Indiana Tribüne, Volume 18, Number 321, Indianapolis, Marion County, 9 August 1895 — Page 3

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Roman von Balduin Möllhausen. (Fortsetzung und Schluß . . i. ev Öl. m3Q UnDCIie. aiilwoileic itlOU s förmlich Vwillt, deNN ihtts BkUders Worte konnten nicht länger als AuZfluß irgend einer Schrulle genommen werden, ich urtheile, daß bei Deineu Verfügungen Du gewiß von dem aufrichtigsten. Wohlwollen, für Deine Angehörigen beseelt gewesen bist. Allem da erheben sich praktische Fragen, welche Du bei Abfassung Deines Testaments verzeihlicher Weise übersahst. Zum Beispiel: wenn Dagobert sich dazu ent schlösse, dem Mädchen seine crnd zu reichen, würde die Heirath auch eine standesgemäße sein?" .Mehr als das, Lisette". betheuerte Flamingo schnarrend, meine Eva steht o hoch, daß Dagobert sich aus mt Zehen stellen könnte, und dennoch zu hr emporblicken mußte. Das will viel sagen, Stoffel. Aber w:e, wenn )agooerl iq lroyvem wei gerte. Deines Nachlasses halber die unge Dame zu ehelichen? So eheliche ich sie selber " Du bist verdreht, Stoffel in Deinen Jahren " Nicht ganz, alte Schraube," siel Fla minao munter ein, vorläufig liebt Eva mich als ihren Beschützer und ich vermuthe, ich brauche nur meine glatten Seiten ein wenig nach außen zu kehren. und ich gerathe in den Besitz einerFrau, wie sie nicht lieblicher gedacht Iverden ann. ÜLenn Dagobert bereit wäre, auf Deinen Vorschlag einzugehen, das Mädchen dagegen was freilich undenkbar sich weigerte, ihm die Hand zu reichen, was dann?" Es käme immerhin aus den ilsti uch an." Und nun eine Hauptfrage: Wenn ch, als die Mutter Dagoberts, nicht kinlänalich Gefallen an ihr fände, um sie als Tochter in meine Arme schließen zu mögen? Darum wurden d:e beiden zungen Leute, wenn sie nur Gefallen an einander fänden, sich wahrscheinlich wenig ümmern. .Ist sie hübsch?" Sie erinnert mich recht an Deine chönste Frühlingszeit", antwortete Flamingo, wie beiläufig. Das wäre schon etwas. Stosse!, ist sie aber auch gebildet, elegant im We en, poetisch rn der Ausdrucksweise, überhaupt gentil?" Die vornehmste Familie wurde stolz auf sie sein' ,Daraufhm durfte ich Dir srerlich anheimgeben, sie gelegentlich bei mir . ' i. v nir.iieinzuführen , mcmie tftau iCllC nachdenklich, fügte aber lebhafter hm V zu: Clever wäre es mir auervings, z vor an einem dritten Orte mit ihr zu sammenzutreffen. Du weißt, ich habe einen scharfen Blick." Das Erstere mochte Nicht gut angehen. Lisette; Letzteres zu vermitteln bin ich dagegen gern bereit. ,Recht so. Christoph, man muß auch in solchen Dingen stets Etikette und feine Sitte beobachten. Also am driten Ort. Und wann? Ich bin wirklich neugierig auf Deine Eva." .Heute noch, sogar noch in dieser Stunde." .Aber wo, Stoffel, wo?" .Hier in dem elenden Geflügelstall." Fraij Lisette betrachtete ihren Bruder, wie dessen gesundes Denkvermögen bezweifelnd. .Es ist mein Ernst", beantwortete Flamingo deren stumme Frage, in der Vorausucht unseres zetzigen Gespra ches ließ ich meine Adoptivtochter drü ben eintreten. Ist Dir's recht, so machen wir ihr sogleich unsere Auf' Wartung." Frau Lisette erhob sich. Aus ihrem ehrlichen Antlitz spielte zwar noch Zweifel; allein dem Gefühl einer im besiegbaren Neuzierde nachgebend, trat sie vor den kleinen Spiegel, zunächst ihre Busenschleife, dann ihr Scheitel haar nebst Kopfputz, sogar die dunklen Braunen sorgfältig ordnend. Fla mingo betrachtete sie unterdessen mit gutmüthigem Spott. Er begriff und entschuldigte ihr Trachten, den besten Eindruck, auf eme Fremde auszuüben. .So", sprach sie endlich, indem sie zum Schluß die Aermel noch ein wenig aufpufste und einige Falten des Kleides glatt strich, jetzt stehe ich zu Diensten," und sie warf sich mit einer