Indiana Tribüne, Volume 18, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1895 — Page 2

Jndiana Trivüne

Erscheint Täglich und SoNttagv. Die tägliche Tribüne- koste: durch den TrKger U Cent per Woche, dle eonntaLS.Trtbüne'ö Text per Woche Seid nsame IS Cent ode eZ Sent? per RTkonat. Per Post außerhalb btx t.dt geschickt i vorauöbeilunz f per SHr. frut 18 Süd kllabama Strafe. Indianapolis, 3no., 10 August 1895. Oerll als Seestadt. ' Der Gedanke, zwischen der fycapU siadt des deutschen Reiches und dem Meere eine Canalverbindung hzustellen, ist keineswegZ als schlechter Witz gedacht wie jenes berühmte Lied von der großen Seestadt Leipzig, sondern diese Idee ist neuerdings vollen Gruft?, wiederbelebt durch die nunmehr glücklich erfolgte Verbindung zwischen Nord- und Ostsee durch den Kaiser Wilhelms-Canal, in den Vordergrund der öffentlichen Discussion gerückt worfctn. . Der Ruhm, die Einführung des 'direkten-Seehandels nach Berlin durch Schaffung einer geeigneten Verbin'düng mit dem Meere zuerst geplant zu kalben, gebührt unbestritten dem verstorbenen Dr. Strousberg. In einer 1878 erschienenen, damals allgemeines Aussehen erregenden Broschüre, BerIin ein Stapelplatz des Welthandels durch 'den Nordostsee-Canal", vertheidigt der Verfasser sein Projekt, Berlin durch eine Verbindung dev Oder mit der Elbe und den auf diese Weise gewonnenen .Anschluß an die Nordund Ostsee zum Haupthafen und groß ten Handelsplatz Deutschlands zu rna chen-. Einerseits sollte 'der Canal von Berlin aus über Friesack zunächst bei Wittenberge in die Elbe geführt werden, welche dann von da aus bis Hamburg für die größten Seeschiffe durch Regulirung, Ausbaggerung und Aufschleußung zugänglich gemacht werden müßte, oder er könnte auch aus technischen Zweckmäßigkeitsgründen von Wittenberge aus parallel der Elbe über Dömitz arnd Boitzenburg erst bei Hamburg oder gar erst bei Glückstadt in die Elbe ausmünden. Auch auf der linken Seite der Elbe von Wittenberge aus über Schnackenbürg, Hitzacker, Bleckede, Harburg, Brunöhausen bis Cuzhasen erschiene 'die Weiterführung denkbar. Anderer seits war die Trace des Ostsee-Canals über den Lehnitzer- und Grabowsee bei Oranienburg bis etwa 3 englische Meilen vor Liebenwalde und von da aus parallel mit dem Finow-Caal nach Osten über Eberswalde nach Oderberg angenommen. Alternirend war noch eine andere weitere Route über Liebenwalde. den Werbellin. und Grimnitzsee sowie über Angermünde bis Schwetz zur Auswahl gestellt. Von Oderberg beziehentlich von Schwetz aus sollte die Tiefe der Oder in derselben Weise hergestellt werden, wie die Tiefe der Elbe. Der Eanal sollte durchgängig fünfzig Meter Breite und acht Meter Tiefe erhalten. Der große Berliner SeeHafen war in der Nähe des Havel- und Tegeler-SeeS zwischen Hackenfelde und Saatwinkel in Aussicht genommen. Wie so viele andere Riesenpläne seines Urhebers ist auch dieses Project nicht einmal einer eingehenden Erwägung von zuständiger Seite für werth erachtet worden. Erst im Jahre 1889 griff der Vice-Admiral Batsch in einem in der Deutschen Revue" erschieneuen Aufsatze: Das erste Seeschiff in Berlin" den Strousberg'schen Gedanken wder auf und plädirte.für eine hauptstädtische Seeverbindung für große Fahrt", aber nur nach der Ostsee, da die technischen Schwierigkeiten die Eanalführung nach der Elbe beziehungsweiseNordsee als nicht teiln schenswerth erscheinen ließen. Batsch folgt am Allgemeinen der Strousbergschen Linie, indem er seinen Canal durch 'das Pankethal bis an den Finowcanal und diesen entlang bis in die Oder geführt wissen will. In diesem Jachre ist endlich eine Broschüre des RegZerungsbaumeisters Contag zu Deutsch-Wilmersdorf erschienen, die Verbesserung der WasserVerbindungen Berlins mit dem