Indiana Tribüne, Volume 18, Number 320, Indianapolis, Marion County, 8 August 1895 — Page 3
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Slamingo.
Roman von Baldum MöllHausm. (Fortsetzung.) 0ut", unterbrach Flamingo lyix i grämlich, so rathe ich Dir -zunächst. zu Demer Mutter leme Silbe über die heutigen Ereignisse verlauten zu las sen. Innerhalb zweier Tage schreibe ich an sie so lange gebrauche ich Zeit, um einen gesunden Plan zu entwerfen, und weniger bedarf das Kind nubt, um sich nach den empfangenen schreck lichen Eindrückenk einigermaßen zu sammeln. Aber ich wiederhole: Un gerufen kommst Du nicht." Dann zu Japhet: Hinein mit. Dir in den Wa gen. Vorläufig bleibst , Du bei mir, wenn Du nicht lieber in Deinem bi& herigen Heim von wüthenden Weibern todtgeschlagen werden willst. Dafür, daß Du rechtzeitig auf der Zeitungsezpedition bist, sorge ich schon. So so setze Dich rückwärts neben die Harfe. Basta, hinein hopp" und munter kletterte er selber als letzter nach. Dagobert fand kaum noch Zeit, seine Hand hineinzureichen und sich von Eva. die seinen Händedruck schüchtern erwiderte, zu verabschieden, so schnell rollte der Wagen davon. Vor dem Hause der Teararek hatte unterdessen der Lärm einen neuen Auf iwwuna aenommen. Galt es doch ttzt, eme ubersuyue Berbrecl)erlN zu Grafen.sie selber fand man nicht; dage gen hien. es folgenden Tages in den Zeitungen, daß in dem b:rüchtigten Hause kein Stück Hausgeräth, kein Spiegel, kein Bild, keine Flasche, kein Glas unzertrümmert geblieben; daß es nur der Umsicht der Sicherheusbeamen zu verdanken, wenn der anze Bau nicht in Flammen aufging. Und so hielt Eva heute zum zweiten Male ihren Einzug in die Radervilla und mit ihr Japhet, in welchem emen Freund zu verehren Basta bereits geernt hatte. Als sie dann wieder vor dem krummbeinigen Ofen saß, aus dessen Koooldsmaul ihr nach alter Welse das blaue Flammchen polternd entaeaenzungelte, da mußte sie sich fra gen, ob sie wirklich alles erlebt habe, was ihr jetzt wie Bilder emer fieberhaft erhitzten Phantasie vorschwebte. Sinnend betrachtete sie das lebhafte Spiel des Feuers. Oft hörte sie nur halb die Beruhigungsgründe ihres alten queren Beschützers. Wie in frühinn Tagen drängte sich auch heute ein Antlitz zwichen lhreAugen und den mit Flamingv um die Wette plaudernden Ofen, allein es hatte seine Schrecken für sie verlo ren. Zu dieser Stunde saß die körperlich und geistig zerschlagene und geknickte leberfleckige Lady bei ihrer Freundin, der aufgedunsenen Wirthin. Außer Verwünschungen wechselten sie nur wenige Worte mit einander. Sie warteen aus die Heimkehr Japhets, um vor. äufia an ihm, dem Urheber so vielen Unglücks, ihre Wuth zu kühlen. Hät. en sie ihn nur sehen tonnen, wie er rn sw 7 i. - s f r F - einem Jüjrnici ves aooraioriums 10 riedlich zwischen einigen Büffelhäuten ttlief! Die von Flammgo anberaumte Fri t war verstrichen und pünktlich hatte Da. gobert sein Verbrechen gehalten. Auch Flammgo war nicht säumig gewesen. Einen kurzen Brief hatte er an seine Schwester geschrieben, und da es sich um die Prüfung seines Testaments handelte, war Frau Lisette Park seiner Einladung nach der Rädervilla zu der bestimmten Stunde gefolgt. Und so saßen denn heute bald nach dem Mittagessen die beiden Geschwister im Laboratorium friedlich bei einander. Flamingo hielt ein Schriftstück von maßigem Umfange vti otn Handen und las aus demselbe7l vor: Um nun meinen bevorflehenden Lebensabend freundlicher