Indiana Tribüne, Volume 18, Number 325, Indianapolis, Marion County, 13 August 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheuü Täglich und Sonutagv. Die täglich .Tribüne- kostet durch den Träger 33 (SentS per Woche, die eoatZgSTribüne- 8 dtntt per Woche. Selbe ,usame 15 Cents obe tt Cents per Itonst. Per Post außerhalb bet ?tdt zugeschickt t Vorausbezahlung r per 0tr. crr-r 18 Züt Sllabama Straße. Indianapolis, Ind., 13. August 1895. Teutk'ch'and'S Export nach Nsrd Nmcrika. Von unserem General Coirsulat fn Berlin ist soeben: eine Zusammenstellung der Gesammtausfuhr, welche im Laufe dtö am 30. Juni beendeten FiZcaljahres aus den ihm unterstellten Districten auch den Ver. Staaten geganqm. vollendet worden. Die Ausweise schließen ab mit einer Zunahme des Exports vom 1. Juli 1894 bis 30. Juni 1895 aus Nord - Deutschland im Gesammtbetrage von 53,735.440.52 oder rund 35 Millionen Mark. Indessen würde diese trockene Ziffer keine richtige Vorstellung von dem Aufschwunge des Exports geben. Denn sie vert.Teilt sich mcht gleichmäßig über alle vier Vierteljahre, sondern bezeichnet fast ausschließlich den Aufschwung der letzten sechs Monaie. Die nachfolgenbtn Ziffern für die einzelnen Vierteljähre werden das darthun. Noch im 1. Vierteljahr 189495 bleibt der Export Deutschlands nach Amerika gegen das 1. Vierteljahr 189394 um 51,356.803.91 zurück. Im 2. Vierteljahr ist diese Annahme schon zu einer kleinen Zunahme übergegangen, rund 5141.000. Im 3. Vierteljahr hebt sich der Export um 54.107.848 und im 4. Vierteljahr erfährt er eine abermalige Steigerung um nahezu vexier zwei Millionen, um 55.844.395.87. Nach den weheren Mittheilungen des General - Eonsulats erfährt die Ausfuhr nach den Ver. Staaten aus Deutschland seit dem 1. Juli noch eine immer weitergehende Steigerung. Der Export im Juli übertrifft an Umfang den des Juni, sowohl was die Höh: der legalisirten Facturen wie die Zahl derselben betrifft. Es sind eine -ganze Anzahl neuer Exporteure aufgetreten. Die Gesammtzahl der abgegangenen Waarensendungen allein aus Berlin beträgt vom 1. Januar 1895 1300 mehr, als' in derselben Zeit des Vorjahres. Die Zunahme von 35 Millionen würde eine noch weit größere sein, wenn der gesteigerten Ausfuhr aller Industrie - Districte nicht ein weiterhin specificirter Ausfall vsn nahezu 2 Millionen Mark an Zucker aus Braunschweig, Hzmburg und Stettin gegenüberstände. Die einzelnen norddeutschen Gon sulate sind an dem Gesammtresultat wie folgt betheiligt: Abnahme Zunahme Seammtexport arq? gkgk Konsulat 1894J93 1MÖJM 18Mi9t nnadcrg J1.10,S86.7S PJ.3l.0T kl! in 4,187,059.90 1.00fl,3'..S7 ree L.839.S2Z.5 1,(542.2.85 retlau 8.871.407.23 717,788.2 ?ranchr,'g 4.183,158. si.TW.ki KyrMUttz 8.8:3,506.33 2,600,258.91 lauta .481. 1.9-27.489.88 übe 7kO.GM.34 118,101.32 Hamb-rz fl,01,S!0.9 2,ls3,154.21 Hannover 1,175.1 1S.R7 -,906.R5 l'np ta 5,208 054.09 1.SSL91.22 Magdeburg 4.747,27. 1.1419.46 Blaue S,9.',.ss7.cu i,um,wü.b8 etttüri IMS.mM 1,464,214.31 ' Zusammea N8.L0S.S73.46 Tazeg, 1SÖ3)94 39.570,437.91 Hlfo Annahme $3,735,440.51 oder rund 33 SBiUt e Mark. Der Bericht aus Süd - Deutschland General - Consulat Frankfurt a. M. und aus dem General-Consulat Dresden liegt noch nicht vollständig vor. Nach den einstweiligen Mittheihingen ist die Zunahme, unter ähnlichen Verhältrrissen wie in NordDeutschland, auf mindestens 25 Millionen Mark zu schätzen, so datz die Gesammtzunahme des Exports aus Deutschland sich auf 60 Millionen Mark beziffert, welche thatsächlich auf die letzten sechs Monate entfallen. Merkwürdige Secten. Mit größerer Leichtigkeit, als in dem Preußen des alten Fritz, kann in unse rem gesegneten Lande ein Jeder nach seiner Faon selig werden," denn