Indiana Tribüne, Volume 18, Number 330, Indianapolis, Marion County, 17 August 1895 — Page 2

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FnöiQNQ Tribüne. Erscheint Täglich und Sountag?. Die tZgttche. Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, die EonntagS.Tridüne-1 llentZ per Woche. Leide infam 15 Cents de? CentS prk,at. Per Post außerhalb der ifttfct zugeschickt in Vorausbezahlung f. per Mr. Ospcn 18 Süd SHafcama Straße. Indianapolis, Zno.. 17 August 1895. LluS dem Reiche deö Kanonen rönigs. Wie groß sind die RZksenetablissements des KanomnkönZgs Krupp? Man sollte meinen, daß fidj die Frage schnell beantworten ließe, aber solche Unternehniungen wachsen auch der sorg faltigsten Statistik zunxilen über den Kopf, und Krupp selber, der natürlich Bescheid weiß, hat wohl kein Interesse daran, mit dem Umfange seiner Macht zu prunken. Es ist bereits der Dritte seiner Dynastie, und als Enkel wird man vornehm. UeberdieZ ist der heutige Krupp nur sehr wenig an der Leitung seiner Werke betheiligt; sie sind ihm zu gewaltig geworden. Die eigentliche Seele des Unternehmens ist der Jinanzrath Jenke, der bevor Miquel Finanzminister wurde, als ernsthafter Kandidat für diesen Posten gelten konnte. Aber er mochte sich vonEssen nicht trennen, und seinem bescheidenen politischen Ehrgeiz genügt es, Mitglied .des Staatsrathes zu sein, wie es auch Krupp zufrieden ist, zwar im Reichstage zu sitzen (als nationalliberaler Hospitant), niemals aber zu sprechen oder an den Commisstonsarbeiten theil' zunehmen. Da. ist der zweite hochmögende Jndustriekönig von Deutschland, Freiherr von Stumm, von anderer Natur. Er betreibt die Politik mit Leidenschaft, und die Spuren seines Einflusses sind nur allzu merkbar. Freiherr v. Stumm ist nicht blos Parlamentarier, sondern auch Hofgänger Krupp ist es in diesem Sinne nicht, obwohl er dem Kaiser schon patrizische Gastfreundschaft erwiesen. DasKruppsche Werk wurde durch den Großvater des heutigen Besitzers gegründet. Es erfolgte: 1811 der Bau des ersten Schmelzofens, 1313 der Bau der ältesten Werkstätten, 1843 die Herstellung der ersten Gewehrläufe aus Stahl. 1847 die Herstellung des ersten dreipfündigen Gefchützes aus Stahl. 1854 die Herstellung des ersten Zwölfpfünders. 1890 die Herstellung der ersten Panzerplatten. Ueber Ausdehnung und Bedeutung des Krupp'schen Werkes ist jetzt eine Privatenquete veranstaltet, und diese ergab die Ergebnisse, die sich überall auf authentisches Material stützen. Hiernach betrug der Grundbesitz der Firm Krupp: 973 Hektar, 51 Ar. 36 Quadratmeter. .Auf dem Essener Wert und auf den Gruben arbeiteten z'lr selben Zeit 25.301 Arbeiter, die insgesammt '60,290 Familienangehörige hatten. Davon wohnten in ' den Krupp'schen Häusern undColonien 41. 101 Personen. Die Gußstahlfabrik besitzt 102 einzelne Werkstätten.darunter solche für Buchdrucker. Photographen, Schneider,' Schuster, Schreiner, Sattler, Feilenhauer. Bäcker. Metzger. Anstreicher; überhaupt' sind alle Hand werke vertreten. Die Consumanstalten haben 68 Verkaufsstellen. Außerdem sind noch vorhanden: Eine Mühle, eine Eisfabrik, eine Bürstenfabrik. eine'Dütenfabrik, ein Hotel, ein Casino, zwei Badeanstalten, sieben Restaurationen, zwei Kafseeschänken. eine Plättanstalt, eine Industrieschule, eine Haushaltungschule und eine allgemeine Schule. Das Essener Werk gebraucht jährlich 1.253.161 Tonnen Kohlen und Coaks. 9.230.000 Kubikmeter Wasser und 12.000.000 .Kubikmeter Leuchtgas. Die Länge der-Transmissionen beträgt 8.8, der elektrischen Leitungen 80.1, der telephonischen Leitungen 80 Kilometer. Im Betriebe sind 1801 Glühlampen und 573 Bogenlampen, Die verfügbare Dampfkraft beträgt 33.149 Pferdekräfte. . Die 430 Krahne haben eine Tragfähigkeit von 4.662.200 Kilogramm. Den inneren Verkehr vermit teln 33 Lokomotiven mit 1207- Waggons. Das Eifenbahnne hat eine Länge von 85 Kilometern; täglich verkehren 32 Züge. Die Dampfhämmer haben einen Fallgewicht von 226,630 Kilogramm. 