Indiana Tribüne, Volume 18, Number 326, Indianapolis, Marion County, 14 August 1895 — Page 2
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JnSians Tribüne. Erscheint Taglich und Sonntag V. Die tägttche .Tribüne- kostet durch den Träger 13 Cent8 per Woche, die SonntagS-.Tribüne' Gent per Ooche. Seide ,usame IS Cents der 65 (Jrcti per Vkonat. Per Post außerhalb der ftult ,JgeschiSt ta VorauSSejkhlung per rJar. fft-O, IS Süd Alabama Strafe. Indianapolis, Ind., 14. August 1895. Wohin mit den Hopsen. Eine Hopfen-Crnie, wie sie noch nie dagewesen, wird heuer m unserem Lande erwartet; aber die amerikanischen Hopsenzüchter und Händler machen zu dieser gloriosen Aussicht lang? Gesichier, denn die Cultur dieses herrlichen Gewächses wird immer unprofitabler für sie. je größer der Erntesegen ist. Von der heutigen Ausdehnung und Bedeutung des Hopfenbaues in den Äer. Staaten haben nicht nur die Europäer, sondern auch 'die meisten Amerikaner eine sehr unzulängliche Vorstellung. Die vorjährige Hopfenproduction !m Staate New Jork allein wurde auf 175.000 bis 225,000 Ballen geschätzt. Außerdem wurden 60.000 Ballen in Californien. 80.000 in Oregon, 43.000 im Staate Washington, und noch in 9 anderen Staaten der Union kleinere Mengen erzeugt. Dieses Jahr ist mit 'Noch größeren Ziffern zu rechnen. Und wie steht es mit dem Verbrauch? Er ist groß, aber lange nicht groß genug, die Preise auf einer an ständigen" Höhe zu erhalten! Man schätzt ihn gegenwärtig auf 180.000 Ballen pro Jahr in ben ganzen Ver. Staaten; sonach könnte schon der Staat New Jork alleia die einheimische Nachfrage mit Leichtigkeit befriedigen. Auf ausländische Nachfrage tann auch nur wenig gerechnet werden. Deutschland gewinnt mehr als genug Hopfen für seine eigenen Vedürfnisse und ist nicht geneigt, dem amerikanischen Hopfen den Vorzug vor dem bayerischen zu geben. Aehnlich steht es mit anderen Ländern, die überhaupt in Betracht kommen, und England ist so ziemlich das einzige Land, welches Hopfen, von auswärts einführt. England hat den Ver. Staaten im vorigen Jahr 80.000 Ballen abgekauft, ein Bedarf also, welche schon durch Oregon allein hätte befriedigt werden können. Sollten die Japaner zu einer biertrinkenden Nation werden, worauf vorerst wenig Aussicht ist. so würden dieselben schwerlich den Hopfen, den sie wirklich zum Vierbrauen bedürfen lvürden, von auswärts holen wollen, es sei denn, sie wären dazu gezwungen. Ja. das Bierbrauen! Unsere Hopfenleute sind meist nicht sehr gut auf die Brauer zu sprechen und beHäupten, daß dieselben ihnen lange nicht so viel Hopfen abkauften, wie sie von rechtswegen gebrauchen sollten. Unbeschadet alles Guten, was man zu Gunsten des besseren amerikanischen Bieres sagen kann, wird bei uns doch auch eine beträchtliche Menge Bier gemacht, welche äußerst wenig von Hopfen gesehen hat. Die Hopfenzüchte? versichern, daß die Brauer vor dem Jlhre 1892 alö der Hopfen $1 das Pfund brachte doppelt so viel für jedes Faß Bier gebraucht hätten, wie gegenwärtig, und bei Allem, was manche Firmen thun, um ihren Ruf aufrecht zu erhalten, steht der Hopfenverbrauch in Amerika vielfach nicht im richtigen Verhältniß zum Bierverbrauch. , Davon kann auch das liebe Publikum manches Liedchen singen. Wenn man blos von den Profiten unserer Hopfenzucht wüßte, so könnte man fast annehmen, daß unser Bierverbrauch zurückgegangen, statt bedeutend gestiegen sei. Und 'dabei weint es die Mutter Ndu? gar zu grt! Man berechnet, daß schon im vorigen Jahre im Staate Washing- . ton 15.000 Ballen Hopfen einfach an i den Stanzen gelassen würden, weil kdie niedrigen Preise die Züchter abK , schreckten. - Wenn es in demselben - Verhältniß weiter geht, so wäre es wohl möglich, daß die Hopsenbauer