Indiana Tribüne, Volume 18, Number 336, Indianapolis, Marion County, 23 August 1895 — Page 1
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n o H s A l5 4 V W V o w O v 5 Office : No. 18 Sud Alabama Straße. Jahrgang 18. Indianapolis, Indiana, Freitag, den 23. August 1895 No. 336
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Editorielles. Je mehr sich die öffentlichen Ver
kehrsanstalten zu gewinnbringenden Monopolen entwickeln, desto mehr wächst die Einsiat, daß dieselben zu staatlichen, oder kommunal n onuuu ten gemacht werden sollten. So lange sie Privatinstitute sind, haben ihre Besitzkr nur den eiren Zweck im Auge, möglichst viel Geld auS denselben her auszuschlagen und das öffentliche 3n teresse wird nur insoweit berücksichtigt, alS sich diese Rücksicht gewinnbringend erveist, oder als sie gesetzlich erzwun gen werden kann. Eben darum weil solche Anstalten einen quasi öffentlichen Charakter tragen, eben darum sollten sie auch wirklich öffentliche Anstalten sein. Wir haben schon flüher hervorge hoben, daß eine Herabsetzung deS Fahrpreises, waS unsere St-aßenbhn betrifft, die Hauptforderung sein müßte, weil eine solche der größeren Masse der Bevölkerung zugute kommt, aber ein Beitrag zu ten Kosten der Pflasterung der Straßen gereicht viel leicht eben so Vielen zum Nutzen, denn wenn auch nicht Zeder Hausbesitzer ist, so tritt doch durch erhöhte Ansprüche an dieselben und durch die Neigung, solche abzuwälzen, durch Erhebung von allerlei Auflagen auch nicht ein Steigen der Miethe ein. Ein unter heutigen Verhältnissen absolut gerechtes und vollkommenes Steuersystem muß erst noch gesunden werden, und so wird man sich wohl vorerst mit demrelativ Besten begnügen müssen. Herr Wulstig, der einige Artikel in der Tribüne" über diesen G-genstand veröffentlichte, glaubt, das Beste sei, die Straßenbahn im Privatbesitze zu belassen und den Fahrpreis so herabzusetzen, daß die Gesellschaft nicht mehr als sechs Prozent auf daS angelegte Kapital herausschlagen kann. Wir wollen die Vortreff.ichkeit deS GedanenS vom rein theoretiseken Standpunkte auö gar nicht in Abrede stellen, aber praktisch ist er nicht durchführbar. Kapitalisten legen ihr Geld nur dann zu einem niedrigen Zinösaß an, wenn die Bezahlung der Zinsen eine absolut sichere ist, und sie die Zinsen nicht selbst erwerben müssen. Wenn der Gesellschaft nun ein gewisser Zinsfuß übrig bleiben soll, dann hat sie auch kein 3nteresse daran, daS Unternehmen so vortheilhaft zu verwalten, daß mehr dabei herauskommt, es dürste also eine lüderliche Wirthschaft die Folge sein. Will dann das Gesetz nicht weitergehen und derart bestimmend in die Verwaltung eingreifen, daß sie daS entfcheidende Wort hat, so wird die Gesellschast dafür sorgen, daß, was nicht in der Form von Dividenden einkommt. in der Form von Riesengehalten den Besitzern der Mehrheit der Aktien zufällt. 3n Amerika sind alle Aktiengesellschasten derart konstituirt, daß eine kleine Anzahl von Mitgliedern die Mehrheit der Aktien besitzt und daö Ganze kontrollirt. Solche Leute lassen sich aber nur dann auf ein Unternehmen ein, wenn sie eben diese ganze Kontrolle und die ganze Verwaltung in ihren Händen haben. Möglichst niedriger Fahrpreis und gute Verwaltung lassen sich nur erzielen, wenn solche Institute sich in den Händen deS Staates resp, der Gemeinde selbst befinden. Eine ideale Verwaltung wird sich bei unseren korrupten politischen Verhältnissen freilich auch dann nicht'ergeben, aber derartige Korruption ist lange nicht so schlimm, als die durch die Herrschaft der Monopole erzeugte. AuS diesen Gründen sind wir dafür, daß unsere Straßenbahn in die Hände der Stadt übergehen soll. ES ist noch nicht einmal ein guter Grund vorhanden, Aktionären sechs Prozent zu überlassen, wenn die Stadt daS Geld zum Ankauf der Bahnen zu vier Prozent borgen kann, weil sie als Stadt und nicht bloß als Besitzerin der Bahn für die Zinsen auskommen muß. Nehmen wir nur die Postverwaltung als Beispiel. Dieselbe ist derart auf die Förderung der Volksinteressen zugeschnitten, daß daS Postporto jederzeit herabgesetzt wird, sobald eS irgendwie thunlich ist. Auf Ueberschuß ist eö dabei garnicht abgesehen, man ist zufrieden, wenn nur daS Defizit nicht zu groß ist. ES würde gewiß keiner Privatgesellschaft
