Indiana Tribüne, Volume 18, Number 335, Indianapolis, Marion County, 22 August 1895 — Page 3

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Maldmoder. Roman von Fiiedrich Jacobsm.

(Fortfedung.) ' Daniel" saate Acker der Herr Amtsrichter will Dich sehen. Dreh' Dich 'mal um ein hübscher Kerl, he? Was er auf der Brust zu wenig hat, das hat er auf dem Rücken j zu viel die Natur weiß alle Dinge .. i auszugieicycn. Kroneck winkte den Knaben heran und sagte: Gib mir die Hand, Daniel. Es könnte nichts schaden, wenn Du sie 'mal waschen wolltest, mein Junge, das kostet nichts. Gehst Du fleistig in die Schule?" Manchmal" entgegnete der Gefragte kurz und zog seine magere blasse Hand zurück. .Warum nicht regelmäßig. Daniel?" .Sie hauen mich!" .Wer?" .Die anderen Jungenö!" .Du sollst wohl bald confirmirt werden?" .Weiß nicht." Kennst Du die .Gebote? Kannst Du 'mir eins hersagen?" . Daniel 'Acker legte die Hände in einander und, sah .vor sich nieder. Dann begann er eintönig: .Du sollst nicht todten. Was ist das? Wir sollen Gott fürchten und lieben " Es war ein seltsam ergreifender Anblick. Da stand der Sohn des Mannes, den sie wegen Todtschlag in's Zuchthaus gesperrt hatten, und redete von der Sünde seines Geschlechtes. Kronnk winkte mit der Hand. M ist gut, mein Kind, jetzt kannst Du wieder gehen. Aber dergiß nicht, waS ich Dir wegen des Waschens gesagt habe." Dann wandte er sich wieder zu dem finster dasitzenden Manne. . .Es ist eine Beschwerde an mich gelangt. Acker, wegen Ihres Kindes. Sie sollen die Erziehung desselben vernachlässigen und in wild aufwachsen lassen." ffr ist ein Wildlina." entaeqnete Acker ruhig. .Wie soll das denn auch anders sein, Herr Amtsrichter. Sie hören ja, daß die anderen Jungens ihn mißhandeln, vielleicht weil er ausgewachsen ist, vielleicht auch wegen was anderem. Ich habe es auf ihn vererbt, und ich habe es selbst geerbt. Mein Vater ist von den Leuten tt kleines Kind auf einem Acker gefun den worden, keine? wußte, woher ti stammte. Da haben sie ihn Acker ge nannt, uud die Gemeinde hat ihn aufgezogen. WaS will man mit dem Zungen?" .Es ist der Vorschlag gemacht war den, ihn kn eine Rettungsanstalt für verwahrloste Kinder zu bringen." .Sie sollen nur kommen," sagte der Mann mit zusammengebissenen Zähnen. .Weil man mir alles genommen hat, woran der Mensch hängt, die Ehre, und die Freiheit und die Ansprache und den Verdienst, da denkt man, ich könnte auch mein Letz tes hingeben! Mein Allerletztes, was ich habe! Glauben die Leute denn, daß ich mein Kind weniger lieb habe, weil , wir beide unglücklich sind? Meinen sie denn, daß ich es hasse und schlecht behandle, weil es ihm besser gewesen wäre, niemals geboren zu sein? In die Rettungsanstalt! Wenn mein Junge krank ist, weil er emen elenden Körper hat, werden deshalb die fremden Leute Nachts an seinem Bette stiren, wie ich eZ thue? Werden sie sich :m Sturm und Regen dte Stufte wund lausen, um einen Doktor zu holen, wie ich es thue? Hier oben in der frischen Luft kann er gesund werden, wenn es eine Rettung für ihn gibt. Da unten in dumpfen Mauern, die nicht besser sind, als ein Zuchthaus, da unten wird ihm - daö bischen Lust vollends ausgehen, und wenn er dann nach fernem Vater schreit, werden sie sagen, daß sein Vater ein Lump sei, der ihm nichts dererbt hätte, als