Indiana Tribüne, Volume 18, Number 333, Indianapolis, Marion County, 20 August 1895 — Page 2
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Jndtana Tribüne. Erscheiut Täglich und Sonntag.
Die tSzllche Tribüne- kostet durch den Xi Sge? 23 CentS per Woche, die Sonntags Tribüne-k Geatt per Woche. Seide lufamme 15 Cent ode, Cent pervkon. Vcr Post außerhalb de, Hradl ugeschlckt la VorauZbezahlung P- pe, Mx. Ofnrvt 18 Süd Alabama Strafte. Snoianapuite, Znd. 20 August in neues Hellserum. 23on e'mer bemerkenswerthen Entdeckung, bis in Fachkreisen sicherlich SiofceS Aufsehen machen wird, berchttl Vit Miener Medicinische Wochenschrift" in ihrer neuesten Nummer. EZ 'handelt sich um ein neues Heilserum, und zwar soll dies gegex die durch den StreptococcuZ, verursachlen! Krankhnten wrrksam sein. Der StrepiococcuZ ist ein Mikrobe, der bei zahlreichen 'Krankhk-ten, 3. V. bei der. Wundrose, bei vielen Eiterungen, WochenbetterkrankunZen. ja auch be'r Scharlach, Diphtherie. Influenza u. s. w. eine wesentliche Rolle spielen soll, indem er bei ben ersten Affektionen allein, bei den drei letzten in Verbindung mit anderen Organismen, die Krankheit bewirke. Dr. Alexander Marmorek in Paris hat sich nun bemüht, im Jnstitut Pasteur ein Heilserum gegen die hstreptococenmfektlon! herzustellen, und es an zahlreichen Kranken zu versuchen. Zunächst war es nöthig, Thiere gegen 'den, Streptococcus immun zu machen, das hernt gegen Erkrankung durch ihn zu schützen. Der Vorgang der Jmmunisirung besteht rn der sub kutanen, 5rnverlerbung zunächst schwa cher Dosen eines äußerst heftig wir kenden StreptococcuS und in der Wie 'derholunz der Einspritzunaen. trenn das Thier wieder hergestellt ist. Man vermehrt dave: m stets steigender Dosis die eingespritzte Menge, so' daß jede Jnoculation von einer mächtigen Reaction gefolgt ist. Das Pferd erträgt verhältnißmäßig gut dieEinimpfung tos tzstreptococcus. Die Empfindlichkeit verschiedener Pferde gegenüber den Mikroben ist jedoch, wechselnd; eines von, den Versuchs thieren, und zwar eines. der unempfindlichsten, vertrug, ohne besonders trank zu sein. Einspritzungen von 0.75 Kubikcentimeter, ja sogar von 2 Kubikcentimeter Cultur; diese Impfungen erzeugten blos ein schwaches Oedem. Bei 5 Kubikcentimeter stieg die Temperatur bis 39 Grad Celsius, um bald wieder abzufallen. Die heftigen Reaktionen von 'r. Dauer, mit Pseudokrisen und .ginn des Fiebers, zeigten sich , als vie eingespitzten Dosen 40 Kubikcentimete? und mehr betrugen. Bei empfindlichen Thieren dagegen macht schon ein einzige? Kubikcentimeter die Temperatur bis 40 Grad Celsius (101 Grad Fahrenheit) und selbst darüber hinaus steigen; das Oedem erstreckt sich weit, und die Appetitlosigkeit des Thieres dauert lange. Um ein wirksames Serum zu erreichen, schien es unerläßlich, ?Iese mächtigen Reactionen zu erzeugen. Gegen den sechsten Monat, wenn das Thier bei zwei Liter Cultur erhalten hat. ist sein Serum wirksam genug, um Kaninchen gegen die virulenten Cul raren zu schützen, aber es scheint, daß ein ganzes Jahr nicht zu hoch gerechet ist.um aus einem Pferde einen ausgezeichneten Producenten von Heilserum zu schaffen. Mit dem Fortsetzen der Jnjectionen beginnt das Thier, sich an die Wirkung des Streptococcus zu gewöhnen, denn es reagirt weniger stark. w:nn man mehrere Male hinter einander die gleiche Dosis einspritzt. Sobald man diese um Weniaes erhöht, stellt sich von Neuem das heftige Fieber ein. Hat ein Thier einen Grad von genügender Immunität erreicht, so darf man das Blut nicht zu früh nach der letzten Einspritzung ihm entnehmen. Es soll nicht nur das Fieber derschwunden.sondern es müssen auch drei bis vier Wochen zwischen diesem und dn Blutung verflossen sein. In- diesem Zeitpunkt ist das aus dem Blut gewonnene Serum nicht nur unschädiich, sondern besitzt auch Schutz-, und Heilkraft in hohem Grade. Die Schutzkraft des Serums wird bemessen nach der Menge, die nöthig ist, um ein Kaninchen von 1500 1800 Gr. gegen die zehnfach tödtliche Dosis des Mikroben zu bewahren, wosern es das Serum 12 18 Stunden vor der Impfung erhalten hat. Vom 26. Februar bis zum 2. Juli 1893 wurden die therapeutischen Versuche vorgenommen. 