in Washington und New Aork bald .dem Rath des Landwirthschafts-Mi-ß nDers Morton folgten und sich lieber auf Kartosfelbau verlegten dessen .Glanzzeit erst noch zu kommen scheint. Neue Jungfrau von Orleans". Die Ver. Staaten sind noch heute das classische La.'d neuer Religions- . stiftungen. Kürzlich wurden die neue- . sten officiellen Angaben des Censusbüreaus über die Religionen und Kirchm in unserem Lande veröffentlicht ; aber min'xstens eine Religionsgemeinschafl g?ct es schon, von welcher das Censusam! noch keinen Vermerk ; nehmen konnte. Dieselbe ist im südöstWichen Missouri, in dem ge'ongigen .County Bollinger, in's Dasein getre,ten und gruppirt sich um 'die Persönlichkeit der Frl. Deckard, welche die Anhänger dieser Sekte ihren Engel ,nen. während Zeitungscorresponjdenten ihr bereits den Titel Moderne Jungfrau von Orleans" beigelegt ha.oen. j Jda Deckard ist ein blauäugiges, blondhaariges, erst ISjähriges Mädi chen von sehr lebhaftem, feurigem Temperament, im 'Uebrigen von durchaus , 'einfachem, schlichtem Auftreten und 'theilt alle die Charaktereigenschaften der Bewohner jener wilden, felsigen Hügelgegenden im südöstlichen Ende i3 besagten Countys, der sogenannten Sanadiggers-. Ebenso, wie von der Jungfrau von Orleans der französischen Geschichte, heißt es auch von ihr. daß sie himmlische Visionen habe und himmlisch Botschaften erhalt, ja sogar, daß sie zeitweise sich selber in den Himmel oder auch in eine gewisse Nähe der Hölle rter aus verschiedene Theile der Erde versetzen könne. Was sie in
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kibren Traumen bei Nacht oder Tag geschaut, .das verkündet sie ihren Anhängern und malt mit lebhaften Farben die Freude des Himmels, die Schrecken der Hölle u. s. w. aus. Sie macht den Eindruck, daß sie selber an ihre Mission und ihre Traumgeschichte glaubt, und diese treuherzig wie gewöhnliche Erlebnisse wiedererzählt. Dies ist tot nigstens so ziemlich das übereinstim mende Urtheil der Zeitungsmenschen, welche diese moderne Jeanne d'Arc kennen gelernt haben. Erst sechs bis sieben Wochen ist diese Bewegung alt. An der Spitze derselben stoßen wir sofort auf einen deutschen Namen: Pastor Joseph Schrader. Dieser, von Haus aus ein Geistlicher der Congregationalistischen Methodistenkirche, ist der anerkannte Führer der neuen Gemeinschaft, und der bisherige Baptistenpastor Henry Fowler steh! ihm zur Seite. Brid scheinen übrigens die neue Religion mehr als eine Ergänzung der vorhandenen anzusehen; wenigstens ist nichts davon bekannt geworden, daß sie mit ihren alten religiösen Verbindungen geradezu gebrachen haben. Etwa 100 Personen, lauter Gebtrgler, gehören der neuen Kirche bis jetzt an. Sie haben noch kein vollständiges System ihrer Religion, sind aber der Meinung, 'daß die Bibel nicht verstan den werde, daß die Welt sehr schlecht und böse geworden sei, und daß daher. wie immer in Zeiten religiöser und moralischer Gleichgiltigkeit, der Him-. mel direct Botschaften sende, und be sondere Werkzeuge zur Erwnkung der Menschheit erwähle. Als das vornehmsie dieser Werkzeuge in gegenwärtiger Zeit sehen sie eben ihren Engel" an anders nennen sie Frl. Deckard nie und sie glauben, daß eine göttliche Macht diesen Engel davor schütze, je zu sündigen, so lange er seinem jetzigen Beruf treu bleibe. Manche der enthusiastischsten Anhänger wollen auch den vielgenannten Heiligenschein" öfters um Frl. Deckards Haupt bemerkt haben und behaupten außerdem, keine menschliche Macht würde je im Stande sein, dieser Auser'wählten das Leben zu nehmen. Es ist merkwürdig, welcher Nimbus sich schon nach wenigen Wochen um diese Persönlichkeit gebildet hat. Sie wird von ihren Anhängern so sorgfältig gepflegt und so hoch