Indiana Tribüne, Volume 18, Number 332, Indianapolis, Marion County, 19 August 1895 — Page 2
JnNiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntag V. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Tlöger U Cent? per Woche, die EonntagS. Tribüne' Letl per Woche. Seide usamm 15 EentZ ode Z Cent prr?Zonat. Per Post außerhalb bet ftult zugeschickt In Vraubezahlng pcx alt. CsTUi 18 Süd Alabama Straße. Saomnapolis, Zud.. 19 August 1895 Llbenteuer eineS Forschers. Welch Gefahren die Asien beieisenden Forscher zu überwinden haben, nh:llt ans einem Briefe, den der rufsisck Generalkonsul in Kaschqar. VI. PetrowZki, von Swen Hedin, der egenwaiiiff daS chinesische Turkestan bereist, faßen hat. Der Forscher beratet, te er in dem Triebsand, durch welchen der Chotan-Darja fließt, last um's Leben gekommen Ware, und schreibt unter Anderem: Zwischen Uvz Masar-tag und ChotanDaria verirrten wir uns in den qewalt!:n Flugsand-Massen, welche bis zu ioO Fuß Höhe erreichen. Wir hatten zu wenig Wasser mit und mußten eine Strecke zurücklegen, die größer war, als auf Grund der Karten anzunehmen war. Vom 23. April bis 1. Mai n. St. verloren wir vier Kameele: eine Menge Gepäck, darunter der ganze Proviant, ein Photograph!scher Apparat, ein Zelt u. A. wurden unter dem Schutz zweier Diener zurückgelassen. Wir Alle waren dem Verdursten nahe. Mit einigen Instrumenten und etwas Nahrungsmitteln versehen, setzte ich in Begleitung Jslam-Beys und Kassims den Marsch fort. In der ersten Nacht waren Js lam und die Kameele nicht mehr im Stande, weiter zu gehen. Ich und Kassim ließen Alles, was wir besaßen, im Sttcö und begaben uns. nur mit zwei Chronometern und einem Compa ausgestattet, auf die Suche nach Wasser und einem Wege. Wir gingen drei Tage durch den fflugsand, am vierten stießen wir auf ein Wäldchen. Kasstm war so matt, daß er nicht weiter konnte. Ich ging allein weiter, immer nach Wasser suchend. Das fslußbett war ganz trocken, dennoch begann ich nach Wasser zu araben und fand in einer kleinen Vertiefung gutes Wasser. Nachdem ich von dem Wasser getrunken, kehrte ich zu Kassim zurück, bei aber so schwach war. baß er nicht trinken konnte; icü stellte zwei mit Wasser gefüllte Stiefel neben ihn und ging in der Richtung nach Chotan weiter. Drei Tage ging ich ganz allein, indem ich mich wie ein Thier vonGras und Blättern nährte und mich Nackts im Gestrüpp aushielt. Schließlich begegnete ich drei Hirten, die mir Brod und Milch gaben. Zu meiner großen Freude .kamen am folgenden Tage Jslam-Bey und Kassim mit zwei Kameelen, Geld und einigen Jnstrumenten herbei. Drei Kameele waren im Flugsand zurückgelassen worden. Um zu retten, was noch zu retten war, kehrten IZlam und Kassim, sobald sie sich ein wenig erholt hatten, wieder zurück. In dem erwähnten Wäldcken fanden sie eines der Thiere sammt der Ladung, die unsere leide? enthielt. Ein anderes Kameel, das mit Proviant. 'drei Aneroiden, dem Hypsometer und zwei Revolvern beladen war. konnte nicht gefunden werden. Ich vermuthe, daß die zwei Eingeborenen, welche beim Zelt zurückgelassen waren, das Kameel nach Aksu oder Chotan geführt haben. Zwölf Tage lang forschten wir nach diesen Leuten, aber Niemand konnte über sie Auskunft geben. Morgen begebe ich mich mit den Resten meiner Karawane nach 'Atsu, da ich ohne hypsometrische Instrumente im Gebirge nicht arbeiten kann. Wenn ich in Aksu die Jnstrumente finde, so kehre ich nach Chotan zurück, im entgegengesetzten Falle fahre ich nach Kaschzar.