Indiana Tribüne, Volume 18, Number 342, Indianapolis, Marion County, 29 August 1895 — Page 3

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nldmader. Roman von Friedrich Jacobsen. (Fortsetzung.) Das junge Madchen richtete erstaunt idie Augen auf den alten Mann und strich sich mit der Hand die dunklen Haare aus der Stirn. Sie hatte einen ganz anderen Empfang erwartet, und die fast gütigen Worte, sowie der Umstand, daß Traugott Vöhm ihren Vornamen kannte, brachten sie für den ersten Augenblick in Verwirrung. . Dann aber faßte sie sich schnell, schob den angebotenen Stuhl etwas näher heran und entgegnrte: ch komme nicht im Auftrage meines Vaters und nicht einmal mit seinem Wissen, aber dennoch um feinetwillen. Aber nein, das wäre eine UnWahrheit, und ich will in diesemAugenblick mit keiner Lüge zu schaffen haben, ich komme auch für mich und für einen anderen. Darf ich weiter sprechen?" Traugott Böhm nickte. Sprich, man hört die Wahrheit so selten!" Du bist mit meinem Vater verfeindet. Oheim fuhr Agnes tief aufathmend fort. Ich kann mir nicht den ken, daß Du lediglich um eines alten Processes willen diese Feindschaft festhältst, denn Du hast den Proceß gewonnen, und es ist viel Gras darüber gewachsen. Es muß noch etwas anderes zwischen Euch beiden stehen.' und dieses ander?, was ich nicht nne, muß so unüberwindlich und unvergeßlich sein, daß alle Worte, die ein Mensch zu reden, und alle Thaten, die ein Mensch zu thun vermag, nicht im Stande sind, diese entsetzliche Feindschaft auszulöschen. Nein fuhr sie, die Hand aufhebend, fort, Du kannst mir darin nicht widersprechen, denn Deine Handlungen würden Dich Lügen strafen. Es hat Dich Jahre lange Arbeit gekostet, und Du hast mehr als Mühe. Du hast auch Geld über Geld geopfert, um meinen Vater ganz und gar in Deine Hand zu bekommen, und nun es so weit gekommen ist, wirst Du ihn mit einem einzigen Schlage vernich-ten.-Du hast recht. Agnes." entgegnete Böhm ruhig, ich werde ihn vernichien!" Sie zuckte zusammen, rückte aber dennoch ihren Stuhl noch näher an Een s.'inen. Deshalb wollen wir meinen Vater aus dem Spiel lassen, Oheim. Das ist Dein Haß hast Du auch eine Liebe in Deinem. Herzen?" Die Fraqe kam so plötzlich und un vermittelt, daß der alte Mann einige Sekunden verwirrt schwieg. Dann aber richtete er den Kopf auf und blickte sich ?m ZlNtmer um. Es sieht hier nicht danach aus. Kind." sagte er dann. Ich wüßte auch wirklich nicht, wer besonders an mir hängen sollte, oder meinstDu etwa, daß es Diejenigen thun, denen ich mit Geld aus der Noth helfe? Die Leute nennen mich einen Wucherer, und wenn sich auch manches darauf entgegnen ließe, so will ich doch nichts entgegnen." .Ich habe nicht nach denen qefraat. die Dich lieben oder hassen, ich frage nach T) x r. Für wen scharrst Du zusammen?" .Ich werde ia wohl einen Gesetzlichen Erben haben," entgegnete Böhm mürlisch. Warum fragst Du mich danach?" Weißt Du. Oheim, in welchem Verhältniß ich zu Deinem Sohne stehe?" DaS Gesicht des Alten wurde hart wie Stein. Die Leute reden davon, daß Ihr eine Narrheit mit einander hättet. Ich bin nicht gesonnen, von dieser Narrheit zu hören." Abermals hob Agnes Lutz ihre Hand in die Höhe, und es hatte diesmal den Anschein, als wenn sie durch diese schlichte Bewegung den Namen eineS höheren Wesens anrufen und dadurch ihren Worten einen größeren Nachdruck verleihen wollte. Wenn die Liebe eine Narrheit geworden ist, dann ist die ganze Welt ein Narrenhaus," sagte sie mit glühenden Wangen. Um Deines armen einfamen Lebens willen, das vielleicht niemals die echte Liebe kennen lernte, Oheim, will ich Dir Recht geben. Du aber