Indiana Tribüne, Volume 18, Number 328, Indianapolis, Marion County, 15 August 1895 — Page 2

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JnVwNQ Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonutagv. Die tägliche Tribüne- kostet durch den TrSger 13 Cent? per Woche, die SonntazS.Trtbüne"ö (Sexta per Woche. Seide same 15 CentS oder Tent? per rkonat. Per Post außerhalb der tdt zugeschickt i srauSbejählung V per rJar. Ofni 13 Süd Alabama Stratze. Jzöianapoliö, 3nd.. 15 August 1895. Büffel zweier Nationen. Während unsere wilden Büffel &! der immer seltener werden, entdeckt man doch noch, ab und zu solche ganz uner wzrteterweise. Daß es eine nicht unbedeutende Vüffelheerde gibt, welche es sich sogar leistet, ein inkernation a l e Z Dasein zu führen, nämlich abwechselnd die Ver. Staaten und Mexiko mit ihrerGegenwart zu beglücken, dürfU Vielen noch nicht bekannt sein, obwohl manche Viehzüchter und Hirten in den Grenzdwricten längst Bescheid davon wissen. Es wird darüber neuerdingZ aus San Antonio, Tex., erZählt: Zur Zeit werden ernstliche Vorbereitungen getroffen, die Heerde wilder Büffel, welche abermals von den Bergen des mexikanischen Staates Chihuahua nach Texas gelangt sind, aufzutreiben und sich ihrer dsuernd zu versichern. Eine bedeutende Anzahl Hirrenburschen, Späher oder Pfadfinder u. s. w. ist mit dieser interessanten Angelegenheit beschäftigt, und Dr. I. B. Taylor, der reiche Viehzüchter vom iexanischn County Tom Green, hofft bestimmt, die ganze vierbeinige Gesellschaft binnen spätestens zwei Monaten auf immer für seine Viehweide zu ge winnen. Ein Vertreter der Smithson'schen Instituts begleitet die Expedition. Die Vüffelheerde wurde zum ersten Male vor etwa fünf Jahren von dem tezanischen Viehzüchter George Fulton entdeckt. Dieser, ein großer Jäger vor dem Herrn, befand sich damals einige Wochen lang mit mehriren Freunden aus der Rothwild und Bärenjagd in den Gebirgen des Countys Vuchel. Eines Morgens, als er ganz allein vom Lager aufgebrochen war und schließlich in die Nähe eines kleinen Thales gelangte, war er wie vomDonner gerührt, als er dort 20 leibhaftige wilde Büffel, 18 erwachsene und 2 Kälber, nur wenige Hundert Fuß von sich entfernt grasen sah. Er hatte in der guten alten Zeit" manchen Büffel aus den texanischen Prairien geschossen; aber er besaß Pietät genug siir die wenigen noch vorhandenen Vertreter dieses prächtigenThiergeschlechtes, daß er in diesem Fall keinen Schuß abfeuerte, sondern schleunig in das Lager, daZ einige fünf Stunden entfern! war, zurückkehrte und die Entdeckung verkündete. Seine Gefährten schenkten ihm wenig Glauben. Fulton, in seinem Jägerstolz gekränkt und sich wohl bewußt, daß er keine bloße Hailucination" gehabt ' hatte, wollte ihnen den Beweis liefern und führte sie über die Berge, aber trotz zweitägiger Suche war keine Spur mehr von den Büffeln zu finden. Die Geschichtr verbreitete sich indeß über den ganzen Staat; aber nicht nur gab es ein allgemeines ungläubiges Schütteln des Kopfes, sondern den Büffel-Jux-wurde sogar in einer Wahl- oder vielmehr Vorwahl-Eompagne gegen Fulton ausgebeutet und dürfte dazu beigetragen haben, daß er die Gouver-neurZ-Candidatur nicht erhalten konnte! Er trug sein Pech mit stolzer Fassung, und die späteren Ereignisse haben ihn gerechtfertigt. Vor etwas über einem Jahre wurde die Heerde. die inzwischen auf 30 Stück angewachsen war. von einem mezicanischen Schäfer wiederentdeckt, und diesmal ist durch Späher dafür gesorgt worden, daß man sie nicht wieder aus dem Auge verlor. Sie wechselte noch verschiedene Male ihren Ausenthalt, und da sie nunmehr wieder in Texas aufgetaucht ist, so hat der genannte Dr. Taylor es nicht