verehrt, als wäre sie geradewegs aus dem Himmel als Gast zu ihnen gekommen; auch für ihre kleinsten Bedürfnisse wird auf das Eifrigste gesorgt, und sie wird sorgsam vor allen unangenehmen Umgebungen und roher Gesellschaft behütet. Es muß indeß erwähnt werden, daß sie sonst keinen besonderen Vortheil von ihrer Stellung genießt und offenbar auch nicht sucht. Ein! recht interessantes Schauspiel bieten die Versammlungen dieser neuen Kirche an ihrem noch sehr ursprünglich aussehenden Erbauungsorte. Sogar die Natur selbst trägt das Ihrige dazu bei. Von dem Vlock-Schulhause aus genießt man eine theils düstere, theils großartig-schöne Aussicht, je nachdem man in die .wilde, schwarze Schlucht herniederschaut oder zu den Gebirgen aufblickt. Und einen eigenthümlichen Eindruck macht es, wenn schon die Sterne am Himmelsgewölbe aufgekeimt sind, und von allen Seiten das Echo der Lieder dieser Gebirgler erschallt, welche dem Versammlungsorte immer näher kommen, die Männer in rauher Kleidung, manche mit der Flinte über der Schulter, und die Frauen in schlichten Kattungewändern, ihr Gesicht fast vollständig von den breitränderigen Sonnenhüten bedeckt. Man kann sich in ganz andere Zeiten versetzt wäbnen. 'vasto? Sckrader predigt von der roy gezimmerten Kanzel aus ganz nach den Botschaften, welche er jedesmal von dem Engel" erhalten hat, und er kann ein sehr kräftige und glühende Sprache führen. Die Gläubigen gerathen manchmal in große Aufregung, erheben sich von den Knieen, daß die Bänke umfallen und grüßen einander mit dem heiligen Kuß". Für etwa anwesend: Sünder wird besonders gebetet. Wer eine spöttelnde Bemerkung macht, kann sich auf derbe Worte gesaßt machen. Diese Gemeinschaft hat übrigens große Plane für die Zukunft und will so bald, wie thunlich. Evangelisten in die Wel! hinaus senden. , ,, Erhabene Existenz. Bogota, die selten geschilderte, aber in manchen Beziehungen sehr bemerkenswerthe Hauptstadt der centralamerikanischen Republik Colombia, wo es in der letzten Zeit so ungemüthlich herging, ist eine der höchstgelegenenStaatsHauptstädte der Welt. Neuntausend Fuß im Wolkenland, das ist gewiß eine stattliche Höhe für eine Metropole! Das Leben in Bogota ist im Allgemeinen nicht gut bei unseren Landesgenossen angeschrieben; es hat aber doch seine amerikanischen Verherrlicher oder doch wohlwollenden Aeu?tbe:ler gefunden. So vor Allen 'der frühere Congreßabgeordnete McKinney von New Hampshire, welcher zwei Jahre lang amerikanischer Gesandter in Vogota war und jüngst heimgekehrt ist. Dieser, ein echter Neuengland-Aankee und in den meisten Dingen den schrosfsten Gegensatz zum spanisch-amerika-nischen Charakter bildend, aber mit einem glücklichen Sinn für den Humor in allen D?ngen, ha! jene erhabene Hauptstadt und ihre Menschheit liebgewonnen, und sie wiederum ihn. Aus seinen launigen Mittheilungen über Bogota mag Folgendes hervorgehoben sein: Das Erste, was ich in Bogota lernen mußte, war: mich unter keinen Umständen zu beeilen. Denn es gibt nichts Ungesunderes daselbst, als die Eile und Anstrengung überhaupt. Da oben in einer Höhe von 9000 Fuß findet man die, Atmosphäre ganz gehörig dünner, als man sie anderwärts zu athmen gewohnt ist. DaS Herz schlägt rascher, und jede ungewöhnliche Bemübuna oder' Kratt-Aufwenduna
