Indiana Tribüne, Volume 18, Number 329, Indianapolis, Marion County, 16 August 1895 — Page 2

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Jnvisna Tribüne. Erschemt Täglich uud Somttagv. Die tägliche .Tri''Kne- kostet durch den Träger M Cent per Woche, die SonntagS'.Tribüne'' Gent per Joche. Beide ,usame 15 TentS de 03 CetS per rkonat. Per Post außerhalb bet ?tadt zugeschickt ia Vorausbezahlung Z? per 'ahr. Offirs, 1 Süd Nlabama Straße. Snötanapoli, Znd.. 16 August 1895. Zum Schutze unserer Wälder. Immer mehr bricht sich die Ueberzeugung Bahn, daß es strenger Gesetze bedarf, um die auf Bundesland befind wichen Wälder gegen Verheerungen durch Feuer und Axt zu schützen, und in der nächsten Session des Congreß wird auf 'die Annahme solcher Gesetze energisch hingearbeitet werden. Im Jahre 1891 gelangte ein Gesetz zur Annahme, durch welches der Präsident autoristrt wurde, den Verkauf von Waldland zu inhibiren um dasselbe für Forstzwecke zu reserviren. DieseZ Gesetz gelangte prompt zurAnwendung und einem dem letzten Congreß borg legten Bericht zufolge waren 17 Forstreservationen gebildet' worden, und zwar in Arizona, Grand Canon, mit 1,851.520 Acres; w Kalifornien, San Gabriel, mit 553.620 Acres,' Sierra mit 4.096.000 Acres; San Bernar dino mit 737.280 und Trabuco mit '49.920 Acres; in Colorado. White R der. irii 1,198,080 AcreZ; Pike's Peak. mit 184,320 Acres; Plum Cree?, mit 179.200 AcreS; South Platte, mit 633.520 und'Batt!emen.t ' Mefa mit 853L40 Acres; in New Mexico, Pecos River. mit 311.040 Acres; in Oregon. Bull Run, mit 142.080 AcreS; Cascade Range, mit 4.492.800 und Ashland mit 18.560 Acres; in Wash. tagten, Pacific, mit 976,680 Acres; in Wyoming, Yellowstone, mit 1,239,040 Acres. Irr Alaska wurde die AfognakReservation gebildet, deren Flächenm halt jedoch nicht genau festgestellt ist. De? Zweck dieser Reservationen besteht darin, den Baumwuchs zu erhalten, da bekanntlich Wälder die atmosphärischen Niederschläge reguliren. Allein bei 'der Geringfügigkeit derApropriationen hat es sich als ein Ding der Unmöglichkeit erwiesen, zur Ueberwachung dieser ungeheueren Landcomplexe besondere Beernte zu bestellen, so daß also die Forst, resewatwnen. thatsächlich unbeschützt sind; der Verschleuderung derselben ist freilich ein wirksamer Riegel vorzeschoben. Nun mag die Frage aufgeworfen werden, warum denn nicht das KriegsDepartement derl Departement des Innern Truppen Bewachung dieser Reservationen zur Verfügung stellt, wie es zum Schätze des Z)ellowstone-, Vvsemite-, Grant- und Segnoca-Park geschieht. Diese Frage ist dahin zu beantworten, daß einem Gutachten des Judge Advocate - General zufolge hierzu eine Autorisation feitens des Congreb erforderlich ist. Ohne Zweifel würden Detachements von Bundestruppen, den besten sowie billigsten Schutz für die Forstreservatiomn abgeben, auch würden den betreffenden Truppentheilen während einer solchen Verwendung praktische Unterweisung im Felddienst zu Theil werden können. AuS diesen Gründen wird in der.ächsten Congreßsession ein Gesetz zur Vorläge gelangerr, durch welches tem Krlegsdepartement die zur Abcommandirung von Truppen nöthige Autorisa-' tion verliehen werden soll. Die Annähme eines solchen Gesetzes erscheint um so dringender, als Klagen über die Schafzllchter, welche ihre Heerden auf die Reservationen treiben, der: Pflan zenwuchs zerstören und. sei es aus Absicht oder aus Unachtsamkeit, verheerende Waldbrände verursachen, immer häufiger werden. So weit sind die von den Gesetzgebern einzuschlagenden Wege klar vorgezeichnet. Es bleibt aber noch eine schwierige Frage zu lösen: welche Methode soll Bundes - Regierung hinsichtlich deZ .Fällens' und des Verkaufes von Holz anwenden? Bis jetzt wurde auf besondere Applicalionen das Fällen von Bäumen unter gewissen Bedingungen und unter bestimmtenBeschrän--tegen gestattet, allein mit diesen Ver