Indiana Tribüne, Volume 18, Number 326, Indianapolis, Marion County, 14 August 1895 — Page 3

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nldmöder. Rsman von F.iedrich Jacobsen. (Fortsetzung.) )er ganze Z)rk scylen nur aus einer einzigen Straße zu bestehen und g:währte im Gegensatz zu dem engge lauten und zwischen die Berge eingebetteten Breitenau iderr Eindruck einer sturmumwehten, unfreundlichen Nieder' lassung. Das ist Mtenbach'' sagte Wendel eZ sieht nicht gut aus. Abc: Sie sollten mal im Winter heraufkam mm, Herr Amtsrichter, wenn der Schnee zwischen den Häuserlücken durchwirbelt. Liegen bleiben kann er Ucht, aber Gott gnade, wenn er tr seMvo ein Loch findet. Und eS gibt in Altenbach mehr als ein Loch.Der Ort ist wohl arm?" Er brauchte es nicht zu sein, denn er hat viel Industrie. Aber die Leute sitzen den ganzen Tag im Rathskeller und vertrinken ihren, Verdienst. An den Gerichtstagen ist es am schlimm sten. Da will jeder seine Sache anbringen, und das geht nicht trocken ab. Aber das Bier ist gut.Der Wagen holperte dre ungepfla fierte abschüssige Straße entlang urö hielt vor dem ziemlich großen Rathhaus, wo der Gerichtstag abgehalten zu werden pflegte. Unter der Thür er schien ein alter Mann m einer blauen, von Wind und Regen arg mitgenommenen Uniform; sein rothes bartloses Gesicht hatte einen gutmüthigen ve schwommenen Ausdruck, und als er die Dienstmütze abnahm, zeigten sich untet derselben, d'chte, kurzgeschorene schnee weiße Haaie. Er winkte die nachdrängende Menge mit der Hand zurück, öffnete den flut schenschlag, und sagte: Schönstens willkommen auf dem Walde, Herr Amtsrichter. Ich wollte schon herunterkommen, um mich dem Herrn Amts richte? gehorsamst vorzustellen, aber es ist keine Menschenmöglichkeit, mit der Arbeit fertig zu werden. Ich bin iiürn lrch der Verdiener May, aufzuwarten. Wollt Ihr wohl dem Herrn Amtsrichter Platz machen! Kiesewettern, drän geln Sie nicht so, ich werde dem Herrn Amtsrichter Ihr Gesuch schon vortra gen. Der Alte roch em wenig nach Schnaps, aber er stand ganz stramm aus seinen Füßen, und machte einen ehrenfesten Eindruck. Er bemächtigte sich auch sofort deS grünen Kastens, pfiff zwei barfüßige JungenS herbei, die das Ungethüm die Treppe heraus tragen mußten, und sagte zu Wendel: Wir werden heute viel zu thun ha ben, Herr Registrator. Acker ist auch da, wegen Strafaufschub, aber ich habe dem Ortsdiener und dem Flurschützen einen Wink gegeben. Wenn es sein muß, dann werde wir drei ihn schon unterkriegen." Thun Sie sich nur nicht weh, May", entgegnete Wendel und folgte seinem Gebieter. Und es begann die heiße. Schlacht oben in dem großen Sitzungszimmer des, - Gemernderaths. Truppweise stampften die Komparenten die Treppe herauf und traten, den Raum mit muffigem Dunst süllend, vor den Tisch des Gerichts. Große Familien, aus zehn bis zwölf Köpfen bestend, brach ten umfangreiche Erbverträge, in denen es sich um einen halben Acker stei nigen Landes, eine magere Kuh und ein zerrissenes Bett handelte; zittrige Greise und triefäugige Mütterchen feilschten mit ihren stumpf dreinblickenden Kindern um den Jnsitz in einem baufälligen Häuschen und um das Vorrecht, eines Platzes in der Höllehintey dem Ofen; zerlumpte Vagabunden kamen mit Testamenten, die ein Winkelconsulcnt verfaßt hatte, und baten nach Recognition derselben um