Meere" betitelt, welche diese zeitgemäße Frage, namentlich vom technischen Standpunkte aus, eingehend behandelt. Auf Grund derselben kann die beste Wasserverbindung Berlins mit dem Meere nur in der Richtung nach Stettin er folgen, indem statt eines Umbaues des jetzigen, gänzlich unzulänglichen Finow:anals ein neuer Oder-Havel-Ea-nal angelegt wird. Die Ausgestaltung desselben soll aber von vornherein den Anforderungen der Großschifffahrt gemäß bewirkt und zwar gleichzeitig eine spätere Erweiterung zum Seeschifsfahrtscanale im Plane vorgesehen werden." Die Hafen- und Lagerhzusanlagen für Berlin fänden sodann ihren Platz auf den Nonnenwiesen neben dem Charlottenburger Wehr, also, nach durchgeführter Eingemeindung Charlottenburgs. im Berliner Weichbilde. Endlich habe die Stadt Berlin sich schon jetzt den Grunderwerb zu sichern. Die Dimensionen des Canals sind zu 3.50 Meter Tiefe. 20 Meter Sohlbreite. 36 Meter Spiegelbreite und 100 Quadratmeter Wasserquerschnitd angenommen. Die . entsprechenden Zahlen beim Kaiser Wil-Helm-Canal sind 8,50 Meter Tiefe. 22 Meter Sohlbreite. 64 Meter Spiegelbreite und 366 Quadratmeter WasserQuerschnitt. Seltsames Mischvolk Nicht blos in Nordafrika und an den Küsten in der Nachbarschaft desselben gibt es Mauren", sondern auch in unserem Lande, und zwar in den Delawarer Eounties, Kent und Susser, haust ein eingeborenes Völkchen, welches schon seit Generationen mit jenem selben Namen bezeichnet wird, und über dessen Herkunft sich schon Viele die Köpfe zerbrochen ha den. Es sind dies woblaebaute Leute von

gewöhnlich schwarz drauner mttunter aber uuch heller Gesichtsfarbe, schwarzem Haar nd schwarzen Au gen. Meist treiben sie Landwrrth schaft; doch bauen sie ruch ihre Häuser selbst und zeigen nicht geringe Hand werkliche Geschicklichkeit. Sie sind

von musterhaftem Fleiß und in ihren ' . ! , . ? renn evenLgewoynynien? tqx manrg. xiii den Weißen wollen sie ebenso wenig Gesellschaft halten, wie mit den Farbigen, und sie haben auch ihre beson deren Schulen. Was aber ihre Abstammung anbelangt, so stellten t rstr .e V.!.. m.. Mancye Die yeoric aus, oag viz ui fahren dieser Mauren" wirklich spa nische oder nordafrikanische Mauren gewesen seien, welche im vorigen Jahrhundert an der .amerikanischen Küste Schifsbruch erlitten hätten. Einer anderen Darstellung nach stammen sie indeß geradewegs von den Rantlcoke-Jndianern ' ab. Der Anwalt Georg P. Fisher je doch glaubt, über diese : Frage . eine völlig verläßliche Auskunft geben zu können, die jedenfalls gerichtlich, beschworen worden ist, So einfach m die Geschichte darnach nicht. Fisher selbst kam trotz lebenslanger Bekanntschaft mit diesen Menschen erst 'gelegentlich eines GerichtZhandelS-dahin ter. Als er Oberstaatsanwalt von Delaware geworden war. wurde er aufgefordert, Einm von dieser -.Rasse Namens Levm feodum wegen .Aerkaufens von Munition an seinen Rassegenossen Jsaiah Harmon zu ver folgen. Die Anklage wurde - auf Grund eines Delawarer -Staatsge setzes erhoben, welches den - Verkauf von Waffen oder Schießbedarf an irgend einen Neger oder Mulatten" für ein Vergehen erklärt Konnte aber Harmon als ein Neger oder Mulatte gelten? Dem Aeußeren nach vielleicht weniger, als jeder -An dere seines Volkes, und sicherlich wen! ger. als gar Mancher unserer weißen Mitbürger, welcher tagtäglich unter uns wandelt. Die Züge -dieses blü henden 20jährigen Menschen waren die vorzüglichsten kaukasischen, die man irgendwo finden kann; er hatte kastanienbraunes Haar, das nichts Wolliges zeigte, haselnußbraune Augen und rosige Wangen und erschien Hrn. Fisher als der schönste Mann, welcher sich derzeit im Gerichtssaal befand. Lydia Clark aber, gleichfalls eine sehr alte Sippen-Genossin Harmons, beschwor für die Anklage Folgendes, auf