Indiana Tribüne, Volume 18, Number 340, Indianapolis, Marion County, 27 August 1895 — Page 2
Jndwna Tribüne.
Erfchrutt Täglich nnd Sonntagv. Die tZgltche Tribüne- kostet durch den Txi&tx M Cents per Woche, die eonntazS.Tribüne'ö CentZ per Woche. Seide usame 15 Cents der CentI per iTkonat. Per Post außerhalb de, k?tdt ,ugkschickt In Vorausbezahlung Z? per ahr. ernf 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 27. August 1895. Llcetylene ' Wie einst Ut Adept Johann Friedrich Böttger, als er Gold machen wollte, das Porzellan erfand, so hat jetzt ein Chemiker, der nach NordCarolina ging, um dortige Thonerde auf ihre Geeignetheit zur Herstellung von Aluminium zu prüfen, gleichfalls eine Zufalls-Erfindung gemacht, die weit lohnender zu werden verspricht, als das Product, worauf er aus war. Bei seinen Experimenten wandte er Coke und Kalt an und entdeckte, daß ine Verbindung derselben unter der Hitze eines starken elektrischen Strornes ein Product ergab, welches, in Wasser gestellt, ein vorzügliches Leuchtgas erzeugte. Durch vervoll kommnende Experimente überzeugte er Eapitalisten. daß diesesGas ein werthvoller Handelsartikel sein würde. Die Nockefellers erwarben die Eigenrhumsrechte auf das Product, das den Namen Acetylene erhielt, und es werden jetzt Anstalten zur praktischen Verwerthung desselben getroffen. So weit, so gut. Nun haben aber die AluminiumFabrikanten, darunter vornehmlich die Pittsburz Reduciion Company, welche in ihrer neuen Fabrik in Echota an den NiagaraFällen die electrische Kraft der Niagara Power Company benutzt, den Nachweis liefern zu können behauptet, daß sie bei ihrem Verfahren dasselbe Product entwickeln, welches zur Herstellung des neuen Leuchtgases dient. Sie beanspruchen deshalb das Erstlingsrecht aus die Acetylene-Erfin-dung. und wenn sie wirklich beweisen können, daß eine der Phasen des Pro- . cesses der AluminZum-Heistellung die Erzeugung von Acetylene ist, so werden die Rockefellers und die mit ihnen verbündeten Eapitalisten. welche fünf Millionen Dollars in das neueLeucht-gas-Unternehmen gesteckt haben sollen, sich auf die eine oder andere Art mi jenen abfinden müssen. Es heißt, daß ein Barren AcetyIm, in einen Eimer Wasser placirt, schöneres Licht hervorbringt als gkwohnliches Leuchtgas, und daß dasselbe nicht nur wohlfeiler wie letzteres ist, sondern auch wohlfeiler wie elekirisches Licht. Beruht all dies auf Wahrheit, dann kann sich Jedermann seine eigene Gasanstalt einrichten, seien GaZmeter selbst reguliren und sich ein: Masse Aerger ersparen, der sich jetzt ebenso regelmäßig einstellt, wie die monatliche Gasrechnung. Die Erfindung von Acetylene wird nicht nur für Diejenigen, welche dasselbe im Großen herzustellen vermögen, eine Quelle riesiger Profite werden, sondern auch den Erzeugern von elektrifcher Kraft zu Gute kommen, da die Herstellung des neuen Leuchtgases die Nachfrage' nach jener bedeutend vermehren wird. Ter Weinbau der Wett. Die von der Philomatischen Gesellschaft zu Bordeaux kürzlich eröffnete Ausstellung enthalt auch eine für die Weinproducenten sehr lehrreiche Abtheilung. Nicht nur die berühmten Weine der Bordeauxdistricte, sondern jene von fast allen weinbauenden Ländern können daselbst einem vergleichenden Studium unterzogen werden. Von besonderem Interesse ist eine von dem Ausstellungs-Comite herausgegebene Skizze über den Weinbau in der ganzen Welt, deren wesentlicher Inhalt hier angegeben werden mag. Danach kann die gesammte Weinproduction der Welt jetzt auf jährlich 130 Millionen Hektoliter veranschlagt werden, was gegen die vor wenigen Jahren gemachte Abschätzung eine Vermehrung um mehrere Millioneu Hektoliter ausmacht. So wurden in Italien und Spanien Olivenbäume ausgerodet