Indiana Tribüne, Volume 18, Number 328, Indianapolis, Marion County, 15 August 1895 — Page 3

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nldmoder. Roman von F iedrich Jacvbsm. (Fortsetzung.) iiikinira Kind?Bisher standen nur unsere Väter dazwischen, nun wird auch der Staat hinzukommen." - 3ch verstehe Dich nicht." Das ist doch cinfach, Liebster. Mem Vater kann sich nicht mehr halten, er ist außer stände, die Hypothekenzwsen fcu erschwingen. Glaubst Du denn, daß ich mem Eigenthum mit leichtem Herzen hingebe? Welches Mädchen kill denn gerne mit ' leeren Händen, wie eine Bettlerin, in das Haus des Mannes kommen? Ich hätte so gerne mein kleines Vermögen von der Gro mutter für Dich eufgespart, Otto, und ?nun geht es so hin ohne Nutzen. Ganz vhne Nutzen, lieber Schatz. 'Denn x?enn Dein Vater erst anfängt, die Hypotheken zu kundigen, dann müssen toir doch von HauS und Hof, und was dann?" Ich habe genug für uns beide", sagte Vöhm finster. Davon bin ich überzeugt, Otto. Aber der Staat wird Dir keinen Con. sens . ertheilen zur Heirath mit der Cochtec eines Vankerottmachers." Der.Wmd pfiff durch den Garten imd warf einzelne Regentropfen in das iGesicht des Mädchens. ' Sie schauerte zusammen und strich sich die Haare aus der Stirn. Ich habe so viele Räume in meinem Forsthause, und es ist so unendlich ein. sam darin", sagte der Mann. Wie gerne käme ich zu Dir. Du Aermster. - Aber glaubst Du, Schatz, daß es bei uns lustiger hergeht? Wenn Pfarrer Weylands Hanna nicht bisweilen käme es geschieht ja selten genug dann möchte ich oft verzwei seln. Oder doch lustig ist der Vater ja auch mitunter, weißt Du. wenn er von seinen Fahrten nach Hause ommt, aber diese Lustigkeit ist schreckicher als alles andere." Böhm nickte. Es stehen überall Wolken, aber die Hauptsache bleibt doch der unselige Haß. Sage. Schatz, 7 k.: m c u;x. iji jnij, iouict irnif penn cigcnuiaj wirklich gram? Wir können doch nichts dazu, daß unsere Eltern vor Jahren 'mal einen Proceß geführt ha den. Agnes Lutz warf einen scheuen Blick lsi?nfr Ttrfi .itrV Kimhff Z (SUlmm "v vujttm it witiiuiiv . Ich habe o t die Empfinduna, Otto als ob jener Proceß nicht die alleiniae Ursache des Unfriedens ist. Du lieber Gott, er liegt so unendlich weit zurück. und die Erinnerung daran muß doch endlich verblassen. Wenn der Urqroßvater seiu Testament nun einmal zu Ungunsten meines Vaters errichtete, so haben die Gerichte Deinem Vater ja auch Recht gegeben, und damit konnte die Sache als begraben gelten. Waturn verfolgt Dein Vater denn noch fortwahrend unfere Familie mit feinem Haß? Etwa, weil er Recht bekom men hat? Nein, Schatz, der Grund muß tiefer liegen. Ich habe oft Nachte lang darüber nachgegrübelt, aber ich sinde nirgends eine Erklärung. Kannst Du sie mir geben, Otto?" Die beiden Manner meiden sich". entgegnete der Oberförster beschwich tigend, das ist -am Ende zu begreifen. Aber Du redest von nner Versolguna, AgneS. Worin besteht die selbe?" In dem Bestreben, uns zu vermchten." sagte das Mädchen bitter. Oder ist es Dir nicht bekannt, Otto, daß Dein Vater die sämmtlichen HypotheZen. welche auf der Bezirksmuhle lasten und es sind ihrer leider nicht wenige. allmlig an sich gebracht hat ? Das schwebt wie ern Damoklesschwert über uns, und wenn die Kündigung erfolgt, dann reißt der Faden, an dem dieses Schwert hängt." Böhm blickte erschrocken auf. Mem Gott, Agnes, das habe ich noch gar nicht erfahren! Aber dann weiß ich auch. waZ meine Pflicht ist. Glaub' mir, Schatz, es muß noch alles gut werden, vielleicht m