- Auf Grund der vom General-Consul in Kaschqar eingezogenen Ermittelungen ist Swen Hedin glücklich nach Aksu gelangt und von dort über Utsch-Turfan nach Kaschgar gereist. Weitere Nachrichten übe? Hedin liegen nicht vor. Gin Eriminalroman aus dem eben. Ein schwedischer Gutsbesitzer wollte vor acht Jahren seine Güter verkaufen, um nach Dänemark zu übersiedeln. Er fand einen Käufer in seinem Nachbarn, dem Grafen N., der die Güter übernahm. Nachdem dies geschehen war. fand der Graf, der Verkäufer habe nicht ganz ehrlich gehandelt, indem er ihm einige Wälder, worüber er zu verfügen nicht das Recht hatte, verkauft habe, und er reiste daher zum Gutsbesitzer, um ihn hierüber zur Rede zu stellen. Zwischen, den Beiden entstand ein heftiger Wortstreit, und der Graf verließ den Gutsbesitzer in sehr aufgeregter Stimmung. Kaum war er stört, als letzterer seine Heftigkeit bereute, und den Beschluß faßte, jenen einzuholen, um ihn zu besänftigen. Seine Frau bat ihn, bis zum nächsten Morgen, zu warten, diesem Rathe folgte er jedoch nicht, sondern machte sich sogleich auf den Weg. Es war mitten im Winter, alles war mit Schni und Eis bedeckt, und es war schon dunkel, als der Gutsbesitzer in seinem Schlitten das Haus verließ. Er nahm zwei Revolver mit sich, weil der Weg durch den Wald für unsicher galt. Als er nach dem Walde kam, feuerte er einen Schuß ab, um sich zu überzeugen, daß sein Revolver im guten Stande sei. Kurz nachher hörte er ein leises Wimmern, er fuhr nach der Richtung, aus dem der Laut kam, und entdeckte einen Mann, der mit einer großen, blutenden Wunde im Kopfe i Schnee. lag. Erhob ihn auf und sah zu seinem Entsetzen, daß es der Graf N. sei. Während er die Wunde mit Schneewasser reinigte, näherte sich ein anderer Schlitten, der zwei Polizisten enthielt. Da diele den
Guisdesttzer allein im Wald, spät in d:r Nacht, mit einem blutenden, halbtodten Mann fanden, verhafteten sie ihn und führten ihn zum Polizeimeister. Einige Stunden nachher starb der Verwundete, ohne sein Bewußtsein wieder erlangt zu haben. Der Gutsbesitze? wurde deS Mordes angeklagt, und da die Kugel, die man im Kopfe des Grafen fand, zum Revolver deS Gutsbesitzers genau paßte, wurde er, obgleich er bis zum letzten Augenblicke seine Unschuld betheuerte, zu zwanzig Jahren Zuchthaus verurtheilt. Als seine unglückliche Frau dies erfuhr, wurde sie wahnsinnig und nach einer Irrenanstalt geführt, wo ste später starb. Der Sohn des Gutsbesitzers, se'n einziges Kind, erschoß sich aus Verzweifwng. Vor einigen Wochen starb in einem schwedischen Gefängniß ein Verbrecher, der kurz vor feinem Tode erklärte, er habe den Grafen N. ermordet. Er habe ihn in jener Winternacht vor 8 Jahren überfallen, um ihn zu berauben, sei jedoch geflüchtet, als er hörte, daß ein Schlitten derjenige des Gutsbesitzers sich nähere. Der unschuldig Verurtheilte ist natürlich jetzt in Freiheit gesetzt, er ist jedoch ein an Körper und Seele gebrochener Mann und wird eine Krankheit. die er sich im Gefängniß zugezoqc m5 M$nl9B mnvl 'Zvtz u,ö wird für den vereinsamten, armen Mann eine wahre Befreiung sein. ,, , Größere Sicherheit im Bergbau.