Erlaß der Kosten, da sie kaum daö trockene Brot hätten. Es schien kein Ende nehmen zu wollen, und Kroneck wischte sich dm Schweiß von der Stirn ob all' dieser unfruchtbaren, vergeblichen Arbeit, während Wendel uner müdlich mit fliegender Feder schrieb und die fürchterlichsten Grimassen schnitt, um den Klemmer aus der feuchtglänzenden Nase festzuhalten. Da trat endlich eine kleine Pause ein, und May rief mit rauher Stimme zur Thür herein: Kaufsache Lutz contra Forstfiskus!Uff". sagte Wendel-, nun kommt ja endlich ewe halbwegs anständige Sache.Die drei Personen, welche das leer gewordene Zimmer betraten, erregten auf den ersten Blick das Interesse des jungen Richters. Voran schritt ein kurzhalsiger un tersetzter Mann von etwa sechzig Iah ren. dem man auf btn ersten Blick die Neigung zu gerstigen Getränken an sah. Seine grauen, lebhasten Augen verriethen einen nicht geringen Grad von Intelligenz, aber sie laen verschleiert hinter wulstigen Säcken und zwinkerten gegen das helle Licht. Das .ihm folgende Paar war jung und hübsch. Der Forstmann stand etwa in Kro necks Alter: die grüne Uniform und der lange blonde Vollbart kleideten ihn trefflich, nur erschien 'der Zug um die Lippen fast zu, ernst sur Beruf unv Jahre, jedenfalls aber noch nicht so schwcrmuthig, w das feingeschnittene Gesicht seiner schwarzhaarigen Beglei terin. . Die GruppZrung bei dem Eintritt hatte offenbar nicht den, Beifall des alten Lutz; er pflanzte sich breitspurig an der einen Seite ldes Tisches auf, winkte das Mädchen zu sich und sagte mehr polternd als barsch: Komm' hierher, AgneS, wir beide gehören zusammen. Ordnung muß auch vor Ge richt sein, der Herr Amtsrichter konnte sonst glauben, daß die Tochter gegen den Vater auftreten will." Das junge Mädchen folgte schind gend der Aufforderung, und Kroneck sagte beautigend: 'Es . handelt sich doch um keinen Proceß, Herr Lutz, son. dern um einen friedlichen - 23er lauf," - ,

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' Verkauf? Ja wohl, Herr AmiZrich ter. Friedlich?'. Na, meinetwegen, wir werden uns-ja nicht fressen, 'der Herr

Oberförster und ich. Wendel rau. sperte sich und schielte über das Papier, und nun fiel es dem Richter ein. daß der Oberförster Böhm ein Sohn des alten TraugottBöhm sei, und daß zwi schen diesem und Lutz eine Feindschaft bestehe. Er vertiefte sich daher in die vom Oberförster übergebene Vollmacht des Ministeriums und ließ dann durch Wende! fc.t Vertrag vorlesen. ES handelte sich um den Verkauf einer dem Bezirksmüller Lutz und dessen Lochte? gemeinschaftlich gehörigen Waldwiese an den Forstfiskus, und Kroneck fragte, das junge Mädchen an blickend: Sie sind also mit diesem vertrage einverstanden, mein Frau-lein?-Ich muß ja wohl, Herr Amtsrichs ter-, entgegnete das Mädchen leise. Darf ich um die Angabe Ihres AI ters bitten?Zweiundzwanzig Jahre." Dann sind Sie mündig, Fräulein Lutz, und müssen keineswegs. Es ist meine Pflicht als Richter, Sie darauf aufmerksam zu machen." Es entstand eine kleine Pause, wäh rend' welcher Lutz sich heftig schnäuzte. Dann sagte Agnes mit fester Stimme: Es ist ein Theil meines Erbes, Herr Amtsrichter, und es wird mir nicht leicht. Aber die Sache ist nun einmal so weit gediehen, lassen Sie mich nur unterschreiben." Kroneck zuckte die Achsel, und der Ukt wurde vollzogen. Lutz setzte bei serner