Erhabenheit m die Brust, daß alle Nähte ihres Leibchens krachten, aber wehe Dir, Stoffel, wenn Du mich mit Jemand zusammenbringst, den ich nicht als ebenbürtig betrachten müßte." So kannst Du immer noch thun und lassen, was Dir beliebt," erwiderte Flamingo unwirsch, und sich kurz um kehrend schritt er semer Schwester vor aus nach der anderen Wagenhälfte hin über. Als er bei Eva eintrat, stand diese mitten in dem niedrigen Raum. Was seit dem Eintreffen von Dagobert's ZNutter sie. niächtig bewegte, war verständlich in ihrer ganzen Erscheinung ausgeprägt. Bangigkeit thronte auf den etwas angespannten bleichen und doch so lieblichen Zügen; rührendes Flehen um Erbarmen lugte auS den großen schwermüthigen Augen, indem dieselben sich be-nah starr auf Frau Lisette hafteten. ' Diese' war beim er lten Anblick der anmuthi?en Gestalt betrosfen stehen geblieben. Deutlich gewahrte der sie scharf überwachende Flammgo, daß die vornehme - Strenges nxlche sie kurz zuvor sich vor dem Spiegel gleichsam einübte, mehr und mehr in denxAusdruck innigen Wohl gefallenö überging. , Mein liebes Kind," sprach er herz lich. indem er Eva ermuthigend zublin zelte, ich habe die Ehre. Dir meine Schwester, die sehr ehrenwerthe Frau Vark vorilustellen. Sie hegte den drin. enden Wunscb. Dich kennen, zu lernen und Dich recht oft in ihrem Hause ver.' . ... e.t. t

reoren im icren.

Gewiß, gewiß, mein liebe Fraulein," bestätigte Frau Lisette. und aus ihrer Haltung ging bereits über die Hälfte der vornehmen Erhabenheit ver loren, während ihre ehrlichen Augen in Heller Freude aufleuchteten, zu jeder Stunde sollen Sie mir willkommen sein. liebes, liebes Kind mir em pfohlen durch meinen theuren Bruder" j und ein anderes Viertel der Erhabenheit schwand aus aufrichtigem Herzen begrüße ich Sie mein Gott, mein Gott" und Evas beide Hände ergreifend, wollte sie einen Kuß auf deren Lippen drücken, als diese plötzlich in tiefem Purpur erglühend, einen

Schritt zurücktrat. Zugleich entwanden ! sich ihren bebenden Lippen die ver hängnißvollen Worte: j. Ich bin d:e Harfensxu?leriN. Wie vor dem Biß einer Tarantel prallte Frau Lisette um zwei Schritte zurück, jeder Zoll breit an ihr eine vor nehme Lady. Einen vernichtenden Blick sandte sie Flamingo zu, für den das Bekenntniß unerwartet und daher viel zu früh gekommen war, und der nunmehr ebenfalls rathlos dareinschaute. Dann in ihrer ganzen Erhabenheit sich emporrichtend betrachtete sie Eva düster, von den Spitzen ihrer kleinen Schuhe bis zu dem lieblichen Antlitz hinauf. Als sie aber entdeckte, wie tiefe Traurigkeit sich über dasselbe ausbreitete, schwere Thränen langsam über die wieder erbleichenden Wangen rollten. d:e schlanke Gestalt sich nur noch mit Mühe aufrecht erhielt, da ging plötzlich eine seltsame Veränderung in ihrem Aeußeren vor. Nur einige Sekünden kämpfte sie noch, dann aber war von ihr nichts mehr geblieben, als eine zärtliche Mutter, eine unter dem vollsten Einsluß ihrer Herzensgüte stehende Frau. Der letzte Zwang wich aus ihrem Wesen; es schmückte sie ein Anflug fernliegender, Vertrauen erweckender Jugendreize. . Sind Sie in der That eine Harfe nistin," sprach sie, von Rührung fast übermannt, so bedarf es ja keiner weiteren Erörterungen mehr. Was mein Sohn sich auswählte, das soll mir willkommen sein. Ihre Mutter will ich sein, wie die meines Sohnes ", und was sie noch hinzufügen wollte, erstickte in der Innigkeit, mit welcher sie das weinende Mädchen in die Arme schloß und herzte und küßte. Als sie nach einer halben Stunde gemeinschaftlich mit Eva sich zum Aufbruch rüstete sie bestand darauf, daß Eva bis zur Fertigstellung der neuen Villa nur bei ihr wohnen könne raunte sie ihrem Bruder verstohlen zu: Stoffel, Deine Schrullen mit dem Testament hättest Du Dir