gerade dieser Umstand ein Weg zur Rettung. Nein, frage jetzt nicht, sondern laß mich nur machen, und vor allen Dingen baue aus meine treue Liebe. Der alte Gott da oben hat noch keinen ehrlichen Menschen verlassen." Er zog das Mädchen an sich und küßte es auf den Mund. Agnes erwiderte mit einem flüchtigen Lächeln die Liebkosung und wandte sich dann zum Gehen. Ich muß nun fort, eS wird dunkel. Vater wird wohl noch drinnen beim Glase sitzen; aber wenn ich ihn darum bat. hat er noch immer den Aufbruch macht. Ist es nicht traurig. Otto. daß ein Kind seinen eigenen Vater so behüten, muß? Nun leb' wohl. Du Lieber., es ist mir doch leichter um's Herz geworden, seitdem-ich mit Dir gesprochen yade. In' der Herrensiube des RathSkellers folg es lebhaft zu. Kroneck hatte an fangS die Absicht gehegt, nach -kurzer Rast aufzubrechen, aber der bedenkliche Zustand seines KutsckerS binderte' ihn daran. Es batten sich nach und nach ?nirt ftfinnmiistMn fcorc QllirnbaÄ ylnzugesunoen, UNS laicßiiu 1" uuuf . r - .r.TT.v c rj Cf:Jl Lutz m den Kreis gedrungen. Man uracbte idm ,war Vla. aver es ae scbak doi nur zLaernd. und der Mann schien auch bereits des Guten zu diel aenossen zu haben, wennalelch er keines Wegs betrunken genannt werden tonnte. Zieht nur .schiefe Mäuler." sagte et polternd zu den umsitzenden Bekannten, könnt mir alle den Buckel hinaus. rutschen. Lustig sein . ist doch . die Hauptsache, und der Bezirksmüller LuK ist ein luliiaes 'Saus. Wenn der wo fehlt, dann drehen die Leute den Kopf um und fragen, wo ist der alte Lutz, der fidele Kerl? Ihr-Wohlsein. Herr Amtsrichter, wir freuen uns alle, bah ein iunaer Serr zu uns auf den KUft ekommen ist und lein alter Griesgram! Sie werden deN'Bezir!s Mülle? Lutz' auch, nocb kennen lernen.

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un!) wenn Me kyn kennen,, dann werden Sie sagen, daß der alte Lutz ein grober Kerl ist. und ein ehrliche? Kerl!" - - Halt's Maul, alter Starmatz." sagte einer der Anwesenden, siehst Du denn nicht, daß der Herr Amtsrichter nichts mit Dir zu schaffen haben will?" Ho, ho, ho!" lachte Lutz, grob und ehrlich, so mag ich eS leiden! Aber Ihr taxirt alle den Herrn Amtsrich ter zu gering, dem wird der Bezirks müller Lutz jedenfalls .lieber sein, als ein gewisser kahlköpfiger Schurke, den Gott verdammen möge!" Es trat plötzlich eine peinliche Stille ein, und Kroneck blickte sich etwas ve legen um. Wenige Minuten zuvor hatte am Nebentische ein einzelner Mann Platz genommen. Er machte den Eindruck eines alten Landgeistlichen und schien eine längere Fußwanderung hinter sich zu haben. Seine braune Ledertasche hatte er neben sich hinaelcqt, den wei-

chen Filzhut über den derben Knotenstock gehangt und die Weste aufgenopft. Jetzt blickte er aus und sagte ruhig:' Herr Lutz, ich glaube, daß Sie von Ihrer Tochter gesucht werden. Soll ich das junge Mädchen hereinrufen, oder ziehen Sie es vor, hinauszugehen?" Der Anaeredete fuhr mit dem Kops herum und stotterte: Guten Tag, Herr Pastor, entschuldigen Sie, daß ich Sie mcht gleich gesehen habe! Natürlich werde ich hinausgehen. Was soll das Kind hier unter den vielen Männern?" Das meine ich auch, Herr Bezirksmüller," entgegnete jener kopfnickend. Kroneck war aufgestanden und hatte sich dem Geistlichen genähert. Dieser schob einen Stuhl heran und aqte leise: Ich mußte Ihnen schon ein bischen zu Hilse kommen, Herr Amtsrichter. Die Leute sind bisweien etwas täppisch, und der da macht aus der Biederkeit ein Gewerbe. Mein Name ist Wehland. Ich bin der Pfarrer von