und an ihre Stelle Weinreben gepflanzt; Australien und Californien haben den Versuch gemacht, Medoc-, Burgunder und selbst ChamPagnerweine bei sich einzubürgern; Nußland ha! in seinen südlichen Gouvernements die Zahl der Wewstöcke bedeutend vermehrt; die argentinische Republik. Chile, Brasilien. Mexico. Portugal, Algier und Tunis haben den Noah-Stock in großer Anzahl angepflanzt. Die Skizze constatirt des Weiteren, daß wohl die Quantität des angebauten Weines in den letzten Jahren zugenommen, dafür aber dessen Qualität dielfach im Sinken begriffen sei, ganz abgesehen von der ngeueren Menge der seit einiger Zeit in Umlauf gesetzten gesundheitsschädlichen Kunstweine. Erwähnenswerth ist die Bemerkung, daß sich für viele Länder der Weinbau als nicht lohnend erwiesen habe. In einigen Ländern, wie Spanien, Portugal und Italien, bat sich zwar in den letzten Jahren in Folge gesteigerter Aussuhr die Weincultur gut rentirt, für andrre hingegen, wie beispielsweise Australien, ist der Weinstock heute von keinem Nutzen mehr, so daß sich entweder der Staat genöthigt sah, der Weinbauern Geldhilfe zu leisten oder die Weinstöcke ausgerissen wurden,' um anderen Culturen Platz zu machen. AuS all' dem Gesagten zieht der Verfasser der Skizze den Schluß, daß der französische Weinbau bei Entfaltuna der nothigen Umsicht und der ae hörigen Mittel die Concurrenz der ausländischen Weine nicht zu fürchten brauche und daß somit Frankreich die Weinbaukrtse, Die es jetzt durchzuma cben .hat, wenn mit Ausdauer und Energie dagegen gearbeitet wird. überwinden tztz
Der Kamps um die Speckseite. In Dumnow, einer kleinen Stadt in Esse?, fand dieser Tage die jährliche Bewerbung um eine Speckseite statt für solche Ehepaare, die ein Jahr und einen Tag nach ihrer Ehe ohne Zank und Zwist verbracht haben. DaS ist ein alter Brauch, der sich in den Formen einer ordentlichen GerichtsverHandlung abspielt. Der Nichter erscheint in scharlachrothem und schwärzem Gewände, auf der Geschworenendank sitzen Junafrauen und Junzge sellen und sowohl die Bewerber, die zu persönlichem Erscheinen verpflichtet sind, als auch die Geber der Speckseiten bestellen, Vertheidiger, welcher wie die learaed coiinsela" der jaw courts" in Talar und Perrücke auftreten. Das größte Interesse unter den concurrirenden Paaren erregten Sergeant-Major Daniel Baker und seine Frau. Er ist ein großer stattlicher Mann von über 60 Jahren, der sich in der dunkelblauen und goldverzierten Uniform eines Jnstructors an der polytechnischen Schule vortrefflich ausnimmt. Er trägt sechs Kriegsmedaillen auf der Brust, denn er hat, wie sein Anwalt ausführt, mit hervorstechender Tapferkeit in der Krim und gegen die indischen Meuterer gekämpft und ist im Kriege gegen die Letzteren sogar schwer verwunde! worden. Als er nach langen Kriegsjahren Heimkehrte, wurde er Sergeant-Major der yeonien oi the Ouard. Seiner nunmehrigen Frau begegnete er bei einem Picnic im December 1893 zum ersten Male, sie war damals HospitalPflegerin, und drei Wochen spater war daö in den Jahren ungleichartige Paar Mann und Frau. Der Vertreter des PaareZ erbot sich zum Beweise, daß letzteres in der ganzen Zeit sehr glücklich miteinander gelebt hätte. Eine große Menge von Zeugen war bereit, diese Behauptung zu bestätigen. Nun begann daö Verhör des alten KriegerZ. Er erklärte auf das Bestimmteste, daß er keinen Grund habe, den etwas eilig unternommenen Schritt zu bereuen, und er erachte sich deshalb zu einer Speckseite vollauf für berechtigt. Diese Aussage genügte natürlich der Jury nicht, sie wollte sie von Frau Baker bestätigt wissen. Es entspann sich deZ. halb folgende Unterhaltung zwischen ihrem Sachverwalter und ihr: Haben Sie je den Schritt bedauert, den Sie gethan haben?