Unterschrift ein paarmal an, und schließlich fuhr die Feder mit dem letzten unsichern Buchstaben seitwärts, während seine Tochter in langsamen festen Zügen ihren Namen unter denjenigen des Vaters setzte. Dann schob sie das Papier 'dem Oberförster hin und sagte kaum hörbar: Jetzt kcmmst Du an die Reihe, Otto. Ich wollte, es toäre sür Dich.Kroneck war an das Fenster getreten und blickte auf die unfreundliche Gasse hinunter. Was ging es ihn an, ob sich hier der erste oder vielleicht der letzte Akt einer Familientragödie abwickelte, was kümmerte es ihn. ob sich diese beiden jungen Leute gram waren oder lieb hatten? Es mochte wohl eher - das letztere bt: Fall sein, denn sie schienen für einander geschaffen eine Jugendliebe, die im heimathlichen Boden wur zelte Adolf Kroncck hatte eigentlich nie nals so recht erfahren, was eine Heimath auch dem Manne zu bedeuten vermag. Er war mit seinen Eltern von Ort zu Ort gezogen, kaum geknüpfte Fäden wurden im Interesse des Dien stes wieder zerrissen, neue Eindrücke gingen wie ein Schwamm über die alten Erinnerungen. Und nun hatte der einsam und reif gewordene Mann die Empfindung, als sei er nicht mehr im Stande, feste Wurzeln zu schlagen, obgleich es mehr als warscheinlich erschien, daß er auf diesem rauhenBoden ausharren mußte. Wer die Hand an den Pslug legt, darf nicht mehr zurückblicken, und Kroneck wußte, warum der Mensch die Augen vorne im Kopf hat. Aber er fühlte sich fremd und empfand ein leises Anstreiin von Neid. Als er endlich vom Fenster zurück trat, hatten die Parteien das Zimmer verlassen, und an ihrem Platze stand ein einzelner Mann in abwartender Haltung. Ein rüstiger Fünfziger von muskulösem Körperbau. Er war dürftig gekleidet, und sein bärtiges Gesicht trug die deutlichen Spuren eines harten und ruhelosen Lebens; tief in die Stirn gewachsene Haare und buschige Augenbrauen ver liehen seinen Zügen einen scheuen, finsteren Ausdruck. Er stand schweigend vor dem Tisch und drehte seinen verschlossenen Filzhut in den harten Händen. Wer sind Sie?" sagte Kroneck freundlich. Mein Name ist Acker, Herr Amtsrichte? Wilhelm Acker.Der Richter dachte einen Augenblick nach und legte das Gesicht in ernste Falten. Smd Sie derselbe Acker, der bor einigen Tagen aus der Fronseste entwichen ist?Derselbe, Herr Amtsrichter. Wer ausgebrochen bin ich nicht und auch nicht fortgelaufen, was man so nennt. Ich arbeitete auf dem Hofe, und da bin ich fortgegangen, aber ich wollte ganz gewiß wiederkommen." Warun haben Sie das gethan, Acker?" Jch wohne in Oberdorf, Herr Amtsrichter, und an jenem Tage kam ein Oberdorfer über den GefängnißHof. Der erzählte mir, daß mein Da niel, der Wildling, krank geworden sei. Der Junge war ganz allein zu Huse, und er konnte verrecken, es hätte sich niemand um ihn gekümmert. Da habe ich mich aufgemacht, Herr Amtsrichter." Sie haben keine Frau?" , Nein, die ist todt." Und die Gemeinde?" Es kam ein Ton über die Lippen des Mannes, der wie' Lachen klang. Die Gemeinde kümmert sich nicht um mich, der Ware es recht, wenn ich mit sammt meinem Jungen zum Teu sel gmge." Warum haben Sie nicht um Strafe aufschub gebeten?Es war ja niemand da. den ich bitten konnte, und inzwischen wäre mein Junge verhungert, wenn er euch was darin aushalten kann. Aber nun sind Sie da, Herr Amtsrichter, und nun wollte ich um Frist einkom men.-' Ist Ihr Kind- noch immer krank?Es liegt im Fieber. Ich bin nur so fortgerannt und habe ihn eingeschlössen." Kroneck rief den Beidiener May herein und fragte, ob die Angaben des Mannes wahr seien. Es ist ein Elend, HerrAmtsrichter", berichtete der Alte. .Ich hatte ja den Haftbefehl in

