Indiana Tribüne, Volume 18, Number 321, Indianapolis, Marion County, 9 August 1895 — Page 2
Fndiana Tribüne.
Erschemt Täglich und Souutag. Die tägliche , Tribüne- koftet durch den Träger 13 (5ent3 per Woche, die eonntazS,Tribüne 5 Stl perWoöe. Seide ,usame 15 Tent5,dk, 65 Cent per Vk,at. Per Post außerhalb der c?tdt zugeschict n Vorausbezahlung $ per Jair. omn 18 Süd Alabama Stratze. Indianapolis, 3nd., 9. August 1895. kL rig !al rres? onr enz.? Streiflichter von der Gartenstadt. Chicago, iit der Ferienzeit. Ich selbst habe mich zwar keineswegs nach einem idyllischen So mmerruhe-P lätzchen in Wisconsin oder einem anderen Theil der Chicagoer Vorstadtgegend". oder auch nur im Kellergeschoß meines Wohnverließes, zurückgezogen. Chicazo da Ganzes hat jedoch eine sehr erwünschte Art Sommerruhe; denn sein Stadtrath ist ja in die Ferien gegangen, und das will nach der Meinung Vieler beinahe -so viel hei ßen, wie: Der Teufel ist in die Ferien gegangen. Sicher ist, daß während dieser Zeit die Gartenstadt weniger Unheil zu erwarten hat, und Alles athmet denn auch erleichtert auf. Auch von dem Rede-Pricefighr" zwischen Horr und Harvey hat sich Chicago nach zehn fürchterlichen TaHen, während deren sogar das Zweirad und die JBIoomerS" der Rad lerinnen etwas zu kurz kamen, glücklich verschnaufen können. Dagegen machen ihm noch drei andere H's viele Kopfschmerzen, oder vielmehr, sie bilden die Haupt-Unterhalwng Chicagos in idieser Ferienzeit: nämlich der Name des Ungeheuers H. H. Holmes, welcher die von ihm in Jenseits sperrten Menschen schon gar nicht mehr zählen zu können scheint. Kein Tag vergeht, ohne daß wieder ein paar Menschenknochen ausgegraben loerden. die .selbstverständlich" nur vonOpfern jenes Meistermörders herstammen können, oder neue welterschiitternde Enthüllungen übe? diese Jahrhun-dertsende-Sensatwn wie Raketen ausblitzen. Holmes ist freilich kein Chicagoer Kind; aber da in Chicago die' meisten angeblichen oder wirklichen Spuren -seiner Mordthaten entdeckt werden, so sind die Augen des ganzen Landes hierher gerichtet noch mehr als bei dem besagten gold-silbernen Schwatzturnier und der Chicagoer muß daher schon aus Patriotismus ein alles verschlingendes Interesse daran zeigen. Ziehen Sie daraus nicht etwa den Schluß, daß im gewöhnlichen Ver-brecher-Bißneß" Chicagos flauere Zeiten eingetreten seien und die unlicenzirte Verbrecherwelt ebenfalls Ferier. gemacht habe. Im Gegentheil ist dieses Geschäft für die Sommerzeit sehr lebhaft, trotz der Versicherungen der Reform'Adminzstration, und ich rathe Ihnen dringend, dies nicht zu vergessen, wenn Sie etwa in der nächsten Zeit nach Chicago aussliegen sollten. Beiläufig bemerkt, sind wenigstens die Hotelpreise augenblicklich für einen Ausflug nach der Gartenstadt ungemein günstig; die Hotelbesitzer klagen, daß die weitere Ausdehnung des Fern - Telephonverkehrs ihre Interessen schwer schädize, indem viele Landvettern und Andere, die sonst bei vielen Anlässen die Gartenstadt mit ihrem persönlichen Besuch beehrten, jetzt soweit wie möglich ihre Geschäfte per Telephon abwickelten. So sind denn jetzt sogar im berühmten Palmer House" Zimmer schon für 75 Cents die Nacht zu bekommen! Weltausstellung, Du hast nicht lange vorgehalten. Doch zurück zu den Herren Verbrechern. (Die Verbrecherinnen scheinen sich doch ein wenig Sommer-Urlaub gegönnt zu haben.) Neulich wurden an einer einzigen Stelle, einer Brücke in einem der belebtesten Stadttheile, während einer Nacht nicht weniger als 21 Personen von Räubern angefallen und ausgeplündert, darunter eine ganze vergnügte Hochzeits - Gesellschaft. Das kann sich gewiß sehen lassen! Solche Geschichten könnte ich Ihnen noch genug erzählen, wenn ich glaubte, daß Ihnen dieselben Spaß machten. Das Chicagoer