den körperlichen und seelischen Eigenthümlichkeiten des We! bes vertragt, es möchte sonst unheilbarer Schaden angencyttl weroen. Die Zukunft hin Die ausländische Presse in Ostasien scheint ziemlich einstimmig der Ueberzeugung zu sein, daß die den Chinesen von den Japanern beigebrachte Lection nichts geholfen habe. So richtig dies nun an sich sein mag. so einseitig scheint man mir doch fast immer die gewaltige chinesische Frage zu beurtheilen, schreibt der Correspondent der K. Z." aus Shanghai. Für die unge heure Mehrzahl der Bewohner des Dreihundertmillionenreichs ist es närn lich überhaupt gar keine Frage, ob die Dinge so weitergehen sollen oder nicht, darüber möge man sich doch nicht täuschen. Zweifellos sind die allermeisten Chinesen mit lhrer Lage ganz zufrieden. Sie haben im allgemeinen wenig von wirklichen Bedrückungen der Mandarinen zu leiden, denn diese nehm die Erpressungsschraube meistens recht vorsichtig an, weil sie sich hüten müssen, mit dem in ganz China! ungemein ausgebildeten Gildenwesen in Conflict zu gerathen. Sehr viele Gilden sind mächtig genug, ein etwa ungerecht eingekerkertes Mitglied durch ihren bloßen Einspruch sofort den Klauen der Mandarinen zu entreißen. Daß die Beamten alle miteinander zuerst an ihren eigenen Geld beute! und erst dann an das öffentliche Wohl denken, nimmt man ihnen schon darum nicht übel, weil das eigentliche Gehalt de? Beamten, auch der hochsten, so winzig ist, daß sie unmöglich damit auskommen können. Sie sind also gradezu darauf angewiesen, sich auf andere Weise Geld zu verschaffen, und da scheint nun in ganz China eine Art stillschweigenden Übereinkommens zwischen Regierung und Volk zu beste hen, wonach sich die Mandarinen durch Binnenzölle (Likin) und andere Abgaben bereichern dürfen. Bei nicht nügender Behutsamkeit in diesen Sachen wird wohl einmal ein allm habgieriger Mandarin vom Volke ohne weiteres vertrieben. Die Regierung fügt sich dann einfach; sie straft zwar etwas, um den Schein zu wahren, schickt aber in solchen Fällen den vertriebenen Beamten sicher nicht zurück, sondern einen andern, der vorsichtiger ist, an seine Stelle. Ost genug kommt es auch vor, daß eine neue Steuer nicht durchgesetzt werden kann, weil sie an dem Widerspruch der Gilden scheitert. Die vielfach' verbreitete Auffassung, daß es in China gar keine öffentliche Meinung gebe, ist also .falsch. Eine ossentllche Meinung gibt es allerdings noch so gut wie gar nicht in Fragen der hohen Politik; darum bekümmert sich der gewöhnliche Chinese nicht. Aber in allen Fragen des Geldbeutels regt sich die Volksmeinung sehr wohl und manchmal sehr stark, wie viele Mandarinen zu ihrem Schaden ersahren haben. Handelte es sich also nur um die Chinesen selbst, so könnte das alte Reich der Mitte noch ganz gut ein paar Jahrhunderte so weiter bestehen. Möglich, daß hier und da etnige allzu starke Auswüchse der Corruption zu beseitigen wären, aber wir müßten, nicht in Asien sein und China ist Asien in höchster Potenz , um uns nicht zu sagen, daß es überHaupt unmöglich ist, hier allein aus einheimischen Kräften eine rechtschaffene und tüchtige Verwaltung herzustellen. Die Japaner machen da ja von allen Asiaten die einzige glänzende Ausnahme. In China hat aber immerCorruption geherrscht und sie wird auch immer herrschen, so lange es überhaupt Mandarinen gibt. Daß di?se Corruption uns jetzt so beson ders schlimm vorkommt, hat wahrscheinich nur