Indiana Tribüne, Volume 18, Number 335, Indianapolis, Marion County, 22 August 1895 — Page 1

O arr d yy sA O (fo ttfr sfr fr kS A 0 5 o w V . w v yy w Office : No. 18 Süd Alabama Straße Indianapolis, Indiana, Donnerstag, den 22. August 1895. Jahrgang 18 No. 335

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Editorisllss. 3m Auguslheste deS Forum" bringt der bekannte Nationalökonom Fletcher eine Abhandlung . über daS Wachsen der großen Städte aus Kosten deS übrigen LandeS. Nach den dyn Herrn Fletcher angestellten Beobachtungen ist die Anziehungskraft der großen Städte in beständigem Wachsen begriffen, und wohl nicht mit Unrecht bezeichnet er die Frage, wie man dieser Tendenz Einhalt gebieten könne, als eines der wichtigsten Probleme, welches die Volköwirthschast der gegenwärtigen Periode zu lösen hak. I i ff . - IN oer leeaoe vom Jayre isu vlS zum Jahre 1890 ist in den Staaten

C3ottM, Jndiana, Illinois undOhio die I GJ-.Xi . . : : v n'ftL. . rr

3jcuuucung0jicr in oer yuiic auer TownshipS zurückgegangen, während sie in derselben Zeit in den betreffenden Staaten selbst sowie in ihren großen Städten bedeutend zugenommen val. Im alokten Staate deS Uniongebietes, New Sork, ist daS MißVerhältniß ein fast nocb aröKereS. denn bsln G00 TnmnsfcihÄ Kitt, nur 971 -w Ml'f r , G .G mm einen numerischen Gewinn zu verzeichnen, wahrend ln allen übrigen eine rSÄ' . 7 TT in fttllMn ifrrtll.t. . fc nn f 1 t i I... (JMMVll Ct VlittilUfb Dimensionen annahm. Von 60 Coun"es des Staates New Jork hatten 23 " .rmm. , I iUUV. Kill iilttytlttil Ullb'C rett Staaten bringt sich eine ganz ahnliche Tendenz zur Geltung. Ueberall absorbiren die großen Städte die ganze Kraft der kleinen Landstädte und der Dörfer. ?a, der Schaden, den die gieren erleiden, ist ein noch weit größerer, als die erwähnten Ziffern eS anzudeuten scheinen, denn die Einwohnerschaft der kleinen Orte rekrutirt sich zum großen Theile auS früheren garmern, welche ,yr Unwesen verlassen haben, um einen ruhigen und friedlichen Lebensabend zu genießen und bei welchen man daher auf geschäftliche Energie und aus Unternehmungsgeist ich! mehr rechnen darf. Die arbeit unlerueymungvzuulge JU 9Cn0 mi 00n angezogen . . . . . . und waS zurückbleibt, daS läßt sich auf geschäftlichem und industriellem Ge biete kaum noch verwerthen. Diese Tendenz hält Herr gleicher auch in politischer Hinsicht für gefähr lich und beklagenöwerth. Sie verleiht den großen Städten ein ungeheures politisches Uebergewicht uid läßt fort während neue und schwierige munici pale Probleme entstehen. Außerdem kommt der Zuzug in erster Linie den Classen zu Gute, von welchen am Mei sten sociale Unruhen und andere Ge fahren für die öff.ntliche Sicherheit zu besorgen sind. Wenn die Städte so überfüllt sind, daß sich für den Ueber schuß der Bevölkerung keine Beschäftigung mehr sinket, dann kommt eine Panik, we die LnziehungSkrast der p i t. . . ropiiaor rur oen Augenblick neuirattfirt und zwischen Stadt und Land eine Art von AuSgleichungSproceß vollzieht. Ze schneller deshalb die Centralisation von Statten geht, in desto kürzeren Zivischenräumen treten die Perioden geschäftlicher und industrieller Erschlaf sung ein, welche nöthig find, um daö Gleichgewicht einigermaßen wieder her zustellen. Natürlich hat d!e Concentrirung der Bevölkerung in den großen Städten

auch ihre guten Seiten. Der Drang des Einzelnen, sich die in den Städten reichlicher fließenden Quellen der 3ntelligenz und der Belehrung zu erschließen, ist ebenso wenig zu verdam-