Fluß- und Dock-Piratenthum hat sich zu einer regelrechten, zahlreichen Berufsclasse entwickelt. Ein feh'r bezeichnendes Culturbild liefert auch der Mordproceß gegen eine ganze Schaar feuchtohriger Knaben, welche den alten Deutschen Klang für nichts und wieder nichts abschlachteten. Die Gartenstadt könnte einen Holmes getrostanderen Gemeinwesen, bei uns oder bei den cc.nadischen Vettern, überlassen. Gl'icklich manchmal Diejenigen, welche von solchen Dingen wenigstens nichts hören können! Es fehlt an Solchen hier nicht, und damit ich Ihnen diese interessanten Menschen zur Genüge vorstellen kann, so ge statte ich mir hiermit einen kleinen Ferien-Ausflug zu den Chicago Taubstummen. Es gibt btxtn nahezu tausend (jener famose Wahlrichter indeß, welcher die Cwic Federation- unlängst entdeckt hat, ist nicht darunter, denn der ist außerdem noch blind!) Sie befinden sich alle in ziemlich günstigen Umstänin und sind ' rn einer erstaunlich großen Menge von Berufszweigen zerstreut, die sie vorzüglich zu Handhaben wissen. So sind sie z. V. im Schristsetzer-, Tischler-, Anstreicherunb Schuhmacher-Beruf verhältnißmäßig zahlreich vertreten. Ja man sollte es kaum für möglich halten. auch taubstumme Barbiere sind hier nicht wenige zu finden, welche ihre Kunden irienwls über das Wetter und die Politik unterhalten können, ausgenommen wenn diese gleichfalls taubstumm sind! Ob sie darum eine geringere oder eine größere Kundschaft haben? Auch taubstumme Kleidermacherinnen. Pudmacberinnen u. s. w.
kommen in betrachtlicher Anzahl vvr. Vier Taubstumme machen sich im Hauptpostamt sehr nützlich. Einige andere praktiziren als Rechtspriester. Fast alle hiesigen Taubstummen leben in glücklicher Ehe; aber in 24 im ter 25 Fällen gehören beide Ehehäls. ien dieser Menschengattung an. GeWissen Gelehrten zum Trotz, theilen aber -die Nachkömmlinge aus diesen Ehen nur höchst selten diese Eigenschaft. Das ist wiederum für den Verkehr der Eltern mit der übrigen Welt ein Vortheil, sobald die Kinder einigermaßen groß geworden sind. Beinahe ohne Ausnahme sind die Chicagoer Taubstumme Häuserbesitzer. Vor noch nicht langer Zeit hat ein solches Paar hier seine goldene Hochzeit gefeiert. Uebrigens bilden sie eine ziemlich gut organisirte Welt für sich. Sie haben hier vier regelrechte Schulen, ein katholisches und ein weltliches Pensionat und eine Methodisten-Kir-chengememde. außerdem einen gemeinsamen geselligen Club, mit dem bezeichnenden Namen Pasl-PaS-Club", welcher alljährlich sehr erfolgreiche Picnics zu veranstalten versteht. Zu den leitenden Persönlichkeiten gehören einige hervorragende deutsch, amerikanische Damen und Herren. . Dieser unternehmende Club hat jüngst sogar horribile dictu! die Horr-Harvey-Paukerei nachgeahmt und eine Disputation über die Srlberfrage, natürlich zwischen zwei Taubstummen, veranstaltet. E5 soll dabei große Ausregung geherrscht ha ben; denn die meisten Taubstummen verfobien die Tagesfragen mit geradezu leioenschaftlichem Interesse. Ich vermuthe übrigens, daß bie Silberbewegung in diesen Kreisen wenig AnHänger hat; denn man sagt ja, daß Schweigen Gold ist Ich habe mir sagen lassen, daß es in den Ver. Staaten gegenwärtig rund 60.000 Taubstumme gibt; der Antheil Chicagos wäre also noch verhältnißmäßig klein. Fünf Wo chenblätter erscheinen ausschließlich für sie. darunter auch eines in der Gartenstadt. Dazu kommt noch eine ganze Anzahl Taubstummen - Zeitschriften, welche von Staats- und anderen Anstalten herausgegeben, werden. Die Taubstummen sind sammtlich eifrige Leser; idaher zahlen, sich denn auch alle jene Zeitschriften recht gut. Beiläufig bemerkt, kann kein anderes Land der Welt ein fo hoch entwickeltes Taubstummenwesm aufweisen. Die einzige gewichtige Ursache, weshalb es ein