Oberdorf, das ja auch zu Ihrem Bezirk gehört." .Der Amtsrichter reichte dem alten Herrn die Hand. Ich habe Ihren Namen schon nennen hören, Herr Pastor, und wenn ich mich nicht tausche, vor einigen Tagen Ihr Fräulein Tochter gesehen." Das kann wohl sein. Hannah war neulich in Breitenau bei Dekans. Mit der AgneS Lutz, wissen Sie, die beiden Mädels halten gute Freundschaft, und die Bezlrksmuhle geHort noch zu meiner Gemeinde. Sie hatten Gerichtstag?" Den ersten m meinem Amte. Wollten Sie vielleicht auch etwas vorbringen, Herr Pastor?" Der Alte schüttelte lächelnd den Kopf. Nein, Herr Amtsrichter, das überlasse ich meinen lieben Pfarrkindern, die sorgen schon für Arbeit. Ich komme von einer Mlssionsversammlung in Grünthal. Es ist zwar preußisch, aber wir Herzoglichen werden gelegentlich mitgenommen." Zu Fuß?" sagte Kroneck mit etnem erstaunten Blick aus die bestaubten Stiefel des Geistlichen das müssen ja mindestens fünf Wegestunden sein!" So herum. Aber was will man denn machen? Ein Geschirr ist in Oberdorf schwer aujutrelben und kostet auch zu viel Geld. Fortbleiben mag man auch nicht. Wer so weit abseits wohnt wie ich, der nimmt aerne dte Gelegenheit wahr, um mW Ämtsbrüdern zusammenzukommen." lind Sie wollen noch heute Abend hinauf?" Gewiß, darum bin ich hier vorge kehrt, die alten Stelzen werden sonst rebellisch. ES ist nicht wegen meiner Hannah." fügte er lachend hinzu. das Madel hat Courage genug, um eine Nackt allein zu bleiben ich bin nämlich Wittwer, müssen Sie wissen abe? wenn meine Oberdörfer ihren Hirten mcht haben, dann machen sie ganz gewiß Dummheiten. Ein ganz gute? Volksschlag, Her? Amtsrichter, aber dickköpfig. Na, Sie werden heute schon Erfahrungen gemacht haben. Kommen Sie nächstens wieder herauf zu uns?" Amtlich wukte ich keine Beranlassung." entgegnete Kroneck. Aber" r i. . f . sugic er Dcncgcn 9111311 wenn ich auch so mal vorsprechen darf " Weyland hing seine Tasche um und lachte. Ganz gewiß, Herr Amtsrichter, wenn es Ihnen nicht u schwer wird, sich von dem großstädtischen Leben Breitenaus loszureißen! Einer AnMeldung bedarf eS nicht, Visitenkarten und Glacehandschuhe sind ebenfalls r,-.rvönt. am liebsten sehen wir' eine Jaadiovpe und Stulpenstiefel. WaZ Ich hier in meinem Ranzen habe Lrot und Wurst gibt es bei uns auch, und eine Flasche Stachelbeerwem, von meiner Kleinen selbst gekeltert. Da haben Sie die Genüsse, und waö ...selbstverständlich ist. ein freundliches Gesicht. Sie lachen -doch gerne, - Herr Amtsrichter? Meine öannab tbut eö auch. Na. und nun Gott besohlen, ich mu mich auf die Beine machen, es wird' dunkel und sturmisch, der Herbst . meldet sich. : Der Bezirksmüller Lutz , hatte in Begleitung seiner Tochter daS Schenkimmer doch wieder . betreten. DaS Mädchen faß .zusammengedrückt in einer Ecke und schüttelte abwehrend den Kopf, als der Alte mit einem ge füllten Bierfeidel. herantrat, um sie zum Tnnken aufzufordern. Äier' Dich nur nicht.' mein Kind, sagte ' er aufmunternd, man muß lustta .sein, wenn die Gelegenheit sich dazu bietet. In. unserer alten Bezirksmühle pseisen die Mäuse Trübsal!" ' Sie sah mit einem bittenden Blick zu Weyland hinüber, der schon die Thürklinke in der Hand hatte, und berie e balblaut: Der verr P ar rer will aufbrechen, Vater. Du wirst lbn dock mitneomen? Es schien ein ' geheimes Bündniß Zwischen dem alten Geistlichen und dem jungen Madchen' zu bestehen, denn Wedland bemerkte: .Sie

ten. mir schon nnm Gefallen- damit. Herr Lutz, der Weg hat mich doch müde gemacht. Aber natürlich, wenn Sie es vorziehen, hier zu bleiben "