ersparen können. Die paar Dollars machen mir das Kind nicht lieber, als es mir nach dem ersten Eindruck geworden. Das Auge wahrer edler Weiblichkeit täuscht sich nie. Aber gedenken will ich Dir's bis zu Deinem letzten AthemZug.e Unsinn, alte Schraube," schnitt Flamingo das Weitere schadenfroh grinsend ab, ich überlebe Euch Alle, nur nicht das Kind." Dann raunte er 'seinerseits wieder Eva zu: Bist Du zufrieden mit Allem, wie es gekommen ist?" Glücklich, Onkel Flamingo," hieß es leise, wie ein Hauch zurück, so glücklich, daß ich es nicht fasse. Ich zittere bei dem Gedanken, daß es, wen auch nur ein wenig anders, hätte kom men können." Flamingo blinzelte verständnißinnig und gemeinschaftlich mit Basta gab er den Scheidenden das Geleite bis an die Straßenpforte, wo der Wagen seiner Schwester bereits wartete. Zuvorkommend unterstützte er Beide beim Einsteigen.' Dem letzten Gruß fügte er die Worte hinzu: Ich besuche Euch heute noch und bringe die Harfe mit. Und Du Lisette, sage dem Taugenichts, dem Dagobert. ich würde ihn von jetzt an schärfer in's Regiment nehmen. Laß Dir von ihm die Ereignisse der letzten Tage schildern. Er hat sich wirklich benommen. wie ein Gentleman. Vorwärts Kutscher!" So lange der Wagen ihm sichtbar. blickte er demselben nach. Dann schüttelte er den Kopf wie in Verwunde rung. Solch liebes, liebeZ Kind," sprach er vor sich hin. da mag ich wohl sagen: Ich habe nicht umsonst gelebt." Indem er sich der Pforte zukehrte. wurde er Japhets ansichtig, der von der anderen Seite her die Straße herunter kam. Japhet." redete er den maßlos Er staunten an, als derselbe bei ihm eingetroffen war, heute gehst Du hin und kündigst den Zeitungsdienst. Fortan bleibst Du bei mir. Das ist das Geringste, was ich Dir für Deine Treue bieten kann. Mein Haushofmeister sollst Du werden, mein Gärtner, mein !?actotum." (Ende.) aldnwder. Roman von F iedrich Jacobsen. (Fortsejung.) Herr Lämmrtch verschwand, und Kroneck trat an das Fenster. Also drüben " sagte er leise und ließ seine Augen auf dem alten düsteren Bau ruhen, der unter Kastanien spitzgiebe lig ausragte. Die Blätter der Bäume begannen schon abzufallen, man sah daran die rauhe hochgelegene Gegend. Wie lange mochte es währen, dann füllte man die riesigen Kachelöfen mit Stocken und Flchtenschelten, dann ka men der Sturm und zuletzt der Schnee. Das Bähnchen stellte seinen Verkehr ein. und die Menschen hockten zusammen. Der junge Amtsrichter dachte an das Treiben unter den Linden in Ber lin; es war ihm, als ob tausend Md len dazwischen lägen, und ein Men schenalter. v Dann aber überkam ihn das tröst liche Bewußtsein, daß er zum ersten mal in seinem Leben ein verantwort

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Nches Amt antreten werde, und mit diesem Gedanken kam die echt juristische Sehnsucht nach dicken Akten, aus dene?z sich so vieles herauslesen läßt, wenn man die Augen dazu mitbringt. Der graue Bau drüben machte den Eindruck, als ob auch unter seinem Dache solche Akten vorhanden sein müßten, aus deren gelben Blättern ein krästirauhes .Waldleben athmete. Vielleicht auch manche Tragödie. Darüber war's Mittag geworden, und es gab Kumst, geschwenkte Kartoffeln, und Hammelrippchen. Kroneck nahm die fremden Bestandtheile dieses Mahles in Gesellschaft ! Niger herbstmüder Fliegen ein, während Lämmrich in der großen Gaststube auf und abschlürste und seinen Gast in dk Verhältnisse einweihte. Heute Abend wird frisch angesteckt" sagte er. In der Sofaecke da, wo das tiefe Loch ist sitzt der Sanitätsrath Gramann. Auf der anderen Seite hatte Ihr Vor gänger seinen Platz; da kommen Sie nun hin. Der Lehnstuhl ist für den Aktuar Hoeck und der mit dem LederPolster für den Registrator Wendel von wegen seiner langen Beine. Der Ober.

