Indiana Tribüne, Volume 18, Number 339, Indianapolis, Marion County, 26 August 1895 — Page 2

Jndimm Tribüne.

Erschemt Taglich und SonutagS. Die tägliche .Tribüne- kostet durch den TrSger M Cents per Woche, die SonntagSTribüne-k CentS per Woche. Seide zusammen IS Cents der Cents per r?onat. Per Post außerhalb der k?tdt zugeschickt i Vorausbezahlung f per Lhr. ffui IQ Süd Sflaframa Straße. Indianapolis, Ind., 26. August 1896. ine Neise nach dem Südpol. Auf iem internationalen Geograph?N'Congreß in London hat der norelegische Forscher Bcrchgrevwk. welcher als erster und einzige? Reisender den Fuß auf den antarktischen Continent gesetzt hat. übe? seine kühne Reise ei. men ausführlichen Bericht erstattet. Herr Borchgrevink trat auf dem Dampfer Anhrcttc", der bereits 23 Jahre in Gebrauch und für Forschungszwecke nur sehr unzugänglich ausgerüstet war, am 20. September 1894 von Melbourne die Reise an. Am 18. October fiel bei 'ungefähr 50 Grad südlicher Breite der erste Schnee, der in dichten Flocken herniederging und ein ungwöhnlich schöne? Exemplar deZ großen Albatroh an Bord trieb. Nach- ' dem der Schneefall beendet war, beoö achteten sie ein Nordlicht von blendendem Glanz. Da sie sehr schwere See hatten, so hielten sie an der CampbellInsel, die deutlich ihren vulkaniscben Ursprung und Charakter verräth. Sie 'hat eine reiche Vegetation und die Schafe, welche im Interesse Schiffbril. chiger hier ausgesetzt waren, hatten sich beträchtlich vermehrt. Seehunde und Seeleoparden fanden sich in großer Zahl und beim Entenschießen erlegte Borchgrevink auch ein Exemplar einer bisher unbekannten Specis Schnepfe. Als sie die Insel verließen und südwärts steuerten, constatirten sie in den nächsten Tagen eine Wassertemperatur von 54 Grad Fahrenheit, obwohl sie 'bereits Eisbergen von 100 bis 150 Fuß Höhe begegneten. Am 6. November erblickten sie eine Eisbergbarriere. die sich etwa 40 bis 60 Meilen von Ost nach Nordwest hinzog und sie Tiöthigte ihren CurS beträchtlich zu ändern. Am 23. November segelten sie wieder südwärts und die AlbaGrosse, wie Captauben, die sie 'bisher begleitet hatten, verließen sie jetzt, aber eine Menge neuer Vögel, darunter ein kleiner blauer Sturmvogel, den Nien:and bisher gesehen hatte, tauchten auf. Sie erblickten das gestaute Eis am 7. December und am folgenden Tage waren sie bei 53 Grad 45 Minu. ten Breite und 171 Grad 30 Minuten Länge von riesigen Eisblöcken, die um sie herum schwammen, umgeben, was ihnen zeigte, daß sie jetzt das Eisfeld erreicht hatten, in das Sir James Roß s. Zt. mit dem Ettbu3" und Cy MM m MA.VaA m, M SCI groß Zahl von Walen wurden sichtbar und sie hätten, wären sie mit den erforderlichen Apparaten ausgerüstet gewesen, sehr