zu ge stalten, ist es durchaus nothwendig, nicht nur in meiner Umgebung eine Wandlung zu bewirken, sondern auch Menschen heranzuziehen, von deren treuer Anhänghchkelt und Dankbarkeit tch überzeugt sein darf. Hier neigte Frau Lisette zum Zeichen des Beifalls ihr Haupt sehr erhaben, und Flamingo las weiter: Ich werde daher zunächst auf der Stelle, auf welcher meine Rävervilla so lange gestanden hat. ern Haus errichten, in welchem zwei Famil'n mit nickt allzu großen Ansprüchen bequem Platz finden. Die Rädervilla wird in den äußersten Winkel meines Grundstücks geschoben und bleibt so lange ungetastet, bis ,sie, vom Alter zer morscht. auseinander fallt. Ich muß einen Ort haben, wohin ich mich zurück ziehen kann, wenn m dem neuen Hause die Menschen mir den Kopf warm machen Dergleichen wird sich nimmermehr ereignen", schaltete Frau Lisette zuversichtlich ein, nein, mein alter Stoffel; denn wer Dich erst genauer kennt, muß trotz Demer kleinen Schrullen nur allein Deine Wohlfahrt und Bequemlichkeit berücksichtigen. FlaMmao gnnste boshaft und oemerkte, w seine Worte von dem Papler ablesend: Es ist doch wohl sicherer. alte Schraube, mir sur unvorhergesehene Fälle ein Asyl zu bewahren. Die Zeiten ändern sich und die Menschen ebenfalls. Ich ändere mich nie, Stoffel, be trauerte Frau Lisette. die Hand beschwörend auf's Herz legend, und von Dagobert kann ich mit gutem Gewissen dasselbe behaupten." So bliebe ti nach wie vor em Tau enichts und das wäre schlimm", der tz Flamingo listig, aber bore, Li fette, fährst Du. fort, mich nach jeder Zeile zu unterbrechen, so mögen Tage hingehen, bevor Du den Inhalt meines Testaments kennen lernst." Ich höre, Stoffel, ich höre," hieß es verbindlich zurück, und Flamingo fuhr fort zu lesen: mir den Kopf warm machen. Um den Contrast zu mildern, welchen sie zu der neuen Villa bilden würde. soll sie muteljt anzupsanzenven sträuchs versteckt werden." , Nein. Stoffel, jedem Menschen soll
ew Blick auf Dtfn alle? ehrwürdige? Heim vergönnt sein." So sei doch still, alte Schraube. versteckt werden. Ueberhaupt will ich mein ganzes Grundstück in einen prachtigen Garten verwandeln, in welchem ich mindestens noch fünfzig Jahre mich zu erfreuen gedenke." Länger. Stoffel, länger." Du bist unverbesserlich, Lisette, und ich will nur wünschen, da Du am Schluß ebenso milde Gesinnungen gegen Deinen Bruder und, dessen elenden Hühnerstall hegst, wie jetzt. Also: werde ich indessen über kurz oder lang einmal heimberufen, so fällt nicht nur
mein Grundstück, sondern auch meine ganze übrige Habe Derjenigen zu, ' welche mir die letzten Qebenstage erleichterte und mit heiteren Lichtstrahlen aus ihren treuen Augen schmückte." Durch einen grinsenden Seitenblick llöerzeugi. Flaminas sich, daß Frau Lisette vorsichtig ein Thrän lein schwesterlicher Rührung von ihrer Wange entfernte, und sorglos ertönte seine schnarrende Stimme wieder durch daZ Laboratorium: Und so ernenne ich denn mit vollem Herzen als meine Universalerbin Diejenige, die mich bis an mein Lebensende getreulich Pflegte und mir schließlich mit leichter Hand die Augen zudrückte; die aber wird und soll und kann, keme Andere sein, als Fräulein Eva Rüdiger, meine vielgettevte Adoptivtochter." Frau Lisette lehnte sich wie erschöpft zurück. Merklich verlängerte sich ihr Antlitz, indem sie fragte: Wer?" Einige Sekunden weidete Flaminao sich zwischen den zusammengekniffe nen Lidern hindurch an der schlecht verheimlichtenBestürzung