Indiana Tribüne, Volume 18, Number 342, Indianapolis, Marion County, 29 August 1895 — Page 2

Jndisns Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntag Die tägliche. Tribüne- kostet durch den TrSger 12 SentS per Woche, die KonntagS.Tribüne'I Gent per Woche. Seide zusammen IS Cent der 05 Cent? per rksnat. Per Post auberhalb de, CZtubt zugeschickt iu Vorausbezahlung f per öahr. ffi 18 Süd Alabama StraKe. Indianapolis, Ind., 29. August 1895. XU srauzösischett Marinegeschützs. ; Der unau5aeset!e Kampf zwischen Panzer und Geschütz hat besonders in der Marine-,ArtillerZe zu Kaltbern geführt, deren Bedienung nur unter Zuhilfenahme maschineller Einrich tungen sich ermöglichen läßt und deren ungeheures Gewicht nicht allein die Fahrgeschwindigkeit, sondern auch die Stabilität der schwimmenden Panzerriefen beeinträchtigt. In Frankreich suchte man durch die fortwährende Vergrößerung der Kaliber die sich sonst beim Schiffsbau zeigenden Mangel auszugleichen; aber bald gelangte man zu der Ueberzeugung, daß für die Schiffsgeschütze die' Grenze bei dem Kaliber viel kürzer gezogen ist, als dies bei Festungsgeschützen für Landbefestigungen der Fall ist. So beginnt man jetzt in Frankreich von den großen Kalibern abzukommen und für die im Bau befindlichen Panzerschiffe wurde auf eine Armirung mit 420-Millimeter-Kanonen bereits ganz verzichtet. Man zieht ein kleineres Ka liber vor wegen der leichteren Manöverirfähigkeit und des schnelleren Feuerns. So werden zu diesem Zwecke wie zur Erleichterung des Schiffes an Bord des Reauin die 420-Milli-meter-Kanonen durch solche von 340Millimeter Kaliber ersetzt. Die mit diesen Geschützen erhaltene Anfangs geschwindigkeit kann noch um 40 bis 50 Meter erhöht werden; für sie gelangt nur rauchloses Pulver zur VerWendung. Dasselbe Kaliber ist für den Jemappes, Brennus und Valmy angenommen, welches während seiner Herstellung einige Verbesserungen erfahren hat. Das vor einigen Jahren in die Ma-rine-Artillerie eingeführte 305-Milli-meter-Geschütz. welches zur Vermeidung der Ungeheuer von Geschützen und Hcmdhabungsmafchinen füo sie construirt wurde, scheint das größte Kaliber für die neuen Schiffe werden zu sollen. Die Sprenggranate dieses Kalibers würde genügen,um alle Pangerungen zu durchschlagen. Diese von Jaureguiberry, Bouvines und Tre houart geführten Geschütze sind den vorgeschriebenen Prüfungen unterwarfen worden. Dabei hat sich der Uebergang von 30 auf 45 Kaliberlängen als nothwendig herausgestellt. Mit einem verbesserten Modell und besserem Stahl konnte man sich für die 305-, 240- und 194-Millimeter-Kanonin mit 40 Kaliberlängen begnügen. Außerdem liegt das Bestreden vor, alle Maschinerien für die Handhabung der Geschütze zu beseitigen und ihre Bedienung ausschließlich n'ü der Hand erfolgen zu lassen. Hnkraulische und elektrische Maschinerien sollen nur noch zur B:sch!eunigun'z des Feuer? beiöebalten werden. Die Artillerie-Werkstätten zu Ruelle und Gavre haben neuerdings die nöthigen Einrichtungen erhalten, um diese Geschütze wie die dazu gehörigen Schiffslaffetten herzustellen. Von den mittleren Kalibern werden die 1,7-Millimeter-Geschütze demnächst in der Ausrüstung der Schiffe eingestellt. Ihre Anfangsgeschwindigkeit beträgt 800 Meter. Auch die 133,6-Millimeter-Kanonen, die seit längerer Zeit im Gebrauch sind, haben ebenso befriedigende Ergebnisse gehabt, wie das sogenannte Marinemodell. Diese Kanonen mit einem Eanet-Verschluß sind 45 Kaliber lang und wiegen 1500 