'Ueber 3000 WerkzeugMaschinen und 1500Schmiedefeuer sind in Benützung. Außer der Essener Gußstahlfabrik besitzt Krupp noch folgende Werke: Grusonwerk in Magdebürg (1893 für 24 baar ausbezahlte Millionen gekauft), Stahlwerk in Ro-man-Westphalen. drei Kohlenzechen (an vielen anderen ist die Firma betheiligt), 547 Eisensteingruben in Deutschland und Spanien (Bilbao), vier Eisenhütten, einen Schießplatz von 24 Kilometern Länge in Meppen (Hannover) sodann vier Seedampfer, verschiedene Steinbrüche, Thon undSandsteingruden, fünf Arbeiterrolonien mit 3629 Wohnungen, ein Bankhaus, zwei Barackenlazarethe für Epidemien, eine Arbeiterkaserne. Im Auslande hat Kruvp 68 Vertreter. Und all' diese ungeheure Macht ist in den Händen eines einzigen Mannes vereinigt. Es gibt in Europa keinen Zweiten, von dem eine so große Anzahl von Menschen so direct abhängig ist. wie von Krupp. In Krupp's Reiche giebt, es keinen Parlamentarismus, keine Art von Widerspruch oder auch nur Kritik. Canada'S Handel. Ueber den Handelsverkehr unserer kanadischen Nachbarn gibt ein Bericht unseres Ackerbau-Departements erschöpfende Auskunft. Nach Ausweis dieses Berichts hatte der Export aus Canada im Jahre 1885 einen Werth vön Z89.000.000 im verflossenen Jahre dagegen war derselbe aus Z11tt.000.000. d. h. um 33 Procent gestiegen; der Import wuchs in der Dekade 18851894 von $109, 000,000 auf $123,000,000, d. h. um 13 Vrocent und der aesammte Han-

delsoerkehr von $198,0Ö0,(XX) auf $241,000,000, d. h. um 21 Procent. Bei der Beurtheilung des canadischen Ausfuhrhandels darf aber die Thatfache nicht vergessen werden, daß ein großer Theil der aus canadischen Häfen nach Europa verschifften Ackerbauproducten aus unserem Lande stammen und nur im Durchgangsverkehr Canada passiren. Im verflössenen Jahre bestand ein volles Drittel dieser Ausfuhrartikel aus amerikanifchen Waaren im Werthe von $9,000.000. Der canadische Handel hat die größte Jahreszunahme während der Dekade 18851894 im Jahre 1892 erreicht, in welchem der Werth des gesammten Handelsverkehres den des Vorjahres um ca. 11 Procent überstieg. In den Jahren 1883 bis 1891 incl. überstieg der Handelsverkehr Canada's mit den Ver. Staaten den jenigen mit irgend einem anderen Lande, seitdem nimmt aber das Mutterland die erste Stelle ein und die Ver. Staaten solgen erst an zweiter Stelle. . In den letzten Jahren widmet die canadische Regierung besonders der Milchwirthschaft sehr Zroße Aufmerksamkeit und sind strenge Sanitätsvorschriften für die Bereitung von Butter und Käse erlassen worden. Kerne Fälschungen sind gestattet und der Import, du Fabrikation und r Verkauf von Oleomargarin undanderen Buttersurrogaten ist " verboten. Obaleick die Quantität der erportirten

Butter von 10j Millionen Pfund in 1886 auf 5j Millionen Pfund in 1894, also um ca. 50 Procentheruntergegangen ist, hat der Werth nur um ca. 30 Procent abgenommen, nämlich von $1,700,000 auf $1.000,000. Dies beweist, daß die Qualität der (?' portirten Butter sich 'verbessert hat. Ist die Vutteraussuhr heruntergegangen, so hat sich der Export von Käse mehr als verdoppelt. '.Er betrug 60.141.570 Pfund im Werthe von $6.250.543 in 1886 gegen' 154.977.480 Pfund im Werthe von $15.483.191 in 1894. Die Fischereiproducte wurden in 1894 auf über $30.000.000 und die Forstproducte auf über $50.000.000 bewerthet. Bedeutend ist die Ausfuhr von Holzmasse zur Papierfabrikation nach den Vereinigten Staaten und nimmt dieselbe noch stetig zu. Der Einfiuh deSWaldeS auf die Niederschlage. Es ist eine alte und allgemein verbreitete Ueberzeugung, 'daß ausgedehnte Waldungen atmosphärische Niederschlüge; begünstigen, mit anderen Worten, daß ein Land durch EntWaldung trockener und unfruchtbarer, durch eine, rationelle Waldpflege da gegen regenreicher werde. Dieser Einfluß des Waldes galt schon lange als