seinerSchwester, dann wiederholte er gleichmuthig: Fraulem Eva-Rudraer. Ich habe Dich nämlich hierher gebeten, meine gute Lisette, nicht nur, um Dich mit meinem letzten Willen vertraut zu ma chen, sondern auch das Versprechen vo& Dir zu erlangen, daß Du, solltest Du mich überleben was nicht gut denkbar die Testamentsvollstreckung gewissenhaft überwachst." Gewiß geschieht - das", erwiderte Frau Lisette mit etwas veränderter Stimme. Da sie aber die wunderli chen Seiten ihres B rüdes einigermaßen kannte, so beruhigte sie sich auch letzt mit dem Gedanken, daß derselbe wohl nur den Eindruck zu beobachten wünsche, welchen die launenhafteVerfügung über sein Eigenthum auf sie ausüben würde. Gut, alte Schraube," nahm Fla mmgo mit boshafter Zärtlichkeit alsbald wieder das Wort, ich sehe, ich habe mich in Dir nicht getäuscht, und so höre denn weiter: Nachdem ich mei nen letzten Willen unzweideutig kund gegeben habe, schlägt mein Herz ruhiger, denn je zuvor m meinem Leben. Es erfüllt mich die freundliche Hofsnung auf kommende heiter: Tage nicht wahr, Lisette? recht poetisch aus gedrückt. Soll aber meine innere Befriedigung vollständig sein, so wird Fräulein Eva Rüdinger ohne daß mein Wunsch irgend welche bindende Kraft für sie besäße meinen Nefsen Dagobert Park heirathen. Damit Ware zugleich eme große Sorge von der Seele seiner vortrefflichen Mutter ge nommen, die nicht länger zu befürchten brauchte, ihrenSohn von seinem Leichtsinn auf Abwege geführt zu sehen. Dagobert hingegen, im Besitz einer ebensy lieblichen, wie rechtlich denkenden jungen Frau, würde ein streng geregeltes sittliches Leben führen und sammt seiner liebenswürdigen Mutter wie gefällt Dir das. alte Schraube?" schaltete Flammgo wieder spöttisch ein mir eine recht angenehme Nach barschaft werden, ohne daß dadurch meine Rechte als Herr meines Eigenthums eine Schmälerung erführen. Das Ware also die Hauptsache, erklärte Flamingo nunmehr, und er legte das zusammengefaltete Papier neben sich auf den Tisch, das Weltere sind Nebendmqe, und jetzt sage Du mir auf Pflicht und Gewissen, wie Du als meine umsichtige Schwester über solche Verfügungen urtheilst." (Schluß folgt.) Aaldmsder. Roman von Friedrich Jacob scn. Am 30. September 18. . . fuhr der von Norden kommende, um elf' Uhr Vormittags fällige Schnellzug in die Bahnhofshalle . des kleinen Badeorts Krüntkal. und ein eiwa dttiriiaiäbriaet Mann stieg auS einem Coupee zweiter lasse. - Er warf einen flüchtigen Blick auf die , 'daS Städtchen, umgebenden dunkelbewaldeten Berge, begab sich dann ohne sonderliche Eile in daS' Gepäckbüreau,. kehrte nach wenigen Minuten zurück und fragte den müßig am Bahnsteig auf- und abschlendern!den Stationsvorsteber. ob 'der nach Breiteau führende Sekundärzug schon zur Abfahrt bereit sei. ' Die Strecke muß neu sein," fügte er entschuldigend hinzu. Sie . steht wenigstens noch nicht in meinem . Sommerfabrvlan." ' Stimmt" ntgegnete der Beamte und deutete mit einer etwas verachtn chen Handbewegung auf ein abseits liegendes schmalspuriges Geleis da itebt daS Bäbncben und vustet schon. Wer Sie haben noch Zeit, so schnell geht daS nicht vorwärts, auf eine Viertelswnde kommt es der Verwaltung Nicht an, -Wobl ein Sackbabn?" Justement; in Breitenau ist die Welt zu Ende." Der iunae Mann lächelte und begab isich über die Schienen an die zwei oder &. 1 rrr V hSi!i O. vre? kleinen xxxigcu, uc tvg -v fornntivc lckn im Voraefühl der be sckwerlicken. Lierafabrt u ächzen schien. Er stieg auch dort in die zweite Klasse, schlug mit seinemTaschentuch den Kohlenstaub von dem Rohrgeflecht der Sitzeund aah dem nach einer jüku ae