leicht einen werthvollen Fang machen können. Auch der weiße Sturmvogel zeigte sich und die wenigen Seehunde, auf die sie noch stießen, hatten Schrammen und Wunden auf der Saut. Letztere Erscheinung ist be'kanntlich auch von anderen Reisenden beobachtet worden, an einer Erklärung dafür fehlt es aber bislang noch. Als 'der Antarctic- das gestaute Eis er. leichte, hatte die Luft 25 Grad Fahrenheit. daS Wasser 23 Grad Fahren, heit. Eine große Zahl von Fettgänsen konnte ohne Mühe erlegt werden. Am 14. December unter 66 Grad 44 Mtnuten Breite und 164 Grad Länge begannen. als sie sich Valleny nährten, die Eisschollen beträchtlich an Größe zu wachsen und einige von ihnen führten Steine und Erde mit sich. Das Eis war so dick und gefährlich, daß ein lediglich von Segeln abhängiges Schiff verloren gewesen wäre, aber auch sie waren in beständiger Gesahr und entrannen zweimal mit knapper Noth dem Verderben. Um allen Fährlichkeiten zu er.tgehen, segelten sie oftwärts und schössen am 27. December dine merkwürdige Gattung Seehund, der einen ungewöhnlich dicken Nacken, aber keine Spur von Ohr hatte. Am Christabend sahen ste dieMitternachtssonne in 66 Grad 47 Minuten Breite und 174 Grad 3 Minuten Länge und auch in der Sylvesternacht schien die Sonne hell. Die Durchfahrt durch das Packeis dauerte im Ganzen 33 Tage, aber dann gelangten sie in glatte, sich weit ausdehnende See. Sie steuerten nach 5ap Adair in Victorialand, das zuerst am 16. Januar w Sicht kam. Die Luft hatte 32 Grad Fahrenheit das Wasser 30 Grad Fahrenheit. der Himniel war vollkommen klar. Cap Adair erhebt sich 4000 Fuß über den Meeresspiegel und besteht aus Basaltfelsen; soweit das Auge sehen konnte, erblickten sie nach Westen und Süden die Küsten von Victorialand, einige der Spitzen waren mit Schnee und Eis bedeckt und erhoben sich bis zu 12.000 Fuß. VZrns vulkanische Spitze war verhältnißmäßig frei von Eis und Schnee und es waren Anzeichen dafür vorhanden, daß kürzlich ein Ausbruch stattgefunden hatte. Am 18. Januar kam die PossessionJnsel in Sicht, wo James Roß 54 Jahre vorher gelandet war und die britische Flagge aufgepflanzt hatte. Sie fanden hier eine ungeheure Menge von Fettgänsen und einen großen Theil der Insel, die etwa 360 Acres Ausdehnung hat, mit ctn dichten Schicht Guano bedeckt. Äm 20. Februar segelten sie noch weiter südlich und fanden ein neues Cap, das sie zu Ehren des Königs von Schweden, du an jenem Tage gerade Geburtstag Hatte, Cap Oscar nannten. Am 22. Februar waren sie unter 74 Grad Breite und da sie keine Wale mehr sahen, beschlossen sie. nord. wärts nach Cap Adair zurückzukehren, das sie als die ersten lebenden Wesen . betraten, und wo sie auch einige Spulen von WeAetation fanden. Auf Ux