413 Kranke traten während dieser Zeit in das Instituts Pasteur ein. Die GesammttodeSzifser beträgt 16, das ist 3.87 Procent. Das ist die rohe Ziffer, die man mit der gewöhnlichen Mortalität und jener der vorhergehenden Jahre derselben Abtheilung vergleichen mußie. Vom 1. Oktober 1834 bis zum 26. Februar 1895 während welcher Zeit manl die allgemein gebräuchliche Behandlung vornahm lieferten 312 Kranke die Ziffer von 16 Todten, das ist 5,12 Procent. Aus diesen Ziffern kann man keinen sicheren Schluß ziehen. weil die Differenz zwischen 3.87 Procent und 5,12 Procent zu klein ist und weil sie aus einer viel zu geringen Zahl von Kranken berechuet ist. Wir wissen wohl, schreiben die Pariser Aerzte, wie viel Vorsicht nothwendig ist, wenn es sich darum handelt, ein neues Heilmittel zu beurtheilen. Wir werden uns wohl vor jeder voreiligen Schlußfolgerung hüten. Wir hab die Thatsachen in voller Aufrichtigkeit vorgebracht; sie werden vielleicht den Aerzten den Wunsch einflößen, das neue 2ennn anzuwenden. Es ist noch nicht an. jenem Grade von Heilkräftigkeit angelangt, bis zu welch:m wir es zu steigern hoffen. Doch mögen die Praktiker nicht die Nothwendigkeit der bakteriologischen' Diagnostik vergessen, ohne welche sie sich schweren Irrthümern aussetzen wür-den.
Mannschaften für die Marine. Sehr erheblichen Schwierigkeiten beqegnet das Marine-Devartement
bei der Anwerbung tüchtiger Seeleute und. wie an maßgebender Stelle ver- ! fJptAi lwShj AmmImW WSs Va3 i tu ivuiycu, iuiiu jucuci uus Scklachtschiff Texas" noch der Panzerkreuzer Maine" an den Manövern bei Newport theilnehmen können, weil ihre Bemannungen nicht complet sind. Zur Sommerzeit finden erfahrene Seeleute und Maschinisten auf den zahlreichen Fachten und in den Badeorten am Strande des Oceans lohnende Beschäftigung, welche von ihnen nickt die strenge Disciplin der Kriegsschiffe erheischt. Kommen aber die Herbststürme und werden die eleganten Privatyachten behufs Ueberwinterung in die Häfen gebracht, dann werden viele Leute disponibel und die Lücken in der Bemannung von Onkel Sam's Sckiffen werden leicht gefüllt. Das Marine-Departement hat seinen Necrutirungsofficieren strenge Weisung ertheilt, bei der Anwerbung alle Applikanten zurückzuweisen, deren korverliche, geistiae, und sittliche Brauchbarkeit Raum zu den geringsten Zweifeln läßt. Aus diesem Grunde werden durchschnittlich 90 Procent aller Bewerber abgewiesen. Als AItersgrenze ist das 35. Lebensjahr bestimmt, doch werden Ausnahmen zu Gunsten von älteren, brauchbaren Leuten gemacht, die schon früher in der Bundesmanne gedient haben. Onkel Sam's Theerjacken werden besser besoldet als ihre Kameraden irgend einer anderen Macht. Ein tüchtiger Matrose erhält 524 pro Monat, wäbrend unerfahrene Landratten, die sich dem Seemannöberuf widmen wollen. mit 55 weniger zufrieden sein müssen: der Sold der Schmiede beträot 550. der Plumber 545, der Anstreiche? 530, der Maschinisten 570 und der Heizer 535. Matrosen.welche sich bewähren und befördert werden, erhalten selbstverständlich Solderhöhungen, welche bis 565 pro Monat steiaen und ist ihre Bezahlung bedeutend besser, als der Gemeinen und Unterofficiere der Land-Armee, deren Dienst freilich auch bei Weitem nicht so anstrengend ist. Die strenge Disciplin und der stramme Dienst sind denn auch die Factoren, welche viele Seeleute veranlassen, nach Ablauf ihrer Dienstzeit ihren Abschied zu nehmen. Vortreffliches Material erhält die Marine aus der SchiffsjungenScbule. für welche alljährlich 450 Burschen im Alter bis zu 16 