es gibt hier nicht weniger als 143 Religionsgesellschaften, in denen, die christlich Doctrin in den mannigfaltigsten Modifikationen gelehrt wird, und wer an der einen oder der anderen Satzung dieser verschiedenen Secten Anstob nimmt, kann sich das Vergnügen machen, ein Glaubensbekenntnitz für sich selbst zu construiren. Trotz der bekannten Vorliebe der Amerikaner für religiöse Haarspaltereien ist die Mehrzahl der bunten Sectenmusterkarte fremden Ursprungs, auch haben ein zelne Secten nur sehr wenige Mitglieder, und 19 Zwanzigstel aller Christen e Landes gehören den zehn großen christlichen Religionsgemeinschaften an. Echt amerikanischen Ursprunges sind die Adventisten, deren es sechs verfehleden: Gemeinschaften mit zusammen über 60.000 Mitgliedern gibt und We in allen Staaten, der Mehrzahl nach aber in Michigan, Massachusetts, Kansas und Minnesota zu finden sind. Der Gründe? dieser Secte war ein Baptist Namens Miller, der in Massachusetts das. Licht der Welt erblickt hatte und dessen Thätigkeit vor etwa 60 Jahrzehn-ten jhren Höhepunkt erreichte. Miller vertiefte sich in das Studium der Prophezeiungen, das Millenium betreffend, mit großemEifer ' und stellte umfangreiche Berechnungen an. aus denen er haarscharf nachwies, daß Christus um das Jahr 1843 zum zweiten Male auf die Welt kommen und dann persönlich 1000 Jahre über dieselbe herrschen würde. Der Mann gewann viele Anhänger, und zur Verbreitung seiner merkwürdigen Doctrin mg nicht wenig eine Anzah: von Zeitungen bei. Boston war dcs Mekka der Adventistenbewegung. DiS Jahr 1843 kam und ging vorüber, ohne daß Miller's Weissagungen sich erfüllten; allein das focht denPropheten nicht an;
er erklärte, oatz in leinen Berechnungen ein Irrthum unterlaufen sei und Christus ganz bestimmt am 22. October 1844 kommen werde. Auch diese Prophezeiung ging nicht in Erfüllung, und nun fielen viele seiner Anhänger von ic . v o c i ! i . r crn:r
liin au; oieayigieii, rnu rocutyci znu ler's Weissagung von der baldigen Wiederkunft CKriZii feltaewunelt ist. erhellt aus der Thatsache, daß bei der letzten Censusaufnahme uoer 60,001) Adventisten gezählt wurden. In ihren Glaubenssatzungen sind diese Leute aber durchaus nicht einer Meinung, vielmehr herrschen unter ihnen sehr verschiedene Ansichten in Betreff der Auferstehung, Unsterblichkeit, Belohnung der Guten, Bestrafung der Bösen u. s. w.; das gemeinsame Banv welches alle Adventisten umschlingt, ist der Glaube an eine baldige Wiederkunft Christi und seine weltliche Herrschaft. In dieser Hinsicht stimmen mit ihnen übrigens' zahlreiche Protestant!sche Secten überein, die ebenfalls an das nahe bevorstehende irdische Königthum Christi glauben. Zu den besonders bemerkenswerth:n Secten sind auch die religiös-communi-stischen Gemeinschaften zu rechnen, deren bei der Censusaufnahme acht gezählt wurden. Alle zusammen haben etwa 4000 Mitglieder und am stärksten sind die Shakers, welche Secte von der Engländerin Ann Lee in's Leben gerusen wurde. Diese Frau behauptete, eine bestimmte göttliche mtm zu ya ben, und lehrte, daß dieMenschen durch ein eheloses Leben gottgefällig werden würden. Die Shakers, deren eS 15 Gesellschaften gibt, glauben, daß Christus zum ersten Male in JesuS als Mann und zum zweiten Male in Ann Lee als Weib verkörpert worden ist; die Ehe ist unter ihnen verboten. Nächst den Shakers sind die Amaniten oder Jnspirationisten. welche etwa 1600 Mitglieder zählen, am stärksten? die Jnspirationisten kamen aus Deutschland und sind nur in einem Eounty von Iowa zu finden. Sie glauben, daß mit Beginn des 18. Jahrhunderts ein Zeitalter der Inspiration begonnen hat und daß namentlich das Haupt ihre? Gemeinschaft. Mann oder Weib, von Gott mit directen