Indiana Tribüne, Volume 18, Number 334, Indianapolis, Marion County, 21 August 1895 — Page 2
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Erschcmt Täglich und Svantag! Die tägliche, Tribüne" kostet durch den TrSger H Gent per Woche, die eonnkflSS'.Tribünel et per Woche. Seide lufatnwe 15 ?etS der es Gent per Vtonat. Ver Post berhalb der Gtxlt ,ugefch!t i orauttezahlung V pe, Ka,r. vffi, 1 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 21. August 1895. ÜhneS BahN'Unternehmen. Vergangenen Winter tauchte in Dulllth. Sfthrn., ein Mam auf. den alle Welt zu den Bassermann'schen Gestal ten um einen deutschländischen Ausdruck hierher zu entlehnen des neuen Noidwestens rechnete. Es war eine ungeschlachte und ziemlich abgerissen Erscheinung. Zwar trug er keinen Po-pulistenbart-. desto besser aber konnte der Wnrd mit den langen Locker? spielen, welche unter der gründlich abge nutzt Waschbären - Kappe hervordrangen. Dieser !n'S Amerikanisch - Westliche übersetzte Wühlhuber. der sich D. W. HineS nannte, erschien im Board of 2rabe" und verkündete, daß er eine Eisenbahn durch die nördlichen Wei zenfelder Nord - Dakotas bis nach Duluth bauen werde. Allgemeines Schüi teln des Kopfes. Vor Kurzem aber kam derselbe Menschenbruder wieder, diesmal indeß als feiner Gentleman, stieg im besten Hotel ab, bekam das beste Zimmer, und die besten Finanzleute der Stadt zahlten für die ganze Verpflegung. Man sannt: ihn jetzt nur noch als 'den Präsidenten der Duluth & Nord - Dakota - Bahn". HineS hatte bereits 60 Meilen der neuer: Bahn in'K Dasein gerufen und m den verflossenen sechs Monaten nur 51600 Baargeld ausgegeben nicht sein eigenes und er ist auf dem besten Wege, 'das Ziel seiner Wünsche völlig zu erreichen, ohne zum Schwindelhub:r zu werden, wie Napoleon Jves, der ja gleichfalls nichts gehabt hatte, als er das sogen. Bahnbauen anfing. Die Bahn ist eine FarmerBahn, und sie kann noch eine große Rolle spielen. Sie soll die interesiirten Larsdwirthe vom Eisenbahn- und Mittelmänner Monopol erlösen und eö ihnen ermilichen. ihr Getreide mit anständigem Profit zuMarkte zu bringen. Geschwatzt wurde davon schon früher, aber der Columbus der VerWirklichung eines solchen Gedankens wollte sich nicht finden. Diesen Titel kann man Hines AxU lich zugestehen, und seine Hilfsmittel waren sogar noch unvollkommener, als diejenigen des Amerika Entdeckers. Er warb Leute an, wo er sie kriegen konnte, zahlte sie mit nichts, als Antheilscheinen aus, hielt religiös - politische Erweckungsversammlungen" ab. um die nöthige Begeisterung zu wecken und Arbeiter und Lieferanten zu sinden. und hatte wieder und wieder' mit Meuterei, Abfall und Proceßdrohun gen zu kämpfen! Wiederholt stand er ganz allein da und arbeitete, als ob er mit seinen zwei Händen dieganzeBahn bauen wolle. Dann trat er wieder vor das Volk, betete und hielt Stumpreden. Wie viele Menschen von genügendem Selbstvertrauen und gewaltiger Energie, hat auch er einen Kreis Leute gefunden, welche unbedingtes, ja blindes Vertrauen zu ihm und seinen Fähigfeiten haben. Und dieser Kreis ist offenbar in beständigem Wachsen. Die Bahn wird nach ihrer Vollendung vorläufig eine ganz einzigaitigeBedeutung haben und nicht nur dem Farmerthum gehören, sondern vor, den bisherigen Verbindungen auch den Vortheil voraus haben, daß sie viel kürzer und directer ist. Späterhin, wenn Alles nach Wunsch geht, soll diese FarmerBahn noch weiter verzweigt werden, z. V. mit Erlaubniß des Congresses bis nach dem Jndianerterritorium hinein. Sollte es aber doch schief gehen,meintHr. Hines. .so verkaufen wir auS und haben dann doch einen Theil unses Zweckes erreicht - Selbstverbrennung. In gewissem Sinne ist ja das Ver wesen eines Körpers ohnehin weiter nichts, als ein Verbrennungs-Proceß, wenn auch ein langsamer. Doch von solcher Verbrennung soll hier nicht die Rede sein, und auch nicht von irgendwelcher Feuerbestattung, sondern von einem mehr oder weniger raschen, und doch spontan erfolgenden Naturvorgang. Die heilwissenschaftlichen Zeitschrift ten und Bücher sowohl Amerikas wie Europas berichten von Fällen, daß ein Menschenkörper