sorster wohnt in Altenbach und kommt nicht regelmäßig." Kroneck fand sich in den Lokalton und fragte: Wie steht es mit Pfarrer und Apotheker?" Der Apotheker hat es bequemer zu Haus Sie verstehen mich wohl und der Herr Dekan geht nicht aus. Aber der Pfarrer Weyland von Oberdorf kommt bisweilen, wenn er nicht einschneit." Oberdorf liegt wohl hoch?" Na. es geht. Der Registrator Wendel sagt, mit seiner eigenen Längt wären es zweitausendundzwei Meter, und vergangenen Winter lag der Schnee so dick, daß die Leute nicht aus den Hausern konnten. Die Kranken des SanltatsrathS mußten die Zunge zur Bodenluke herausstrecken, und die Medizin wurde ihnen an einer Bohnen stange gereicht. So sagt Wendel". Dn listigen Augen Lammrichs funkelten bei dieser Bemerkung, und der Amtsrichter wußte Bescheid. Dieser Wendel war wohl em WindHund, dem man auf die Finger passen mußte. Dabei war es dann ungefähr drei Uhr geworden, und Kroneck beschloß, aus das Amtsgericht hinuberzu gehen. Er wußte, daß sein Vorgänger pensionirt und bereits abgereist sei, er mußte sich also selbst einführen und ibar gespannt, wie es in dem herrenlo sen Bau aussehen wurde. . Schon auf der ausgetretenen Steintreppe begegnete ihm ein himmellanges Register. Auf dem dürren, zu zwei Drittel aus Beinen bestehenden Kör per saß ein ziemlich zugendllcher mtelligenter Kopf, die schmalen, sarkastisch lächelnden Lippen waren von eiier dünnen schwarzen Aartschonung umgeben. Als Kroneck seinen Namen nannte, klappte das Individuum zusammen, schnappte wieder in die Höhe und sagte: Gott sei Dank, daß der Herr Amtsrichte? da sind. Es wurde Mir doch beinahe graulich, die Geschichte allein zu besorgen. Ich bin nämlich der Re gistrator Wendel." Sie sind doch nicht allein? Na, wie man das so nimmt, Herr Amtsrichter. Da ist ja noch der Aktuar Hoeck, aber. Du lieber Gott, das alte Männeken sitzt den ganzen Tag übe: seinen Grundbüchern und überläßt mir das andere. Befehlen der Herr Amts nchter. daß ich Sie führe?" Ich danke, zeigen Sie mir nur das Büreau des Herrn Aktuar." Wendel deutete mit seinem langen Arm auf eine Thür und zog sich zuruck. Als Kroneck verschwunden war. duckte er den Kopf zwischen die Schultern und sagte zu dem herankommenden Amisdiener:. Stecken Sie das Dienstreff auf, Seiffarth, das ist unser neuer Alter. Er scheint höllisch scharf zu sein, ich werde mir einen Knoten in s Bein machen, um es Nicht zu vergessen." Hinter einem Stoß Hypothekenbüchern saß ein verhutzeltes Männchen mit blauer Brille. Er blickte grämlich auf, blinzelte die graugekleidete Gestatt des Richters an und sagte: Der Hypothekenbrief ist noch nicht fertig, Herr Lutz. Haben Sie e3 denn wieder so eilig?" Kroneck lächelte. Sie irren sich wohl, Herr Aktuar, ich bin der neue Amtsrichter." Der Alte schob die Gänsefeder hinter das Ohr, dachte einen Augenblick nach und stand langsam auf. Das ist freilich etwas anderes, ich bitte süb missest um Entschuldigung, aber ich glaubte wegen des grauen Rocks, daß es der Bezirksmllller Lutz wäre, der Hypothekenmüller, wie wir ihn nennen. Meine Augen sind nicht mehr so gut, wie in jungen Tagen, daS heißt,' wenn ich submissest bemerken darf, sie sind eigentlich noch nicht so schlecht. Ich habe die Ehre, mich dem Herrn Amts richte? ganz gehorsamst vorzustellen: mein Name ist Hoeck Adalbert