Eingebungen begnadet werde. Im Uebrigen haben ibre Doctrinen mit den Satzungen der Evangelischen viel Ähnlichkeit, doch glauben sie, daß die Bösen nach dem Tode durch Feuer geläutert, aber nicht zu ewigen Höllenstrafen verdammt werden. Die Amaniten sind sehr fle'lßige Leute, welche ausgedehnte Farmen und gut rentirende industrielle Etablissements besitzen. In Beaver - County, Pennsylvanien. sind die Harmoniten oder Rappisten zu finden, deren Erzvater" der im Jahre 1757 geborene Deutsche Georg Rapp war. Gütergemeinschaft. Ehelosigkeit und Glaube an ein baldiges Kommen des tausendjährigen Reiches Christi gehören zu ihren Doctrinen. Deutschen Ursprungs sind auch die Separatisten in Zoar, )., welche keine religiösen Ceremonien anerkennen, die Ehe nur dulden, aber nicht begünstigen. In Adams - County. Iowa, blüht im Verborgenen die Jcaria Society", 21 Köpfe stark, welche Rationalismus auf Grund von Beobachtungen" lehren. Um vier Mitglieder stärker sind die Altruisten in Jefferson - County. Missouri, unter denen absolute Gütergemeinsamst herrscht; ihre Satzungen legen keinem Mitglied irgend welche Beschränkungen hinsichtlich seiner religiösen und politischen Ansichten auf. Aus der Adventistenbewegung ist eine merkwürdige Secte, Adonai Thomo, hervorgegangen, welche seit 1876 in Petersham, Massachusetts, besteht und 20 Mitglieds zählt; sie leben ebenfalls in Gütergemeinschaft. Die sonderbarsten Heiligen sind aber die Anhänger der triumphirenden Kirche", welche von Cyrus Teed gegründet ist und auch Koresham Caebsia genannt wird, denn Cyrus heißt im Hebräischen Koresh. Sie sind 203 Köpfe stark, die in fünf Gemeinschaften über Califo?nien, IMnois, Massachusetts und Oregon verstreut sind. Ehelosigkeit gehört zu ihren Hauptdoctrinen, sowie der Glaube, daß sie einst wie Elias gen Himmel fahren werden. Die Spiritisten zählen 45.000 Mitglieder, aber Theosophisten, welche gern viel von sich reden machen, gibt eS im ganzen Lande noch nicht 700. Vergrabene Schätze. Es gibt in Spanien eine Verbinduna von Verbrechern, welche den Scbwindel mit verborgenen Schätzen Pflegt. Daö Kunststück ist bekannt; aber die Begehrlichkeit und menschlicbe Leichtgläubigkeit sind so uner-' schövfliche Minen, daß man sich nicht wundern darf, immer wieder von solchen Unternehmungen zu hören. So werden neuerdings von Madrid aus Schreiben des folgenden Inhalts ver breitet: Geehrter Herr! Befand mich als Zahlmeister hier zu Madrid bei einem Cavallerie-Reimente. In Folge der letzten Ereignisse, welche sich am 8. October 1893 zu Melilla in Afrika mit unseren Truppen abspielten, desertirte ich von meinem Rezimente mit den Geldern im Werthe von 480.000 Zesetas, welche ich in der Umgebung Ihres Ortes vergrub, eingeschlossen in einer Zinkcasse und mit Leder umhüllt. Nachdem ich mein Capital gesichert sah. kehrte ich wieder nach Spanien, relnective nach Malaga zurück, mit dem einzigen väterlichen Wunsche, von dort meine einzige Tochter aus dem Colleaium zu nehmen und diese nach dem Auslande zu bringen, wurde jedoch zu meinem Unglücke erkannt kurz nach meiner Ankunft verhaftet und vom Kriegsgerichte zu 15 Jahren Mi litärgefängniß verurtheilt, wo ich mich jetzt nun befinde. Von diesem Vermögen ofserire ich Ihnen - den- dritten Theil, wofür Sie jedoch die Auslagen für eine Reise zu Ihnen vorstrecken müssen, welche meine Tochter in Begleitung einer Dame unternehmen wird, um Ihnen den Plan zu überbrinqen. welchen Sie zur Aukfinduna
'des verborgenen Schatzes bedürfen. Erwarte, mir sofort mitzutheilen, ob Sie eS thun wollen, und bitte auch, dieses Geheimniß mit Niemandem zu besprechen und, da ich Briefe nicht direct nach dem Gefängniß erhalten kann, so bitte ich, mir durch folgend?