- Niemals!" Haben Sie kein Verlangen, ZU Ihrer alten Beschäftigung als Hospitalpflegerin zurückzukchren?" O nein, danke bestens!" Diese in schlemischem Tone gebene Antwort wurde von dem zahlreichen Publikum mit herzlichem 'Lachen aufgenommen. Nun begann das Kreuzverhör der Bewerber seitens des Anwälte? der Gegenpartei. Dabei machte der Serg?ant-Major das beschämende Geständniß, daß er an die Speckseite 'dachte, als er Miß Horner heirathete. Aha", rief da triumphirend der examinirende Anwalt, Sie hatten also in Auge auf das Mäd chen und das andere aus den Schin Uni" Schärfer war das Kreuzverhör der Frau SeraeantMaZor. Sie
leuanete. aewußt zu haben, daß sie auf dem Picnic ihren nunmehrigen Gatten treffen würde. Aber sie gab ohne Erröthen zu, daß sie nach ihm aus dem Fenster zu schauen pflegte und sich in ihn sofort verliebte, obwohl sie von ibm aebört batte. daß er sich im Felde zu verloben gewohnt war. Schließlich gab sie im überzeugendsten Tone die Versicherung ab, daß sie nicht wieder in den ehelosen Stand zurücktreten möch te. Nach diesem erschöpfenden Verhör war kein Zm'.:fel mehr statthaft, daß das Paar sich eine Speckseite redlich erworben babe. eS wurde von der Meng: jubelnd herumgetragen und zum Gegenstand scherzhafter SjOalto nen gemacht. Doch auch die beiden anderen Bewerber konnten die Berechtigung ihrer Ansprüche auf eine Speck, seite darthun und wurden vom Publlkum mit denselben Ehrenbezeugen be dacht. Der?!ortyropLoom. Eine , technische Umwälzung, die nicht ohne wirthschaftliche und sociale Rückwirkungen bleiben wird, steht der Baumwollindustrie bevor. Nat mehrjährigen Versuchen ist eine .Maschine erfunden worden, die wiederum mehr menschliche Arbeitskräfte entbehrlich macht. Diese neue Maschine, der mechanische Webstuhl NorthropLoom" von James I. Northrop erfunden verbessert die bisherigen Webstühle derartig, daß in Zukunft ein Weber mindestens 16 Webstühle bedienen kann und in der Woche 4700 Meter Zeug herstellt. Die Vorrichtung, durch welche sich diese Webemaschine am augenfälligsten von den bisher benutzten Webstühlen unterscheidet. ist ein Magazinspulrad, das gefüllt vierzehn volle Spulen enthält.' Von diesem wird dasSchisfchen selbst thätig, während die Maschine in vollem Betriebe bleibt, mit einer neuen Spule versorgt, sobald die alte abgelaufen ist. Die bis jetzt gebrauchten Webstühle enthalten immer nur eine Spule. Sobald diese abgelaufen ist. muß der Webstuhl stillgesetzt, das Schiffchen herausgenommen, eine neue Spule hineingelegt und der Faden eingefädelt werden. Diese zeitraubende Arbeit ist durchschnittlich alle fünf bis zehn Minuten nothwendig. Der Northrop-Webstuhl wird auf einmal mit 14 Spulen gefüllt, legt selbstthätig eine volle Spule an Stelle der leeren in das Schiffchen und fädelt selbst ein. Um 14 Spulen zu verarbeiten, braucht der Weber an der neuen Maschine nur einmal das zu thun, was er an der alten 14. Mal und viel mühsamer thun mußte. Zu alledem kommt noch die höchst wichtige Neuerung eineö anderen Mechanikers, Chaö. F. Roper, durch die der Webstuhl selbstthätig still steht, sobald ein Faden der Kette reißt oder der Faden c Schiffchens versagt, oder die Spulen sämmtlich abgelaufen sind oder . .. i r n. - !jti irgeno kiwas lonirivie nirni in i-iro
