Indiana Tribüne, Volume 18, Number 335, Indianapolis, Marion County, 22 August 1895 — Page 2
Jndlana Tribüne
Erschemt Tcglich und SonntagZ Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger tt Cents per Woche, die eonntazS,Tribüne B Gents per Woche. Seide zusammen 15 Cents ode? 65 Cent per RTkonat Per Post außerhalb der ?tdt ,-uzeschiSt ia VorauZöezaZlunz f per CJor. Gfftr! 18 Süd fMatama Straft Indianapolis, Ind., 22 August 1895. Japanisches Schulwesen. Unter ixn großen, Fortschrittest, welche das unternehmende japanische ExperimentirReich in den letzten zwei oder drei Jahrzehnten gemacht hat, nehmen diejenigen im lülterrichtswesen mahrlich nicht die letzte Stelle ein. Es mögen hier einige Mittheilungen von einem Specialcorrespondenten über dasselbe folgen: Mai? kann die Schulen die interes santefterr Anstalten in Japan nennen. Kein Land, auch z. B. Deutschland nicht ausgenommen, hat, wenigstens in der Theorie, ein besseres Un terrichtssystem, obwohl in der Praxis sich dem Auge des Ausländers noch gar manche, gröbtentheils aus Uner fahrenheit entspringende Fehler zeigen. Bis zum Jahre 1863 lag das ZapaNische Unterrichtswesen in den Händen der buddhistischen Priesterschaft und wurde in den Tempeln nach dem chinefischen Plan betrieben. Freilich gelang es manchen Lernbegierigen, sich aus Büchern, welche' sie den Holländern auf der kleinen- Jnselcolonie im Hafen von Nagasaki abgeborgt oder abgebettelt oder auch gestohlen hatten, ihr Wissen in anderer Richtung zu erweitern. Nicht selten mußten Solche fchon den bloßen Besitz Wissenschaft!!cher Abhandlungen mit dem Leben bezahlen! Es sollte Keiner etwas leraen, das nicht von den Priestern geührt wurde; denn dazumal herrschte tr scbon erwähnte Haß gegen alles .Ausländische". Wie anders ist es st dem politi schen Umschwung von 1863 geworden, wie viele Vorurtheile und Einschrankungen sind seitdem geschwunden! Der Pionier der modernen japanischen Erziehunz war Joseph Neeshima, ein Eingeborener von Tokyo, und zwar zur Samurai- oder Kriegerklasse ge hörig. Als 19jähriger Bursche bewerkstelligte er mit Hilfe eines russischen Priesters sein Entkommen auZ Japan unerlaubtes Verlassen deö Landes war zu? Zeit noch ein todes würdiges Verbrechen auf einem onerikanischen Schooner, lernte die Ver. Staaten und Europa kennen und kehrte erst mehrere Jahre nach der poZitischen Umwälzung in seine Heimath zurück: hochgebildet und einflußreich. Gegenwärtig Hat Japan 25,404 öffentlich Schulen, mit 63.410 Lehrern und 4.273 Lehrerinnen. Diese Schulen werden von 3.290,318 Zogfingen besucht, worunter 2,302.549 Knaben und 973.746 Mädchen sind. Da ist ein ziemlich günstiges Verhältniß bei einer Gesammtbevölkerung von nur 41 Millionen Seelen. Unter den seit 1863 geborenen Japanern und Japanerinnen gibt es äußerst wenige, die nicht schreiben und lesen können. Im Uebrigen umfassen jene öffentlichen Anstalten auch alle Arten höherer Bildung. Der Kindergarten ist die erste Grundlage des modern: japanischen Unterrichtswesens, und die kaiserliche Universität seine Spitze. Der allgemeine Unterricht ist obligatorisch; doch wird der Schulzwang nicht streng durchgeführt, und hier greift eben auch die sociale Frage herein. . Die Kinder der Armen werden emsig zur Arbeit angehalten, und die Regierung will nicht durch strenges Vorgehen ein Vorurtheil gegen das öfsentlich Schulwesen erzeugen.