von selbst verbrannt ist, obwohl ein äußerlicher Anlaß diesen Proceß beschleunigt haben mag. Meistens (aber keineswegs immer) kamen solche merkwürdige Fälle an den Leichen von Trunkenbolden oder auch von Solchen vor, welche sich übermäßig viel in alcoholischen Flüssigkeiten gebadet hatten, und deren System mehr Alcohol. in sich aufgenommen hatte, als von ihm wieder abgeführt werden konnte. So erzählt man von einem großen, aufgedunsenen Mann, welcher, stark an Athembeschwerden leidend, in das Hospital gebracht wurde, wo er nach etwa einem halben Tag verschied, und dessen Leiche bei der Postmorte::i-Un tersuchung wie von Gas aufgetrieben und verzerrt aussah. Als man Stiche in die Haut machte," heißt es in dem betr. Bericht weiter, konnte man ganz deutlich allenthalben den aufsteigenden Alcoholdunst riechen, und sowie man ein brennendesStreichholz an eine dieser Stellen hielt, gab es eine bedeutende bläuliche Flamme. Schließlich brannten ein Dutzend und mehr dieser Flammen gleichzeitig an der Leiche.Aber auch den Körpern Lebender ist unter gewissen Umständen manchmal Aehnlkches widerfahren.' Es sind mebrere arauua klingende
Berichte über Trunkendolde verbreitet, welche sich zu Bett gelegt haben sollen, um einen fürchterlichen Rausch auszuschlafen, und dann plötzlich aufgewacht und sich von alcoholischen Flämmchen förmlich umhüllt gesehen haben sollen, worauf bald ein qualvoller Tod .t folgt sei. Schon eine britische Zerrschrift vom Jahre 1789 erzählt von der Selbstverbrennung einer italieni schen Gräfin. Der letzte einigermaßen verbürgte Fall dieser Art in unsere n Lande ereignete sicb 1377 in San Francisco; daselbst setzte ein Säufer wie damals berichtet wurde welcher sich an einem Gascandelaber eine Cigarre anzünden wollte, hierdurch seinen Athem in Brand und starb nach wenigen Minuten unter gräßlichen Schmerzen. Manche dieser Berichte haben indeß eine allzu verdächtige Ähnlichkeit mit der Geschichte von dem Bergwerker. der viel mit Dynamitsprengungen zu thun gehabt habe und eines schönen Tages, als er zufällig hinstürzte, durch die in seinen Körper angesamrrAltn und nunmehr ezplodirenden Dynamitgase in Atome" zerrissen worden sein soll, und sie sind daher mit Vorsicht auszunehmen. Daß eisrige Temperenz-Agitation solche Berichte, recht grell ausgemalt, in Rede und Schrift weidlich ausgebeutet haben. braucht kaum noch gesagt zu werden. Wie schon angedeutet, können solche mysteriöse Vorkommnisse r . , r v ,
vericyieoenarnge ursacyen yaoen; oenn sie zeigten sich nicht immer in Verbinduna mit Alcowlismus. Im Uebrigen ist noch Manches auf diesem Gebiet aufzuklaren, ebenso wie bezüglich der spontanen Entzündung und Verbrennung von Gegenständen überHaupt. Mexico und UrWeltgeschichtc. Von ganz ungewöhnlicher Bedeutung für die Aufhellung der Geschichte der Vorzeit, und zwar in mehr als t ner Hinsicht, sind die Forschungen und Studien von Dr. Augustus le Plongeon, welchem es endlich, nach zwölfzähriger unermündlicher Thätigkeit, gelungen ist, die geheimnißvollen Inschrrftttr , auf den alterthümlichen Mauerruinen in Jucatan zu e n t z i ffern. Die mezicanifcho Halbinsel Fucatan ist bekanntlich heutzutage völlig mit fast undurchdringlichen Wäldern bedeckt. Weithin in diesen Wäldern sind aber die Trümmer großer Städte und ganz gewaltiger Bauten zu finden, derenGröße und decorativeSchön heit jeden kundigen Zuschauer mit Staunen erfüllen müssen und von der hohen Civilisation ihrer Erbauer zeugm. Vielfach sind d Mauerwerke mit Inschriften, Relies-Bildereien und Sculpturen bedeckt, welche in der Harmonie des Entwurfes und der Vorzüglichkeit der Ausführung! diejenigen von Egypten und Babylon Jbertreffen! Was besagen diese Schriftdenkmale? Dr. le Plongeon, welcher die Eingeborenen von Nucatan gründlich kennt und weiß, wie conservatio sie in allen Beziehungen sind, gelangte zu derVermuthung, daß die heutzutage von ihnen gesprochene Sprache wenigstens noch einige Aehnlichkeit mit derjenigen in den fernen Zeiten habe, als jene räthMaften Inschriften entstanden. Und indem er auf diesen und anderen Anhaltspunkten fußte, sollte er dahin