nöthig, zu ihrer Einfangllng die Zustimmung der mexicanischen Regierung einzuholen. Die Jungfraubahn. Das Proiect der Erbauunq einer Eisenbahn von der Kleinen Scheidegg über Eiqer und Mönch auf den Jungfraugipfel ist endlick einen kleinen Schritt vorwärts gerückt. Der Bundesbeschluß vom 21. December 1894. betreffend die Concession der Jungsraubahn, enthielt nachstehenden Vorbebalt: JStz Bundesrath wird die Genehmigung der Detailpläne für diejenigen Strecken, welche höher als die Station Eiqer (etwa 11.000 Fuß über dem Meere) liegen, erst dann ertheilen, wenn nachgewiesen sein wird, daß der Bau und Betrieb der Bahn in Bezug auf Leben und Gesundheit der Menschen keine ausnahmsweisen .Gefahren ns sich ziehen werde Sanitäre Furachten über den Bau und Betrieb mz Jungfraubahn hatte der Concessionsbewerber, Guyer-Zeller (Zürich), dem Bundesrath bereits letztes Jahr zugestellt, verfaßt von Ingenieur Sl mon. Luftschiffer. Spelterini. Profes sor Reauard. Professor Kronecker. Eine weitere Arbeit von Dr. Maurer, Adiunct an der meteorologischen Cen tralstation in Zürich, kam in lehter Zeit hinzu. Der Concessionar stellte . . . . m beim Bundesrath das Gejucy. er mocy te den erwähnten Vorbehalt als durch Gutachten geleistet ansehen. Da rauf sprach daö Eisenbahn-Departe ment den Wunsch aus, es möchten zu den Gutachten Normalien für den Bau und Betrieb' der Jungfraubahn, ferner Querprofile mit. Darstellung der Lage der Bahn zu der Bodenoberfläche, so wie ein Gutachten über die in Betracht kommenden geologischen Verhältnisse und eingehende Mittheilungen über den geplanten Bauvorgang vorgelegt werden. Dieser Einladung wurde isn Seite des Herrn. Guver-5eller

Folge gegeven; der Bundeöratb erklärte 'jenen Vorbehalt als geleistet, nicht ohne dem Concessionsbewerber eine Reihe von Pflichten aufzuerleaen. So hat derselbe dem Eisenbahndepartement anläßlich der Vorlage der BauPläne dk Resultate der von ihm gemachten Erhebungen sowie anderweitige Nachweise zu erbringen, welche das Departement noch verlangen sollte. Der Bundesrath behält sich das Recht vor, auch nach erfolgter Plangenehmigung alle Maßnahmen vorzuschreiben, die geeignet sind, Leben und Gesundheit der Reisenden, sowie der beimBau und Betrieb der Bahn beschäftigten Versonen zu garantiren. Der Bundesratb nimmt an, der Concessionar werde die von ihm eingesetzte wissenschastliche Commission durch ein weiteres Mitglied ergänzen, welches die sanitären Fragen zu prüfen und namentlich während des Baues demBauarzt als Berather beizustehen und dann seiner Zeit an Hand der beim Bau gemachten Erfahrungen Vorschläge für die speciellen gesundheitlichen Schutzvorkehrungen zu Gunsten der Reisenden und des Betriebspeisonals zu machen hätte. Guyer-Zeller muß jetzt noch einen Finanzausweis vorle gen. . LoaHSkyum und Größe serer Tee-Eadetten.

Der Marine - Arzt Dr. Henry G. Beyer hat über die körperliche EntWicklung unserer See - Cadetten eine eingehende Studie veröffentlicht, zu welcher ihm die in der Marine-Akade-mie zu Annapolis seit 30 Jahren ge führten antyropometrischen Register reichhaltiges Material lieferten. Jeder Cadet wird bei seiner Aufnahme in die Akademie genauen Messungen unterworfen und dieselben werden bis zu seinem Uebertritt in den activen Seedienst systematisch fortgeführt, so daß die betreffenden Register also die ge naueste Auskunft über die körperlöhe Entwicklung der jungen Leute geben. Da die Cadetten bei ihrer Ausnahme zwischen dem 15. und 13. Lebensjahr stehen und der Cursus, einschließlich einer Kreuzerfahrt von zweijähriger Dauer, sechs Jahre umfaßt, so ergibt sich, daß die Messungen daö Wachs thum der Cadetten in dem Alter von 16 bis 24 Jahren umfaßt. Da