nung ist. Dadurch wird dem Weder der aufreibendste Theil seiner Arbeit abgenommen: das unaufhörliche, alle Sinne anspannende Aufpassen. Der neue Webstuhl bedarf der ständigen Beaufsichtigung so wenig, daß derselbe währeid der Mittagsstunde und eine Stunde nach Schluß des Arbeitstages noch in Betrieb bleiben kann, obwohl kein Weber mehr in der Fabrik ist. Wenn der Weber Mittag hält oder Feierabend gemacht hat, so braucht sein mechanischer College nur mit einem Vorrath von vollen Spulen versehen zu sein, um auf eigene Faust der Tagesleistung noch ein hübsches Stück hinzuzufügen. Auch ohne die leitende Menschenhand liefert er ein tadelloses Gewebe, und seiner einsamen Automatenarbeit haftet kein anderes Risiko an. als die Gefahr, daß die Maschine durch Eingreifen ihrer eigenen Einrichtungen in der Vollendung ihrer Arbeit gestört wird. Diese Schilderung der Leistungsfähigkeit dieser Maschinen klingt fast wie eine Nerberrlickuna eines Wunders der
Technik aus der Bellamrschen Zukunftswelt. Indessen bei den Ardettern, die den Wettbewerb dieser Maschine zunächst verspüren werden, darf man wohl ein übertriebenes Urtheil nicht voraussetzen. Das Organ des amerikanischen Textilarbeiterverban des .Narn and Cloth" spricht sich über diese Maschine folgendermaßen aus: Der Northrop-Loom wird die Weberei der einfachen Baumwollenstoffe umgestalten. Abgesehen von der größeren Anzahl von Webstllhlen. die jeder Weber zu beaufsichtigen hat. ist die Leistungsfähigkeit jedes Webstuhls durch eine fast ununterbrochene Thätigkeit erhöht worden, während zugleich eine bessere Beschaffenheit des Gewebes gewährleistet ist durch die selbstthätige Stillsetzungsvorrichtung, die jene kleinen Unvollkommenheiten verhindert, deren Ausmerzung jetzt so viel Zeit kostet. Wie dieses Blatt weiter feststellt, hat sich der North-rop-Loom" in der Praxis trefflich bewährt. .Während jetzt ein Weber 15 bis 20 Stühle bedient gegen 6 bis 7 sonst wird er sicherlich bald eine noch größere Anzahl bedienen, indem man ihm einen toben oder ein Mädchen zur Seite gibt, um die Magazine mit Spulen zu füllen Gemeinnütziges. Gelb gewordene Gummi k r a g e n und Stulpen reibt man mit einem in Terpentinöl getauchten Baumwollbäuschchen und setzt sie hinterher der Sonne aus. Entfernung von Rostflecken. Bei Weiwaaren: Del Fleck wird gründlich mit heißer concentrlrter Weinsteinlösung behandelt, dann ebenso gründlich in kaltem Flußnasser ausg:schwenkt. Gefärbte Stoffe n Baumwolle und Wolle: Auf den Fleck wird ein Tropien von einem brennenden Talgl'cht fallen gelassen und beides in concentrirter. Phosphorsaurer Natronlösunz ausgewaschen. Je älter der Fleck, desto gründlicher muß gewaschen werden. Bei echtfarbigen Stoffen kann man Weinsäure oder Chlorkalk anwenden. Bei Seide und Atlas: Bei sehr feinen Stoffen wird kaum etwas helfen; läßt es jedoch die Farbe zu, so wird der Fleck mit starkem Essig befeuchtet, eine Zeit lang mit Buchenholzafche bedeckt gelassen und endlich in starkem Seifen Wasser ausgewaschen. Einen abwaschbar en Ueberzug für Gypssiguren erhält man, indem man 3 Theile Aetzkali in 36 Theilen heißen Wassers auflöst, 9 Theile Stearinsäure hinzufügt und den dadurch erhaltenen Seifenkuchen mit derselben Quantität Wasser und 93procentigen Alcohol verdünnt. Die warme Lösung wird auf den warmen Gypsguß mit einem nassen Schwämme aufgetragen und nach einigen Stunden noch ein zweiter Anstrich gemacht. Der Ueberzug wird aber noch schöner, wenn man an Stelle des Kali ein entsprechendes Quantum Ammoniak verwendet. Alte Gypsglisse müssen erst mit einer Aetzkalilösung gereinigt werden. Um Sammet zu reinigen, bürste mau denselben frei von Staub und reibe ihn darnach mit feiner trockener Kleie ab, die, wenn sie ein schmutziges Ansehen bekommt, so lange erneuert werden muß, bis der Sammet sauber ist. Sehr unsauberen Sammet reibt man mit einer zolldick geschnittenen Brotrinde und zwar mit der Krumenseite; man thue dieses vorsichtig, aber mit fester Hand und erneuere die Rinde so oft als es nöthig ist. Glastinte. 15 Theile Terpentin, 10 Theile Schellack. 