rnMkch tretenden Schassner das
Billet nebst einer Eigarre. Das geht wohl hoch in die Berge, he?" Steigung 1:25; danke schön, Herr Baron. Also nach Breitenau?" Können Sie mir dort einen guten Gasthof empfehlen?" Na, da ist wohl nur einer zu nen nen. bei Lämmrich. Haben Sie Ge päck?" Allerdings." Das kann ich Ihnen dann besorgen, jich mache auch den Kofferträger." Sie sind wohl alles?" ,Nur noch Bremser. Man muß sich durchschlagen, Herr Baron." Damit ging der Mann hinüber in die dritte Klasse, und der einzige Infasse des kleinen Raumes lehnte sich mit einem leichten Seufzer zurück. Das schelnen ja recht nette Berhalt uisse zu sein," sagte er halblaut, ich glaube, der Stationsvorsteher hat recht, da oben ist die Welt zu Ende. Und für einen Baron tarirt man mich obendrein? Wahrscheinlich, weil ich zweiter Güte fahre; eine erste Klasse scheint überhaupt nicht vorhanden zu sein. Aha, da ist die Grenze!" Der langsam aufwartschiebende Zug hatte einen buntbemalten Grenz Pfahl passirt; zu beiden Seiten rückten die Berge näher heran, zwischen den nackten Wurzeln uralter Tannen rannen kleine Bache w Sllbersaden Nieder, die ganze Majestät des einsamen Waldes zeigte ihr herbstlich du teres Antlitz. Adolf Kroneck ließ das Fen ster nieder und betrachtete die romantische Landschaft: unter seinem blonden Schnurrbart zuckte ein heiteres Lä cheln, und die klaren grauen Augen leuchteten. Er kam als junger Assessor aus Preußen und war des schnelleren Fortkommens halber in den Justizdienst des Herzogthums übergetreten; sem von morgen ab lautendes Richterpatent wies ihn an das Herzogliche Amtsgericht Breitenau. Er fuhr nlcht nur einer unbekannten Zukunft, son dern auch einer gänzlich fremden Land schaft entgegen, aber der erste Gruß, den ihm die Herbstsonne über diese Berge streute, schien alle schwermüthigen Gedanken hinter seiner breiten Stirn zu verscheuchen. Er nickte durch das offene Fenster emem barfüßigen Hirtenjungen zu, der spöttisch jubelnd neben dem keuchenden Zuge herrannte, und rief heiter: Lauf voraus, mein Junge, und bestell' mir Quartier bei Lamm rlch! und dann griff er trotz der angeschlagenen Warnung muthwillig nach den Zweigen einer Eberesche und betrachtete die in seiner Hand zurückgebliebenen rothen Vogelbeeren. Ich komme in das Land der Krammetsvögel, der Forellen und Hirsche" sagte er -lächelnd und fügte nachdeutlich hinzu: Auch in das Land der Wilddiebe möge" diese rothe Farbe kein schlimmes Omen sem! Station Breitenau! Alles aussteigen!" Außer dem Amtsrichter krochen nur ein paar alte Weiber mit Kötzen auf den krümmen Rücken und Strickstrümpsen in den welken Handen aus den Wagen, daö war alles. Sie zerstreuten sich auf Seitenpfaden in die Berge, und Kroneck schien nicht übel Lust zu haben, ein Gleiches zu thun. Aber da lag das Städtchen. Em verräuchertes Nest mit krummen und engen Gassen; bergauf ging's und bergab, über Kopfsteinpflaster und an einigen Miststätten vorüber, dann kam der grüne Baum. , Es .war bis dorthin ein kleines Spießruthenlaufen gewesen, denn hin ter den Fenstern sie hatten nicht alle Gardinen tauchten Köpfe verschiedenster Art auf und musterten neugierig die fremde Erscheinung. Die Weiblichkeit befand sich in der Mehrzahl, auch einige niedliche StumpfnäS. chen fehlten nicht. Unter der Thür des Gasthauses stand