Der Erfinder deS bekanntenSprengstoffs Roburit" hat für den Steinkohlenbergbau wieder eine sehr wichttge Neuerung gebracht, die im Jnteresse der durch die Schießarbeit so gefährdeten Bergleute mit Freuden zu begrüßen ist. Zur Entzündung der Schüsse verwendet man im Bergwerksbetriebe heute fast allgemein kürzere und längere Zündschnüre, deren glim mender Zünder schließlich die Pulverseele der Schnur erreicht, um im gewünschten Augenblick die Explosion herbeizuführen. Erfahrungsgemäß läßt nun das Entflammen der Pulvers! eine etwa zwei Sekunden andauernde sprühende Stichflamme entstehen, welche zweifellos eine ständige Gefahr für die Bergarbeit in sich schließt und schon in manchen Fällen bei Anwesenheit von Schlagwettern und Kohlenstaubgemischen den Gruben verhängnißvoll geworden ist. Durch Einführen von sogenannten Sicherhettssprengstoffen mit einer niedrigeren Entzünldungstemveratur, als sie die Erplosion der gefährlichen Gase verlangt, und durch Anwendung von Sicherheitszündern, welche eine Berührung der sprühenden Flamme mit der äußeren Luft verhindern sollen, hat man' mehrfach, theilwise mit gutem Erfolg, 'die Gefahren der Schießarbeit gemildert, doch keineswegs soweit, wie es jetzt durch die letztes Erfindung möglich wird. Außerdem machte sich in der Mehrzahl der Fälle noch der durch das Abbrennen der.Umhüllungen der Zündschnur hervorgebrachte Qualm störend in der Grube bemerkbar und schädigte die Wetter oft mehr, als der eigentliche Sprenaschuß. Das neue patenirte flammenlose Versahren zur Herbeiführung der Explosion verzichtet ganz auf die Zündschnur und setzt an deren Stelle ein dünnes Blei röhrchen mit sehr geringer Oeffnung. Durch diesen engen Weg wird Clorgas in die mit metallischem Antimon und und Knallquecksilber gefüllte Sprengkavsel geleitet. Chlorgas und Antimon verbinden sich mit einander unter Feuererscheinungen, entzünden das Knallquecksilber.und dieses bringt wiederum die ganze Sprengladung zur Explosion. Die Entwicklung des Chorgases vollzieht sich tn ein fachster Art durch Auflösen einer Pille von übermangansaurem Kali in einem theilweise mit Salz säure gefüllten Gläschen, durch dessen durchlochten Korkstöpjel das Chlorgas in das Bleiröhrchen entweicht. Um nun aber den Zeitpunkt der Explosion genau abmessen zu können, umgiebt der Erfinder die Kalipille vor dem Eintauchen in die Salzsäure mit einem Stückchen Papiermascheerohr und verschließt dasselbe durch kohlensaures Zink. Die Chlorgasentwicklung kann dann nicht eher vor sich, gehen, als bis die Salzsäure das Zinkplättchen zerstört hat, was je nach der Stärke deS Zinks aus Sekunden genau voraus bestimmt werden kann. Mit der Zerstörung des kohlensauren Zinks . ist aber gleichzeitig noch der weitere Vortheil verknüpft, daß bei diesem chemifchen Proceß Kohlensäure entwickelt wird, welche zugleich mit dem Chlorgas ihren Eingang in die Sprengkapsel findet und alle gefährlichen Gase aus dem Bereiche des Bohrlochs verdrängt. Die bisher mit dieser Entzündung?Methode in einigen westfälischen Zechen gemachten Erfahrungen sind in jeder Hinsicht zum Vortheil der Neuerung ausgefallen, und allgemein wird das pünktliche Eintreffen der Explosion gelobt; Versager wie bei den gebräuchlichen besten Zündern kamen niemals vor. Außerdem erreichen die Kosten noch nicht die Höhe der heutigen Slcherheitszündschnüre. Beachtenswerth sind ferner die Erfolge ider Aktien-Gesellschast für Kohlenbergbau in Marihaye, die heute aus ihren Gruben die Schießarbeit vollkommen verbannt hat und Zweifellos dadurch die größte Sicherheit gegen Explosionen bietet. Die Lösung deö Problems auf diesem Wege zu erreichen, ist schon mehrfach versuch! worden. Schon vor einem halben Jahrhundert mühte sich ein Engländer, mi: ungebranntem Kalk und Wasserdruck ein Sprengen der Kohlenflötze herbeizuführen, und in Deutschland und Belgien versuchte man vor Jahren mit gepreßter Luft . daS Auseinandertreiden zu bewirken;, aber alle angewandt:n Methoden -kamen den Leistungen der Schießarbeit bei " Weitem nicht gleich. Um so überraschender sind die angeblichen Wirkungen der neuen, als .Vosseveuse- bezeichneten Svrmmmtt