einfallen, einen Brief von einem Ende des LandeS bis zum andern für zwei Cents zu befördern, und den Bewohner der Prairie so gut zu bedienen, wie den Bewohner der Stadt. Aktiengesellschaft und Volköinteresse sind so unversöhnliche Gegensätze, daß eine harmonische Vereinigung Beider tint ahfnlute llnm 5 ist As At ist Wart
kann böckstenS einen balbweaS an! nehmbaren Compromib erzielen. m ,,, m MsMclMjle!!. Inland. Wetteraussichten. Schön heute Nacht und Samstag Gestrige Temperatur: Mazimum 87 Grad, Minimum 72 Grad. Schissels Wassertemperatur 80Grad. Convention der BlumenGärtner. Pittsburg. Pa.. 22. Aug. Die National Association of Florists hat heute hier ihre Sitzung eröffnet, die Wahl dir Beamten wird morgen erfolgen, doch wurde heute bereits die Stadt Cleveland zum nächsten Verfammlungsort gewählt. Wm Hamilton Gibson von Washington, Conn., hielt einen Vortrag über Die Ge heimnisse der Blumen". Folgenden Firmen wurden Preise für ausgestellte Blumen bewilligt : Ellwager & Barry, Nochester, N. S , Zchnittblumen; H. Dörr, Riverton, N. 3., große Palmen; Robert Craig, West Philadelpbia. Pa , hochgradig gefärbte Crotone; Ztrauß & Co., Washington, D. C, neue kalifornische Veilchen; F. C. Prince &Co, N.w Jork, Glasirmafchik e. Debö' Gefährten freiae lassen. Wood stock, 3lls.,22.Aug. Die Dirkctoren der American Railway Uiion mit Ausnahme deS Präsidenten DebS wurden gestern nach Abbüßung ihrer dreimonatlichen Haflstrafe in Freiheit gesetzt. DaS Coliseum in Trümm e r n. Chicago, 22 Aug. DaS Coli seum, daS große Gebäude, welches auf dem Grundstück errichtet wird, ans dem Buffalo Bill's Show während der Weltausstellung stand, stürzte gestern Nacht zusammen. Das Coliseum war ein Riesenbau und sollte innerhalb weniger Tage durch' eine Vorstellung des Barnum & Bailty ZirkuS eröffnet werden. DaS Gebäude sollte serner für National - Conventionen benutzt werden. Eine Arbeiterzahl von 200 Köpfen war Tag und Nacht am Gebäude beschäftigt, da der Unfall sich aber während der Eßpause zutrug so war glücklicher Weise Niemand im Gebäude, der verletzt werden konnte. DaS Gebäude ist total vernichtet, der Verlust wird wenigstens Z160,000 bis $180,000 betragen und wahrscheinlich der Probat (Konstruktion Company ganz zur Last fallen, die den Contract für den Bau übernommen hatte. Wenn der Unfall früher oder später erfolgt wäre, so würde wahrscheinlich ein bedeutender Verlust an Menschenleben zu beklagen sein. Um 10 Uhr verließen 300 Arbeiter die Arbeit und ur.i 3 Uhr Morgend sollten 300 Mann an die Arbeit gehen. Die Gesellschaft arbeitete in 3 Schichten, um daS Gebäude bis zum 2. Sep tembe?, dem Tag der Eröffnung, fertigstellen zu können. Trotzdem man bis jetzt über die eigentliche Ursache deS Zusammensturz?S deS GebäudcS nicht ganz klar ist. weiß man doch so viel, daß wahrscheinlich daS Sinken dcs Fundaments einer der großen Bogcnpfeiler die Schuld war. Der Lärm, den daS einstürzende Gebäude machte, war so entsetzlich, daß man denselben aus Meilen weit in der Nachbarschaft hören konnte. Das zertrümmerte Gebäude war drei Viertel vollendet und der ZirkuS sollte bereits am 2. September darin seine Vorstellung geben. DaS Gebäude war 7S0 Fuß lang, 3S0 Fuß breit und 86 Fuß hoch und eS war nicht ein einziger Pfeiler im ganzen Gebäude vorhanden, um die Aussicht in demselben zu versperren. DaS Gebäude war daS Eigenthum der Coltseum Exposition Co., die mit einem Kapital von 00,000 in ihren 3nkorporationsartikeln auSge rüstet ist.