darin seinen sehr einfachen Grund, daß sie vorher noch kaum jemals so sehr an das helle Tageslicht gezogen worden ist, wie jetzt. Kein Wunder, daß man ini Europa die Hände über dem Kopfe zusammenschlägt über solche Zustände, die Chinesen selbst sind aber gar nicht sonderlich erstaunt darüber, weil ihnen so etwas nichts neues ist. Wie soll sich auch nach vielhundertjähriger Gewöhnung an die Mandarinenwirthschaft, wie sie ist. jetzt plötzlich ein allgemeiner Ruf nach Reformen erheben können? Das ist ja nicht zu erwarten. Nein, wir Europäer haben diese Dinge immer viel zu sehr einseitig unter dem europäischen Gesichtswinkel betrachtet. Wenn uns ein Zustand empörend und schauderhaft vorkommt, so ist es darum noch lange nicht gesagt, daß er einem Chinesen ebenso erscheint. Der Einfluß der Abendländer im alten Reiche der Mitte hat aber nun einmal begonnen und wird sich nicht mehr zu rückdrängen lassen, so gern die Man darinen dies auch thäten. Das athemlose Rennen des europäischen Unternehmungsgeistes. wodurch ein ganzer Erdtheil wie Afrika in wenigen Iahren friedlich aufgetheilt wurde, hat bisher noch vor dem unförmlichen Koloß des himmlischen Reiches Halt machen müssen. Auch der japanische Kriea wird an den Zuständen in Cbt.

sonst

na kaum viel än5?rn. Ällerdinas wir) man wohlEisenral,nen bauen; sie werden jedoch den fremden Kaufleuten nicht allzu viel nützen, so lange diese nicht das Recht haben, im Innern zu wohnen. Dies Recht wird die chineisische Regierung aber nur höchst wider'willig zugestehen, hauptsächliche weil sich die Ausländer niemals der Geirichtsbarkeit der Mandarinen unterstellen, also immer "einen Staat im Staate bilden würden. A .f Reformen zu hoffen, wird wohl vergeblich sein. Das Anklopfen der unbequemen Fremden wird jedoch stärker und stärker werden. Wenn es also kein Biegen gibt, dann wird zuletzt nur noch das Brechen übrig bleiben. Daß die Chinesen selbst hiervon einen gar nicht abschätzenden Vortheil haben würden, ist klar. Der Durst in Deutschland, England und Amerika. Nach soeben erschienenen statistischen Ausweisen ergibt sich, daß 1893 in Deutschland 2680 Mill. Mark, das ist per Kopf 52$ Mark zur Befriedigung des Durstes verausgabt wurden. Trotz des Bismarck'schen Ausspruches: Der Wein soll das Nationalgetränk der Deutschen werden", spielte das Bier die erste Rolle. Der Bierconsum in ganz Deutschland betrug 35 Mill. Hektollter von welchen die Bayern allein rund 13 Mill. Hektoliter ausgetrunken haben. Während in ganz Deutschland per Kopf der Gesammtbevölkerung etwa 107 Liter Bier entfallen, trinkt ,eder Bayer, Manmein. Weiblein und Kindr inbegriffcn, 225 Liter Bier im Jahre. Die Gesammtausgäbe für den Bierconsum berechnet .sich für Deutschland auf 1510 Mill. Mark oder rund aus 30 Mark per Kopf. Der Branntweinverbrauch belaust sich zur Zeit auf 2.260.000 Hektoliter reinen Alkohols oder auf 745 Mill. Liter Trinkbranntwein, was eine Gesammtausgabe von rund 900 Mill. Mark oder 18 Mark per Kopf macht. Hier sind die Norddeutschen den Süddeutschen über erstere brauchen 12 Mark pro Kopf, letztere nur 6 Mark. An Wein wurden 3.100.000 Hektoliter consumirt, oder per Kopf nicht ganz 6 Liter per Jahr. Nimmt man für einen, Liter Wein einen Durchschnittspreis von 80 Pfennig an. so ergibt sich eine Gesammtausgabe von 240 Mill. Mark. In Großbritannien wurden im Jahre 1893 getrunken: 52 Mill. lHektoliter Bier, im Werthe von 1750 MuX Mark; 620.000 Hektoliter Wein (225 Mill. Mark). 