men, wie sich etwas dagegen einwenden läßt, wenn Eltern vom Lande nach der Stadt ziehen, um ihren Kindern die Vortheile und Segnungen besserer Schulen zu Theil werden zu lassen. Herr Fletcher ist aber doch der Ansicht, daß die menschliche Gesellschaft im Ganzen unter dieser Tendenz leidet. Der scharfe Beobachter kann sich der Erkenntniß nicht verschließen, daß daS gewaltige Anwachsen der großen Städte sowohl die öffentliche Gesundheit wie die öffentliche Moral bedroht. Die Lasten der Munizipalregierungen werden bis auf ein 'ast unerträgliches Maß erhöht und Hand in Hand geht damit eine stetig zunehmende Corruption. Auf der anderen 2e te gerathen die kleinen Ortschaften ganz ln Versall, und der Farmer wird mehr und mehr von den Segnungen der modernen Kultur auSgkschlossen, auf welche jeder Mensch ein heiliges Anrecht hat. Arahlnchrichlett. Inland. Wetteraussichten. Schön heute Nacht; Regenschauer

und kühler am Freitag. Gestrige Tem- ,nann eine große Summe Geldes entperatur: Mazimum 87 Grad, Mini- zogen habe, obgleich die Beiden nie mum 60 Grad. mit einander in Berübruna gekommen

..... Haarsträubende Geschichten ! Chicago. 21. Äug. Heute hat die Untersuchung der Angelegenheiten deö Dunning Jlrenasyls begonmn. Gegen Ende der heutigen Sibung kam eine schreckliche Gcschichte an'S Licht, die in ihren Einzelnheiten noch entsehlicher ist, als dc' Mord Pucik'S. Sie wurde von Dr. McGrew, Arzt im .1 Asyl, erzählt und betraf einen Kamps Zwischen zwei Zrren auf dem Flur der 2. Ward, während Andersoi, einer der Mörder Pucik's, zusah. Diese beiden Patienten stritten sich um eine Bagatelle und schlugen schließlich aus einander loS. Sie zekfleischten sich gegenseitig die Gesicht:r. Einer derselben biß dem Andern in seiner thierischen Wuth die Nase ab und spuckte sie dann auf den Flur aus. Der Tobsüchtige, der diesen Theil seines Gesichts verloren hatte, riß sich I dann loS und stickte, als er daS Stück Fleisch auf dem Boden liegen sah, dasselbe in den Mund, kaute und derschluckte eö, wobei er sagte, daß dac" 7"" Anderson stand ruhig dabel und sah ck die KksckZckte an. obne ein,asckreiten. Dies war die beschworene AuS- ' I sage deö Arztes. Die Mitglieder der Untersuchung? - Commission wurden von Entsehen er griffen, alS derArzt dieseE' zählung vor trug. Di. Untersuchung aird mrgm sortgesetzt. Einer der Kommissäre er klärte später, er habe nicht geglaubt, daß solche schlimmen Sachen zu Tage kommen würden. it ' m t i. tc I DieGoldauSfuhr. scew .Vork, 21. August Die Summe von Z2.850.000 in Gold wurde heute dem Unterfchztzzmt zur Ausfuhr nach England entnommen. Von dieser Summe nahmen Hoöklr, Wood S: Co$1,750,000, 23. H. CroSman k Bro. $1,000,00 und Neßlage & Füller Z100.000. Diese Bezüge reduzirten die Goldreserve aus $39,550.000, den medngsten Punkt, sctt daS Belmont Moran Syndikat seinen Kontrakt mit der Regierung vollendete und sie die neuen vttrprocentlgen Bondö bezahlten, wodurch die Goldreserve auf 5107,000,000 gebracht wurde. Heute war thatsachlich daS erste Mal seit der Vollsuhrung deS Kontraktes, daß die Reserve aus unker ,100,000.00 sank. DaS Vono-ynoicar reponirre ,parer am Tage H2.000.000 in Gold im Unterschatzamt und brachte dadurch die Goldreserve wieder aus $100. 000,000. 13,000 Mann am Streik.

Dundee, 21. Aug. Der Streik Einest Feld, St. Louiö ; Nechtsverder hiesigen Fabrikarbeiter nimmt im- treter Henry Bushmann, Cincinnati ; mer größere Dimensionen an. Augen- Sekretär deS Versicherungsfonds blicklich feiern schon 13,000 Mann. Martin Goß, Chicago. Wie erwähnt, eröffneten die Arbeiter Die Convention vertagte sich, nachden Streik, ohne auch nur die Antwort dem sie beschlossen halte, im nächsten

Zaus ihre Forderung einer Lohnerhöhung V0!l 10 Prozent abzuwarten.