unumstößliche Thatsache, ohne daß ein strenger Beweis desselben geliefert worden wäre. Zwar hat schon Ebermayer 1873 den Einfluß des Forstes auf den Regenfall untersucht und die Regenmengen der drei bayerischen Orte Aschaffenburg, Rohrbrunn' und Duschlberg zusammengestellt, von denen der erste in ziemlich baumloser Ebene, der zweite im waldigen Spessart und der dritte in dem noch zum Theil mit Urwald bedeckten Böhmerwalde gelegen ist. Er fand nun, daß die mittlere jährliche Regenmenge in Aschaffenburg 655 Millimeter, in Rohrbrunn 1052 Millimeter und in Duschlberg 1226 Millimeter beträgt. Aber diese Zahlen sagen strenge genommen nur aus, daß Waldregionen zugleich viel Regen haben, während es vorerst unskltschieden bleibt, ob der Wald den Regen an sich zieht, oder ob umgekehrt Wälder vorzugsweise an Stellen gedeihen,welche regenreich sind. Doch fehlt es nicht an Gründen für die erstere Alternative. Es hat sich ergeben, daß die Waldluft relativ feuchter ist als die Luft im Frtzien, was sich durch ihre größere Kühle leicht erklärt. Ebermayer hat gefunden, daß von der gefallenen Regenmenge ein Viertel durch die. Baumkronen aufgefangen und durch Verdunstung der Luft zurückgeführt . wird; allein von den übrig bleibenden (zum Boden gelangenden) drei Viertheilen der fallenden Rigenmenge verdunstet in der gleichen Zeit im Walde sechsmal weniger als im Freien. Dazu kommt, daß die Bäume die Fähigkeit besitzen, den Dampfgehalt der. Luft zu ondensiren. Schon ein einzelner Baum kann sich, wie Ebermayer nach Graham anführt, sehr gut dazu eignen, die Feuchtigkeit des Nebels in sich aufzunehmen ; ein alleinstehender Baum auf den Canarien war dafür weit und breit bekannt. daß er der Seebrise ihre Feuchtigkeit entzöge, und daß diese VolksMeinung daS Richtige traf, ergab sch nach dem Umhauen dieses Baumes. G. Rohlfs verweist auf die sogenannten Regenbäume- der Tropen, welche, z. B. in Peru, so kräftig als. Condensatoren wirken, daß durch das ans ihren Zweigen träufelnde Wasser der Untergrund in, einen förmlichen Sumpf verwandelt wird. ' In wie viel höherem Grade muß demaemäß ein Complex von Bäumen solche Fähigkeiten bethätigen. Die besten Con densatoren unter unseren Bäumen sind die Fichten. In jüngster Zeit angestellte statistische Erhebungen haben gezeigt, daß eine rationelle Pflege des Waldes in der That die Menge -der Niederschläge steigere. Dies ergiebt sich z.- B. aus den meteorologischen Berichten Blanford's über Britrsch-Ostindien; in dem' Theil der Centralprovinzen. der zwischen dem Nebuddafluß und der Ebene von Nagpur und Raipur liegt und der die Gebirgskette der Satpuras begreift, ist seit einer Reihe von Jahren der Wald gepflegt, und an die Stelle lückiger Bestände und weiter Oedungen sind ausgedehnte Strecken dichten Waldes getreten. Dadurch wurde die mittlere Regenhöhe seit 1875 um 6 Zoll . gesteigert. AehnlicheS hat I. Studnicka bezüglich Böhmens? nachgewiesen. Aus St. Helena fällt jetzt d

coppelte Regurmenge ftfo MYMIer Gefangenschaft Napoleon?, und zwar in Folge künstlicher Beforstung. Aber die Einwirkung des Walde auf 'die Niederschlage beschränkt sich nicht blos auf eine Vermehrung derselben, sondern b Ward bewirkt aucb eine alln-

stiaere Vertheiluno: derselben, eine Ausgleichung der Gegensätze. Es ist eine alte Erfahrung, daß die Zerstörung 'der Wälder die klimatischen Geaensäke! verschärfe, die Niederschlage ungleich vertheile und namentlich die Überschwemmungsgefahr steigere, wo für die m dem entwaldeten Sudtirol sich fo oft wiederholenden Kata strophen eine traurige Bestätigung liefern. Für die Abnahme des Regens mit unebmender Entwaldung aibt es Bei spiele in Fülle. Auf der Insel Ma.dein, wo zu Beginn des id. JayrHunderts ein großer Brand einen Theil der Wälder zerstörte, vemerne man alsbald eine Verminderung der Reaen. Auf den Korninseln vor der Mosquitoküste soll seit Einführung der Baumwollcultur, d. h. seit