gelangen, sozusagen einen großenTheil verschüttete? Weltgeschichte wieder an das Tageslicht zu ziehen. Diese Eingeborenen-iSprache. die Maya-Sprache, welche früher ein sehr weites geographisches Gebiet umfaßt haben muß, wie die Mayas selbst, ist eine der ältesten unö bekannt gewordenen Zungen, mindestens so alt wie das Sanskrit, vielleicht noch älter, und zerfällt wiederum in verschiedene Zweige, resp. Dialekte. Indem der genannte Forscher schließlich jenen Mauer-Jnschriften dieselben lautliche Bedeutung gab, welche eine Anzahl dieser Zeichen in der Sprache der Auiches besitzt, gelang s ihm glücklich, zu einzelnen verständigen Sätzen zu kommen, dann ein vollständiges, Alphabet her zustellen und mittels dieses Schlüssels alle Geheimnisse zu lösen, welche sich bisher an diese Hieroglyphen knüpften. Er fand nun auch seine Vermuthung bezuglich der sprachlichen Uebereinstimmung zwischen dieser Vorzeit und der Jetztzeit vollauf bestätigt. Ferner verglich er das nun gewonnene Alphabet der Mayas mit denjenigen der alten Egypter (d. h. ihren offiziellen) und fand, eine geradezu überraschende Aehnlichkeit, die sich auch auf die grammatikalischenFormen und die Satzbildung erstreckt. Viele Wär. ter und Zeichen haben in beiden Sprachen genau dieselbe Bedeutung. Kurz um: diese beiden großen Völker müssen die Kunst des Schreibens aus derselben Quelle erhalten, oder das eine muß sie dem anderen gelehrt haben. Von der weitreichenden Bedeutung diser Entdeckungen mag Folgendes wenigstens einen theilweisen Begriff geben: Aus einem der übersetzten Bilder-schrift-Werken, dem sogenannten Troa-na-Manuscript, erfahren war, daß in uralten Zeiten die Halbinsel Fucatan Mayax" genannt wurde, das 'hßt: das erste ursprüngliche Land-. 'Dasselbe hat weiterhin .dem ganzen Reich der Mayas, welches, alle heute unter dem Namen Centralamerika bekannten Länder umfaßte, seinen Titel gegeben. Die zwei Hauptstädte des damaligen Reiches waren Uxmal (der Sitz der Regierung) und Chickin-Jta, die Metropole der Maya-Cultur, wohin Gelehrte von allen Theilen der Welt kommen. Manche dieser Gelehrten werden in einer Weife beschrieben. welche auf die Assyrrer deutet. Nebenbei bemerkt, begegnet man den Namen Mayä" oder Maja? in vielen Ländern Asiens, Afrikas und . EuroPas, und stets mit dem Begriff von Macht", mmacht", schaffendeWeiSheit" u. dergl., und überall, wo wir es finden, kommen nach Dr. le Plongeon auch Svuren der Bräuche uzd der rett
gwsen und sonstigen Ueberlieferungen dieser Mayas vor. Man könnte ein dickes Buch über dieses Wort allein und die mit ihm verwandten Wörter der verschiedenen Sprachen schreiben! Auch das deutsche Wort .Macht" selber z. B. ist von Maya" abzuleiten. Ein hochinteressantes Maya-Manu script über eine Sintfluth. nach vorhergegangenen Erdbeben, hat Dr. le Plongeon übersetzt, und wir erhalten durch dasselbe auch authentische Auskunft über den vielgenannten, lange Zeit nur als sagenhaft gegoltenenErdtheil Atlantis inmitten des ailanischen Oceans und seinen Untergang. Dieser Untergang, welcher darnach vor rund 11,500 Jahren erfolgt ist (o.der 8060 Jahre vor der Herstellung der Aufzeichnungen), war ein so furchtbar-gewaltiges Ereigniß. daß die Mayas fortan alle ihre Zeitrechnungen auf denselben bezogen, zum ewigen Gedenken. Von den Mayas wurde dieser Erdtheil das Land Mu" genannt, und seine Einwohnerzahl wird auf 64 Millionen angegeben. (Vielleicht gelingt es der Forschung mit der Zeit auch noch, etwas über einen andern Erdtheil zu sahren, welcher zwischen Amerika und Asien existirt haben soll und von den jenigen, die ihn überhaupt erwähnen, zum Unterschied von dem ersteren NeuAtlantis" genannt wird?) Dr. le Plongeon macht uns auch glaubhaft, daß die alten Egypter selber daS Maya-Land als das Mutterland ihrer Götter undrhrer Vorfahren angesehen hätten, und daß allt ursprünglichen Ueberlieferungen dn Egypter, der Chaldäer und der Hindus unverkennbar auf Mayax zurückwiesen! Seine Forschungen können jedenfalls manches neue Licht auf die Menschheits-Urgeschichte werfen, auch wenn man nicht allen seinen Schlüssen beitreten sollte! Qeschichts einer Landplage.