63 Mill. Liter Obstwein (30 Mill. Mark). 560 Mill. Lite? Trinkbranntwein (810 Mill. Mark). Die Gesammtausgabe: 2846 Mill. Mark oder per Kops der Bevölkerung 73 Mark jährlich, wobei zu erwähnen, daß das Bier in Deutschland durchschnittlich 23 Mark, in El,gland 34 Mark per Hektoliter kostet. Innerhalb zehn Jahren haben die Briten circa 27 Milliarden Mark für alkoholische Getränke ausgegeben. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurden im selben Jahre verkauft: 500 Mill. Lite? Spiritussen (per Kopf 7 Liter Trinkbranntwein), 50 Mill. Hektoliter Bier (per Kops 80 Liter). 140 Mill. Liter Wein 2.2 Liter per Kopf und Jahr). Die Gesammtausgäbe betrug 3620 Mill. Mark oder per Kopf 53 Mark. Nachstehende Zusammenstellung ergibt, ein anschauliches Bild von der Ausgabe für alkoholische Getränke: Gesammtausgabe für Wein wein Millionen Mark Ver. Staaten 1560 220 1840 Deutschland 1540 240 900 England 1750 286 810 Ausgabe per Kopf für Wein wein Mark Deutfchlanv 30. 4.70 18. England 46. 7.50 20. Ver. Staaten 23. 3.25 27. Rechnet man außer den alkoholischen Getränken auch noch die Ausgaben für Thee, Milch, Mineralwasser etc. dazu, so ergibt sich, daß Deutschland'flr Befriedigung seines Durstes (abgesehen vom Wasser) jährlich 3200 Mill. Mark ausgibt. Nach Ansicht der Statistiker gibt der Deutsche mehr als ein Viertel seines Einkommens für Getränke auö. Bergwerk und DtebS'Schlachthauö. Unlängst hat man in unserer Nach-bar-Republ'k Mexico einer der merkwürdigsten Bande Pferde- und Rind-vieh-Diebe, welche je in Amerika gehaust haben, das Handwerk gelegt. Das Hauptquartier dieser Bande war ein altes, aufgegebenes Bergwerk in einer wilden, gegenwärtig wenig besuchten Gebirgsgegend, aber nur etwa 25 Meilen von der Stadt Mexico. Dort verwahrten die Banditen das gestohlene Vieh unter der Erde und betrieben auch ein unterirdisches Schlachthaus und Häute-Ge-schäst nach allen Regeln der Kunst. Sie zeigten außerordentliches Geschick und große Erfinderischkeit in den Räubereien selbst sowie in dem verschämten Wiederverkauf des geraubten und verarbeiteten Eigenthums. Auf den Viehweiden auf 50 Meilen und weiter in der Runde verschwanden Pferde. Ochsen u. s. w. ' itt Menge; niemals fand man eine Spur von den Dieben, und nur seh? selten von den geraubten Thieren. In einigen Fallen nur wurden Pferde mehrere Hun dert Meilen vom Schauplatz des Verbrechenö wieder entdeckt. DaS Hornvieh aber verschwand stets so gründlich. als ob die Erde es verschluckt hätte. was ja, wie man jetzt weiß, in gewissem Sinne 'auch zutreffend war. . Vor mehreren Monaten begannen die Räubereien so unheimlich häufig zu werden, daß eine Anzahl Viehzllcktcr sick zusammentbaten und drei

lochen lang die Gebirge absuchten. Vergebens! Muthloser als je, ketten sie wieder heim. Erst dieser Tag: kam man endlich dem Geheimniß auf die Spur, und der Hauptheld, aber auch das Opfer dabei war ein