ganzen Neise hatten sie relativ hohe Temperaturen, das Thermometer be wegte sich zwischen 25 Grad Fahren heit und 46 Grad Fahrenheit. Die Beobachtungen der Roß'schen Expedi-

non zeigten niedrigere Temperaturen in der Nähe von Victorialand und es entsteht nun die Frage, ob die Temperatur des Südpols sich in den letzten 54 Jahren gehoben hat und seitdem zum ersten Male Vegetation entwickelt hat. Herrn Borchgrevink scheint es offenbar, daß eine starke nordwärts gerichtete warme Strömung die Eisselber innerhalb des antarktischenKreises gesprengt hat. Das Barometer zeigte selbst bei 23 Grad noch ruhiges und schönes Wetter. Die Sw'npro ben, die er von Cap Adair heimbrachte, lassen darauf schließen, daß sich Mineralien von Werth auf der Insel befinden dürften, was auch zu Gunsten zukünftiger systematischer Erforschung jener unbekannten Gegenden spricht. Da Schiffe 'bequem am Cap Adair überwintern können, so empfiehlt der Forscher, dieses zur Basis aller Expeditionen zu machen; er selbst erklärte sich bereit, als Führer einer solchen zu dienen und die Wintermonate am Cap Adai? zuzubringen. Er hält es für möglich, mit Hilfe von Hunden und Schlitten zum südlichen Magnetpol vorzudringen, was eine Reise von nur 160 Meilen wäre. Schon im Interesse der Erforschung des Erdmagnetismus ist eine solche Expedition zu empfehlen. Nach der Meinung Des Herrn orcygrevink hat der neue Continent die doppelte Grijfc Europas. Die Zeit für eine große Expedition dahin sek gekommen und jeder weitere Aufschub unentschuldbar. Irdisches und solares Helium. Bekanntlich hat der norwegische Mineraloge au5 einem von ihm entdeckten und Cleveit genannten Gestein ein Gas zu gewinnen vermocht, welches bei Untersuchung mit dem Spektroskop außer 'drei anderen auch eine Linie im Spektrum aufwies, die genau an der Stelle sich befand, wo im Sonnenspektrum die berühmte D 3-Linie liegt. Man hatte bislang kein auf der Erde vorkommendes Element gekannt, welcheS an dieser Stelle des Spektrums Licht aussendet, und so hatte man die D 3-Linie, deren Wellenlänge 537.59 Milliontel-Millimeter beträgt, einem nur auf der Sonne (und übrigens noch in den unauflösbaren Nebelflecken) sich findenden Elemente, dem Helium" zugeschrieben. Dieses seltene Element schien also jetzt auch auf der Erde nachgewiesen zu sein. Indessen mußten sich wieder Zweifel an dieser Annahme geltend machen, als die deutschen Spektralanalytiker Runge und Paschen in Hannover bei sorgfältiger Untersuchuna des Cleveitgases entdeckten, daß die fragliche Linie doppelt sei; allerdings befand sich zwischen beiden Componenten derselben nur der geringe rIVf ' 0.00 animvumMillimeter. Die Heliumlinie der Sonne war aber seit langen Jahren als einfach und konnte somit nicht von demselben Stoff herrühren wie die des Cleveitgases; und es schien sich somit um zwei verschiedene Elemente zu handeln. Denn da das Sonnenspektrum diele Tausende von Linien enthält, so ist das nahe Zusammenfallen der Linie deö Cleveitgases mit dey Heliumlinie nicht allein beweiskräftig, da .dasselbe doch mit irgend einer Linie nahe zusammentreffen mußte. Indessen wurde die Entdeckung Runge's doch Veranlassung für die sich mit Spektralanalyse des Himmels beschäftigenden Astronomen, die Heliumlinie auf ihre Einfachheit neu zu prüfen. Während diese 'nur in der Sonnenatmosphäre sich findende Linie sich nun nahe dem Sonnenrande stets einfach zeigte, gelang eö dem Engländer Huggins und dem Amerikaner Hale hr den höheren Partien von Protuberanzen neben ihr noch eine schwächere Begleitlinie zu entdecken, welche im unteren Theile der Sonnenatmosphäre von der hier sehr stark auftretenden D 3-Linie verdeckt wurde. Da auch der Abstand der beiden Linien sehr nahe derselben war, wie ihn Runge gefunden hatte, so war damit die Identität beider Linienpaare, also auch der beiden auf der Sonne und auf der Erde vorkommenden Stoffe erwiesen. Da in der Sonnenatmosphäre wegen der hohen Temperatur keine chemischen Verbindungen bestehen können, so ist ias Helium also ein einfaches Element, über dessen chemische Eigenschaften allerdings noch nicht viel bekannt ist; denn während Cleve selbst sein Atomgewicht zu 2 bestimmte (Wasserstoff gleich 1) findet der Engländer Ramsay dafür nahezu 4. Nachdem nunmehr das Vorkommen des bisher nur auf der Sonne vermutheten Helium auch auf der Erde außer Zweifel gesetzt 'st, bleibt nur noch ein Element in der Sonne, welches sich hier nicht zu finden scheint, das sogenannte Coronium, das sich in der Sonnenkorona durch eine einzige im Grün auftretende Linie von der Wellenlänge 531.16 offenbart. uglische Genossenschaften. Die letzte Nummer der Labour Gazette" veröffentlicht eine Tabelle über die Fortschritte, die das englische Genossenschaftswesen im abgelaufenen Jahre gemacht hat. Im Ganzen bestanden im Jahre 1894: 1637 Genossenschasten (gegen das Vorjahr mehr 60 gleich 3.8 Procent) mit 1.277.405 Mitgliedern (Vermehrung 3.6 Procent). An Capital besaßen dieselben: Antheile und Darlehen Lstr. 1.8 Mill. (mehr 4 Procent) und Reserven Lstr. 691,000 (mehr 1 Procent). Ihr Jahresumsatz betrug die enorme Summe von Lstr. 43.7 Mill., die jedoch binter der des Vorjahres um 0.4 Procent zurückblieb. Der Reingewinn, der in der weitaus größten Mehrzahl de? Fälle nach Abzug der Capital- und Darlehenszinsen berechnet wird, beläuft sich aus nicht weniger als Lstr. 5,2 Mill. und ist feit dem Vorjahre um 12.6 Vroc. oe-

Niegen. Ue?erdltcken wir 'die Ipecieilen Ergebnisse, so ist festzuhalten, daß ein Tbeil der als Productiv-Genossen-