Jahren auf die Dauer von vier Jahren angeworden werden. Die Jungen erhalten eine vorzügliche Ausbildung, die sich sowohl auf die allgemeine Schuldisciplin. al5 gründlichen Unterricht im Geschütz, Torpedo- und Seewesen, praktischer Anwendung der Elektricität u. s. w. erstreckt. Um bei den Zöalingen der Schiffsjungen-Schule Liebe für den Dienst in der BundesMarine zu wecken, wird in jedem Jahr ein Cvclus von Vorträgen veranstaltet. iri welchem Ruhmesblätter auö der Geschichte derselben stereoptisch illustrirt werden. Die stramme Zucht und der sematische Unterricht der heranwachsenden Jünglinge verfehlen nicht, aus den mit große? Sorgfalt ausgewählten Zöglingen der Schule tüchtige Kerle zu machen, allein das Devartement hat verhältnißmäßig wenig Nutzen davon; denn sofort nach der Schlußprüfung sagen vier Fünftel von ihnen der strengen Disciplin Valet. um im Cioilleben besser bezablte und weniger angreifende Stellunqen zu suchen und zu finden. Und an solchen fehlt es nit, da die Graduirten der Schiffsjungen-Schule mit tüchtigen Kenntnissen ausgestattet sind, die sie zur Anstellung als Bootsleute, Ingenieure sowie Capitäne in der Handelsmarine und als Elektriker für Telephon-, Beleuchtung- sowie Straßenbahn-Gesellschasten idurchaus befähigen. Seitens des Departements werden selbstverständlich die größten Anstrengungen gemacht, um die Graduirten im Dienst zu behalten,' und ihnen die Wege zu einem thunlichst raschen Avancement geebnet. Wenn dieselben auch der Mehrzahl nach zum Verbleiben im Dienst nicht zu bewegen sind, so bekunden sie immerhin eine gewisse Anhänglichkeit an die Marine und im Nothfalle würden sie gewiß bereit sein, sich dem Departement zur Verfügung zu stellen. Dies wurde zur Evidenz daraethan, als der bekannte VaUimore"Zwischenfall in Valparaiso gespannte Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Chile herbeigeführt hatte. Damals ballten sich drohende Kriegswolken am Horicont zusammen und Hunderte von ehemaligen Zöglingen der Schiffsjun-gen-Schule, die in Civilstellungen thätiq waren, stellten sich sofort dem Ma-rine-Departement zur Verfügung; glücklicherweise wurde das gute Einvernehmen zwischen beiden Ländern' schnell wieder hergestellt und man bedurfte der freiwillig angebotenen Dienste nicht. Die Ausgrabungen inBoScoSleale. Das Interesse der Archäologen richtet sich seit einiger Zeit auf den kleinen Ort Vosco Reale bei Vomveii. in wel. chem ein kostbarer Silberschatz gefunoen wurde, den Baron Rothschild in Paris aufkaufte und dem Louvre schenkte, ein Ereigniß, das dem Eigenthümer der Fundstätte gerichtliche cilerungen zuzsg, oa er entgegen dem Gesetze den Fund nach dem Auslande verkaufte oder es wenigstens un. terließ. 'der heimischen Regieruna An- . . . nji-. y zeige zu erbauen, wtx vekannte italienische Archäologe Francesco Azzurrl begab sich vor einigen Tagen nach Bos co Reale und berichtet über seine Be. obachtungen unter Anderem Folaenv. caz i.n ct v?. : ..? irw; jcgi yuiKst 01: lgenlyuiner de Prisco zwölf Meter tief gegraben und damit einen Theil des im Aschenreaen vollständig intakt aebliebenen BatriZierbauses aufaedeckt. und max
zuerst' die Räume für die Slaven. I Ueber die Bestimmung dieser Räume Bankverfassung durchgesetzt. Durch at der deutsche Archäologe Mau jetzt Stundung der Tilgungsraten und aneingehende Untersuchungen angestellt, dere geeignete Maßregeln soll den Das ganze Haus war, wie man eS Bauern die Löschung der Schuld wefand, eina:bettet in eine Masse von sentlich erleichtert werden. Eine wei-
Asche und Bimstein, welche alle snnen tere wesentliche Neuerung besteht dabefindlichen Gegenstände conservirte rin. dak von den sogenannten Los