Kilogramm; die Anfangsgeschwindigkeit der 14 Kilogramm schweren Granate beträgt 740 Meter. Die 55 Kaliber langen Kanonen System Canet wiegen 2200 Kilogramm und geben für die ebenso schwere Granate eine Anfangsgeschwindigkeit von 760 Meter. Dieser geringe Zuwachs von 20 Meter steht aber in keinem Verhältniß zu den Nachtheilen der größeren Länge und Schwere des Geschützes, die seine Vedienung wesentlich erschweren. Die kleinen Kaliber enthalten die 63-, 47- und 37-Millimeter-Schnell-feuer-Kanonen; die an ihnen ausgeführten Aenderungen gestatten dem Richtkanonier, dem Ziele ununterbrochen zu folgen, ohne daß dadurch das Laden beeinträchtigt würde. Man hat neuerdings neue Typen für 47und 65-Millimeter-Schnellfeuer-Ka nonen construirt. die eine gestrecktere Flugbahn und einen Verschluß haben, der ein ununterbrochenes Feuern gestattet. Bewaldung und Bevölkerung. Lehrreiche Beobachtungen über den Zusammenhang von Ausholzung der Wälder und Entvölkerung eines Landes wurden an der Hand statistischer Nachweise in Frankreich gemacht. Dreißig Departements, rn denen ganze Wälder ausgerodet worden sind, haben seit der letzten Volkszählung vom Jahre 1886 nicht weniger als 80.000 Einwohner verloren. Es darf fast als ein Naturgesetz gelten: Sollen die Thäler bewohnt sein, müssen dieBerge einen ausreichenden Waldbestand aufweisen. Denn wenn der Bergrücken kahl ist, so vollenden Bergströme und wandernde Gletscher ihr Zerstörungswerk, ohne daß ihnen Hindernisse im Wege stehen, vernichten die Culturen und schwemmen den pflanzentragenden Humus fort. Der Landbebauer, den der unfruchtbar gewordene Boden nicht mehr ernähren kann, lebt im Elend oder wandert aus. Die AusHolzung ist also einer derHauptgrllnde der Entvölkerung. Alle Landstriche Africas und Asiens, die der Mwfä

in seiner Thorheit ausgeholzt Hai. sind Wüsteneien geworden. Central-Asien bevölkert sich wieder, nicht nur. weil die Russen dort eine Eisenbahn ge baut, sondern vor Allem, weil sie sich anschicken, dort wieder Waldschonun gen anzulegen, wo die turkmenischen Nomadenstämme Steppen geschaffen haben, um für ihre Herden Weideland zu schaffen, Baumschläge verbrannten. das nachwachsende Knieholz vernichteten und den ganzen Boden vollständig abgrasen ließen. In Frankreich hat man berechnet, daß die durch Überschwemmungen hervorgerufenen Schäden sich dort jährlich auf 89 Millionen Francs beziffern. Wenn man alfo in den Alpen- und Pyrenäendepartements durch Anpflanzung neuer Wälder den Ueberschwemmungen Halt gebieten könnte, würden die Flurschäden, außerordentlich verringert werden und dasLand jährlich vielleicht 80 Millionen ersparen, was der ErHaltung von 100.000 Äauernfamilien gleichkäme, die bei dem jetzigen Stande der Dinge wirthschaftlich zu Grunde gehen. m HöherLÄerth unschetnbartr Dinge. Die Zahl der Erfindungen, welche ihren Vätern die erhoffte goldene Ernte nicht nur nicht gebracht haben, sondern denselben zur Quelle bitterer Enttäuschungen geworden sind, ist Legion. Eine bemerkenswerthe Thatsache, die durch das Patentbureau in Washington in vollem Umfange dargetban wird, ist es, daß die Erfinder anscheinend geringfügiger Dinae im Allge meinen aus dem Erzeugnisse ihres Qki sies mehr Geld geprägt haben, als die Constructeure höchst sinnreicher Maschinen, deren Vollendung bedeutende technische Vorkenntnisse, jahrelanae an gestrengte Arbeit und große Geloopfer erheischte. Recht bezeichnend hierfür ist die Geschichte eines alten FarmerS Namens George A. Mitchell