günstigungen wird sträflicher Mißbrauch getrieben und es , ist durchaus nicht ersichtlich, warum die Bundes-Re-gierung. nicht aus , dem Verkauf des überflüssigen Holzes Nutzen ziehen sollte. . Vor einer Reihe von Jahren wurden die der Bundes - Regierung gehörenden Waldungen auf etnxi 73.000.000 Acres geschätzt, von denen der größte Theil in den Gebirgslandschaften des Westen? belegen ist und die meistens mit Fichten, Tannen. Föhren, Cedern und Rothholz bestanden sind. Seitdem smd btdeutmde Waldcomplere verkauft worden und der verbleibende Rest soll unter allen Umständen erhalten bleiben. Unter den bestehendem Gesetzen sind in den Staaten Californien, Oregon und Washington Versuche in dieser Richtung gemacht worden, indem man Privatpersonen das Recht einräumte, 160 Acres Wald für ihren eigenen Bedarf zu kaufen. Allein auch dies führte zu Mißbräuchen, indem viele Leute solche Parzellen erwarben. um dieselben sofort an 'Holzhändler zu übertragen. Ferner war den Bewohern der Rocky Mountam - Staaten erlaubt, unentgeltlichHolz für häusliche oder Bergbau - Zwecke zu schlagen. auch durften Eisenbahn - Gesellschaften den Vundeswaldungen alles Holz, welches sie zum Bau' ihrer Strecken bedurften, umsonst entnehmen. Die , Folge dieser Vergünstigungen bestand -darin, daß die Holzdiebstähle ungeheuere Dimensionen, annahmen. Ein, CongreßComite 'berichtete vor einiger Zeit, daß nicht in einem einzigen aus 5000 Fältot die Entnahme von Holz dem Geiste des Gesetzes entsprach. Nach einem ziemlich verläßlichen Gutachten, sind in tm abrzeünte von 1381 bis 1891

aus den VunveSwaldungen Stämme im Werthe von, $54,135,481 entwen'det worden,, während der Werth der gestohlenen Baumstümpfe auf $10, 098.627 veranschlagt wurde; in, derselben Periode wurden de? Regierung dagegen nur $1.009,243 für gestohlenes Holz erstattet. Um der rapiden Verwüstung fcer Bundeswaldungen Einhalt zu thun, gelangte im letzten Congreß die von Forstschutz - Gesellschaften empfohlene McRae - Bill zur Lorlage. In derselben war das Fällen sowie 'der Verkauf von Holz m systematischer Weise regulirt, und aller Wahrscheinlichkeit nach wird dem nächsten Congreß ein Gesetzentwurf unterbreite! werden, der sich an die genannte Bill eng anlehnt. Die Mikroben des Alters.

Eine sensationelle Entdeckung" ht dem Reiche der Mikroben hat bereits die Schatten einer längeren Controverse vorausgeworfen irnfo scheintzu bestimmt zu sein, m der Zukunft noch manche' liebe Spalte zu füllen. ES handelt sich bei derselben, um nichts weniger als die Verlärpgerung deS Menschenlebens bis in die nebelhafte Zukunft, ein Problem, welches schon manchem Alchemisten des Mittelalters, der vergeblich an der Zusammensetzung des LebenS - Elixirs" grübelle, den Kopf verdrehte. Damals wußte man aber noch nichts von Parasiten, Balterien undMikroöen, und Das mag wohl auch der Grund fein, daß jene Grübler die Sache von der verkehrten Seite anpackten. Der französische Arzt Dr. Brisson muß eS schlauer angefangen haben, wenn es ihm mit dem Stein der Wei-sen-geglückt ist. wie er d Welt zu versichern die Gewogenheit hat. Mit eine?.-' bewundernswerthen Selbstbewußtsein verkündet er nämlich, die Mikroben deS Alters- entdeckt zu ha. ben, durch deren Vernichtung er die, Ezkstenz semer Mitmenscli?n bis zu ei nem Alter zu verlängern befähigt zu sein glaubt, gegen welches vu-jenige des seligen Methusalem mit dem einer Eintagsfliege zu vergleichen wäre. Die Mikroben, versichert der genannte illustre Jünger AeSculap's. befänden sich bloS in dem Blute alte? und schwächliche? Personen, würden aber, wenn man sie einem jungen, kräftigen Menschen einimpfe, bei diesem sofort die Symptome deS AlterS herbeiführen. Bei der Entdeckung der winzigen Ungeheuer, die, der Entdeckung Dr. Brisson'S zufolge, feit Befhehen der Welt gleichsam als daS Kriegsoolk deS Gevatters Hein" fungirt ' -haben, ist aber der