Z?luch und Sünde! Sie sollen nur kommen und den Versuch machen, mir mein Kind zu nehmen! Bei dem allmächtigen Gott, ich habe noch keinen Menschen erschlagen,' und wenn es tausendmal ln den Akten steht; aber an dem Tage, wo ein sterb licher Mensch Hand an meinen Jungen legen will, nehme ich meine Art und mache es wahr!" Der ganze aufgespeicherte Groll einer verbitterten Menschenseele, der ganze Haß eines verlorenen und gehetzten Daseins brach in diesen grolenden Worten an das Licht. Wilhelm Acker war aufgesprungen. er nahm seine Art und schlug sie tief in das Holz des Blockes, auf dem er gesessen hatte. Dann bedeckte er plötzlich sein wildes, .durchfurchtes Gesicht mit . den Händen und weinte. .Herr Amtsrichter," sagte er. mxq glaube, Sie sind ein guter Mensch, denn Sie, haben mich nicht behandelt iü'xt ein Stück Vieh, als ich zu Ihnen kam und um Strafaufschub bat. und Sie haben sich nicht geschämt, hier an offener Landstraße neben mir zu sitzen und meinem Jungen die Hand zu geben helfen Sie mir! Unser Pastor meint es ja auch gut, ich will daS gern glauben, aber er hat nicht so diel Jammer und Elend gesehen wie Sie, und er begreift nicht, was Sie vielleicht begreifen. Ich kann ja nicht ausrichten gegen die Macht, und ich bin ein gezeichneter Mensch, mit dem man kein Federlesen macht, aber eö ist nicht gut. einen Menschen zur Verzweiflung zu treiben, und daS werden Sie auch nicht wollen." Kroneck war erschüttert. Er leate seine Hand au!f die Schulter des erregten Mannes und sagte: .Sie sollen Ihr Kind behalten, Acker, ich verspreche es Ihnen und werde deswegen mit dem Herrn Pfarrer Rückspräche nehmen. So seien Sie doch nur ruhig. Mann, r wir sind keine Menschenräuber und ' leben in einem geordneten Staate. Aber , thun Sie auch Ihrerseits, waö daS Gesetz von uns allen fordert. ES ist -doch nicht zulässig, daß der Knabe so ohne allen s. i Ti .f.. "jfft niern! auiwaau.

Wilhelm Acker hatte sich schnell arsaßt, der Ausbruch seiner Gefühle war, wie es bei Leuten seines Schla ges geht, ebenso rasch verflogen, wie er gekommen. Er nahm seine Arbeit wieder auf und sagte nur noch: .Er

wird wohl mcht mehr viel Unterricht brauchen, Herr Amtsrichter, seine Mutter ist auch an der Schwindsucht gestorben. Und was er weiß, das hat er doch von mir gelernt. Aber Sie sollen sehen, daß ich auf gute Worte höre. Haben Sie auch schonen Dan-k für Ihre Freundlichkeit, vielleicht thun Sie noch ein übriges, und reden gelegentlich mit , dem Herrn Pfarrer. Die Stelle eines Todtengräbers und Nachtwächters wird nächstens frei, ich hätte dann doch wieder regelmäßige - Arbeit und brauchte nicht " Er ) brach ab und schlug auf das Holz los. Kroneck ging. In einiger Entfernuna drehte er sich noch einmal um. und sah, wie Daniel Acker vor einem c- .P!C?JC ln oer ytaqe ocyinoiiajcn noyrenorunnen stand und sich eifrig Gesicht und Hände rieb. Oberhalb des Dorfes, neben der Kirche und dem kleinen Friedhof, lag das Pfarrhaus. U?s war freilich größer und sauberer gehalten, als die ringsum verstreuten Hütten, aber immer noch klein und bescheiden genug, um in einem an die Behaglich1.9 ..w't.l.. (m.-fi.