und auch die Formen der in ihnen . o v . ::c r cm r t vom JI.V2Z iuciiuiyini iuicnjcqcn oci behielt. Unter einem Porticus von einfachen Pilastern. der früher bedeckt war, öffnen sich parallel mit den Heutigen Straßen mehrere kleine Kammern, in denen Ackcrgerä'thschaften gefunden wurden, die an den Wänden hingen, andere Raume, die zu Wohnzwecken dienten, sind roth ausgemalt und mit schwaLZ-weißer-Mosaik ge - pflastert. An den Wänden befanden sich kleine Gemälde, welche die Finder an sich genommen haben. In einem der Räume fand man den Abdruck eineöHolzschrankes. dessen Formen durch einen Gipsabguß durch die Direction des. Neapeler Museums wiederhergestellt wurden, wobei man neue Aräen von Charnieren kennen lernte. In dem anstoßenden Raume wurden Schüssel!? und Kochgeschirre gesunden. Ein anderer Raum, der als Vorrathkeller diente, zeigt noch Gefäße, angfüllt mit Korn und anderen Früchten, daneben auch Gefäße zum Aufbewahren von Wein und Oel. Außerdem wurden auch die Baderäume aufgedeckt mit ihren doppelten Wänden, 'Leitungen und Heizvorrichtungen, Kesseln, Vrnzeeimern u. f. w. Das bis jetzt zu Tage Geförderte beweist, wie kostbar daö ganze Haus eingerichtet war, und mit großer Spannung sieht man den weiteren Arbeiten entgegen, die unter sachverständiger Leitung stattfinden sollen. Herr Azzurri besichtigte dann die in diesen Räumen gehobenen Schätze, die Abgüsse der. Eindrücke, welche die Leichen hinterlassen hatten, und nachdem er sich den Verlauf der Arbeiten hatte schildern lassen, konnte er sich die Vorgänge in dem Patrizierhause während der Katastrophe reconstruiren. Er theilt darüber folgende Einzelheiten mit: Ein! Loch in der Straßenwand, das noch existirt, zeigt uns, 'daß ein Sklave sich mit eimm großen Eisen den Rettungswez nach der Straße hauen wollte, aber die Bimstein und Aschenregen füllten die Straße und der Aermste sank in hockender Stellung zurück, während er mit seinen Händen verzweifelnd die Knie umklammert. So zeigt ihn der Gipsabguß. Ein anderer Bewohner, ein Koloß mit athletischem Gliederbau, fiel an der Thüre nieder, durch die er fliehen wollte. Eine Hand steckte im Munde, wahrscheinlich wollte er sich vor dem mephitischen Dünsten schützen. Ein anderer gelungener Gipsguß zeigt eine alte Frau, die in der Flucht eine Binde um den' Mund gethan zum Schutz gegen die Pestlust, aber unter schrecklichen Zuckungen fiel sie rücklings nieder, bedeckt von Steinen und glühender Asche. Nun verbreitet sich Hr. Azzurri über die Frage, was aus den unschätzbaren Funden werden soll, die theils schon gemacht sind und theils noch der Entdeckung harren, und beklagt dabei, daß der Unterrichtsminister zu wenig Geld besitze. Von den einzelnen Schätzen, die die Eigenthümer jetzt in ihrem Landhause aufgestapelt haben, erwartet er einen großen Aufschwung des Kunstgewerbes; als besonders schöne Stücke bezeichnet er die Becher und Flaschen aus leichtem, künstlerisch bearbeitetem Glase, dann die Amphoren, Candelaber, Lampen und die Terracotten, darunter auch Milchflaschen, die nach ihrer Bemalung zur künstlichen, Ernährung der Säuglinge bestimmt sein mußten. Auch die Bronzezierrathen an denThüren und Schrän ken findet er ihrer künstlichen Form wegen recht bedeutend. Zum Schlüsse erhebt er laut die Forderung, daß im einigen Italien auch einheitliche Gefetze zum Schutz de? Kunstfunde gemacht werden, denn jetzt habe fast jeder Landesbestandtheil noch seine alten, die in Eingreifen des Staate zur wissenschaftlichen Aufsicht einfach unmöglich machen. m Minister v. Witte und die Bauern. Die leitende Kraft Rußlands ist heute unbestritten der Finanzminister v. Witte. Er fördert die Industrie, sucht der Landwirthschast zu , helfen, betreibt die wirthschaftliche Erfchließung des Nordens und Sibiriens. Sein scharfer Blick er aßt alle Uebel stände, und immer weiß er zu helfen. So hat er auch der Agrarfrage seine Aufmerksamkeit zugewendet, richtiger der Bauernfrage. Man weiß, daß bei der Bauernbefreiung 110 Millionen Deßjätinen (eine Deßjätine gleich 2.69 Acres) an die Bauern