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Ichlne in Marihaye. Sie rst eine Art Gesteinsbohrmaschine und arbeitet drehend und stoßend. Die niederzulegende Wand wird zunächst durch eine größere Anzahl nahe aneinander liegender Bohrlöcher geschwächt, der Bohrer wird dann in der Maschine durch einen schweren Stahlklotz ersetzt, und daS Eintreiben eines Keile? zwischen zwei benachbarte Stahlklötze vollendet die Sprengarbeit. Der entstehende Steinstaub ' wird durch fortwährenden Sprühregen niedergeschlagen. Die Leistungsfähigkeit der Bosseyeuse soll angeblich der der heutigen Sprenaarbeit wesentlich überlegen sein, voch wird man gut thun, dieselbe erst an der Hand emeS zuverlässigen ZahlenMaterials zu prüfen. DaS Telephot. .Eine Neuheit im Uebertragen von Zeichen, ein Telegraphiren mittels elektrischer Glühlampen nach dem Morse'schen Schreib-Alphabet, bietet das jüngst erfundene Telephot. Dieser Apparat ist besonders für Heer und Marine, für die Handelsflotte, für Leuchtthllrme und Rettungsstationen zu verwenden und zwar in allen solchen -Fällen, wo eine direkte telegra vbksche Verbindung unmöglich oder unvraktisch wäre. Die Erfindung gehört also in das Gebiet der optischen Telegraphie. Das Telephot gibt auf einem grö ßeren Rahmen die Morse-Buchstaben in 5 englische Fuß langen Strichen mit je 10 Glühlampen und in 3 Zoll langen Punkten mit je einer Glühlamve und unbeleuchteten Zwischenräumen von 5 Fuß Länge zwischen Strich und Punkt. Die zur Speisung der Glühlampen nöthigen Leitungen treffen in einem Umschaltekästen zusammen, welcher eine Tasta tur für Buchstaben und Zahlen nach Art der Schreibmaschine enthält. Drückt man eine Taste nieder, so er glühen die Lampen in dem gewünschten Buchstabensignal. Da 'die Wie dergabe des ganzen Morse-Alphabetö nebst Zahlen 535 einzelne Lampen auf einem sehr langen Rahmen erfordern würde, fo benutzt der Erfinder eine geistvolle Anordnung, um schon mit 53 Campen auf einem 27 Fuß langen Lichtrahmen das gleiche Ziel zu errei chen, und während der gewöhnliche Telegraphenwster 129 einzelne Bewegungen verlangt, um Alphabet und Zahlen hinzustellen, benutzt das Telephot durch diese Anordnung nur 33. Die Sehweite der Lampen wird überdies dadurch erweitert, daß hinter jeder Lampe ein parabolischer Scheinwerker und vor jeder eine Glaslinse die Leuchtkraft verstärkt. Endlich ist dabei noch die praktische Einrichtung getroffen, daß beim Niederdrücken der Tasten gleichzeitig ein Papierstreifen mit den gleichen Zeichen bedruckt wird, und so eine selbstthätige Niederschrift aller Telephotsignale entsteht, auch die Angabe für Tag und Stunde der De pesche besorgt der Apparat. Der Lampenrahmen ist tragbar und läßt sich entweder wagerecht oder senkrecht je nach den vorliegenden Verhältnissen anordnen: er kann zu beständigem Gebrauch an einem Schiffsrumpfe, einer Brücke, einem Signalmast, Leuchtthurm u. s. w. seinen Platz finden. Für militärische Zwecke ist ein vollständig ausgerüsteter Wagen mit Dvnamomaschine und allem nöthigen Betwerk vorgesehen, und hier kann das Telephot in schnellem Wechsel auf verschiedenen Punkten innerhalb deS Gesichtskreises bei Tag und bei Nacht seinen Dienst verrichten, lange bevor die Drähte für Telephon und Telegraph gelegt worden sind. Das Ablesen der Lichtzeichen erfolgt schneller, als bei den gewöhnlichen Morsebuchstaben, weil die optischen Zeichen dem Auae deutlicher erscheinen, und daher geschieht die Wiedergabe eines Befehls oder dergleichen schneller, als in "der gebräuchlichen Telegraphie. Da endlich noch für die Länge der ZuleU tungsdrahte in technischer Hinsicht eine Grenze nicht besteht, so kann die Entfernung zwischen .Signalrahmen und Claviatur ganz willkürlich gewählt werden. Bei günstigem Wetter dürfte diese neue Erfindung namentlich im Seeverkehr in vielen Fällen von Nuken sein. Italienische NnSwanderung. . Im Jahre 1894 ist die Auswanderung aus Italien nicht unerheblich gegen das Vorjahr zurückgegangen; während 1893 nahezu 247.000 Jtaliener ihre Heimath verließen, um ihr Glück in der Fremde zu suchen, waren es 1894 nur wenig mehr als 225.000. Diese Verminderung wird durch den Rückgang der dauernden Auswanderung oewirkt, die um etwa 23,000 Personen niedriger war, während die vorübergehende Auswanderung um 1800 stieg. Mit unbedingter Sicherheit läßt sich ja allerdings die vorübergehende von ver dauernden Aus Wanderung nicht scheiden, da mancher, der für , immer auswandern wollte, nach den ersten Erfolgen oder Mißerfolgen zurückkehrt, und mancher wieder, der nur für einen begrenzten Zeiträum in's Ausland auf Arbeitssuche ging, endgültig draußen bleibt. Die Statistik für 1894 theilt der dauernden Auswanderung 101.207, der vorübergehenden 124,139 Personen zu ; die oberualtenlschen Landschaften entsenden vorwiegend vorübergehende Auswanderer, die südlichen Landschasten und die Inseln liefern den größten Beitrag zu der dauernden Auswanderung; unter den oberitalienischen Landestheilen geben Ligurien und Lombarder das schwächste, Venetn! das stärkste Contigent. Mit Rücksicht auf den Beruf stnd unter den AuSwande ern d:e Bauern am stärksten vertreten; sie lieferten 1834 zur dauernden Aus Wanderung 53.000. zur dorübergenb 30.000 Personen; darnach die gewöhnlichen Tagelöhner mit bezw. 11.000 und 41.000. die Maurer und Steinmetzen mit bezw. 8900 und 23,000. die Fabrikarbeiter mit bezw.