Adresse Antwort zu geben: S. D. Louis Cansiken, Calla de Gaya No. 82, Madrid. Spanien.- Erübrigt mir noch. Ihnen eine Bedingung zu machen, nämlich, meine Tochter muß beim Ausgraben anwesend sein und bei Ihnen' verweilen können, bis ich Weiteres befehle. Auch 5itte. Ihre Briefe nicht mit Ihrem Namen, sondein aus Vorsicht mit Bucharas" zu unterzeichnen. Empfangen Sie, geehr.'er Herr, meine Grüße. Manuel Sanchcz. Militärgefängniß zu Madii'o. am 25. Juni 1803. Es dürfte interessiren, daß gerade duscr Tage in Paris ein Proceß in eincm ganz ähnlichen Falle abgeführt wcrden ist. Diesmal schickten die Herren an kleine Geschäftsleute, am liebsten an Weinhändler, Briefe, welche au2 Barcelona datirt und von dem oben mitgetheilten Schreiben nur wenig variirend beiläufig folgendermaßen abgefaßt waren: (5ine Affaire von größter Wichtigkeit, von welcher die Zukunft meiner angebeteten Tochter abhängt, 15 Jahre alt und ohne Mutter, welche sich derzeit in einem Pensionat in Malaga befindet, nöthigt mich, mich an Sie zu wenden, obzwar ich Sie wenig kenne. Denn Sie sind die einzige Person, deren Erinnerung ich mir aus meinem kurzen Aufenthalte in Frankreich bewahrt habe. Capitän-Zahlmeister in der spanischen Armee, war ich in einem politischen Processe compromittirt, befinde mich im Staatsgefängnisse in dieser Stadt und bitte Sie nun, ob Sie mir helfen wollen, wieder in den Besitz einer Summe von 860,000 Francs in Bankbillets zu gelangen, welche ich genöthigt war, in einer Blechbüchse in der Umgegend von Paris zu verbergen. In meiner precären Situation werde ich Ihnen, wenn Sie mir Ihr Ehrenwort geben wollen, mit Loyalität mir zu dienen und das absoluteste Stillschweigen über unsere Beziehungen zu bewahren, foie näheren Details über meine Affaire zusenden und ich muß Sie benachrichtigen, daß ich Gewicht darauf lege, daß meine Tochter bei der Ausgrabung der Büchse anwesend sei. Ich bitte Sie, mir zu sagen, ob Sie in der Lage wären, die Kosten der Reise meines Kindes und der bei mir bediensteten Person, welche sie begleitet, zu tragen denn man bat all' mein Geld bei meiner Verhaftung saisirt oder ob Sie selbst sie zu holen nach Spanien kommen wollen. Meine Tochter wird, Ihnen einen Koffer bringen, der in ihrem Besitze ist und der den Plan des Terrains und die Erklärungen enthält, um die Büchse mit Leichtigkeit zu finden" u. s. w. Diese Briefe waren mit Arhuo de Guzman" unterschrieben, und als Adresse, wohin das Geld zu schicken wäre, Ramon Costa, 32 Calle de San Pablo, Barcelona" angegeben. Da solche Briefe in ziemlich großer Anzahl an verschiedene Persönlichkeiten kamen und die meisten der Adres säten auf den Schwindel hineinfielen, so wanderte ziemlich viel Geld an den angeblichen Herrn Costa. Endlich ist dieser Schwindel doch ausgekommen und zwei der Betrüger ein falscher Spanier, Antoine, genannt Antonio, und ein Catalonier, Namens Pedro Baque sind verhaftet und vom Seinetribunal in Paris dieser Tage zu fünf Jahren Kerkers und 3000 Francs verurbheilt worden. Otmelnnahkgeö.' - KraHiauna des Saaibod e ns und Beseitiauna von Scbudven. Man mische drei Theile Brandy zu einem Theil Ricmus-Oel (Castor-lll!) und reibe diese Misckuna mit den ftin. gern oder einem Wattebäuschchen dicht an oenHaaransatz auf die opshaut. Waschen bunter Stickereien. Bei bunten-Stickereien aus grauem oder weißem Leinenstoff, sei die Stickerei nun in Baumwolle, Wolle oder Seide ausgeführt, wende man, um den Farben nicht zu schaden, immer eine Abkochung von Seifenwurzeln an, in welche man. wenn abaeküblt. einiae Tropfen Salmiakgeist oder Terpentin glevl. Jjt der Gegenstand rein, so wird er erst in lauwarmem, dann in kaltem Wasser gespult, zwischen einem Tuche ein wenig getrocknet und dann auf der linken Seite gebügelt. Conservirung der Farben in der Wäsche. Essig sogleich zur Waschbrühe gegeben, erhält blaßrothe und grüne, zum letzten -Wasser aeaeben. stellt er veränderte bockrotbe Farben wieder her. Soda erhält Purpurroth und Bleiblau, reine