-. Vorläufig steht daher auch ein guter Theil der japanischen Volksbildung erst auf dem Papier. Und bereits wird auch in Japan über die Gefahr geklagt, welche eine erhebliche Zahl anspruchsvoller halbgebildeter Proletarier" mit sich bringe! Theoretisch aber hat Jeder die gleiche Vildungsgelegenheit. Außer den öffentlichen Anstalten gibt es noch diele private Schulen für alle möglichen Zwecke, und erwähnt sei nur noch, dajj auch die edle Musik, und die Kunst überhaupt, ziemlich eifrig gepflegt wird, unbeschadet der praktischen prosaischen Lebenszwecke. Taö Plaömodium der Malaria. i Was die Tuberkulose für die gerna Kigte Zone, das ist die Malaria für die Tropen; eine furchtbare Geißel, welche die Menschheit lichtet. Laut der Statistik der indischen Regierung be trägt die Zahl der durch Malaria ver. ursachten Todesfälle 17 Procent oder etwa ein Sechstel bii Gesammtsterb lichkei! jeneS Landes, während die dort einheimische Cholera nur mit 1.9 Pro cent Todesfällen verzeichnet ist. Die Malaria ist der schlimmste Feind des Colonisten in Afrika wie auf NeuGuinea. Seit den ältesten Zeiten suchten die Aerzte die Ursache des Wechselfiebers zu erforschen aber vergeblich; das Malariagift entzog sich allen Nachforschungen. Erst dem letzten Jahrzehnt blieb es vorbehalten, den Schleier, welcher das Wesen dieser eigenthümlichen Krankheit verhüllte, ein wenig zu lüften. . Alö erste? Schritt zur besseren ErKenntniß des Malariawesens können die Versuche in Betreff der Jmpfbarseit der Malaria angesehen werden. Unter Anderem gelang es Gerhardt, achzuweisen, daß man die Malaria von Mensch zu Mensch überimpsen könne. Zwei' gesunde Personen .an einem völlig von Malaria freien Orte wurden mit dem Blute, welches einem Wechselfieberkranken, während des Anfalles entnommen wurde, geimpft, und sie erkrankten an einem usgesprochenen Wechselfieber mit Temperaturen bis 106.5 Grad Fahrenheit. . Diese Versuche ließen die Annahme
als berechtigt erscheinen, daß die Ursache der Malaria lein unorganisches, chemischesGist sei. das in dem Sumpfboden erzeugt werde, sondern daß eS vielmehr ein Organismus sein müsse, der in dem) Boden einer Malariagegmd lebe und, wenn er in den mensch-
uchen Korper gelangte, die Erkrankung hervorrufe. Die Suche nach diesem Krankheits erreger wurde mit großem Eifer aufgenommen. Man vermuthete, daß derselbe nach der Analogie anderer Krankheiten ein Bacillus sein dürfte, und wirklich fand man auch im Blutd Tkalariakranker ur.d in schlammiger Erde von einem Malariaboden Bacil len, die von den Entdeckern für Malariabacillen gehalten wurden. Diese Entdeckungen beruhten jedoch auf einem Irrthum. Der französische Forscher Laveran wollte im Blute Malariakranker ganz andere Organismen gefunden haben. Im ausgebildeten Zustande sollte dieselben durchscheinende Kugeln von der Größe der rothen Blutkörperchen darstellen und mit dem Vermögen, kleine bewegliche Fortsätze auszusenden, ausgestattet sein; im Innern der Kugeln erblickte man dunkelrothe, in lebhafter Bewegung befindliche Farbstofskörnchen. Die Naturforscher kennen seit geraumer Zeit solche lebende Wesen, die nur aus einem Klümpchen Protoplasma, jener eiweißaigen -Sub-stan,. welcke die Träaerin alles Lebens ist, bestehen, und nennen sie da ?um .Plasmodien" oder auch Ur Thiere- (Protazoen). Ein solches Urthier sollte also nack Laveran die Ursache der Malaria sein! Die Beobachtungen Laveran's .wurden von anderen bestätigt, aber andere wieder erhoben gegen' diese Deutung Einwände und es entsann sich ein c lehrte? Streit, aus dem aber schließlich das Plasmodium siegreich hervorging. Der Streit wurde namentlich in Jtalien, wo die Malariaerkrankungen verhältnißmäßig häufig vorkommen, entschieden, und heute ist es für einen geübten Beobachter gar nicht schwierig. das, Plasmodium im Blute der Kranken nachzuweisen. Man braucht nur zu bestimmten Zeit einen Nadelstich in die Fingerkuppe des Parienten zu machen und das 'herausgetretene Tröpfchen Blut unter das Mikroskop zu bringen, dann bemerkt man bei richtiger Einstellung des Glases die Plasmodien in den rothen Blutkörper, chen. in denen sie sich vornehmlich aufbalten. Sie bilden dann farblose Flecken in den rothen Blutscherben; ihre Größe ist verschieden. Mitunter erscheinen sie selbst bei starker. 