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HZnoen, aber ich konnte es nicht über'5 Herz bringen, den Acker zu holen. Be sehlen der Herr Amtsrichter, daß ich lhn arretire? Wenn der Herr Amtsrichter es befiehlt, Wilhelm, dann hilft es nichts, und dann mußt Du brav sein, ich habe noch zwei Mann draußen." Es ist gut," sagte Kroneck nach kursem Ueberlegen. Ich will Ihnen Strafaufschub geben, Acker, und wenn Ihr Kind gesund ist, dann stellen Sie sich sofort. Ich erwarte das von Ihnen, und ich bin überzeugt, daß Sie meine Nachsicht nicht mißbrauchen werden. Jetzt können Sie ge!hen." Der Mamt ging nicht. Er stand siumm da, blickte abwechselnd auf den Boden und auf seine rechte Hand. Es hatte fast den Anschein, als ob er dieselbe ausstrecken wollte und noch nicht fren Muth ldazu fand. So gehen Sie doch. Acker," wiederholte der Achter, Ihr Kind wird Sie vermis. fen." Ja. ja, Herr Amtsrichter, ich gehe schon." Wilhelm Acker machte kehrt und stampfte zur Thür hinaus. May marschirte hinterdrein, schnüffelte und wischte sich die Augen. Das Zimmer blieb leer, und Kroneck sagte: Damit wären wir wohl auch fertig und könnten ein Glas Bier :nn ken was meinen Sie, Herr Registrator?" Mir kribbelt es schon lange in der Kehle-, entgegnete der Befragte, das ist kein natürlicher Zustand.Damit schmiß er die Akten in den grünen Kasten, gab demselben einen verächtlichen Stoß und suhr fort: Wissen Sie übrigens, Herr Amtsrich ter, was der Wilhelm Acker, den Sie da vorhin so gut behandelt haben, eigentlich für eine Nummer ist?Er scheint mir ein armer verhetzter Mensch zu sein, Herr Wendel." Der Registrator warf einen blitzschnellen Blick crns seinen klugen Augen auf den Richter, wippte mit einer Gri Masse den Klemmer von der Nase und schwieg. Nun, Sie wollten etwas sagen." Eigentlich nur, daß der Acker schon mal im Zuchthaus gesessen hat." Wirklich? Weshalb?" Ich 'habe die Akten nicht gelesen, Herr Amtsrichter, sie liegen unter dem Dach. Aber es soll darin stehen, daß der Acker den Oberförster Böhm erschössen hätte." Kroneck blickte rasch auf. Er hatte sa schon von dieser alten Geschichte reden. hören, und die Mittheilung, daß Wilhelm Acker mit derselben in Verbindung stehe, konnte ihn eigentlich nicht besonders in Erstaunen setzen. Solche Walddramen sind keine Seltenfreit aber die Ar! der MittheiZnng hatte etwas sonderbar Beklemwjndes. Es soll in den Akten stehen, Herr meinetwegen steht es auch I M nn. Und wie sieht es anderswo geschrie ben?Die Frage war ebenso unwillkürlich als unklar, aber Wendel schien ihren Sinn doch zu begreisen, denn er blickte ernsthaft vor sich hin. Sie meinen wohl da oben, Herr Amtsrichter, wo es manchmal besser mit dem klappt, was das Volk redet. Die Leute sagen, ich könnte über die Wolken gucken, von wegen meiner Länge, aber weiter hinauf reicht's doch nicht. Ich kann nur soviel behaupten, daß Wilhelm Acker niemals gestanden hat, auch dann nicht, als er nach fünf Jahren begnadigt wurde.Schon nach fünf Jahren?" Oder erst nach fünf Jahren, wie man das nehmen will.Von unten