Ein Irrsinniger wird gelyncht. Eineinnati,21.Aug. In New Richmond, O., 25 Meilen stromaufwärts von Cineinnati, bemächtigte sich heute Nachmittag um 4 Uhr ein Mob deö Farbigen Noah Andlrson, welcher den dortigen fast 80jährigen Präsidenten der ersten National-Bank, Franklin Friedmann, ermordet hat, führte ihn auS dem Gefängniß und lyichte ihn. Herr Friedmann gehörte zu den reichsten Bürgern in Clermont County, besaß zahlreiche Farmen und wohnte in Elermontville, 2 Meilen von New-

Richmond. Heute Nachmittag fuhr Friedmann nach New. Richmond, band sein Pferd an eine Pforte und begab sich ach einem anstoßenden Feld, wo ct plötzlich von dem muskulösen Noah Anderson angefallen wurde, Anderson warf ihn zu Boden und würgte ihn mit bloßen Händen zu Tod-, gdmann wurde alsbald ausgefunden und Anderson alsbald der folgt und ergrissen und nach dem Ge. fängniß in New.Richmond gebracht. vor welchem sich sofort eine große Menschenmenge versammelte. Anderson läugnete seine That nicht, sondern beschrieb die Ausführung der That bis inö Einzelne'und fügte nur hinzu, der Alte habe seinen gerechten Lohn erhalten. ES ieißt, Anderson sei nicht bei Verstände gewesen und habe an derEinbildung gelitten, daß ihm Friedsind. Anderson kam erst vor etlichen Monaten nach New.Richmond in eiem Shantyboot und behauptete, .apezierer zu sein. Die Aufregung der Menge vor dem Gefängniß stieg fortwährend, es wurMm' m ä m oen Muse aagr lyn, yangl oen Schuft" laut, e,n Ttnck wurde herbgebracht, und obgleich hervorragende I... t e 1 . . -l urgkr n,oracyen yielren uno zur . ? b ? t . r t , n ' 2"aplgung rttlven, lcyien eme ewaltthat unvermeidlich. Im lehten Augenblick versuchte der Marschall noch, '"nen Gefangenen nach Batavla zu schassen, aber sobald Anderson vor der Thüre erschien, stürzte sich die Menge auf ihn, schleppte ihn zum nächsten Bzum und beförderte lhn ln die Ewlglt. Kemer der Bethelltgten gab sich die Mühe, sich zu maökirea, und jeder kannte die anderen. ES war einfach ein AuSbruch momentaner Wuth. Friedmann war sehr beliebt, und p . , 1 ?,?M , r 1 t 1" piopuaje i.agttqes nve qun seine Freunde und Nachbarn für eine o"t lang um den Berstand gebracht zu haben. Der deutsche Kriegerbund. EolumbuS, O , 21. Aug. Die National - Convention deö deutschen V. l V . . . 11.. f. . 1 cBui., " .?ung x' tcCstüCIC c,uc a0cn l"nc 0 fcaayie uno venagie ncy. zsn oer Morgensihung wurde der Verfiche 7."'!'' 'Z"' "w'n. b rein meiirrer eicylup gesa?r, als oap alle neu beitretenden Vereine und Mitglieder zur örsicherung gezwungen find, aber nicht die bisherigen Mitglieder. Diese Ausnahme war notbwenhin Yntit intrt fi&fiitrt "Bt . v.vHk.tub viiuiiiiit y. . 1 Ö . gegen d,e allgemeine Durchführung der Regel Opposition machten. I der NachmittagSkikuna wurde be schlössen, auS dem Schatz deö Vereins $500 für die Unterhaltung eineS offiziellen OrganS auszusetzen und für denselben Zweck von den einzelnen VerBeiträge zu erheben. Ein Ko ite wurde beauftraat. einen Redak. jw zu wühlen und die Einzelheiten der Publikation t-x arranairen. Be deutende Opposition machte sich gegen LouiS Willich in St. LouiS, den derzeitigen Redakteur der Krieger-Zei ng, deS offiziellen Organs, geltend. nd er wird schwerlich zum Redakteur wiedergewählt werden. Folgende Beamten wurden für daS nächste Jahr gewählt: Präsident F. Schrader, Bateöville, Ind. : Vicevrä fident Emil Grimm, Carnegie. Va. : Sekretär ZuliuS Eggerö. Cbicaoo : Schatzmeister Louiö Ertel. Ciminnati; TrufteeS H. W. Miller, ColumbuS ; LouiS Ensian, PittSburg und Jahre in Belleville, Zll., zusammen,I treten,