Großes Schadenfeuer. M ilwau kee, WiS., 22. August. DaS Waarenhaus der Union Steamboat Comp. bei der 3unction des Menominee und Milwaukee Flusses gericth heute Nachmittag um 1 Uhr in Brand und bildete bald eine Masse von Flammen. Daö Feuer dehnte sich aus daö WaarenhauS der Anchor Linie und die Frachtschuppen der Wisconsin Cen-
tral Eisenbahn auS. FrachtwaggonS im Bahnhofe brannten ebenfalls und wurden Waaren auS den Läden der Eisenwaarenhandlung der John Pritz less Compagnie so schnell wie möglich entfernt. Der Wind war stark und griffen die Flammen schnell um sich. Pritzleff'S WaarenhauS wurde ebenfalls von den Flammen ergriffen und wurden die Schisse, welche längs der West Water Straße Front lagen, von den Docks entfernt, weil man befürch tete, daS Feuer werde den Milwaukee Fluß erreichen, bevor es gelöscht werden könnte 3oseph McManuS wurde von einer Dampfspritze überfahren und auf der Stelle getödtet. Die Fabrik der Delaney Oel und Schmirgel Co. brannte nieder und im St. Paul Bahnhofe verbrannten 60 Frachtwag gonS. DaS Feuer ist jetzt unter Con tralle; daö Gebäude Pritzleff'S wurde gerettet und ist der St. Paul Bahnhof außer Gefahr DaS WaarenhauS der Union Steamboat Comp., in welchem daö Feuer, wahrscheinlich durch Funken von einem Dampfer, entstanden war, war ganz aus Holz errichtet und 600 Fuß lang; in demselben befanden sich Tausende von Tonnen Waaren, die alle mit dem Hause zerstört wurden. 3nnerhalb einer oarven runoe uano auca oas Wisconsin Central Frachthau?, nördlich vom Flusse und 300 Fuß lang, in Flammen und wurde mit großen Waarenmässen, die in demselben lagerten zerstört.Es brannten serner nieder daS Etablissement der Oelhandlung von H. 3. Comp. an der 3. Str ; das PlumberGeschäft von E. T. Doyn an der 2. Str.; eine Reie von kleinen WohnHäusern an der Fonler Straße, und Trinkner'S Kutschen - Werke. Man glaubt, daß sich der gesammte entstandene Schaden auf $100,000 belaufen wird. Der Whiskey. Trust reorg a n i s i rt. Albany, N I, 22. August. Die Reorganisation dcs Whiökry - Trust wurde heute durch die 3ncorporation in der Office deö Staats-Sekretärö von der American SpiritS Manufacturing Comp. mit einem Stammkapital von $35,000,000 in Aktien zum Zweck der Destillation und deS Handels in SpirituS und Wiederdestillation und Rectifizirung von High Wines, Alcohol, SpiritS, Gins, WhiskieS und dem Handel in Malz vollzogen. Die Direktoren der erneuert Corporation sind : S M. Rice, Richard B. Hartfhorne, 3uleS S. Bache, T. H. Wentworth, Nathan B,jur, F. M. Lockwood und Henry S. Carney, von New Jork City; Wm. E. Hutton von Cincinnati; Clarence Buckingham von Chicago, und Edward S. Easton und Walter E. Parker von Peona, 3ll. Die Hauptoffice wird in New Jork etablirt werden. Gleich nach Vollzug der 3ncorporation hielten die Direktoren hier eine Sitzung ab und erwählten folgende Beamte: S. M. Rice, Präsident; R. S. Hartfhorne, Vice - Präsident und Vorsitzer deö Ratheö; Jules S. Buche, Schotzmeister; T. H. Wenthworth, Sekretär; Nathan Bijur, General-Anwalt. UM Die demokratische StaatsConvention von Ne'braöka.' Omaha, Neb., 22. August. Vorsitzer Smith - vom demokratischen Staats - Central - Comite rief die Staats-Convention heute Nachmittag in Creighton Hall zur Ordnung. Der Achtb. F. M. Deaviö von Beatrice wurde zum temporären Sekretär erwählt. Edgar Howard wurde zum permanenten Vorsitzer erwählt.. Eö sindnur die Aemter eines RichterS der Supreme.Court und zweier Regentö der Staats. Universität durch die nächste Wahl zu besetzen und wurden folgende Nominationen per Acclamation gemacht : E. 3. PhelpS, Richter der SupremeCourt; Dr. H. S. Blackburne und I. 3. Kettle, RegentS der
Universität. Bezüglich der Silberfrage wurde die Resolution vom 26. Sept. 1894, welche sich für Freiprägung zur Rate von lsi zu 1 au3rpri4r, wieder angenommen.