Beseitigung der dortigen Wälder, die Regenzeit von sieben auf fünf Monate fies) verrinaert Kaben. . Bekannt ist das Beisviel der Voussinaault'schen Quelle in Süd-Amerika.die verschwand, nachdem der Wald um sie herum gelichtet war, und zurückkehrte, nachdem der Wald seine frühere Herrschaft wieder gewonnen hatte. Aus den westindischen Inseln Santa Unig und Thomas haben nach Hubbard die Regi in Folge von Ausrodung ver Wälder so abgenommen, daß die Insew. ihrer Verödung entgegengehen. Die Insel Cura?ao, welche früher einmal ein Garten der Fruchtvarlett war. ist durch die Entmaldung zur' vollständigen Wüste geworden; die Regen haben fast ganz ausgehört, und frisches Wasser gehört zu den Luxus artikeln. Im Angesichte von Curaao liegt die Küste .des Festlandes, bedeckt mit reichlicher Vegetation, über welche schwere Wolken m wohlthätigen Schauern sich entladen. Unsere Hartkohle .Felder. Das geologische VermessungK-Bu? reau der Ver. Staaten veröffentlicht eine werthvolle Monographie über die Kohlerckeförderung in unserem Lande, sowohl im vorigen Jahre wie in früherer Zeit, und von besonderem Interesse für das allgemeine Publikum sind die Mittheilungen über die Hart-kohle-oder Anthracit-Produc'tion, von welcher so Vieles abhängt. Wenn man von unseren HartkohleFeldern spricht, denkt man gewöhnlich nur an diejenigen in Pennsylvanien. ?!ndeß liefern zur Zeit auch Colorado und New Mexico Hartkohle von guter Qualität für die Felsgebirge-Region, und auch in Virginlen werden jedes Jahr kleinere Mengen dieser schwarzen Diamanten gefördert. Früher ist auch in Reuengland Kohle, welche als gute Hartkohle bezeichnet wurde. ' gegraben und verkauft worden; die betreffenden Felder lagen im östlichen Rhode Jsland und in den Counties Bristol und Plymouth in Massachusetts. Indeß hat es sich herausgestellt, daß die Benennunz Anthracitkohle- für das Neuengland-Product eine irrige war. Die ursprünglichen Kohlenbetten daselbst haben sich in Graphit oder Gra-ph:tkohle-Lager verwandelt, und dieser Stoff braucht zur Verbrennung einen so hohen Grad von Hitze, daß er gewohnlich nur in Verbindung mit sonstigem Brennstoff oder bei ungewöhnlich starkem Zug benutzt werden kann. Daher .hat man seine Förderung wenigstens für Brennstoff-Zwecke aufqegeben. Ueber die pennsylvanischen Hart-kohle-Felder sind bei Manchen noch irriae Vorstellungen verbreitet. Das gesammte Areal förderbarer Kohle in den Anthracit-Regionen Pennsylvaniens ist. nicht mehr als 480 engl. Quadratmeilen qroh. In den letzten 75 Jahren sind von da 906.013.403 Lanq-Tonnen Kohle versandt worden, was 12.080.179 Tonnen als jährlichen .Durchschnitt, und auf jede Quadratmeile 1.887,523 Tonnen! ergibt. Nicht mitgerechnet sind dabei die in den, Kohlengruben selbst verbrauchten oder im örtlichen Handel verkauften Mengen, welche auf 10 Procent jener Versendungen geschätzt werden, so dak sich die Gesammtförderung in den 75 Jahren auf etwa 1000 Millionen Lang-Tonnen beziffern läßt! Die gesammte Förderung aller Arten Kohle harter und weicher aus Pennsylvanien betrug im vorigen Jahre 152.447.791 Lang-Tonnen. oder 170.741,526 kurze Tonnen, und dieselbe hatte an' den Gruben einen Gesammtwerth von $186,141.564. Für den Markt verwendbar waren davon .146.916.277 lange oder. 164.434.230 kurze Tonnen. Im Vergleich zum Jahre 1893 hat eine entschiedene Abnahme sowohl für Hartkohle, wie für Weichkohle, stattgefunden, die etwas mehr als 6 Procent beträgt. Auch sank der durchschnittliche Preis für die kurze Tonne (aller Kohlenarten) von $1.14 pro Tonne im Jahre 1893 auf $1.09 im Vorjahr. AuS den pennfylvanischen Hart-kohle-Gruben allein wurden im vorigen Jahre 46.353.144 Lang-Tonnen oder 51.921,121 kurze Tonnen gefördert. im Werth von .$73.483.063; es bedeutet dies' .eine Abnahme um 1.827.162 Lang-Tonnen oder 2.046.422 : kurze . Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Auch sank der durchschnittliche Preis von $1.94 im Jahr 1893 auf $1.85 im Vorjahr. In Colorado und New Mexico wurden 1894 noch 71.550 kurze Tonnen Hartkohle gefördert, sodaß die Gesammtproduciion dieler Kohle in den Ver. Staaten während des Vorjahres 51.992.671 'une Tonnen betrug. - Die Armee der im Jahre 1894 in -en Hartkohle-Gruben Beschäftigten etruq 131.603 Mann, welche im Durchschnitt 190 Arbeitstage hatten, 'eoen 132.944 Mann mit 197 Ar öeitstagen im Jahr 1893. Im (Ban '.en waren in unseren Koblerurubeii