' Neben der Russendiestel" und, dem Erd - Eichhörnchen unseres Westens, der Colombia - Wasserlilie deö Südens und anderel? pflanzlichen und thierisehen Landplagen unserer großen, Republik sei auch die furchtbare Insekten plage nicht vergessen, unter welcher 'da? alte, biedere Massachusetts jetzt schwerer. als je. zu leiden hat. , Vielfach sind jetzt die Obstbäume von ' Massachusetts schauderhaft kahl, die Schattenbäume haben so wenig Laub, wie sonst um Weihnachten, und daS Strauchwerk ist so gut wie voll ständig ruinirt. Und dieses ganze Unheil hat eine ausländische Raupe, oder vielmehr ein gelehrter Professor, welcher vor elnem Vierteljahrhundert eine neue Industrie einführen wollte, auf dem Gewissen! Während nämlich Professor Trouvelot (schon an sich ein etwas verdächtiger Name, man könnte denselben frei mit Trubelmacher" übersetzen!), ein ziemlich namhafter französischer Gelehrter, an der Harvard - Universität in Cambridge seine Weisheit verzapfte, kam ihm der Gedanke, . daß der Staat Massachusetts ein -höchst, einladendes Feld für den Seidenbau wäre, wenn sich nur erst Seidenwürmer finden ließen, die den strengen Winter aushalten könnten. Zu diesem Behufe unternahm er es, eine Kreuzung der gewöhnlichen Seidenraupe mit dem europäischen Schwammspinner oder Dickkopf zu gewinnen. Letzteres Insekt, mit seinem wissen schaftlicken Alias Oneria Dispar" genannt, tritt im ganzen südlichen Europa sehr häufig auf und richtet dort leinen so großen Schaden an, wie die mit ihm sehr nahe verwandte Nonne" oderFichtenspinner es inRaupengestalt thut. Demnach hätte schon diese anrüchige - Familienverbindung den Professor etwas argwöhnisch machen können, und auch der Dickkopf selber ist der beste Bruder gerade nicht. Doch der. Professor hatte nun einmal eine blinde Liebe für seine Theorie gefaßt; auch hatte er dieses Gethier ja nur für das Gefangenenleben bestimmt. So importirte er denn, aus Slld'Frankreich eine gleiche Anzahl Dickköpfe (oder, wie die Amerikaner sie tituliren. Zigeunermotten") und Seidenwürmer und gewann wirklich ein Mischgeschlecht. Aber als Seidenproducent" erwies sich das letztere bald als gänzlich unbrauchbar. Dahingegen zagten diese Bastarde einen geradezu unheimlichen Appetit für alles Grüne; schneidigere Pflanzen - Verheerer konnte man. sich gar nicht denken. Professor Trouvelot nahm sich daher vor, sie in strengster Haft zu halten und alle ihre Eigenthümlichkeiten in Muße zu studiren. Aber wenn ein Professor Pech hat, eines Nachts vor 23 Jahren erhob sich ein gewaltiger Sturmwind, der feine Drahtkäfig, in welchem die kleinen Vielfraße inhaftirt waren, wurde weggerissen und zerstört, und die Räupchen über die benachbarten Büsche und Bäume hin zerstreut, wo sie prächtig weiterged'ehen, ohne vom Publikum in ihrem wahren Eharakter gewürdigt zu werden. Trouvelot kehrte nach Frankreich zurück, und bald waren er und seine verunglllckte Seidenzucht vergessen. Aber Ungeziefer ist des Teufels Pflegekind, und die besagten Bastard Insekten brachten sich von Jahr zu Jahr in empfindlichere Erinnerung. Ihre Vermehrungsfähigkeit war ebenso fürchterlich. wie ihre Gefräßigkeit! ' Natürlich streckte Massachusetts nicht ohne Weiteres vor diesen kleinen Ungeheuern die Waffen. Vielmehr hat 'der Staat bis jetzt schon $375,(XX) zu ihrer Vernichtung verausgabt. Doch die Racker wollen durchaus nicht daS Feld räumen, und ihre Streitmacht will sich nicht einmal sichtlich vermindern. Die Staatslegislatur wird ersucht, für das laufende Jahr, allein Z150.000 zum Kriege gegen die Bastard - Dickköpfe zu 'kw.lligen, und es scheint, daß Massahusetis kaum auf eine-Befreiung von hnen h-offen kann, ehe es nicht wemens eine Million auf diesen Verzweik-
lungZkamps gewendet hat. Es sind keine SegenSwünscke. welche dem gelehrten Franzofen über das Meer nach-klingen!