700fa ch:r Vergrößerung nur als ein hei les Pünktchen, mitunter aber füllen sie das Blutkörperchen ganz und gar aus. Färbt man eingetrocknetes Blut mit Methylenblau, so treten die Plas. modien als blaugefärbte Körperchen deutlicher auf. Ihre Zahl im Blute schwankt; in den fieberfreien Perioden sind sie sel tener, während sie während des An falls häufiger auftreten. Bekanntlich ist das Chinin ein Heilmittel gegen das Wechselfieber. und in der That ist auch bemerkt worden., daß nach Einnähme von Chinin die Plasmodien im Blute des Kranken seltener werden oder auch ganz verschwinden. Das Wechselfieber hat ferner einen typischen Verlauf; es tritt zumeist als Tertianfieber auf, wobei jeden dritten Tag der Anfall sich einstellt; seltener als Quotidianfieber (alle Tage ein Anfall) oder als Quartanfieber (jeden vierten Tag ein Anfall). Manche Forscher wollen gefunden haben, daß diese verschiedenen Formen der Krankheit durch verschiedene Arten des Plasmodium inalariae bedingt werden. Die Plasmodien sind, wie durch diese Beobachtungen hinlänglich erwiesen worden ist. Parasiten unseres Körpers, welche die Symptome des Wcchselfiebers hervorrufen. Wie gelangen sie in unseren Körper? wie vermehren sie sich in demselben, wie leben sie in der freien Natur? Sind sie im Boden, im Wasser, in der Luft einer . Malariagegend verbreitet? Durch welche Mittel können sie vernichtei werden, an welche Bedingungen knüpft sich ihre Entwicklung? Diese und viele andere Fragen, welche für die Behandlung und Verhütung der Malaria von höchster Bedeutung sind, harren leider noch ihrer Verantwortung. Ueber die Natur, über die Herkunft dieser Plasmodien wissen wir noch nichts. Es müssen erst Mit, 1cl und Wege gefunden werden, diese Plasmodien zu züchten, wie wir die Bacillen züchten können; dann erst wird mehr Licht über diese immer noch dunklen Fragen verbreitet werden. . Die Entdeckung des Plasmodium malariae wird aber allem Anschein nach einen wichtigen Markstein in den Fortschritten der Medicin bilden. Neben der Bakterienforschuns wird als neuer Zweig die Urthierforschung sich entwickeln. Wir wissen, heute, daß eine Reihe von Krankheiten, wie z. B. Milzbrand, Tuberkulose, Cholera, Diphtherie, Rose, Wundstarrkrampf, durch Bakterien verursacht werden, trotz aller Bemühungen ist es ber nicht gelungen, die Krankheitserreger sehr verbreiteter Ansteckungs Zrankheiten wie Masern, Scharlach, Pocken, Keuchhusten, Influenza etc. zu finden. Mcm hat bis jetzt immer nach Bakterien geforscht nun 'wissen die Aerzte, daß eS sich dabei auch um andere Kleinwesen handeln kann, und der berühmte Koch neigt selber der Annahme zu, daß jene Krankheiten ähnlich wie die Malaria durch Protozoen verursacht werden. Tie Fabrikation von Qkschktzen für die Küstenvertheivigung. An maßgebender Stelle werden zur Zeit Vorschläge in ernster Erwägung gezogen, welche darauf abzielen,, die zur Küstenvertheidigung erforderlichen Kanonen in den Geschützfabriken der Landarmee und der Marine anfertiaen zu lassen. W vor itato
die Regierung sich in Betreff der Fabrikation von Stahlkanonen für die Forts und für die Kriegsschiffe schlüssig zu werden hatte, lagen verschiedene Projecte vor. Das Eine ging dahin, alle Geschütze von Privatfabriken unterContract herstellen zu lassen.