vertheilt wurden. Aber der Boden wurde Besitz der Gemeinden; der einzelne hat nur sozusagen die Rechte eires Pächters. In bestimmten Zwischenraumen wird das Land unter die GemeindeMitglieder getheilt. Dieser Zustand hat zur völligen Verrottung der Bauern geführt. Da auch die besten nach gewissen Zeiträumen Aeaer erhalten. die durch die Raubwirthschaft der vonqen Nutzmeße? ausgesogen sind, muß all ihr Mühen ihnen vergeblich erscheinen : die ??olge ist. dak daS Bauernland kaum ein Zehntel dessen abwirst, was es geben könnte, wenn der einzelne Eigenthümer wäre. Aus solchen Erwagungen heraus wurde im Jahre 1833 eine Bauern-Agracbank gebildet. die ihre Thätigkeit allmälig auf 43 Gouvernements ausdehnte. Nach ei nem Nechenschastsbericht, der biS zum 1. Januar 1894 reicht, hat die Bank zum Ankauf von 2.047.647 Deß.jäti nen Landes an 293.101 Bauern 70. 347.440 Rubel geliehen. Nahezu die Hälfte Areal (1.145.000 Deßjätinen) kausteii Bauern Mlt weniger als 3 Deßjätinen Eigenthum. Der Niedergang der Landwirthschaft hat in den letzten fahren der Bank manchen Aerlust gebracht. Man nahm zu wenig auf die wirthschaftliche Tüchtigkeit der Schuldner Betracht. Deshalb hat der .'.-..'ninier um Umoestaltuna der
kaufgeldern. der Bauernbank gewisse 1 , ? , . .ir9 . r r 's rc;
ProcenisaZe ei giliienileies lgrnjhum überwiesen werden, damit geeignete ' Güter angekauft und aufgetheilt werden. Diese Parcellen sind als Rentengüter oder Erbpachtländereien den Bauern zu überweisen. Sc bereitet sich langsam eine Umformung der bäuerlichen Verhältnisse vor. die später zweifellos durch die Aufthei'lunz , des Gemeindelandes beendet wird. In den. letzten Jahren hat stch in Rußland -in bäuerliches Proletariat gebildet. das für die Zukunft des Landes fehr gefährlich werden muß. Dieses Uebel m:t der Wurzel auszurotten, ist das Bestreben Wittes. Ob eS ihm gelingen wird, i noch nicht abzusehen. Je denfalls führt die Kräftigung des Bauernstandes auch zur Hebung der kulturellen Zustande. (SemeinnützigeS. Wasseralaökitt fUr die Haushaltung. Die Stücke, welche gekittet werden sollen, erhitzt man ungefähr bis zur Wärme des siedenden Wassers, streicht mittelst eines erwärmten Pinsels da durch die Warme dünnflüssig gemachte Wasserglaskitt auf beide Flächen.drückt sie dann zusammen und bindet sie mit einer Schnur; den gekitteten Gegenstand läßt man noch einige Zeit in ge linder Wärme liegen, bis die Austrocknung vollkommen stattgefunden hat. Solcherart reparirte Stücke brechin an jeder anderen Stelle leichter als an der gekitteten und können auch ohne Schaden der Hitze ausgesetzt wer. den. Undurchdringlicher, Leim wird wie folgt zubereitet: Gewöhnlicher Hornleim wird im Wasser so lange gehalten bis er aufschwemmt. ohne seine ursprüngliche Form aufzu geben. So erweicht, bringt man ihn ohne Wasserzusatz in einen eisernen Tiegel, fügt je nach der Menge des Leimes Leinöl zu und läßt dieses Ge misch über langsamem Feuer so lange kochen, blö eme gallertartige Masse entsteht. Solcher Leim verbindet die allerverschiedensten Materialien in recht dauerhafter Weise; er hält außerordentlich fest und erhärtet auch schnell. Sein Hauptvorzug ist aber darin zu suchen, daß er Wasser nicht aussaugt, noch durchdringen läßt, wodurch oft die Verbindungsstellen zerstört wer. den. Kellerasseln. Gegen dieses lästige Ungeziefer wird folgendes einfache Mittel in Anwendung gebracht: Man gibt gekochte Kartoffeln in Blumentöpfe und bedeckt sie lockerit etwas Moos. DaS Ungeziefer sammelt sich darin und kann durch Ausschütten in heißes Wasser getödtet werden. Sterben der Goldfische. Die Ursache des Sterbens der Goldfische liegt meistens darin begründet, daß das Aquarium nicht naturgemäß behandelt wird. Man bringe 2 bis 2 Finger hoch sauber gewaschenen Flußsand hinein und bepflanze diesen recht reichlich mit allerlei Wasserpflanzen, gebe dazu auch viele