kann sofort Schwindel veru lochen. Ich habe mir sagen lassen, daß ein italienischer Gesandter in Bogota, welcher so verwegen war, einen Koffer zu lüpfen, dieses Wagniß eine Stunde später mit seinem Leben bezahlen mußte. Untersucht habe ich die Vorgeschichte dieses Todesfalles zwar nicht; aber wundern sollte es mich nicht, wenn sein Tod nur die Folge dieser Tollkllhnhei! gewesen wäre. , Sehr weit war auch ich nicht davon entfernt, einem ähnlichen Schicksal zu erliegen. Als ich gerade in Bogota angekommen war, fand ich es für meine Würde gerathen, einen, neuen Hut zu kaufen. Ein kleines Mädchen im Hotel bot sich mir als Führerin nach dem Laden an. Sie sprang immer wie ein Reh vor mir voraus; wenigstens kam mir das bei der Troddel ringsumher so schnell vor. Ich versuchte, ihr einigermaßen zu folgen, als mich plötzlich ein ganz eigenthümliches Gefühl überkam; ich bin überzeugt. daß ich todt auf der Straße 'hingefallen wäre, wenn ich in diesem kritischen Augenblick nicht stehen geblieben wäre. Es war das letzte Mal, daß ich mich in Bogota geeilt habe. Wenn ein Fremder mir heute in Bogota auf der Straße begegnen würde, er würde mich gewiß für den trägsten Lungerer der Welt halten. Auch wenn man akklimatisirt ist, dann ist Einem eben die Faulheit zur zweiten Natur geworden, und jenes junge Mädchen bildete eine sehr seltene Ausnähme. Es gibt nur Eine größere Stadt in der Welt, welche noch schwerer zug'änglich ist. als Bogota, und das ist Quito, die Hauptstadt der südamerikanischen Republik Ecuador. (Allenfalls von der heiligen Stadt Lhassa im indischen Thibet abgesehen, in welche sich indeß überhaupt kein Fremder ohne drin gendste Gesahr, umgebracht zu werden, wagen darf.) Es dauert nahezu einen Monat, bis ein Brief von Bogota nach New Vork gelangt, und unter unseren modernen Verhältnissen will dies gewiß seh? viel heißen. Die Stadt liegt 700 Meilen von der Küste entfernt. Den größeren Theil dieser Strecke legt man den Magdalenafluß hinauf zurück, bis man an die Anden kommt; nun aber muß man noch drei Tage lang auf Mauleseln über das Hochgebirge reisen, und im Ganzen braucht man eine volle Woche, bis man Bogota von der Küste aus erreicht. Die großartigen Eindrücke dieser Gebirgstour jedoch entschädigen reichlich für alle Unbequemlichkeiten und Mißlichkeiten. Man kann hundert Meilen weit sehen, und die majestätlschen Bergriesen erheben sich übereinander bis zu 19.000 Fuß. Bei 14.000 Fuß beginnt die Schneegrenze. Obwohl der Pfad manchmal eng und gefährlich ist. treten die Maulthiere sicher auf, und die Führer sind sehr sorgfältig. Zuletzt hat man noch ein Stück weit mit der Eisenbahn in die Stadt hinein zu fahren. Man steigt da in eine wunderschöne Hochebene herab, die von zwei dräuenden Bergen, La Guadalupe und Mont Serrato, sozusagen bewacht wird. Ich traf gerade am 4. Juli dort ein, und so schön habe ich noch nie das Sternenbanner gesehen, wie es sich damals von der amerikani sche Gesandtschaft in Bogota aus gegen dasHimmelsgewölbe abhob. Solche herrliche Farbenwirkungen in der reinen Luft kann man dort noch in Menge beobachten. Die Häuser in Bogota sind höchstens zweistöckig und sämmtlich aus Backstein gebaut, und das von mir gemiethete Haus hatte gewaltige Gemächer und in der Mitte einen Blumenhof, in welchem das ganze Jahr über die Blumen blühen. Kein Holz habe ich an den Bau dieser und der meisten anderen Häuser bemerkt; sogar die Fußböden bestanden nur aus Backsteinen und Hohlziegeln. Im Uebrigen gibt eö auch recht erbärmliche Wohnungen; denn die Armuth der Armen in Colombia ist groß! Die Reichen sind fast ohne Ausnahme auch hoch gebildet. Beide Geschlechter in Bogota fr'ohnen dem Rauchen, und die Frauen rauchen sämmtlich Cigareiten. Als ich mich aber einmal mit der Pfeife sehen ließ, erregte dies ungeheures Aussehen, und ich versuchte dies fortan nur noch zwischen meinen vier Wänden. Vom Cigarrettenrauchen darf man nicht auf Emancipirtheit des weiblichen Geschlechtes schließen. Im Gegentheil wird dieses im Allgemeinen, und namentlich im Verkehr mit ihren Anbetern und Verlobten, höchst streng und eingezogen gehalten. Ich habe in diefern Erdwinkel viele Freunde gefun den.