die Cadetten aus allen Landestheilen kom men, so ist aus den Messungen sehr wohl ein Schluß auf die durchschnittIiche Große der Bewohner der Ver. Staaten zu ziehen. Dr. Beyer ist durch sorgfältige Berechnungen zu dem Resultat gelangt, daß die durchschnittliche Größe der 23 Jahre alten Cadetten, in welchem Alter der Mann gewöhnlich seine Maximalgröße erreicht hat, 174.29 Centimeter, d. h. eine Haaresbreite über 5 Fuß 7 7 Zehntel Zoll beträgt. Dieses Resultat hat er Mit den ,m Laufe des Bürgerkrieges gewonnenen Maßen der im Alter von 31 bis 34 Jahren siehenden Soldaten verglichen. welche sich in Centimeter wie folgt stellten: Amerikaner der Nordstaaten 173.L Amerikaner de? Südstaaten 175. Britisch - Amerikaner 173. Engländer . . . ' 170.1 Schotten 171.3 Jrländer 171.1 Deutsche 169.6 Franzosen . . 169.1 Skandinavier 171.8 Spanier 163.4 Belgier 163.6 Zieht man aus der Gröke der Amerikane? der Nordstaaten und der SüdStaaten das Mittel, so erbält man 174.30 Centimeter oder ein Hundertstel Zentimeter mehr, als dieDurchschnittsgroße der See Cadetten im Alter von 23 Jahren, und' dieser Unterschied ist so gering, daß er bei Angabe der Größe m Fuß, Zoll und Zehntel Zoll gar nicht ausgedrückt werden kann. Das arokte Wackstbum ist" bei den Cadetten im Alter zwischen 15 und IG Jahren constatirt worden; dann tritt bis zum 13 Jahre eine bemerkbare Abnähme ein. Nach Zurückleauna dieses Alters nimmt das Wachsthum bis zum 21. Jahre wieder zu, bis die volle Größe erreicht ist. Die Maximalgröße im Sitzen wird schon mit dem 19. Jahre erreicht. Kleine Knaben wuchsen in dem Alter zwischen 16 und 22 Jahren schneller, als große sowie mittelgroße. und zwar betrug das Wachsthum der Ersteren 4.2 Zoll, der Letzteren dagegen nur 3.3 bezw. 2 Zoll. Die Größe von 722 Cadetten im Alter von 17 Jahren variirte zwischen 59 und 75 Zoll, d. h. zwischen 4 Fuß 11 Zoll und 6 Fuß 3 Zoll. Diese Extreme waren nur durch je einen Cadetten repräsentirt; zwei maßen 74.2, fünf 73.4, elf 72.6, achtzehn 71.8; siebzehn 69.4, neunzehn 63.6, einundzwanzig 67.8, neunundneunzig 66.2, sechzehn 62.2, fünf 60.6 Zoll und drei maßen unter 5 Fuß. Von 842 Cadetten im Alter von 13 Jahren waren 31 sechs Fuß groß, ?8 maßen zwischen 71 und 72 Zoll. 113 standen zwischen 69 und 70 Zoll, und nur ein Einziger war kleine? als 5 Fuß. Nach Maßgabe der Register hat 'das Körpergewicht der Cadetten in dem Alter von 15 bis 23 Jahren eine stetige Zunahme erfahren und zwar imDurchschnitt um 37 Pfund, während vom 23. bis 24. Jahre die Zunahme geringer wurde. Von 722 Cadetten wog ein Jeder im Alter von 17 Jahren durchschmttlich 125 Pfund. Nur Einer hatte ein Körpergewicht zwischen 195 und 200 Pfund und zwe! zwischen 170 und 175 Pfund, während 59 zwischen 130 und 140. 97 zwischen 125 und 130 und ebensodiele zwischen 120 und 125 Pfund wogen; das Gewicht einer kleinen Anzahl betrug weniger als 90 Pfund. Das Brustmaß nahm in dem Alter vom 16. und 19. Jahre sehr schnell zu und später betrug die Zunähme einen kleinen .Bruchtheil eines Zolles. Merkwürdig ist die durch sorg fältige Messungen constatirte Thatsache, daß das Studium auf die Augen der im Alter von 15 und 20 Jahren liebenden Cadetten keinen naWeilra

Emflutz ausgeübt hat; Vh Gesichts -weite 'derselben wurde in diesen Iahren sogar größer, um nach dem 23. Lebensjahre abzunehmen. Da gerade für Seeleute gute Augen einen sehr hohen Werth haben, so ergibt sich daraus, daß den im späteren Alter sich bemer? bar machenden Uebeln in geeigneter Weise zu begegnen ist. Wurde das Gesicht der Cadetten vor dem letzten Jahre besser, so wurde das Gehör schlechter. Die Ursachen dieser merkwürdigen Erscheinung haben sich nicht ermitteln lassen.