auS Turner in dem Prohibitionsstaate Maine. Der arme Teufel hatte ein Häuflein Buben, für welche er kaum die nothwendigsten Kleider zu beschaffen im Stande war und welche in unglaublich kurzer Zeit mit ihren Zehen durch die Schuhspitzen wuchsen. Um diesem Uebelstande abzuhelfen. schnitt er auS dünnemKupferblech schmale Streifen, die er von dem Ortsschuster an den Schuhspitzen zwischen Sohle und Oberleder befestigen ließ, so daß seine hoffnungsvollen Sprößlinge mit ihren Zehen nicht mehr an die Außenwelt zu dringen vermochten. Ein geriebener Geschäftsmann bekam ein Paar derartiger Schuhe zu Gesicht, erkannte den praktischen Nutzen von Turner's Erfindung aus den ersten Blick und bewog den Mann, ein Patent herauszunehmen, welches am 5. Januar 1853 bewilligt wurde. Darauf wurde die fabrikmäßige Herstellung der Schuhschützer in Angriff genommen und auS Turner's Nothbehelf daS stattliche Sümmchen van ca. $100,000 realisirt. Das Gebiet de? Schuhfabrikation berührt eine andere, ebenso einfache Erfindung, welche einen gewissen Heaton von Providence, R. I.. zum Vater hat. An Stelle der Knöpfe, deren unaufhörliches Abreißen die Fabrikanten wie das Publikum ärgerte, führte er die jetzt allgemein im Gebrauch befindliche Vefestigunzsvorrichtung ein, .die für ihn zur Quelle eines bedeutenden Vermögens wurde. Daß diese und ähnliche Erfindungen, welche einen praktischen, Werth hatten, goldene Früchte trugen, mag nicht überraschen; einigermaßen, befremden muß aber, daß dies auch bei absolut nutzlosen Dingen der Fall war. Ein Jeder erinnert sich wohl noch der l'igs in Clover", welche eine Zeit langem den Händen von Groß und Klein waren. Der Erfinder, ein gewisser Erandall, welcher dem Dinge wenig Werth beimaß, brachte das amüsante Spielzeug auf den Markt, ehe er sich ein Patent gesichert hatte. Die beifällige Aufnähme, welche die Schweinchen" fanden, spornte Andere zur Nachahme an und es wurden capitalkräftige Actiengesellschaften gegründet, welche die Fabrikation in großartigem Maßstabe betrieben und Reichthümer erwarben. Von Erandall wurde ein Proceß angestrengt, allein seine Nachahmer hatten das Fett von der Suppe geschöpft, ehe die Sache entschieden wurde; das Ding kam außer Mode und Erandall hatte' das Nachsehen. Das Fünfzehn - Räthsel-, welches auch in Europa in Hunderttausenden von Exemplaren abgesetzt wurde, ist ebenfalls nie patentirt worden, hat aber eine Anzahlen Fabrikanten zu reichen Leuten gernacht.' Sehr reiche Einkünfte brachte die Erfindung des vulcanisirten Gummi einem gewissen Goodyear. Vor dieser Erfindung konnte man Gummi nur in sehr beschränktem Umfange vtrwenden, allein der Genannte fand eines schönen TageS durch Zufall, daß Gummi, dem bei einer gewissen Temperatur ein bestimmtes Quantum Schwefel zugesetzt wird, sich in irgend eine beliebige Form bringen und bearbeiten läßt. Diese Entdeckung führte zu der unendlich vielseitigen Verwendung des Gummi, wie wir sie heute kennen. Der Erfinder -der messingnen Federn, welche die Lamvencylinder halten, bezog lange Zeit aus seinem Patent eine Jahres einnähme von 550.000 und einem Eisenbahnclerk Namens William A. Thrall brachte die Herstellung eines verbesserten Tausendmeilen Tickets $20.000 pro Jahr ein. Neuerdings ist eine Bicyclepseife paientirt worden, nach welcher die Nachfrage so groß ist, daß sie kaum gedeckt werden kann und deren Erfinder die riesige Summe von 5500 pro Monat aus derselben realisirt. Daß auch auf diesem Gebiete gar Mancher herbe Enttäuschungen ersahren hat, bedarf wohl kaum besonders betont zu werden; man muß eben hier, wie anderswo, eine kleine Dosis Glück haben. Allein daS Feld der Erfindungen zu beackern, lohnt sich wohl. Das hübsche. Sümmchen von mindestens 525.000 kann sich verdienen, wer eine tlasie erfindet, die sich nicht wieder