3 Theile venet. Terpentin, 3 Theile seiner Kienruß ergeben eine, selbst durch Wasser nicht verlöschende Tinte. - Fliegengift. Das InsektenPulver gilt als sehr wirksames Mittel zur Vertigung der Fliegen. ES gibt in der That kaum ein bequemeres und schneller wirkendes Mittel, elnZim. mer vollständig von den lastigen Plagegeistern zu befreien, als feinst gemahlenes Insektenpulver. Am zweckmäßigsten zerstäubt man in den Fenstern des Zimmers in kurzen Zwischenräumen mittelst Spritze daS Pulver, wobei man das Mundstück der Spritze nach oben richtet. Es ist eine offene Frage, ob .nicht gewisse Bestandtheile des Pulvers ein Lockmittel für die Fliegen sind; jedenfalls streben dieselben, sobald mit dem Zerstäuben des Pulvers begonnen ist. in Schaaren dem Fenster zu. In nicht mehr als 10 Minuten sind die Fliegen theils qetödtet, theils betäubt, und zwar bleibt ihnen nicht die Zeit, sich in die dunkleren Theile des Zimmers, zurückzuziehen, vielmehr liegen sie in Massen' auf dem Fensterbrett, von dem sie zusammengekehrt werden können. Daß natürlich nicht jedeS als Jnsektenpulver" feil gebotene Präparat diese eclatante Wirkung besitzt, . braucht wohl kaum bemerkt zu werden; dieselbe wurde sietS mit Riedelschem Insektenpulver feinster Mabluna beob-
achtet, doch hat wohl jedes andere aus kleinen geschlossenen Blüthenköpfchen von Chrysanthemum cinerariäfolium durch sachgemäße Mahlung gewonncne echte Insektenpulver die gleiche Wirkung. Reinigen blindgeworden e r F e n st e r. Die Fenster werden vollständig klar, wenn man sie mit in Regenwasser getauchten Brennnesseln scheuert und darnach spült. Gläserne Gefäße, in denen ölige, fettige Substanzen aufbewahrt gewesen, reinigt man am besten mit Lauge, die von Buchenholzasche aewonnen wurde, wodurch eine Emulsion deS Fettes hervorgebracht wird. Flaschen, in denen Bier, Wein oder Essig war. werden durch Cokeö, jedoch Fischgläser, in denen sich aus dem Wasser Ränder von Kalk gebildet haben, am besten durch verdünnte Salzsäure wieder klar gemacht. Auch durch scharfen Essig läßt sich derselbe Zweck erreichen. Kartosfelprobe. Um die Qualität der Kartoffeln in rohem Zustände zu untersuchen, gibt es ein sehr einfaches Mittel. Man zerschneidet eine Kartoffel in Hälften und reibt dann die Schnittflächen aneinander. Kleben beide Stücke zusammen und zeigt sich an den Rändern und der Oberfläche leichter Schaum, so ist die Kartoffel mehlig und von guter Beschaffenheit; fließt dagegen bei leichtem Druck Wasser auS, so ist dies ein Zeichen, daß die Kartosfelfrucht sich schlecht kochen und wässerig zu Tisch kommen wird. Die Qualität der Kartoffeln nach der Farbe des Fleisches zu beurtheilen, ist sehr schwierig. Catsup-Senf. Man kocht geschälte und in Stücke geschnittene Aepfel. welche sich gut zu Brei eignen, mit etwas Wasser weich. Man nimmt gleiche Theile von diesem Mus und Weinessig, fügt auf 4 Pfund Aepfel ein Pfund Zucker bei. versetzt die Masse mit einem Eßlöffel voll gemahlenen Zimmet, Gewürznelken. Pfeffer. Salz und nach Belieben ebenso viel geröstetem Senfmehl und kocht Alles zusammen eine Stunde. Ist der Brei fertig, so wird er. n'öthigenfallS mit Essig verdünnt, durch ein seines Sieb getrieben und dann sofort in we'lthals.ge kleine Flaschen gefüllt, welche gut verkorkt werden. UM Theerslecke oder Oelfarbenflecke aus Kattun oder auS WeißWaaren zu entfernen, befeuchtet man sie mit Wasser, reibt sie mit bestem Terpentinöl ein. bedeckt sie mit Filtriroder unsatinirtem Löschpapie? und überfährt dies mit einem heißen Plätteisen, worauf der Stoff mit warmem Seifenwasser auszuwaschen ist. Bereitung vor? Black b er-ry-Brandy. Zu einer Gallone zerstampft man vier Quarts (oder auch mehr) gute Brombeeren, preßt sie nach einiger Zeit, fügt zu dem Safte ein Quart reinen Alkohol, Zimmet und Nelkenpfeffer, von