Pferde für die Kavallerie. Es mag befremdend erscheinen, allein eS ist nichtsdestoweniger eineThatsache, daß die ungeheuere Verbreitung deö Fahrrades und die trnrner allgemel- ; ner werdende Verwendung der Elektri ' cität im Straßenbahnbetrieb in allen Theilen der Ver. Staaten zwar, einen erheblichen Ruckgang der Pserdevmse im Gefolge gehabt hat, daß a-öer gute Remonten für die Bundes - Cavallerie jetzt schwerer zu beschaffen sind, als zu irgend einer anderen Zeit seit dem Bürgerkriege; auch sind solche nur zu hohen Preisen zu haben. Im letztverflossenen Jahre blieben Zehntausende von Pferden, die früher im Straßenbahnbetrieb oder als Reitpferde VerWendung gefunden hätten, unverkäuflich, aber gute Cavalleriepferde kosteten ebensoviel wie in den Jahren von 1863 bis 1880. Die Nachfrage nach Thieren dieser Gattung war eben größer, als der im Markte befindliche Vorrath. In den Kriegszeiten hatten die großen Pferdezüchter in Kenwcky, Missouri, Illinois und anderen Landestheilen Gelegenheit, die bei einem Cavalleriepferd verlangtenQualificationen genau kennen zu lernen, und sie richteten ihre Hauptthätigkeit auf die Zucht derselben, da sie sehr hohe Preise erzielten. Als sich nach dem Kriege der Rennsport immer mehr entwickelte und 'saelhafte Preise für schnelle Traber und Renner bezahlt wurden, kam die Zucht von Pferden dieser Gattung inAufschwung. Ein weiterer umstand, welcher aus die Zucht von guten Cavalleriepferden ei nen nachtheiligen Einfluß hätte, war die große Nachfrage nach sehr schweren Zugthieren, mit denen besonders die Brauereien m den großen Städten varadlrten. ! Zur Zelt finden die RemvnttrungZ Commissionen die besten CavalleriePferde in Kentucky undCalifornien und sie haben nicht geringe Schwierigkeiten, den Bedarf zu decken. An schnellen, aber delicaten Rennern, welche unter einem leichten Jckey eine Meile in unglaublich kurzer Zeit zurücklegen, aber für einen forcirten Marsch unter einem kriegsmakig ausgerüsteten Soldaten absolut untauglich sind, fehlt es nicht, und in Hülle und Fülle sind starke und ausdauernde, aber langsame Pferde vorhanden, aber das rechte Mittelding zu bekommen, bietet großeSchwierigkeiten. Die Farmer in den Mittelstaaten besitzen zwar Pferde, welche sich für den Cavalleriedienst ganz gut eignen würden, allein sie bieten ihre Thiere nicht den Remontirungs - Commissionen zum Ankauf an und deshalb müssen letztere anderweitig nach dem geeigneten Material Umschau halten. Ein schnelles und dabei ausdauerndesPferd ist für die Cavallerie, welche mit den gut berittenen Indianern zu thun hat, absolut nothwendig. Während einer Jndianercampagne muß die Cavallerie nicht selten Eilmärsche zurücklegen, während welcher eS mit ganz, kurzen Unterbrechungen Tag und Nacht vorwärts geht, um die flüchtigen Rothhäute einzuholen. Welch' gewaltige Anforderungen' zu solcher Zeit an Mann und Pferd gestellt werden, kann sich ein Civilist kaum vorstellen. Die Indianer verüben niemals in der Nähe eines Armeepostens ihre Schandthaten und vor einem Raubzuge haben sie stets umfassende Vrbereitungen für eine schnelle Flucht getroffen. Gewöhnlich dauert es mehrere Tage, ehe die Commandeure der Forts Meldung von verübten Räubereien erhalten, und dann sind die räuberischen Rothhäute meistens schon an 150 Meilen weit entfernt. Außerdem führen sie Handpferde mit sich, welche sie sofort benutzen, wenn das von ihnen gerittene Thier Zeichen von Ermüdung zeigt; auch stehlen sie frische Pferde, wo im, mer sich eine Gelegenheit darbietet, und setzen ihre Flucht mit der größten Geschwindigkeit fort. Diesen Banden, welche so vorzüglich beritten sind, muß die Cavallerie nachsetzen, und es liegt daher auf der Hand, daß sie des vorzüglichsten mfrbematrwl3 bedarf, denn sie soll die Räuber nicht blos einholen, sondern muß mit denselben oft sehr erbitterte Kämpfe bestehen. Nach dem