Doctor nicht stehen geblieben, denn er hat die genannten Mikroben nicht nur erforscht und durchschaut, sondern auch überwunden. Seiner ersten Versicherung fügt er nämlich die noch viel wichtigere zweite zu, ein Serum gefunden zu haben, urch welches er die Mikrobe des Alters- vernichten könne. Da eZ nun an Greisen nicht mangeln soll, die ein möglichst hohes Aller zu erreichen wünschen, so hat ja der geniale Forscher hinreichend Gelegenheit, die Wahrheit seiner Entdeckungen" an diesen zu bekunden. Die dankbare Mitwelt wird ihn vor allen getäuschten ErbschaftS Candidaten und der großen Zunft der Leichenbestatter fchützen. und die Lebensversicherungs - Gesellschaften ließen es sich nicht nehmen,, dem Entdecker" schon be! Lebzeiten welch' letzteres in Uebereinstimmung mit der Erfindung ja nur noch ein Begriff wäre ein Denkmal zu setzen. Schließlich hätten auch Alle, die nach einem verfehlten Leben eS wieder von vorn anfangen und besser machen wollen, nun die vollkommenste Gelegenheit, ihren Vorsatz auszuführen. Da wir nun mitten in der Zeit der sauern Gurken , leben und die Seeschlangt schon ein. zu altes, abgedroscheneö Reptil ist, um noch einigermaßen Furore zu machen, so fehlte eS nur noch in Verbindung mit der Dr. Brisson'sche'n Entdeckung-, daß irgend ein geübter und mit der nöthigen! EinbildungSkraft versehener. Seefahrer der bereits erstaunten MNwelt die Kunde von der Entdeckung des'.Schlaraffenlandes brächte, .das leider noch immer in dem Bereiche der Sage liegt. Mit der Aussicht auf ein bis in die Pup-pen-verlängertes Leben am Weinbache, unter dem Schatten des Bratwurstbau mes liegend,. dürfte dann für den Le benspilger ein Millenium gekommen sein, in welches selbst Gardinen-Most keine Bombe werfen würde. Sollte sich aber die Entdeckung jenes Landes nicht realisiren, so konnte Dr. Brisson, da er nun doch einmal an der Arbeit ist, jenem Mikroben nachspüren, welcher in. den Börsen vieler seiner Mitmenschen die so bitter gefühlte, aber. leider nicht zu verhütende weichende Tendenzderübt. Es würde das einigermaßen für daS Schlaraffenland' entschädigen. Man soll zwar von keinem Menschen zu viel verlangen,' wer jedoch die Mi kroben des Alters" entdeckt hat, dem müßte das Vertreiben btx obtn angeführten anderen Sorte eine Klcinigkeit sein. Und bis er das fertig gebracht, glauben wir dem Dr. Brisson auch die ' Entdeckung der Mikroben des Alters- nicht. (R. I. Staais-Ztg.) Veruriheilungen iu Deutschland. Die vom reichsstatistischen ' Amte herausgegebene Criminalstatisrik .legt für die Entwickelung ' der sittlichen Grundsätze und Anschauungen im deutschen Volke kein gunstiges Zeugniß ab. Nicht nur die Zahl der rechtskräftig abgeurtheilten strafbarenHandlungen und Personen ist während der letzten zehn Jahre fortgesetzt beträchtttch gestiegen, sondern es haben namentlich auch die Verurtheilungen' eine ' starke Vermehrung erfahren. - Die Zahl der rechtskräftig, abgeurtheilten'. Personen hat von 403,59 im Jahre 1882 auf 524.593 im Jahre 1892, also um 30 Procent, zugenommen. Nahezu in

Demselben Verhältniß, nämlich um 28 Procent, ist von 1832 bis 1892 die Zahl 'der verurtheilten und also bestraften Personen gestiegen. ES betrug nämlich die Zahl der . . im Jahre Verurtheilten Del'cte 1882 ...... 329.963 389.653 1883 330,128 400.064 1834 345,977 426.490 1885 343,087 441.245 1886 353,000 450.636 1887 356.357 454.700 1888 350.665 453.359 1889 369,644 475,710 1890 381.450 498,390 1891 391.064 498.751 1892 422,327 534,025 Auf 100,000 strafmllndige Personen kamen, in der Reihenfolge, in den Jahren 1882 bis 1892. Verurtheilte: 1043, 1036. 