Schweißhund. (Dak man nicht schon in früheren Fällen auf die Dienste eines solchen verfiel, mag einigermaßen verwunderlich erscheinen; aber dortherum ist dies keineswegs etwas Gewöhnliches.) Dem Viehzüchter Crecencict Alonzo wurde eines Tages ein werthvolles Sattelpferd gestohlen. Erst am n'achsten Morgen entdeckte er den empfindlichen Verlust, und er nahm sich vor, alles Mögliche in Bewegung zu setzen, um dieses Roß wieder zu gewinnen. Ein anderes Ziel hatte er vorerst nicht vor Augen. Da kam ihm der Gedanke, daß sein Schweißhund ihm gerade hierfür vielleicht von großem Werth sein könnte. Dieses Thier war stets in seiner Nähe, und der Hund und das geraubte Pferd waren ganz besonders gute Kameraden gewesen. So wurde denn der Hund in den Viehpferch genommen. und. als er sofort eine gewisse Unruhe zeigte, der Sattel des verschwundenen Pferdes vor ihn hingewarfen. Der Hund beschnüffelte ihn. und fchon nach wenigen Augenblicken lief er in nördlicher Richtung davon, Don Crecencio und seine Leute zu Roß hinter ihm her. Dieses Thier führte die Partie über einen pfadlosen Strich öden Felsgesteines, welches an einem Bergrücken sich im Zickzack aufwärts zog. Etwa 16 Meilen ging es in dieser Weise weiter; dann ging der Weg schroff nach abwärts in eine Kesselschlucht und von Neuem auf der anderen Seite aufwärts, wo ein Pfad sich schwach bemerklich abzeichnete. Jetzt fanden es Don Crecencio und seine Leute für gerathen, abzusteigen, die Pferde anzubinden und nach Indianermanier von Fels zu Fels weiterzuklettern. Die Vorsicht war wohlbegründet: denn die Männer waren noch nicht weit gegangen, als ein Schuß krachte, und der Schweißhund todt rückwärts rollte. Ein zweiter Schuß, und einer der Leute wurde in der Schulter leicht getroffen. Jetzt nahm man Deckung, und es gab ein lebhaftes Kreuzfeuer. Einer der Räuber wurde tödtlich verwundet und gefangen. Aber erst nachdem man Verstärkungen erhalten, drang man in die unterirdische, inzwischen völlig verlassene Beste 300 uß weit und entdeckte die ganze sinnreiche Anlage nebst allen jüngst gestohlenen Thieren! GootS nächste Tüdpol Expedition. Bekanntlich bat der internationale Geographencongreß, welcher kürzlich in London tagte, die weitere utqx schung der Südpolar-Gegend als ganz besonders wünschenswerth für die näcklte Zukunft erklärt. Soviel man weiß, will die britische Regierung eine Expedition für diesen Zweck ausrüsten; die enalischen Gelehrten aber drangen vielmehr auf eine private Expedition, da sie befürchteten, daß infolge der mit solchen amtlichen Unternehmungen stets verknüpften Verzögerungen irgend ein Amerikaner" zuvorkommen könne. Es zeigt sich bereits daß diese Befürchtung wohlbegrundet war. Dr. Nrederick Cook will baldigst in jene Region eindringen, welche für die er i r nr f 5 JL. &.&aam Pyaniajle JUieier einen noaf giu&cnu Zauber hat. als die Nordpol-Gegend. und auch noch viel aeheimnißvolleren Charakters ist. Er beabsichtigt, hierfür zwei Segelboote zu benutzen.welche nach demselben Plane, wie die Rob-ben-Boote gebaut, für die Arbeit im Eis eingerichtet und mit lauter Matrosen bemannt sind, die in arktischen Gewässern Erfahrung haben. Ursprünglich gedachte er schon im vorigen Herbst nach dem großen unbekannten Süden aufzubrechen; aber das Unglück deS Dampfers Mkranda", der mit Cook und 80 Sommerausflllglern im Eismeer auf einen Fels lief und bald, alückllcherwelse ohne die Insassen, ver sank, verhinderte dies. Damals wur den von mancher Seite Bemerkungen laut, die wenig schmeichelhaft für Dr. Cook waren, und ist nur zu wünschen, daß er sich im vorliegenden Falle desto glänzender herausreißen möge. Hie? wird er es za auch nicht mit Ausflug lern zu thun haben. Es ist ihm gelungen, sich die thätige Unterstützung seitens verschiedener wissenschaftlicher Körperschaften so wie Privatpersoner, zu sichern, und es ist wohl nicht mehr zu bezweifeln, daß die von ihm