dock wurde dies als nicht empfehlenswerth verworfen, da dadurch d Regierung sich in zu hohem Grade von Privatunternehmern abhängig gemaHt haben würde. Ein anderer Plan zielte darauf ab. die Fabrikation von Kanonen in neaierunaselaom emenis zu betreiben. Gegen diesen wurde aeltend aemackt. dak dadurch die Regierung mit Arbeiten belastet werden wurde, die von Privaten viel vmrger geleistet werden könnten. Auch eine Art von Theilhaberschaft zwischen der Regierung und Privatfabriken, wie einige Zeit in Rußland beflanven, wurde in Vorschlag gebracht, allein die trüben Erfahrungen der russischen Heeresverwaltung sprachen zu sehr dagegen. Nach langen Erörterungen und Erwägungen wurde schließlich daS französische System angenommen. d. b.'Vrivatfabriken liefern der Regierung die roh gebohrten Geschutzrohre und m Bunoes-Etavttffe-ments werden die Kanonen fertig gestellt. Auf Empfehlung von, Sachverständigen nahm ber Congreß ein Gesetz an, durch welches die Etablirung von zweiGeschützfabriken angeordnet wurde und zwar eine für die Marine in Washington; diese Trennung mit Rücksicht auf die Verschiedenheit der zu liefernden Geschütze, war für gut befunden worden. Dank den sehr liberalen Geldbewilligungen für die Marine war das zuständige Departement in der Lage, in Washington eine Geschützfabrik in großem Maßstabe zu etabliren. und letzte ist seit langer Zeit in der Lage gewesen, die zur Armirung von neuen Schiffen nöthigen Kanonen vor Vollendung der Fahrzeuge selbst fertig zu stellen. Wie Capt. Sampson in seinem letzten Bericht sagte, waren die modernen Geschütze für die durch Gesetz bewilligten Kriegsschiffe thatsächlich vollendet." Inzwischen hat der Congreß allerdings den Bau von weiteren zwei großen Schlachtschiffen und einem halben Dutzend Kanonenbooten, für welche Batterien zu beschaffen sind, angeordnet, doch wird die Anfertigung derselben daS ausgedehnte und sehr leistungsfähige Etablissement in Washington während der langen Zeit bis zur Vollendung der Fahrzeuge nur theilweise beschäftigen. Für die Empfehlung, des Capt. Sampson. Reservegeschütze für die Marine und Kanonen für die eventuell als Hilfskreuzer zu verwendenden Schiffe der Handelsflotte anzufertigen, hat der Congreß in seiner letzten Session ein taubes Ohr gehabt und deshalb wird die Washingtoner Geschützfabrik in nicht zu langer Frist keine Arbeit habm. Anders liegen die Verhaltnisse in dem Etablissement von Wateroliet. Seit Jahren ist dasselbe außerStande, die für die Küstenvertheidigung nothwendigen Geschütze anzufertigen und vor längerer Zeit bereits wurden meörere hundert Kanonen schweren Kalibers bei der Bethlehem Jron Com vanv in Bestellung aeaeben: von die sen wird ein Theil binnen Kurzem für die vorgeschriebenen Schießversuche fertig sein. Aber selbst mit dieser Hilfe kann Wateroliet nicht genug Kanonen liefern und deshalb wird der Vorschlag gemacht, das Washingtoner Etablissement einen Theil der Arbeiten übernehmen zu lassen. Allein gegen diesen Plan ist eine starke OpPosition zu Tage getreten und zwar ist geltend gemacht worden, daß die Herstellung von Geschützen zur Kü stenvertheidigunq in dem Etablissement zu Washington, welches unter dem Marine-Departement steht, auch die Controle der Vertheidigungswerke selbst zwischen der Land-Ärmee und der Marine theilen und dadurch Conflicte im Gefolge haben würde. Eine solche Theilung ist von einzelnen Mächten Europas für gut befunden worden. In Italien sind die Seeforts. welche erhöhte Positionen einnehmen, von Landtruppen besetzt, während alle Küstenbatterien, unterseeische Minen u. s. w. unter der Controle der Marine stehen, auch gehören zum Ressort der letzteren alle Fortificationen von Maddalena und Taranto. Die Seeforts Frankreichs sind ausschließlich von Marine-Artil-lerie besetzt und in Deutschland stehen nicht blos die eigentlichen Marinestaturnen, sondern auch die Küstenforts unter dem Befehl des Höchst-Com-mandirenden der Marine. Das englische System gleicht dem unsrigen. denn dort qehören die Forts und submarinen Minen zu dem Ressort des Oüer-Commandos der Land-Armee. Daß eine Aenderung unseres Systems empfeblenswerth ist. wird von der einen Seite ebenso eifrig behauptet, wie es von der anderen Seite hartnäckig bestritten wird, und wie eventuell eine Entscheidung dieser Frage ausfallen wird, rmiß vorläufig dahingestellt bleiben.- Es liegt aber auf der Hand, daß die Anfertigung von Batterien für die KUstenvertheidlgung in dem Washingtoner Etablissement ebenso wenig mit deren Bemannung und Commandirung zu thun hat, wie aus der Herstellung von Kanonen in dem Etablissement der Bethlehem Jron Company folgt, daß die dortigen Arbeiter nun auch als Kanoniere dienen müßten. Grün d l i ch. 'Baronm: Euren Hauslehrer müßt ihr mit großer Achtung behandeln. Wenn er auch nicht von Geburt adlig ist. so kann man ihm den Seelenadel nicht absprechen." SH.vchen: Wieviel Seelenahnen hat er denn?" Compliment. Advokat : .Sie sind schon wieder wegen Diebstahls angeklagt? Client: .Ja. wie Sie mich neulich so gut vertheidigt haben, da habe ich erst recht Lust zun PWrvt-vh'wV W. ..! 44lnt
Vteteorltenschwärmt.