Pottasche e ..it. i r . t ctyau ujio oeneri 'iscywarz aus reiner Wolle. Ist die Farbe durch Säuren verändert, so stellt Salmiakgeist mit zwölf Theilen Wasser verdünnt sie wieder per; ist t durch Alkalien verändert, so stellt Essig sie wieder her. Elfenbein reinigen. Matt gewordenes Elfenbein reinigt man mit einem Brei aus Schlemmkreide und Seifenwasser, welcber mit einem Lappen, bei Schnitzereien mit einem Pinsel, aufgetragen wird. Kleine und fein gearbeitete Gegenstände bringt man in Schwefeldampf und trocknet sie sorgfältig ab. . Man reibt den Gegenstand mit einem in Spiritus getauchten Wattebäuschchen ab. Bei starker Verschmutzung nehme man eine weiche, bereits gebrauchte Zahnbürste und mische eventuell etwas Salmiakgeist dem Spiritus zu. Danach wäscht man den Gegenstand mit reinem Wasser ab und tronet ihn. Man trage mit einem weichen Läppchen eine Mischung von flüchtigem Salz, geschlemmte Kreide mit Baumöl auf. Ist es etwas eingetrocknet, bürstet man es mit einer weichen Bürste ab. Zur Bereitung einer guten. festen Seife aus Abfallfej-
UN ist das folgende Verfahren das einfzchste und zweckmäßigste. In einen großen kupfernen Kessel bringt man 5z Pfund Seifenstein, 15 Quart kaltes Wasser. 16z Pfund des Abfallfeties und läßt zur Lösung des Seifensieins dieMischung 24 Stunden stehen. Nach Verlauf dieser Zeit erhitzt man das Ganze und läßt es eine Stande langsam sieden. Zur Abscheidung der fertigen Seife setzt man nunmehr 2
Pfund Kochsalz zu, rührt um und läßt es erkalten.' Seisenstein, auch Aetzna tron genannt, ist in jedem Droguenge schäft zu haben. 2IixsZ IMckles. Man nimmt hier zu verschiedene mngeGemuse: Blumen kohl, junge Bohnen, junge Maiskolben, Perlzwiebeln, Schalottm, kleine Ca rotten, kleine Gurken. Radieschen, Ro senkohl. Merrettig, Kresse. Alle diese Arten putzt man und wascht sie sorgfältig, zertheilt den Blumenkohl in kleine Röschen, läßt alles übrige ganz, schält die Zwiebeln und Schalotte::, nachdem man letztere m kaltes Salz Wasser gelegt hat. und kocht sämmtIlche Gemüse mit Ausnahme der Gur ken, der Radieschen, der Kresse und des Merrettigs in stark gesalzenem Wasser wenige Minuten, bringt sie auf's Sieb und läßt sie abtropfen. Die Gurken Iäfet man vorher 12 Stunden in kaltem Wasser liegen, trocknet ab und ordnet nun in weithalsige Gläser Alles, streut dazwischen Estragonblät ter und Dill. Pfefferkörner.AfrifcheLor beerblätter und übergießt das Ganze mit abgekochtem, gutem kaltem Wem essig. Man bindet sie fest mit genäß tem Pergamentpapier zu und kann sie erst nach zw btö drer Monaten in Gebrauch nehmen. Grüne Bohnen mit Salz einzumachen (Brechbohnen und Schnittbohnen). Man bereite die bei trockenem Wetter gepflückten Bohnen vor, als wollte man sie kochen, d. h. man ziehe sie ab und breche sie durch oder schneide sie klein. Dann salze man sie tüchtig em und lasse sie 12 bis 24 Stunden stehen. Nachdem sie gut durckesalzen sind und gelakt haben, drucke man sie Handvollwelse, aber vor sichtig mit einer Fruchtpresse aus, daß möglichst viel Lake abläuft. Nun hat man schön saubere, große Steintöpfe bereit. Den Steintopf reibe man mit Salz aus, erst unten am Boden, und bestreue den Boden mit Salz. Dann drücke man 1 bis 2 Hände voll Bohnen recht fest hinein und bestreue sie mit Salz (etwa 1 bis 2 Löffel voll), dann stampfe man wieder Bohnen fest hin ein. werfe wieder Salz darauf, streiche mit den Salzhänden einmal die Wand des Topfes aus und streue dann Salz dagegen, damit die Bohnen überall von Salz umgeben sind. So fahre man fort, bis alle Bohnen fest eingedrückt sind. Obenauf gebe man nun 1 bis 2 Hände voll Salz und lege dann frische, trockene Petersilie darauf. Die Petersilie erhält den Bohnen die Frische, und wenn sich Schimmel ansetzen sollte, so würde er sich zuerst an die Petersilie setzen und nicht bis zu denBohnen kommen. Schließlich kann man ein Holzbricken mit einem Stein darauf legen und dann den Topf zudecken. Die Schnittbohnen lassen sich viel besser eindrücken