Dafürhalten alter Cavallerieofpciere waren die KiowaS stets am besten beritten und übertrafen sie sowohl die Sioux wie die Arapahoes. Cheyennes, ComancheS und Utes; auch Waren die Kiowakrieger stets vorzüglich gedrillt. Cavt. Wallace Crocker, der an allen Jndianercampagnen, vom Rio Grande bis zur britischen Grenze, activ theilgenommen hat, versichert, gesehen zu haben, wie ein einzigerKiowaHäuptling die Bewegungen von einem vollen Tausend seiner berittenen Krieger, die auf einer Entfernung von fünf Meilen verstreut waren, durch Lichtsignale leitete, die er mit einem kleinen Spiegel gab. - Auch bei her jüngsten Expedition ge gen die Bannock - Indianer sind an die Leistungsfähigkeit der Cavallerie große Anforderungen gestellt worden und dieselbe hätte das - dielgenannte Jackson Hole mit mittelmäßigen Pferden nicht so schnell erreichen können, als es die Dringlichkeit der Umstände erheischte. Telegraphiren ohne Draht. Daß rs möglich' ist, ohne Draht zu elegraphiren. d. h. zwischen zwe! Punkten auf eine gewisse geringere Entfernung auch ohne unmittelbare Jerbinduna . durch LeitunaZdräbte

. über Eanäle wer andere Wasserflächen hinweg telegraphische Zeichen zu übermitteln, ist durch mehrfache Versuche bereits festgestellt worden. Und von den in Deutschland gemachten Versuchen haben vornehm lich die auf Veranlassung des ReichsPostamts in der Gegend von Nauen anaestellten ergeben, daß eine telegraphische Verständigung ohne Drahtleitung mit einfachen Hilfsmitteln bis 3.7 englische Meilen zu erzielen ist. Praktisch zur Anwendung .gebracht ist aber das Teleravhiren ohne Draht bisher erst in einem einzigen Falle, nämlich von der englischen Telegra-pben-Verwaltung anläßlich einer Störng des Kabelbetriebes zwischen Oban in Schottland und der zu den Hebnden gehörigen Insel Mull, wobei sich gezeigt hat, daß sich die immer noch nicht ganz erklärte Ers'inung auch praktisch aufs beste verwerthen läßt. Die Insel Mull ist von dem schottischen Festlande durch eine etwa zwei englische Meilen breite Meerenge getrennt. An der Küste der Letzteren führt eine 12 Meilen lange oberirdische Telegraphenleitung hin, welche zur Uebertragung geeignet erscheint. Dagegen mußte auf der Küste der bezeickneten Insel ein isolirter Guttapercbadraht von lj Meilen Länge als Parallelleitung ausgelegt werden, worauf dann sowohl diese wie die oberirdische Leitung an der Festlandiüste mit einem Elektromotor, einer

Batterie von 150 Trockenelementen, einem Stromunterbre,fer (für 250 Wechsel in der Sekunde) und einem Fernsprecher verbunden wurde. Mittels des Letzteren wurden dann die auf der einen Seite durch den Morseapparat gegebenen telegraphischen Wechselzeichen in den Stromkreis der gegenüberliegenden Seite aufgen'ommen und so die Verständigung über die Meerenge hinweg ohne Schwierigkeit erzielt. Die Verbindung hat 4 Tage bestanden, und sind mittels derselben in dieser Zeit zwischen der Insei und dem Festlande 155 Telegramme gewechselt worden. Die englischen Nhederund der Nord Ostsee. Canal. Trotz der freundlichen und stellenweise herzlichen Worte, mit denen die große englische Presse die Eröffnung des Nordostsee-CanalS begleitet und dessen Bedeutung für den Völkerverkehr anerkannt hat, verharren die englischen Rheder dem neuen VerkehrSweg gegenüber in der kühlen Reserve, die sie in dieser Angelegenheit von Anfang an beobachtet haben. Die Blätter derselben zweifeln daran, daß die Zeitersparnis welche sich nach den deutschen Berechnungen ergibt, wirklich erzielt werden kann, weil der bei Benutzung des CanalS sich ergebende Gewinn sehr leicht durch Hindernisse im Canal ud besonders an der Elbe mündung illusorisch werden könnte. Die englischen Rheder vermissen ferner in den deutschen Distanztafeln jede Rücksichtnahme auf Kopenhagen; die letzteren führen als gemeinsamen Treffpunkt nur die etwa 50 engl.Meilen