Grund einer FamilienUeberlieferung: Als sie noch ein ganz kleine? Mäd chen war. kaufte eine Landbesitzerin von irländischer Abstammung, "im County Sussex, wenige Meilen von Lewes. unmittelbar auS einem Skla venschiff einen Negersklaven, welcher sich für einen Häuptling eines der westafrikanischen Congo-Stamme er klärte. Dieses Weib, Requa geheißen, heirathete bald ihren Sklaven und wurde so die erste Mutter des Stammes. Die Kinder auS dieser Verbindung durften sich nicht zu den Weißen gesellen und heiratheten endlich in den Ueberrest des Nanticoke-Jndianer stammes hinein, der noch heute im County Sussex zu finden ist, schon an sich ein bemerkenswerther Fall, da ja gewöhnlich große Abneigung zwi schen Indianern und Negern oder Halbnegern herrscht. Und so traten diese amerikanischen Mauren" in'S Dasein. Unwahrscheinliches ist an dieser Ge schichte nichts. Diese Leute sind übrigens, außer ihren sonstigen Vorzügen, auch sehr gesetzliebend und friedfertig, und der obige Fall sowie der eines Anderen, welcher eines Mordversuchs beschuldigt, jedoch freigesprochen wurde, bilden seit Menschengedenken die einzigen Fälle, daß ein Mitglied dieses Stammes unter der Anklage einer Gesetzesübertretung vor Gericht gebracht worden ist. Das Project einer visenbahn nach der Hudsou.vai. In der soeben beendeten Session hat das kanadische Parlament sich aber mals mit dem Projekt, eine Schienen Verbindung, zwischen der Provinz Manitoba und der Hudson-Bai herzu stellen, beschäftigt und diese Thatsache beweist, daß unsere nördlichen Nach barn nicht nur an die Ausführbarkeit, sondern auch an die Rentabilität des selben glauben. Auch die Regierung ist dem Projekt sreundlich gesinnt. Der projektirte Schienenweg, welcher in Winnipeg beginnen und bei Fort Churchill an der Mündung des gleichnamigen Flusses in die Hudson-Bai enden soll, ist für den Getreideexport von Manitoba sowie für die Entwickelung der bisher der Cultur noch nicht erschlossenen fruchtbaren Länder von der größten Wichtigkeit, dagegen ist auf einen lebhaften Localoerkehr nicht zu zählen, da die Bahn durch Sunderte von Meilen absoluter Wildniß suyrt. Aie Entfernung zwischen den beiden genannten Punkten beträat 700 Meilen, doch gibt es noch eine um 50 Meilen nähere Route, welche die Bai in Port Nelson erreicht: diese Route ist jedoch weniger empfehlenswerth, da der letztere Hasen keine genugende Tiefe hat. Die Entfernuna von Winnivea nach Montreal ist etwa doppelt so groß, als nach Fort Churchill, wahrend der Seeweg von diesen Plätzen nach Liverpool ungefähr 'gleich lang ist. Die projektirte Bahn würde für Transporte von Pembina in Nord Dakota nach New Nork eine Ersvarnik von etwa 1000 Meilen und von dem NordSaskatschewan. der, Montreal Route gegenüber, eine solche von 1300 Meilen bedeuten. Daß der Bau der Eisenbahn aus keme techmschenSchwie riqkeiten stoßen würde, ist bereits durch Vermessungen festgestellt 'wor den, die vor 10 Jahren - ausgeführt wurden. Die Ingenieure, welche die selben im Auftrage eines. Konsortiums von Capitalisten , vornahmen, consta tirten, daß die Route durch ebenes oder wellenförmiges Land mit sandia:m Lehm- und Kiesboden führt und

:aß nur an einer einzigen Stelle ein größerer Felö zu durchschneiden ist; bedeutende Steigungen kommen nir gendZ vor. Würde der Bau de Schienenwegeö keine Schwierigkeiten ma chen. so läßt sich dies von der InstandHaltung desselben durchaus nicht sagen, denn die Winter in jener Gegend sind streng und lang und Schneebloka den würden in den Wintermonaten an der Tagesordnung sein. Dieser Uebelstand würde freilich nicht allzu schwer in's Gewicht fallen, wenn man den Hauptverkehr auf die GetreidetransPorte der Sommermonate beschränkt. DaS größte Hinderniß, welches sich bisher