Zu den regelmäßigen Erscheinungen am nächtlichen Himmel gehören bekannt'ich die Sternschnuppen, die man in jeer Nacht, hauptsächlich aber zu gewissen Zeiten des Jahres und nach Ablauf bestimmter längerer Zeitabschnitte beobachtet. Die meisten Sternschnuppen werden nach Mitternacht gesehen, wo wir denjenigen Theil des Himmels über uns haben, nach dem sich die Erde hinbewegt. Nach der gegenwärtigen Kenntniß Don der Natur der Sternschnuppen ist es erwiesen, daß dieselben in enger Beziehung mit den Kometen stehen, d. h. die S!ernschnuppenschwärme sind nichts anderes, als Kometen oder Reste von Kometen, deren Zerstückelung schon sehr weit fortgeschritten ist, nur. die Erscheinung ist eine andere. Wenn ein Komet außerhalb unserer Atmosphäre in größerer Entfernung an der Erde vorüberzieht, so sehen wir ihn in seiner Gesammtheit in dem zurückgeworfenen Sonnenlichte. Wenn er aber mit seinem Kopse oder Schweife in unsere Atmosphäre eindringt, so sehen wir in dieser großen Nähe nicht mehr den ganzen Kometen auf einmal, sondern nur die einzelnen kleinen Massen, die ihn bilden, und zwar in glühendem Zustande wir seben dann einen Sternschnuppenschwarm . Demnach würde ein dichter Sternschnuppenregen dem Kopfe des Kometen ent sprechen, die lockere Schaar der Nachzügler seinem Schweife. Wie erwähnt, lassen sich Sternschnuppenfälle in jeder Nacht beobachten. An bestimmten Tagen des Iahres aber erscheinen sie in besonders dichten Schwärmen, und zwar am 2. und 3. Januar. 9., 10. und 11. Februar, 20.; 21. u. 22. April. 25. bis 30. Juli. 8. bis 12. und 15. bis 21. August. 15. bis 23. Oktober. 11. bis 14. November und 7. bis 13. Dezember. Unter diesen sind wieder zwei besonders ausgezeichnet, der Sternschnuppenschwarm um den 10. August (Laurentiusstrom) und der um den 13. November. Die Sternschnuppen des August stromes scheinen alle von einem Punkte im Sternbilde des Perseus auszugehen (Perseiden); die Sternschnuppen des Novemberstromes haben einen Punkt im Sternbilde des Löwen (daher Leoniden) zum Ausgange; sie erscheinen alle 33 bis 34 Jahre in ganz besonders großer Fülle und sinken während der folgenden Jahre auf eine geringere Zahl herab.' Auf Grund der weite? oben entwickelten Anschauung scheint der Novemberstrom ein Komet zu sein, dessen Masse no nicht zerrissen ist und dessen Kopf alle 33 bis .34 Jahre durch die Erdatmosphäre geht, wodurch er den überreichen Sternschnuppefall erzeugt. Der Auguststrom dürfte der Rest eines Kometen sein, dessen Zerstückelung schon sehr weit gediehen ist, so daß sein Schweif seine ganze Bahn ausfüllt. Zur Zeit des August- oder Novemberschwarmes hat man viele Tausende von Sternschnuppenfällen gezählt, doch ist dies eine sehr mühsame Arbeit. welcher nur annähernd der Werth der Thatsächlichkeit zukommt. Meist theilen sich mehrere Astronomen derselben Sternwarte in diese Arbeit, wobei jeder von ihnen einen Himmelsabschnitt im Auge behält. Auf Basis dieses Verfahrens wurden im August 1894 auf dem Lick-Observatorium in Californien sehr interessante Karten angefertigt NlndSlümmel"-Nledergang. Die Tage des amerikanischen Hirtenburschen oder Cowboy, der noch vor wenigen Jahren eine sehr zahlreiche Klasse bildete, scheinen gezählt zu sein, und in naher Zukunft dürste er dem Büffel in das selige Nirwana folgen. Schon im Anfang des neuen Jahrhunderts wird er wohl nur noch als Curiosität