füllen läßt. Seit Jahren erhalten die Brauer berühmter Biere, die Fabrikanten von feinem Whisky u. s. w. von ihren Kunden Klagen ohne Ende, daß die mit den echten Fabrikmarken Versehenen Flaschen minderwerthige Getränke enthalten, und dies kommt daher, daß Fälscher sich der echten Flaschen zum Betrieb ihres lichtscheuen Gewerbes bedienen. Um diesem Unfuge zu steuern, ist auf die Erfindung einer solchen Flasche eine Belohnung von 525.000 bis 530,000 ausgesetzt worden. Mehrere Erfinder haben solche Flaschen bereits construirt, allein dieselben stellten sich zu theuer (auf ca. 52 pro Stück) und an diesem hohen Preise scheiterte ihre praktischeVerwendbarkeit; dZe Vorrichtung darf nicht höher als 2 bis 3 Eents pro Flasche zu stehen kommen, um aHrncin benutzt werden zu können. Wsr bzt Lust, die au5qelchriebene SWofcw ri verdienen? DaS Kabel durch den Stillen Ocean. Die Eonstruction eines Telegraphenkabels von Neu-Seeland nach Britisch Columbia ist jetzt endgültig beschlossen und wird durch englische und australische Capitalisten ausgeführt. Es wird in vier Abtheilungen gelegt: von Auckland auf Neuseeland zu den Norfolk-Jnseln 665 Kilometer, von dort bis Fanning-Jsland 2760 Kilometer, dann bis zu den FidschiInseln 1710 Kilometer, endlich von dort bis Vancouver in Britisch-Co-lumbia 5215 Kilometer. Die gesammte Länge dieses unterseeischen Kabels wird somit 10.350 Kilometer betragen, die Kosten werden auf ca. 57.500.000 veranschlagt. Mit welchen Schwierigkeiten überseeische Kabelgesellschaften zu kämpfen haben, erhellt aus einem Bericht der Commercial Eable Compann, der die Hazel-Hill-Station (Nova Scotia) betrifft. Obwohl die Einnahmen an sich befriedigend sein konnten, waren die Ausgaben doch so hoch, daß ein Gewinn ungewiß ist. Die Herstellungskosten eines Kabels betragen durchschnittlich 51250 auf die englische Meile (1609 Meter), die Instrumente, von denen einige sehr empfindlich sind, stellen sich auf 5250 bis 51000 für den Apparat und die Unterhaltungskosten auf jährlich 562.000. wozu noch die gleichfalls sehr kostspieligen Ausbesserungen kommen. - Eine einzige Expedition, die fehlschlug, kostete 5175.000, ein anderes für Zwecke des Unternehmens ausgerüstetes Schiff brauchte täglich 52.500. Bei einer unterseeischen- Eruption zerrissen gleichzeitig vier Kabel, ferner richteten Malsische, die sich im Kabel verwickelt hatten, Schaden an. In einem Falle verursachte ein gesunkenes Schiff et:en Briich des Kabels, auch Schiffsinler werden in seichtem Wasser leicht gefährlich. Hochseesischer, die mit ihren Netzen hängen bleiben, verlantn Entschädigung dafür, daß sie das ilabel nicht zerschnitten haben, um' ihre lnker und Taue zu retten. Ein Kabel wurde in böswilliger Absicht zerschnitten. Kabel, die zufällig in unIerirbiffe, oft mehrere Kilometer lange Spalten gerathen, sind verloren. Selbst das Landungsrecht in Frankreich kostete der Gesellschaft 549.000. während sie in England die Genehmigung für $5 bekam. Die Ausgaben für die Schiffe erfordern eine Summe von 5300.000 und die Unterhaltungskosten dafür, daß ein Schiff stets seeklar liegen muß, betragen auf den Monat 52500. " Wollköpfige Nonnen.