(gol) von Äleschetrn? Mehrere Goldlager, die man am Vorstrand der Lituya-Bai in Alaska funden hat, machen in Fachkreisen besonderes Aufsehen, und man hat verschiedene interessante Theorien über die Herkunft dieses Goldes aufgestellt. Viele waren erst geneigt, zu glauben. daß der Sand im Bette, des Oceans draußen das Gold enthalten habe, welches durch die beständig rollende Bewegung des Wassers am Vorstrand abgesetzt worden sei. Andere wieder zogen die alte Theorie herbei, daß alles Meerwasser Gold in ausgeloster Form enthalte, und dieses bei Berührung mit gewissen Mineralien wieder in eine feste Gestalt gefällt" werde. Der Alaska Mining Record" jedoch tritt diesen Auffassungen entschieden entgegen und macht es sehr glaubwürdig, daß dieses Gold durch Gletscher, die sich einst bis zur Seelüfte ausdehnten, herbeigeführt worden sei. zumal man am Ausgang der alten Gletscherstraßen den goldreichst:n Sand finde, und ähnlicher Sand noch in späteren Gletscher-Ablagerungen weit weg von der Küste entdeckt worden sei. Leide? machen die umgebenden natürlichen Verhältnisse weitere diesbezügliche Untersuchungen sehr schwierig und gefährlich. IHM NälhselhasteS Geschöpf. Im Erdtheil Australien, diesem Riesenmuseum voni Natur-Eurlositä-ten, c?ibt es bekanntlich allerhand Ge schöpfe, von denen Gelehrte und Laien lange nicht gewußt haben oder bis zum heutigen Tag nicht wissen, in welches Naturreich sie dieselben zu versetzen haben. Eines dieser, das nirgendwo anders in der Welt mehr anzutreffen ist und in seinem ganzen Werden und Vergehen fast nur ein einziges Geheimniß bildet, sei hiermit den Lesern vorbestellt: .Aweto" heißt dieser thierischpflanzliche Wechselbalg in seiner engeren Heimath Neuseeland bei den Eingeborenen; IllpioN virescens" haben ihn die Gelehrten getaust. Man findet ihn stets am Fuß einer Art Myrthenbäume, an denen prächtige rothe Blumen blühn, und um welche sich die schönen chneeweißen Ranken chlingen; von den von Waldreben Maoris wird diese Myrthe Rata genannt. Der Aweto gräbt sich zwischen den Wurzeln der Rat einige Zoll unter den Boden, und wir dürfen ihn vorläufig als eine Raupe oder Larve betrachten. Er kommt oft in großer Menge vor. Ohne besondere aufregende Ereignisse" fließt das Leben dieser Raupe dh!n, bis sie ausgewachsen ist, nunmehr geht aber eine ganz wunderbare Veränderung mit ihr vor. An ihrem Hals, zwischen dem Kopfe und dem ersten Ring, heftet sich die KeimSpore eines pflanzlichen, pilzartigen Gewächses, der sogenannten Sophoeria Robertsii", an und wächst in die Höhe bis zu 6 oder 3 Zoll. - 1 ii i . manmal mn einem lengei, mirunter aber auch mit zwei. Die Stengel kommen etwa 3 Zoll über die Erde herauf und wachsen gleichzeitig in die Raupe hinein, so lange bis sie jedes Räumchen innerhalb der äußerenHaut vollkommen erfüllen. Dabei verändern sie aber die Gestalt des Insektes nicht im Geringsten, sondern es tritt einfach an Stelle deS thierischen Stosses ein pflanzlicher, ohne daß man den ersteren ausscheiden sieht. Sobald sich dieser Proceß ganz vollzogen hat, werden sowohl die Raupe wie die Pflanze trocken und sterben ab. indeß behalten sie genau dieselbe Gestalt, wie zu ihren Lebzeiten. Das Ganze ist jetzt von brauner Farbe.und das Insekt sieht wie eine Holzraupe auS. welcher aus dem Hinterhals ein riesiges Horn emporsteht. Jahraus, jahrein vollzieht sich