-teil oes cociis gewinnen uuna)zn ein leises Gefühl des Mitleids wachzurufen. Kroneck stammte selbst aus einer Pfarrfamilie, aber seine Heimatb war reich im Vergleich zu dieser armseligen Gebirgsgegend, er hatte noch niemals die Bildung in der Aer, bannung g'jehen. Und o? nun die tlei stehende Sonne und der beginnende Abendwind oder ein anderes Gefühl die Schuld trugen, er spürte ein leises Frösteln durch seine Glieder rinnen. Der kürzeste Weg zum Pfarrhause schien über den ffriedbof zu fuhren, und als der Amtsrichter den letzteren betrat, sah er Weyland in gebückter Stellung neben einem Grabe stehen. Der alte Mann war damit beschäftigt, langes welkes Gras vom Rande der kleinen Sandsteinplatte, welche den Grabesb'.izel bedeckte, zu entfernen, und die darunter zum Vorschein kommende Erde zu ebnen, und er qab sich dieser mühsamen und unfrachtbaren Arbeit mit solchem Elfer hin, daß er die Schritte des Kommenden erst in unmittelbarer Nähe zu hören schien. Ach. unser Herr Amtsrichter, sagte er dann, sich aufrichtend und daZ graue Haar aus der Stirn streichend. Sie finden mich da bei einer Be schäftigung, die so recht eigentlich eines Pfarrers würdig ist. Auch in dem Garten unseres Herrgotts wächst oft mehr Unkraut als Blumenwerk. Entschuldigen Sie, daß ich Ihnen keine Hand aeben kann, es lst zwar geweihte Erde, die daran klebt, aber sie macht doch rechtschassen schmutzlg. .Sie säuberten wohl das Grab eines Angehörigen?" fragte Kroneck. .Meines Jüngsten: und da drüben liegt auch die Mutter. Ja. lieber Herr, man sagt, wo viel Tauben sind, da fliegen Tauben zu. wo aber wenige sind, da verlassen auch diese den Schlag und flattern als kleine Seelchen ihre? eigentlichen Heimath zu. n 5 t 1 P- V NUN vlN icy ia o ziemuq oaruoer hinaus, die Zeit legt sich dazwischen. und dasGras wachst; abe? als ich zum erstenmal diese Gräber reinigte, da fielen andere Tropfen darauf, als Schweißtropfen. Sie wollten doch hoffentlich zu mir, Herr Amtsrichter?" .DaS war allerdings meine Absicht, Herr Pfarrer, es ist nur etwas spät geworden." Ja, die Sonne geht nach Westen," saate Wevland. .Meine Tochter ist auch nicht zu Hause, aber sie muß je den Augenblick eintreffen. Sie hat die Agnes aus der Bezirksmühle begleitet, die beiden Mädchen halten gute Freundschaft." Die Manner hatten indessen den Friedhof verlassen und waren an das hochgelegene Pfarrhaus herangekommen. Weyland drehte sich vor der Thür um und sagte: .Jst eZ nicht schön hier oben?" .Mich dunkt. etwas duster, Herr Pfarrer. Aber das hat seinen Grund vielleicht darin, daß die Sonne hinter eine Wolke getreten ist." .Ich sehe keine Wolke; bitte, mer links vom Hausflur, wenn's gefällig ist." Die Pfarrstube war schlicht wie das ganze Haus und von Tabak ver räuchert. Durch die halboffene Thür sah man in das Wohnzimmer, welches einen freundlicheren Eindruck machte und das Walten weiblicher Hände verrieth. Hier und da lagen Stickereien auf ' den mit buntem Kattun überzogenen Möbeln, und an den Fenstern standen blühende Blumen. .Das bat die Hannay zusammen gehamstert, und da haust sie" sagte Weyland, eine Pfeife stopfend, und deutete mit der Spitze über die Schul ter .Sie ?auchen doch?" Ohne . eine Antw??t abzuwarten, kramte er eine Eiaarrenkiste aus dem Küchenschrank und fuhr fort: .Ein bischen feucht sind sie freilich, es zieht hier alles an. aber eine Pfeife kann ich Ihnen doch nicht anbieten, de? Pastorentabak sieht in einem üblen Geruch. Die beiden Männer saßen aus dem harten