verlangte Summe, $25, 000, zusammenkommt. Die Expedition soll mit Beginn des Sud-Polarsommers von Ludwig Philipps-Land (beinahe im 64. Breitengrade und südlich von Cap Horn) aufbrechen, und Vorkehrungen für einen etwaigen sicheren Rückzug nach den Falkland-Jnseln im Falle von Unglück und Verlust der Boote sollen getroffen werden. Jedes der beiden Boote wird eine Bemannung von Fünfen haben, und auch das wissen schaftliche Corps foll nur auö fünf WcrFnn mltJi:.Cf.jC l. ts,nr J v"vu"i, tiWucDlu oes uyrers, bestehen. Auf drei Jahre wird man s mit Proviant versehen, obgleich be. absichtigt ist, binnen 24 Monaten zurückzukehren. Der Hauvt-Nabrunas-artikel wird Pemmican- sein, dessen wichtigste Bestandthetle. Ochsenfleifch imS nln rtl f:iw " uw tiucm uuamcrua nischen) Hafen eingenommen werden. Natürlich wird eS an SchittSzwieback. Dürrobst, condensirte Milch und ahn. liche für eine solche Fahrt beliebten ClftH- r . . armem mcyl seyien. Zu trinken gibt - n Y i - . . u es "iqis als yee und geschmolze nen cynee. Nennthierkleider und Eiderentenchemden nebst RobbenSchuhwerk und Pelz-Schlafsäcken w.:;t. y n 11 . Ruinen auen mogüyen Temperaturlu geroaoren. Ganz besonders wird sich di-r- ffr pedition Untersuchungen ; der ' angebliujcn eranoerungen iin Erdmagnetismus in jenen Regionen widmen. Diese Untersuchungen können auckvon aro-

Bern prattischen mxtt), vor Allem für den Bau von Schiffen, werden. Vielleicht werden sie sogar das Einzige sein, waö dieser Expedition eine dauernde Bedeutung verleiht. Dr. Eook aber geht in seinen Erwartunaen viel

weiter. Er hofft z. V. Ueberreste oder ogar levenoe Vertreter von Süd- i polar-Menschen zu finden, und un möglich wäre dies gerade nicht. In einem Vortrag.welchen der norwegische Forscker Borchgrevink vor dem erwähnten Wcltcongreß der Geographen hielt, bezeichnete er es als wahrscheinlich, daß der noch unerforschte Victo-ria-!ontinent. welcher innerhalb 20 Graden vom Südpol liegt, im Ganzen etwa 8 Millionen Quadratmeilen oder ungefähr zweimal so groß wie der Erdtheil Europa sei! Wenn das stimmen sollte, so wäre es merkwürdig, wenn sich keine Spur von thierischem oder menschlichem Leben dort fände. -Aber auch wenn jene Regionen zum allergrößten Theile aus Eiswasser beständen, gäbe es noch manche interessante Frage zu lösen. Wo liegt überHaupt der Südpol und der südliche Höhepunkt erdmagnetischer Energie derzeit? Man weiß, daß sich die Lage des Pols geändert hat, seit Sir James Roß sie berechnete, aber wie weit, das hat man bis jetzt auf keine Weise feststellen können. Die thatsächliche Erreichung des PoleS kommt noch am allerwenigsten in Betracht. Vielleicht kann ein solches Ziel ernstlicher in's Auge gefaßt werden, wenn die Andre'sche Luftballon-Expedition nach Norden die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt hat. Einstweilen hofft selbst der Enthusiastischste kaum, daß Dr. Eook wirklich an den Südpol aelanat. Es gibt sicherlich noch viel zu thun, bis das große, seit der Fahrt von Sir I. Roß thatsächlich aufgegebene Werk vollends ausgeführt ist. Deutsche Loeal'Nachrliyken. proviNI Kranvnbrg. Berlin. Der 18jährige Lebrling Kölsch von einer hieNg?n Fi:ma ist mit 8900 M. 45 Pfg. durchzezangen. Der College Z. des Lehret Hannebohm der sechsten Berliner Ge. meindeschule kam von der Fer'.enreise aus Swinemünoe in die Schnle zurück und brachte seinen Kollegen und Schü lern als Ueberraschang eine Viper in einer