herauf klang ein dumpfes Hämmern. Wendel reckte die Nafe in die Luft, und May öffnete die Thür. Melde gehorsamst. Herr Amtsrichter. daß ein frisches Faß für die Herrenstube angestochen wird, und daß Lämmrich's Kutscher auf der Streu liegt. Der Kerl hat sich besoffen, mit Respekt zu sagen. Herr AmtSrichter." Es war schon die Dämmerung hereingebrochen und mit der Dämmerung ein rauher Wind. Hinter dem Rathhause, in einem kleinen, zwischen Scheunen eingeklemmten Gärtchen standen zwei junge Mu schenkinder und hielten sich an der Hand. Der Platz, an welchem Zufall oder Absicht sie zusammengeführt hatte, gewährte einen traurigen Anblick; auf den verwüsteten Beeten hatte man Schutt abgeladen, und auf dem Schutt wuchsen Brennesseln. Der Wind bog die dünnen, halb entlaubten Vaume zusammen und trieb graue Wolken liber den Himmel, aber die be'kden sahen es nicht, sie redeten mit einander von ihm eigenen, nicht minder düsteren Zukunft. Nun wird eS Herbst, Agnes," sagte der Oberförster Böhm, und wir sind immer noch nicht weiter." Das Mädchen schüttelte den dunkeln Kopf.. Nein, Otto, nicht weiter, aber : x r:ijci. v . r. i. .. ,, ' sulic, oag wir oen lien scyriir rückwärts gemacht haben seit keute.(Fortsetzung folgt.) Sine Komödie der Irrungen. An einem der letzten Sonntage war's und in der Gegend deö Dreher-ParkeS in Meidling. Von 5 Uhr Nachmittags war dort fast zwölf Stunden hindurch der fünfzigste Geburtstag Thomas Koschat's gefeiert worden. Zu Ehren des populären Tondichters wurde gar manches Faß Dreher'schen Bieres und manche Flasche Rebensäfte? geleert, und da zu den Wirkungen der guten Tropfen die jubiläumsgemäße Stimmung sich gesellte, befanden sich schon, als der sonntägige Abend hereinbrach, mehr als Einer in der Stimmung, die der alte Volkösänger Fürst in die erhabenen Verse gekleidet hatte: I fahr in Himmel, verkaust'S mein G'wand-. Einer der Glücklichen, du

. Jlll. schon gegen 8 Uhr diesesDichterwott lebendig verkörperte,'! hielt.es sür gerathen, den Festkommers nicht abzuwarten, sondern, so lange es für ihn noch an der rechten Zeit, die häuslichen Laren und Penaten aufzusuchen. Er verschaffte sich Platz in einem Stellwa-

gen, aber draußen, im Freien, blieb er stehen, und da gefiel er sich in halblaut geführten Selbstgesprächen. Als der Wagen die landesübliche Ueberfülltheit erreicht hatte, ohne die das Leben sich nicht verwhnen würde, gelebt zu werden, holte er zu lauter, vernehmlicher Ansprache an die Umstehenden und Umsitzenden aus: Eigentlich," erklärte er, is es doch merkwürdig, daß 's in Wien den Kossuth so feiern dürfen.Allgemeine Verwunderung. Ein blonder Herr mit goldenumrahmter Brille belehrt ihn: Aber, lieber Herr, es hande!t sich ja um den Koschat.- Mir wern'n Sö nix sag'n, mich 'hat noch Niemand nit belehrt. I war drin im Dreher- Park, i Hab's g'hört mit meine eigenen Ohren, wie's geschrieen haben: Hoch Kossuth! Vivat Kossuth! Mir streit't Niemand ab, was i g'hört hab!" Sie reden ja einen Un. sinn.- Dazu hab i das Recht. Ich leg a Jurament ab, daß die Leut' g'schrieen haben: Hoch Kossuth! Und damit basta.- Wissen Sie denn nicht, daß der bekannte Liedercomponist. . .