dieser sonderbare Entwickelungsproceß, und kein Mensch kann sagen, wie sich die Raupe eigentlich fortpflanzt, und wie sie immer wieder dazu kommtvon der Pilzpslanze gänzlich absorbirt zu werden. Im gewöhnlichen Lauf der Dinge wird doch auF der Raupe eine Puppe, aus dieser ein Schmetterling oder eine Motte, die wiederum die Eier legt, aus welchen die Raupen entstehen, u. s. w. Aber von alledem ist hier ja keine Rede! ' Für das Aufschießen der Pilz. pflanze aus dem Nacken der Aweto werden viele Ursachen angegeben. Manche z. B. sagen, der Raupe dringe eine schleimige Substanz aus dem Halse, und diese nehme, während die Raupe unter den Baumwurzeln nach Nahrung bohre, den Samen der Pflanze auf und halte ihn fest, bis er wächst; nachdem die Pflanze alles Le ben auS der Raupe gesaugt habe,müsse erstere natürlich in Ermangelung weiterer Nahrung sterben, und die Raupe sei schon etwas vorher gestorben. Aber "nichts Gewisses weiß man nicht", und die besagte Theorie reicht so wenig, wie irgend eine andere aus, dieses merkwürdige zwieschächtige Leben im Haushalt der Natur völlig zu erklären! Stelöwen-Jagdgeschichte. Ein echtes Jagd-Abenteuer eigener Art hat kürzlich E. F. Monroe, vom kalifornischen County Fresno, wär rend eines mehrwöchigen Vergnü-gungs-AufenthalteS an der Küste des nordcalifornischen CountyS Mendocino gehabt; der ungewöhnliche Sport hätte ihn aber beinahe das Leben gekostet. Während Monroe auf feinem wackeren Roß am Vorstrand unweit Bear Harbor dahingaloppirte, bemerkte er eine Gruppe Seelöwen, die sich gemüthlich sonnten. Ein letdenschaftlicker Nimrod. entschloß er sich, minde-
sten ekneö der geinaltn Tyrere zu schießen. Daher stieg er ab. kam in weitem Bogen herangeschlichen, zielte endlich und feuerte. Leider traf er diesmal schlecht; sein Opfer wurde nur schwer verwundet, konnte sich aber noch tüchtig tummeln und suchte mit verzweifelte? Hast, wieder das Wasser zu erreichen. Rasch bestieg Monroe, der auch mit dem Lasso umzugehen versteht und einen solchen stets auf seinen Ausflügen bei sich führt, wieder sein Roß, warf dem verwundeten Löwen den Lasso über, dessen anderes Ende er um den Sattelknopf schlang. und machte die beliebte Schwenkung mit seinem Pferd, .die Bestie mitzureißen suchend. Doch diese entwickelte jetzt erst recht eine ungeheure Kraft, strebte energischer als je dem Wasser zu, und es dauerte nicht lange, so zappelten Roß, Reiter und Seelöwe in der Wogenbrandung! Es war eine ebenso seltene. wie furchtbare Situation für den abenteuerlustigen Jäger. .Diesem gelang es zwar endlich, den Strick vom Sattel loszumachen; aber er entdeckte jetzt zu seinem Entsetzen, daß der Strick auch vom Hals des Pferde! gelöst werden mußte. Dabei rik der Seel'öwe beständig mit entsetzlicher Macht nach außen. Monroe durfte, in der Wogenbrandung ringend, gar nicht mehr daran denken, den PferdehalS frei zu machen. So mußte er denn sein treues Roß aufgeben, um sein eigenes Leben zu retten. Mit äußerster Kraft kämpfte- er sich nach dem Gestade durch, wo er völlig erschöpft anlangte. Einmal noch sah er sein Roß lebendig, und damals wurde es schon in die See hinaus gerissen. Am a7.'tern Morgen aber warfen die Wogen den Cadaver deS ertrunkenen Pferdes an den Vorstrand. Der Strick mußte irgendwie gerissen sein. Das stolze Wild blieb verschollen. Monroe aber hat geschworen, künftig