laß mir das Recht, meine Narrheit zu vertheidigen. Ich habe Otto lieb, wie ein Weib einen Mann lieben kann, da ist Alles. Er hat mir nicht nachgestellt, wie die Männer wohl pflegen, und ich habe mich ihm nicht an den Hals geworfen, wie ein fchamloses Weib, es ist über uns Beide gekommen von oben her, wie die echte Liebe kommen muß. Darum bin, ich aber auch gesonnen, sie festzuhalten und sie zu dem zu machen, was sie sein soll, nämlich zu der Liebe zwischen Mann und Frau. Du magst daS bep -n 5 c . rrs ri je.! arelien, ajnctni, ooer u mag l es nicyi begreifen, -2u kannst mich unwerblich schelten oder starrköpfig, es ist so und wird nicht anders werden. Wir wollen uns helrathen. Wenn Du aber memen Vater auf die Landstraße treibst und mich damit zum Kinde eines Bettlers machst, dann können wir uns wohl heirathen, und wir werden es auch thun, aber Dein einziger fc?oyn kann nicht mehr in seiner amtlichen Stelluna verbleiben, mit meinem Va ter jagst Du auch ihn aus dem Haufe. Das bedenke. Ich will nicht Dein Geld, Gott soll mich davor bewahren! Ich bitte nicht darum, daß Du von Deinen Forderungen auch nur einen Deut streichst, cs soll .Dein bleiben und Dein werden, nur laß meinen Vater in seinem Hause. Wir werden schaffen und sparen, um die Zinsen zu decken, mein Vater ist ein alter gebrochene? Mann, er wird Deine Geduld nicht mehr lange n Anspruch nehmen. Später " sie zuckte zusammen und fuhr mühsam fort spater magst Du mein Erbe verkaufen und daS Geld verscharren. Wir wollen nichts davon, wenn Du gestorben di t. ss s Kart, daß ich so reden muß, unkindlich und unweiblich in einem Athem, abe?

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wenn ich nicht" Alles sagte, waS ich ge-1 sprochen habe, dann möchtest Du den-'

ken, es sei doch nichts als Heuchelet und Erbschleichern, und wie die häßlichen Namen alle heißen mögen!" Bist Du zu Ende, Kind?" fragte Traugott Böhm. Es würde nur einen geringen Grad von Theilnahme verrathen, wenn ich meinen Worten nichts hinzuzufügen bätte." saate Aanes mit einem weicheren Ausdruck in ihre? tiefen stimme. , Als ich mich ohne das Wissen meiner j Eltern auf den Weg machte, um Dein Haus aufzusuchen, da war mein Herz , so schwer und sorgenvoll, denn ich ging I zu einem Manne, den die Leute einen harten Mann nennen. Als ich über di? Schwelle Deiner ZKohnung trat, ba begann ich mich zu fürchten vor der UNendlichen Stille, mt mich umgab, und vor den Zeichen des Verfalls, die mir überall aus demDämmerlicht entgegenstarrten, und ich wäre am liebsten wieder umgekehrt. Jetzt sitze ich Div geaenüber und sehe selbst in der Dunkelheit noch die Furchen Deines alten Gesichts, das doch eme Aeynlichkelt tragt mit denieniaen Aüaen. welche mir daS Theuerste auf der ganzen Welt sein sollen." Aanes schöpfte Nes Älyem. Bann fuhr sie warm fort: .Ich fühle Mitleid in mir. Oheim, weil Du so sehr einsam und verlassen durch das Leben gehst. Wenn Du bart aeworden sein solltest, dann bat die Einsamkeit Dich dazu gemacht, und wenn die Leute dieses Haus mnoen, dann trägt Deine Umgebung dielleicht einen größeren Theil der Schuld daran, als Deine Person und Deine Bescbäftiauna. Nickt nur um unser aller. sondern auck um Deinetwillen. Obeim. möchte ich gern, daß in dieser Beziehung eine Wendung zum Besseren einv ijc -t - - t .i a cm cm, unu ictf giauoe, oag iciuc xncu chen Hand aeeianeter ist. Dir Deine alten Tage freundlich zu gestalten, als 4. ! r. c . o cm.:t. a w-a f vie ano eines veives, vu jccu Sohn lieb. hat. Vielleicht wird es Dir in der ersten Zeit schwer werden. Dein Herz wieder an die Liebe zu gewöhnen, vielleicht wirst Du mit dem Vttßtrauen