Ausland. 'Reformirt nach rückwärts. Co n st an ti n o p e l, 22. AugustES wird angckünd gt, daß der Sultan b schlössen hat, am 31. August ein Decret zu erlassen, welches die Ein t - t . rw. m suoruna auaerr.elner deformen im ganzen Reiche anordnen wird. Die Tendenz dieser Antwort aus die For derungen der europäischen Mächte ist jedoch eher rückschrittlich als fortschritt lich, denn eS soll z. B. angeordnet wer den, daß Christen ni.cht zu dem Amt eineS Vali erwählbar sind, während viele Christen seit einer Reihe von Iahren derartige Stellungen eingenom men haben. . , DerWaller-Fall. Pariö, 22 August. Die halbosfizielle Nachricht wurde hier verössent licht, daß eö Thatsache ist, daß die V. St.iRegierung die Freilassung 3ohn L. Waller'S und Bezahlung von Scha denersatz wegen seiner Verurtheilung zu 20 Iahren Gefängniß durch ein Kriegsgericht auf der Insel Madagascar, wo Waller früher Ver. StaatenCcnsul war, verlangt hat. Paris, 22. August. Die Temps veröffentlicht einen Brief von Tamatave, Madagaskar, in welchem gesagt iir, daß die Franzosen über den Commmdanten deS amerikanischen KreuZ'rS Castine .erregt find, weil er sich w:igerte, die Garnison zu grüßen und adere gebräuchliche Höflichkeitösormalitäten aus dem Grunde auszuführer, weil Amerika daS französische Protectorat nicht anerkannte. Die Amerikaner haben serner dadurch, daß sie auf eine persönliche Untersuchung des Waller Falles drangen, Verwirrungen angerichtet. Der Brief besagt serner, daß der Cammandant deö Castine den Ver. Staaten Consul Wetter consultirte, bevor er beschloß, die Garnison nicht zu salutiren. Schiffs-Nachrichien. Angekommen in : New Jork: Germanic" von LiverPool. Queenötown: New Jork" von Liverpool. London: Hurona" von Moylreal. Hamburg: Palatia" von New Jork; 3talia" von New Jsrk. Bremerhaven: Lahn" von New Jork via Southampton. Rotterdam: Amsterdam" von New Jork. allerlei. In T u l a r e, C a gibt es eine neue Frau", welche die verantwortliche Stellung des Ingenieurs einer großen Sägemühle ' bekleide:; alle Reparaturen an den Maschinen werden von der Frau selbst auZgeführt. Sweet Springö, Mo., kann sich eines Baseball-Clubs rühmen, dessen sämmtliche Mitglieder Brüder und Neger sind. Im .Staate Massachuseits gibt es nur eine einzige Niederlassung. welche mehr als 12 Meile don einer Eisenbahnlinie entfernt ist. 5e.b? reiche Erträge yar der Anbau von Alfalfa in Red Willow County, Neb., wo mehrere taasend Acres mit dieser Futterpflanz? i .. . , . . . . , bestellt wurden, geliefert uno rni nacystcn Frühjahre wird noch mehr Land diesem Zwecke gewidmet werken. Das genannte County hat 40.000 Acres Land, das für den Anbau von Alfalfa vorzüglich geeignet ist. Trotz der Dürre des verflossenen Jahres konnten die Alfalfa-Felder drei bis vier Male geschnitten werden und lieferten I bis 6 Tonnen Heu pro Acre, welches für 510 die Tonne willige Abnehmer fand. 'Viel Geld wird aus dem Samen gemacht, da 5 bis 8. ja mitunter bis 12 Bushel desselben pro Acre gewonnen werden. Ein Feld von 200 Acres ergab 1700 Bushel Samen, der für 53 Per Bushel. also fr 58500 verkauft wurde. Rechnet man für Heu und Weide halb so viel, so brachten diese 200 Acres $12,750 ein, und das in einem trockenenJahre. Diese Erträge wurden ohne Bew'ässcrung und sozusagen ohne Regen geWonnen. Verschiedene Felder wurden in diesem Jahre schon zweimal Qt schnitten und jeder Schnitt war schwer. Ein Feld lieferte 3 gute Fuhren Pro Acre.