Seelöwen nur noch zu Lande zu jagen! vom AnSlanvk. DieAuswanderung der Juden aus Polen und Litthauen dauert fort. Ueber Libau sind wieder zwci große Transporte nach den Colonien des Barons Hirsch gegangen; wettere Nachschübe sind bereits angemeldet. Dit französische Regierung hat gegen ihren Eonsul in Kanea, Blanc, eine Untersuchung ein geleitet, weil er beschuldigt wird, den Direktor der Ersten Telegraph Company" Halmond, dessen Wittwe er UNterdessen geheirathet hat, vor vier Iahun vergiftet zu haben. Neulich Nachts brach im Landhause des Spinnereibesitzers Valentin Rousse! in dem Dorfe Raverdi bei Roubaix Feuer auS, durch das die berühmte Bildergallerie dieses Großindustriellen.die prächtige Gemälde von Salvator Rosa. Rubens. Van Dyck u. a. m. enthielt, vollständig zerstört wurde. Nach dem amtlichen Bericht der Jrren-Commissäre gibt es zur Zeit in England und Wales 94.031 Irrsinnige. Es sind 2014 mehr als im letzten Jahre. Lediglich die Armen und Verbrecher haben diesen Zuwachs geliefert. Die Commissäre bleiben bei ihrer Ansicht, daß im Allgemeinen der Irrsinn im Lande nicht in der Zunahme begriffen ist. Der seit dem letzten Winter im Dienst erkrankte. 53 Jahre alte Briefträger Peil in Kreuznach ist in Agnesienberg erhängt ausgefunden worden, kediglich das Gefühl, nicht mehr dienslbrauchbar zu sein, soll ihn in den Tod getrieben haben. Er lebte sonst in durüs guten und geordneten Verhältnissen und binterläßt ein Vermögen von 37,000 Mark. E i n M u r l l l o i st d e m Pariser Maler Duez in die Hände gef'.lle. Vor Kurzem entdeckte er in der Näöe von Hopfleur ein alteö ver staubte Gemälde, dessen Besitzer mehr aus den Rahmen, denn auf das Bild, das zwei Kinder darstellt, hielt. Nach längernUnterhandIungen einigte man sicb übe? den Preis , von 60 Francs. Bald darauf wurden Duez bereits 17,000 ssrakus geboten. Das Profefsorencolleqium der medicinischen Fakultät an der deutschen Universität in Prag hat sich mit der Angelegenheit der Zulassung von Frauen zu den Vorlesungen beschäftigt und den prinzipiellen Beschluß gefaßt, denselben die Zulassung als außerordentliche 5örer zu gestatten. Da, außerordentliche Hörer zu keinen akademischen Prüfungen zugelassen werden dürfen, ist das, waS die Prager deutsche medicinisckie Facultät den brauen aestattet. sebr wenia. Zu Tode ge st einigt wurde ein lOjährigeS Mädchen in JlverSgehosen. Beim Fischen kam daS Mädchen in Streit mit Knaben, wurde von den Letzteren verfolgt urkd mit Steinen so lange geworfen, bis eö zusammenbrach und, nach Hause gebracht, seinen Geist aufgab. Die cinarn wurden verbaftet. Zum ersten Mal unter der Regierung König Wilhelms wurde kürzlich in Württemberg ein Todesur theil vollstreckt, und zwar an dem wegen Ermordung seines Mitknechts zum Tode verurtheiltenDienstknecht Mauth. Das ist in Stuttgart seit 50 Jahren du erst Hinrichtung. Das Schwurgericht von Ostlandern derurtheilte 'heute den Sattler van Syngele aus Gent zum Tode. Van Syngele, der zum dritten Male verheirathet ist. hatte seine 12jährige Stieftochter Marguerite ersto chen, weil sie ihrerGroßmutter geklagt, 'daß ihr Brüderchen vom Vater mißhandelt worden sei. Nach der That hatte der. Mörder seinem Opfer daS Messer in die Hand gedrückt, um
Selbstmord vorzutäuschen, während der Untersuchung gestand er iedock w, daß er den Mord aus Haß be gangen yaoe. .