zu kämpfen haben gegen die Aufrichtigkeit unserer Sorge, aber wir wollen nicht ablassen, um Dein Vertrauen zu werben. Wenn dann einmal die letzte Stunde kommt, wo ein Jeder von uns nach einer menschlichen Hand greift, dann sollst auch Du nicht vergeblich danach suchen müssen." Das iunae Weib war bei den letzten Worten aufgestanden und hatte ihre warme Hano aus die Schulter des alten Mannes gelegt. Er nahm sie von dort hinweg und hielt sie einen Augenblick zwischen seinen welken, kühlen kZinaern. Dann ließ er sie sanft niedergleiten und fragte wie vorhin: Bist Du etzt fertig, ttlnd, oder oast Du noch mehr zu sagen?" Der Klana seiner Stimme war nicht unfreundlicher aeworden. aber auch nicht wärmer, und Agnes entgegnete ttse: ..... .Ich bin fertig. Oheim, nun gib mir Antwort." .Ich will damit beginnen." sagte er. die Hände in seiner gewohnten Weise usammenlegend, daß ich einen Ausdruck zurücknehme, der Deinem Herzen dielleicht weh gethan hat. Ich sprach von Eurer Narrheit, und im Allgemeinen ist das Anknüpfen emes ausstchtslosen Verhältnisses auch als solche zu bezeichnen, weil die Vernunft niemals etwas unternimmt, dessen Ausführung sie von vornherein als unmöglich er!ennen muß. Wer aber mit der startn Neiauna des Herzens jene außergewöhnliche Kraft des Willens verbindet. welche ich an Dir zu bewundern Gelegenheit hatte, der unterliegt bisweilen einer verzeihlichen Täuschung über die Grenzen des Mögliche, uno s wäre ungerecht, diese Selbsttauckuna mit der gewöhnlichen Thorheit Verliebter auf eine Stufe zu stellen. Damit, mein liebes Kind, haben wir nicht allein diesen Punkt m freundschaftlicher Weise erledigt, sondern ich war zugleich im Stande, meiner unveränderten Auffassung der Sachlage denjenigen Ausdruck zu verleihen, welchen mir schmerzliche Nothwendigkeit als angemessen erscheinen laßt, eumcher und sckärfer würde dieser Ausdruck dahin zu fassen sein, daß eine Heirath zwischen Dir und meinem voyne zu dem Unmöglichen gehört. Verstehe mich recht, mein Kind, ich redenicht von einer gesetzlichen oder thatsächlichen UnMöglichkeit, denn ich bin mir vollkommen bewußt, daß meinem Sohne die freie, vom väterlichen Willen unabhängige Entschließung in vieler, wie ln jeder anderen Beziehung vomecyze geoeben ist. und ich Kalte es zum Mindesten nicht für ausgeschlossen, daß Dein durch die elterliche Gewalt gedungener Wille Kinreichend stark ist. um den etwaigen Widerstand Deines Vaters zu brechen. Die von mir angedeutete lln Möglichkeit liegt vielmehr in meiner eiaenen verglichen Anschauung, und wenn es Dir eine Beruhigung derschassen kann, so will ich gern einräu men, bah diese Änicyauung wever m DeinerVerson. noch in dem feindschaft lichen Verhältniß zwischen mir und Deinem Vater eme hinreichende Be gründung findet. Auch die verwandtschaftlichen Beziehungen, welche zwlschen- Drr und meinem Sohne oowaiten, sind in meinen Augen kein hinreicksendes SinderniK der Eheschließung. Nach alledem hast .Du, mein Kind, ei? Neazl aus vie irage. aus rociajcn: , i t ? CHrf O , . j Gründen ich dennoch auf das Entschie denste meine Einwilligung verweigere. oder, weil man mich nicht um dieselbe bitten wird, nach meiner Art und nach dem Maße metner Kräfte die wirksam sten Gegenminen zu legen gewillt bin.' Traugott Böhm machte eine Pause und blickte vor sich hin in daö Dunkel des Zimmers. Eine auf de? Straße angezündete Laterne warf ihr unsicher . v . . flackerndes Licht durch die unveryuulen Fensterscheiben auf seine Gestalt, und Agnes sah, daß sein bleiches Gesicht e!nen von Furcht und Kummer gemisch. ten Ausdruck angenommen hatte. .ES gibt Dmge." fuhr er leiser fort.