1077, 1060, 1082, 1084, 1056, 1102, 1122, 1124 bzw. 1199. Die absoluten Zahlen steigen mitÄusnähme deS Jahres 1883, welches gegen das Vorjahr einen kleinen Rückgang der zur Verurtheilung gelangten Personen und Handlungen aufweist, fortgefetzt in zunehmenden Reihen und die Relativzahlen der vertheilten Personen lassen vom Jahre 1883 an ein ziemlich rasches Anwachsen erkennen. In dem Jahrzehnt 1882 biS 1892 ist die Zahl der auf je 100,000 strafmündige Cioilperfonen entfallenden Verurtheilten um nicht weniger als 15 Procent gestiegen. Von den im Jahre 1892 verurtheilten Personen hatten zu büßen: 66.392 Verbrechen und Vergehen gegen Staat, öffentliche Ordnung und Religion; 157,923 Verbrechen und Vergehen gegen die Person; 196.437 Verbrechen und Vergehen gegen das Vermögen; 1,570 Verbrechen und Vergehen im Amte.. Verbrechen und Vergehen gegen das Eigenthum Anderer sind demgemäß die am häufigsten vorkommenden Delikte. Ein Zeichen zunehmender Verrohhung ist in dem Umstände zu erblicken, daß die Zahl der wegen KLrperverletzung verurtheilten Personen ungemein rasch zugenommen hat. Sie belief sich im Jahre 1832 auf 56,737 und im Jahre 1892 auf 91.995, ist also im Laufe eines Jahrzehnts um 62 Procent gestiegen. Unter sämmtlichen im Jahre 1892 Verurtheilten befanden sich 347,050 männliche und 75,277 weibliche Personen; hieraus ergibt sich, daß von je 100 Verurtheilten 18 weiblichen Geschlechts waren. Anlangend das Alter der Verurtheilten, so waren 12 bis unter 15 Jahre alt 16.119 Personen; 15 bis unter 13 Jahre alt 30.377 Personen; 13 bis unter 21 Jahre alt 68,133' Personen; 21 Jahre und älter 287.693 Personen. Die Zahl der jugendlichen Verurtheilten (im Alter von 12 bis unter 18 Jahren) hat besonders seit dem Jahre 1885 verhältnißmäßig schnell zugenommen; sie betrug im Jahre 1882: 30.719 (9.3 Procent). 1885: 30,704 (8.9 Procent) und im Jahre 1892: 46.496 (11 Procent). Die meisten Verurtheilungen jugendlicher Personen erfolgten wegen Verbrechen und Vergehen gegen die Person und das Eigenthum; es wurden nämlich verurtheilt: im Jahre 1882 (absolut) 4943 Personen wegen Vergehen sowie Verbrechen

gegen die Person und 24.931 wegen Vergehen sowie Verbrechen gegen daS Eigenthum; der betreffende Procentsatz aller jugendlichen Verurtheilten betrug 16 bzw. 81. Wegen Vergehen sowie Verbrechen gegen die Person wurden verurtheilt im Jahre 1892 (absolut) 9575 Personen und 35.467 wegen Vergehen sowie Verbrechen gegen das Eigenthum; der. betreffende Procentsatz aller jugendlichen Verurtheilten war 20 bzw. 76. Namentlich die starke Zunahme der Verurtheilungen wegen Verbrechen und Vergehen gegen die Person läßt auf eine große Verrohung der Jugend schließen. Bemerkenswerth ist auch die überaus starke Zunahme der Verurtheilten, welche im Alter von 18 bis unter 21 Jahren stehend, zwar nicht mehr zu den jugendlichen, aber auch noch nicht zu den großjährigen Personen gehören. Deren Zahl betrug 1882: 43.352 (14.7 Procent aller Verurtheilten) und im Jahre 1892: 63.138 (16.1 Procent aller Verurtheilten). Von letzteren gelangten allein 20,275 wegen Verbrechen und Vergehen gegen die Person zur Bestrafung. Ang-tthak. Einesehr interessante Mittheilung bringt die Chemiker-Zeitung- über die Herstellung eineS eigenthümlichen Farbstoffes,' den die Chinesen seit langer Zeit durch Vegetirenlassen einer Pilzart auf gekochtem Reis geMinnen und theilweise selbst zum Rothfärben von Speisen und Getränken gebrauchen, theilweise nach Java exportiren. Die Vereitung des Ang-Khak-genannten Farbstoffes wird möglichst gehe'm gehalten und wird z. B. in einzelnen Dörfern der Provinz Kuang-tung betrieben. Es ist jedoch so viel von dem Proceß bekannt geworden, daß man weiß, daß gargekocht Reises Tellern ausgebreitet wird und nachdem er kalt geworden, mit gepulvertem Ang-Khak einer vongen Bereitung bestreut wird. Nachher werden die Teller mit ihrem Inhalte während sechs voller Tage an einem , dunklen kühlen Ort, in einem Keller unter der - Erde, aufgchoben.' Nach dieser Zeit hat der Reis eine rothe Farbe angenommen.' welcke svä. 'ter stärker wird, und ist ganz bedeckt von emem . weinen,- - slocklgen, Kapok (Kapok ist der Name der Samenhaare von Endpndron aufructuosum, des ostindischen Wollbaumes. Sie bilden ! eine . watteähnliche, zum Polstern benutzte Masse von geringer Fe stigkeit der einzelnen Fasern) Lhnlichen Pilzgewebe. Die gut bereiteten Körner sind nach dem Trocknen dunkel granatroth und können leicht zwischen den Fingern zerrieben werden, bei' welcher Bebandluna das innere d-r Körner bell aranatrotb erscheint. Erst I