Jakob Lutz stand breitbeinig da und I blickte tiefsinnig in sein Glas. Es ist eben frisch angesteckt, Herr Psarrer," sagte er endlich kopfschüttelnd, aber dem Bezirksmüller Lutz' soll keiner nachsagen, daß er dem Susf ergeben sei. Setzen Sie. sich hin, und reden Sie geistlich mit meinem Mädel, ich , werde derweilen die Liese anspannen." Einige Minuten später ging auch Kroneck hinaus, um nach seinem Kutscher zu sehen. Lutz stand neben seinem Wägelchen und schirrte das Pserd ein. Du bist unwirsch, Liese, daß es schon weitergeht." sagte er zu dem Thier. Mir ist es auch nicht recht, aber unser Pfarrer sagt, daß wir nicht fressen und saufen sollen. Fett bist Du just nicht davon g:worden, armes Thier, und die Waldwiese ist nun auch futsch. Servus, Herr Amtsrichter. Sie suchen wohl Ihren Kutscher? Der ist eben aus dem Stroh gekrochen, passen Sie gut auf. daß er Sie nicht umschmeißt. Und mit der Ausfertigung des Contraktes brauchen Sie sich nicht zu beeilen, der Forstsiskus zahlt das Geld erst, wenn er daS Papier in Händen hat, und es sollte mir ein höllisch:? Jux sein, wenn gewisse Leute darauf lauern müßten. Gelt, Liese, daZ wäre für uns eine Herzensstärkunz' An dem äußersten Ende von Altenbach lag ein düsteres Haus. Es war solide gebaut und zählte wohl nicht zu den ältesten Gebäuden des Ortes, aber vom Dachfirst bis zu den GrundmAitn 4tA M ,? tvYY hii 2 r.it TTT iUUUti.il UUL UWiUU viv wp des Verfalles und der Verwahrlosung. Die gleich Fischschuppen an einander befestigten Schieferplatten der Seitenwände, welche Regen und Kälte abzuhalten bestimmt waren, hmgen zum Theil lose an den verrosteten Nägeln und boten dem beständigen Winde willkommene Gelegenheit, klappernd daran entlang zu streichen; die ehemals grun angemalten Fensterläden zeigten eine fahle Färbung und das Gelüste, aus den morschen Angeln zu gleiten; in dem kleinen Vorgarten aber wucherten zwischen verwildertem Gemüse und unter alten Pflaumenbaumen Brennnesseln, Schierling und Wegerich. Das Gebäude lag nicht hart an der Landstraße, sondern etwas abseits, und der zu demselben führende Fußpfad war grun überwachsen; bis zu dem nächsten Wohnhause dehnte sich eme wüste, mit Schutt bedeckte Baustatte auS, und durch diese häßliche Lücke sah man über nackte Stoppelselber bis an den dunkel aufragenden Kiefernwald. In diesem verein samten, amchsam ausgeschiedenen Hause wohnte Traugott Böhm, der Vater des Oberförsters. Er hätte für sich und seine Haushälterin kaum den dritten Theil des Raumes gebraucht, den das weitläufige Gebäude umschloß, und wer nur die beschrankten Wohnungsverhältnisse von Altenbach, Nicht aber den Charakter des alten Böhm kannte, der sprach wohl seine Verwunderung darüber aus, daß der einsame Mann nicht eins der beiden Stockwerke vermiethete die Einge sessenen aber lachten dazu. Da geht kemer hinein sagten sie geheimnißvoll und wenn Traugott die Wohnung für umsonst ausschellen ließe. Er läßt auch Niemand in seinen Kram sehen, und er hat es auch nicht nöthig." Das letztere mußte jedenfalls richtig sein, denn Böhm galt ifiir schwer reich. In dem Grundbuch von Altenbach waren wohl nur wenige Blätter, aus denen fein Name in der Colonne der Gläubiger nicht verzeichnet stand, und außerdem ging das Gerücht, daß er mit seinen Handschriften" ganz gut einen Ösen warm machen konnte Mit sammt der Holle," sagten einige Spottvögel,. aber sie wollten darunter natürlich nur den Raum hinter dem Ofen verstanden haben. (Fortsetzung folgt.) . Tas mißbrauchte Tocument. Wie bekannt, werden