Ledersofa, und Kroneck bench tete unter krampfhaften Zügen aus seiner Cigarre, daß er bei Wilhelm Acke? gewesen sei. Weyland qualmte wie ein Fabrik schlot. . .Hm ja " sagte er, .der Mann kann einem ja leid thun, er lebt bier wie ein Verfehmter. Die Oberdörfer betrachten ihn als einen Eindrinalma. und dann kommt das Verbrechen hinzu. Er hat seine Strafe abgesessen bis auf den geschenkten Rest. daS ist schon richtig. und ich rede ja auch genug zum Frieden und Vergessen, aber übel nehmen kann ich's keinem, der ihn meidet. Ich lebe hier nun schon über dreißigJahre und kenne ihn, das Verbrechen allein

hat ihn nlcht so gemacht, sondern die Erziehung. Und darum möchte ich den Jungen fort haben; wenn Sie aber dagegen sind, werden Sie ?n dem Bürgermeister eine Unterstützung sinden, der schreit schon im voraus über die Kosten." .Der Unglückliche scheint sehr an .seinem Kinde zu hängen" meinte Kroneck. .Strohfeuer, lieber Herr Amtsrichter. Er nennt ihn seinen .Wildling." Wer hat denn den Jungen verwildern lassen? Und mit Ihnen hat er wohl ein bischen Komödie gespielt. Das liegt hier in der Rasse sie fluchen und weinen in einem Athem, auch die Besseren. Nehmen Sie nur meinen

Lezirksmüller Lutz, das M auch so ein schwankendes Rohr im Winde und .ein Hans Dampf in allen Gassen." Das Gesprach bot eme wlllkommene Ablenkung, und Kroneck griff sie auf. .Dieser Lutz macht auf mich einen sonderbaren Eindruck," sagte er. .Unter seinem polternden Wesen liegt iigend etwas versteckt: er will den humoristischen Biedermann spielen. und in seinen' Augenwinkeln lauert das Gegentheil; ich glaube sogar, daß sein ruheloses Wirthshauslebcn wemger einer angeborenen Neigung entspringt, als einem schlechten Gewissen." Weyland war plößlich sehr ernst geworden. Er rauchte eine Weile still vor sich hin und fragte dann plötzlich: .Wie kommen Sie auf diese Idee, Herr Amtsrichter?" .Durch meinen Beruf " entgeg nete Kroneck. .Unter denjenigen, die mit einem Richte? in amtliche Verührung kommen, gibt es wohl sehr wenige, die nicht durch ihr Auftreten, ihre Rede und ihr Mienenspiel irgend etwas zu verhüllen bestrebt wären: denn wer nicht eine Unwahrheit vorzubringen oder einen Fehler zu bekennen hat, der kommt selten aus das Gericht und wird noch seltener vor das Gericht gefordert. So lernen wir allmallg in den Zügen der Menschen nach einer Geheimschrift zu forschen. deren Lösung unter Umständen schwierig oder em Spiel des Zufalls sein kann, deren Vorhandensein aber um so sicherer entdeckt wird, je weniger das betreffende Individuum von dem Firnis der Kultur und der Bildung überzogen ist. Der Mann, von dem wir reden, g:HLrt zu jenen Faschingsgestalten. die elneRolle spieen, ohne Schauspieler zu sem, und die sich deshalb jede Stunde vor der Demaskirung fürchten. Ganz be sonders tritt aber diese Scheu zu Tage, wenn seine pekuniär bedrängte Lage ihn.aiöf das Gericht führt, und er nothgedrunaen gerade mit denjeni yn verkehren muß, deren Blick für die Nachtaten der menschlichen Natur eine traurige Schärfe besidt." (Fortsetzung folgt.) Die Vkslyilyle eines Irrsinnigen. Aus dem Englischen von L. Kaliöka. Ich wohne in einer entzückenden kleinen Villa in Eastbourne. die, umgeben von einem hübschen Garten, in einer . ? piv p f.t rr 1 m ziemiicy inuen kratze ilegi. jk leine Besitzung