nach dem völligen Trocknen und nach dem sie einer weiteren Behandlung, wovon weiter die Rede sein wird, unterworsen gewesen sind, sind die Körner zum Export fertig. Die Bereitungsweise bezweckt also nur, die frischen Reiskörner zu impfen mit Sporen. die früher bereitetem Ang-Khak entnommen sind. In welcher Weise die Chinesen die ersten Ang-Khak Pilze erhalten haben, wird wahrscheinlich unbekannt bleiben, aber die Thatsache. daß sie aus der empirischen Fortzüchtung Nutzen ziehen, ohne sich des Bestehens der Sporen bewußt zu sein, ist sehr merkwürdig. Es gelang, den nur bei Luftzutritt farbstoffbildenden. sonst farblos bleibenden P". rein zu züchten, und eS siellte sich dabei heraus, daß die. Chinesen ganz empirisch, aber in sehr zweckmäßiger Weise es fertig bekommen, andere Pilze sowie Bakterien, die das Wachsthum deS gewünschten PilzeS beeinträchtigen, von den Reisculturen fernzuhalten. Sie setzen ihnen nämlich eine kleine Menge Arsen zu, und dieses vernichtet die Schädlinge vollständig. ohne die Entwickelung deS Ang-Khak-Pilzes zu hemmen. Die WerWendung von Rückständen früherer Bereitungen zur Erzeugung neuer Mengen des betreffenden Produktes ist uralt und hat sich in unseren gesammten Gährungsgewerben. derHerstellung des Sauerteiges, der Bierbrauerei. der Weinkellerei, dem Rumund Arakbrennen, der Gewinnung von Saucen für Rauch- und Schnupstabake, der Esstgfabrikation, der japanischen Sojabereitung u. s. w.. ihr Gebiet bis in die neueste Zeit fast un-

geschmälert erhalten. Die Benutzung aber eineS specifischen AnNfepmums zur Reinhaltung von technischen Mikrobenculturen, wie es für die Hefe in der Flußsäure und ihren Salzen gefunden ist, dürfte seitens eines rein emvirisck arbeitenden VolkeS bislang nur selten bekannt geworden sein. Die Cbinesen färben ihren Reistvein mit Ang-Khak roth, und chmeniaze seuchen und Brode werden an ihrer Oberfläche oft mit einer Lösung dieses Farbstoffes angestrichen. Einige, indische Hausmütter : benutzen .ihn, um Weißkohl- in Rothkraut zu verwanMn. aber eine der , vornehmsten AnWendungen. deS Ang-KhakS ist seine N-nduw7 ,ur Bereituna , der soae nannten Macassarschen oder rothen ikK. vtkanten Zusp e, d:e allgemein im Malayischen Archipel '1.1 ifi. V . v . r nrtttrr oeroreilei ir, uuv ju vhuw große . Quantitäten . Ang-Khak ..- ebraucht werden. ES wäre, nicht, ohne Interesse, zu erfahren, ob das eine Zeit lang sehr bekannte Makassaröl, ein rothe's Oel, daS als Geheimmiitel für die Beförderung des Haarwuchses verkauft wurde und gewöhnlich einfach aus roth gefärbtem Olivenöl bestand, seine Farbe ursprünglich ebenfalls dem auf dem ostindischen Archipel gebräuchlichen Farbstoff . derdankte. Der Mäust'VacilluS. Tin einzelnen Districten Nordböb mens herrscht beuer eine wabreMäuseplage. In einzelnen Bezirken, so bei Saaz., Postelberg, Kaaden u. s. w., haben sich die Nager derart vermehrt, daß l t 9 em großer 2.yeu ver izxxiit ourcy it in Vernichtung, bedroht wird. Massenhast dringen diese gefrässigen Thiere in die Getreidefelde? und von da weiter in o:e artossel- und uoenpflanzungen w !JLi. v r.f t n 'j . . t : . m uuy iiuyicu uuciui giauuuc ucnuu stunaen an. Auf den Geldern der 3uckersabrik Zakolan hat man beim Einackern des Klees an 80,(XX) Mäuse getödtet. auf anderen Besikunaen fänat man sie täglich zu Zehntausenden, ohne daß eine merkliche Abnahme dieser Plage erreicht wurde. In einzelnen Ortschaften zahlt man den Kindern, welche beim Mäusefang