Einzig in seiner Art ist bis jetzt eine Anstalt im New Orleanser District Bienville. nebst derOrdesgemeinschast, welche ihr Hauptauartier darin hat. Es ist ein Kloster nebst Waisenhaus und Schulanstalt, und alle darin fastenden, betenden und Werke der Wohl thätigkeit verrichtenden Nonnen sind Farbige. Auch ist die ganze Gründung. mit allen bestehenden' oder noch anzulegenden Filialen, ausschließlich für die Farbigen bestimmt. Bemerkenswerth -ist auch die Geschichte dieser Anstalt. In den Tagen vor dem Bürgerkriege war dieses selbe Gebäude unter dem Namen Orleans Theater" bekannt und berüchtigt. Hier fanden die Quadronen - Bälle" statt, welche ein besonderes Product des Bodens von Louisiana sind. Der alte Ballsaal. wo einst die Halbwelt-Qua-dronen ihre frivolen Tänze tanzten, ist noch vollkommen erhalten und dient jetzt als Schlafgemach, nachdem er eine Zeit lang als Kapelle benutzt worden war. "In der Nonnenkapelle nahmen vor Kurzem wieder 16 farbige Mädchen oder Frauen aus verschiedenen Staaten, zum Theil auch aus Cuba und Mexico, den Schleier; doch waren nur 5 darunter, denen gar kein weißes Blut in den Adern rollt. Die Anstalt führt den Namen St. John Berchman - Asyl" (nach dem Jesuiten St. John Berchman, welcher nämlich ihr Schutzheilige? ist, wie denn das Ganze auch von Jesuitenvätern geleitet wird); auch ist sie als das Mutterhaus der Congregation der Schwestern der heiligen Familie" bekannt. Letzterer Orden hat wahrscheinlich nur noch ein einziges Seitenstllck auf der Welt .nämlich den in Baltimore gegründeten der Sists of Providence. Oblates os Mary-. Es wäre ein Irrthum, anzunehmen, daß der Orden in Louisiana irgend et was mit der Neger - Emancipation zu tbun gehabt habe. Wenigstens ist er chcht auf dieses aufgebaut fionbexn wurde schon 20 Jahre früher in New Orleans gegründet (am 21. November 184). Seine Gründerinnen waren vier freie farbige Frauen, deren zwei über den Ocean gekommen waren; auch eine geborene Französin war darunter, Frl. Alicot. Ursprünglich war blos beabsichtigt, junge und alte farbige Frauen im KatechismuS zu unterrichten. Mit der Zeit jedoch kamen ein Waisen- und InvalidenhauS und eine Academie für hv.z: Frauen" hinzu. Ledtere bat 150

junge farbige PenstonatsDamen a::s ihrer Liste. Im Hauptgebäude sind mehr als 90 farbige Waisenkinder untergebracht. Außerdem betreibt die Anstalt unmittelbar drei blühende Tag schulen an verschiedenen Plätzen der französischen Bezirke von New Orleans. Der Gemeinschaft im engeren Sinne gehören 60 Mitglieder an, ungerechnet eine stattliche Anzahl Novizen" und Postulanten". Der Orden hat außerdem in Opelousas, Donaldsonville und Baton-Rouge Zweiganstalten gegründet und will sich noch immer weiter ausdehnen. Jnteressant für 'unsere Tage der Frauenclubs u. s. w. ist es auch, daß diese Schwestern alle drei Jahre eine Oberin wählen. PhoSphat-Lager in Algier.