Hoeck, zu dienen, Aktuar zweiter Klasse." Kroneck entsann sich, wie das aufzu fassen sei. Tt alten Aktuare des Her zoathums halten ohne Ausnahme stu dirt, aber je nach dem Ausfall deZ Examens wurden sie als Richter an gestellt oder im Subalterndienst der wendet. So bildete sich allmälig die Bezeichnung der Aktuare erster und zweiter Klasse heraus, und ein Vertre ter der letzteren Sorte saß hier hinter i r n n ven einförmigen, nauooeiaslelen HYpo thekenbüchern. Wie lange wohl schon? Der jüngere Jurist reichte dem alte ren die Hand und sagte freundlich : .Dann sind wir ja eigentlich College, Herr Aktuar, und rch darf wohl anneh men, daß Sie während der letzten Wo eben ich meine, solanae mein Vorgänger beurlaubt war das Ämt verwaltet baden. (Fortsetzung folgt.) Meerschaumpfeifen, lange deutsche Vfelken, Clgarrenspitzen :c., bei Wm.

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Für nnd wieder die Hypnose. Bei einer hypnotischen Sance. welche dieser Tage im Wiener Verein für Psychiatrie und Neurologie skitifand, kam es zwischen den anwesenden Aerzten zu einer interessanten Debatte über die Hypnose und deren Anwendung in der ärztlichen Praxis; in der Discussion ergriffen hervorragende Fachmänner das Wort. Veranlassung zu der Debatte gab die Vorstellung eines jugendlichen Patienten, der, mit einem nervösen Leiden behaftet, von dem Dr. Kanders durch Hypnose geheilt war. Das Medium war der 17jährige Handelsschüler Ferdinand v. R. Derselbe hatte an einer mit Lähmung und Anästhesie verbundenen Asfection des Armes gelitten und war deshalb zu Dr. Kanders gekommen. Wie dieser Tit 1 , , ,

rzi nun oericyiele, yave er, nachdem sich andere Behandlunasmethoderr als unwirksam erwiesen hatten, beschlossen, den Jüngling durch Hypnose von seinem Leiden, das er als Neuritis erkannte, zu befreien. Dr. Kanders drückte seine Befriediauna darüber aus, daß es ihm gelungen sei, auf diese Art alle Symptome bis auf die noch vorhandenen Zeichen eines Schreibkrampfes in kurzer Zeit zu beseitigen. Nachdem der Patient eine Probe seiner langzanl und muhsamj ausgeführten, nur sehr schwer leserlichen Schrift gegeben, wurde er in hypnotischen Zustand versetzt. In diesem Zustand schrieb er ein Dictat fließend und tadelloS. Hierauf wurden an dem iungen Manne eine Lähmung" des Armes vurcy Wachsuggestlon. sowie posthypnotische Hallucinationen" producirt. Nach dem Auftrag in der Hypnose begrüßt der wieder m wachen Zustand Gebrachte seine nicht anwesende Mutter, conversirte mit ihr und geleitete sie aus dem Hörsaale. Ebenso beschrieb er ein imaginäres Porträt an der Wand, alles genau in der während der Hypnose suggerirten Weise. Redner erblickt in diesen hypnotischen Experimenien ecyle Hallucinationen. Der Leiter der ersten Wiener vsvchiatrischen Klinik, Professor Wagner v. Jauregg, forderte vor Allem Feststellung der Diagnose der Armaffection. die nach seiner Ueberzeugung nur Hysterie sei. Was an den hysterischen Experimenten zu sehen gewesen, sei nichts Neues und habe zum Theil den Eindruck einer bewußten Komödie seitens des jungen Mannes gemacht. Hätte er die Mutter wirklich gesehen, k. .i. i- w ... ' . : 0 Ivuroe er sicy retneswegs so dreist benommen 'haben. LandesaerichtsPsychiater Dr. Hinterstoißer erklärte hieraus, den Patienten und dessen Familie als ehrenwerthe