der Ausführung des Projekts entgegengestellt hat. ist in den Eisverhältnissen der Hudson-Straße zu.suchen, welche den Seenverkehr auf weniae Sommermonate beschränken. Die Hudson-Bai selbst bietet keine Schwierigkeiten in dieser Hinsicht, wenngleich sie nur ein Binnenmeer ist; allein ihr Flächeninhalt (ca. 500.000 Quadratmeilen) ist so groß, daß sich nur am Ufer Eis bildet. Anders ist es in der Hudson-Straße. Als vor 11 Jahren das kanadische Parlament um Bewilligung von Subsidien für den Bau der projektirten Eisenbahn und die Etablirung einer Dampferlinie angegangen wurde, sandte die Regierung in dem Dampfer Neptunc" eine Expedition nach jener Gegend. An geeigneten Punkten der Straße und an der Bai wurden Observationsposten etablirt und im folgenden. Jahre der Dampfer Alert" abgesandt, um die Leute heimzubringen. Aber dieses Schiff gerieth um die Mitte des Juni in dichtes Packeis und erlitt so schwere Be schädigungen. daß es behufs Ausführung der nöthigen Reparaturen New Foundland anlaufen mußte; erst im August konnte der Dampfer seinen Auftrag ausführen. Dieses Abenteuer bewies besser, als die Berichte der Beobachtungsposten, wie gefahrvoll der Schiffsverkehr in jenen Breiten ist Die Hudson-Bai-Gesellschaft sendet seit Jahrzehnten nur im Juli, August und September Schiffe durch die Straße. Allenfalls kann dieselbe während der Dauer von 3 bis 4 Meilen mit Sicherheit für den Verkehr benutzt werden. . Für die Capitalisten, welche ihr Geld in das Unternehmen stecken wollen. ist unter diesen Umständen die Erwägung maßgebend, ob der auf wenige Monate beschränkte Verkehr sich in so bedeutendem Maße rentiren würde, um -mit den, südlicheren Bahnen erfolgreich concurriret zu können. In Voranschlägen, welche im verflössenen Jahre gemacht wurden, wurden die Baukosten auf circa Z20.000.000 geschätzt. Da das Land, durch welches die Route projektirt ist. am Saskatcbewan in einer Entfernung von etwa 300 Meilez !:hr fruchtbar ist.so würde sich durch Besiedelung desselben unzw;ifelhat viel gewinnen lassen; allein die verbleibenden 400 Meilen sind für den Ackerbau durchaus ungeeignet, da der Frost zu lange in der Erde bleibt. Ob Holz und Erz für die fehlenden Farmproducte einen genügenden Ersatz bieten würden, ist eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Den Weizenbauern in Manitoba würde die Herstellung der projektirten Schienenverbindung jedenfalls bedeutenden Nutzen bringen, doch erscheint es zweifelhast, daß die Farmer des nördlichen Minnesota und von NordDakota sich derselben mit Vortheil würden bedienen können. Die größte Wichtigkeit aber hat das Projekt für die Erschließung des Landes nördlich von Winnipeg bis auf eine Ausdehnung von 300 Meilen. Leistungsfähigkeit des ttreuzerS Columbia."

Das Resultat der großen Versuchsfahrt von den Needles nach Sandy Hook, welche der schnellste Kreuzer und Handelszerstörer unserer Bundes-Ma rine. die vielgenannte .Columbia", in 7 Tagen weniger 11 Minuten zurückgelegt und auf welcher das Schiff eine Durchschnitts - Geschwindigkeit von 1841 Knoten in der Stunde erreicht hat. wird vom Marine-Departemmt als in hohem Grade befriedigend bezeichnet. Die Columbia" hat sich als der schnellste Kreuzer auf dem Erdenrund erwiesen. Das Marine-Depar-tement ist im Besitz des Berichts iiber eine 24stündige Versuchsfahrt der englischen Kreuzerfregatte Royal Arthur". welche im Stillen Ocean stattfand, und daraus geht hervor, daß die größte Fahrgeschwi.keit dieses Schiffes nur 13 Knoten, die Durchschnittsfahrgeschwindigkeit aber nur 16 Knoten betrug. Der Royal Ar thur" gehört derselben Klasse von Fahrzeugen an, wie die Columbia", und besitzt das nämliche Deplacement. Von den übrigen schnellen Schiffen der englischen Flotte hat keines auch nur