Unglück sei, in Chicago taubstumm zu sein, könnte vielleicht darin gesucht werden, daß diese Menschenkinder in Ermangelung des Gehörssinnes noch mehr vom Straßen-bahn-und Eisenbahn-Moloch gefährdet seien, der seine Polypen-Arme hier so vielseitig ausstreckt. Das scheint aber nur dem oberflächlichen. Blick so. In Wirklichkeit ist fast ?ioch nie unter jenen Opfern in Chicago eine taubstumme Person gewesen. Man findet in diesem Kreise endlich auch eine Eigenschaft stark vertreten, die sonst in unserer Culturmenschheit so selten geworden ist: Zufriedenheit. Chicago selbst ist nie zufrieden, und das gehört noch zu seinen günstigsten und hoffnungsvollsten Seiten. Nachdem es. wie ich am Anfang meines vorigen .Briefes erwähnt hatte, zu der beseligenden Ansicht gekommen war, daß es schon an die zwei Millionen oder mehr Einwohner habe, beweist es sich jetzt auch, daß es bereits die erste Manufacturstadt des , Lcrndes sei. während es nach dem Vundes-Census von 1890 darin noch ein Bischen hinter New Fort zurückstand. Nun, jedenfalls hat es das Zeug dazu, diese Rolle sehr bald zu übernehmen; ist es doch von der Natur ungewöhnlich begünstigt hierzu und hat z. B. in seiner unmittelbaren Umgebung ein Ackerbau-Land, welches für viele seiner Industrien bit Rohstoffe sowie für eine gewaltige Bevölkerung UnterHaltsmittel liefern kann, und in seiner weiteren Nachbarschaft so viele große Kohl?nfelder, und 'dabei vorzügliche Wasserverbindungen. Seine geographische Lage kann man geradezu imbezahlbar nennen. Je mehr sich aber Chicago zu dieser Rolle aufschwingt, desto interessanter" kann es auch in den nächsten Iahren hier werden, auch in weniger erfreulicher Beziehung. ' Möge es siz vorher noch eifrig bessern! L. R. Feinde der Vögel. Ueber die Zerstörung von Vogelnestern theilt der französische Zoolog Ren6 Martin, wohl durch den Bogelfchutzcongreß in Paris 'dazu veranlaßt, einige von ihm und seinem College Xaver Raspeil angestellte Veobachtun. gen mit. Nach Darwin kommen von 20 jungen Singvögeln 17 noch in dem selben Jahre um, in dem sie geboren werden, und nur zwei oder drei überle ben und pflanzen sich im nächsten Iah. re fort. Dieses hohe Verhältniß von 17 Todten auf 20 Geborene scheint nicht übertrieben, wenn man die mannigfaltigen Ursachen der Vernichtung der jungen Vögel in Betracht zieht. Von diesen Ursachen erörtert Martin nur eine, 'die Zerstörung der Nester durch gewisse Thierarten. f Die Beobachtungen, die Raspeil in einem kleinen Park anstellte, ergaben, daß von 67 Nestern 41 durch Katzen, Eichhv'rnchen .Haselmäuse, Elstern und Heher ausgeraubt wurden; einZ soll sogar von einem Igel zerstört, ein anderes von einem Raubvogel fort führt worden, sein. Die .atze, der gesährlichste Feind der Vögel, hatte den Inhalt von 15 Nestern derschlun. gen, obwohl in dem fraglichen Park die Katzen erbarmungslos verfolgt wurden. Es gibt aber noch andere Thiere, bt nach den von Martin in Berry und Poitou gemachten Wahrnehmungen unter den Singvögeln in erschreckender Weise aufräumen. Das iind, die
Wiesel, die Nattern und besonders die Vipern. Wiederholt hat Martin be. obachtet, wie die Vipern die jungen Vögel einen nach dem andern aus dem Neste holten; zuweilen überraschte er auch ein Wiesel, das vor ihm in's Ge
