Indiana Tribüne, Volume 18, Number 338, Indianapolis, Marion County, 25 August 1895 — Page 4
JndZans Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 32 Centi per Woche, die EonntagS'.Tribüne" Cent per Woche. Beide ,usamme 1! EentZ oder M Cents per BTkonat. Per Post außerhalb der Gttbt zugeschickt ta Vorausbezahlung V pei Mt. Office t 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 26. August 1895. Sonntags - pifei. Wenn Jemand eine Reise thut, so kann er waS erzählen. Da will ich denn heute meinen Lesern von einer Reise erzählen, welche ich letzte Woche nach Milwaukee that. Ich begab mich mit noch zwei anderen Gesellen aufö Bummeln. Einmal im Jahre dachten wir, darf man sich schon so etwaS erlauben. ES ist übrigens ganz einerlei ob man darf oder nicht, wir thatenS eben. Wir steckten unS einen ZehrPfennig inS Portemonnaie und rutschten ab. Wir machten'S unS im Schlfawagen bequem und weil daselbst die Betten sich übereinander befinden, hatten wir nicht nöthig, wie die drei gerechten Kammacher Gottfried Kellerö neben einander zu liegen und um den Vortheil der Mitte und die Bettdecke zu streiten, waS wir, so weit die Bettdecke in Frage kommt, bei der Hitze so wie so nicht gethan hätten. Von Chicago. auS fuhren wir per Dampfer nach Milvaukee und kneipten sechs Stunden lang frische Seeluft mit kleinen Unterbrechungen, in denen wir auch noch etwaS anderes kneipten. Auf dem Dampfer bezahlt man für eine Quartfiasche Bier 30 Cents, woraus Du lieber Leser ersehen kannst, wie man durch Fleiß und Sparsamkeit reich werden kann. ES befanden sich über tausend Personen an Bord und vier Kellner waren ohne Unterbrechung beschäftigt, Durstige für den Preis von 30 Cents per Flasche zu laben. ES geht eben nichts über Fleiß und Sparsamkeit. Um 3 Uhr Nachmittags kamen wir in Milwaukee an, und kein Mensch schien erstaunt darüber zu sein oder von diesem weltbewegenden Ereigniß besonder? Notiz zu nehmen. So begaben wir uns denn, da unS der Bür germeister nicht die Gastfreundschaft der Stadt anbot, ins Republican Hause, ein Hotel erster Güte mit mäßi gen Preisen, und deutscher exquisiter Küche. Milwaukee ist eine Stadt mit 250, 000 Einwohnern, einigen armen und einigen guten Seelen, mehreren sehr großen Brauereien und abscheulichen Hölz-Seitenwegen. Von Jndianapo liS unterscheidet sich die Stadt vor al lem dadurch, daß während es hier ei nige Straßenecken giebt, an denen noch keine Kirche steht, in Milwaukee einige Straßenecken vorhanden sind, an denen noch kein Wirthshaus steht. Letzteres scheint mir übrigens bloß von dem Um stände herzurühren, daß von Z:it zu Zeit neue Straßen angelegt werdcn. Wo sich die Moral besser steht, ob in Indianapolis oder in Milwaukee habe ich wegen Mangel an Zeit nicht unter suchen können, indeß ist während mei ner Anwesenheit dortselbst nichts Pas sirt, woraus ich hätte schließen könne, daß die Menschen dort schlechter sind, als bei unS. Diejenigen, welche ich kennen lernte, waren sogar ganz nette Menschen. So z. B. Herr Ziegler und seine Söhne, die Eigenthümer der Candyfabrik der Geo. Ziegler Co. Einer meiner Neisekameraden steht mit diesem-Hause in Verbindung, und wir ft ltteten ihm einen Besuch ab. Die Firma trägt in drei großen fünfstöckigen Hausern mit 225 Arbei tern und