Berieselung besser als Regen 7 Unzählige Klagelieder sind über die Millionen Acres unserer westlichen .Trockenländereien" erschollen. Da kommt auf einmal ein Herr W. G. Smythe und stimmt im Century ein ganz anderes Lied an. Schon der Eigenartigkeit seines Standpunktes halber lohnt es sich, Vermerk davon zu nehmen. Dfc Trockenländereien." sagt er, sind eigentlich am allerbesten daran, und reichlich? Regenfall ist nicht nur kein Segen, sondern ein Unheil. ' In den Trockenländereien hat der Landwirth einen Ueberfluß an Sonnenscbein. weit mehr, als in den Distrikten. wo es regnet, und folglich auch Wolken die Sonne verdunk-ln. und wenn er nur durch künstliche Berieselung seine Saaten feucht genug erhält, so hat er thatsächlich die Natur verbessert und ist sowohl von den Ge-sal-ren der Dürre wie denjenigen der Überschwemmung frei. Es ist ein grober Begriffs-Miß-'irauck. Berieselung einen Ersatz für .tegen zu nennen. Umgekehrt ist Reln ein, Ersatz für Berieselung, und inzz ein fötfjl armseliqkr! In der lb:vesc5?:t ton Regen liegt (bei rich;ia.er Bewirthschaftung) die Grundläge des sichersten Gedeihens, wobei :.5'lleß!ich eine Mißernte gänzlich aus-
gejcrloen werven rann. :uer anvWirth kann sogar die Größe der Gemllse controlliren, die er zieht. Unser Zuckcrrüben-Lau in den berieselten Distrikten z. B. kann weit höher aebracht werden, als der in Europa unter dem alten System, und schon jetzt werden unsere Zuckerrüben besser." Weiterhin führt Herr Smythe aus. daß die Berieselung dem Landwirth atfch gestatte, eine besonders große Mannigfaltigkeit in seine Saatculturcn zu bringen, während .in den Regenländereien oft die eine Saat Regen bedürfe, und die andere Sonnenschein, und sich gar keine Controlle über das richtige Maß üben lasse. Fast jeder Artikel, sagt er weiter, welcher auf den Sveisekarten sogar der besten Hotels stehe, könne auf dem kleinen berieselten Landgut systematisch gezogen werden, blos Zucker, die Gewürze. Kaffee und Thee ausgenommen.und die Zeit ist nahe heran, da jeder Staat unseres trockenen Westens seinen ganzen Zuckerbedarf auf den berieselten Ländereien selber erzeuge, wie dies theilweise schon jetzt der Fall sei. Kurzum, unsere Trockenländereien schweben ihm als der denkbar g ü n st i g st e Boden für eine wissenschaftlich geregelte und stets aussichtsvolle Landwirthschaft vor. Schade nur, daß in den zunächst be-th-eiligten Gegenden, ganz abgesehen von den anderen, die Botschaft des Herrn Smythe so viele Ungläubige findet! Wer aber an dieselbe glaubt, muß sich halt auch damit trösten, daß gut' Ding gute Weile haben will.
Versuche mit uftdrachen. Bisher waren die Luftdrachen merst nur als Mnder - Spielzeug von Werth. Sie könnten aber noch eine weit größere Bedeutung gewinnen, und Anläufe dazu sind schon früher gemacht worden, namentlich im Interesse, des Lebensrettungs - Dienstes für Schiffbrüchige. Doch fehlte es an einem systematischen Vorgehen. Das Wetteramt in unserer BundesHauptstadt hat jetzig Vorkehrungen für eine! Reihe bemerkenswerther Experimente mit Luftdrachen getroffen. Zehn Riesendrachen, will man, sämmtlich an Einer Schnur, bis zu einer Höhe von 2000 engl. T keilen fliegen zu lassen suchen. Das' wäre viele Mal höher, als irgend ein Luftdrache bis jetzt gekommen ist. Die berühmten Eddyschen Drachen sind bis jetzt nur 4000 Fuß hoch geflogen. Der bekannie Professor McAdie, welcher auch umfassende photographische Studien der Blitzstrahlen vornimmt, .wird diese Ezperimente leiten, die unweit Arlington am virginischen Ufer deö Potomac stattfinden und bis zu bescheidenen Höhen bereits stattgefunden haben. i , Hauptzweck dieser Versuche ., ist zu nächst eine gründliche Untersuchung der oberen Atmosphäre, um die Temperatur - Unterschiede für verschiedene Höhen in freier Luft festzustellen und die selben auch zu einer großen ProfilKarte der Atmosphäre zu verwenden, eine