Erelgnlsse oder rfayrungen. die so sern in der Vergangenheit ruhen, daß man glauben sollte, ihre Erinnerung sei ausgelöscht, und ihr Schatten rage nicht mehr in das Licht der Gegenwart. Und wenn wir in uns den Willen besitzen, mit der Vergangenheit abzu schließen und den Schlüssel aus der 5and leaen. dann kann es geschehen.

daß unser Gebaren und unsere Miene! ' - . n c " den Stempel der uye uno JUsrieoen f;rit tragen, ja eS ist durch lange Ge wöhnung zu ermöglichen, daß wir nur fa den einsamsten und dunkelsten Stunden daS leise Pochen jener gebannten Geister hinter der verschlössenen Thür vernehmen. Wenn crber die gesammte Erbschaft unseres Lebens von anderenHänden übernommen wird, und wenn, sage ich, alle Beziehungen unserer Vergangenheit kraft eines Naturgesetzes verstärkt in diesen Erben auferstehen, dann kann es geschehen, daß jene Hände den Schlüssel, dessen Geheimniß wir nicht mehr zu hüten vermögen, freiwillig tändelno oder von einer dunklen Macht getrieben, aufzreisen. daß sie die verschlossene Thür öffnen und die gebannten Geister zum eigenen Unheil über ihr Haupt herauflxschworen. Es kann geschehen und vielleicht m u ß es geschehen. Was (ch in dieser Stunde assspreche. mein Kind, das ist unverständlicher, als die Ankunft, und dunkler, als dieses Gemach; w:nn ich schon in der letzten Dunkelheit stände, wurden meine !:pp:n vielleicht deutlicher reden, so aber rcuft ick sckweiaen und ,u dem Rufe eines harten, unbarmherzigen Mannes, z'im Mindesten rn Deinen Augen, den Uorwurf eines abergl" 'bischen Grüblers gesellen. Das ist unter den obr?alt:nden Verhältnissen nicht zu änUxn, und darum laß uns noch einmal n dem eigentlichen Genstand unserer Unterhaltung zurückkehren." ' Witter nucrie der alte Mann eine 2ai.se i blickte siin:nd vor ttü b;n. (Fortsetzung folgt.) Falsch ausgelegt. Hum Pfarre kumml einol d'r Sepp, Sein Ammerie z' verklage. Weil die im mit'm Bese hett De Schaddel recht verhaage. Des wär schon, meent'r 's verzeht TTrT Jl V Is Wu V tVb y fc4VJ V V n m. Va m 4 t in sf'fit V'ff tarrraT i ?rf iciuc jfuy, vu mitji ju i'letsch! sein Verstand verliere. Der Pfarre Hot zwar eingewend't, Des braucht n net so z'kranke. Denn an so ebbes wär bei ehm eln Lebdag gar net z'denke. doch for em zweise, daß 'r fein )ett Andheel dran genumme. Schickt gleich 'r d'Kechen in sein HauZ, Deß d'Ammerie mecht kumme. ' Wie die jetzt gute-nOwed" sagt In dort ihr Sepp siecht sitze, Do werd se geel vor lauter Wuth, Wie wenn se Gall dheet schwitze. -. De Pfarre hot're zugeredt. sie fellt nur ruhig bleiwe, Vor Allem awer des emol -ich hinner d'Ohre fchreiwe: Z Bese wär for z'kehre do. f!et for een dermlig z'schlage, Un Ehleit sotte'n iwertmupt In Fridde sich vertrage! 's Hot sein geschtaabt, bis dem sein Redd Di sell Hot welle schlucke. Sie jäscht un worzt dran wie e Henn, Wu d'Maiekäffer dtucke. Uf eemol awer platzt di Worscht!... 