Arbeiterinnen zum Betrage von ungefähr 15 Tonnen per Tag zur Versüßung deS menschlischen Daseins bei. Trotz der Großartigkeit ihreS Etablissements und ihrer stetigen Bemühungen herrscht aber doch noch diel Bitterkeit in der Welt. Die Herren waren sehr artig und zuvorkommend gegen uns. Sie nahmen unS am Samstag Abend und am Sonntag Vormittag auS und am Sonntag Nachmittag kamen sie mit zwei Fuhrwerken zur AuSfahrt angerückt. Dafür fei auch hiermit ihr Name für alle gegenwärtigen und künftigen Geschlechter in der Tribüne" verewigt. Dann lernte ich noch einen OptikuS kennen, der bewies mir auch, daß die Menschen dort nicht schlechter lind, als hier. Der OptikuS hieß, ja das geht dich nichts an, lieber Leser. Wenn ich seinen Namen nenne, dann erräthst tu, wer mein Kamerad war, und fca& geht dich auch nicht? an. Der OptikuS liest Rousseau und Plato und sonstige alte Schmöker, aber auch Darwin und Häckel.' Er ist begeistert für Darwin und ärgert sich über Häckel, weil Letzterer immer sagt eö ist," wo Ersterer
sagt eö kann sein." Er hat offenbar. die große Wahrheit noch nicht erkannt, welche in dem schönen Verse liegt, der da heißt : Bescheidenheit ist eine Zier. Doch kommt man weiter ohne ihr. Und nun kannst du, lieber Leser darüber studiren, durch welche Brille wohl ein Mensch die Welt ansehen mag, der Rousseau und Plato, Darwin und Häckel liest und noch obendrein Optikus ist. 3m Uebrigen ist er eine von den guten Seelen Milwaukeeö und ich habe ihn sehr liebgewonnen. Also, wie gesagt, am Sonntag Nachmittag fuhren unS unsere charmanten Freunde, die Herren Ziegler auS und zeigten unS die Umgebung der Stadt. Der Tag war prächtig. Heiterer Sonnenschein lächelte vom Himmel herab, und vom See her wehte ein kosendes Lüftchen, welches den Sonnenstrahlen die blanken Spitzen abbrach. Wir kamen zuerst nach dem Lake Park, einer städtischen Anlage. Da konzertirte eine Kapelle, welche auö dem Säckel der Stadt bezahlt wird und nicht weit davon hat die Schlitz'sche Brauerei einen Pavillon gezimmert, wo der Gambrinuötrank verzapft wurde, ohne daß der Herrgott ein Donnerwetter herabschickte. Und eö wimmelte da von Tausenden fröhlicher Menschen, die sich ihreS Daseins freuten, Männlein, Weiblein und Kindlein, und eS ging so ruhig und anständig zu, wie man eS nur wünschen konnte. Keinen schien daS Gewissen zu plagen und Keiner schien sich einer Sünde bewußt. Dann kamen wir nach White Fish Bay und da warS ebenso. Und da schaute ich hinaus auf den weiten schönen See, in dem sich die Wellen so anmuthig kräuselten, und der Himmel sich so blau wiederspiegelte, und in mir stieg ein schrecklicher Gedanke aus. Wie wär's, dachte ich, wenn unser Mayor DkNNy und sein Freund Nicholson dazu verdammt würden, den See auözusausen? Aber es wäre wirklich Schade um den See ! Wir besuchten noch mehrere derartige Plätze, einer reizender als der andere und überall fröhliche Menschen und in der Stadt waren die Thüren der öffentlichen Lokale weit offen und Jeder that, wie ihm beliebte und als ich an gewisse Leute in unserem Hoosierlande dachte, da sah ich ein, daß unser Herrgott doch einen großen