jedem ein Viertel Unze, Gewürznelken, und Muskatnuß von jedem ein Achtel Unze und löst nach Belieben ein halbe? bis ein Pfund Zucker in hinreichend Wasser auf, um mit der vorigen Mischung eine Gallone zu machen. Nach einiger Zeit gieße klar ab auf kleinere Flaschen. kanadische Strandräuber. An der Küste von Nord-Afrika. im malayischen Archipel und in anderen exotischen Meeren gehören Piraten und Strandräuber heutigenTages durchaus nicht zu den Seltenheiten; daß es aber auch unter den kanadischen Küsten- und Inselbewohnern, viel Gesinde! gibt, welches vom Raube lebt, dürste wenig bekannt sein. Besonders treiben die Kerle in der schmalen Meerenge von Belle Jsle. nördlich von New Foundland, welche die von Europa nach dem St. Lawrence - Strom bestimmten Schiffe in den Sommermonaten Passtren, ihr Unwesen. Zum Theil wohnen die Piraten auf Belle Jsle selbst, aber sie kommen auch von New .Foundland. Labrador. New Brunswick und Nova Scotia. angeblich um den Fischfang zu betreiben: in Wirklichkeit haben sie es jedoch auf Raub abgesehen. Bei dem regen Verkehr und aus Furcht vor Strafe hüten sich die Kerle wohl, Schiffe direct anzugreifen; befindet sich aber ein Fahrzeug in Noth, dann kommen sie von allen Seiten herbei, um zu plündern. Wenn, was in jenen Breiten leider nicht zu den Seltenheiten gehört, ein Schiff auf den zahlreichen Klippen scheitert, fällt es ihnen unfehlbar zur Beute. Die Mannschaften solcher Schiffe haben gewöhnlich genug mit der Rettung des nackten L.'öens zu thun und , können sich um die Cargos nicht kümmern. Die mit allen Untiefen und Klippen der verrätherischen Küste aus das Genaueste vertrauten Strandräuber wissen dies und wenn immer ein Schiff Nothsig nale zeigt, sind sie bei der Hand, nicht um zu retten, sondern um zu rauben Sollte die Bemannung nicht gute Miene zum bösen Spiel machen, dann hätte sie von fren verwegenen Gesellen das Schlimmste zu befürchten; sind die Kerle doch bis an die Zähne bewaffnet und scheuen sich selbst vor einem Kampfe mit einem kanadischen. Zoll kutter nicht, wenn sie auf einer Schmuggelezpedition! abgefaßt werden. Die Strandräuber sind so frech, daß sie selbst gute Belohnungen, die ihnen für das Bergen von Cargos gestrandeter Schiffe angeboten werden, mit der Erklärung zurückweisen, daß es ihnen um das Ganze und nicht einen Theil zu thun ist. Diese Erfahrung machte kürzlich Capt. Daly von dem Dampfer Mezico", der in der vorgenannten Meerenge auf Klippen gerathen war. Kaum war seine precäre Lage bemerkt worden, als zahlreiche Schooner herbeisegelten. Capt Daly versuchte mit den Kerlen zu unterhandeln,-allein er wurde verlacht und .während er sich mit seinen Leuten an's Land rettete, plünderten die Strandr'auber sein Schiff. Selbst die Kleider und sonstigen Habseligkeiten der schiffiörüchigen Matrosen schleppte das Gesinde! 'davon und Capt. Daly fand sväter
auf einem, Boote einen Theil des gestlhlenen Gutes. Jeder Versuch, die Strandräube? dem strafenden Arm der Justiz zu überliesern. ist erfolglos geblieben, denn die Kerle haben zahlreiche Schlupfwinkkel, welche den Capi tönen der Zollkutter unbekannt sind und wohin ihnen Niemand folgen kann. Man hat um Absenkung eines Kanonenbootes nach jenen Gewässern ersucht, allein ein solches wäre gegenüber den schnell segelnden Schoonern. die nur geringen Tiefgang haben, machtlos. Nur wenn die Strandräuber mal auf ein gestrandetes Schiff stoßen, dessen Capitän eine zahlreiche und wohl bewaffnete Mannschaft zur Verfügung hat und sich vor einem b!utigen Kampfe nicht scheut, laufen sie Gefahr, den verdienten Lohn zu erhal: ten. Im .Winter, wenn dickes Eis und wilde Stürme ihre Inseln unwohnbar machen, leben die Räuber von den Früchten ihrer Streifzüge.