Eine Entdeckung weittragendster Bedeutung für Algier und die Mittel-meer-, ja noch entferntere Länder ist nun unwiderleglich festgestellt. Der Bergbauingenieur Pouyanne, die Professoren Pomel, Vicheur, Bloyoc u. s. w. haben nach mehrjährigen Untersuchungen nachgewiesen, daß Algier Phosphat-Lager ungewöhnlicher Aus dehnung und Mächtigkeit besitzt, wie sie sonst in der Welt nicht vorkommen. Von Westen nach Osten ziehen sie sich in gleicher Richtung mit der Küste in einer 45 bis 50 englischen Meilen betragenden Breite bis nach Tunis hin, wo diese Phosphat-Lager schon vom Professor ThomaS nachgewiesen wurden. Es dürfte das frühere Ufer des MeereS fein, daS in vorgeschichtlicher Zeit, dort den Boden bedeckt und eine ungeheure Menge vorsintfluthlicher Thiere aufgehäuft hat, deren Knochen ausgespült wurden und sich geschichtet haben, um zu einer dichten Masse zu werden. Diese Phosphat-Lager genügen, um nicht nur die Fruchtbarkett Algiers, sondern ganz Europas auf Jahrhunderte zu sichern. Bei Tebessa. unweit der tunesischen Grenze, ist die bergmännische Ausbeutung einigerPhosphatschichten begonnen worden. Es ist nach den dabei gemachten Erhebungen die Masse der abbauwürdigen Phosphate auf hundert Millionen Tonnen ermittelt worden. Dabei dürften die Lagerungen eine Länge von 300 biö 350 Meilen haben und sich noch an vielen Stellen Schichten finden, die abgebaut werden können. Welchen Werth diese Lager haben, geht daraus hervor, daß die Tonne Phosphate jetzt mit 42 bis 43 Frcs. bezahlt werden. Nun erklärt sich auch die außerordentliche Fruchtbarkeit Algiers und Tunis unter der RömerHerrschaft. Die Römer bewässerten die Felder, die nur der Feuchtigkeit bedürfen, um ohne Düngung jährhundertelang die reichsten Ernten zu liefern. Die Wasseranlagen sind noch überall zu erkennen, an einzelnen Stellen sogar wieder in Stand gesitzt worden, und zwar mit ausgiebigstem Erfolge, Durch die PhoSphat.Lager gewinnt Algier einen besonders als Ballast überallhin versendbaren Ausfuhrartikel. Die Ausbeutung der Phosphatschichten wird zahlreiche Arbeiter beschäftigen. Eisenbahnen und andere Unternehmungen hervorrufen und die Häfen beleben. In Algier aber kann, sofern wiederum Bewässerung eingerichtet wird, der Ackerbau einen ungeahnten Aufschwung nehmen. Oout Jnranve. Das Städtchen Pende? in Thurston County. Neb., hat in der Person von Fräulein Kate G. Horner einen weiblichen Arzt und diese Dame bekleidet zugleich das Coronersamt. Unweit von Silver City, sechs Meilen von Virginia City im Staate Nevada, ist eine stark goldhailtige Quarzader gefunden worden; die Ausbeute soll sich auf 5100 bis 5150 pro Tonne belaufen. In Brock ton, Mass., werden die meisten Curiositäten. welche Touristen in Alaska als Jndianerreliquien für theueres Geld erstehen, fabrikmäbig hergestellt. I m Staate Minnesota wird neuerdings eine Rückwanderung aus den Städten auf das platte Land constatirt. Der Staatscensus wel cher zur Zeit aufgenommen wird, ergibt, daß mit Ausnahme von Duluth alle größeren Städte während der icfe ten fünf Jahre nur wenig zugenom men und das Gros der Zunahme der Bevölkerung auf das Land entfällt. Von einem eigenthümlichen Mißgeschick ist die Familie Coombs in Kearny, N. I., betroffen worden. Bei einem Gewitter, das sich kürzlich