schasten bezeichneten in . der Tabelle fehlt; es ist dies eine Änzayi von oen Konsumvereinen für ihre Zwecke in's Leben gerufenen. Im Ganzen wird über 18$ Productiv-Genofsenjazasten berichtet, von denen 122 sich auf verschiedene Zweige erstrecken. 33 sind Molkereien. 22 Brodfabriken und 8 Getreidemühlen. Insgesammt belief sich ihr Capital auf Lstr. 1.8 Mill. und dazu noch Lstr. 78.000 Reserven, ihr Umsatz auf Lstr. 3.4 Mill. und ihr Reingewinn lohne Abzug des Capitalzinses) auf Lstr. 162,000. Das Schwergewicht sällt jedoch in Großbritannien auf die Consumvereine. Von diesen wurden nicht weniger als 1449 mit 1.244.223 Mitgliedern gezählt, die Genossenschaftsantheile und Darlehen bezifferten sich auf Lstr. 14.5 Mill.. wozu noch über eine halbe Million Lstr. Reserven kommen. Ihr Umsatz in diesem einen Jahre belief sich auf Lstr. 32.7 Mill. und ihr Reingewinn auf über Lstr. 4z Mill. (nach Abzug auch der Capitalzinsen). Auch die Großeinkaufs-Genossenschaf-ten. vorzüglich die englischen, weisen ansehnliche Ziffern auf. (5in Feind deö CognaeS. In einer jüngst abgehaltenenSitzung der AcaWmie de Mödecine" in Paris hielt Herr Daremberg einen ausführlichen Vortrag über die Gefährlichkeit der im Alkohol, in den Cognacs, Likören u. f. w. enthaltenen Gifte. Die chemische Analyse beweist, legte er dar. daß besonders die theuerenBranntweine eine große Menge der sogenannten Furfurolgifte enthalten und daß die Quantität dieser, sowie des Amyl-Alkohol in ihnen bei Weitem größer ist. als in den bei den gewöhnlichen Schankwirthen feilgebotenen Branntweinen. Anderer seits bestätigen die toxologischen Experimenie die chemischen Analysen. Um dies darzuthun, machte Herr Daremberg folgende Experimente: Erstens flößte er 7 Kaninchen in die Ohr-Ve-nen 10 Zwbikcentimeter von 5 bei verschiedenen Schankwirthen gekauften Alkoholproben ein. die auf 35 Procent Alkohol zurückgeführt worden! waren. Keines .x Thiere verendete. Darauf spritzte er 6 Kaninchen 10 Kubikcentimeter alten Cognacs für 60 Francs die Flasche, der auf 38 Procent zurückgeführt worden war. in die Ohr-Venen ein. Die Thiere verendeten auf der Stelle. Zwei Kaninchen, denen man 10 .ubikcentimeter echten Cognacs eingespritzt hatte, verendeten ebenfalls sofort. Die alten Cognacs sind somit die gefährlichsten." schloß der Redner. Die Aerzte müßten di-cs wohl berück"lchtigen. wenn sie Magenleidende oder nervöse Personen zu behandeln haben, damit sie ihnen auf's Strengste dieses außerordentlich giftige Getränk unteröise Ausführungen waren uugr,l-sch-inlich nicht nach dem Geschmacke aller Herren Akademiker, die dem Fine Champagne" nicht abgeneigt sind. Einer derselben erklärte, daß es hart sei, auf diese Weise seiner schönsten Illusionen beraubt zu werden; die Poesie des Lebens werde danch zerstört. Deshalb wurden die Aussührungen Herrn Laborde's. der die von dem Vorredner aufgestellten Vehauptungen zu entkräften suchte, mit lebhaftem Beifall begrüßt. Ihm zufolge ist das Kaninchen zunächst ein sehr schlechtes Versuchsobject. Es ist dem Alkohol gegenüber zu empfindlich. Außerdem muß bei den Venen-Einspritzun-gen mit der größten Vorsicht vorgegangen werden, wenn man sicher sein will, daß der Tod nur die Folge der Einspritzung sei. Herr Laborde versteht nicht, daß Herr Daremberg alle Alkohole auf die gleiche Linie stellt. Jedenfalls scheinen ihm seine Behauptungen stark übertrieben zu sein. Herr Magnan habe ebenfalls Experimente angestellt und, um die Wahrheit zu ergründen. habe er Wein-, Zuckerrüben-und Maisalkohol in Hundemagen eingespritzt. Während der Weinalkohol nur eine 4 5stündige Trunkenheit bei den zu den Experimenten verwendeten Thieren hervorgerufen, fielen die mit Zuckerrüben- und Maisalkohol eingespritzten Thiere in einen 24 Stunden anwährenden Schlaf und waren noch krank, als sie aus demselben erwachten. Weibliche Arbeit in England. Im Auftrage des Labor - Departement" hat Fräulein Collet eine Statistik der weiblichen Arbeiter in England und Wales veröffentlicht, der wir einige allgemein lehrreiche Angaben entnehmen. Danach ist im Ganzen der Antheil der Arbeiterinnen von 188191 der gleiche geblieben. Verheirathete und ältere Frauen wurden zwar weniger beschäftigt, dafür aber unter 25jährige bevorzugt, jedoch im gleichen Verhältniß wie die entsprechende Kategorie männlicher Arbeiter. So verhielt es sich namentlich in der Textilindustrie. Die Schuhfabriken beschäftigten allerdings mehr Frauen, als deren allgemeine Vermehrung betrug; allein dies war veranlaßt durch dieMehreinstellung von jugendlichen Arbeitern! überhaupt. Dieselbe Erscheinung zeigt sich im Schneidergewerbe und erklart sich nach der Verfasserin durch den Uebergang von der Hausindustrie jur Fabrik. Die Vermehrung der Arbeiterinnen war also nicht eben relativ bedeutend, die Verminderung der männlichen Arbeiter betrug in keiner einzigen Branche mehr als 1 Procent der beschäftigten weiblichen. In verschiedenen Industrien gab eS Ganzzeit und Halbzeit - Arbeiterinnen (über und unter 18 Jahren). Erstere fanden sich meistens in den Wollfabriken, die überHaupt meist ältere Arbeiterinnen besitzen (85 Procent über 13 Jahre), von denen aber wiederum nur ein relativ unb:deutender Vruchtheil verheirathet oder verwittwct ist. Die Durchschnittslöhne sind nahezu die höchsten. Sie betrugen 13 Shilling 2 Vence vro Woche.