freischwimmende in das Wasser, so werden die Fische in bester Weise sich erhalten und gesund bleiben. Dabei ist noch zu beachten, daß der so hergerichtete Behälter erst acht Tage gestanden haben muß, damit die Wasserpflanzen Wurzeln fassen können, ehe die Fische hineingesetzt werden. Auch ist in Jahr und Tag kein frisches Wasser zu geben, sondern nur das verdunstete nachzugießen. - Fettflecken aus Papier zu entfernen. Gebrannte Magnesia (Magnesia usta) oder kohlensaure Magnesia wird mit Wasser zu einem Brei angerührt und derselbe mittelst eines Pinsels auf die Flecken aufgetragen. Nach dem Eintrocknen wird die Masse mit einem Messer oder einer weichen Bürste entfernt. Sollte der Fleck noch nicht vollständig verschwunden sein., so wird das Verfahren wie-derhol!.-Herstellung von Baumwachs. Man nimmt 40 Theile schwarzes Pech. 40 Theile weißes Pech, 10 Theile Kolophonium, 5 Theile gelbes WachZ, 5 Theile Hammeltalg, schmilzt zuerst besonders den frischen Hammeltalg aus, um alle Unreinlichleiten (Abfälle, Grieben etc.) daraus zu entfernen; hierauf schmilzt man auf mildem Feuer und auf einer Heerdplatte (womöglich nicht über dem freien Feuer) das Pech, setzt alsdann, wenn dieses bis zur Syrupsdicke flüssig geworden ist. wobei man Sorge tragen muß, daß das Pech nicht überschäume, erst das Pech, dann daö gelbe Wachs, dann den Talg hinzu und rührt die Mischung gut um, bis Alles wohl zerschmolzen und gemengt ist. Hierauf gießt man das Gemenge in dünnem Strahl und in verschiedenen Portionen in ein Gefäß mit kaltem Wasser, um dasselbe abzukühlen, man macht dann Kugeln von der Größe einer Billardkugel daraus, welche man tüchtig ausdrücken muß, damit kein Was, ser mehr darin bleibt. So zubereitet hält sich dieses Baumwachs viele Jahre hindurch. Vor dem Gebrauche schmilzt man eS entweder in einem kleinen Topfe (Tiegel) oder in der sogenannten Pfropfenlampe- mit Oel- odr Alkoholseuerung. Es erhärtet sich schnell und springt nicht ab. Epheu in Töpfen zu ziehen. Um schönen Epheu von besonderer Größe und Frische der Blätter zu ziehen, pflanzt man die Stöcke in Moos. daS man mit etwas Wald oder Lauberde vermischt. Wenn sich das Moos setzt, muß frisches aufgelegt werden. Im Zimmer müssen die Blätter entweder durch Begießen oder durch Abwischen mit einem feuchten Schwamm vom Staub relnaebalten
werden." Der Epheu vttarf, vesonderS im Sommer, viel Wasser. Alle Blumentöpfe und Kübel, welche in die Erde eingesenkt werden, sei es, damit sie einen
festen Stand yaden, oder daß sie nicht fo schnell austrocknen .sollen, dürfen mit dem Boden nicht fest aufsinen. sondern müssen hohl stehen, damit das be:m Gießen oder Regen allzureichlich aufgenommene Wasser gut abrieben kann. Dies ist namentlich zu beachten, wenn der Boden recht fest v rr c c pi mt uno unourazianeno in; oa uau: nen, das Wasse?, de? Topsballen leidet an Uebe?nasse. Die E?de wird bald sauer, die Regenwürmer ziehen sich hlnem. die Pflanze sangt an zu kränkeln. denn ihre Wurzeln sangen an zu faulen. Paprika Schnitzel. Man nimmt zwei Pfund Kalbfleisch vom Schle-el oder von der Schulter, dünstet zwei mittelgroße Zwiebeln in Schweinefett hellbraun, gibt eine Messerspitze voll Paprika dazu, rührt Alles schnell um, gießt fünf Eßlöffel Wasser dazu, leat das vorber to5A geklopfte und mit Mehl bestäubte , r r r jc t : v' n.i jta;onciuj yinciii uno uunm es unter mehrmaligem Wenden eineZtunde. Bereitung von Mundwas ser, das die Lockerheit des Zahnfleir t n t f i . C1Y .C c. rn i CL)l gcni; xriu iityrnc orei Hiltuil Unzen Myrrhen und löse sie in 10 Un,en starken Weingeist auf. seke brt Viertel Unzen Löffelkrautspiritus, drei Viertel Unzen zerschnittene Brombeer blätter. drei Viertel Unzen Salberblät ter, drei Viertel Unzen Pfeffermünzblätter und drei und eine halbe Unze guten Weinessig zu. lasse das Ganze rr w crn" . einige ugr i vci uumic ziehen uno