ist so recht daZ Hem eines Künstlers. An einem heißen Junitage saß ich in meinem Zimmer und spielte Geige, als ich durch ein kurzes, energisches Klopfen an der Thür unterbrochen wurde, und ein mir ganz fremder Herr in's Zimmer trat. Er mochte etwa fünfzig Jahre alt fein, seme Figur war klein, aber wohlgebaut und muskulös. Ohne Umstände setzte er sich auf's Sopha. Mir war recht unbehaglich zu Muthe, während er sich gelassen den Hut vom Kopfe nahm. .Verzechen Sie mein Herr," begann er mit müder Stimme, .daß ich hier bei Ihnen eindringe, ohne daß ich mich habe regelrecht anmelden lassen. Ich wohne ganz in Ihrer Nähe, vergeben Sie dem Nachbar seine Kühnheit. Ich schwärme nämlich sür Musik, und als ich Sie eben spielen hörte, ließ es mir keine Ruhe, bis ich Ihre Bekanntschaft gemacht hätte." Sicherlich ein Verrückter, dachte ich bei mir. .Sie spielen ja ganz hervorragend, und Ihre Geige hat einen herrlichen Ton." Oh, über die menschliche Eitelkeit! Mit diesem Compliment schwand aller Argwohn bei mir. .Ja," entgegnete ich, .die Geige ist auch eine Amati." Der Fremde nahm sie und prüfte sie eingehend. .Es ist sogar eine der besten, die ich je gesehen habe," meinte er, .sicher ihre zweihundert Pfund werth. Er N5hm die Geige auf und strich einige Mal mit dem Bogen über die Saiten. .Ich spiele eigentlich Cello." erzahlte er, .und wenn wir erst näher mit einander bekannt sind, machen Sie mir vielleicht die Freude, mit mir zusammen zu musiciren." .Mit dem größten Vergnügen." entgegnete ich höflich. .Was haben Sie denn eben gespielt?" .Ein Sole aus einem MendelssohnQuartett." .Ja. daS war ein Künstler!" .Ich stelle ihn über Beethoven." .Ganz mein Geschmack," entgegnete eifrig der Fremde, .wenn ich nicht fürchten müßte, unbescheiden zu erscheinen, dann würde ich Sie bitten. welter zu spielen. Sie spielen mit ei nem wunderbaren Verständniß." Kann man einer so schmeichelhaften Bitte widerstehen? Ich nahm die Geige auf und sagte bescheiden: .Sie haben mich vorhin wahrscheinlich nicht deut lich' gehört, denn mein Spiel ist wirk lich nicht bedeutend." .Ich habe gehört, daß Sie empfinden. was Sie spielen, und das ist in der Kunst Alles." Ich begann daS Adagio und legte meine ganze Seele rn daö Spiel. Als

ich geendet, bemerkte ich, w5e derFremde aufmerksam mein Zimmer musterte. Jetzt wandte er sich zu mir. .Das war herrlich!" rief er aus. .Wie wunderbar Sie es verstehen, die Empfindungen des großen Meisters wiederzugeben! Ich' danke Ihnen und bitte Sie nochmals um Vergebung, daß ich so oyne Weiteres hier einge drungen bin. Ich bin wohl ein wenig excentrisch, ich habe so Schweres durchgemacht im Leben." Der Fremde legte die Hand an die Stirn. .Ich habe mein Weib, das ich anbeete. verloren," fuhr er fort, .und noch dazu unter den traurigsten Umständen. Lange war ich irrsinnig." Mein Argwohn regte sich wieder, als ich in des Fremden Augen einen eigenthümlich unstäten Blick gewahrte. Jetzt bin ich ja geheilt," fuhr er fort, .und in der Ausübung schöner Künste suche ich Vergessenheit. Sie sind mir sympathisch. Ich will Ihnen meine Geschichte erzählen. Ein fürch terliches Geheimniß will ich Ihnen anvertrauen." .Rufen Sie doch um meinetwillen nicht Erinnerungen wach, die Ihnen nur schmerzlich sein können," erwiderte ich. Mir war recht unbehaglich zuMuthe.