4700 und 7000 Personen. Da? bevorzugte Ziel der Auswanderer ist natürlich Amerika, die Ver. Staaten von Nord-Amerika. sowohl wis' Argentinien und Brasilien; von denjenigen Auswanderern, die in Europa blieben, wandten sich 1894 nach Frankreich 23,420. nach Oesterreich 23.166, nach der Balkanhcrlbinsel 17.393. nach Deutschland 16,545, nach Ungarn
14,866 und nach der Schweiz 10,442. Zurückgekehrt nach Italien sind 1894 etwa 60.000 Auswanderer, 10.000 mehr als im Vorjahre, die zum groß." ten Theil rus Argentinien und NordAmerika kamen. Von der Störfischerei. Für die Connecticuter Fischersleute unfern der Mundung des Connecticutflusses, in Essex und Saybrook, ist ietzt die Hauptzeit für die Störfischerei, welche denn auch mit großem Eifer betrieben wird. Denn am 1. September ist es mit dem Vergnllaen vorbei; dann verlassen diese stattlichen und werthvollen Meerfische wieder die Flußgewässer. Den Schwalben gleich, schernen sie alle anEmem Tag zu kommen und zu gehen. Einen Stör zu fangen, ist wahrlich kein Kinderspiel. Manchmal wiegen diese Ungeheuer ihr 600 Pfund; aus jeden Fall sind sie eine gewaltige Masse, und ste sind nicht minder desperat, als machtig. Der Fischer muß auch. wu:n er seine Beute gefangen hat, seinen ganzen praktischenVerstand und seine Geschiallchkeit aufbieten, um sie unter Controlle zu behalten. Nicht selten werden bei einem mächtigen Kampf mit so einem ungeschlachten Wasserbewohner Ruder . zerbrochen, Segel zerrissen, und Planken vescha digt, und die erschreckten Schiffer su chen hastig, den Kampfplatz näher an das Gestade zu verlegen. Erst jüngst gab es einen solchen Verzwelslungskämpf mit einem 40pfündigen Gesel len. Das Netz zum Störfangen unter scheidet sich nicht wesentlich von einem gewöhnlichen Schleppnetz, und das äußere Netzgarn würde nicht genügen, den gefangenen Fisch festzuhalten. Aber er verwickelt sich rasch in daö lose innere Garn, und sobald man merkt. daß sich etwas im Netz gefangen, wird dasselbe ohne alle Umstände eingezogen, und der Gefangene, sobald man seiner beim Schein der Laternen an-sichtig-geworden ist, mit wiederholten Äxtschlägen auf den Kopf dreidiertelS getodtet. Dann laßt man das netz wieder unter das Wasser sinken, bis man das Leben für vollends entflohen hält. Aber mitunter können sich die Fischer dabei eklig täuschen, und dann kann es noch böse Auftritte geben, wie der oben angedeutete einer war! Der skandinavische Conflict. Der berühmte schwedische Staats rechtskehrer Louis de Geer hat im 'Stockholms Dagblad- einen Artikel uver ven Cyarakter und die wahre Natur des zwischen Schweden und Norwegen bestehenden Confliktes verösfentlicht, dessen auszugsweise Reproduktion angesichts der Aufmerksamkeit, mii der man auch im Auslande diese Frage verfolgt, allgemeines Inlerejle erregen durste, namentlich m jenem Theile, wo der Verfasser Vorschlüge macht, wie der Conflikt am besten auf friedlichem Wege zu lösen wäre. Der Verfasser constatirt zunächst, daß die Bedingungen der Vereinigung Schwedens und Norwegens in der Reichsacte vom Jahre 1815 gegenseitig und feierlich festgestellt wurden und daß diese Vereinigung At völkerrechtliche Anerkennung gefunden hat. Dadurch seien alle vorhergehenden Abmachungen gegenstandslos geworden und es erscheine daher zwecklos. auf diese jetzt zurückgreifen zu wollen. Die Reichsacte, sowie übrigens auch die norwegische Verfassung, beginnt nun mit der Erklärung. Norwegen sei ein freies und selbst ständisches Reich-, wodurch also dem normegischen Reiche die gleiche Stellung und dieselben Rechte zuerkannt werden, wie jedem anderen souveränen Staate. Diese Freiheit und Selbstständigkeit Norwegens wird jedoch unmittelbar nachher dadurch beschränkt, daß