Um sich beim armen Mann populär zu machen, hat die Regierung von Süd-Carolina beschlossen, den Preis des Schnapses um 25 bis 30 Procent herabzusetzen. Für 10 Cents kann man dort jetzt ein halbes Pint
schnaps bekommen, o vag man in less than no tirne" Schlangen sehen kann. Daaeaen bleibt's mit den preisen für feinere Schnäpse. Wein and Bier beim Alten. )t W a s h v u r n & M oe n Manufacturing Company in Worresier hat kürzlich einen Treibriemen anfertigen lassen, welcher der größte in der Welt ist. Derselbe bat eine Länae von 118 Fuß eine Breite von 73 Äoll und besteht aus vier Lagen Leder; die c..t. 1 sTi rrrii . ... r jyauic wuii -Ljt uicicn waren zu ieirr. . . ei .rt . . . r i. " aei 4zerueuung ersoroerucy. Das Gewehr, welches' der berühmte Jndianertödter und Ken tucky'er Pionier Daniel Boone auf seinen zahlreichen Expeditionen gefuhrt hat, ist kürzlich nach Charles ton, W. Va., gebracht worden. Das Schießeisen, welches 5 Fuß lang ist. hat ein Feuerstemschloß und schießt Kugeln von einer Unze Gewicht. Das Gewehr ist Eigenthum von Nalhan Boone an Bibber. der in der Wildniß von Nicholas County ansässig ist. und ein Erbstuck, das vorc Matthias Tue Van Bibber stammte, der die Waffe von seinem Freunde Boone zum Geschenk erhalten, in der Schlacht von Point Pleasant rm Jahre- 1774 und in dem Feldzuge von 1312 geführt hat. Von diesem kam das Gewchr in den Besid von Capt. & R. Van Blbber, der dieselbe seinem Sohne, dem jetzigen Eigenthümer, hinterließ. Zwar nicht seine Visitenkarte, aber den Abdruck seiner Trilbies hinterließ ein Einbrecher, welcher das Haus des Illustrators Kemble in New Rochelle besuchte und sämmtliches Silberzeug mitnahm, auf der Veranda des Kemble'schen Hauses. Der Zeichner copirte diese Abdrücke sorgfältig und brachte sie der New Rocheller Polizei, welche zwar daraushin den Räuber nicht entdeckte, aber dann mit Hülfe' zweier Jungen in der Person eines Fremden feststellte und auch eingefangen hätte, wenn der Kerl nicht leider im Besitze eines geladenen Revolvers gewesen wäre. Und so durfte er sich seitwärts in die Büsche schlagen. Die Zeichnung des Fußabdrucks kann sich Herr Kemble jetzt einrahmen lassen zur Erinnerung an sein Silbergeschirr als Silver Print". Die deutsche Botschaft in Washington hat in der Person des neuen Attache für Land- und Forstwirthschaft, Freiherrn von Herman, einen Zuwachs erhalten. Der Gznannte ist ein Württemberger, hat bislang noch keine diplomatische Stellung inne gehabt, ist aber . schon viel in der Welt herum gekommen. Er macht Washington das Compliment, daß es heißer sei, als irgend ein anderer Platz der Crde, den er besucht, selbst Indien sei im Vergleich die reine Sommerfrische. Vielleicht wird Hr. v. Herman bei seinen landwirthschädlichen Studien auch einmal nach Juma, Arizona, kommen. Da dürfte er dann die Geschichte von dem Soldaterr hören, der in Juma starb und nach seinem Tode an jenen Platz kam, zu welchem die mit guten Vorsätzen gepflasterten Straßen führen. Am nächsten Tage, so geht die Sage, kam der Soldat nach Auma zurück und ersuchte eine Kameraden um einige wollene Decken; er sei das Klima von Juma gewöhnt, . und da unten friere ihn ohne solche. Der Inhalt der Anzeigen von Hood's Sarsaparilla wird bestätigt durch Indorsoö, welche in der FinanzWelt ohne Anstand acceptirt werden. DaS sagt deutlich genug, daß Hood'ö kurirt. H o o d's Pillen kuriren Leberleiden, Gelbsucht. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Versäumen Sie nicht den Verkauf der zwei großen Bankerottlager zu besuchen. DaS Raömussen Lager enthält Gllenwaaren, Kurzwaaren, Schuhe 2c, und das u. S. Co.'s Lager Mäntel, Schmucksachen, Rleiderstosse k. Besondere Attraktionen im Mäntel., Kleidcrwaaren' und Schuh' Departement. i .
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Von der Arbeit zurück
nach lZause gekehrt, schmeckt nichts besser, als ein Glas gutes Bier. Es ist das rechte (absal für emsn müh Ts.Stnw W
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