.Im Gegentheil," meinte er. wird mir gut thun, mich einmal ausnrechen zu tonnen. Ich war zweiundZwanzig Jahre alt, trug einen angesehenen Namen und besaß ein schönes Vermögen. Ich hatte alle Anwartchast aus ein Leben voller Glück. Um ene Zeit lud mich Mr. Kingzett auf ein Schloß ein, das er in der Näbe von Glasgow besaß. Mr. Kingzett war Vater zweier . entzückend schönen yi jCL.- Cm l.i t ns.. ' r 1 " - . -toajicr, luriei uno senile. Ihr Zauber zog mich immer wieder und wieder in das Haus, und bald gehörte ich zu den bevorzugtesten Freunden der rt m Tt Cft. fxtS. CTT ' , T yurniiit. h wuui jungen JLiauatN varen mir gleich sympathisch, und jCll-Cil. 1. UC. wc -J uicijiiiij mciuc iu, oajj oeioe micy iebten. Diese Entdeckung war mir natürlich sehr peinlich. Nach reiflicher 1Y.t.f .-IfXT.C IX. ! ( l ueoelicguilg enliivg ia; rnica für oie jüngere, Denise, und hielt um ibre Hand an. Muriel suchte zwar ihre Enttäuschung zu verbergen, aber von dem Augenblick unserer Verlobung an rua sie gegen ihre Schwester einen biu ttren Haß im Herzen. Unlere Hochzelt wurde mit fürstlichem Glänze gefeiert, die vornehmste Gesellschaft Glasgows wohnte ihr bei. Muriel heuchelte Glelchmuth, aber ihre blassen Wangen und gerötheten Augen verriethen sie und warfen einen dunklen Schatten auf mein junges Glück. Gleich nachdem die SocbmtsselerliHleiten beendet waren, reiste ich mit meinem Weibe nach Italien, wo ich nun die glücklichsten Taae meines LebenS verbrachte. Ich betete Denise an. Nach sechs Monaten ungetrübter Wonne kehrten wlr zu meinen Schwiegereltern zurück. Muriel empsing uns herzlich, ich glaubte, sie hätte ihre Enttauschung überwunden, und fühlte mich nun ruhig und sicher. Bald darauf begann Deiuse zu Irankeln. Sie fühlte sich oft elend und litt an Kopfschmerzen. Zusehends verfiel sie mehr und mehr, auch ihre Snm mung veränderte sich, sie war oft nervos und launisch. Der alte Hausarzt kam zeden Tag und stellte an mich so merkwürdige Fragen, daß ich schließ lich annahm, das Alter habe ihm den klaren Verstand geraubt. Mit Denlfe wurde es taglich schlimmer. sie konnte jetzt das Bett nicht mehr verlassen. Muriel Pflegte sie- aufopfernd und wich Nicht von ihrer ?klte. Ich fing an zu verzweifeln. Eines Abends, als Muriel für einige Minuten das Zimmer verlassen hatte, nahm Denise meine Hand und sagte leise zu mir: .George, ich bin verloren. Ich schne laut auf. .Du sollst Alles wissen." fuhr sie mit erregter Stimme fort, .ich muß sterben, meine Schwester hat mich vergiftet! .Unmöglich, Du sprichst im Fieber!" .Gestern Nacht sah ich, wie sie mir daS Gift aus einem Fläschchen in's Glas goß. als sie glaubte, ich schliefe. Sie neidete Ml? mein Gluck und hofft nun. daß sie Deine Frau wird, aber versprich mir, daß Du sie nie heirathen wirst." Ich nahm Denise in meine Arme, und während ich ihr daö gewünschte Versprechen gab, verschied sie. AlS Muriel wieder in's Zimmer trat, ergriff ich ihre Hand und zerrte sie vor das Bett, auf welchem die Todte lag. .Du Elende. daS ist Dein Werk!" rief ich außer mir, .ich weiß Alles!" Sie fiel mir zu "Füßen und bekannte ihr Verbrechen, indem sie gestand, .daß Liebe zu mir sie dazu getrieben. .Ich werde Dich nicht den Gerichten überliefern," entgegnete ich ihr, .denn ich kann über den Namen unserer Familie nicht Schande bringen. Deine Eltern würden daran zu Grunde gehen.. Aber Du mußt fort aus meinen Augen. so daß ich Dich Nie wieder sehe, sonst-" .Gut, ich will fort." schluchzte sie. .ich verspreche Dir. daß ich für immer verschwinden will." Am nächsten Morgen sand man sie todt in ihrem Bette, sie hatte Gift e. nommen. dasselbe Gift, daS sie vorher ihrer Schwester gegeben. - ch wurde der Erbe beider Schwestern. Jetzt, da Muriel todt war, kannte nur ich das furchtbare Geheimniß. Als wir vom Kirchhof zurückkehrten, gesellte sich der alte Hausarzt ZU mir. ' (Schluß folgt.) - --1 Aosvast. . Frau .Den ken Sie sich nur, beste Frau B., meine Tockter ist .seit gestern glückliche Braut" 5?rau B.: .Da gratulire ich von Herzen, also seit gestern glücklich Braut." - .- Ein guter Mensch. E? fl&rnHrt: Geliebte Elfe, ich liebe Dick. Sie: Ich begreife nicht, wie Du mich lieben kannst. Du hast einen vornehmen Namen, und ich dejitze nur m;,;ke lirm ?TTr N?Zllton. mi tii aj t 1 1 . wt .v Er: Die Liebe gleicht Alles auö!

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