vresse es dann durch ein Tuck. Mit dieser Tinktur, die man beim Gebrauch ' i . ii o crr rr .! i . r rnii cuuu uuct vciuuiiui, waG)i man bei dem genannten Leiden täglich mehrere Male die Zähne und daS Zahnfleisch. Stärker verdünnt, kann man die .lnttur auch zum Ausspülen des ganzen Mundes verwenden. Vom JnlanVe. Daß die ProhibitionS. mucker im Staate Mame heimliche Saufer sind, erhellt aus der Thatsache, daß in jenem Staate mehr Ehen we gen Trunkenheit geschieden werden, als in Massachusetts, wo die Wirthschaften licensirt sind. Der Handel zwischen den Hafen am Puget Sund und Central sowie Süd-Amerika hat in den letzten Jahren einen so lebhaften Aufschwung erfahren, daß mehrere Dampferlmien etaburt wurden. In diesem Monate wird abermals eine neue Llme den Be trieb aufnehmen und zwar werden ihre schisse zwischen Tacoma, Wash., Pa nama und flldamerikanifchen Häfen verkebren. ölnen originellen Sckeidungsgrund hat Jesse Johnson, der sohn ein reichen Baumwoll-Pflan zerS in Mississippi, in einer Klaae vor gebracht, die er diese? Tage in Pe??y, liayoma, gegen seine Gattin Ma?ianna angestrengt hat. Als Jüngling von 17 Jahren verliebte er sich in die Tochter eines armen Einwanderers und, um dem Verhältniß ein Ende zu machen, sandte ihn sein Vater auf eine Schule nach Worcester, Mass.; die Ferien mußte er in Asbury Park verbrinaen. Dort wurde er mit einem Fräulein Mynell bekannt, die viele Jahre älter war als er und die sich in den schmucken Sudlander verliebte, trotz dem er ihr auö dem Wege ging. EineS TageS lud sie ihn zu einer Spaziersahrt em; wahrend derselben hypnotisirte fit ihn und fuhr mit ihm zu einem Prediger, der sie copulirte. Einige Tage später verschwand sie und seitdem hat er von ihr nichts gehört noch aeieven. JnderEsegendvonArrowsick im Staate Maine ist neuerdings eine landwirthschaftliche Maschine zur Einführung gelangt, welche den An bau der Kartoffeln zu revolutioniren verspricht. Die Maschine dient zum Jäten und Behacken -der Kartoffelfelder und verrichtet ihre Arbeit, während der die Maschine lenkende Arbeiter auf er nem bequemen Sitz thront. Bis vor einigen Jahren Ware die Bestellung der jetzigen dortigen großen Kartoffelfelder, von denen jedes von 10 bis 75 Acker umsaßt, em Dmg der Unmöglichkeit gewesen. Erst die schnellen Fortschritte, welche namentlich ,n letzter Zelt hinsichtlich, deöi landwirthschaftlichen Betriebes mit Maschinen gemacht würdden, haben den Kartoffelbau in jenem großen ounty aus eme ungeahnte t Jt.L (V I nf l . Voye georucyl. n oer qai verrichtet man jetzt so ziemlich alle Arbeiten. welche zum Kartoffelbau nöthig sind, mit Maschinen. Vermittelst -solcher schneidet man die Kartoffeln, zieht du Furchen, legt die Kartoffeln ein, bedeckt sie, jätet und behackt sie und gräbt sie aus, während der Farmer dabei auf seiner Maschine fährt. In vielen westlichen Städten stoßen die Halleluiab-Mädel der Heilsarmee mit ihren turbulenten Aufzügen auf energischen Widerstand. So wurde in iiner Stadt MlchiganS die Heilsarmee durch eine Ordinanz alS öffentlicher Gemelnschaden proscribirt. Die originellste Behandlung erfuhren die Hellssoldaten aber in Nebraska City, Neb. Entrüstet über den Spektakel, welchen dieselben vollführten, ließen die Bürger die Tambourin schlagende Gesellschaft verhaften. allein die Verhafteten wurden vom Richter freigesprochen. Dieses Ereigniß wollten nun die Heilssoldaten mit einem großartigen Klimbim feiern, allein sie hatten die Rechnung ohne die Feuerwehr gemacht. Als sie mit rasselnden Tambourins und gellenden Hörnern auf der Straße erschienen, rückten die Löschmannschaften aus und dirigirten kräftige Wasserstrahlen auf die lärmende Gesellschaft, bis dieselbe, pudelnaß, auseinander stob. ES wurde KriegSrath gehalten und beschlossen, NebraSka City in Zukunft zu meiden, da sie im Kampfe mit dem Wasser doch unterliegen müßten.