busch entwiscyte, und an der Stelle, wo es überrascht worden war, lagen Junge oder Eier der Nachtigall oder der Am. mer auf der Erde neben einem zerfetzten Nest. Aus Martin's und Raspeil's Beobachtungen geht hervor, daß von 100 Singvögeln, wie Amseln, Dompfaffen, Finken, Grünlingen, Ammern, NachtU gallen, Grasmücken 65 70 in folqendem Verhältniß getodtet werden: Von Katzen wenigstens 15, von Elstern und Hehern 15, von Eichhörnchen 10, von Haselmäusen und Ratten 10. von Schlangen 8, von Wieseln 6, von Raubvögeln 3, von Igeln und Dach sen und andern Thieren 1. Wenn es sich um Nester handelt, die auf hohen Bäumen errichtet sind, so werden natürlich Heher, Elstern und Raubvögel einen größer Antheil an der Zerstörung haben, während das Verhältniß sich auf Seiten der Schlangen und der Wiesel vergrößert, wenn die Nester auf der Erde erbaut Uno. Will man aber die Singvögel schützen, so muß man ohne Gnade die Katzen, die Wiesel, die Elstern und die Heher verfolgen. Diese sind, noch mehr, als die Kmder, dir großen Nestzerstörer. Auch der Kuckuck bemächtigt sich ewiger Slngdogelnester, jedes Weibchen des Kuckucks veranlaßt jährlich die Vernichtung' von 4 bis 6 Nestern zum Besten seiner Jungen. Aber der Kuckuck ist verhältnißmäßig wenig häufig und macht sich durch Raupenvertilgung in hohem Grade nützlich, so daß er ohne Frage geschont werden muß. Choleraheilserum. Professor Behring in Marburg Hai in der Anwendung der Blutserumtherapie auf die Cholera neuerdings nicht unwichtige Resultate erzielt. Wie bei dem Diphtherieheilserum wird man sich aber auch in diesem Falle nicht allzugroßen Hofsnungen hingeben dürfen, denn bis heute sind die Erfolge der Serumtherapie doch noch recht problematischer Natur. Behring berichtet über seine Untersuchungen in der Deutsch, med. Wochenschrift", daß ihm der Nachweis des Choleragiftes gelungen sei. Vorweg muß betont werden, daß es sich bis jetzt noch ausschließlich um Labgratoriumsversuche an Thieren handelt, die wohl wissenschaftlichen Werth haben. aber noch keinen Schluß aus praktischen Nutzen zulassen. Begonnen hat der Marburger Professor die Versuche gemeinsam mit Dr. Ransom im Halleschen Hygiene-JNstitut. Zu Ende gefübrt wurden sie in der Wissenschaft!!chen Versuchsstation der Höchster Färbwerke. Von den Höchster Farbwerken wurden auch die beträchtlichen Kosten der Versuche aufgebracht, da vom Staate die Mittel für Studien, wie sie Behring betreibt, nicht zu erlangen waren. Die einschlägigen Versuche wurden von Dr. Ransom nach einem mit Bebring vereinbarten Plane angestellt. Ransom's erstes Ziel war, das lösliche Choleragift zu gewinnen. Das Krankheitsbild der Cholera wird in der Weise gedeutet, daß in den Organismus eingedrungene Cholerabakterien nicht nur als solche wirken, sondern im Körper ein besonderes Gift bilden. Bei der Erwägung der Frage, unter welchen Umständen am ehesten das Vorhandensein einer nachweisbaren Menge des Choleragiftes zu erwarten ist, wurde Ransom von Beobachtungen an den mit Choleraculturen inficirten Meerschweinchen geleitet. Werden Meerschweinchen mit verhältnißmäßig großen Mengen lebenskräftiger CholeraVibrionen inficirt, so gehen sie nach 3 bis 4,Stunden unter stetem Abfall der Körperwärme zu Grunde. Ransom ließ sich nun von dem Gedanken leiten, daß der schnelle stete Rückgang der Wärme durch den reichen Gehalt der verwandten Jnfectionsflüssigkeit an gelöstem Choleragift bedingt sei. Dieseö Gift muß, so schloß eriweiter, in der Culturflllssigkeit gelöst enthalten sein. Er bewies dies auf folgendem Wege: Er machte bestimmte Cholerabouillonculturen von den darin enthaltenen Bakterienleibern frei und spritzte die Flüssigkeit Meerschweinchen ein. Es zeigte sich, daß diese Flüssigkeit. Thieren einverleibt, bei diesen ganz ähnliche Krankheitserscheinungen hervorruft, wie mau sie bis jetzt an den mit Choleravibrionen vergifteten Thieren beobachtet hat. Damit ist erwiesen, daß es ein besonderes Choleragift gibt. Weiterhin gelang eS Ransom, aus der von Bakterienleibern befreiten Culturflllssigkeit eine feste Substanz herzustellen, die gan? ebenso wie die Flüssigkett selbst wirkt. Nachdem man einmal das Bakteriengift in Händen hatte, war das Nächste, nach den von Behring festgelegten Methoden dieses zur Gewinnung des