alle amtlichen Mittheilungen der Bureaux der Bunderegrung durch dre Post portofrei befördert und alle Briefumschläge. welche derartige Sendungen enthalten, weisen in der. oberen rechten Ecke die Worte auf: Amtlich. Strafe für private Benutzung $300." Trotz dieser Strafandrohung wird ein kürzlich vor gekommener Mißbrauch amtlich:? Do cumente" nicht nur ungeahndet bleiben. sondern möglicherweise noch zur endlichen Vereinigung eines Liebespaares führen. Ueber diesen gewiß ungewöhnlichenFall weiß ein Washingtoner Correspondent das Folgende mitzutheilen: Das Ackerbau - Departement versendet alljährlich vle Tausende von Druckschriften, und um sicher, zu sein, daß dieselben in die rechten Hände gelangen, wird gleichzeitig an den Adressäten eine Quittungskarte, eingeschlossey in einem solchen. amtlichen BriefUmschlag, gesandt; die Karte, die ebenfalls mit der 5300 Strafklausel versehen ist. ist nur einfach zu unterzeichnen und dem Departement zurückzu schicken. Neulich hat nun eine solche Karte Veranlassung zu emer amusan ten kleinen Episode gegeben. Eine Broschüre war an einen deutschenAcker baubeslissenen, Namens'S.,' in einem mehr als 1000 Meilen westlich von New Fork belegenen' Staate wohnhast. gesandt worden, und begleitet war die selbe, wie üblich, von der Karte im amtlichen Briefumschlag, die beide die schrecklicheWarnung aufwiesen: Strafe für private Benutzung 5300." Eine Woche nach Absenkung gelangtenBnes Umschlag und Karte an den Ackerbau Secretär zurück, eingeschlossen in. einem Brief, welcher Herrn Morton beinahe Thränen entlockt hat: Werther Herr! Ich weiß kaum, wie ich diesen Brief anfangen soll, aber Sie

werden srcundNch,' hösft Ich, metne Fr?thümer entschuldigen, denn, wenn ich auch jetzt ein Bürger derA.'Sbin. so bin ich doch in' Deutschland geboren und erzogen. Ich will Ihnen die ganze Geschichte wahrheitsgemäß erzählen.

wie es gekommen ist, daß wir Ihren Brief gemißbraucht haben. Ich zeigte denselben meinem Schatz! Nachdem sie Ihren Namen durchbuchstabirt ' hatte, fragte sie mich, ob ich einePartie Casino mit ihr spielen wolle. Das thaten wir. Ich markirte meine Points auf dem urnxiope, und sie aus der kleinen Karte. Als wir mit Spielen fertig waren, lasen wir die gedruckten Zeilen auf den Karten nd; waren entsetzt, d. h. Annie war S darüber, daß wir uns einer Strafe von 5600 ausgesetzt hatten. Ich versuchte vergeblich, das u&e Madchen zu beruhigen. Ich möchte sie wegen dieser Sache nicht verren, so schreibe ich Ihnen diesen bltenden Brief, die ganze Sache doch womöglich todtzuschweigen. Sie hat eien grimmigen alten Herrn zum Vater. , ich war. einmal arretirt, und das war beinahe ziemlich ganz unschuldig. ehen Sie! wegen einem Rausch und ch zahlte' meine Geldstrafe, aber der vergibt das noch nicht; was die Mutter anbetrifft, die ist hauptsächlich ganz und gar gegen die Heirath. Ich wollte mit ihr fortlaufen auf eine Jeit lang, denn das Mädchen ist schon alt genug. aber sie wollte nicht, schon zweimal. was sie mir noch theurer macht. Nun, wollen Sie mir eine andere Karte chicken? Oder wollen Sie nicht, selbst diese ausfüllen und dann die Sache gut sein lassen, bitte, wir wurden stets dankbar und gehorsamst verbleiben " Die süße Annie versteht das CasinoSpielen entschieden besser, als Henry, d?nn sie hat auf der Karte 31 Points verzeichnet, während er auf dem Endelope nur b:s 16 Points gekommen ist. Da dieser Mißbrauch amtlicher Documente m den Worten Henry s beinahe ziemlich ganz unschuldig" war, hat Secretär Morton dieSache Hauptsachlich