Waö der Vorwärts" wußte. London, 21. August. Nach einer Depesche der TimeS aus Berlin publizirt der Vorwärts ein vertrauliches Zirkular deS R.'gierungS-Präsidenten von Schleswig an seine Untergebenen,

worin er sie anweist, sozialistische Aufzüge, soweit daS Gesktz eS erlaubt, zu verhindern und sie für verschiedene neuere Verletzungen des Dienstgeheim. visseS verantwortlich macht. -. dllerler I n bet Rohschmiede von Schmidt und Melmer zu Weidenau Varen zwei Arbeiter von 16 Jahren beschäftigt, dereir ArbeitZstäüe urch ine bntterne Wand vone'.uander gerennt war. Die beiden Bursch:n haten sich schon den aanzen Morgen aeneckt, als nun der eine der beiden, Dickl mit Namen, durch ein in der Wand befindliches Astloch blicken wol5. snen sein Mitarbeiter in demselben Augenblicke einen langen, Draht durch die Oeffnung. welch: dem Dickel durch das Auge tief in das Gehirn drang. Der Schwerverletzte ist trotz aller ärzt luchm Bemühungen seiner Aerwunhimn txUatxx Etne Einbrecherbande. blt es vornehmlich auf die Plünderung katholischer Kirchen abgesehen hat. taucht ball hier, bald da am Niederrhem auf. In der letzten Woche wurden von ihr die Kirchen zu Hamminin, ppmgyoven, Walsum heimge sucht. Ihre Beute ist überall nicht groß gewesen; leider sind die Einbrecher 'bis Heute unentdeckt geblieben. AIs dre franzosischen Truppen kürzlich während ihres Feldzuges gegen die Howas m Madagasrar den Platz Mevatapana erobert: und als ihnen dabei drei Kanonen der Howas in die Hände fielen, stellte sich bei näherer Besichtigung derselben heraus, daß es dieselben drei Kanonen waren, welche die französische Regierung im Jahre 1892 der Königin von Madagaskar zum Geschenke, gemacht hat!, MitdenWorten D'Ehre g'habt!- empfahl sich in Wien ein Lebensmüder von der Welt.. Um 1 Uhr Nachmittags schlenderte 'neulich ein unbekannter junger Mann einige Male auf der Franzensbrücke auf und ab. Wahrend er die Melodie eines flotten Liedeö pfiff, sprang er dann plötzlich auf das Brückengeländer, warf seinen Hut rn die Luft und schrie den Passanten zu: D'Ehre g'habt!" Im nächsten Moment lag der Mann im Wasser. Das Alles spielte sich so rasch ab, daß die Leute den Selbstmord nicht verhindern konnten. In eigene Lebensgefahr bei einem Rettungsversuche gerieth ein hoberer Offner, der einen im Gerichtsee bei Dt. Eylau mit den Wellen kämpfenden Knaben retten wollte. Als der Letztere wiederholt unterging, stürzte sich der des Weges kommende Major Reinhardt in voller Uniform in das an der Unglücksstelle sehr liefe Wasser. Als den wackeren Retter die Kräfte zu verlassen drohten, war der gleichfalls anwesende Oberst Dalmer im Begriff, sich ebenfalls in den See zu stürzen, doch waren inzwischen von der nahe gelegenenMilitär-Schwimm-anstalt Mannschaften herbeigekommen. welche noch im letzten Augenblicke den Mafor und den Knaben vom Tode des Ertrinkens retteten. JnderFreibadeanstalt der Fulda, am sogenannten Damm" kam es dieser Tage zu einer aufregendm Szene. Die außergewöhnliche Hitze hatte eine große Anzahl junger Leute männlichen Geschlechts dorthin geführt. Unter den Badendm befanden sich auch ein Steindrucker Namens von Dissen und die 15 bis 16 Jahre alten, Handwerkslehrlinge Lauschk und Gnling, die alle drei sich über die Grenzpfähle hinaus begaben. Außerhalb der erlaubten Badestelle aber geriethen sie in den Strudel eines Wirbellochs und wurden in die Tiefe gezogen. Ein, in einer Gondel an der Unglückstätte vorbeifahrender Herr sprang ihnen nach, und es gelang ihm, ewen von den Verunglückten, Gerling. zu retten. Die beiden anderen aber z. . r C-l konnten nur nocy aia eichen gcianoej werden. Erbschaften einkassirt und Vollmachten und Testa mente ausgestellt. SchissS-Scheine auf allen Linien. Sprecht vor A. Metzger Agentur, 2. Stock Odd Fellows Halle Pollzcigcrlcht. Heute erhielten die Chinesen, welche deS HazardfpielS angeklagt waren, ihr Urtheil.' Moy Wong, der Besitzer deS Platzes, wo die friedfertigen Mongolen zusammenkamen und verhaftet wurden, wurde zu $10 und Al. Sing, Al Gung,

Hiesiges.