Cigarrenkiste, welche mi; J&clie ausgelegt war, mit. , Als er jedoch die Schlange seinem Collegen zeigen wollte, siel ibm dies:lbe aus der Kiste. Lehrer H. wollte sie aufheben, wurde aber von ihr sofort gebissen, so daß sein Arm anschwoll uno er )y unier großen Schmerzen nach dem Krankenkaufe am riedrichsbain begeben mußte. Gegen den flüchtigen Direktor des Bibliographischen Bureau Julius Steinschneider hat die lonigiiaz: Staatsanwaltschaft am Landgericht 1 nunmebr einen St'ckbr'es eilassen. Eberwalde. In einem hiesigen Gasthause ersch?ß sich der Ooer. amtmann Struwe aus Berlin. Struwe, ein Bruder des gleichnamigen Reichstagsabgeor07et'N, hatte feinst Zeit im Kriege von 1866 eine Wunde am Kopse davongetragen uno im tv dem fast beständig an Kopfschmerzen, die sich in der letzten Zeit zu rasender 5ektiakeik steiaert:n. Schon? wieder. holt hatte er geäußert, daß er die Qual nlcht langer ertragen könne uno sich das Leben nehmen roerve. Jkkl hat er diese Ankündigung wahr ge macht. Guben. Ein Springbrunnen mit den Relief der beiden verewigten Kai. ser Wilhelm I. und Friedrich soll -t c f'..y. . rrn f ii.T .. nunmeyr aus oem ir.qigcn xuuum erbaut werden. Um den Brunnen herum soll ein: gärtnerische Anlage geschaffen werben. Ver enirnciü fonds beträgt gegenwärtig, etwa 12, 000 Mark. Provinz stpreustn Guttstadt. Bei dem Abbruch eines alten Hauses hat der Stellmacher Woywod aus Heiligenthal Ende veraanaener Wocke in ei.em äunerlich unbemerkbaren Verschluß de: stärkn Mauern einen Tops voll lelv gefunden. Dasselbe ist noch wie neu, weist Bildnisse von Päpsten und Rittern aus und besteht aus Silber- und Gold münzen; die ersteren sind mäßig größer als ein alter Thaler, die Goldstücke sind wiederum größer als ZwanzigMarkstücke. Johannisburg. Seinen eige nen Sohn erschlagen hat der auf dem Rittergute Lupken bedienstete Guts. schmied H. H. verwendete, den noch nicht dem schulpflichtigen. Alter entwachsenen Knaben zum Behobeln de? HufeS eines PserdeS. Da der Junge wenig Lust zu der ihm übertragenen Arbeit zeigte, so versetzte er itm vermittels eines Holzhammers einen Schlag auf den Kopf. Der Mißhandelte erkrankte sofort an einer heftigen Gehirnentzündung und starb nach wenigen Stunden. Der von den furchtbarsten Gewissensbissen gefolterte Va ter war nach dem Tode seines Sohnes dem Wahnsinn nahe. Er wird allgemein bemitleidet, da er ein guter Famllienvater und ein ordentliche? und fleißiger Mensch ist. Memel. Ein großer Brand hat in der Nacht auf dem früher Kommernenrath Sternbergschen, jetzt an die Firma R. Schaack und Co. verpachteten, zwischen der Hinteren Werkstraße und der Dange gelegenen Holzplatze gewüthet. VrsVln, Tvstpr,ff,n. Dikschau. Vom Dirschauer Postdiebstahl, welcher seiner Zeit viel Staub aufwirbelte, scheint nunmehr eine Spur gefunden zu fein. Der Verdacht concentrtrt sich auf einen Postunterbeamten. Haussuchungen haben viel belastendes Material zu Tage gefördert, und sind bereits Verhastungen voraenommen worden. Flatow. In unserem Kreise foll eine Ofenfabrik gegründet werden. Auf dem Gute Grunau entdeckte man einen vorzüglichen Töpferthon. Sachverständige wurden zugezogen, welche den Thon zur Fabrikation der feinsten Kacheln geeignet fanden.. Nun hat sich ein Consortium gebildet, welches eine Kachelofenfab.rikstion in eiom

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C. C. EVERTS,

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