Vom Jnlanve. Der Schooner Albert W. Black" brachte dieser Tage eine Ladung von 105 Schwertfischen, von denen jeder über 200 Pfund wog. In 64 Counties des Staates Texas gibt es keine Zeitungen und in 15 Counties ist nicht einmal ein Postamt zu finden. In der Stadt New York sollen demnächst Versuche mit einer automatischen Brief-Registrirungsmaschi ne gemacht werden. Die New York & Gast River Gas Company hat in ihrem Etablissement in Ravenswood, Long Island City, den größten Gasbehälter unseres Landes; derselbe faßt 5.000.000 Ku. bikfuß. Wenn derselbe vollständig gefüllt ist, ragt er 240 Fuß über die Erdoberfläche empor. Der Behauptung ein es Cheyenne-Häuptlings zufolge lebt der Indianer, welcher den General Custer getödtet hat, auf seiner Besitzung unweit von Fort Reno. Er ist ein kleiner Kerl, dessen Leib mit Wunden, die er in vielen Kämpfen mit Weißen er.halten hat, förmlich bedeckt ist; von dem Verkehr mit Bleichgesichtern hält er sich vollständig fern. Beim Reinigen eines Vrun nens aus der Farm von Cbarles Prickett bei Montgomery, Ala., wurde dieser Tage ein irdenes Gefäß mit Butter gefunden, welches Frau Prickelt vor 5 Jahren hatte hineinfallen las sen; die Butter befand sich noch in vorzllglichem Zustande. Vier Globe Tratters". die Prager Alois und Ludwig Neuwirth, der Berliner Bernhard Feldmann und der Hamburger Max Jsenburg haben dieser Tage von New York aus einen Spaziergang um die Welt angetreten. Derselbe wird 2 Jahre dauern und ,will das vierblätterige Kleeblatt während dieser Zeit unseren Continent durchqueren, Japan, China und Sibirien besuchen, sowie einen Abstecher nach der alten Heimath machen. Der achtjährige Herman Ackermann in Wilmington, Delaware, ist am Genusse eines Stückes AnanasTorte gestorben, bt er in einer Backerei gekaust und für einen Cent erhalten 'hatte, weil isie abgestanden" war. Die 14 Jahre alte Schwester des Knaben aß ebenfalls von der Torte, erkrankte schwer, kam aber mit dem Le. ben davon. ? Von einer Horde fanatischer Prohibitionisten wurde dieser Tage die Weinstube des Hotels Orleans jn Spirit Lake, Iowa, durchsucht und eine Quantität trinkbaren Stoffes vernichtet. Die Eigenthümer des Hotels waren über diese Handlungsweise so empört, daß sie sofort das Hotel schlössen und ungefähr 75 Gäste desselben, darunter Bundessenator Gears und Congreßmann H.-n-derson, zwangen, sich anderweitig ein Unterkommen zu suchen. Frau Jameö Herring, welche unweit von Lancaster, Ky., ansässig ist, hat kürzlich ein drohlrcheS Aben teuer mit ihrem Haushunde gehabt. Die Frau muß sich eines vollen &bisses künstlicher Zähne bedienen und als sie dasselbe eines schönen Morgens in Benutzung nehmen wollte, war eS verfchwunden. Alle Nachforschungen blie'ben vergeblich und die verschiedensten Vermuthungen wurden über das Vrschwinden des Gebisses laut, alS ein Knabe der Frau Herring den HauSHund als 'den Schuldigen herbeischleppte. DaS Thier hatte mit tom Gebiß gespielt und dasselbe war in seinem Maule stecken geblieben. Die scheltende Frau ohne Zäbne und der heulende Hund mit dem künstlichen Gebiß sollen einen überaus komischen Eindruck gemacht haben. Far Rockaway hat eine merkwürdige Art von Knüppelgarditen. Neulich vor Tagesanbruch überlelen vier maskirte Kerle den dort!gen Polizisten Daniel Shay, bedrohten ihn mit einem Revolver und nahmen ihm dann Knüppel und Revolver ab. Man wies ihn an, heimzu. gehen, aber Shay suchte andere Poltzisten. doch waren die Straßenräuber verschwunden, als man ihnen nachspürte. Der Ueberfall gäbe ohne Zweifel Stoff zu einem Lustspiel. Die Schaluppe JDnfy Son" traf dieser Tage in Fall River mit eine? ungewöhnlich groben Ladung von. Schellfischen ein. Unter derselben zeichnete sich 'durch seine ungewöhnliche Größe ein Fisch auS, der 350 Pfund wog und der von dem 16 Jahre alten Gabriel Ward gefangen war. Das gewaltigeThie? hatte mit einem Schi, ge seines Schwanzes das Boot deS Jungen am Stern emgeschlagm und der Bursche wäre wobl 'elend ertrunken. venn ihm nicht die Mannschaft deö umy on" in femer Noth zu Httse gekommen wäre. . Schin und rein ' Voll daö Haus stets fein ! ' Die besten Oürften kauft an bei p. Ochnedel, 420 Oft MeCarty Otrast.
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Keine andere Kch oemW ihn Arbeit stgut.