im Svljah're 376.206 Mann (mit durschnittlich 173' Arbeitstagen) be-

schäftiqt. gegen 363,309 Mann, aber mit 201 Arbeitstagen, im Jahr 1893. Jnfolg; des langwierigen Streiks im Frühling und Sommer 1894,' we : n.3 (....i.ir'jJLr:x rr . r. ! Nimien ijuupi uujuu in uiqc oic er Ursache, ging die Weichkohle-Förde-runq zurück, und dies verursachte weiierhin eine erhöhte Thätigkeit der An-ihracitkohle-Gruben. 2o war diese zeitweilig erhöhte Thätigkeit nicht genllczend. die Wirkungen der gedrückten Geschäftslage. in den FabrikationsMittelpunkien aufzuheben, und auf die letztere ist der' Rückgang der An-thraci'tkohle-lFörderung hauptsächlich zückzuführen. Bezüglich der Erschöpfung der Kohlefelder, undernieidlich wie sie ist, braucht man sich vorerst keine grauen Haare wachsen zu lassen. Für die pennsylvanischen Anthracitkohle-Fel-der wird sich zwar, wenn sie einmal wirklich erschöpft sind, wohl nirgends in der Welt genügender Ersatz in Hartkohe finden, aber schon jetzt kann man sas.en. daß bis dahin übergenug andere Abhilfe gefunden sein wird, und wäre es durch unmittelbare Ausnutzung der Sonnenhitze, wofür bereits kohn Ericsson eine großartig ausgedachte Maschine erfunden hat, auf die man in Elektrikerkreisen hochfliegende Hoffnungen setzt. grauen. und ttinderarbelt in Frankreich. DaZ Journal officiel" ist PariZ veröffentlicht einen Bericht der Oberarbeitscommission an den Präsidenten der Republik über die Ergebnisse der Durchführung des Gesetzes vom 2. November 1892, betreffend die Inspection der Frauen- und Kinderarbeit in den .Fabriken. Im Gegensatz zu der ,bei der Durchberathung des Gesetzes in der Kammer vorgebrachten Ansicht, daß die großen Betriebe in der französischen Industrie überwiegen, hat sich herausgestellt, - daß von 256.744 der Aufsicht der Jnspectoren unterworfenen industriellen Unternehmungen nur 33.690 mehr als 10 Arbeiter beschäftigen. 879 Procent sämmtlicher Betriebe beschäftigen nur 1 bis 10 Arbeiter. Der Ausführung des Gesetzes stellen' sich mancherlei Schwierigkeiten entgegen. So ist z. B. durch dasselbe den Frauen 'das Recht entzogen worden, sich mehr als sieben Stunden' hintereinander für das Falzen der Zeitungen und daS Brochiren dev Wochenschriften, anwerden zu lassen. Die Arbeitszeit der Falzerinnen," heißt es nun in dem Bericht, beträgt sicher nicht mehr als sieben Stunden, aber die Jnsvectoren haben viele derselben im Verdacht, in vermiedenen Druckereien zu arbeiten und somit länger zu arbeiten, als das Gesetz es zuläßt." Noch zahlreiche andere. höchst interessante Züge finden sich in diesem Berichte. So hatte ein Buchdrucker in der Provinz dem Gesetze zu genügen geglaubt, indem er alle verheiratheten Frauen und minderjährigen Mädchest entließ und sie durch ältere, unverheirathete Mädchen ersetzte, weil es in dem Gesetze heißt, Frauen und minderjährige Mädchen". Das Gericht belehrte ihn aber bald, daß eine derartige Umgehung des Gesetzes durch phantastische Auslegung nicht zulässig ist. Was aus den verheiratheten . Fragen geworden, die, dem neuen Gesetze entsprechend, aus einigen Fabriken entlassen wurden. wur in dem Berichte der Jnspectoren nicht gesagt. Wir erfahren nur, daß sie größtentheils durch Männer ersetzt sind. Bezüglich der Kinderarbeit sagt der Bericht: Wenn man. sich auf die durch die Inspektoren gelieferten Ziffern verlassen kann, so hat sich die Zahl der Kinder unter 13 Jahren in den