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Oont Vusianve. In Doffenhei m, Amt Schopfheim, ist ein 18jähriger Bursche an Brandwunden gestorben, die er sich selbst beigebracht hatte. Er wollte Vorübergehende als Feuermomn- erschrecken, übergoß alte Kleider, die er angezogen hatte, mit Petroleum und zündete sie an. Als der Feuermann Schmerzen verspürte, riß er die Kleider vom Leibe und rannte in's Dorf zurück, wo er eine Schauergeschichte von einem Ueberfall erzählte, die sich alsbald als Lüge , herausstellte. Unter fürchterlichen Schmerzen ist der Bursche aestorben. ?! n Tacoign ieres schotz ein Arbeiter Namens Rouget auS einem Hinterhalt auf den Bürgermeister und verwundete ihn am Arm. Vorübergehende verfolgten Rouget bis in seine Wohnung, wo er sich verbarricadirte und jeden zu tödten drohte, der sich ihm nahe. Der Staatsanwalt wurde benachrichtigt und begab sich nach Tacoignieres, worauf die Wohnung Rouget's, der sich auf dem Speicher' versteckt hielt, gestürmt wurde. Als Feuerwehrleute das Dach einschlugen, um den Gendarmen Eingang zu verschaffen, gab - Rouget mehrere Scbüsse ab. ohne jedoch Jemanden zu treten. Beim Eindringen der Gendarmen jagte stch der Verfolgte eine Kugel durch den Kopf und sank todt nieder. Die Londoner fragen sich allmälig, wozu denn überhaupt ihre Wassergesellschaften da sind. Im Winter gab es Wochen lang kein Was ser. weil die nicht tief genug gelegten Rohren eingefroren warel?. Jetzt leidet ein guter Theil der Hauptstadt wieder Wassermangel, well die Reser voire in Folge der Dürre halb leer sind. Im Ostende drehen die Gesell schaften Nachmittags um 5 Uhr das Wasser ab. Gezahlt muß. natürlich ebenso viel werden, wie zuvor. Die Londoner Burger werden den Gesell schaften kaum eine Thräne nachweinen. wenn der geurenge Grafschasts ratb die Wasserversorgung der Haupt stadt in die Hand nimmt. An der Verbesserung des Telephons arbeiten die ElektroTechniker unausgesetzt; insbesondere gilt ihre Thätigkeit der genauen Uebertragung der Schallwellen, welche noch viel zu wünschen übrig läßt. Unter den Erfindungen, welche in neuester Zelt vatentirt worden no, nimmt die eines Elektrotechnikers in Hannover den ersten Rang ein. Der Apparat ist in - einem unscheinbaren Holzkästchen enthalten, welches über der Schallöffnung des Telephons angebracht und an den elektrischen Strom angeschlossen wird. Die Wir kung ist eine überraschende: das mit diesem Avvarat versebene Tetevvon übermittelt selbst die leisesten cvauwellen, welche ln dem betreffenden Raum hörbar werden, so daß man beauem am Sareldtlsch sitzen vicloen und dem. an der Wand angebrachten Telephon cm Gesprach zur uebermüt luna nack den fernsten Zonen überoe ben kann. Freilich muß in dem nickt zu großen Zimmer des prechers völlige Ruhe herrschen, da das Telephon auch jedes Nebengeräusch getreulich übermittelt. Ein verblüffendes Eraebnik bat eine Operation gehabt, die Geheimrath v. Bardeleben in der BerlinerCbaritee ausführte. Dle 20 Jahre alte Näberin Stanae. die aus Kiel stammt und in Berlin in der Wollinerstraße wohnt, litt seit Jahren an fürchterlichen Kopfschmerzen; wiederholte ärztliche Eingriffe, denen sie sich in vamburg unterzog, bauen, reine Heilung herbeigeführt. Das Leiden verschlimmerte sich nach und nach derart. daß nervöse Zuckungen in allen Gliedern entstanden. Da sich ein stechender Schmerz in der rechten Seite des Kovfes zeigte, so ent ch:eö ich Prof. v. Bardeleben für eine Oeffnung des Schädels. , Im Gehör bemerkte man eine blaue Stelle. Bei näherem Nachsehen ergab sich, daß eine Stopfnadel mit dem Oehr nach oben tief im Gehirn steckte. Um diese herauszuzieben. munte man ein Stück aus dem Schädel entfernen, damit man sie fassen konnte. Die Nadel, die dann an's Tageslicht gefördert wurde, hat eine Länae von 7 Centimeter. Wie sie in das Gehirn hineingekommen ist. daS weiß weder die Stange, noch können eS sich die Aerzte erklären: man weiß auch nicht, wie lange sie sich darin befunden hat. Wahrscheinlich trägt-das Mädchen sie schon seit seiner ersten Kindheit mit herum. Nach Entfernung der Nadel haben die furchtbaren Schmerzen im Gehirn sofoÄ nachgelassen. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspiben it., bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str.
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Keine andere Seife wird die Arbeit auch nur halb fo gui verrichten wie die
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