vorkommen und in zehn weiteren Jahren nur der Ueberlieferung noch angehören. In altbesiedelten Theilen unseres Landes hat man kaum einen zulänglichen Begriff von der gewaltigen EntWicklung, welche der ferne Westen" während des letzten Jahrzehntes durchgemacht hat und noch durchmacht. Wohl werden die Weiden oder Ranches nicht verschwinden, Weiden für Heu, Obst, Getreide, auch für Zuchtvieh im engeren Sinne, aber nicht für Freiweioen-Vieh! Eine große Anzahl Weiden, welche letzteren Zweck dienten, sind schon in Farmen verwandelt oder - aufgegeben oder schwer verschuldet. Rasch, wie sie emporgewachsen, ist die Weidevieh-Jndustrie auch wieder niedergegangen. Anfangs der achtziger Jahre war ein Stier auf der Freiweide seine 540 werth; heute kann man ihn schon für den vierten Theil dieser Summe haben. , $30 kostete seinerzeit durchschnittlich eine Mutterkuh mit dem Kälbchen zur Seite, während gegenwärtig ganze Heerden zu $6 das Stück losgeschlagen werden. Und mit den Vieh-Wildparks um einen etwas gewagten Ausdruck zu gebrau chen wird auch der malerische Cowboy verschwinden. Aber Unsterblichkeit in der amerikanischen Culturgeschichte und in der Groschenliteratur ist ihm gewiß! Sein Sombrero und Lasso und seine bunten Hosenfranzen, werden noch durch ferne Jahrhunderte leuchten. Inder Gemeinde Albios bei Saint-Etienne-de-Fulmont ermordete der 72jährige . Ackerer Lafitte seine fast ebenso alte Frau und warf die Leiche in einen Brunnen. Dann schloß der Mörder seinen kleinenEnkel. dessen Eltern nach Montauban zum Markte waren, in das Haus eindeckte dieses an und erhängte sich in der Scheune. Giücklicherweise kamen kurz darauf die Eltern des Kindes nach Hause zurück und retteten den Klei nen. Die SckreckenSthaten ereigneten inmitten eineS entsetzlichen öewitkerS. ' - " " . . .
Vom Jnlanve. Die Portland Horse Meat Canning Company hat auf einer Ranch inUmatilla-County. Wash.. eine Herde von 7000 Pferden zu Z3 per , . . fi
toiua geiausr. Von allen Neu-Enaland-Staaten hat Massachusetts mit 3.5 auf je 10.000 Bewohner die niedrigste rrt.rj..:. on.i c t.rc: ugcmciuuuipuuc; in jum jjaui)i)uz ist das Verhältniß 9:10.000. Ein anqehender Riese ist William Ludham White in Jamaica, N. D., der im Ociober erst seinen 15. Geburtstag feiert, aber bei einer Korperlänge von 6 Fuß 3 Zoll schon 262 Pfund wiegt. Im Verhältniß zu seiner Gröfce und seiner Vevölkerunaszab! gehört Rhode Island zu den reichsten Staaten der Unwn, denn seme Steuerlisten weisen Eigenthum im Werthe von 5252.536.673 auf. Eine Fabrik in Annist on. Alabama, hat den Contrakt auf Lieferung von Wasserröhren für die Stadt Tokio in Japan erhalten. Deutsche, englische und belgische Fabriken hat--ten Angebote gemacht, aber die Fabrik in Alabama schlug sie alle aus dem Felde. Die Wasserröhren werden via Liverpool nach Tokio gesandt werden Bei einem Streite über die Erziehung eines Kindes geriethen kürzlich in Chriesman, Texas, zwei Schwäger, Dan. Mitchell und Rome Maddox in einen Kampf, in dessen Verlaus letzterer einen Revolver auf seinen Schwager abfeuerte und ihn augenblicklich tödtete. Darauf erschoß er sich selbst. Beide Leichen lagen kaum zwanzig Fuß von einander ent fernt. Interessante Experimente werden 5n Rochester, Pa., einer Schlange gemacht. Einem i.'ekirischen Strome ausgesetzt, der ein Dutzend Männer hätte tödten können, wurde das Reptil