südlich von Kopenhagen gelegene Insel Moen auf. Der Verkehr mit Kopenhagen ist jedoch für die Häfen der englischen Ostküste von großer Bebeutung,' er beziffert sich im Durchschnitt der letzten Jahre auf elf Millionen Pfund Sterling jährlich, und die englischen Rheder glauben, daß die Benutzung deö CanalS für diesen Verkehr geradezu' ein Verlassen der natürlkchen Route wäre. Zu diesem Bedenken gegen die deutschen Distanzberechnungen gesellen sich Ausstellungen gegen den Tarif für die CanalbeNutzung. Fairplay-, -das Organ der Schifffahrts-Jnteressenten, hat dafür folgende Berechnung aufgestellt, die eine Abkürzung der Reise um 424 Seemeilen. eineDurchschnittsgeschwindigkeit von neun Knoten und einen Dampfer von 1000 Register Tons, der von Hamburg, nach den südlichen Ostseehäfen geht, zur Voraussekung hat. Zeitersparniß 36 Stunden; Canalgebllhren zu 60. Pf. für die ersten 600 Tons gleich 360 M. und zu 40 Pf. für die übrigen 400 Tons gleich 160 M. oder zusammen 620 M. Bei Berechnung der Tageskosten auf 200 M. würde die Zeitersparniß von 36 Stunden einem Gewinn von 300 M. gleichkommen, denen noch 180 M. für Erfparniß von 15 Tons Koh len zuzurechnen wäre. Dieser Gesammtersparniß von 480 M. ständen also 520 M. Gebühren gegenüber. Immer vorausgesetzt, daß die Canalfahrt ohne Aufenthalt vor sich geht. Im Winter ist das Ergebniß noch ungünstiger, da sich alsdann die Canalgebühren um 25 Pröcent, also in unserem Falle von 520 M. auf 650 M. erhöhen und die Benutzung des Ca nals einen Kostenaufwand von 170 M. erfordert. Eine weitere Berechnung stellt .Fairplay" für die Schiffe an, welche von London nach den südlichen OstseeHäfen fahren. Für sie beträgt nach der Ansicht des genannten glattes der Zeitgewinn etwa nur 24 Stunden. der sich in einer Erfparniß von 320 Mark ausdrückt. Dieser stehen gegenüber 520 Mark - Canalgebllhren und 50 Mark Pilotage. also 670 Mark, so daß die Benutzung der Canals einen Geldaufwand von 250 Mark erfordern würde. Zu solchen Kosten dürsten sich . aber die Schiffs eigeythümer um so weniger verstehen, als wie ein mit reichen Materialien versehener Artikel der JZimtl" ausführt es sich im Verkehr mit den baltischen.Käsen zumeist nur um nicht eilige Ladun handelt. Besser Waaren, sowie eilige Passagiere nehmen den Landweg. Nicht einmal daö Argument der größeren Sicherheit deö neuen Verkehrsmittels wollen dieEngländer gelten lassen. Ihr Vice-Con-sul in Lemvig (Jütland) bestreitet aus Grund 26jähriger Erfahrung, daß der Weg um daS Skagerag nach Verbesserunq der Beleuchtung und deS Lotsenwksens irgendwie besondere Gefabren

allswelxe wer mir groM Verlusten verbunden sei, und der briti Con sul in Stettin stellt dem Sund gleichfalls das allerbeste Zeugniß aus. So erscheint der Nordostsee-Canal den l Engländern daS gleichgültigste Ding I von der Welt, obwohl sie ihn in ihren Leitartikeln als ein hervorragendes Förderungsmittel der Civilisation gepriesen haben. Sie erwarten von ihm keinen Vortheil, aber auch keinen i Schaden. Sie fürchteten wohl eine ' Aeitlana. dak der Canal ibrem Kok-

lenhandel verhängnißvoll ' werden konnte, wenn ern ver Dortmund-EmS-Canal fertiggestellt sein wird. Aber auch von dieser Furcht sucht sie der erwähnte Times -Artikel zu befreien. Er beruhigt sie dadurch, daß er ausführt, der Dortmund-Ems-Kanal werde nur für Sckiffe bis ?u 600 Tons fahrbar sein, und es sei unmöglich, diese, falls, sie überhaupt von der Ems oder von Wilhelmshafen durch die offene See nach der Elbemündung. wo sie in den Canal einsahren, gesuyr werden konnten, durch die Ostsee nach schwedischen oder russischen Häsen zu bugsiren. Wohl bliebe noch die Möglichkeit, die West, fälische Kohle in Emden oder Wilrelmsbafen umzuladen, aber diese Manipulation würde ihren Preis so vertheuern. fca& t trog billigerer Herstellungskosten mit der englischen Kohle nicht konkurriren