Thiergarten geschaffen hat. Am nächsten Tage sagte mir mein neugewonnener Freund, der OptikuS, daß im Durchschnitt am Montag im Polizeigericht nicht mehr als fünfzehn wegen Trunkenheit Angekreidete bestraft werden. 3n dem Punkte find wir Milwaukee über" trotz Denny und Nicholfon. DaS bieten" wir. Hast du lieber Leser schon Schiller Wilhelm Tell gelesen oder gesehen? Erinnerst du dich jener Szene, da der kleine Walter Tell mit seinem Vater deS WegS dahingeht und ihn fragt, wem der Wald gehöre und wie der Vater antwortete, der Wald gehört dem Bifchofund demKönig? Der Knabe fragt weiter, wem die Thiere im Walde, wem der See und die Fische darin gehören u. s. w. Und immer erfolgt dieselbe Antwort. An diese Szene wurde ich in Milwaukee recht lebhast erinnert. So oft ich nach dem Eigenthümer dieses oder jenes auffal lenden Gebäudes, oder irgend einer Gartenanlage fragte, ebenso ost erfolgte die Antwort: Pabst, oder Schlitz. Die beiden Brauerfürsten be herrschen Milwaukee und haben, wie nun sich in anmuthigem Englisch auö drück, ihre Finger in jedem pie. Man kann keine fünf Schritte gehen, ohne irgendwie auf den Namen Pabst oder Schlitz zu stoßen. Da ist der Schlitz Park, hier das Pabst Gebäude, dort das Schlitz Hotel, da drüben daS Pabst Cafe, und so geht eS ohne Ende. Milwaukee lebt und wirkt im Zeichen deS BiereS. Trotzdem hat eS eine sehr hübsche Kunstgallerie, die Laytongallery, welche eine erkleckliche Anzahl bedeutender Kunstwerke enthält und sehr sehenöwerth ist. Wir besuchten auch daS deutsche Lehrerseminar, ein großes, schön eingerichtetes und zweckentsprechendes Gebäude, in dem unS Herr BrosiuS die- Honneurö machte, und uns den Schülern des TurnlehrerSeminars vorstellte, was Einem vcn unS, aber nicht mich, veranlaßte, eine Rede zu reden, von der ich kein Wort gehört habe, von der ich aber annehme, daß sie, dem großartigen Talente deS Redners entsprechend, ebenfalls großartig war. Abenteuer erlebten wir nicht, und so kamen wir alle drei wieder gesund und wohl nach Hause. DerPlauderer. .Die berühmten Sträußelkuchen müssen Sie einmal versuchen. . Rogaenbrot und Pumvernickel. da find ganz gesuchte Artikel bei B. Thau, Marktstand 123 und 124 oder Sobrook Str. No. 81.
ZUas Jochen in der ZZuheorte.
Bon L. H. Schubert. Jochen saß auf der Ofenbank und zog an seiner Pfeife. Hin und wieder nahm er sie aus dem Munde, um auf die Diele zu speien, das nxlr so ziemlich die einzige Bewegung, die er seit einer Stunde machte. Da klopfte Je mand an das Fenster. Jochen wandte langsam den Kopf. Eine Magd stand draußen. .Bauer, die Liese hat gekalbet!- rief sie. Das ist gut!- entgegnete Jochen. .Kommt nur schnell mal nach dem Stall, Bauer!" Ei, was soll ich da?" sagte Jochen. .Hat sie das ohne mich fertig gebracht, was kann ich ihr jetzt noch nützen?" Er steckte die Pfeife wieder in den Mund und rauchte bedächtig weiter. Nach einer kleinen Weile ward die Thür geöffnet und seine jüngste Toch ter trat ein. .Vater sagte sie geheimnißvoll, .hinter der Scheune steht Stine mit Pelzig's Peter. Sie halten einander an den Händen und sehen und hören nichts. Komm mit und sieh sie Dir a... Wie Stine thun kann. Das macht Spaß zu sehen. Vorhin haben sie sich sogar geküßt!" .Hm!" machte Jochen, .es wird nicht daS erste Mal gewesen sein. Und deshalb soll ich hier aufstehen? Geh' und laß mich mit den Narrheiten in Ruhe." Das Mädchen ging und Jochen blies vorsichtig die AscK von der