Indiana Tribüne, Volume 18, Number 324, Indianapolis, Marion County, 12 August 1895 — Page 4
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ivttstandö.Ncgister. rte angeführten Namen find die des Vater oder der. Mutter.) Geburten. Julius und Iennie Wohlfeld, Mädch. Wm.'und Emma Kölling, Knabe. Joseph und Emilie Spitznagel, Knabe. Chas. und Mary Ferrell, Mädchen. Henry und Elisa Schell, Knabe. George und Sophie Bush, Knabe. MarcuS und Maggie Vollmer, Knabe. Heirathe. Robert Noper Angie Stewart.
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! CfVl i.f. 1" . f f.v rttfirtlfftt
SUJCltt UllVtitl .UtUtUlii v... soll, deren Anschaffung für Einzelne zu kostbillig sein würde. Ferner befürwortete er, daS Volksturnen noch mehr in den Vordergrund zu bringen, wie eS auf dem Kreisturnfest in ColumbuS und dem Bezirköturnfest in Slgin, 3ll., geschehen sei. Die KörPermessungen sollten eingeführt werden, schon um den anderen Systemen gegcnüb den Beweis zu liefern, daß daS deutsche System ebenso gute oder noch bessere Resultate erziele, wie die anderen Systeme. Zum Schluß erwähnte er des Sommer - Kursus auf dem Turnlehrer - Seminar als eines ausgezeichneten Agitators und empfahl die Verbreitung der Zeitschrist Mrnil and Body" besonders unter den jüngeren Mitgliedern. Zum zweiten Vorsitzer wurde Turnlehrer Suder erwählt und die Turnlehrer Knoch und Ocker zu Schristwarten. Hierauf folgte ein Referat deS Herrn Suder über die Turnfeste in Breslau und Lugano, denen er einen kurzen Bericht über Besuche in Bremen, Hamburg, Berlin, Leipzig und DreSden vorausschickte, wo er überall mit der größten Zuvorkommenheit aufgenommen wurde. Als Leiter deö Turnunterricht? in den-össentlichen Schulen von Chicago war eS ihm hauptfächlich darum zu thun, daS Turnen in den Schulen Deutschlands näher kennen zu lernen. Leider war wegen der großen Hitze daS Turnen in den Schulen derschieden Städte, wie z. B. Berlin eingestellt worden, aber in Dresden hatte er Gelegenheit die Schüler turnen zu sehen. Besonderer Erwähnung würdigte er die fast in allen größeren Städten eingeführten Spielplätze, wo 150 biö 200 Kinder in Klassen von 30 unter Aussicht freiwilliger Lehrer spielen. Auch erwähnte er, daß der Boden dieler Turnsäle in den Großstädten auS einer Mischung von Sand, Salz und Sagemehl oder in Häcksel geschnittenem Maisstroh hergestellt sei. Leipzig be sitze eine ausgezeichnete öffentliche Schwimmanstalt für Herren sowohl, wie für Damen. Dann gab er ein kritisch beschreibende? Referat über daS Turnfest in Breslau. Der Empfang sei ein sehr herzlicher gewesen und daS Festspiel, von Breslauer Turnern am Empfangsabend ausgeführt, wunder schön. Dasselbe zeigte die Entwicklung der körperlichen Uebungen in fortlaufenden lebenden Bildern, mit dem Urwald uad dem Gebrauch der Keule beginnend, zu Pfeil und Bogen, Speer, Armbrüst etc. bis auf die neueste Zeit fortschreitend, wobei jede Gruppe entsprechende Uebungen machte. Bei dem foihua sei den Amerikanern der Ehrenplatz an der Spitze zu Theil geworden, während ihnen in Lugano der letzte Platz zu Theil wurde. Sie seien mit Blumen und Kränzen förmlich überschüttet worden und der Festjubel sei ein allgemeiner gewesen. Der Red ner gab dann eine Beschreibung deö Festplatzes und erwähnte besonders der Leistungen der Musterriegen, die leider hier abgeschasst worden seien. Besondere Erwähnung that der Redner alter gereifter Vorturner .von 70 bis 78 Jahren die mit wachsamem Auge auf die Verhütung von Unglücks fällen bedacht seien. Die Knaben un ter gleichaltrigen Vorturnern hätten Marschübungen prächtig ausgeführt, während die Massenübungen die schwächsten Leistungen gewesen seien. Die Hitze und die Ausstellung mit dem Gesichte gegen die Sonne hätten wohl viel dazu beigetragen. Ueber München und Zürich reiste er dann zum Schweizerturnfest in Lugano. Die dortige Turnordnung sei wie un sere, vielleicht noch besser. Die Mas serübungen seien dort sehr gut gemacht worden. Bis jetzt sind die nachfolgen den Turnlehrer hier: Louis Levper und Frau, Terre Haute; Herm. Hein, Chicago; Carl Hein, Topeka, KaS.; Alvin Kindervater, St. LouiS, Mo.; Oöcar E. Ruther, St. LouiS, Mo.; Otto Schmidt, Chicago; Dr. Carl Zapf, Cleveland, O.; W. Reuter, Davenport, Iowa; OScar Weinbrod, Chicago; H. Suder, Chicago; C. Kroh, Chicago; Rob. Fischer Cleveland; R. Nohr, Cincinnati; LouiS KittlauS, St. LouiS; E. PooS, Cincinnati; W. A. Ocker, Cincinnati; Fritz Sohn, Peoria, JllS.; Geo. Eteffen, Chicago; Arthur Knoch, Cincinnati; S. König, South Bend; Carl Ziegler, Cincinnati; Oscar Sputh, Chicago. CT David McPeak, ein votorischer Taschendieb, wurde vorgestern am Baseball Park dabei erwischt, wie er der Frau R. M. Foster ein Portemonnaie entriß.