- So dumm wie Sie, mein lieber Herr, bin i a noch. Freili hat er Lieder componirt. Aber das hat er erst than, wie. er mit der Politik fertig war. Da is er si ganz einsam vorkommen und hat das G'sangl gemacht: Verlassen bin i, wie a Stoan auf der Straßen-.. . . Es is a g'scheiter, er verlegt sich auf die Musi. Jetzt kann er ruhig nach Wien kommen. Jetzt schreien's: Hoch Kossuth!" und die Polizei thut nix dagegen. . ." Da alle Versuche, den seltsamen Enthusiasten auf den richtigen Weg zu bringen, vergeblich blieben, ließ man ihn schließ lich gewähren. Als er vor der Elisabethbrllcke ausstieg, zog er höflich den Hut, die frische Luft schien ihn etwas geklärt zu haben, aber ganz klar war er noch immer nicht, denn er producirte zum Abschiede einen kärntnerischen Juchezer, und dann rief er begeistert: Eljn a Koscath!" Ick jede ,ir ich! Als Beispiel dafür, wie der VolksHumor selbst vor dem Tode nicht innehält, erzählte Professor Schwartz in der legten Sitzung des Berliner Vereins für Volkskunde folgende kleine Geschichte: Ein Berliner Super'rntendcnt geht die Straße Neu-Köln am Wasser entlang und vernimmt dort, daß auf einem Spreekahn ein Schiffer im Sterben liegt. Er steigt in den Kahn hinab und tritt zu dem Kranken, um ihm den letzten Trost zu spenden. Als er aber mit den Worten beginnt: Nun ergieb Dich also, mein Sohn" u. s. w., da wird der Kranke wider haarig und erklärt: Nee, .Herr Superintendent, ick jede mir nich!" Tas verdrießt den geistlichen Herrn, und er verläßt den Kranken mit den Worten: Ja, dann ist Dir nicht zu helfen!ttach sechs Wochen geht der Superin tendent dieselbe Straße entlang. Da ruft ihn ein Mann von einem Kahne aus an: Herr Superndent. kennen Se mir noch?" und als dem Geistlichen die Erinnerung wiederkommt, fährt der Mann fort: Na sehn Se, wenn ick mir nu je-eben hätte?Vbtnd an der See. Von JuliuS Sturm. Die Stürme gingen schlafen, Die Möwen, vom Fluge matt Ruhn aus am sichern Felsen, Die See ist spiegelglatt. Die Sonne ging zur Rüste, Der Mond zieht durch die Nacht. Und um ihn halten leuchtend Unzählige Sterne die Wacht. Die Schiffe ruhn im Hafen, Der Strand ist still und leer; Ein wunderbarer Friede Lagert aus Land und Meer. Wohl dem, der gleiche Stille Im tiefsten Innern hegt, Weil sich zur Ruh' die Stürme Der Leidenschaft gelegt. Ter Löw' und der Haö. Der Has, dear hat zum Löwa g'sait: Ist denn do ebbes d'ra'. Daß ui a' Gockeler, wo kräht. So arg verschrecka laT Ja-, hat der Löw' zuar Antwort gea, Des Ding ist scho' aso. Und au' bei and're starke Thier' Kommt voar dergleicha noh! So wenn von fern der Elephant No' grunza hört a Sau, No packt er auf des fehlt se net Als wia miar Löwe au'! So. so ist des?" sait drauf der Has, Jetzt woiß e' doch da Grund, Warum miar Hasa mitananand So Angst hent vor de Hund!Moder neKinder. Quartaner: Glaube mir, geliebte Elfe, daß ich sitzen geblieben bin, ist's nicht, was mich schmerzt; aber daß es jetzt wieder ein . Jahr länger dauert, bis ich Dich heimführen kann, das drückt mir das Herz ab. Auch ein Vortheil. Du, lieber Freund, der. Roman,' der jetzt im Tagblatt erscheint, ist wirklich groß-artig!-Der ist aber doch fad!- Al lerdings. Aber weißt , Du, meine Frau liest ihn und vergißt darüber ganz, der, Köchin kochen zu helfen!" Abgewöhnt. Herr (zur jungen Frau seines Freundes): Seit Sie verheiratet sind, hat sich Ihr Gatte -in . serner Stammkneipe noch nicht wieder sehen lassen!" Frau (überlege.n .lächend): Gott sei Dank! Von 'seinem Kneipleben habe ich ihn glücklich 'eh'manncijrt!" .:-:.'