Dieselben sind nach dem Stande von 1886 berechnet, das für die Textilindustrie ungünstig war. Für die HalbzeitArbeiterinnen betrugen sie 2 Shilling 6 Pence bis 3 Shilling 8 Pence. Die Baumwollfabriken weisen einen weit

köderen Procentsatz verherratheter Arbeiterinnen auf; sie zahlen die höchsten Löhne, die jedoch nur durchschnittlich 14 Shilling 5 Pence betragen. Die Garnsplnnereien haben am wenigsten Verheirathete und zahlen die niedrigsten Löhne: 11 Shilling 5 Pence. die nur von den Wollfabriken des westlicben Englands noch übertroffen werden ' ' i e t. t- r nach unten. :er vesinoen iicy nocy bis 23 Proccnt (in Halifax) HalbzeitArbeiterinnen, die nur 2 Shillinq 10 Pence bis 3 Shilling 4 Pence Lohn erhalten. Jene Vergleichung dieses sehr interessanten Berichtes mit analogen Eraebnissen, insbesondere den deutschen, wäre sehr wichtig. wenn nicht die deutsche Statistik hier versagte. Ein düsteres Geheimnlk. Die belgische Polizei ist augenblicklich mit der Aufklärung eines geheimmjjvollm Dramas beschäftigt, welche? sich soeben in Brüssel abgespielt haben muß. Dieser Tage bemerkten einige junge Leute, welche auf dem Canal von Brüssel nach Willebroek ruderten, eine im Wasser schwimmende Gestalt, die sich als der Leichnam eines jungen Mädchens herausstellte. Sie beförderten die Leiche an's User und benachrichtigen sofort die Polizei von ihrem Funde. Am folgenden Morgen wurde nun fast an demselben Orte durch ein Dampfboot ein zweiter Leichnam, der eines Kindes, an die Oberfläche des Wassers getrieben, und Nachmittags ein dritter, der einer Frau von etwa dreißig Jahren. Sofort wurde man gewahr, daß die beiden Kinderleichen mit dem Leichnam der älteren Frau eine gewisse-Aehnlichkeit aufwiesen und man vermuthete ein Familiendrama. An denKleidungs stücken erkannte man, daß die Verstorbenen dem wohlhabenden Bürgerstande angehören mußten und allem Anschein nach Fremde waren, was dadurch bestätigt wurde, daß die Knöpfe der Kleidungen und die Schuhe des Kindes die Firma eines englischen Hauses aus Kings-Lynn (in der Nähe von Cambridge) angaben. Wie waren aber Fremde Nachts an einen so entlegenen Ort wie der Canal von Willebroek gelangt? Waren es etwa Fremde, die den Abend in dem unweit vom Canal gelegenen Vergnüungsort Venedig" zugebracht! und sich nachher verirrt hatten? Waren sie dort angefallen worden? Oder ist vielleicht bei der dunklen Nacht emes der Kinder in'S Wasser gefallen und sind dann die Mutter und das zweite Kind bei der Rettung verunglückt? Bis jetzt sind diesbezüglich alle Unter suchungen vergebens gewesen, die Po lizei hat nur die Identität der Ver unglückten oder Ermordeten ermittelt: die ftwM, ist ,in, Mm, Noek.a rn Richmond, welche an dem Morgen, ehe sie als Leiche