wie die Brechbohnen, und laken auch besser. Es ist sehr zu empfehlen, zu unterst in den Steintopf die Brechbohnen zu legen und nun die Schnittbohnen darüber zu packen. Durch die Feuchtigkeit der Schnittbohnen halten die unteren sich viel besser. Das Tuch muß gut mit Salz ausgerieben sein. Will man die Bohnen im Winter essen, so lege man sie den Abend vorher in kaltes Wasser, bringe sie mit reichlichem, kochendem Wasser zu Feuer, und wenn sie gar sind, fülle man sie in kaltes Wasser, um sie nochmals aufzufrischen. Schließlich ist der Salzgeschmack so ausgezogen, daß die Bohnen beim Zubereiten noch wieder gesalzen werden können. Waldmeister alö Mottenvertreibe?. Man legt sehr oft kleine Waldmeistersträuße zwischen Gegenstände, die man vor Motten schützen will. Wie die Motten jeden hervorragenden Geruch scheuen, so rst ihnen auch der Waldmeistcrduft unangenehm. Außerdem gilt der Waldmeister als Wetterprophet. Angetrocknete kleine Kränze. Sträuße und Kronen von Waldmeister, die man oft im Zimmer hängen sieht, duften sehr stark, sobald Regen in Aussicht steht. Oom Jnlanve. Daö 17 Jahre alte Fräulein Amelia Sternbecker in San Irancisco hat einen Tender" für elektrische Motorwagen erfunden. In Jan k ton. S. D., ist jüngst ein Gesetz in Kraft getreten, dem zufolge bei einem nur siebenmonatlichen Aufenthalt Ehescheidungen bewilligt werden. In den Ver. Staaten gibt es 15 Hufeisensabriken, welche nicht weniger als 250 verschiedene Arten von Hufeisen anfertigen. Von den durch Handarbeit hergestellten Eisen ist dabei ganz abgesehen. Frau Harriet Maxwell Converse in New Fork ist zwar von kaukasischer Abkunft, aber die erste Beratherin der Sechs Nationen".. Seit drei Generationen haben Mitglieder ihrer Familie dieses Ehrenamt inne. Beim Angeln im Willow Creek, Jdaho, fing ein Fischer eine zweipfündige Forelle, in deren Magm eine 10 Zoll lange Klapperschlange gefunden wurde; letztere. zeigte noch Spüren von Lebm. Die Stadtväter von Pontiac; Mich. haben eine Ordinanz angenommea, in welcher die Heilsarmee als ein Gemeinschaden erklärt wird. Die Halleluiah-Mädel dürfen in Folge dessen nur noch in zwei bestimmten Straben des Ortes paradiren. JmLaufedesam30.Juni beendeten Rechnungsjahres sind in San Francisco über 30 Männer und Frauen von fremder Hand gefallen und in 27 Fällen lautete der Coronerswabr-
spruch auf vorsätzlichen '.ord. üro$ dem sind nur 4 Personen des Mordes schuldig befunden worden und diese sind mit Freiheitsstrafen davon gekommen. JnderNähevonGreen. La., rinn dünn besiedelten Geaend zwischen
, dem Calcasieu Fjuß und dem Ten ,Mile Creek. wurde der Ward-Con - stable Henry Stanley von seinem Nach , fianr Madafev odmon erschossen. Die Männer hatten sich wegen einiger Fei: genbäume, die beide beanspruchten gezankt, ehe es zu der Schieberei kam Frau Stanley war die einzige Zeug in der That. Daß Zeitungsherausge bern auf dem Lande nicht selten ??arm producte der verschiedensten Art anstatt von Baarzahlungen ofsenrt werden, i bekannt, neu dürfte aber der Zahlungs modus eines Biedermannes tilamtni John Wilcox, der unweit von Guthrie Oklahoma, eine Farm besitzt, sein Derselbe schuldete $2 Abonnentengelder und als ein Collector bei ihm vor svracb. bot der Mann eine Klapperschlänge mit 10 Klappern anstatt des Geldes an. Die Offerte wurde dan kend abgelehnt. Zwei S'ch ulmädchen.Iren und Pearl Clark, welche mit ihren El tern auf einer abgelegenen Farm meh rere Meilen von Gold Beach.. Ore. wobnen. baben bei einem Rencontre mit einem Panther ungewöhnlichen Muth bekundet. Als sie, von zwei Hunden begleitet, sich aus dem Heimwege von der Schule befanden, stießen sie in einem Geholze unweit ihres Elternhau ses auf die Bestie und trieben sie die selbe mit Hilfe der Hunde auf einen Baum. Der Lärm und das Bellen führte ihren Vater zur Stelle, der dem Panther mit einem wohlgezieltenSchutz den Garaus machte. Spät kam sie. doch sie kam, die Seeschlange. Bei Blackwells Js land haben sie eine gefangen, aber sie war leider