Fabriken stark" vermindert: das Gesetz , läßt bekanntlich nur in Ausnahmefällen, das heißt bei genüaender körperlicher Entwickelung und nach Vorweisung eines Zeugnisses über genügende-Schulstudien die Arbeit von Kinderu im Alter von 12 bis 13 Jahren in den Fabriken zu. Während im. Jahre 1893 noch 3050 Kinder von den 232.073 in den Fabriken beschäftigten weniger als 13 Jabre alt waren.. ist im Jahre 1894 die Zahl derselben auf 26& unter 280.796 beschäftigten herabgeganaen. Der. Grund, hierfür ist darin zu fuchen daß die Fabrikbesitzer aus Furcht vor Gesetzesübertretungen die jungen Kinder, selbst wenn sie den oben angegebenen gesetzlichen .Vorschriften entsprechen.' nichb. mehr beschäftigen wollen." .Ueber die-, .Jnspection selbst bringt der Bericht nur wenige Aus-, künfte. Wir erfahren .weder., wie viele Beamte dazu , verwendet, noch welche Ausgabe'-dadurch verursacht wurde, noch was sie in Wirklichkeit geleistet haben. -Wir erfahren nur, daß von 256,744 - zu inspccirenden Anstalten 106.735 .im Vorjahre, wirklich inspicirt wurden, das ist, also weniger als die Hälfte. Die- besuchten Fabriken zählten 1,673.206 Arbeiter jeden Alters, während in allen Fabriken Frankreichs an 2z Millionen' Arbeiter beschäftigt sind. . Strafprotokolle , wegen .Ueb'ertretungen wurden 704 aufgenommen, von denen 590 Bußen im Gesammtbetrage von 23,366 Francs nach sich zogen. ,''.,' Perlezucht. . Mit der künstlichen, Züchtung von Perlmuscheln macht man. gegenwartig Versuche bei der ur wenige Quadratmeilen großen Thursday-Jsle oder Donnerstags-Jnsel, an der großen Verkehrsstraße zwischen Australien und Indien,' im äußersten Norden Australiens. Die Insel ist ein Hauptsitz der Perlmuschelgewinnung, einer Industrie, die einen wichtigen Posten in der Jahresbilanz der Colonie Queensland füllt; im vergangenen Jahre betrug der . Ausfuhrwerth der von dort aus verschifften .. Perlmüschein bereits $400.000. Der jetzt veröffentlichte Bericht des dortigen

ellventen gibt ein rnleressantes Bild der herrschenden Verhältnisse. Die Einwohnerzahl der Insel beträgt 1409 Seelen, darunter sind 651 Weiße (auch eine ganze Anzahl Deutsche), der Rest sind Malayen, Polynesien Chinesen, und Japanesen. Die Perlmuschel wird gewöhnlich aus einer Tiefe von 70 bis 80 heraufgeholt, und zwar ist der Hauptschauplatz dieser Fischerei der sogenannte alte Grund", westlich von den Vanksinseln gelegen; in neuerer Zeit hat man auch noch andere Muschelfelder aufgesucht, doch liegen diese zumeist in ungeheurer Tiefe; der Druck des Wassers, der in solchen Tiefen auf den Tauchern (meist Polynesier) lastet, führte im vorigen Jahre den Tod von nicht weniger als 24 Mann herbei. Unter gewöhnlichen Umständen werden die Lugger für eine längere Fahrt ausgerüstet; alle Monate kommen sie zurück, liefern ihren Fang ab und nehmen neuen Schiffsvorrath ein. Doch gibt es schon daneben eine Anzahl schwimmender Stationen, da die See in der Nähe der Thursdayinsel ziemlich ruhig ist; der Unternehmer lebt dann auf einem verankerten Schooner in der Mitte des Arbeitsfeldes und allabendlich liefern die Boote ihren Fund ab; er hat hierbei den großen Vortheil, da etwa vorhandene Perlen beim Oeffnen der Muscheln ihm selbst zufallen, was nicht unwichtig, da manche von ihnen inen Werth $250 bis $750 haben. Doch sind solche Funde immerhin selten. Tausende von Muscheln werden geöffnet, ohne daß sich eine Perle vorfindet. Im letzten Jahre sind interessante Versuche gemacht ' worden, die Perlmuschel künstlich zu züchten. Achtzigtausend junge Muscheln wurden vom alten Grunde" nach einem zwischen der Prinz Wales- und . der Frei-tag-Jnsel gelegenen Felde gebracht. Ob die Muscheln die nöthige Reife und vor Allem ihren Feinden entgehen werden, muß die Zeit lehren. Deutsche Lotal5kaHrlH?, VUecklenburg. Schwerin. Vor dem diesjähri senAusmarsch derSchützenzunst wurde dem Bauunternehmer Zogmann und dem Jnstrumentenmacher