's Maul loßt sich keens verwehre. . . Wie d'Ammerie Hot ufgegehrt, Des hets mer sejle Heer?! Bei so me Lottel". Hot se g'sagt. Kann 's Preddige nir helfe. Wu numme sauft un alli Naacht' Erscht heemkummt nooch die Zwelfe. At fr rn fvnH Ttfir VfnTt,trtTTJMrrtnF . v w. w v yftibiunvv Wie 's ,'sch im Sprichwort z'sele, Wu 's heeßt: Wann's net im Gute geht, Versucht mer's. mit'm Bese!DaS Impfen der Prinzen. Es war im November des Jahres 1789, als zum ersten Male preußische Prinzen geimpft wurden. Diese Handlung vollzog der zufällig rn Berlin anwesende englische Arzt Dootor Vrown. Zuerst impfte er die beiden jüngeren Prinzen, Heinrich (geb. den 30. December 1781) und Wilhelm (geb. den 3. X. t roo v w , ZU!l uöö), oann aucy ven ronprin zen Friedrich Wilhelm (geb. den 30. August 1770) und den Prinzen Ludwig (geb. den 5. November 1773). In den Kirchen betete man um glücklichen Ausgang dieser im Jahre 1713 durch die Lady Montague m Europa eingeführten Operation. Denn geimpft wurde damals noch mit Menschenblattern; erst am 14. Mai 1796 impfte er englische Arzt Doctor Jenner zum ersten Male mit Kuhpocken. Am 8. December waren alle Nachwirkungen der Impfung bei sämmtlichen Prinzen vorüber und am 11. December gab ihnen die Königin - Wittwe (vormals Gemahlin Friedrichs des Großen) ein Fest, wobei die königliche Kapelle das Tedeum Graun's ausführte und dann ein Festmahl stattfand, an dem de? König Friedrich Wilhelm der Zweite und seine Gemahlin Luise, geb. Vrinzessin von Hessen - Darmstadt, theilnahmen. Weiter lud sie der König zu einem großen Festmahl am 16. December ein und besuchte Abends in ihrer Begleitung die Aufführung von Mozart's Belmonte und Konstanze". Am 20. ging er mit seiner Gemahlin, der Königin - Wittwe und den alteren beiden Prinzen in den Dom, wo der Hofprediger und Eonsiftorialrath Friedrich Samuel Gottfried Sack eine

Dankeöpredtgt hielt, die Sängerin Lebrun eine von dem Kapellmeister Johann Friedrich Reichardt componirte Klopstock'sche Ode sang und endlich noch ein von demselben gesetztes Tedeum vorgetragen wurde. Kleinere Feierlichkeiten fanden in, den anderen Kirchen Berlins statt. Doctor Brown aber erhielt ein Geschenk von 10.000 Thalern, eine lebenslängliche Rente von 600 Thalern und den Titel als

l.niinxatEL lnfuhr von schweizer Rindvieh zur ' 3cht. Von dem bekannten New Norker Zuckerbaron Theodore A. Havemeyer stnd aus seiner Musterfarm Mountain Side". die bei Mahwah. N. I., im erzen der Ramavo-Berae beleaen ist. Züchtungsversucbe begonnen worden, deren Verlauf und Ergebnisse allgemeine Aufmerksamkeit verdienen: er hat eine Heerde von 14 Haupt Simmenthaler Rindvieh. 8 Kühe und 6 Stiere, importirt und mit diesen tKirr s.: cv . r . . m t , , vm 5i cui ciicg-icg Iieuzen. vcu ca. 20 Jahren hat Herr Havemeyer auf dreier Farm Jerseys gehalten, und bei der Züchtung von Rindvieh wurde nach streng wissenschaftlichen Princi pien verfahren, um Thiere von remer Rasse zu erhalten. Als vor 16 Iahren Herrn Havemeyer's Schwiegersöhn, Herr John Mayer, die Verwaltung der Musterfarm übernahm, ließ dieser eine Heerde von 16 Haupt des besten Jerseyviehes imvortiren: eine jede Kuh war sorgfältig ausgewählt und war besonders auf ihren Milchertrag Rücksicht genommen worden, um ein Aequivalent sür die aufgewendete Arbeit und das consumirte Futter zu erhalten. Diese Heerde hat sich auf über 400 Stück vermehrt und besteht durchweg aus vorzüglichen Thieren. Allein die ununterbrochene Inzucht ist, Herrn Havemeyer's Mittheilungen zufolge, auf die Beschaffenheit der Thiere nicht ohne nachtheilige Fol gen geblieben und der Milchertraq sowie die allgemeine Gesundheit der i . , jiuijc nirnrni aumaiig ao. Ich bm zu der Ueberzeugung gelangt," sagte Herr Havemeyer jüngst zu einem Interviewer, daß wir etwas thun müssen, um m unseren JerseyKühen neues Leben zu