Gegengiftes auszunutzen. Maßgebend war dabei die Erfahrung, daß man durch Einverleibung von specifischem Gift ein Thier gegen die betreffende Bakterienkrankheit immun machen kann, und daß ein solches künstlich immunisirtcs Thier in seiner Blutflüssigkeit, dem Blutserum.Schutzflösse gegen die Krankheit, cegen die es künstlich immunisirt ist, enthält. Künstlich immunisirt wurden Ziegen. Das Blutserum künstlich immunisirter Ziegen schützte Meerschweinchen, die mit Cboleragist. und auch solche, die mit Choleravibrionen inficirt wurden Elperimentirt wurde mit Gemischen von Choleragift und Choleragegengift, mit Virulenten Vibrionen, und mit gesondertem Chclragift. I)as Ergebniß eines jeden Versuches wurde durch Controlversuche in der üblichen Weise geprüft. Opfer des Krieges. ' In jetziger Zeit erscheint eS wohl angebracht, einige Daten mitzutheilen, welch einen Begriff geben von den ungeheuren Opfern, njt welchen ein
zelne preuZIsHe TruppentheUe sn dem Feldzuge 187071 die Siege erkauft haben. Die größten Verluste erlitt das 7. Ostpreußische Jnfanterie-Regi-mtnt Nr. 44 mit 1694 Mann, es folgt das 3. Westfälische Jnfanterie-Reai-
ment Nr. 16 mit 1691 Mann. Dieses Regiment, welches bekanntlich am 16. August im Vereine mit den 56ern die Divisionen Cissey und Crenier angriff, wurde fast zertrümmert und nur l 4. ? i r i ourcy vie yet.oenmu.yige Ätlaque der 1. Garde-Dragoner vor vollständiger Vernichtung gerettet; es verlor an Todten allein die ungeheure Ziffer von 27 Officieren und 526 Mann! Es folgen: Regiment Nr. 52 mit 1655, Regiment Nr. ü mit 1504, Regiment Nr. 11 mit 1453, Kaiser Franz-Regi-ment mit 1322, 3. Sächsisches Jnfan-terie-Regiment Nr. 107 mit 1318 Mann. Ueber 1000 Manu verloren noch die Regimenter: 1., 2., 3. Garde-Grenadier-Regiment Königin Augusta" und Elisabeth-, ferner die Regimenter 3, 4, 7. 8, 20, 24, 32. 35, 40, 43, 46, 48, 50, 56. 57, 83, 85, 94. sowie das 2. Bayerische Jnf.-Reg. mit 1097. Ganz abnorm war die Einbüße bei dem Garde-Schützen-Batail-lon mit 513 Mann. Dieses Bataillon hat also nahezu 60 Procent seines Bestandes eingebüßt. Auch einzelne Reiter-, sowie Artillerie'-Reaimenter weisen staunenerregende Ziffern auf. so das Magdevurgeu KürassierReglment Nr. 7 207 Mann, daö Altonaer Ulanen-Regiment Nr. 16 198 Mann, Erstes Garde - Dragoner -iRegiment 141 Mann. DaS Brandenburgische Feld-Artillerie-Regiment, das sich allerdings unvergängliche Lorbeeren bei Vionville erworben hat, verlor nicht weniger alS 632 Mann und es verfeuerten die 15 Batterien des 3. Corps an diesem Tage die enorme Anzahl von 14.832 Geschossen. DaS 18. preußische Regiment war das einzige, welches während des ganzen Feldzuges auch nicht einen Todten hatte. Schwer heimgesucht durch Krankheiten wie Ruhr u. s. w. waren die Regimenter 2. 13. 17, 39, 42, 49, 74, 73. 84, 91 und das Alexander Garde-Regi-ment. sowie die bayerischen Regimenter 10 und 15. Von Verlusten über 10.000 Mann wurden nur das 3. preußische und das 1. bayerischeArmeecorpö betroffen. In dem Feldzuge fanden 73 Schlachten und Gefechte, sowie 870 Rencontres aller Art statt; es wurden 45 Adler und Geschütze erobert. während durch Uebergabe 62 Adler, 1660 Feld- und 5422 Festungsgeschlltze den Deutschen zufielen. Den Franzosen hat der Krieg weit über 200.000 Menschen gekostet. Deutsche 20caU7laQxQUiu 9?rotlttf )rantnburg. Berlin. Hunderlneunundsunszig Studirende- sind im Album der Berliner Universität gelöscht worden, weil sie in diesem Semester keine Vorlesung belegt haben. Es ist nicht unmöglich, daß Berlin aus der Deutschen Colonial-Ausstellung einenSultan der Marschall-Jnseln kennen lernen wird. Der dortige Sultan hat dem Wunsche Ausdruck gegeben, auf der Ausstellung die Industrien seiner Stämme selbst vorzuführen. Der Ausschuß