Groth, die 25 Jahre derselben als Mitglied angehört haben, die Erinnerungsmedaille mit dem Bildniß des Großherzozs am Bande übergeben. B ü tz o w. Das etwa eine Stunde von hier gelegene Dorf Parkow wurde von einer großen Feuersbrunst heimgesucht. Gegen 9' Uhr stand plötzlich die Vöth'sche Vüdnere! in Flammen. Das Feuer verbreitete sich bei dem herrschendenWestwinde äußerst schnell und wurden in Asche gelegt außer der genannten Vlldnerei noch die Gehöfte des Schulzen Stuagow und der Erbvä'chter Voth undWitt. Niedergebrannt sind im Ganzen 12 Gebäude. Llppe. . D e t m o l d. Im Dorfe Elbrinzen wurde die Ehefrau K. und ihr einjähriges Söhnchen durch Beilhiebe ermordet in ihrem Bett aufgefunden, während ihr Gatte, der vermuthliche Thäfer, sich qn dem Bett erhängt hatte. VNSrtngen. Coburg. Hier' ist dieser Tage ein neuer Industriezweig in's Leben getreten, der hoffentlich der ärmeren Waldbevölkerung einen besserenErwerb sichern wird. Die Firma Freund & Azthelm hat hier gegenüber dem BahnHof eine Conservenfabrik erbaut, -die als Specialität die Verarbeitung unsere? Thüringer Wald- und Gartenbeeren in Aussicht genommen hat. G e r a. AuS Brotterode wird hierher mitgetheilt, daß der Brand der Stadt durch einen Knaben veranlaßt worden sei, der. eine von ihm gefangene Forelle in einer Scheune braten wollte, nachdem sein Vater ihn aus der Stube gewiesen hatte. Durch unvorsichtiges Umgehen mit dem dazu angezündeten Feuer sei die Scheune in Brand, gerathen und habe sich das Feuer dann von dort fortgepflanzt. . . Sacliren. ' D r e s d e n. Der Bauarbeiter Walther, der Anfangs Mai an den König von Sachsen nach Sibyllenort Drohbriefe geschrieben hatte, wurde zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt. Die dieser Tage erfolgte Verhaftung .des' Rechtsnwalts Richard Schanz erregt Auehen. Die' nächste Umgebung des Herrn Schanz ist überrascht. Die. Ursache der -Verhaftung ist weder dem Socius des betreffenden Rechtsanwalts bekannt, noch feinen sonstigen Angeh'övgen. Rur.soll es sich um das Angreifen eines anvertrauten SparkassenbucheZ nicht handeln. Neulich Nachmittags ist der dem Schiffseigner Friedrich Möbius in Klein - Wittenberg geh'örige. mit 6000 Centner Salpeter und Roheisen beladene Schleppkahn auf der Bergfahrt vo Hamburg nach Dresden unterhalb der Marienbrücke am rechten Elbufer havarirt und sofort gesunken. Großerkhain.. Der Sergeant Graß vom Tromvetercorps des zurZeit auf einer Concertreise durch Schlesien begriffenen Königl. sächsischen 1. Hu-saren-Regiments No. 13 aus GroßenHain nahm sich in Franlenstein das Leben. Leipzig. Mit 1300 M. ist der Schuhmachergeselle Jackel seinem Meister Waurich in Olbersdorf durchgebrannt. Der Bestohlene machte sich sofort selbst auf den Weg zur Suche und ettvischte seinen getreuen Mitarbeiterin der Nähe von Deutsch - Ossig, wo er verhaftet wurde. rskh,r,ostUm Qtfittu' Darmstadt., Der Großherzog hat den ordentlichen Professor, Dr. Lepsius an der Technischen Hochschule für die Zeit vom 1. September 1895 biö zum 31. August 1896 zum Rektor dieser Instalt ernannt. B o d e n h e i m. Vermißt wird der 74jährige Boos, dessen gleichaltrige Ehefrau sich vor einigen Tagen durch Erhängen das Leben genommen hat. Gießen. Der ordentliche Professor Dr. Otto Vehaghel wurde zum Rektor der LqndeS-Universität für die