schon todt und hatte schon Nuut.0ut! Auch sonst ist nicht viel dran, 25 Fuß lang, daö ist Alles. Für einen Hundstags-Äal wäre das ja sehr anständig, für eine Seeschlange aber doch nur recht mittelmäßig. Auf einen Sachverständigen, der sofort zu Rathe gezogen wurde, machte sie den Eindruck, als entstamme sie einer Kreuzung zwl schen Klapperschlange und Plesiosau ruö. Das Interessanteste an dem Viech ist. daß sie einen Strick um den Hals hatte. Verbrechen? Selbstmord? Hat sie sich selbst erdrosselt? Der Frosch als Butterwacher ist die neueste Erfindung, die kürzlich in Neu-Ulm. Minn., veran schaulicht wurde. Eine Hausfrau hätte einen Topf mit Rahm im Keller aufgehängt und fand eines fchonen Mor aens, als sie den Rahm in Butter ver wandeln wollte, daß ihr ein Frosch in dieser Arbeit bereits zuvorgekommen war. Derselbe war während der Nacht auf irgend eine Art in den Rahmtops gelangt und hatte, da er nicht wieder herauskommen konnte, fo lange darin herumgestrampelt-, bis Butter und Buttermilch sich geschieden hatten. Als die Frau in den Keller kam, saß der Frosch in der besten Laune aus einem groben Klumpen Butter und freute sich ersichtlich über die von ihm vollbrachte That. Das merkwürdig st e Straßenpflaster dürfte sich in Chino, Cal., befinden. Dasselbe ist eine Erfindung des dortigen Chemikers E. Türke und besteht aus einer Mischung von Sand mit Melasse. Letztere ist ein Abfallproduct der dortigen Zuckerfabriken, mit welchem man nichts anzufangen wußte, und Türke kam auf den Einfall, dasselbe mit Sand bis zur Consistenz von Asphalt zu Mischen und die Mischung in der Sonne zu trocknen. Er bekam einen Ziegel, der um so zäher und här ter wurde, je länger er der Sonne aus gesetzt war. Eine Platte von zwei Fuß im Quadrat und einem Zoll Dicke wi derstand einem bedeutenden Druck und darauf wurde Turke's Erfindung beim Pflastern einer Straße mit gutem Erfolc verwerthet. Aus der Anzahl der Pässe, welche vom Staatssecretariat in Washington an reiselustige Amerikaner ausgestellt werden, läßt sich auf die Zahl der Burger unseres Landes schließen, welche eine Curopareise machen. In den letztverslossenen Monaten sind 5552 Pässe ausgefertigt worden, doch waren viel mehr Applicationen. eingelaufen, welchen jedoch nicht nachgekommen wurde, da sie von einem Angestellten gestohlen waren. Man kann annehmen, daß der Exodus von Amerikanern nach Europa größer war, als im Jahre 1889, zur Zeit der Pariser Weltausstellung. Zieht man in Betracht, daß der größte Theil der Europa-Reisenden überHaupt auf einen Paß verzichtet, da in England. Schottland und Irland, in der Schweiz, den Niederlanden etc. ein Paß ebensowenig nöthig ist, wie auf einer Reise in den Ver. Staaten, so nimmt die Zahl noch viel bedeutendere Dimensionen an; thatsächlich wird auch von London und Paris berichtet, daß die Schaar der amerikanischen Touristen noch nie eine solche Höhe erreichte, als heuer. Tabak ist in giftiges Kraut, behaupten die Geaner desselben, während seine Verehrer seine Tugenden in den Himmel erheben. Das Gleiche thut ein alter Herr Namens Edward Nangle in Reading, Pa., welcher 97 Jahre alt, seit seiner frühesten zugeno em Mrrer Taucher , t und ncy der besten Gesundheit erfreut. In einem bohlen Sycamorestamme, der in dem Waldesdickicht von Hancock County, Ky., steht, haust ein alter Waldbruder Namens Luther Webster. Ein Waschbär mit seinen Jungen ist des Sonderlings Nachbar und lebt mit ihm auf freundschaftlichem Fuße. Meerschaumpfeifen, lanae deutscke Pfeifen, Cigarrenspitzen te., bei Wm. MucZo, 199 Ost Washington Str. i