Aufgabe, 'die bisher noch nie erfüllt worden ist. Außer der Temperawr sollen die barometrischen Curven, die elektrischen Strömungen u. s. w. ermittelt werden, und das Alles für sämmtliche Jahreszeiten und allmälig für alle Theile des Landes, resp, für den Luftkreis über ihnen. Man erwartet, daß solche Forschungen mittels der Luftdrachen vortheilhafter betrieben werden können, alS durch Fessel Luftballons, welches die einzige bisher angewandte Methode war; ein vielstündiger Flug mit diesen FesselballonS hat sich überhaupt als unmöglich erwiesen. Andererseits können die Ergebnisse der obigen Forschungen es vielleicht gerade ermöglichen, die Luftschiffahrt mit viel geringerem Risico zu betreiben, als gegenwärtig, da man dann leicht im Voraus bestimmen könnte, durch welche Luftströmungen der Ballon in den verschiedenen Höhen wahrscheinlich kommt. Warum sollte das an sich schwieriger sein, als heutzutage z. B. die Bestimmung des Golfstromes oder der Passatwinde ist? Die Herstellung, zuverlässiger LuftschifffahrtsKarten ist ebenso gut denkbar, wie diejenige verläßliche? Seefahrer - Karten. Auch in manchen anderen Äeziehungen können die Ergebnisse jener Versuche gewinnbringend werden, und schon die Wissenschaft als solche kann beträchtliche Förderung davon erwarten. Gibt eö doch heute auch Gelehrte, welche glauben, daß die Menschen -sich trotz alledem und alledem" in den Stand setzen könnten, wie Vögel zu fliegen und zu steigen, .sobald nur genügende Kenntniß von den oberen Luftströmun gen erlangt sei. Solchen und anderen Fragen kann dann näher getreten werden. und wäre es auch nur, um manche überspannte Erwartungen zumSchweigen zu bringen. Eine interessante neue Kunst, oder Wissenschaft ist auch daS selbstthätige Aufnehmen photographischer Bilder vln Luftdrachen aus. In Kriegs- und anderen Zeiten mag auch das Aussen den von Fahnen mittels der Drachen zu Signalzwecken dienen, und Nachts können die Drachen in Verbindung mit der Anwendung von Licht '- Apparaten benutzt werden. In allen Arten von Wetter müssen diese Drachen zu Forschungszwecken fliegen; meistens werden sie 12 Stunden lang in der Lust behalien werden. Erwähnt sei noch, daß die für diese Experimente dienenden Riesendrachen von der sogenannten malayischen oder schwanzlosen Gattung sind, und die zuletzt gebauten noch besser sein sollen, als die Eddy'schen. Man hat bemerkt, daß sie sogar an warmm..schwülen'und luftstillen Tagen .eine sehr ' stattliche Höhe erreichen können. VlothhSutkger Negenmacher. Von der Regenmacher linier uns Weißen ist in der. letzten Zeit sehr we. nig die Rede gewesen. Obgleich Alele eine tbeilweise künstlia:e Regeluna der
Mtterungsverhaltnisse tyeorettjcy für möglich halten, haben die vor Kurzem aemacbten .Geständnisse" eines frubc-
j rcn zünftigen Regenmachers gar zu adicyreaeno gewirrr. Dagegen macht im wilden Westen" seit ganz Kurzem ein rothhäutiger Regen-Erzeuger" von sich reden. Nezuma ist sein Name, und aus Oklahonia wird über ihn erzählt: In Red Rock, dreißig Meilen nörd. lich von Guthrie. versucht seit mehreren Wochen der Otoc-Medicinmann Nezuma. eine sehr stattliche Erscheinung und bei seinem Stamm auch als Zauberer und, Traumdeuter angesehen, daS ersehnte Naß vom Himmel zu locken, und die Indianer wenigstens glauben ganz entschieden, daß er dies vermöge. Die Gegend hatte längere Zeit sehr wenig Regen ge-habt,-und da es einigemale regnete, seit Nezuma da ist und den Großen GeiJ" beschwört, so steht es bei allen Indianern fest, dak nur er .die WolLken weinen mache." Von weit und breit pilgern jetzt die Rothhaute anderer Stämme mit Geschenken zu ihm, Spiele und wilde Tänze finden um seine Loge herum statt, und es geht bei Tag und Nacht sehr merkwürdig her. Nebe '.buhler deö Marmors. Das Territorium Utah scheint noch mancherlei Schätze nicht ganz gewöhnlicher Art zu bergen. In der Nähe der