der Deutschen ColonialAusstellung ist in Unterhandlungen mit ihm getreten, die hoffentlich zu diesem interessanten Besuche führen werden. L ü b b e n. Eine Feuersbrunst suchte das Dorfchen Schönewalde heim; 17 Gehöfte wurden bei dem starken Winde in Asche gelegt. Peitz. In dem Geschäftsladen eines Schlächtermeisters zu Jamlitz sollte kürzlich eine Pfändung vorgenommen werden. Bei dieser Gelegenheit wurde die etwa 16 Mark betragende Ladenkasse in Beschlag genommen. Die anwesende Frau des Schlächtermeisters gerieth hierüber derart in Erregung, daß sie ein auf dem Ladentische liegendes großes Schlächtermesser ergriff und sich dasselbe mit den Worten: Sie sind mein Mörder! in die Brust stieß. Glücklicherweise stellte sich die Verletzung als eine nicht lebensgefährliche heraus. VroVlnk stpr,Nn. Gerdaunen. Dem emerirten Lehrer August Hanke in Löwenstein hiesigen Kreises ist zur ' Erinnerung an die Feier der goldenen Hochzeit eine Ehejubiläums-Medaille verliehen worden. Der Knecht August Dannenberg aus Neuendorf ertrank beim Pferdeschwemmen. Goldap. Ein großes Feuer, welchem auch ein Menschenleben zum Opfer fiel, wüthete in der Nachbarschast Alt-Buttkuhnen. Dasselbe kam gegen 5 Uhr Nachmittags auf dem Gehöfte des Besitzers Laun zum Auöbruchc. Bei der herrschenden Dürre ward auch daS mit Stroh gedeckte Wirthschaftsgebäude, sowie das Wohnhaus und der Stall des benachKarten PantinenmacherS Szigat von den Flammen ergriffen und mit dem größten Theile des unversicherten InHalts zerstört. Königsberg. Im rüstigsten Alter starb der unbesoldete Stadtrath Walter Japha, Chef des HandlungsHauses Jacobson und Japha. Vxovlni V0ftpr,N-n. Danzig. Der Husar Giesterbeck von der ersten Schwadron des ersten Leibhusaren-Regiments sollte wegen eines Diebstahls im NÜckfalle durch einen Unteroffizier zum Arrest gebracht werden. Giesterbeck mußte deZhalb seine Sachen auS dem Spind herausnehmen und einpacken. Das verweigerte er, weshalb der Unterofficier das eine Fenster der im dritten Stockwerk belegenen Kasernenstube öffnete und die Wache rief. Diesen Augenblick benutzte Giesterbeck dazu, sich aus dem zweiten Fenster auf die Straße hinabzustürzen. Er war augenblicklich todt. Graudenz. Der Gattenmorder August Huse ist hier hingerichtet worden. Rehof. Noch ist kein Jahr veraanaen. seit auf der Chausseebrücke bei
chardau ekn Uodtschlag begangen wurde, und schon wieder ist in dortiger Gegend ein ähnlicher Fall passirt. Der Knecht Koslowski auS Adl. Schardau ist Abends dortselbst von einem andern Knechte aus Kl. Scharbau durch Messerstiche in den Unterleib so zugerichtet worden, daß er auf dem Transport zu seinen Eltern in Rehheide verstarb. Der leidige Schnaps und Eifersucht scheinen auch hier die Ursachen diesöc That zu sein. Vrovinz fommrm. C L s l i n. In Bartin kam ein greiser Arbeiter der Torfmaschine zu nahe, welche ihm den rechten Arm dreimal brach und die Haut herunterschälte. Der Arzt glaubte trotzdem den Arm erhalten zu können, wenn die Haut ersetzt würde. Es fanden sich auch wirklich zwei Leute aus dem Dorf, welche sich die nöthigen Hautstücke aus dem eigenen Körper schneiden ließen und so dem Verunglückten die erwünschte Rettung brachten. Schlawe. Zwei Kinder des Herrn v. Below-Saleske auf Kusserow. ein Kadett und seine achtjährige Schwester, welche sich zum Beerenpflücken in den Wald begeben hatten, wurden dort von einer einstürzenden Sandgrube verschüttet. Beide erstickten. Stargard. Im Concurse " des Banquiers Abel. der. wie seiner Zeit mitgetheilt, durch Selbstmord endete, betragen die bisher ermittelten Passiva etwa drei Millionen Mark, denen so diel Aktivawerthe gegenüberstehen, daß ungefähr 25 Procent zur Vertheilung gelangen werden. S t r a l s u n d. In der Umgeqend gewitterte e dieser