so starr, daß man es für todt hielt. Kaum war das Thier jedoch den warmen Strahlen der Sonne ausgesetzt, als es sich schnell wieder erholte und davonkroch. Vor dem Richter Stewart in Rockport, Ind.. standen dieser Tage zwei Deminutiv-Pferdediebe. William und Jesse Melia. deren Alter sieben bezw. drei Jahre betrug. Die Knirpse wurden für schuldig befunden und in die Reformschule zu Plainfield geschickt. Der Verfall vieler Ortschaften des Ostens findet man in eclatanter Weise in Damariscove, Me., illustrirt. Dieser Ort. welcher in den Jndianerkriegen vor 200 Iahren eine Compagnie streitbarer Män ner stellen konnte, wird jetzt von einem einzigen Menschen bewohnt, dem Leuchtthurmwärter. Ein kürzlich verstorbener Buchhändler Namens O. H. P. Burnham. welcher seit Jahren sein Geschäft in dem Souterrain der Old South Church" zu Boston betrieb, dat in seinem Testament die Summe von nahezu 400.000 für. wohlthätige Zwecke ausgesetzt. Von dem Dampfer Mineola" geschleppt, langte dieser Tage ein Riesenflob. das auf dem Colum-bia-Strome auS Oregon gekommen war, in San Francisco an. ' Das Floh enthielt ca. sieben Millionen Fuß Holz und den Eigenthümern brachte der glückliche Transport das hübsche Sümmchen von 522.000. EZ war dies übrigens der erste volle Erfolg auf diesem Gebiete. Die Erdnußerndte dieses Jahres wird im Vergleich mit dem vorjährigen Ertrag geringer ausfallen. Tennessee wird eine Durchschnittserndte liefern, allein in Virginia wie Nord-Carolina sind ca. 15 Procent weniger Land mit Erdnüssen bestellt worden und wird der dortige ausfall dahr ziemlich bedeutend werden. Die Küste von Maine, in der Gegend von Portland, ist in diesem Sommer von dichten Nebeln heimgesucht und nur an wenigen Tagen war die Sonne zu sehen. Um die Mitte Juni senkten sich dicke Nebelmassen in den Küstenstrichen und nur selten bekamen die Strandbewohner und Schiffer den blauen Himmel zu Gesicht. Folgendes . Wahlcuriosum wird auS New Jork berichtet: AIS die Aldermen kürzlich die Assem-bly-Drstrikte auslegten, vergaßen sie. zwei am nördlichen Ende des Cen-tral-Parks gelegene und von 6 Bürgern bewohnte Häuser einem der Distrikte, zuzutheilen. Dieses Verseht konnte nun nicht anders gut gemach! werden, als durch die Errichtung eines neuen WahldistriktZ, bestehend auZ diesen beiden Häusern. Die Wahlbude, welche aufgeschlagen wird, kostet 5375, wozu die Ausgaben für die Wahlbeamten kommen, sodass die Abgabe von einem halben Dutzend Stimmen in diesem Distrikt aus $617 zu stehen kommen wird. Patriarchalische Justiz wird in Richmortd, Va., geübt, wie auS dem folgenden Vorfall erhellt. Dortselbst forderte Polizeilich! Coutchfield, dem ein alter, unverbesserlicher Trunkenbold und Bummler NamenS John Trexler zum so und so dielten Male vorgeführt wurde, dessen Gattin auf. daS Strafmaß bestimmen. Bisher hatte die Letztere stets die Strafe in baarem Gelde für 'John erlegt; jetzt stand er aber außer--dem noch unter ' der Anklage, seine Frau durchgebläut zu haben, und leyiere dictirte ihrem Herrn und Meisier" dreißig Tagen Gefängniß zu. Trexler'bat um Gnade; er sagte, er wolle sich bessern, doch bestätigte der Richter das von seiner Gattin auZgesprochene Urtheil und John mutz jetzt brummen. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Yfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei 8n. nu$3, 199 Oft Washington Otr.