und glaubwürdige Leute zu kennen. Der Patient habe sich gegen die Demonstration gesttaudt. sei ein wahrheitsliebender, fleißiger Mensch und betreibe mit Eifer Abhärtungs- und Kraftsport; er sei durch Vererbung belastet. Die Asfection am Arme sei durch geistige und physische Ueberanstrengung bei Vorbereitung zur Prüfung und durch rheumatische Schädlichkeiten bei den Ab- .' i a -in ' rrv r. yariungsluren' enianoen. jur. Hinterstoißer habe durch fünfwo'chentliche Behandlung mit Faradisation und Massage nur einen minimalen Erfolg erzielt, worauf Dr. Kanders durch Hypnofe überraschende Resultate erreichte. Dr. Hinterstoißer entmukelte sodann seine Ansichten über Hypnose und sagt, von der Realität ihrer Phänomene habe ihn Hansen (!) überzeugt. Er müsse sich jedoch gegen die allgemelnt Anwendung der Hypnose wenden. die eine Beraubung der persönlichen Freiheit bilde und die Möglichkeit der Hervorrusung von Irrsinn m sich schließe. Die Hypnotisirung stehe nicht weit vom Verbrechen; die Ausäbung derselben müsse durch die Staatsgewalt eingeschränkt Werden, zehore nur in die Klinik und m die Hand einzelner berufener Männer. Professor v. Wagner betonte, seine Zweifel hätten sich nur auf die borgewhrten Experimente erstreckt, und bezüglich dieser halte er sie aufrecht; dem Widerwillen Dr. Hinterstolßer's gegen die Hypnose könne er nicht beistimmen. Der Leiter der zweiten psychiatnschen Klinik in Wien. Professor v. Krafft-Ebing, betonte, daß der Beweis von dem Vorhandensein einer Neuritis am Arme nicht erbracht sei; vor organischen Erkrankungen müsse die Hypnose Halt machen. Das linkische Benehmen des vorgestellten jungen Mannes während der Ausführung der posthypnotischen Auftrage erklare sich genügend daraus, daß während derselben ein neuer Ausnahmszustand einixil Die Befürchtungen Hinterstoißer's über. die Gefahren der Hypnose könne er nicht theilen. Verbrechen durch hypnotische Suggestion seien bisher nicht bekannt geworden. Die Hypnose auf die Klinik zu beschränken, gehe nicht an. da diese vielfach nicht die geeigneten Bedingungen und die geeigneten . Fälle biete. Beides sei weit häufiger in der Privatpraxis anzutr.'fsen. Fachschuluni und Gewissenhaftigkeit müsse jedoch von jedem Arzte verlangt werden, der sich mit Hypnose besässe. Hamburg. Vor einigen Tagen wurde bei St. Peter an der holsteinischen Nordseeküste eine Flaschenpost nsnsurrden. in welcher eine Visitenkarte des Schauspielers Max D. und ein Zettel aus Helgoland vom 26. Juni lag mit der Bleistiftnotiz: Wir sind soeben getraut, halten aber das Leben für eine Seifenblase und stürzen uns in's Meer, um gemeinsam unserem Leben ein Ende zu machen etc." Man hielt die Sache erst für einen schlechten Scherz. Leider bestätigt die hier wohnende Mutter de? jungen Frau die traurige Thatsache mit dem Bemerken, daß es ihr unerklärlich sei, wie das lebensfrohe junge Paar, sich zu einem solchen Schritte habe entschließen können. Im Keller der Vereinöbank fand eine furchtbare Gasexplosion statt, durch welche -eine Frau tödtlich.ver letzt und große Verwüstungen ange richtet wurden. . -

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Eisenbahn Tabelle