Tage sehr stark, ein Blitzstrahl zündete in Pütte die Pollien'sche Windmühle und brannte dieselbe vollständig nieder. H?rovnz Vosen. Lissa. Der Lehrer Ressel zu Grüne, welcher bereits auf eine 52jährige Amtsthätigkeit, wovon 51 Jahre auf Grüne entfallen, zurücksieht, beabsichtigt zum 1. October d. I. in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. P l e s ch e n. Der sechzehnjährige Sohn der Ackerwirthin Derwich in Neudorf, der in einem Tümpel der Reich'schen Ziegelei badete, gerieth in eine Lehmgrube und ertrank vor den Augen der andern Mitbadenden. Rogasen. Das Rittergut Budischewo im Kreise Obornik ist von dem bisherigen Besitzer Herrn von Treskow durch freihändigen Verkauf an die königl. Ansiedlungs-Commis-sion zu Posen übergegangen. Uvovlni &djlfltu T r e b n i tz. Aus der Chaussee nach Obernig wurde ein Brüderpaar NamenS Zimmer überfallen. Einer der Angegriffenen wurde erstochen, der an dere lebensgefährlich verwundet. Der Mörder ist verhaftet. Das Motiv soll Eifersucht sein. Bei einem Scheibenwettschießen in Beneschau zwischen dem Rentmeister Wetekamp, dem Müh lenbesitzer Luschek und dem Förster Petrzik wurde Luschek erschossen. Er hinterläßt eine Wittw: und vier Kinder. Tropau. Bei einem schweren Gewitter traf ein Blitzstrahl die katholische Pfarrkirche in Hotzendorf, in welcher zu derselben Zeit Abendandacht stattfand. Von dem Blitz wurden sieben Personen, darunter eine sehr schwer verletzt und eine Anzahl der Andächtigen betäubt. Thurm und Orgel erlitten starke Veschädaungen. Ein anderer Allh traf das Wohnhaus des Besitzers Hammel in Vriesenhau. land. Die Frau des Besitzers wurde getödtet. Zlrovitt, Sassen. Magdeburg. Ein zu Ehren des neuen Oberbürgermeisters Schneider und des scheidenen Bürgermeisters Born veranstaltete Festessen hätte bald eine unliebsame Störung erfahren. Man hatte nämlich vergessen, die beiden Hauptpersonen einzuladen. Erfurt. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den früheren städtischen PolizeicommissLr Krüger wegen Unterschlagung von ihm vereinnahmter Vergnügungssteuern in Höhe von 781 Mark zu einem Jahr Gefängniß. Der Angeklagte war vollkommen geständig, er motivirte feine Handlungsweise le diglich mit der schlechten Vermögensläge, in der er sich seit dem Tod seiner Frau mit seinen fünf Kindern befunden habe. Halle a. S. Die Strafkammer hiesigen, kgl. Landgerichts verurtheilte den Redacteur des hiesigen socialdemokratischen Volksblattes-. Fritz Schneckenburger, wegen Majestätsbeleidigung unter Ausschluß der Öffentlichkeit zu Zwei Monaten Gefängniß. Die Be. leidigung wurde in einer Notiz des Blattes über die Geschicklichkeit des Kaisers im Schießen von Rehböcken ge. funden. Vvovlni &diluM0-flatfttn. A l t o n a. Die Verhaftung des Taxators des städtischen Gaswerkes, Kroll, erregt hier großes Aufseden. Kroll hat seit 14 Jahren bedeutende Summen unterschlagen und ist gestän dig. BrunLbütteler Hafen. Von dem Regierungsbaumeister Angelroth in Schleswig ist auf Wunsch der hiesi. gen Gemeindevertretung ein Bebauungsplan für unsern Ort ausgearbeitet worden. Die gesammte, in die Bebauung hereing?zogene Fläche beträgt 700 Hektar und da für jedenEin. wohner 70 Quadratmeter gerechnet sind, kann die geplante Stadt 100.000 Einwohner fassen. Aus dem Plan sind bestimmte Gruppirungen gemacht. Der Bezirk zu beiden Seiten des Caals ist zu Fabrikzwecken bestimmt. Alle öffentlichen Gebäude, welche in tu ner derartigen Stadt, wie die geplante, erforderlich, sind auf dem Plan vorge. sehen. G a a r d e n. Der Arbeiter Sie vers hat in einem Zustande totaler Betrunkenheit seme Frau erwürgt. Kiel. Die hiesige Stadtvertretung stiftete 10.000 Mark zur Errich. tung deö vom Prinzen Heinrich projek tirten Seemanoshauses für die deutsche Marine.