annähernd AehnlicheS geleistet, wie die Columbia". Der englische Kreuzer Blenheim", auf welchen sich die Briten so viel einbilden, hat auf der letzten , Reise von Halifax nach England nur einen Durchschnitt von 14 Knoten zu Stande gebracht, ob schon wohl ine etwaS bessere Leistung hätte erzielt werden können, wenn man nicht mit den Kohlen gespart hätte. Indeß ist hervorzuheben, daß die Durchschnittsfahrgeschwindigkeit von 13.41 auch nicht daö Beste ist, waS von der Columbia", zu e.rwqrten, da man nicht mit forcirtem Dampf ge fahren istk die Blasebälge wurden nicht in Thätigkeit gesetzt, wie dieS stets bei den Versuchsfahrten geschieht, ehe die Schiffe vom eparkment qc ceptirt werden. . Welchen praktischen Werth hat nun daS Resultat der Versuchsfahrt? ES kann keinem Zweifel mehr unterliegen,' daß die Columbia" das schnellste sckiff ihrer Gattung ist; allein ebenso teht.fest, daß sie. von den Ocean. Windhunden .der ' transatlantischen Passagierlinien an Fahrgeschwindiq'eit üö:rtroffen wird. Die .Columbia"

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ili auer vswiwt, 3uic wie u cania", Campanla", Umbria", Etruria-, Augusta . Victoria". ffürst Bismarck". Majestic". Teu tonic". Germanic" oder die Bremer Schnelldampfer einzuholen, und wenn die Vereinigten Staaten mit England oder Deutschland in einen Krieg verwickelt werden sollten, so würden die genannten Schisse den Äcean befahren können, ohne von unserem berühmten Handelszerstörer" das Geringste befürchten zu brauchen. Diese Thatsache kann von dem MarineDepartement nicht fortdisputirt werden. Veränderungen der Temperatur in Bäumen. Professor W. Prinz vom königli chen Observatorium in Uccle bei Brüssel hat höchst interessante Beob achtungen.über d! jährlichen Temperaturschwcmkungen im Innern eines lebenden Baumstammes angestellt. Der zu den Beobachtungen dienende Baum war eine große Schwarzpappel, in deren Stamm auf der Nordseite ein Loch von vier Fünftel Zoll Durchmesser bis zur Mitte gebohrt wurde. In diefeö Loch legte man ein Ther mometer, welches die Oeffnung fast ausfüllte, während die Zwischen räume mit von Paraffin getränktem Hanf verstopft wurden. Die Beob achtungen ergaben folgendes: Im December, als die Lufttemperatur auf 13 Grad (Celsius) unter den GefrierPunkt gesunken war, herrschte im Innern des Baumstammes eine Temperatur von minus 8.6 Grad. Der Baum war damals vollständig gefroren, und nur Wurzeln, W tiefer als 24 Zoll in den Boden eingesenkt waren, hatten ewe Temperatur über 'dem Gefrierpunkte. Vom 1. Dember biS zum 4. März, also länger als drei Monate, blieb der Baum gefroren. Genauere Beobachtungen zeigten, daß der Baumsaft bei irnnuS 0.4 Grad gefror. Die. höchste Temperatur im Innern- des Baumstammes trat schon am 15. Mai ein und-be-irug pluS 19 Grad, während die höchste mittlere Tagestemperatur zwei Tage vorher eingetreten war, aber nur PluS 18 Grad betrug. An einzelnen Tagen kann die Temperatur im Centrum des Baumstammes bis zu 10 Grad und mehr von der Außentemperatur abweichen. Es bedarf des Zeitraums von einem Monat, 'damit der .Baum in seiner ganzen Masse gefriert, und ebenso langer Zeit, um ihn ganz auftauen zu lassen. . Die höchste Temperatur kann im Baumstamme lange vor der höchsten Luftwärme eintreten infolge der krafÜgen Wirkung der Frühlingssosne bei noch nicht vollendeter Belaubung. Ist diese aber vollendet, 'so sind die Tempera-tur-Erhöhungen geringer, und wahrend der großen Sonnenhitze bleibt der Baumstamm auf einer Temperatur von plus 15 Grad, höchstens 2 Grad höher oder tiefer. Die Inten sität der Saftcirculation steigt mit der Temperatur, aber nach der HitzePeriode des Sommers, Juli und August, ist die Menge des Saftes am geringsten. Während der kalten Mo nate. von Mitte October