Gluth. Wieder nach einiger Zeit kam Jemand; es war der Großknecht. .Euer Sohn kommt von den Soldaten zurück sagte er. - .So?" machte Lochen, ohne eine Miene zu verziehen .So? Hm, hm! Ei, ei!" .Er hat mit den anderen Kameraden soeben daS Dorf betreten. Alles ist ihnen entgegen. Das ist ein Freuen und Händeschütteln und Lachen. Sie können gar nicht so diel antworten, als gefrag! wird. Sind ganz braun gebrannt, die Jungens, und sehen frisch und gesund aus, vor Allem der Eure, Bauer!" Hm, hm! Hm, hm!" .Wollt Ihr ihm nicht auch eilige gen?" Jochen schüttelte den Kopf. .Wozu? Hat er soweit gefunden, wird er auch bis hierher finden. Er hat jüngere Beine als ich und ich kann warten." Der Großknecht ging und der Bauer rauchte weiter. Plötzlich ward es draußen lebendig. Leute eilten -an den Fenstern vorüber, man rief, man schrie, dazwischen wu?den Commandorufe laut, es war ein wildes Durcheinander. Jochen hatte den Kopf nach dem Fenster gewandt, sonst bewegte er sich nicht. .Es brennt!" rief ihm Jemand zu. .Wo?" fragte er. .Bei Eurem Nachbar. Die Flam men schlagen immer nach Eurem Hause hinüber! .So?! Brennt mein Haus schon?" .Noch nicht, aber es schwebt in großer Gefahr." .Ei. wir haben ja Feuerwehr. Die wird schon ihre Schuldigkeit thun. Nur nicht ängstlich. Es wäre schade um die Pfeife, sollte ich sie ausgehen lassen!" Und er zog bedächtig weiter, die Augen auf daS Fenster gerichtet, bis daS Feuer gelöscht schien, die Menschen sich verliefen, die Wasserwagen davonrasselten. Alles war wieder still. Da wurde die 'Thür heftig aufgerissen und Jo chens jüngste Tochter stürzte herein. .Die Mutter!- rief sie. .die Mutter!" Mit einem Satze war Jochen von der. Ofenbank. , 2öo?" fragte er mit entsetzter Miene. .Die Dorfstraße kommt, sie herab! Sie macht ein böses Gesicht!" .Hier, nimm schnell die Pfeife häng' sie fort. Lange mir mewen Rock her die Mütze!! So beeil' Dich doch! Wie kann man nur so trage sein! Die Mutter! Wenn, sie mich hier fände! Sage, ich bin schon den gern zen Nachmittag auf dem Felde, hörst Du? Ich bm sehr nothig draußen, verstanden? Potz Blitz! Jetzt heißt'S laufen! Schade um die schöne Pfeife!" Und mit einem Satze war er zur Thür hinaus. Ursache zum Kummer. Ein alter Gentleman verheirathet sich zum vierten Mal. Während des Trauaktes, der im Hause des Bräutigams vorgenommen wird, hört man in der Nebenstube ein furchtbares Gejam mer. .Wer wagt eö, die Feierlichkeit hier so pietätlos zu stören?" fragt der Reverend. mO,m antwortete eines der anwesenden Kinder deS heirathslustigen Gentleman, .das ist unsere Emilie, die heult jedesmal, wenn Papa sich verheirathet." - Merkwürdige Logik. Er (in der Zeitung lesend): .Der be rühmte Geschichtsforscher Tutti ist heute in Folge einer Blutdergifwng, die er stch durch daS Tragen farbiger Strümpfe zugezogen, gestorben. . . Du, Alte, das sag' ich Dir. daß Du mir keine farbigen Strümpfe mehr kaufst!" Sie: .Ja. seit wann bist Du denn ein berühmter Geschichtsforscher?Ihre Hauptsorge. HauS Herr (zur Köchin, die heftig weint, weil ihr der Braten angebrannt ist): Na, beruhigen Sie sich schon, Anna, ich werde diesen Abend mit meiner Frau in's Restaurant essen gehen!" Köchin (noch immer schluchzend): .DaS ist ja ganz gut .. wer nimmt denn .kr meinen Brautiaam mit?