könnte, zumal letztere fast nur als Ballast nach den russischen Ostseehäfen geht und deshalb ihre Versandtkosten von Newcastle oder Hull nach Kronstadt nur auf 4 Sh.. ihr Verkaufspreis in letzterem Hafen auf 12 Sh. 6 P. bis 13 Sh. zu stehen kommt. Der englische Rheder kann sich mit diesem billen Preise begnügen, da er sich an den bedeutenden Rückfrachten von Getreide, Bauholz u. s. w. schadlos zu halten weiß. Sind die Berechnungen der englischen Rheder zutreffend, so wird sich die deutsche Reichsregierung einer Revision des Canaltariss nicht entziehen können. Vom Jnlanve. Ada County in Jdaho hat während der letzten drei Monate 2520.36 an Prämien sür das Tödten von Kaninchen bezahlt. . Zwei zwölfjährige Schulknaben. von Amador, Cal., haben neulich einen Berglöwen erlegt, der von der Nase bis zur Schwanzspitze acht Fuß maß. .Die diesjähZrige Ap?ikosenernte in Californien ist Verhältnißmäßig klein. In Pomona County dürfte der Ertrag kaum 750 Tonnen betragen gegen 2800 Tonnen im verflossenen Jahre. Zwischen Jacksonville und St. Augustine in Florida wird von der Jacksonville & Tampa Lay Railway Company eine Bahn aebaut, deren Betrieb mittels Elektricität erfolgen wird. Für jede Meile Eisenbahn erhält die Gesellschaft vom Staate eine Landschenkung von 7000 Acres. Nach Ansicht des Secretärs von 'der Staats-Weinbau-Com-Mission werden in dieser Saison in Californien ca. 16,000,000 Gallonen Wein gekeltert werden und wird ein Steiaen der Weinpreise erwartet. In jüngster Zeit wurde der neue Wein mit 13 bis 15 Cents bezahlt, doch hoffen die Züchter, daß der Preis auf 17 bis 20 Cents steigen wird. In den Wäldern b e i O i. l:ndo in n.'uioa wurde kürzlich nach einem wüthenden Kampfe ein Bär erlegt, der ein Halsband mit der Insckrift S. M. Collins trug. Meister Petz war aller Wahrscheinlichkeit nach in seiner Jugend gefangen, später aber seinem Herrn wieder entkommen. Wer jener S. M. Collinö ist, weiß in jener Gegend Niemand. AufdenlWegezudemgroßen Pow-Wo.v der Rothhäute von Nord- und SüdDakota, welches auf der Brule-Aqentur unter Aufsicht deö Bischoss Hare stattfand, passirten aas ca. 60 Wagen die Indianer der Vank-ton-Agenwr Chamberlain, in Süd Takota. Unter den Letzteren öcjand sich ein aller Krieger, der einen Sarg mit sich sihric, da er sein letztes Stllndlen: nahe bevorstehend wußte. E? starb c'.i.'.ge Tage später und wrde ci?5 der Linie-Agentur beerdigt. Eine sehr gewichtige Hochzeit ist dieser Tage in Chenango ForkS, N. F., gefeiert worden. Der Bräutigam war Oscar Crouse, der unter , dem Namen Der Riese auS Kansas- die Welt bereist, und seine holde Braut war Fräulein Heath. welche sich des Beinamens die fette Dame von Broome County- erfreut. Crouse mißt 6 Fuß 11 Zoll und wiegt 20S Pfund, während sein jetziges Weibchen bei einer Größe von 5 Fuß die Kleinigkeit vox 345 Pfund wiegt. Die Bekanntschaft der Leutchen hatte genau 24 Swnden vor der Eheschließung begonnen. Fast alles Hollz. welchxö in unserem Lande und England zu Zwrrnspulenj verwendet wird, kommt auS Maine. Am besten eignet sich dazu da5 Birkenholz jenes Staates und in Folge dessen ist die Nachfrage so groß, daß das Holz selten zu werden beginnt. Nach Schottland allein werden alljährlich an zwei Millionen Fuß gesandt und de? heimische Bedarf ist beinahe ebenso groß. Man hat zwar daS Aufforsten der Wälder, welcher der Azt zum Opfer gefallen sind, nicht vernachlässigt, allein die Birken wachsen langsam, und eS dauert 60 Jahre, ehe sich daS Fällen neuer Pflanzungen loHnt. Der Direktor der Tram way in Bologna, Dupierry, ein gebürtiger Lütticher. erhielt von einem Kutscher der Gesellschaft, Giuseppe Casadei, mit dem er einen Conflict hatte, einen Dolchstich in die Brust, der ihn todtlich verwundete. Der Attentäter ist flüchtig. Dupierry ist 36 Jahre alt, verheiratet und Vater dreier Kinder. An seinem Aufkommen wird gezweiliU.