gefunden wurde, in Brüssel mit ihren beiden Kindern an gekommen war. Sie war um 11 Uhr Morgens im Hotel de la Marine abgestiegen, hatte um 5 Uhr anscheinend . ? ? , ... ! ..L. - vergnüg: rnii oen nmoern an oer radle d'hote gespeist, dann war sie ausgegangen, nachdem sie im Hotel et nige kleine, Sachen hinterlassen, mit der Weisung, ihre Koffer erwarte sie durch die Linie Qarwich-Antwerpen. Seitdem war sie nicht mehr erschienen. Durch die m Kings-Lynn bei der Polizei gestellten Fragen wurde schließlich das Geheimniß theuweise erklärt und die Identität festgestellt. Das Ma. gazin, wo die Schuhe und KleidungSstücke der Kinde? gekauft worden waren, wurde sofort ausfindig gemacht, und so erfuhr man den Namen. Mm. Bockell, Tochter eines reichen Metzgers in Kings-Lynn. ist eine Wittwe, die vor einigen Jahren Brüssel bewohnte und es dann nach demTode ihres Gatten verließ. Derselbe hatte hier eine Badeanstalt auf dem Boulevard Anspach geleitet. Der verstorbene Mann war belgischer Abkunft und die Frau war von Kings-Lynn nach Brüssel gereist, um ihre Verwandten nach zwei Jahren Abwesenheit zu besuchen. Wie es heißt, soll sie ein kleines Vermögen besessen haben. 67000 FrancsRente. Einen Brief von ihr. nach ihrer Ankunft in Brüssel, hat die Familie in Kings-Lynn erhalten. Der Brief lautet vergnügt. Also muß der Verdacht eines Selbstmordes mit ihren Kindern, für den übrigens kein materieller oder .moralischer Grund vorhanden zu sein scheint, als nicht zutreffend angenommen werden, und es bleibt nur die Hypothese eines - Unglücks oder eines Verbrechens. Das Unglück ist allerdings möglich, obschon der Weg dem Canal entlang eine sehr gut gevflaster !c breite Chaussee bildet. Krümmungen kommen nicht vor. Unweit des Ortes, wo die Leichen aufgefunden wurden, liegen mehrere Wirthshäuser, die oft bis spät gegen Mitternacht offen bleiben. Andererseits liegen stets unweit von dem Ort des Mordes oder des Unglücks jene langen Schisse, die den Vertrieb der Kohlen zwischen den Hennegauer Gruben und Antwerpen besorgen. Diese Schiffe sind stets bewohnt und bewacht. Es ist ganz unbegreiflich, daß keiner der Schiffsleute einen Sch.oder Hilferuf vernommen hat. Nach allen Seiten hin ist die Angelegenheit eine ganz besonders mysteriöse und unbegreifliche. Uhlnin gegen Hitzschlag n der Deutschen Militäräntlichen Zeitschrift empfiehlt Professor C. Binz die Anwendung von Chinin gegen Hitzschlag. Ueber günstige Wirkung des Chinins im Hitzschlag liegen wie er schreibt, mehrere Berichte vor. Theoretiick darf man sie annehmbar finden. Der Hitzschlag ist offenbar nichts weiter als eine eigenartige schwere Stoff weckselstöruna. die vurch zu hohe Körperwärme erzeugt wird. Die eiweißumslkenden Aellen erzeuaen Vroducte.