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 30 5m Expreß 11 50 Pm Expreß 12 40 Nm Accomodation 4 00 Nm Expreß 7 00 Nm Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35 m Expreß 4 15 2?ra Accomodatton 10 00 Vm Erpreß 3 20 Am Schnellzug 600 2?rn Accomasatisn 7 40 Nm Cleveland, Eincinnati, Chicago und St. Louii. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 Ba Expreß 10 30 23m Expreß 10 30 23m Limited Expreß 3 10 Nm Expreß.. 40 Nm Ankunft Expreß.. 7 10 235 Expreß 11 30 Dm Limited Expreß 11 30 Vm Expreß 6 00Nm Erpreß 11 00 Km St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30Vm Limited Expreß. 1 1 50 23m . Expreß 1120Nm . Expreß, täglich 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm Expreß 2 50 Vm Limited Expreß 6 30Nm Erpreß 6 00 Vm Thicago und Cincinnati Diviston östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomodation täglich 7 05, Vm Accomodation 11 00 23m Postzug '. 3 00 31m Accomsd. lnur Sonntags). Accomodation 6 35 Nm Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40 23m Jnd'plb Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm , Schnellzug... 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scbnell.Post 11 50 Nm Lafayette Accomadation 5 00Nm 1 Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 23m Lafavette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 Nm ZZeoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 23m Expreß 11 25 Nm Danville Accomodatlin .... 5 05 Nm Expreß 11 59 23m Ankunft Expreß 3 25Vnt Danville Accomodation 10 35 Vm Expreß 2 50 92m Expreß 6 55 Not Peoria Division östlich. - Abgang Expreß 6 30 23m Accomodation . Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß II 40 Vm Accomodation Expreß : 10 00 91m Lake Erie und Wesiern. Abgang Expreß 7 00 23m Expreß 1 20Nm Expreß 7 00 92m Schnell'Expreß Ankunft Schnell.Expreß Expreß 10 20 25m - Expreß 2 50 92m Expreß 20Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4 50 23m Columbus Accomodation... 8 00 Vm Expreß 3 30 92m Richmond Accomodation. . . 4 00 92m Expreß 5 10 9irn Ankunft Richmond Accomodation 8 65 23m Schnellzug 11 40 23m Expreß 12 30 32m Accomodation 3 20 92m Expreß 6 50 92m Expreß 10 15 92m Chicago Division via okomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Expreß 11 20 92m Ankunft Exxreß 3 35 Vrn Expreß 3 15 92m .LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45 23m LouiSville Accomodation.. . L 10 Vm Schnellzug 3 25 9im Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation. 10 20 Vm Schnellzug 10 50 Vm Accomodation 5 60 92m Svezial täglich 11 00 92m Cincinnati, Hamilto und Sndianapolis. Abgang Expreß 3 40.23 Cincinnati Accomodotisn . . 10 50 Vm Expreß 8 00 92m Expreß 4 00 92m Expreß 6 30 92m Ankunft Accomodation 9 15 23m Expreß 11 45 53m Expreß 7 30 92m Erpreß 10 55 92m Erpreß 12 30 23m Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß 8 00 23m VincenneS Accomodation.. . 4 00 92m Ankunft BincenneSAccomodationIO 40 Nm . Expreß 6 00 92ot Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Vm . Expreß 11 15 Vm , Expreß 6 45 92m Ankunft Expreß 9 55 25m Expreß 2 50 92m Expreß 9 00Nm Indianapolis, Decatur und Wesiern. Abgang Expreß 8 30 5m : Accomodation 3 40 92m ! Schnell.Expreß 1120 92m Ankunft Schnell.Expreß 3 30 Vm , Accomodation 10 40 5m Expreß 4 50 5m Louitdille, 5ked Vlbanh und Chicago. Abgang Exvreß 12 35 Vm Expreß 11 50 Vm Monon Accomodation 4 00 92m Ankunft Expreß 3 30 23m Monon Acumodation 11 20 23m Erpreß 3 55 92m The Twentleth Century, eine ' ausgezeichnete Wochenschrift, tvelcbe fortschrittlich gesinnten Lesern fHr ,u empfeh. leu ist. In der Tender ,war sozialistisch, werde doch andere fortschrtttttche Theorien darin unparteiisch besprochen. Van bestelle direkt bei dn Hniaboldt Publionincx Co 19 Crx Cisct. 9lta

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