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1 tT So Anlande. 'Der PraivieSjchooner ist von dem Dampfroß noch nicht vollständig verdrängt worden. Dieser Tage trafen in Walla Walla, Wash., zwei Emigrantenfamilien aus dem nördlichen Kansas ein, welche mit Wagen im verflossenen April von ihrer alten Heimath aufgebrochen waren und nach kurzer Rast die Reise fortsetzten. 'Vorca. 33Jahrenwurden auf Veranlassung der Bundes-Regie-rung in Sandersville, Ga.. mehrere Korkeichen gepflanzt, um zu sehen, wie die Bäume in dem dortigen Klima fortkommen würden. Mehrere gingen ein, doch einige sind noch vchanden und gut gediehen. Von dem größten Baume, der etwa 2 Fuß im Durchmesser hat. ist dieser Tage die Rtnde genommen worden, um ihre Verwendbarkeit zu erproben. Dieselbe hat eine Stärke von 2z Zoll und besteht dur weg aus gutem Korkmaterial. Proben wurden an das Ackttbau-Departement nach Washington gesandt und werden solche auch aus der Ausstellung in Atlanta zu sehen sein. In 'die m Etablissement der Gorham Manufacturing Co." zu Providence, Rhode Island, wird eine Statue deö Generals Hancock gegossen werden. Das Standbild ist vom Bildhauer I. H. Ellicott und stellt Winfield Scott Hancock hoch zu Roß dar. DaS letztere ist 103 Zoll hoch oder 1 Lebensgröße, der Reiter, der in bequemer Haltung dasselbe zügelt, würde stehend 8 Fuß hoch sein. Die verwendete Bronze wird einen Viertel Zoll dick sein. Die Statue ist für Washington bestimmt; ihr Piedestal wird auö Granit angefertigt und 19 Fuß breit werden. Es wird nur eine Dekoration auf der Stirnseite haben, einen Adler mit ausgebreiteten Flügeln unter einem Eichenkranz. Der Bronzeguß wird $50,000 kosten. Der Jahresbericht des geologischen Bureaus liefert den Nachweis, daß die Gewinnung von Naturgas im Lande von Jahr zu Jahr stetig abnimmt. Der Gesammtwerth der Erdgas-Production belief sich im verflossenen Jahre nur noch auf Z14,000.000. eine Abnahme von $Z,500. 000 in einem Zeitraum von 6 Jahren. Die bedeutendsten Naturgas-Quellen befinden sich im westlichen Pennsylvanien. westlichen New Fori, nordwestlichen Ohio und Central-Jndiana. GaS in gewinnbringender Quantität ist noch in folgenden Staaten gefunden worden: Arkansas, Callfornien, Imnois, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Missouri, South Dakota, Tennessee. Utah, West Virainien. Wiscon sin und Wyoming. Die Druckkraft der angebohrten Gasquellen hat sich in allen Distrikten wesentlich vermindert? zur Weiterbeförderung des GaseS auf größere Entfernungen muß fetzt in den meisten Fallen em kunstn cher Druck angewendet werden. Am Horfe-Shoe Creek, vierzig Meilen von Cheyenne in Wyoming.wurde die Leiche eines Man nes gefunden, der augenscheinlich er mordet worden ist. Man glaubt, in dem Todten einen wohlhabenden ViehZüchter Namens William LewiS zu erkennen. Levis war im vorigen Jahre aus Antrag einer Land and Cattle Company" wegen Rinderdiebstahls verhaftet worden, mußte jedoch wieder entlassen werden, , da das gegen ihn vorgebrachte Beweismaterial nicht stichhaltig war. Der Prozeß erregte damals großes Aufsehen im Staate. Nichtsdestoweniger gewann die Compagnie die Ueberzeugung, daß er der Dieb gewesen sei, da sie einen Penny im Fell eines Kalbeö verborgen hatte, und dies Fell später in Lewis' Besitz gefunden wurde. Seit dieser Zeit sind auf Lewis und seine Oberaufseher von unbekannten Personen verschiedene Mordversuche gemacht worden. In den' r e g e n a r m e n 2 t genden des westlich: Kansas werden aus Veranlassung der Staats-Regie-rung neuerdings eigenartige Bewässerungserperimente gemacht und bis jetzt sind dieselben erfolgreich gewesen. Da es in jenen Gegenden keine Flüsse gibt, aus denen Wasser abgeleitet werden kann, so hat man seine Zuflucht zu den wasserführenden Erdschichten genommen und zahlreiche Brunnen gebohrt, aus denen das be lebende Naß emporgepumpt wird, um auf die Felder geführt zu ryerden. Nach einem Gutachten von Sachverständigen liegen ca. 21 Fuß unter der Oberfläche Sandschichten, deren Masse auS 33 Procent Wasser besteht. Wenn, wie auf der Staats-Verfuchsfarm in Goodland, die Voraussagungen der Ingenieure sich erfüllen und der Be trieb der Pumpen nicht zu kostspielig wird, so können die Wüsteneien von Kansas in die fruchtbarsten Districte deS Sonnenblumen-Staates umgewandelt werden.
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