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VrsVtn? Sannaver. Hannover. Der Fabrik land roirthschaftlicher Maschinen von Fritz Hempel und Co. in Hannover ist in Winsen a. d. L. für ihre daselbst ausgestellte Fabrikate die Goldene Medaille" zuerkannt worden. Die Breitdreschmaschinen dieser Fabrik zeichnen sich durch solide Arbeit ruhigen Gang und reinen Ausdrusch aus. G ö t t i n g e n. Aus dem Friedhofe an der Weender Chaussee, fand die Enthüllung des von dem Professor Eberlein geschaffenen Denkmals für G. A. Bürger statt. Bei dem schlichten Charakter der Feier war von jeder weiteren Ausdehnung der Einladun. gen abgesehen worden. Vravlnt V?eNkaln. Dortmund. Der Post-Assistent Bieling, welcher in Hamm um Pfingsten einen Geldbrief von .über 900 M. unterschlagen hat, wurde vom hiesigen Schwurgericht zu acht Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Vater des B., Gendarm in Schwelm, hatte den ungetreuen Soha dem Gerichte selbst eingeliefert. Minden. -Die Arbeiten beim .Bau deö Kaiser Wilhelm ProvinzialDenkmals in der Porta Westfalica haben bei der günstigen Witterung in letzter Zeit einen bemerkbaren Fortschritt gemacht, der namentlich bei den gewaltigen Bögen zur Verbindung der sechs Pfeiler des Baldachins (Thurmbau, in welchem das Kaiserstandbild zur Aufstellung kommt) in die Erscheinung tritt. Die Zahl der Arbeiter ist bereits von 60 auf 90 gestiegen, nach den Feiertagen steht weiterer Zuwachs m Aussicht. Nach von der Bau leiwng angestellten Berechnungen sind von dem ganzen Werk 52 Procent fertiggestellt, und es lätzt sich bereits jetzt mit Bestimmtheit übersehen, daß die übrigen 48 Procens bis zum 16. September nächsten Jahres geleistet sein werden. VrsVin, Ll7nVassa. Kassel. Hier hat sich eine Liebes tragödie abgespielt. Der Kellner Lohr trat m den Verkaussladen der Buch drucke! Landsiedel und gab auf die m ? ev A" 1 Aeriauierin n. ayneri e.?.en neooiverschuß ab. der das Mädchen lebensgefährlich verwundete. Bevor Lohr einen zweiten Schuß abgeben konnte, sprang der Chef, Herr Landsiedel, herbei und entriß ihm den Revolver. Lohr wurde festgenommen. Wie die Untersuchung feststellte, geschah das Attentat weaen verschmähter Liebe. Frl. Hähnert. die 21 Jahre alt ist, hatte ihre Verlobung mit Lohr aufgehoben. .Lohr beabsichtigte laut abgesandter Briefe, sich selbst zu erschienen. Rüdesheim. Im Nachbardorfe Eibingen brannte das emstocngeWohnHaus der Wittwe Peter Wallenstein bis auf den Grund nieder. Tlarktbericht. OholtjalePnis. Sroeekiei. Harter Z5.03. Guter gelber $4.15. Gewöhnt, gelber (3.65. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 21. 25c(inb0PsdSäckM) Capuaisic PUot20c Zbakota 29c , Brazil 19c Sttr. Aepfel 7jc Pfirsiche 14e Corinthen 5c M Pflaumen 7Zc . Aprikosen llc Früchte und Gemüse. epfel per Faß $6.50 Citronen per Kitte $700 Orangen per Kiste $3.25 Kraut per Faß 53.50. Zwiebeln per Faß $3.50 Rüben per Faß $1.50 Bahnen per Bushel $2.25 Kartoffeln per Bushel 70c. Süßkartoffeln per Faß $3.50 Mehl. WinterWeizm pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Sountty 10c. Eier, frisch, per Du?. 9c Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund. Spring EhickenS 12jc ; Hayne 3jc ; Turkey Hennen? c; Enten 6c; Gänse $4 .30 per Dutz. Taft'S tteiitcrl Zylolis. 25 West Washington Str. Zähne mit Silber u füllen 75e, mit Gold $1 und aufwärts : Zähne zu reinigen 75c: Zähne iu ziehen 25c. Da beste Gebib auf Gummlfasis 53. Ein gutes Gebiß $5. Zähne schmerzlos auS gezogen. HER5UNU LINKE, 197 Süd Meridian Straße. Deutscher Messerschmied, Rasirmesser, Scheerm und alle Srtm Schneidwstrumente fabrizirt und geschliffen.
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