ganz und gar gut sein tissen, und die süße Annie braucht weiter keine Angst zu haben, daß sie oder ihr Schatz 5600 Strafe zu bezahlen haben. Secretär Morwn hofft, daß der grimmige Vakr und die ganz und gar abgeneigt: Mutter doch noch baldigst erweicht weroen, damit der Hochzeit weiter kem Hinderniß im Wege steht." Ter Untergang deS Uvidblörnen". Der englische Dampfer Thetis" ist vor einigen Tagen aus Grönland mit der Mannschaft ' des Schiffes Uvidbzoinen", das im Gronlandselse zerschmettert worden, in Kopenhagen angekommen. Besatzung und Passagiere hatten schreckliche .Lelderl ausgestanden und wurden nur wie öuich ein Wunder vom Tode gerettet. Am 12. April, als das Schiff in einer sonst ungefährlichen Bucht vor Anker lag. erhob sich plötzlich ein furchtbarer Sturm, der die Eismassen in Bewegung setzte und das Lyisf gegen die Felsen schleuderte, wo es in Trümmer ging. Ein Boot, das man ausgesetzt und mit Proviant sur einen Monat versehen hatte, scheiterte. und nur mit den grogten Anstrengung gen gelang es den Schiffbrüchigen, einige. Felsen zu erreichen. Hier stand man ohne Nahrungsmittel, ohne Schu gegen die grimmige Kälte, von aüei menschlichen Hilse entfernt! Aus b:esei öden Küste hielt die aus 18 Personer. bestehende Schis sgesellscha t- sich drei Wochen auf. Der Schiffszwieback, dn man mitgenommen hatte, wurde vom Capitän vertheilt. Jeder erhielt zkö pro Tag, und am Strande sand man eine Höhle, wo man die Nächte derbrachte. Den Durst, der die Leute schrecklich plagte, mußte man mit Eis Wasser löschen. Es dauerte 20 Tage, ehe man eine Verbindung mit Jdigtu! erhielt. Während dieser schrecklichen Zeit zeichnete sich eine deutsche Dame. Fräulein Fogdal aus Schleswig, durch ihren Muth und ihre Aufopferung aus. Sie beabsichtigte mit dem Uvidbzornen" nach, Juhanehaale, der grönländischen Colonie, zu reisen, um dort einen deutschen Missionär zu herra then. Sie tröstete und pflegte ihre Leldensgenossen und erregte durch ihre Aufopferung dieBewunderung der gan zen Mannschaft. Obgleich man von Hunger und Durst gänzlich ermattet war, kletterte man jeden Tag auf die hohen Felsen, um nach einem Schiffe, das Hilfe bringen könnte, zu spähen, ?doch vergebens. Zuletzt beschloß der Capitan, m kleinen offenen Booten nach Jdigtut zu segeln, was natürlich wegen der großen Eisblöcke mit großer Lebensgefahr verbunden war; man hatt jedoch keinen anderen AuSweg. Nach zwölf Stunden traf rnan glücklicherweise den Dampfer Fo? . I.". der ous'Jvigtut ausgeschickt war, um die Schiffbrüchigen zu holen, und sie dorthin führte, worauf Thetis" sie nach Kopenhagen brachte. Nur Fräulein Fogdal blieb in Jvigtut zurück, um später nach Julianehaale zu reifen. Won der Besatzung erlag einer' unterwegs seinen Leiden, und seine. Leiche wurde in die See gesenkt. . Freudige Entdeckung. TL.: .5ören Sie. wenn- der Schneidermeiste? Müller ein Vetter von Ihnen n c r 1 . ..if !4l ..X m!l oann ino ro ngtimiu uuu einander verwandt.". B.: Allerdings." A.: Ja, dann zahl' nur aber auch gleich eine Maß Bier!" Voraussicht. Studiosus: Mi? wollen unser Stammlokal hierfir hTiWn! baben Sie einen aenüaend Trnhtn ?tsck?" Wirtb: .Seben Sie sich diesen hier 'mal an... unter T7 1 " ... r. r mr dem können, vequem sunzzeyn cann liegen! 5st t o r a n i k. ?kcb soll mei ner Frau einige neue Musikalien besorgen, waS. können Sie mir empfehs,?" Nielleicht einiae neue Ca pricen?" Um Gotteswillen, nur die nicht! Capricen .yat mem? Frau ohnedies .schon viel zu viett"

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