an, stockt die Saftbewegung. Regelrechte Taubenpost. Es ist schon viel vom Tauben-.Pofl-dienst die Rede gewesen; aber de? einzige bis jetzt bestehende regelmäßige Dienst dieser Art dürfte derjenige zwischen Los Angeles, Cal., und dem kleinen Städtchen Avalon auf der Insel Catalina sein. In der Sommer zeit -wenigstens werden alltäglich auf jener Strecke durch Tauben Briefe hin und her befördert. Die Insel Catalina ist nur 20 Met-, len von der Küste entfernt, aber fast so vollständig von der Welt abgeschnitten, als ob sie mitten im Ocean läge. Dampfer laufen nur einmal die Woche zwischen Jnfel und Feslland, und die Fahrt nimmt drei bis vier Stunden in Anspruch, einschließlich der Eisen Kahnfahrt bis nach Avalon, das in der Luftlinie etwa 50 Meilen von Loö Angeles liegt. Manche Brieftauben aber legen diese ganze strecke in 50 Minuten zurück, und sie können über Haupt nur vom Telegraphen oder Te lephon, an Schnelligkeit übertroffen werden! Dabei sind sie überaus zuverlässig. Zwei jungen Deutschamerikanern, Otto und Oswald Zahn, ist die Einführung dieses Dienstes zu verdanken, der sich glänzend bewährt. Seütsch L,eal5.ae?rlchten. . Vh,knvrrvkn?. Altenkirchen. In dem Dorfe Daaden sind 13 Gebäude, darunter einige Scheuern, niedergebrannt. JnS gesammt sind an 40 Familien obdachlos geworden. Elberfeld. Der Proceß . in Sachen der verkrachten Elberfelder Ge werbebank endete mit der Verurtheilung deS Buchhalters Kruse wegen Un terschlagung zu 6 Jahren Gefängniß. Die ; beiden Mitangeklagten Aufsicht rathe wurden freigesprochen. Köln. Einem Amerikaner wurde hier seine Brieftasche, welche einen Creditbrief eines New Yorker Bankhauses im Betrage von 20.000 M., sowie meh rere hundert Mark in Baar enthielt, gestohlen. Auf . Benachrichtigung deS New Yorker Bankhauses hin ist die Auszahlung de? accreditirten Summe gesperrt worden. Olfrvntmra Oldenburg. Der Ackerknecht Norrenbrock aus Warnstedt, welcher vor einigen Tagen den Gutsbesitze? Wille durch einen Messerstich getödtet hat ' und. nach der Mordthat floh, ' ist verhaftet und hierher in'S Gefängniß gebracht worden Norrenbrock soll, als er die That beging, betrunken gewesen strn. sSvaunshng. Holz winden. Großes Aufse hen erregt hier die Verhaftung deS Ärchitekten'Vb. Fischer. Derselbe.' seit

drei Jahren Lehrer an der hieLgen her zoglichen Baugewerkschule, wird beschuldigt, , in seinem in München f. Z. erfolgten Concurse wissentlich falsch geschworen, auch Wechsel gefälscht zu ha-

ben. Während der geraumen Zeit hat Fischer sich durch falsche Abmeldung in München der ihn seit iener Zeit ver folgenden Nemesis zu verheimlichen verstanden, bis er nun auf Requisition der k. Staatsanwaltschaft in München verhaftet und geschlossen unter Bedeckung dahin abgeführt worden ist. L7nklrkng,n. Jena. Ertrunken ist beim Baden in der Saale in Folge eines Schlaganfalls der dem akademischen Gesangverein zu St. Pauli angehörende Student Ferd. Schmidt. Sohn des Kastellans Schmidt aus der Beste Heldburg bei Hildburghausen. Weimar. Das Wieland - Haus ist an einen Industriellen für 75.000 Mark verkauft worden. Es ist sehr zu beklagen, daß das Wieland - Haus nickt wie das Goetbe-. Sckiller- und Herder - Haus auch m staatlichen oder städtischen Besitz gelangte. Die UNter dem schweren Verdacht des Gattenmordes verhaftet gewesene Frau Ritter aus Umpferstedt bei Weimar ist wieder aus der Hast entlassen worden. Es sollte dieselbe ihren vor sechs Monaten verstorbenen Ehemann. denGastWirth Ritter, durch metallische Gifte getödtet haben, um einen Liebhaber heirathen zu können. Die Untersu chung des ausgegrabenen Leichnams hat indessen den Verdacht keineswegs bestätigt. Dauern. München. Im kgl. Hoftheater wurde dieser Tage der sog. Regenapparat einer Vrobe