welche das Blut verändern, die Nerven centren vergiften und damit die bekannte Symptomengruppe schaffen. Vom Chinin ist bekannt, daß es die Thätigkeit von Zellen herabsetzt, besonders bei höheren Wärmegraden des

Gtfrr3. im Mever. Aus die überbitzten Zellen des Hitzschlagkranken ' & m L w dürfte demnach vas uyrnnt oeni.eiven ' rv v sr t i Einsluß ausüben. ÄUs runo von Nrnckten enaliscb indischer Militär ärzte und eigener Thierversuche' empfiehlt Bmz die Anwenvung ves yinins in Form von subcutanen Einspritzungen, wodurch eine rasche und sichere Wirkung erzielt werde. Für die praktische Anwendung dieser Therapie bewährte sich der Gebrauch von doppeltsalzsaurem Chinin, das in destillirtem Wasser von Zimmerwärme leicht löslich ist und in klarer Lösung auf dem Marsch mitgeführt werden kann. Die Dosirung erfolgt so. daß die zur Injection benutzte Spritze ca. 4 Gran des Chininsalzes enthält; die Einspritzung wird nach Bedürfniß einige Male wiederholt. Deutsche Lokal'Vdachrichten. tunirtimijra. Schorndorf. Seit einiger Zeit soll sich der Zigeuner Wilhelm Reinhardt'von Weinbronn, OA., Weins berg.welcher von derK. Staatsanwaltschaft Hall wegenTodtschlags steckbrieslich verfolgt wird, im Welzheimer Wald und in den angrenzenden Gebie ten fcharf bewaffnet umhertreiben und die Bewohner jener Gegend in Schre cken versetzen. Der etwa 35 Jahre alte Zigeuner soll von außergewöhnlicher Körpergröße sein und als Begleiter einen weißen Tigerhund mit sich führen. T ll b i n g e n. Die Liedertafel steht, wie schon mehreremal, vor einer Krisis in Folge von Mißhelligkit. entstanden bei und nach den letzten Festen. Gerüchtweise verlaudetz Umversttätsmusikdirektor Kaufmann werde dieser Vorkommnisse halber sein Amt als Dirigent der akademischen Liedertafel niederlegen. Xax9tu Karlsruhe. Im hiesigen Militärlazareth sind in der letzten Zeit wieder vereinzelte älle von Genickstarre aufgetreten, zedoch mit glücklichem Verlauf. In einer der letzten Nächte wurde bei Blankenloch der Bahnwart Münch todt aufaefunden; derselbe scheint vom Zuge ersaßt und aus die Seite geworfen worden zu sew. Der Inhaber eines hiesigen ConfektionSgeschäfts, Jos. Bodenmüller auS Deickelr ed. wird vermiet! er wollte sich angeblich nach seiner Hei Math begeben, um Geld zur Schulden zabluna u holen. Altlußheim. Der 17 Jahre alte Sohn des StraßenwartS Jakob Weiß ertrank beim Baden im Rhein. Freiburg. Kürzlich waren es 25 Jahre, seit die barmherzige SchweNer llndid. s-i 1877 0fctm nm Tnsitt Ä?trtf Im lnft frir tt VIVI V Wr Krankenpflege steht. Die Jubilarin erhielt von der Großherzogm eine oe sondere Ehrengabe. v,strrich'Ungarn. Wien, Hier hat die Concurserklarunz der hiesigen Thiergarten Gesellschaft allgemeines Auffehen her vorgerufen. Man hofft auf ewen Ausgleich, um daS prächtige Etablis sement den Menern erhalten zu kön nen. Pilsen. Die in diesem Jahre feriia aestellte Mälzerei des Büraerlichen BräuhauseS ist abgebrannt. Der Schaden beträgt 800.000 Gulden, d Versicherungssumme 400.000 Gul den. Ein Hilfsarbeiter der Brauerei wurde durch einen Herabsturzenden Balken getödtet, zwei Arbeiter wurden verletzt. Reichender g Eine gewaltige Feuersbrunst äscherte die Baumwol len-Abfallfabrik von Augusy Ehrlich m Rochlltz ein. Sämmtliche Maschinen und Garnvorräthe sind vernichtet. Zwei Feuerwehrleute verunglückten. 4m?ii. Bern. Dängelibrächt", den armen Stummen, der die unschuldige Veranlassung zum Unfall und Tod de5 Bundesraths Schenk geworden.fah man bei dessen Leichenbegängniß lange Zeit an der Kreuzgasse stehen und bitterlich weinen. Thurgau. Das in bti Nähe von Steckborn gelegene Kloster Feldbach, daS in den letzten Jahren theils zu, industriellen Zwecken, theils zu Wohnungen verwendet wurde, ist abgebrannt. Die Ursache ist nicht bekannt. Die Gebäulichkeiten gehörten der Bank in Winterthur und waren für Frcs. 100.000 versichert. Ein zu 12.000 Franken versichertes ModellLager blieb in den Flammen. 40 Arbeiter der Gießerei sind brodlet VrsVkn, Oattnavtv Hannover. Hier wurde die Ehe han des Voten Seener ermnrh mn muthmaßlicher Mörder ist ein Kellner tt & Cf i-f M . namens voplamsrl oeryastet worden, dessen blutbefleckte Kleidung und andere erdrückende Beweise ihn schwer belasten. Der Verhaftete verweigert jedwede Auskunft. " 1 Ach im. Nach der Berufs- und Gewerbezählung beläuft sich die Ein Wohnerzahl des hiesigen' Kreises auf 22.346. Bei der letzten Volkszählung am 1. December 1890 hatte unser KreiS 20.913 Einwohner zu verzeichnen. mithin hat sich die Einwohnerzahl um 1433 vermehrt. prsvln, ?,stkarn. Münster. Ein Lehrling der Centralkasse wurde vor dem ReichSbankgebäude am Domplahe durch einenHammerschlaa betäubt und rintr Summe von 7000 M. beraubt. Der Angreifer, ein Bäcker Namens Maly auS Meppen, wurde im Hotel Niemann in Greven verhaftet. vh,knproVn?. Elberfeld. Im Keller des Hotels .Alte Vost". der an eine DroauenHandlung vermiethet ist, hat eine Ben-zin-Explosion stattgefimden. Ein Mann blieb todt, einer ist lebenSge-

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Mm MmSchvemWilitt Arbeit so gut.

HerersleVerM M dies öeroHn.