Sam Kong und Ling Jung wurden zu je $5 Buße verurtheilt. Alle wurden gegen Bezahlung der Kosten, welche in allen Fällen $!0 betrugen, freigelassen. Die übrigen 11 Zopfträger wurden nominell ebenfalls zu $5 Buße verur-

heilt, die Strafe wurde ihnen aber erlassen. Von einem Mann wie Stubbö war nicht anderes zu erwarten.. Die Chinesen bezahlten ihre sauererworbenen $50 und zogen ab, weil eine Appellation, obwohl in diesem Falle vorauSsichtlich erfolgreich, an Kosten ihnen heurer zu stehen gekommen wäre. Die Klage gegen Martin Burk, der bei einem Einbrüche verwundet wurde und kürzlich für irrfinnig erklärt worden ist, wurde niedergeschlagen. T. A. Coyner und Maggie Smith, die wegen wilder Ehe in Haft waren, wurden straffrei entlassen, weil sie sich u verheirathen bereit waren. Sie verschafften sich die LizenS und wurden von einem Friedensrichter geraut. Der wegen Landstreichern verhaftete Cmanuel Leopold wurde f eigefproebenso Mary Steeth und Fred McZntyre, die wegen Prostitution verhafet wurden. - CT Diebe brachen gestern Nacht in die Fahrradhandlung von Hearsty an der N. Pennsylvania Str. ein und stahlen 4 Fahrräder. CXJ" Der BundeörevisionSbeamte 3. Monroe Heiskell, der dem Bundeschotzamt angehört, revidirt zur Zeit die hiesigen Bundesämter. CJtl" Indianapolis und Grand NapidS spielten gestern im Park an der Ohio Str. Resultat: Indianapolis 9 Punkte und Grand Rapids 4. Der Feuerwehrchef von West Indianapolis hat die Anschaffung eineS einspännigen SchlauchwagenS für daS Departement empfohlen, da ein Wagen zur TranSportirung der nothwenoigen Schläuche manchmal nicht auSreicht. 27 Richter McMaster bewill gte dem Anton Bückling heute morgen einen temporären Elha!tsbefehl gegen den Sheriff Womack. Womack woll'e ein dem Röckling gehörendes Grundstück öffentlich versteigern, alö Ezekuion eines Urtheils gegen BöcklingS Bruder. lC7 3ohn A. McGraw, 166 N Mississippi Str. wohnhaft, schoß gestern Nacht aus einige Einbrecher, die in lern aus einaeorunaen waren. Dieselben erwiderten daS Compliment aber es wurde Niemand verletzt, und die nächtlichen Besucher entkamen. EJOi Der Soziale Turnverein beschloß gestern Abend daS nächstjährige Turnfest deS Bezirks Jndiana nicht zu übernehmen und' befürwortete, daß eS n South Bend abgehalten werde. Die Danensektion besprach die Arrangementö für daS am 1. September in Armstrongs Park abzuhaltende Waldfest. Der Haughville Townboard hielt gestern Abend eine Sitzung ab. Verschiedene Rechnungen wurden bewilligt und der Beschluß gesaßt, die Seitengeleise der Ewart Werke, welche in der Linie deS Nordseite Trottoirö an der M'chigan Straße liegen, zu belassen und daS Cement-Trottoir an der Südseite der Skraße zu legen. Mein Gesicht, HalS und Rücken waren bedeckt mit AuSschlägenund Geschwuren. Ich nahm Hood's Sarsavarilla und habe nun keinen Aufschlag mehr und mein Blut ist viel reiner. Thomas M. Fullington, Adr. Brown, Ketcham & Co , Haughville, Ind. Hood's Pillen kuriren alle Leierleiden. Der Civil Service Board richtete ein Schreiben an den Board of Public Works, in welchem demselben mitgetheilt wird, daß der Straßencommissär Fisher Leute anstelle, welche unter den Civildienst - Regeln nicht dazu berechtigt seien. Fisher wird deS hilb vor den Board geladen werden. Alle diejenigen, welche an den Straßenarbeiten beschäftigt zu werden wün schen, haben nämlich ihre Namen in ein Buch einzutragen, welches bei Herrn Herrick, dem Sekretär deS SicherheitSrath, der zugleich Sekretär der CUildienstbehörde ist, aufliegt. AuS dieser Liste hat der Straßencom missär die Leute der Reihenfolge nach anzustellen. Anstatt dieses zu thun, soll er gewisse Leute bevorzugt haben.

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