Ankunft und Abgang der Verschiedenen Eisen. bak.nzuge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia.' Abgang Postzug 7 30 Expreß 1150 Expreß 12 40 Accomodation 4 00 Expreß 7 00 Expreß 11 20 Ankunft Expreß 3 35 Expreß 4 15 Accomodation 10 00 Expreß 3 20 Schnellzug 6 00 Accoinadation 7 40 Vm Vm Nm m Nm sem Vm Vm Vm Nm Tm Nm Cleveland, Cineinnati, Chicago urd St. LouiS. Indianapolis und Cleveland Abgang Expreß. . . Expreß Expreß Limited Expreß Expreß Ankunft Expreß Erpreß Dwision. .. 4 15 Pn. ..10 30Vm ..10 30VM .. 3 10 Nm .. 6 40Nm .. 7 10 Vn..11 30 Vm ..11 30 Vm .. 6MNm .-11 00 Nm Limited Expreß Expreß Expreß St, LouiS Division. Abgang Expreß 7 30Vm Limited Expreß 11 50 Vm Expreß 11 20Nm Expreß, täglich 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm Expreß 2 50Vm Limited Expreß 6 30 Nm Expreß e vO Vm Thicago und CincinnaU Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 5m Accomodation täglich 7 05 Vm Accomodation 11 00 Vm ' Postzug 3 00 Nm Accomsd. lnur SsnntagS). Accomodation 6 35Nm Ankunft-Rushville Accomodatwn. Postzug 11 40Vm Jnd'plb Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scbnell.Post 11 50 Nm Lasayette Accomadation. ... 5 00 Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25 Nm Danville Accomodation 6 05 Nm Expreß 1159 Vm Ankunft Expreß 3 25Dm Danville AccomodatKn.. . . 10 35 Vm Expreß 2 50 91m Expreß 6 55 Nm Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 30Vm Accomodation Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Expreß lOOONm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00Vm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Not SanellExpreß Ankunft Scbnell'Expreß Expreß 10 20Vm Expreß 2 50Nm Expreß 20Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4 50Vm Columbus Accomodation... 8 00 Vm Expreß 3 30Nm Richmond Accomodation. . . 4 M Nm Erpreß 510 Nm Ankunft Richmond Accomodation S 55 Vm Schnellzug.. 11 40Vm Expreß 12 30Nm Accomodation 3 2 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via okomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Erpreß 11 20 Nm Ankunft Exxreß 3 35Vm xpreß s 15 scm LouiSville Division. Abgang Expreß . . 3 45 Vm LouiSville Accomodation.. . 8 10 Vm Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50Vm Accomodation K 50 Nm Spezial täglich HOONm Cincinnati, Hamilto und Zndianapolik. Abgang Erpreß 3 40'Vm Cincinnati Accomodotisn . . 10 50 Vm Expreß 8 00Nm Expre i 4 00Nm Expreß 6 30Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß 7 30Nm Expreß 10 55 Nm ; Erpreß 12 30 Dm Indianapolis und BincenneS. Abgang Expreß 8 00 5m BincenneS Accomodation... 4 00 Nm Ankunft AincenneS Accomodationw 40 Nm xpres 6 00 Nm Cincinnati, Wabafh und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 6 45 Nm Ankunft Expreß Sb5Vm Sxpieß 2 50Nm Expreß S 00 Nm Indianapolis, Dekatur und Western. Abgang Expreß 8 30 m Accomodation 3 40Nm Schnell.Expreß 11 20 Not )lnkunft Schnell Expreß 3 30Vm Accomodation 10 40 Vm Expreß 4 50Vm Louiidille, Rev Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 35 Vm Expreß 1150Vm Mono Aecomodation 4 00 Nm Ankunft Expreß 3 30Vm Nonon Uccsmodatisn 11 20Vm Expreß 3 5S Nm Tüo Tuentleth Century, eine ZgezeiSnete Oochenfchrift, welche fortschrittlich aeftnntm Lesern sehr k empfeh te ist. I der Tender ,wa, sozialistisch, werde doch erndere sortschrittltche Theorien darin u.-.rteiisch tesprochen. zn t57:2e dtrett fcrtbtt Hnmboldt Pütllcliiii j Co 1 cp irisitf Nr