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von! vom Inlands Henry Dunant von Genf, der Begründer der segensvollen Genser Convention, lebt als alter, armer Mann in einem , Dorfe des Cantons Appenzell-Aukerrhoden so dürstig, daß er beinahe darben muß. Der Idee der Genfer Convention hat Dunant sein ganzes Vermögen geopfert, schließlich hat die Idee ihren siegreichen Aug durch die ganze gesittete Welt genommen. Auszeichnungen und Ehrungen aller Art sind Dunant zu Theil geworden, doch alles dies hat die von ih& gebrachten Opfer nicht ersetzt und so muß er sich unter Entbehrungen einsam und verlassen durch die Welt schlagen. Herr Dunant ist mit Recht zu stolz, als daß er in irgend einer Form nach einer Unterstüßung rufen möchte. Es ist deshalb angeregt . worden, Bundesversammlung. Bundesrath und das diplomatische Corps in Bern sollten sich über Mittel und Wege verständigen, damit Herrn Dunant ein seinen Verdiensten etwelchermaßen angemessener Lebenöabend zu Theil werde. Durch Beschluß deS Amtsgerichts in Haynau ist der Rittergutsbesttzer Ernst Schwabach auf Märzdorf auf Antrag seines Vaters, des Geheimen Commerzienraths Julius Schwabach in Berlin, für einen Verschwender erklärt und entmündigt worden. In der Zeit von achtzehn Monaten hatte der nunmehr Entmündigte über eine Million Mark verbraucht. Die VerschwendungSsucht des nunmehr Entmündigten kannte keine Grenzen; es war gar nichts Seltenes, wenn er sich von Berlin einen Schneider per Extrazug kommen ließ, auch fuhr er selbst, wenn er reiste, stets mit Extrazug. Für Pferde und Hunde hatte er eine besondere Liebhaberei; sein Marstall in Märzdorf ist wahrhaft fürstlich eingerichtet. Da alle gütlichen Vorsteljungen und Ermahnungen niStö fruchteten, sah sich das FamilienoberHaupt aus naheliegenden Gründen veranlaßt, bei dem zuständigen Amtsgerichte Haynau einen Antrag auf Entmllndigung zu stellen, welchem nun auch durch Beschluß deS letzteren stattgegeben worden ist. In Oesterreich gibt eö eine Klasse ungarischer Wittwen, deren! Bekanntschaft aus verschiedenen Gründen ebenso angenehm als gefährlich sein soll. Zu diesen scheint auch die verwittwete Frau Hauptmann v. Simonsits zu gehören, deren Gemahl einst als Öberklieutenant Regimentskamerad deS Erzherzogs Eugen war und die auch später Gelegenheit suchte, sich dem jetzigen Hoch- und Deutschmeister, der unvermählt bleiben muß, zu -nähern. Es gelang ihr, wie es heißt, das Interesse des Erzherzogs für einen als irrsinnig 'eingesperrten Grafen zu benutzen, um einen persönlichtn Brief tos hohen Herrn an sie zu erhalten. Mittels Nachahmung der Unterschrift fälschte sie dann einen Wechsel über 7500 Gulden.' welcher vom Kammervorsteher deS Erzherzogs als unecht zurückgewiesen wurde. Auf Verlangen - deS Gerichts in Budapest, wo der Wechsel begeben war. wurde die interessante Wittwe in Freudenthal verhaftet, und das ungarische Gericht ist so ungalant, 'der Angelegenheit ine eingehende Untersuchung zu widmen. Man stellte fest, daß die Frau in Olmütz einen Genossen haben muß, 'der dort die von Männerhand herrührende Fälschung ausführte und auch durch ein gefälschtes Telegramm an die Budapester Bank, welche den Wechsel ausbezahlte, dessen, Echtheit bestätigte. Frau von Simonstts behauptet übrigens noch immer die Echtheit des Wechsels. Neues Sprichwort. Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, wann Du nach Hause kommst. Militärisch. Unterofficier: Ich hab' Euch immer gefagt, Ihr sollt in Reih und Glied nicht so viel niesen. Und wenn schon, hat nicht einer nach dem anderen, sondern alle gleichzeitig zu niesenk" Der neidische Lenz. Nun, wie finden Sie meine Frühjahrstoilette, Herr Lieutenant?" Phänomenal, Fräulein! Selbst die Natur ist Ihnen neidisch!" Wieso?" Die Straucher werden grün und die Knospen platzen vor Aerger!" D u b i st wie eine Blume.Blumen nennt man euch, ihr Mädchen, Und ich will nicht widersprechen! Erstens weil ich zu galant bin, Zweitens weil die Dornen stechen.' Aber Du, mein liebes, kleines . . Mädchen, sollst so wie die weißen, Kleinen, lieben, hübschen Blumen Gänseblümchen künftig heißen.
Keine andere Seife wird die Arbeit auch nur halb so verrichten wie die
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