bringen, wenn wir einen Milch- und Butterertrag erhalten wollen, der Arbeit und Futter bezahlt. Die Jersey-Kub würde als Butterkuh unübertrefflich sein, wenn sie nicht so empfindlich wäre. Seit Jahren ist sie sozusagen verzärtelt worden und das kleinste Ungemach verursacht bei ihr Unlust zum Fressen; allein ich hoffe, daß rationelle Kreuzung ihre jetzigen Schwächen beseitigen wird. Als vor etwa 4 -Jahren zum ersten Male der Vorschlag gemacht wurde, unsere Jerseys mit auskindischem Rindvieh zu kreuzen, er wähnte Herr Mayer die Simmenthaler Rasse, welche er auf einer Reise in der Schweiz gesehen hatte. Damals wollte ich von Kreuzungsversuchen nichts wissen, vielmehr erwartete - ich. daß bet einer mehr naturgemäßen und rationellen Behandlung die Jerseys sich kräftigen würden. Diese Erwartung schlug fehl und im verflossenen Sommer reiste Herr Mayer nach der Schweiz, um an Ort und Stelle den Simmenthaler Schlag genau kennen zu lernen und die besten Exemplare für uns zu kaufen. Bet Ausführung dieses Verfahrens ging ihm Herr Jean de Watteville. Präsident des Simmenthaler Zuchtervereltts. mit Rath und That an die Hand; zuerst wurden aus allen Heerden 400 Stück ausgewählt, von diesen die besten Hundert ausgesucht und schließlich aus den Letzteren die von uns importirte Heerde von 14 Haupt genommen. Daß die Simmenthaler Kühe 'den amerikanischen Züchtern bisher nicht bekannt war. muß befremden. Ihre Butter ist in Bern wie in Paris sehr gesucht und bringt 60 Cents pro Pfund. Das Fleisch der Kälber, welches ausschließlich in Bern consumirt wird, ist das beste in der Welt. AllerdingS werden die Kälber erst geschlachtet, wenn sie 4 Monate alt sind, und dann wiegen sie 200 Pfund, wogegen ein Jersey-Kalb in diesem Alter kal .. , 150 Pfund schwer ist. Ein Simmenthale? Bauer, de? 10 bis 15 Acker Weideland besitzt, hält 4 oder 5 Kühe, welche im Jahre 450 bis 500 Pfund Butter liefern. Außerdem werden die Kühe zum Ziehen und Pflügen benutzt, denn sie besitzen große Ausdauer sowie Intelligenz und sind gut zu Fuß. Im Sommer werden sie mit Alpenheu. im Winter mit Kleie sowie Hafer gefüttert. Bei diesem Futter geben sie reichlich Milch und dienen als Zugthiere, bis sie 10 Jahre alt sind, dann werden sie fett gemacht und geschlachtet. Selbst das Fleisch der S'mmenthaler Kühe wird in Bern besser bezahlt, als das von anderen Rassen. Das Aufziehen der Kälber macht keine Schwierigkeiten; bald nach dem' Kalben muß die Kuh wieder Feldarbeit verrichten und das Kalb gedeiht bei Gras und abgerahmter Milch vortrefflich. Kühe wie Stiere sind sehr gutartig. Der Milchertrag der Kühe variirt zwischen 9000 und 12.000 Pfund und der Butterertrag zwischen 400 und 500 Pfund pro Jahr. . DaS Gewicht der Kühe beträgt im Durchschnitt 1500 Pfund, während die Stiere von 2000 bis 3000 Pfund wiegen. Die Thiere haben einen wohlproportionirten, kräftigen Körper und ich hege die feste Ueberzeugung, daß wir durch Kreuzung der Simmentha ler mit den Jerseys die besten Resul täte erzielen werden." Praktisch. Er: Geliebte Klara, wirst Du mir auch durch dick und dünn . folgen? Sie: Ja, meinst Du, daß eS sehr dünn sein wird? .Erklärt. Ihr Kind schreit lxr ganz heidenmäßig! Weil' och nicht getaust ist, Herr Pfarrerl . lim Mucho'S Cigarreuladen befindet sich in No. 199 Oft Washington Str,

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