auödrücklich gesagt wird, Norwegen soll mit Schweden unter einem König vereint bleiben und die Regierungsform soll eine, durch die. Verfassung beschränkte, erbliche Monarchie sein. Es ist einleuchtend, daß auö dieser Bestimmung eine wesentliche Beschränkung der Freiheit und der Selbstständigkeit eines Staates resultiren muß. Schweden hat durch die Union durch auö nicht dieselbe Beschränkung seiner Freiheit und Selbstständigkeit ersah ren, denn bei der Errichtung der Union behielt Schweden die volle Verfllgung über die auswärtige Politik bei, während Norwegen gar kein gefttzliches Recht zuerkannt wurde, seinen Einfluß auf diesem Gebiete geltend machen zu können. Diesem offenbaren Mißverhältnisse wurde späterhin einigermaßen dadurch abgehol fen, daß der norwegische Staatsminister zu den Verhandlungen des schwedischen Staatsrathes zugelassen wurde und daß man Norweger sowohl im schwedischen Ministerium deS Aeußern, sowie im diplomatischen und im Consularcorps anstellte. Dieses Borge hen entsprach nur den einfachsten Forderungen der Gerechtigkeit. Dagegen ist es ganz unberechtigt, wenn Normegen jetzt Ansprüche erhebt, die auf Gesetzen basirte ' achtzigjährige Praxis ohne Gutheißung Schwedens abzuschaffen. Damit wird Schweden, sich nimmer einverstanden erklären. Es sind nun verschiedene Rathschläge zur Schlichtung des Streites aufgetaucht, wenn es nicht gelingen sollte, denselben in friedlicher Weise beizulegen. Am weitesten g.eht wohl der Vorschlag, die Union zwischen leiden Staaten überHaupt aufzulösen, obne zu . bedenken. daß hierdurch beiden Staaten der größte Schaden zugefügt werde würde. insbesondere würde dann ibre Widerstands fähia keit einem ??einde
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gegenüber um etn BedeulendeS verrrngert werden, namentlich besonders dann, wenn es dem Angreifer gelänge, den einen der beiden Staaten für ein:n offenen oder geheimen Bund zu gewinnen, aber selbst im tiefsten Fricden würde die Auflösung zur Folge haben, daß beide Staaten in ihrer Entwicklung gehemmt werden und ihnen früher nicht bestandene Ausgaben für Grenzbewachung, auswärtige Vertretung u. f. w. erwachsen würden. Auch vor einem Kriege zwischen beiden Staaten schrecken manche nicht zurück. Ein Krieg mit dem tapferen norwegischen. Volke würde allerdings Schweden große Opfer auferlegen; wahrscheinlich würde Schweden jedoch den Sieg davontragen und den Frieden diktiren was würde 'aber damit gewonnen sein? Schweden müßte dann auf lange Zeit Truppen in Norwegen halten und wenn es dieselben endlich zurückziehen sollte, würde es Haß zurücklassen und das norwegische Volk würde die erste Gelegenheit knützen, um mit den möglichen Feinden Schwedens gemeinsame Sache zu machen. Es ist daher selbstverständlich, daß ein Krieg ohne gebieterische Noth wendigkeit nicht in Erwägung gezogen werden darf. Es gibt aber einen viel besseren Ausweg aus dem Conflikte, welcher bereits von dem Grafen Lagerbjelke in der ersten Kammer des Reichstages vorgeschlagen worden ist. Derselbe besteht in dem Vorschlage, daß Schweden an den vom König und Reichstag angebotenen Ausgleichs-B:-dingungen festhält und wenn dieselben nicht angenommen werden, alles beim Alten bleiben sollte. Freilich könne Norwegen so weit gehen, daß es jeden Veitrag zur Bestreitung der Unionsausgaben Apanage des Königs, diplomatische und Consularvertretung verweigere; dann müßte allerdings Schweden allein die Kosten aufbringen, was gewiß bedeutend vortheilhafter wäre, als ein Krieg in diesem Falle würde aber Norwegen gleichzeitig jede Berechtigung verlieren. seine Staatsangehörigen im Auswärtigen Amte, im diplomatischen und Consularcorps angestellt zu sehen, und e5 wäre dann auch