unterzogen. Derselbe wirkte so vorzüglich, daß innerhalb weniger Minuten die ganze Bühne unter Wasser gesetzt war. Menschlicher Berechnung nach erscheint es demnach vollständig ausgeschlossen, daß ein auf der Bühne ausbrechendev Brand irgend welche bedenkliche Dimensionen annehmen kann. Letzthin starb dahier die 36 Jahre alte Erzieherin Marie Grampl in Folge von Arsenikvergiftung. Sie hatte sich gegen leichtes Unwohlsein in der Auer SchwanenApotheke ein ihr ärztlich verschriebenes Pulver machen lassen, nach dessen Genuß sie nach zwei Stunden verschied. Füssen. Demnächst wird in Pfronten - Dorf die Burgruine Fal kenstein bei Pfronten öffentlich ver steigert. Diese Ruine war früher im Besitze deS Königs Ludwig II. von Bayern der auf dem Falkenstein, einem 1275 Meter hohen, vereinzelt dastehen den Berge, eine neue Burg im alten Stile erbauen lassen wollte. Regensburg. Im Westbahnhof nahe der Kumpfmühlerbrllcke wurden dem Stationsdiener I. Riedhammer von einer Ranqirmaschme beide Füße abgefahren. Der BedauernSwerthe, welcher Vater mehrerer Kinder ist, wurde sofort in das kath. Krankenhaus verbracht, wo er bald darauf seinem Leiden erlegen ist. W U r z b u r g. Der Großindustrielle Georg Nöll, Besitzer der Nöllschen Waggonfabrik, ist gestorben. ftltttttpfalf. H a ß l o ch. Kürzlich ist das Lower LLllbach'sche Dampfsägewerk niedergebrannt. Entstehungsursache unbekannt. Das Anwesen war nicht versichert. Kriegsfeld. Ein hiesiger Bäckermeister A. hat. sich in Bingen er tränkt. Land au i. P. Hier wurde eine Fachgewerbe-AuSstellung für das Hotel und WirthschaftZwesen eröffnet. Die Ausstellung ist recht zahlreich beschickt; 331 Firmen aus der Pfalz, aus Hessen, Elsaß-Lothringen. Baden, Württemberg. Rheinland - Westfalen und Preußen, auch auS Ungarn, Dalmatien und Frankreich haben ausge stellt. Sauren. Dresden. Nach Verhältniß der Einwohnerzahl ist die sächsische Bahnlänge gerade doppelt so groß, wie die jenige Preußens und Bayerns. Es kamen nämlich in Preußen auf 1000 Quadratkilometer Grundfläche 75 Kilometer, in Bayern 75.8 Kilometer in Sachsen aber 151.8 Kilometer Eisenbahnen. Der Gärtner Jöhne, der in Loschwitz eine alte Ausländerin beraubte und ermordete, wurde zum Todt verurtheilt. In drei Monaten 81 Wechsel im Betrage von 33.800 Mark zu fälschen, hat der Kaufmann Ferdtnand Emil Kruse, der unter der Firma Kruse und Seidel in der Packhofstraßd eine Mehl- und Butterhandlung en gros betrieb, fertig gebracht. Deshalb stand er dieser Tage vor dem hiesigen Schwurgericht und wurde, unter Zubik liaung mildernder Umstände, wegen schwerer Urkundenfälschung zu vier Jahren Gefängniß und fünf Jahren Ehrverlust verurtheilt, i Markranstädt. Vom Leipzlger Schwurgericht wurde der hiesige Stadtkassirer Emil Hasenpflug wegen Unterschlagung im Amt unter Anrechnung von drei Monaten der erlittenen Untersuchungshaft zu drei Jahren Gefängniß und fünf Jahren Ehrenverlust verurtheilt. Dagegen wurde der ange klagte Sparkassenrendant und Kirchen" buchführer Höra von der gegen ihn hobenenAnklage der Begünstigung frei gesprochen. Lerpzig. Hier hat sich' ein Steinbruchsarbeiter. Emil ?lüblina. .deshalb mittelst Dynamit erschossen, . r rn ' weil er aus emer ÄZovnuna berausae setzt werden sollte. Der Bedauerns, werthe ist verheiratet und hinterläßt drei Kinder. tXSittmitra. Stuttgart. Erfreulich ist eZ. daß an der nächstes Jahr hier stattfin denden Wander-Ausstellung der Deut f - t V i ' Itr Y ri r vp r 1 afcn lanowiiigicoajritajen eucyasr ich auch die Reichslande hervorragend xtheiligten wollen. Bekanntlich fand 1890 d Wander-Ausstellung in Straßburg statt. Zu den Kosten der Beschickung soll ein entsprechender Po. sten in den nachstiäbriaen Landes HauöhaltS-Etat eingesetzt werden. Alss,ngen a. d. Enz. Der 16 Jahrc alte Lebrlina Reicb aus Oebrin-