Springville-Thalschlucht z. B. entdeckte schon vor Jahren ein alter Mann Namens Wadsworth, einer der besten Besiedler jener Gegend, ehM merkwürdigen Bergstein; die unentwickelten VerHältnisse brachte es mit sich, daß lange kein Gebrauch von dieser Entdeckung gemacht wurde. Unlängst aber verfolgte ein Sohn des Entdeckers und mehrere Andere die Sache auf's Neue und überzeugten sich, daß ein großes Gebiet mit solchem Gestein bedeckt ist. Der Stein ist von grau-brauner Farbe und zeigt die schönsten Variationen, welche auf Ablagerungen gewisser Seemuscheln zurllckgeführt werde::. Sachverständige, welchen Proben dieses Steines borgelegt wurden, erklärten, daß derselbe bei der nöthigen Bearbeitung besser als Marmor oder Onyx aussehe. Im Härtegrad steht er zwischen Beiden. Man erwartet noch Grones von diesen Stinlagern. . . Oon Jnlanve. Aus dem Bericht des Patentcommissärs Seymour geht hervor, daß im letzten Fiskaljahr 36,972 Patentanträge, 1453 Musterschutz-Anträge, 77 Anträge auf Erneuerung von Patenten, 2183 Anträge auf Ertheilung von Handelsmarken, 313 LaUU (und 2314 CaveakAnträge gestellt wurden. Bewilligt wurden 20.745 Patente, einschließlich PatentNeuerungen und Muster, und 1690 Handelsmarken. 12,906 Patente erloscken und 3203 Applikationen verfielen wegen Nichtbezahlung der Gebühren. Die Gesammtausgaben des Bureaus beliefen sich auf $1,195,557. Der Ueberschuß der Einnahmen über die Ausgaben war $157.391, sodaß das Gesammtguthaben des Bureaus im Schatzamt jetzt $4.566.753 beträgt. Unerledigt waren am Schluß des Fiscaljahres noch 4927 Applicationen. Fräulein Susie Gardner von Villa Ridge in Missouri ist ein seh? braves Mädchen, wie sie kürzlich durch Rettung eines kleinen Kindes bewiesen hat. Als das kleine Töchterchen einer Frau I. T. Thompson beim Spielen in einen tiefen Brunnen gefallen war, ließ Frl. Gardner sich an der Kette des Eimers hinunter und hielt das Kind so lana. bis die Mutter ihr ein Seil hinunterwarf, an dem es hinauf' gezogen wurde. Dann mußte Frl. Gardner längere Zeit in dem vier Fuß tiefen Wasser stehen, eheöilfe herbeigeholt und sie heraufgebracht . werden konnte. Schon als sechsjähriges Kind hat' Frl. Gardner einer Spielgenossin, die in einen Bach gefallen war, tos Leben gerettet. Nach dem Bericht des Shipping Commissioners" sind im letzten Fiscaljahre 79.415 Seeleute für amerikanische Schiffe angeheuert worden. 8000 mehr alS im Vorjahre. Die. Zunahme im Hafen von New York war 7100. Der Nationalität nach waren von denselben 24,182 Skandinavier. 21.831 Amerikaner, 11.552 Engländer. 11.057 Deutsche. 871. Franzosen, 1370 Italiener, 1017 Finnländer und 7455 gehörten anderen Nationalitäten an. Gegen das Vorjahr . zeigen die Amerikaner eine Abnahme von 250, die Skandinavier eine. Zunahme von 2000. Die Kosten des .Heuerbureau-Dienstes betrugen $61.500, eine Ersparniß von $27.000 gegen daZ frühere Gebührensystem. Die 17jährige Anna Wriaht befand sich seit 1892 in der Reformschule zu Mitchelloille. Iowa. Neulich wurde ihr ein Verweis ertheilt, weil sie die Arbeit nicht Vorschriftmäßig, verrichtete. Darüber gerieth Anna in Wuth und warf den Angestellten die Treppe hinunter, wobei er eine Verrenkung des Fußgelenks dadontrug. Einem zweiten Angestellten erging es nicht diel besser. Sie bekam denselben bei dem Daumen zu fassen und riß denselben nahezu heraus. Sodann kam der Superintendent der Anstalt zu Hilfe, der womöglich noch übler dabei wegkam. Anna erfaßte denselben bei dem Barte, zerschlug ihm Nase und Augen, daß . das Blut in Strömen floß, und zerzauste ihm den stattlichen Bart ganz unbarmherzig. Schließlich gelana es einem yaiven Dutzend Angestellten, Anna zu überwältigen und in eine Zelle einzusperren. Später wurde sie rn das Gefängniß eingesperrt. Einiqe Tage darauf überaab Sheriff Hazen daS gewaltthätige Mädchen sei. ner Mutter, . welche unweit Council VlufsS auf dem Lande wohnt.