angezeigt, die norwegischen Schiffe überall, wo sie die Umonsconsuln nöthig haben würden, nrlt einer besonderen Taxe zu belegen. Würde Norwegen aber einen Schritt weiter gehen und den Weg der Revolution betreten, dürfte ein Protest von Seite Schwedens genügen, um zu derhmdern. daß besondere diplomatische und Consularagenten anerkannt würden. t tmi t toentföe Lokal-Nachrichten. IXJBiritemlicra. Stuttgart. Das Ergebniß der Stuttgarter Hauptsammelstelle für die Ueberschwemmten im Balinger Bezirk hat nun mit Einschluß der für diesen Zweck vom Comite des Frühlingsfestes überwiesenen ca. 10.000 M. die Summe von 100,000 M. überstiegen. H a t t e r b a ch. Bei einem hier niedergegangenen schweren Gewitter wurde die Frau des Schmieds Jakob Luz jun. in der Nähe der Stadt vom Blitz erschlagen. . Herrenberg. Assistent Killinger hat nunmehr seine anstrengende Revisionsarbeit unserer . Vorschußbank beendet. Das unerfreuliche Ergebniß derselben ist die Feststellung eines Fehlbetrages von 280.000 Mk. Hiervon werden durch die Kaution des Kassiers bloß 10.000 Mark gedeckt. Der Tochtermann deö Kassiers übersandte in rühmenswerther Weise das Heirathsgut seiner Frau, bestehend in 6000 Mark, der hiesigen Vorschußbank. Der Bankcontroleur, AmtsPfleger Sauter, ist erbotiz, 100,000 Mk. zu leiden; 80.000 M. wollen die Aufsichtsrathsmitglieder zuschießen. Die Genossenschaftsmitglieder hätten somit noch etwa 100.000 M. zu decken; da die Zahl derselben gegen 500 beträgt, so wäre der Verlust des Einzelnen nicht groß. Thannheim. In den gräflich Schäsbergischen Waldungen wurde neulich der Forstgehilfe Mayer von einem Wilderer, den er verfolgte, angeschossen. Eine ganze Schrotladung traf denselben 'in Hals, Brust und Schenkel; doch sollen die Verletzungen nicht lebensgefährlich fein. Der Wilderer konnte bis jetzt noch nicht ermittelt werden. f?av,n. Altbreisach.. Seit einigen Tagen ist der 23 Jahre alte Kanonier Frei der 1. Compagnie des hiesigen badischen Fußartillerie-Regiments 1. Bataillon spurlos verschwunden. Auerbach. In Kork fand dieser Tage die Enthüllung eines GedenksteinS für die im Jahre 197071 gefallenen Krieger des Kirchspiels statt. Baden. Der Stadtrath geht mit dem Plane um. nach dem Vorgange von Karlsruhe und Freiburg die hiesige Realschule, die bis zur Tertia gediehen ist, in eine Oberrealschule zu venvandeln. Villingen. Die Ausführung der hiesigen Wasserleitung ist nun der Firma, Gebr. Benkiser in Pforzheim, dcren Angebot sich auf 330,000 M. beläuft.' übertragen worden. Der Voranschlag für sämmtliche Arbeiten betrug 364.000 M. Mit dem Bau soll im Laufe dieses Sommers begonnen werden. Walldorf. In den, eineStunde von hier gelegnen Dorfe Roth sind fünf Wohnhäuser und 17 Scheuern abgebrannt. 84rn,. Bern. In Adelboden -ist ein Fräulein v. Steiger von hier abgestürzt und tödtlich verletzt liegen geblieben. Der vermißte Herr von Ste'ger-Pigot ist leider immer noch nicht gefunden. Aargau. In Aarau wurde daS schweizerische Unteroffiziersfest gefeiert, in Zofingen versammelten sich die Delegirten des schweizerischen Ge-schäftsreisenden-Vereins. Baselstadt. Die glücklichen Naöler erkalten schon wieder eine neue