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ll8tratt in Kaien TUE Vom VnSranve. Einen originellen Prozeß hat das Londoner Syndicat der Theaterdirektoren gegen die bekannte Schauspielerin Cissie Lostus vom Palace-Theater angestrengt. Miß Lostus. die übrigens die legitime Gattin des Führers der irischen Nationalpartei McCarthy ist, parodirte nämlich Sarah Bernhardt als Ghismonda". und der Direktor des Theaters. an dem die französische Tragödin zur Zeit gastirte. fühlte sich dadurch, wie er angibt, moralisch und financiell" geschädigt. Der 20jährige Schuh' macher Carl Kossany mischte sich in der elterlichen Wohnung, No. 4 Rothneusiedelstraße in Wien, in einen Streit zwischen' Vater und Mutter und nahm während desselben für die Mutter Partei. Darüber erbittert. noa der Vater ein Messer und brachte dem Sohne mit demselben einen Stich in der linken Leistenbeuge bei und durchschnitt die Hauptvene. Der Schwerverletzte starb kurz darnach an Verblutuno. Petersburger Blätter meldeten dieser Tage, dafc die allgemeine Schulpflicht in mehreren Gouvernements eingeführt werden soll. Das klingt so zuversichtlich, als ob es in der That nur eineö solchen Beschlusses bedürfe. Wie die Verhältnisse in Wirklichkeit sind, zeigt eine Stichprobe. Im Gouvernement Chersson, das cullureu von den russischen Gouverne ments vielleicht am weitesten entwickelt ist, befinden sich 1527 Schulen mit 84.338 Schülern. Mehr als drei Äiertel e? Kinder müssen obne Unter richt bleiben, weil es an Schulen fehlt. In den anderen Gouvernements sind , ; . m i 'rr v . oie neryallNlsje noa) lraurlger. (Sine ae wisse Anna Porte, in Paris, von ihrem Geliebten Jusseme, ernem Trunkenbold, gefährlich bedroht, flüchtete sich zu dem Grafen Augueville de Beaumont. einem herabgekommenen Edelmann? uralten Geschlechtes, der mit seiner Maitresse Juliette, der Freundin Anna's, im cachvarduse wohnt. Jusseme ver folgte Anna, und da der Graf ibm den Eintritt verweigerte, faßte ihn der Unhold und schnitt ihm mit einem Rasirmesser die Gurgel bis an den Halswirbel durch. Die beiden Mäd chen hatten sich inzwischen im Schlaf ztmmer eingeriegelt. Jusseme sprengte die Thur und schon Anna ,wel Ku gn in die Brust, worauf er sich über ihrer Leiche todtete. Das historische Schloß von Amboise ist in den Besitz des Herzogs von Aumale übergegangen, der es von seinem Neffen, dem Herzog von Orleans, gekauft hat, um vorerst seinen alten Waffenbrüdern der afri kanischen Feldzüge, denen das Glück Nicht hold gewesen, ein Asyl zu bie ten. Wenn der Tod dann die Reihen der alten Haudegen gelichtet hat, soll das Schloß, rn em Museum umae wandelt werden und endlich in den Besitz der Stadt Amboise übergehen. Jn diesem Schlosse starb König Karl VIII.; hier wurde das Edict von Amboise am 19. Mai 1563 erlassen. das den Hugenotten sreie Reliaions Übung gewährte. Von 1848 bis 1852 weilte Abdel-Kader darin als Gefangener. Seither wurde das Schloß nicht mehr bewohnt und ent hält fast gar keine Möbel mehr. Nach dem Sturze Louis Philippe's wurde das Schloß durch die Republik confiscirt und erst 1872 wieder der Familtt Orleans herausgegeben. Der sardische Ort Sedilo (Provinz Cagliari) wird seit geraumer Zeit von , einem gefährlichen Briganten NamenS Pinna beunru higt, 'der durch die Schreckensherrschaft, die er über die Gemüther der Bevölkerung ausübt, bisher alle Versuche der Sicherheitsbehörde, seiner habhaft zu werden, vereitelt hat. Zahlreiche Einwohner gewähren ihm aus Furcht vor seiner Rache Schutz und Unterstützung. Neuerdings glaubte Pinna, daß der Bauer Piccone Spionendienste gegen ihn verrichte, und drohte ihm wiederholt Vergeltung an. Vor wenigen Tagen führte er seine Drohungen aus. indem er den Piccone, der im Felde . nahe dem Fluß Tirso arbeitete, mit einem Büchsenschuß verwundete. Der Angegriffene setzte sich mit Hülfe seines Hundes zur Wehr, und andere Bauern aus den benachbarten Feldern eilten herbei. Keiner aber wagte die Hand' gegen den gefürchteten Pinna zu erheben, sodaß dieser vor den Augen eines ; unthätigen Zuschauerkreises fein Opfer vollends tödten und hierauf mit dem Messer grausam verstümmeln ; konnte.' Dann ' verschwand der Missethäter unbehelligt im nahen Walde, mit dem Bewußtsein, daß er durch die scheußliche Rachethat die Sicherheit -seiner Bri'gantenstellung fieuerdinaL b.esestiat babe.
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