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Odo attfU9t llnlerhoj en aus Papier und Unterjacken desselben dauerhasten" Stoffes sollen sich bekanntlich bei den stegreichen Truppen Japans sehr gut bewährt haben. Infolge einer Anregung des Professors Dr. W. Joest. des bekannten Orientreisenden, sind sie kürzlich auch einem preußischen GardeUlanen durch seine Vorgesetzten probeweise zum Tragen übergeben worden; sie haben diese Probe nicht ausgehalten. Der Berliner anthropologischen Gesellschaft wurden von dem genannten Professor die Reste einer Unterjacke vorgelegt, die nur drei Tage lang das Schwadronsexerciren u. s. w. mitgemacht hat: sie war überall aufgerissen! Außerdem ist sie dem Betrefsenden auch durch ihre Wärme sehr unangenehm geworden. ssünfundzwanzigtau-' send Rosen, fünszigtausend Seerosen, dreitausend Bündel Levkoien, zweitausend Bündel Schleierkraut und siebzehnhun'dert Bündel Vergißmeinnicht braucht allein ein einziges' Kranzbindegeschäft in Berlin, das namentlich von den einzelnen Regimentern Austräge für Kränz: erhalten hat, welche zur Ausschmückung der Gräber der 187071 Gefallenen dienen solsen. -Die Kränze, die aus Kirschlorbeer, Eichenlaub, italienischem Lorbeer in Verbinduna mit diesen Blumen gebunden werden und bei einzelnen Regimentern mit Schleifen in den Regimentsfarben, bei anderen wieder mit den Bändern des Eisernen Kreuzes geschmückt sind, haben einen Werth von je fünfzehn bis fünfundsiebzig Mark. Alle Bestrebungen, in der Türkei den Fernsprechverkehr einzufuhren, find bisher an dem hart näckiaen Widerstande der Pforte ge scheitert. Man befürchtete nämlich in maßgebenden Kreisen, daß der Fernspreche? politischen Verschwörungen Vorschub leisten könne. Neuerdings sollen nun wieder Bestrebungen im Gange sein, dem Fernsprechverkehr in der Türkei die Wege zu ebnen. Während man aber in anderen Ländern mit kleinen Stadtnetzen anfängt, diese alsdann mit einander verbindet, um schließlich bei der weiteren Entwicke luna internationale Linien zu errichten. will man in der Türkei jetzt die umgekehrte Reihenfolge versuchen und mit einer internationalen Linie, namlich Konstantinopel-Sofia, anfangen, In Olmütz muß kürzlich furchtbare Angst die Herzen aller Be wohner erfüllt haben, denn ein dort! ges Blatt berichtet: Im Hengsten depot zu Hatschein herrschte in den letzten Tagen große Bestürzung. Matschbox-, der 187.000 Gulden. Hengst, der sich bekanntlich der sorg fähigsten Pflege und hingebendster Aufmerksamkeit erfreut, zeigte Spuren eines Unwohlseins. Was dies bei einem so theuren Pferde bedeutet, dessen Eingehen" ein riesiger Verlust für den Staatssäckel wäre, braucht wohl nicht erst besonders erörtert zu werden. Man wird es daher auch begreiflich finden, daß man sofort ärztliche Hilfe requirlrte. Ein Arzt des Wiener Thierarznei-Jnstituts wurde zu dem theuren Kranken entsandt, um ihn zu heilen. Allein noch ehe der Arzt kam, hatte daö edle Thier sich wieder erholt. Die große Gesahr war. ohne Schaden zu stiften, an ihm vorübergegangen und heute befindet sich der Hengst , bereits wieder vollkommen wohl." Wir athmen auf. Welche? Glück, daß dieses kostbare Roß der Menschheit erhalten geblieben! Zwei dänische Seeleute haben kürzlich eine so gefährlicheReise. wie st: wohl selten vorkommt, ausgeführt. Die Schaluppe Christian", deren Besatzung aus dem Capitän Lau und nur einem Manne bestand, verließ Helsingör, um nach Island zu reisen. Es war die Absicht des Capitäns, um die Shetlandsinseln herumzusegeln. Hier verlor das Schiff jedoch während eines starken Sturmes das Spriet, und man war dann genöthigt. bei den Far'öern Zuflucht zu suchen. Nachdem daö Schiff hier reparirt worden war, verließ es die Faröer, um sein Ziel, Oprefjord auf Js land, zu erreichen. Sechs Tage später begegnete das Schiff mächtigen Eisbergen, die jede weitere Fahrt unmöglich machten, um so mehr als man sich in einem dichten Nebel befand. Jeden Augenblick befürchteten die beiden Seeleute, zwischen den Cismassen, die vom Sturm mit donnerähnlichem Getöse aeaen einander geschleudert wurden, zerschmettert zu werden. Vierzehn Tage lang lag die Christian" im Eise fest, bis sich endlich das Eis in Beweauna setzte, worauf es den beiden Männern unter den größten Gefahren gelang, Oprefjord zu erreichen, wo sie. bis zum Tode ermattet, vier Taae späte? ankamen. .
Beachte
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