mittels Fallen verwendet werden, für jede Maus einen Heller und hat man das Tödten der die Mäuse vertilgenden Vögel und anderer Thiere mit Geldstrafen bis zu 5 Gulden belegt. Die landwirthschaftliche Gesellschaft in Prag wandte sich darum an das Ackerbauministerium um Hilfe, und dieses entsandte sofort einen Adjuncten der landwirthschaftliche Versuchsstation. Dr. Carl Kornauth. in die arg bedrohten Gegenden. Die derzeit als wirksamst erkannte Methode . der Bekämpfung der Feldmäuse ist eine sehr interessante. Es ist nämlich Professor. Löffle? in Greifswald gelungen, einen Bacillus zu entdecken, welche nur den Mäusen schädlich, anderen Thierarten und auch den Menschen jedoch völlig unschädlich ist. Dieser Bacillus sieht bei der Reinzucht dem Typhusbacillus des Menschen sehr ähnlich und man spricht daher,' wenn man Mäuse damit infizirt, von einem Mäusetyphus. Professor Löffler machte in Thessalien (Griechenland) die Versuche im Großen. er insizirte Mäuse mit dem besagten Bacilluö und ließ sie laufen oder er tränkte Brodstücken mit einer bacillenhaltigen Bouillon und legte dieseBrodstückchen in die Mäuselocher. . Der Erfolg war ein großartiger. Die todten Muse wurden von anderen Mäusen gefressen und das Sterben war ein so gewaltiges, daß die Ernte, welche damais ebenfalls bedroht war, gerettet wurde, was auch die griechische Regierung dankbarst anerkannte. 5kn Oester. reich hat Dr. Kornautk, im , Voriabre dieselben Versuche söuhl , zur Vertil gung der Feldmäuse, als auch in einzelnen Fällen in geschlossenen Räumen gegen Hausmäuse ebenfalls mit bestem Erfolge angewendet.' Da nun der Bedarf nach dem Löffler'schen Mäufe-. Typhus - Bacilluö ein .sehr großer ist, so wäre es nicht möglich, allen Anforderungen nach diesem Vertilgungsmittel gerecht zu werden, wenn das öster. reichische .Ackerbauministerium nicht icyon früher m der Voraussicht der hohen Bedeutung derBakteriologie für die Landwirthschaft und Viehzucht ein Laboratorium aearündet bätte. ZrlckZ für derartige Zwecke auf das Beste eingerichtet' ist. ' Das Laboratorium befindet sich im Thierarznei-Institut in

Wien; M'tl der Leitung desselben wurde Docent Dr. Richard Kerry betraut. In diesem Laboratorium werden die bisher aus dem Auslande bezogenen Impfstoffe zur Schutzimpfung gegen Rauschbrand undRothlauf derSchweine dargestellt. Das Mittel für den Mäuse-TyphuSbacillus wird in kleinen Fläschchen abgegeben, deren Inhalt für vier Liter Flüssigkeit ausreicht, so daß mit dieser mindestens 1000 Brodstückchen getränkt und als Köder benlltzt werden können. Wiewohl die Weiterzüchtung d;r Bakterien auch noch an Ort und Stelle von bakteriologisch gebildeten Fachmännern geschieht, wurden in dem obenerwähnten Laboratorium deS Ackerbauministeriums bisher innerhalb zweier Tage rund tausend Portionen des Mäuse-Typhusbacillus angefertigt und an die Interessenten verabfolgt. Deutscht Loeal-Nachrlchk.

0frt, Vranvnbrg. Berlin. Ein Gartenlokalinhaber aus dem Wedding hatte jüngst an einem kaltregnerischen Tage aus Aerger über den Strich, den ihm die Witterung' durch ein Sommerfest gemacht hatte, ein großes Plakat straßenwärts ausgehängt mit der Ausschrift: .Die Riesen-Eisbahn ist heute eröffnet!" Jetzt ist ihm für seinen Galgenhumor ein Strafmandat über drei Mark wegen .groben Unfugs" zugegangen. Der 39 Jahre alte Legations-Kanzlist Wesenberg, der vor einiger Zeit aus Marokko hier eingetroffen war. um im Auswärtigen Amte Verwendung zu finden, statt dessen aber nach der deutschen Botschaft in Konstantinopel verfetzt wurde, hat sich aus Verzweiflung hierüber die Kehle durchschnitten und sich dann von seiner im zweiten Stock gelegenen Wohnung auf das Vorgartengitter herabgestürzt, wo er sich aufspießte. Er wurde noch lebend nach dem Krankenhause gebracht. Landsberg a. W. Die Frau d Eigenthümers Schulz aus Balz, welche, wie mitgetheilt, im Juni drei ihrer Kinder erwürgte, erhängte sich im hiesigen Gefängniß. Niederjefar. Unser Ortslehrer Jachau feierte das 25jährige Jubiläum seiner hiesigen Thätigkeit und wurde bei dieser Gelegenhe!! aufs herzlichste von der Gemeinde beglückwünscht und reichlich beschenkt. Vro -.'