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gen t beim Baden in der Enz ertrun ken. Bremen. OA. Sauglan. Durch Unvorsichtigkeit des Dienstpersonals ist die Ziegerlei des Thomas Kaufmann abgebrannt. G m ü n d. Im nahen Muthlangen ist das freistehende Wohnhaus desBau ern Joh. Seitzer bei starkem Sturmwind bis auf die Umfassungsmauern niedergebrannt. ES konnte nichts gerettet werden. Niederstotzingen. Bei der dieser Tage stattgehabten Stadtschultheißenwahl wurde Staudenmaler aus Giengen gewählt. Er hat vor der Wahl das Versprechen gegeben, nach sechs Jahren sich einer Wiederwahl zu un terziehen. vavn Karlsruhe. Vor der Straskammer als Berufsinstanz wurde dieser Tage die Klage der freisinnigen Stadtverordneten Delisle, Dr. Weill und Dr. Friedberg gegen den Stadtverord neten Brombacher, wegen Beleidigung verhandelt. Das Schöffengericht hattd Brombachir, der an die Kläger, die im Stadtoerordnetencollegium gegen di: Ehrung Bismarcks mit ihren Fraktionsgenossen gestimmt hatten, einen anonymen Brief geschickt, der eine Reihe starker Schmähungen und Beleidigungen enthielt," zu 500 Mark Geldstrafe verurtheilt. Gegen dieses Urtheil war von beiden Seiten Berufung eingelegt worden. Die Strafkammer ermäßigte die Strafe auf 300 Mark. A l l e ns b a ch. Im See ertrank der 14 Jahre alte Sohn des Bahnwarts Titus Böhe. Oehningen. In Stiegen sind die Hauser der Landwirthe Engelbert Dietrich und Peter Osterwald abaebrannt. Schaden über 16,000 Mark. Ottenau. Der 64 Jahre alte derheirathete Landwirth Michael Zapf der seit 14 Tagen vermißt wurde, ist erhangt im Gemelnoewald aufgesunden worden. Zell-Weierbach., Die Scheuer des Landwirths Franz Buchert ist ab gebrannt. Schaden 6000 Mark. Das Wohnhaus des Rebmannö Albert Kieser und desMaurers Nepomuk Bruckert ist stark beschädigt. Zwei Knaben, die ein Feuerle machen wollten, haben den Brand verursacht. SrcRtiriaUmm OeUttx. B o d e n h e i m. Hier erhängte sich die 74jährtge Ehefrau Boos. Als Ur sache der unseligen That wird fortwäh rende Mißhandlung angegeben. E r b a ch a. Rh. Beim Baden im Rheme am abgesteckten Badeplatz ertrank der 15jährigeSohn des Arbeiters Nik. Schmidt. Gonsenheim. Das Wasser der Brunnen im Bereiche des neuen Ka sernements läßt in hygienischer Be ziehung viel zu wünschen übrig. Schon eme größere Anzahl der Mann schaft ist nach dem Wassergenusse er krankt. WlsagLstl,rngn. Ballersdorf.. Hier herrscht große Aufregung über das folgende Vorkommniß. Zwei junge Männer hatten im Walde Seegras geholt und wurden dabei von dem erst vor wem gen Tagen hierher gekommenen Förster betroffen. Aus des letzteren Halt! liefen die Männer davon, der Förster schoß jedem eine Schrotladung nach und verwundete den einen am Kopf, den zweiten im Rucken, und zwar todt lich. Der Förster konnte nur durch die Bemühungen des Bürgermeisters vor Thätlichkeiten der aufgebrachten Menge geschützt werden. (0 tf$rvt I4j-il n g am. Wien. Der 19jährige stellungslose Eomptotnft Max Smolka machte bei der niederösterrchnchen Eskompte banö den Versuch, auf einen gefälschten Eheck der Firma Steger & Co. 15,000 fl. einzuziehen. Er wurde sofort ver haftet. Vroßs Vusn?nhl junger Papageien, billiger als je zuvor. Jetzt ist .die Zeit um billig zu kaufen. 133 Massachusetts Vve. C. F. XTloppor. Taft'S tental 5aiIoiis. 25 West Washington Str. RSbnt mit ßilBtr tu fütttn ?Zc. mit (ttolb ZI und auswärts: Zähne zu reinigen 75c; Ähne zu ziehen 25c. DaS beste Gebib auf wim,ista $8. Ein gutes Gebiß $5. Zähne schmerzlos ausgezogen. HER3IANN LINKE, 197 Süd Meridian Straße. Deutscher Messerschmied, Rasinnesser. Scheerm und alle Arten Schneidinftrumente sabrizirt und geschliffen.

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