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von Zeitung. Basler Volksstimme" nennt sie sich, will weder rechts noch links sich neigen, sondern den geraden Weg der Wahrheit wandeln, für des Volkes Rechte, gegen alles Schlechte." Redakteur, Verleger und Drucker ist Herr F. Hänzi. Das Blatt erscheint wöchentlich einmal. Freiburg. Auf der Rückreise von Aegypken wurde der flüchtige Stadtschreiber Guinard von Freiburg in Marseille verhaftet. L u z e r n. Bei einer Kahnfahrt ertranken drei Personen; sie waren vom plötzlichen Sturm überrascht worden. St. Gallen. Ein furchtbares Hagelwetter richtete in 'Mels und Sargans großen Schaden an. Vesterrei tx1lngarn. W i e'n. In 5orneuburg ist der Raubmörder Franz Wondraschek gehängt worden; er büßte den gräßlichen Mord, den er in der Christnacht an einem kleinen Mädchen und einer Magd begangen hatte. Die Exekution wurde in Gegenwart von 80 Personen im Richthofe des Gefängnisses vollzogen. Dieselbe machte einen grauenhaften Eindruck, denn erst nach ungefähr 9 Minuten, die Allen eine Ewigkeit dünkten, konnte der Kreisgerichtsarzt den Tod des Gerichteten bestätigen. Nur Einer im Publikum schien die Erregung desselben nicht zu theilen, nämlich Johann Wondraschek, der von einem Fenster des zweiten Stockwerkes ruhigen Vlutes zusah, wie der Henker seinem Bruder das Genick brach. Budapest. Der junge Ge meindearzt der Ortschaft Szekudvar. Dr. Georg Beßa, wurde während einer vorgenommenen Leichensektion von einer großen Fliege n den Hals aestochen und starb trotz ver sorg am sten ärztlichen Pflege unter gräßlichen Leiden. Der Unglückliche hinterläßt eine junge Wittwe und zw kleine Kinder. Lemberg. Zwischen einem Baron B. und einem jungen Offizier, welchem Ersterer während des Kartenwiels im Aoelskastno falsches Spiel vorwarf, fand in der hiesigen Kaserne ein Pistolenduell statt, bei welchem der Offizier, von einer Kugel in den Kopf getroffen, todt auf dem Blake blieb. Reichenberg in Böhmen. In einer Fremdenheroerge wurde ein 50 jähriger angeblicher Barbiergehilfe mit falschem Reisepaß, auf den Namen Bernhard Schwarz aus Laucha lautend, verhastet. Im Besitze dessel ben fand man 50.000 M. Man ver muthet. es mit einem gefährlichen Einbrecher zu thun zu hab. 'Uawmu München. Der hiesigen Polizei gelang es, den seiner Zeit aus der Haft in Salzburg entsprungenen Verbrecher Swytle dinafeft zu machen. Swvtle wurde von einem Complicen der Polizei denuncirt und konnte so dessen Festnahme ohne Schwierigkeit bewerkstelligt werden. In seinem Besitze wurden eine Menge Werkzeuge zur Fabrikation von Einbrecherwerkzeugen, fertige und halbfertigeSchlllssel u. f. w. gefunden. Augsburg. Im Spitalbach wurde der 45 'Jahre alte Bildhauer Hermann Kolb aus Wiesentheid ertrunken aufgefunden. S t r a u b i n g. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Knecht Ludwig Bind! von Haid, der aus Eifers"t die Dienstmagd Kreszenz Ei er durch 17 Stiche in Kopf undOberörver getödtet hatte, zum Tode. Würzburg. Die seiner Zeit von -zer hiesigen Strafkammer zu vier bezw. drei Wochen verurteilten Comnerzienrath Bachmann und dessen beilbaber Bankier Engelhard, Beide 7us Kissingen. wurden vom Prinzcaenten zu 300 bezw. 200 Mark eldsttise bsanadiai. . Motivier. Schmierendirectot: Sie wollen als Faust Handschuhe tragen? Das wäre ja widcrsinnig!" Schauspieler: Im Gegentheil: Fausthandschuhe sind ja weltbe-kannt!-Gefährliche Geschichte. Nun, wie war Euer gestriger Herren-Abend?-Zum, Kugeln, sag' ich Dir! Die Vorträge waren zum Schießen, so daß Mes vor Lachen geplatzt ist. Wir hatten einen Bombenerfolg und am Schluß schließlich Alle einen Kanonenrausch. Daß daS einen Mordskater gab, ist ja selbstverständlich!" I ? den Staaten Californien und Washington ist kürzlich die Jagdsaison eröffnet worden und überall machen die Nimrods gute Beute. Rothwild. Bären, Elche u. f. V. werden in Masse erlegt. Frau M. H. Cox von Hcaldsburg, Cal., schoß einen Rehbock im Gewicht von 139 Pfund. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen it., bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str.
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Keine andere Seife wird die Arbeit auch nur halb fo vernchtenwiedie
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