.ttk vstpreugen. . B arten sie? n. Herr Lehrer Dahsel-Groß Kär:hen. ein anerkannt tüchtiger Prarndenlehrer feierte sein 50iabriaiZ Amtsjubiläum bei großer körperlicher Rüstigkeit und Frische des Geistes. v e t I s b e r q. !; Gut ladt lKreis Heilsberg) sind die Gefängnisse leer, und auch die Schöffengerichte treten sei! einige? Zeit nicht mehr zus?n:men, weil - Vero:h?n zur Abstrasung nicht vorliegen. Stadt und Kreis führen also gegenwärtig ihren Namen mit vollem Recht. Pillkallen. Um ihren Geliebten, einen russischen Arbeiter, heirathen zu können, hat die Tochter eines Bes:tzers im Kreise Pillkallen ihren Vater vergiftet. Durch Aeußerungen des ängstlich gewordenen Liebhabers kam das Verbrechen zur Kenntniß der BeHorden. S ch i p p e n b e i l. Unser Städtchen nimmt an Einwohnerzahl immer mehr ab; Mährens es vor etwa zwölf Jahren ca. 3400 Einwohner hatte, betrug die Bevölkerungsziffer bei der letzten Volkszählung 3040, und jetzt ist sie gar auf etwa 2610 gesunken. VrsVlnz Mestprsuffen. G r a u d e n z. Der wegen Vergiftung seiner Ehefrau vom hiesigen Schwurgericht zum Tode verurtheute Jnstman Huse aus Nitzwalde ist aus dem , hiesigen Gesangnißhofe hmgerich tet worden. Kcnitz. Der sechsjährige Sohn der Käthnerwittwe G..in Jehlenz begab sich, während seine- Mutter nicht daheim war, mit zwei Kmdern des Be sitzers K. und dem Sohne des Dorf schmiedes . K. in einen benachbarten Garten, wo sie sich an dem unreifen otri r.imc it i rrt . ' uvi guuiu iiuien. Uln ungiua erspähte die kleine Gesellschaft dort auch f.. . ' . . einige , kemp:are oes am anoe ves Gartens- wuchernden Bilsenkrautes. und es. gelüstete sie, davon zu kosten. Die Kmder ossneten. die .Fruchtkav sein der giftigen Pflanze, und da sie den ,darin befindlichen Samen für Mohn hielten, genossen sie davon eine große-Menge. Schon nach kurze? Zeit erkrankten sämmtliche vier Kinder unter heftigen Schme?zen und Krämpfen. Leider erlag der Sohn der Wittwe G. nach zehn Stunden- der Vergiftung. Die .andern drei Kinder, liegen fast hoffnungslos darnieder. . VrVin, Vomtnevn. , Stargard. . Der Procurist des bekanntlich durch Selbstmord geendeten Bankiers Abel, Cöhn der gegen das polizeiliche Verbot abreisen wollte, bat sich nach seiner auf dem hirtnen Bahnhof erfolgten . Festnahme erschoffen. ' Breege. Zwei hiesige . Fischerboote waren zum Flunderfang nach der Ostsee .ausgefahren und hatten auch. einen guten ffana zu verzn,nBei der Rückkehr, nach hier wurde in v mirtl i ' i 5 oci yiuc un Allona eines oer Zöoole durch 'eine' Windböe erfaßt' und zum Sinken gebracht, . wobei der Mscber Johann Kipp -L seinen Tod in den Wellen and.. . . Vuto w. ' Die BerusS- nh KZ,. werbezählung hat ergeben, daß in der viaqt 'vom iö. aus den 14. Juni in der Stadt 5278 Versonen. 'nmlk 2551' Personen, männlichen und 2727 mix.. ru .rx.t.t l ' . iuciuuuyH viivyicu7i9, anroqenD waren. t:'J ' . z Vvovlnt VoUn. " . 'M eseri Zu? Feie? deS 25jährigen Bestehens des hiesigen VaterW 1.1s ftt . ' 1 lanoiicyen .rauen-JweigvereiaS fand im 'Schutzenhause.ein Gartenfest statt. das sich zu einem, buntbewegten Stelldichein für die Freunde vom .Rothen Kreuz von. hier und außerhalb gestalleie. . Moailno. Ein bedaue?licke? . Unglllcksfall ereignete sich bier. Als