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Der best, Wtta. Von Heinrich Seidel. Es saßen gar treffliche Männer Im kühlen' Keller beim Wein; Sie hielten sich alle für Kenner Und schenkten vom Besten sich ein. Sie zählten nicht mehr zu den Jungen, Sie leerten schon manches Faß, Und über gebildete Zungen, Floß wohlig das köstliche Naß. Da trank von den Männern der eine Und sprach mit lyrischem Schwung: .Ich schätze den Wein vom Rheine Als den allerköstlichsten Trunk!" Drauf sagte der zweite bescheiden: .Ein Jeder liebt, was ihm gefällt Ich mag Ehateau d'Iquem leiden, Der Wein ist der beste der Welt!" .Mein Herz m5cht fröhlicher klopfen," So rief nun der dritte mit Schall, .So mancher köstliche Tropfen Aus Spanien und Portugal!" Dann brummt schon wieder ein neuer: .Dem widerspreche ich doch! Des Kapweins köstliches Feuer. Das schätz' ich vor allem hoch!" .Wie bist du doch tief gesunken!" So sprach nun der fünfte mit Hohn: .Hast du denn schon Asti getrunken Und Lacrimae Christi, mein Sohn?!" Doch rief schon Numero sechse: .Mir ist noch 'was Bess'res bekannt. Das allerschönste Gewächse: Tokaier im Ungarland!" Es saß noch ein siebter im Dunkel. Der cyprischen Wein sich erkor Nur seiner Nase Karfunkel Strahlte dort lieblich hervor. Der sprach: .Was' seid ihr für Man. ner, Ihr wißt ja nicht, was ihr thut: Ein wahrhaft verständiger Kenner Schätzt jeglichen Wein, wenn er gut! .Aus jeder vortrefflichen Lage. Woher man ihn immer erhält. Trinkt er ihn bei Nacht und bei Tage Und jauchzet: Wie reich ist die Welt! Er trinkt ihn, dem Schöpfer zum Ruhme, Der also mit weisem Bedacht DeS WeineS köstliche Blume So herrlich verschieden gemacht! .Am Montag Asti spumante. Am Dienstag sodann Santorin, DeS Mittwochs Alicante. Am Donnerstag .smarten Win", Am Freitag vom Rüster Weine, Sonnabends Vuraunderblut, Am Sonntag den Besten von Rheine! So find' ich, macht sich'S gut!" Da h?ben sie alle die Becher, Ein jeder mit anderem Trank, Da riefen die fröhlichen Zeche? Mit mächtigem Jubelklang: .Wir tappten doch alle im Dunkel, Im Dämmer auf düsterem Pfad Hoch lebe der edle Karfunkel,. Der uns erleuchtet hat!" Hausbesitzer Schlauheit. Ein Miether läßt seine Wohnung mit neuen Tapeten versehen, die Thu ren und Fenster streichen, kurz gänzlich erneuern. Nachdem das geschehen war, erscheint der Wirth bei ihm und pei gert rhn nicht unbedeutend. .Warum steigern Sie mich?" .Weil Ihre Wohnung nun in Stand gesetzt worden ist. ,Ja, daS habe ich auf eigene Rech nung gethan!" .Das ist doch gleich. Als ich Ihnen die Wohnung vermiethete, war sie ganz vernachlässigt, da verlangte ich wem ger; jetzt, wo sie in Ordnung gebracht ist, kann ich sie nicht mehr so billig ab geben." Widerlegt. Richter (zu ei. nem lugendlichen, aber vielfach vorbe straften Angeklagten): Sie sind ja schon ein recht abgefeimter Bursche! Das kommt von den schlechten Gesell, schaften! Angeklagter: .Wieso? Ich habe doch meist mit den Behörden zu thun! Aus Gefundheitsrucksichten. Richter: .Angeklagter. Sie wandern nun schon zum fünften Male wegen DiebstahlS in's Gefängniß. Können Sie denn das Stehlen nicht lassen?- .Angeklagter: .Nee det kann ick nich. Ick bin det meiner Jesundheit schuldig!" Richter: Wieso?" An. geklagter: .Mir hat der Doctor sitzende Lebensweise vorjeschrieben!" Macht der Gewohnheit. .Wie kommt es denn eigentlich, daß die Kinder des Vertheidigers Dr. Wespe alle so verzogen sind?" .Das kommt daher: Wenn sie etwas Unrechtes ge than haben und der Vater erfährt es, so hält er ihnen eure Mahnpredigt, die sich jedoch sofort in eine Vertheidi gungsrede umwandelt, so daß selbst die Kinder von ihrer eigenen Unschuld überzeugt sind!" .JnderhLherenTöchter. schule. .Können Sie mir sagen, s5räulem Ella, warum die Gegenden im hohen Norden, weniger bevölkert sind, als die südlichen Gegenden?" -Weil weil weil es dort keine Storche gibt!" Der rheumatische Metz, g e r. .Herr Doktor, mit mir geht's schlecht!" .Nun, wo fehlt's denn?" .Ja, daS läkt sich schwer beschre!. ben: Unten in die Haxeln fangt's an und zieht sich bis in die Schlegel 'rauf. daß ich mein', ich könnt' gar nimmer geh'n. Im ganzen Filet hab' ich ein Reißen, und die Bügeln thun mir so damisch weh. dab ich sck,rei'n könnt'. Einwendig ist auch nicht Alles in Ord. nung; rm euschl sticht's mich, daß ich aar nimmer schnaufen kann!"
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