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Zeit vom 1. urtooer i9ö bis dahin 1896 ernannt. K o st b e i m. Dieser Tage feierte Herr TUnchermeister Kaspar Wollstadt mit seine? Frau Regina geb. Voaler daS Fest der goldenen 5ochzeit. Beide Eheleute sind noch rüstig. vlsaff'kotkring,. Metz. In einem hiesigen Varie-täten-Theater ist neulich Abends ein Skandal vorgekommen, der wohl derein'elt dastehen dürfte. Als eine der Schaulvielerinnen die Bühne betrat, wurde sie mit solchem Lärm empfangen. dah sie ihr Spiel nicht beginnen konnte.. Der Skandal artete schließlich derart aus, wtz das Spiel uhexHaupt aufhören mußte. Die gegen die Störenfriede zu Hilfe gerufene Polizei konnte' nicht einschreiten, weil dieselbe dem Militärgericht untersteht. Die Ursache der unerhörten Frechheit soll die gewesen sein, daß einer diese? Herren die betresfende Schauspielerin veraeblich mit seinen Liebesanträoen verfolgt hatte. P f a l z b u r g. Hier ereignete sich eine Pulverezplosion. Drei Knaben im Alter von 5 bis 7 Jabren schlicken sich in ein Gewölbe ein, in dem sich zwei größere Pulverfässer befanden. Sie Zündeten die Fasser an, die explodirten. Die drei Knaben verbrannten und blieben sofort todt; das Gewölbe ist theilweise zerstört. VrVlnk V3ntaln. H o l st e r h a u s e n. Hier feierten die Eheleute B. Kindtaufe, wobei dem Branntwein tüchtig zugesprochen wurde. Die Gäste geriethen in Streit und hei dieser Gelegenheit erhielt ein Kostgänger des B. einen Messerstich in den Rücken, so daß die Lunge verletzt war; der Verletzte ist gestorben. Der Thäter ist verhaftet.. Münster. Der Direktor am hiesigen Landgericht, Herr Geh. Justizrath Schultz, hat zum 1. Oktober seine Dienstentlassung nachgesucht. Herr Schultz beging im vorigen Jahre sein goldenes Dienstjubiläum. U n n a. Der seltene Fall, daß in Zwillingspaar seinen 80. Geburtstag feiert, ist von hier zu melden. Die Zwillingsbrüder Jsaak und . Moses Rosenberg, von denen der eine in hiesiger Stadt. dr andere in Aplerbeck wohnt, bedingen im Kreise ihrer Familie gea.insam dieses Wiegenfest. VHZprnVnl. Aachen, Wohl der Nestor unter den Zeitungsberichterstattern in Rheinland und Westfalen ist neulich Abends in der Person des Herrn Theodor Naus hier im Alter von 75 Jahren unerwartet gestorben. NauS, ein Holländer von Geburt, einer der geschätztesten und berufensten! Musikkenner unserer kunstliebenden Stadt, schrieb bereits vor 40 Jahren für das Echo der Gegenwart" die Berichte über Musik und Gesang. Bei der von der Thurmgalerie deö Domes erfolgenden Zeigung de? Heiligthümer entglitt das EntHauptungstuch des ' hl. Johannes den Händen des die Reliquie zeigenden Geistlichen, und fiel auf das Dach de? ungarischen Kapelle, von wo aus das Tuch von zwei Männern geholt und wieder auf die Galerie gebracht wurde. Der Vorfall erregte ber der zur Verehrung der Heiligthümer versammelten Menge große Aufregung. Barmen. In den Anlagen deö VerschönerungS Vereins tödtete sich der Sohn eines hiesigen Stadtsecretars. Der junge Mann diente beim 16. Infanterie - Regimen! in Köln. Vrovinr Ll7enVassaiZ. Kassel. Der Athlet Riemenschneid ist bei Wabern an einer abschüssigen Stelle der Landstraße vom Zweirad gestürzt und hat einen Genickbruch erlitten. In der hiesigen Militär-Badeanstalt ist der Husar Limmroth auö Rothenburg ertrunken. ' Frankfurt. Derc Kutscher Berlinghof in Sachfenhausen entflog ein Kanarienvogel. Berlinghof und mit ihm eine Schaar Knaben verfolgten den Vogel, der in einen Baum auf der Mörfelder Chaussee geflogen war. Der 12jährige Adolf Pfister kletterte auf den Baum und hatte gerade den Vogel ergriffen, als. er einen Fehltritt that. Er stürzte rücklings hinunter und zwar so unglücklich, daß er daS Genick brach. Der Tod trat sofort ein. F u l d a. Auf dem hiesigen BahnHofe wollte der Postbeamte Heumüller das Geleise noch kurz vor Einlaufen des Berliner Schnellzuges überschrei-, ten, stürzte und vermochte sich nicht mehr rechtzeitig zu erheben, so daß der Zug über ihn hinwegraste. In seiner Todesangst drückte H. sich so fest an die Erde, wie es nur menschenmöglich war, und hatte das Glück, daß er mit einigen Hautabschürfungen davonkam. fv$U -M5M. Hamburg. Der wegen Ermordung der Gastwirthm Paasch verfolgte Seemann Michailow stellte sich selbst der Polizei, wurde aber vom UntersuchungSrichter als unschuldig entlassen. Auf dieEntdeckung deS wirklicheMörderS sind 300 Mark Belohnung auSgeUhL . . . . .

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