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oer Perwnenzug sro. U0 den hiesigen Bahnhof verlassen hatte, machte der Lokomotivführer Hennig die Wahrnehmung, daß an der Maschine etwas nicht in Ordnung sein müsse, weshalb derselbe das Coupeefenster öffnete, um die Maschine zu besichtigen. Leider schlug er dabei mit dem Kopfe so heftig an die nahe dem Geleise befindliche Signalstange, daß er in ein Coupee zweiter Klasse gebracht werden mußte, wo man dem Schwerverletzten die erste Hilfe angedeihen ließ. pvovlni Kj,l,sten. L i e g n i tz. Die auf dem Gute Groß-Peterwitz beschäftigte Polin Elisabeth Olcnoks aus Jbizc ' ermordete ihr neugeborenes Kind dadurch, daß sie seinen Kops in kaltes Wasser steckte, bis das Kind erstickt war; alsdann nähte sie die Leiche in einen Sack und versteckte sie hinter einen Kasten. Die Mörderin wurde verhaftet. Rothenburg O. L. In Horka wurde ein obdachloser Schneider Na mens Kasper ermordet. Die Leiche wurde im Gehölz versteckt aufgefunden. Sie war zum Schein ausgeknüpft worden. , Walde n bürg. Ein 70jähriger Hausweber in Krickwiese wurde von seiner 40jährigen leiblichen Tochter, die plötzlich wahnsinnig geworden war, während deS Schlafes ermordet. Die Mörderin zerstückelte alsdann den Leichnam und aß mehrere Tage davon. Vxsvln, &adrftt Magdeburg. Das mit einem Kostenaufwand von über 1 Millionen Mark erbaute Cafe Hohenzollern", eine Sehenswürdigkeit Magdeburgs, ist geschlossen worden. Ueber das Vermögen des Besitzers, sowie des leitenden Direktors wurde vor einigen Tagen der Concurs eröffnet. Auf dem Bodensee sind zwei Touristen, Paul und Rudolf Oschmann aus Magdeburg, auf e:?er Bootf:hrt vomSturme überrascht worden und ertrunken. Der Schwager der beiden Brüder hielt sich zwei Stunden lang am Boote fest und wurge gerettet. Erfurt. Der Bau der Bahn Er-furt-Kühnhaufen-Döllstedt zum Anschluß an die bereits bestehende Linie nach Gräfentonna dürfte, wie der Erf. Allgem. Anz erfährt, in Kürze beginnen. Die Bahn wird Erfurt mit der. ' landwirtschaftlich regsamen Gemeinden am Unterlauf der Gera verbinden und einen kürzeren Wag nach Langensalza-Mühlhausen herstellen. Ost ritz. Ihr 500jährigeS Bestehen feierte die hiesige Schützenbrüderfchaft. , Salzwedel. Ein interessanter Brückenbau wurde hier durch ein Commando der Ulanen unter Anleitung eines PioniercommandoS ausgeführt. Aus Petroleumfässern als Schwimmkörper, einigen Balken und mehreren hundert Lanzen und Fouragier-Leinen wurde in kurzer Zeit die Jeetze an der Ausladestelle vor dem LUchower Thor überbrückt. Nach kurzem Bestehen wurde die provisorische - Brücke rasch wieder auseinander genommen. Vrsnink Ktiln-lsSslN,kn Ältona. Der vom Amt suspen dirte Hauslassirer der Gasanstalt ist in Ehren wieder eingesetzt. Alle Denunciationen gegen ihn haben sich als unwahr erwiesen. - Kiel. Der Arbeiter Sievers auö Gaarden ist auS der .Haft ratlassen worden, da die Untersuchung ihn von dem Verdacht deS Mordes an seiner Ehefrau enüastet hat. Die ' wahrscheinlich? Todesursache ist Herzschlag. Südliches Holstein. In Bargtehede wüthete eine Feuersbrunst die in dem alten Wohnhause deS fners Filter zum Ausbruch kam und dieses Gebäude so'; auch die Filter, sche Käthe und die Käthe deS Hufners Fährenkrog total einäscherte.' Vrovinz vannover. -- Göttingen. Nachdem V . Sachse im Jahre 1883, die Bremenser vor einigeu Jahren ein auö Mitteln der al ten Herren erbautes Corpshaus in Gebrauch und die Westfalen den Bau eines solchen kürzlich in Angriff genommen daben, ist. jetzt , auch von dem CorvS der Hannoveraner ew Bauvlad in der Nähe des GeismarthoreS erwor ben, so daß bald vier von den sechs hiesigen Corps iin Besitze eineS eigenen Hem:s sein werden. . , Stade. Der Postdieb ' A?nim, welche? vv? etwa Jahresfrist in der Postagentu? zu Neukloster Poflwerthzeichen und eine Summe von 12.000 Mark gestohlen hatte, , ist in Leipzig verhaftet worden. Arnim hatte mit dem gestohlenenGeN große Reisen nach England -und Am?tika gemacht. In seinem Besitz fand man noch 3000 Mk vo?. . nM . Die berühmten Sträußelkuchen müssen Sie einmal versuchen. Roggenorot und Pumpernickel, da find ganz gesuchte Artikel bei V. Thau, Marktvand 123 und '124 oder Sobrook Str. Ro. 81.

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