über der Ortschaft entlud, traf ein Blitzstrahl ihr Haus und richtete mehrfachen Schaden an, doch schienen die Bewohner des Hauses mit dem Schrecken entkommen zu sein. Seit dem ist der älteste Sohn. Lcvison Coombs, seines Gehörs vollständig verlustig geworden und der Arzt bezeichnet einen elektrischen Schlag als die Ursache des Uebels. Nach Ausweis des letzten Berichts des Controleurs des Bundes Schatzamtes standen 967 Frauen und Mädchen im Dienste von National und Staatbanken, 1.733.772 Actien von Nationalbanken im Werthe von 5130.631.492 und 431.093 Staats-bank-Artien im Werthe von 533.074.712 befanden sich im Besitze von Frauen. Schätzt man die durchschnittliche Dividende dieser Actien auf 6 Procent, so ergibt sich für die Frauen unseres Landes ein Jahreseinkommen van rund 510.000.000 von Finanzin. stituten allein. ' Stimmt. Tante: Höre, Ella, es paßt sich aber gar nicht, daß Du Deinen Bräutigam ohne Licht die Treppe hinab begleitest Ella: Aber Tantchen, er ist doch mein Licht!" Zweideutig. Arzt (zur Gattin des-Patienten): Ich fürchte, liebe Frau, Ihr Mann verliert den Verstand." Gattin: Aber, mein Gott, wie ist denn daö möglich?"

Vom Tluttanve. JnKelbraamKyffhsuser und Umgegend erkrankten vor einiger Zeit auffallend viele Personen unter denselben Erscheinungen, als Schwäche, Schwere der Glieder, Entzündung der Augen. Man war g:neigt, Grippe anzunehmen. Bei der Section der Leiche e'nes dieser Erkrankten ergab sich Trichinose. Die Zahl der Erkrankten beläuft sich auf mehr als 200. Der Fürther Vol!sschullehrer Roth hat eine schöne Carriere gemacht. Vor zwei Jahren erwarb er an der Leipziger Universität den philosophischen und soeben noch den juristischen Doctor. lr. pliil. vt jur. Roth beabsichtigt, sich zunächst als Privatdocent in Leipzig zu habilitkren. Vor einigen Jahren machte ein Augsburger Volksschullehrer eine ähnliche Carriere. In Uelzen (Provinz Hannover) ist dieser Tage der Rechtsanmalt Justizrath Karl Siegmann in sein 102. Lebensjahr eingetreten. Der hochbetagte Herr ist seit 1826 in Uelzen ansässig und wohnt auch seit dieser Zeit, also jetzt 69 Jahre hindurch, in demselben Hause zur Miethe. Erst vor wenigen Jahren hat der Greis seine Praxis als Rechtsanwalt ausgegeben; in früherer Zeit war er als Mitglied der Zweiten hannoverschen Kammer wiederholt auch parlamentarisch thätig. - Unweit des Clubhauses des Iachtckubs in Kiew wurde aus dem Dnieper ein Sack aufgefischt, in welchem sich die in Stücke zerhackte Leiche Zachar Mizgiera's. eines stadtbekannten Greises, befand. Die Nachforschungen ergaben, daß die eigene Gattin des Greises, mit welcher er 26 Jahre verheirathet war, den gräßlichen Mord verübt hat. Sie ist geständig, daß sie ihn aus Haß, weil er sie mißhandelte, mit einem Holzbeil im Schlaf erschlaaen und dann zerstückelt babe. Der Nationalrath de Stopani aus Lugano machte neulich mit seinem Sohne auf dem dorrigen