UeikliiU zu haben ,&a&inrcitf jährlich verletzt, Im Hotel wurden arge Verwüstungen angerichtet. M. - G l a d b a ch. Generaldirector Wilhelm Kley vom Rheinisch-West-sälischen Lloyd und derRheinisch-West-sälischen RückversicherungS - Gesellschaft. starb an den Folgen eines Nierenleidens im 54. Lebensjahre. Er leitete beide Gesellschaften seit mehreren Jahrzehnten. Wesel. Eine aufregende Scene spielte sich auf Bahnhof Empel ab. Ein angeblich auf der Fahrt von Hannover nach Amerika befindlicher Reisende? verließ hier den Zug und schoß sich auf dem Bahnsteig mit einem Revolver eine Kugel durch den Kopf. Er starb an den Verletzungen einige Stunden später. Was den Mann zu der unseligen That geführt, ist bisher nicht ermittelt worden. Vvovlm Ö sfw-t äff Kassel. Das Verschwinden des griechischen Hofzahnarztes Dr. Krattiger aus Kassel erregt Aufsehen. Krattiger hatte sich vor etwa acht Jahren hier niedergelassen und bald nach seiner Niederlassung sich mit einem Mitgliede der Kasseler Hofbühne vermählt. H ö ch st i. O. Bei Annelsbach wurden der Knecht und die Magd des Landwirths Meisinger, welche während eines Gewitters Schutz unter einem Baume suchten, vom Blitze erschlagen. Die beiden Verunglückten waren kaum de? Schule entwachsen. J l lil V U l tj. Villt lnuulH HUglück hat sich auf der nahen Stafeler rmr'f. z 1 r..z cm::tf. . - O 1 it sCn f i"Jfvrs?Jpia3 1 1 rt

DCU01C ereignri. mij oer -jjiuqiz erzeugt das hiesige Elektricitätswerk sei- No. 8j Nord Pennsylvania Str.

nen elektrischen Strom. Zur Vornayme einer Äusveneruna waren die Drähte von den Stangen herunter genommen und hingen auf dem Acker U9 Wirihö Bremser von Stasel fast bis zur Erde. Bremser, welcher mit seinem Knechte auf dem Acker aröeitete und dem die Drahte im Wege waren. wollte sie höher hängen und faßte sie mit scmem Knechte an. Die Verüh runa mit dem elektrischen Starkstro: hatte den sofortigen Tod Beider zur Fotge. Wiesbaden. Der 20jährige Sohn des Metzgermeisters Bechtold hat sich hp. Rhein be: Mainz ertrankt. gvl Städrr. Homburg. Der Hausmaklcr Simon Kohn wurde wegen Betrügereien und Veruntreuungen in Höhe ron über 100.000 M. zu 2 Jahren Gkfänanik verurtheilt. Als der Ermordung der Gastwirthin Paasch in der zweiten Bernhardstrafte m St. Pauli verdächtig wurde der in derselben Straße wohnende Wirth Schuldt verhaftet. Die m der Affare schon einmal eingezogene und wieder entlassene Scheuerfrau Eding war entflohen, als sie neuerdings in Untersuchung gezoaen werden sollte. Lübeck. Die Locomotive eines von Lübeck nach Travemünde abgelassenen Zuges fuhr mit großer Gewalt bei der . Cl ! fe.vnitnV ! T . CT1 3 'aiuUUl lil .iuuuuuuit wiuiycoiaJl versagung gegen den Prellblock, wobei mehrere Personen verletzt wurd , ,,, I n der ungarischen Ort schaft Polgardl wurde jungst ein altes Weib, Frau Georg Tallinger, zur Selbstmörderin. Seit geraumer Zeit hatte sie sich dem Trunke ergeben, und zwar suchte ne täglich ihren Weinkeller auf und trank dort nach Herzenslust. Dieser Tage klagte Frau Tallinaer ihren Nachbarn, daß sie nur noch einen Liter Wein besitze; sie wisse nicht, was zu beginnen, denn daS Leben ohne Wein sei so freudenlos. Sie ging am nachmittag in ihren iieütx rv y I und trank den letzten Liter deö tröstspendenden Sorgenbrechers auö, dann erhängte sie sich an einem Balken. Die N.fnntn Vifr rtsfn fiKnfrtn f.nSr nur mehr ihren kalten Leichnam vor. VV fc W Vt.V yUHkllll D i e bekannten, wegen der Ermorduna der Besakuna deö Schisses Ninorahiti zu lebenslänqli cher Deportation derurtheilten Ostr e . ri . ? c . m . c enoer Beniner eoruoer nooigne-oe-Graeve sind zugleich mit 325 anderen Sträflingen an Bord des Dampfers .Ville de Saint-Nazaire" von La Rochelle nach Guyana spedirt worden. Alle Bemühungen des belgischen Ausschusses, die Begnadigung der angeblich unschuldig Aerurtheilten zu erwirken, sind demnach vergeblich gewesen. Der Ausschuß hatte weder seinen Glauben an die Unschuld seiner Landsleute, noch die Hoffnung, sie zu retten, ausaeaeoei,, obwohl die von ihm mit groben Kosten an Ort und Stelle, in der Südsee, neu angestellte Untersuchung des Verbrechens nicht nur keine günstigen Ergebnisse, sondern vielmehr neue Punkte an's Tageslicht gefördert hatte, die für die Schuld der beiden Bruder belastend waren. Meerschaumpfeifen. lange deutscke R!!!artt Mucho, 199 Ost Washington Str.

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