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Os au In Tra instein hat sich der folgende ska::dalöse Vorfall abgespielt. Zwei Mrsiker der dort concertirenden Straßburger Ulanen-Kapelle kamen verspätet, l.ber doch noch rechtzeitig zum Concer:. Mit einem Hand, festen Stocke karkatschte Dirigent Pe. tersen. ein noch sehr junger Mann, die unglücklichenMusiker wie junge Hunde, und erst die erbitterten, keineswegs schmeichelhaften Aeußerungen der .Civilisten bewogen ihn, wenigstens die Fenster zu schließen. Die Verwandten des vor einigen Jahren geisteskrank gestorbenen Grundbesitzers Moses Berde. der sein mehrere Millionen betragendes Vermögen der ungarländischen unitarischen Kirche vermachte, haben in Klausenburg einen Prozeß gegen die unitarische Religsgesellschaft angestrengt. Die Sache kommt demnächst zur Verhandlung. In der Gemarkung Sobernheim bei Kreuznach ist ein Mord verübt worden. Der auf dem Stein hardter Hof in Lohn' stehende Knecht Weiand zog Nachmittags mit der 20jährigen Maria Nerling zur Roggenmahd auf's Feld, wo er das Mädchen, wahrscheinlich auS Eifersucht, mit einem Revolver erschoß. Nach vollbrachter That schrieb der Thäter auf den Sensenarm mit Bleistift eine auf den Mord bezügliche Bemerkung, band den Kopf der Erschossenen, unter den er eine Korngarbe schob, in die Schürze und verließ 'den Thatort. Er streifte viele Stunden in der Umgegend ruheloS umher und machte schließlich seinem eigenen Leben durch Erschießen ein Ende. Die Pariser Stadtva. ter scheinen sich jetzt in der Rolle deö MäcenaS zu gefallen. Nachdem sie kürzlich einen großen Preis für Radfahrer gestiftet und den Plan 'einer städtischen Oper in Erwägung gezogen haben, schlägt jetzt einer von ihnen ein großes Preisausschreiben der Stadt Paris für ein Bühnenwerk w Versen oder in Prosa vor. Der. Preis soll 10.000 Francs betragen und die Stadt würde das Stück auf eigene Kosten in einem von der Jury bezeichneten Thea ter aufführen lassen. Zu dieser Gala Aufführung würde die Stadt die Ein ladungen felber erlassen. Die Jury soll auS dem Seine - Präfecten und 12 Mitgliedern bestehen. Die Preisbewerbung ist nur für Franzosen offen. ' Ein fürchterlicher Brudermord hat sich in TroveS zugetrag'n. Zu dem Wirkwede? Amedee Mahut war fein Bruder Henri, der augenblicklich im ' 69. Jnfanterie-Re-giment in 5cancy semer Militärpflicht genügt, für einige Tage auf Urlaub herübergekommen. Die beiden Brüder hatten sich stark bezecht und geriethen gegen 2 Uhr MorgenS auf der Straße in einen heftigen Streit. Der Soldat warf sich wie ein wildes Thier auf den Weber und zerfleischte ihm mit seinen Zähnen die Schulter. Vor Schmerz aller Besinnung beraubt griff Amedee zu seinem Messer und stieß mit ihm auf den Bruder ein. Der Stoß war mit solcher Heftigkeit gegen die Stim geführt worden, ' daß Henri zu Boden stürzte und fast auf der Stelle verschied. Der Mörder, der durch diese furchtbare That zur Besinnung gebracht wurde, zeigte die tiefste Reue und ließ sich ohne jeden Widerstand in's Gefängniß abführen. EinamerikanischerMilttonär, der an der New Yorker Börse besonders bekannte Clarente William Sedg'wick, war auf ' erner . Rundreise durch Europa jüngsthin nack Paris gekommen und in einem großen Bouledard - Hotel abgestiegen. Der Mllwnär liebte den Trunk und gerieth zu Zeiten in eine große nervöseAufregung. Va er jeden Abend in seinem Hotel Lärm machte, wurde er schließlich auS emselben verabschiedet und er bezog deshalb ein anderes Quartier in der Hut Bergere, dessen Besitzer ihn Lbri ;ens auch bald satt bekam und ihn ltil halb bat, anderweitig seine Rausche auszutoben. Trotzdem kehrte Sedgwick noch schwerer geladen, als sonst, heim und man hatte alle Mühe, ihn in sein Zimmer h'maufzuschaffen. Am folgenden Morgen kam nun sein Führer in'S Hotel, um ihn zu einem projectirten Ausfluge abzuholen. Als er in daS Zimmer, trat, fand er den Fußboden und das Bett mit Blut überschwemmt. In einem kleinen Nebengelasse lag der Leichnam Sedgwick'S in einer Blutlacht, daS Haupt fast vom Rumpfe getrennt. Derselbe hatte sich beim. Niederlegen den HalS mit einem Rafirmesse? durchschnitten. Da der .Tod nicht schnell genug kam, stieg er auS dem Bett und schleppte sich in das Nebengemach, wo er stch mit einem neuen Messer die "Wunde erweiterte. . Der Mann soll jeden Morgen zwei Quart Whiöky geleert haben.

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