See eine Segelpartie, als ein heftiger Windstoß das Fahrzeug zum Kentern brachte. Stopani ertrank, während sein Sohn sich retten konnte. Eine internationale Postmarke beabsichtigt der französische Handelsminister dem Weltpostverein zur Aufnahme in Vorschlag zu brin gen. Zweck dieser neuen Marke wäre, die Versendupg kleiner Geldbeträge zu erleichtern und Reisenden den Briefverkehr bequemer zu machen. Die neue Marke soll, falls der Gedanke Anklang findet, im Betrage von 23 Centimes ausgegeben werden und allentbalben Giltigkeit haben. Der Vorschlag geht dahin, es solle in Bern ein internationales Freimarkenbureau begründet werden, das die neue Marke herzustellen und den einzelnen Staaten in dem Verhältniß der Bevölke rungöziffer entsprechenden Beträgen zuzuweisen hätte. ueverdenTlcyeryerrsdienst, von dem die Person dS Ministerpräsidenten Crispr seit dem Mord versuch LegaS umgeben ist, werden folgende Einzelheiten mitgetheilt; 25 Po lizisten unter dem Befehl zweier Poli zeicommissare bilden das Crispi-Ge schwader, dessen Angehörige für diesen besonderen Dienst eine außerordentliche Zulage beziehen. Zwei Polizisten fol gen dem Ministerpräsidenten, wenn er aussahrt, in einem Miethswagen, der dem Geschwader den ganzen Tag zur Verfügung steht; die übrigen theilen sich ln die Ueberwachung der Umge bung und Zugänge derjenigen Orte, wo sich Crispi gewöhnlich aufhält, des Palazzo Braschi (Ministerium des In nern) und seiner Wohnung, zwischen Vm Gregorrana und Piazza Mlgnanelli. Um die Wohnung herum ist stets ein großes Aufgebot von Mannschaften in Uniform und bürgerlicher Tracht zu smden, von Via Slstlna und der spa nischen Treppe über die Piazza di Spagna bis zur Via Capo le Case stehen sie an zeder Straßenecke. Der britische Consul in Canton, ByronBrenan, macht über das Wüthen der Bubonenvest in seinem letzten Berichte die folgenden Mitthei lunaen: Es ist unmöglich, die Zahl der Opfer der Bubonenvest richtig abzu schätzen. In China werden Geburten, Todes falle und Heirathen nicht reg: strirt. Es gibt keine Gesundheitsbe hörden. Eine Seuche muß schon ziem lichen Umfang annehmen, ehe die Be hörden davon Notiz nehmen. Nach meiner Meinung sind in Canton und dessenVorstädten 50 bis 100.000 Menschen de? Pest erlegen. Das einziae Mittel, sich Informationen zu verschassen, bilden Nachfragen in den Sargläden, den Wohlthätigkeitsanstalten, welche die Armen gratis beerdigen, den Pesthospitälern und der Anstalt, die daS ganze Jahr hindurch Sterbende aufnimmt. . Die städtischen BeHorden Canton's haben absolut nichts gethan, um die Verbreitung der Seuche zu verhindern. Schließlich hat die Pest ebenso geheimnißvoll aufgehört, wie sie kam. Um ein Wiederauftreten zu verhindern, geschieht nicht?." I n S v a n d a u passirte der seltene Fall, daß ein Gerichtsvollzieher vor einem Gegenstande, der ihm allzu gefährlich erschien. Halt machte. Der Beamte pfändete bei einem Restaurateur und nahm wegen der Höhe der Forderung alles von Werth, was er vorfand. ' Da erblickte er 2 Artilleriegeschosse, die er sich jedoch nicht aneignete. Er stattete dagegen, Anzeige bei der Polizei, die der Sache näher trat. Die beiden noch mit Zünder versehenen Geschosse, 15 Centimeter - Granaten, wurden unter Aufwendung aller möalichen Vorsichtsmaßregeln confiscirt. Der Gastwirth hatte die Geschosse von einem Kanonier gekauft und gedachte sich davon ßiganenabschneider herstellen zu lassen. Die Angelegenheit wird für ihn, mehr aber noch für den Solbaten, 'der über Eigenthum der Militärverwaltung widerrechtlich verfügt hat, ei unangenehmes Nachspiel, ha-hm.

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