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Os Nuslcknit. JneinemParis erClub wurde dieser Tage von, London, von seinen Licht- und Schattenseiten gesprochen und, wie gewöhnlich, über die Ungefälligkeit geklagt, die das -eng-lische Volk den Ausländern, zeigt, die seine Sprache nicht ganz beherrschen. Zum neuen Beweis dafür kam folgendes Geschichtchen heraus: Ein Pariser wollte Cremorn, das Tanzlokal der Londoner, besuchen. Er rief ein Cab, so gut er sich aber auch auf englisch auszuquetschen suchte, wollte ihn der Kutscher nicht verstehen. Endlich ent schloß er sich, seine Worte pantomimisch klar zu machen und tanzte einen tolleni Cancan. Allright!" sprach der Rosselenker, der nun zu begreifen schien. Der Franzose stieg ein. Im scharfen Trab ging es nach der Vorstadt, weit durch unbekannte Viertel. Endlich hielt der Wagen vor einem stattlichen Hause. Zwei Diener kamen heraus, packten den Franzosen, beim Kragen und führten ihn in eine Zelle. Er war in Bedlam, dem Londoner Jrrenhause. Dem Luftschiffe? Ca Pazza in Paris gelang dieser Tage ein großes Kunststück. Er macht seit einiger Zeit Versuche mit Ballons, die er unterwegs an einer beliebigen Stelle des Gases entleert, um dann mit einem von .ihm vervollkommneten Fallschirm in der Gondel niederzugehen. Unlängst senkte sich dieser, gar nicht nach seinem Wunsche, auf das Dach einer vielschlotigen Fabrik in der Vorstadt SaintAntoine, und er konnte mit seiner Begleiterin von Glück sagen, daß ihm kein Unfall zustieß. Tags darauf stieg der Caliban" von derGasfabrik des nordlich von Paris gelegenen Vororts Lan dit auf und wurde vom Ostwinde über Paris hingetrieben. Erst als Capazza die Dächer hinter sich hatte und die Bäume des Bois de Boulogne unter sich sah, entschloß er sich zum Abstieg, aber der Wind hatte genug Gewalt, um die Gondel der Seine zuzuführen, wo sie mitten auf dem Strom gelanbei hätte, wenn es dem Luftschiffer nicht gelungen wäre, sie zu lenken und in die Nähe der Rothschild Insel zu bringen, wo er den Fuß auf die trockene Muttererde setzen durfte. Dabei hat er einen Winkel von 75 Grad mit dem Winde beschrieben, was ein sehr schönes Ergebniß ist und ihm als Ausgangspunkt neuer Versuche - dienen wird. AufdemLandein Bayern herrscht vielfach noch der Aberglaube, daß, wenn ein Todter aus dem Hause getragen wird, im selben Augenblick der Jmb" (Bienenstock) und das Krautfaßl" gehoben werden müssen damit's net absteh'n". In Befolgung dieses abergläubischen Brauches wurden auch die sechs Bienenstöcke des Bauers Kerscher von Gattering gerüttelt, als dessen verstorbene Mutter in feierlichem Conduct aus dem Hofe getragen wurde. Die Bienen aber verstanden zur jetzigen heißen Hochtrachtszeit kernen Spaß. Gereizt und gestört in ihrer Arbeit, stürzten sich die Schwärme wüthend auf den, Leichenzug, so daß die auseinanderstiebenden Leidtragenden, besonders aber die Geistleichkeit, die Lehrer. Sängerinnen. Fahnenträger etc. sich kaum mehr der rachenehmenden Bienen erwehren konnten und die Sargträger ob der vielen Stiche laut ausjammerten. Außer den Gefahrbereich gekommen. hielt der Zug. sofort inne, um lich von dem ausgestandenen, Schrecken zu erholen und an Bach und Brunnen Waschungen vorzunehmen. In der Otterings-Pfarrei und noch weiterhin sieht man jetzt genug der schön geschwollenen Gesichter. Einen Leichenfund machten Arbeiter bei M.-Gladbach. Dicht hinter dem Friedhof fanden sie in einem Kornselde die Leichen eines jungen Liebespaares. Wie die Polizei ermittelt hat, sind die Todten derBildhauerGehilfe. Kohls aus Bredow (Kreis Stettin) und die noch nicht 16jahrige Tochter des Kleinhändlers Engels, aus erstgenannter Stadt. Kohls, der früher bei Engels in Kost gewesen war, hatte ein Liebesverhältniß mit dem Mädchen angefangen. . Der Vater hatte daraufhin den jungen Mann aus dem Hause gewiesen. Als dieser trotzdem Nachts die Besuche fortsetzte, stellte der Vater des Mädchens, um das Verhältniß zu emem Ende zu bringen, Strafantrag. Am Kirmeß-Dienstag, am 11. Juni, waren die beiden jungen Leute verschwunden. Die Eltern nahmen an, daß sie geflohen seien. Der Fun hat gezeigt, daß diese Annahme irrig war. Bei dem jungen Mann lag ein Revolver mit noch vier Schüssen. Infolge deö heißen Wetters der letzten Wochen war die Verwesung so weit vorgeschritten, dab eigentlich nur ' noch, die Knochen und Kleider übrig geblielea sind.
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