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Fabnenweibe. Der gestrige Tag war sür den deutschen Veteranenverein ein großer Ehrentag, denn die Damen der Ossizrere, Frau Begemann, Frau Scholl, Frau Keppler, Frau KlauSmann und Frau Neubacher, hatten sich der Mühe unterzogen dem Verein eine neue Fahne noch vor dem Encampment in Louiöville zu verschaffen. Sie fanden allgemeine Unterstützung und waren im Stande dem Verein ein prächtiges Sternenbanner mit der folgenden Inschrist zu überreichen: Deutsch-am. Veteranenverein. Gewidmet von den Damen des Vereins. Indianapolis 1895." Kamerad Neubacher überreichte dieselbe dem Kommandanten Begemann mit einer entsprechenden Ansprache. Er sagte nach den einleitenden Worten: Der Anblick dieser Ihnen so theuren Sterne und Streisen wird wohl so manche theure Erinnerung in Ihrem Innern erklingen lassen, er wird Sie jener Tage erinnern, wo Sie unter dem Hagel der Geschütze den Sternen und Streisen folgten zu Kampf und Sieg. Er wird Sie erinnern an eine Zeit der Erniedrigung, wo freche Hände sich erdreisteten, nach dem Sternenbanner zu greifen, um eS in den Staub zu zerren, die Union zu zersplittern. Er wird Sie aber auch erinnern an eine Zeit der Erhebung ähnlich derjenigen der deutschen Freiheitskriege, wo der Knabe den Eltern entlief, um sür daö Vaterland zu kämpfen. Der Redner wies dann daraus hin, daß eS besonders die Deutschen waren, welche zu den Fahnen eilten, ehe noch der erste Schuß von Fort Sumter siel. Besonders seien eS die Turner gewesen, un.d viele Vereine, so auch der Indianapolis Turnverein seien dadurch aufgelöst worden. Von 68 Mitgliedern zogen 42 in den Krieg. Er wies im Weiteren auf die Tüchtigkeit der Deutschen als Soldaten hin und forderte die Kameraden auf, ihre Kinder zu lehren, treu zu der Fahner Väter zu halten und mit Blut und Leben sür die Erhaltung der Union einzustehen. Er schloß mit den Worten : Herr Hauptmann und Mitglieder deö Vereins, ich überreiche Ihnen hiermit diese Fahne, dieses - Panier der Freiheit. Möge Eintracht und Einheit unter der selben unter unS herrschen. Halten Sie dieselbe hoch in Ehren als ein Zeichen der Erinnerung an glorreiche Tage, als ein Andenken der Frauen und Freunde deö deutschen Veteranen-Vereins. Hauptmann Begemann nahm die Fahne mit einigen Worten, in welchen er sich nicht allein bei den Anwesenden, sondern bei allen, die beisteuerten,, bedankte, entgegen und brachte ein Hoch auf die Damen aus. Er forderte dann Capt. Vieler auf, einige Worte zu sagen. Derselbe sagte, daß beim Auöbruch deS Krieges die Frauen ei nen großen Einfluß ausübten, ja ihre Männer dazu animirten, für das Sternenbanner zu kämpfen. Die hiesigen Frauen hätten damals dem 32. Regiment durch Frau Seidensticker eine Fahne überreicht und das Regiment habe demselben Ehre gemacht. Er sei stolz darauf, daß die Frauen auch heute noch solche Patrioten seien. Daß unter Deutschen bei einer solchen Feier auch für den leiblichen Menschen gesorgt ist, ist selbstverständlich Die Frauen hatten die Bewirthung übernommen und Stimmung und Temperatur brachten eö mit sich, daß wacker zugesprochen wurde. In fröhlicher Sitzung wurde noch manche launige Rede gehalten und manches Hoch ausgebracht. Es war ein schönes Fest, daS die Veteranen feierten. Vor Beginn der Feier war eine GeschäftSversammlung abgehalten worden. Ja derselben wurden vier neue Mitglieder aufgenommen und der Beschluß gefaßt, am 25. dS. MtS. eineEztraversammlung abzuhalten. .. Könnte man die blauen Flecken durch Quetschungen verursacht, welche man sich so leicht bei Sommer - Vergnugungen zuueht, zahlen, so würde man sehen, welch' eine große Menge k. üZarobS Oel gebraucht werden muß, um dieselben alle zu heilen 1 aber daS Oel heilt immer und wie durch Zauber.
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