Herr Lämmrich in höchst eigener Person und schaute nach Beute aus. In seinen scharfgeschnittenen Zügen lag etwaS Geierartiges, und der rothe Fez über den buschigen Augenbrauen verlieh ihm fast daS Aussehen emes türkischen PaschaS, im übrigen hatte sein Austreten nichts mit der würdevollen Zurückhaltung emes solchen gemein. In weniger als fünf Minuten hatte er die Qualltat seines neuen GasteS heraus, führte denselben eine Treppe hoch in das Herrenzimmer" und sagte: Sie werden wohl Noth haben, eine passende Wohnung zu fin den, Herr -Amtsrichter. Ihr Vorgänger besaß ein eigenes Haus, aber das ist verkauft und soll Fabrik werden. Wollen Sie Ihre liebe Frau gleich nachkommen lassen?" Kroneck Rüttelte lächelnd den Kopf. Ich habe keine, Herr Lämmrich." Wirklich? Na, .dann könnte schon eher Nach geschafft werden. Da ist vor allen Dingen der Sanitätsrath Gramann " Er nannte noch ein paar Namen und brach dann ab. Drüben liegt das Amtsgericht, Sie können es von hier aus sehen. Wann wünschen Sie zu essen?" Wenn eö fertig ist. Was gibt's zn Mittag?" Kumst, geschwenkte Kartoffeln und Hammelrip;xhen. , Soll ich noch ein paar Forellen grabbeln?" Jetzt, Ende September? Nein, ich danke!" (Fortsetzung folgt.) Verlockend. A.: Was rWfttn Sie denn frier für ein bübsches Muck?- -. 29.: -2a traat ick alle meine Verbindlichkeiten ein . . . Wenn Sie mir fünfzig Mark pumpen kommen Sie auch hinein!" Die unversorgten Kinder. Bettler: Ein armer Zrami!ienvater von sieben unversorgten Kindern bittet um ine nmde Gabe. Dichterlina: Kann nichts aeben. babe selber ein Dutzend unversorgte Kinder von meiner Muse: ause Mucho'k Best Havanna Ctqars."
Tss Perscrfest" in Kairo.
Erne der interessantesten Festlichkeiten, welche Kairo dem Fremden bietet, rst 'das sogenannte Perserfest", welches am zehnten Tage des arabischen Monats Moharrem stattfindet. Mit dem Moharren, dessen erste zehn Tage heilig gehalten werden, beginnt das mohammedanische , Jahr. Als ein ganz besonders großer Feiertag wird der 10. Moharrem betrachtet, an welchem nach islamitischer Glaubenslehre Aoam und Eva nach ihrer Vertreibung aus dem Paradiese zum ersten Male wieder zusammengekommen sein mtn und Noah seine Arche verlassen haben soll. . Die Hanptbedeuwng die sesTages für dioSchnten.sene mobammedanische Secte. welcher die Verser ngehören, liegt indessen darin, daß oer Jayrestag fcer Schacht bei Kerbela. in welcher Hussen, ein Enkel deö Propheten, seinen Tod fand, ebenfalls auf den 10. Moharrem fällt. Hussen war em Sohn des Ali, des Schwiegersohnes des Propheten, den die Schiiten, neben oder sogar noch über Mohammed stellen. Eine große Mor je . . n l rs , ? . IN in nairo oem Anoenten der beiden Brüder Hussen und Hassan geweiht; eine Säule derselben soll den Kopf des gefeierten Helden enthalten, den man nach der Schlacht bei Kerbela vom Rumpfe trennte und in einem grünseidenen Beutel nach Kairo brachte. Diese Moschee ist der Versamm lungsort für die zahlreichen Gläubigen Perser welche an der Feier des 10. Moharrem theilnehmen. Sie verrichten hier ihre Andachts Übungen und begeben sich dann nach Dunkel werden in feierlichem Aufzuge durch die Straßen des arabischen Viertels nach der sogenannten Persermoschee. Der Weg ist dichtgedrängt besetzt mit Zuschauern, die dem ebenso eigenartigen wie abstoßenden Schauspiele beiwohnen wollen. Der Zua wird durch Polizisten eröffnet, welche mit ihren kurzen Knüppeln unbarmherzig auf Alles, was nicht an der Seite der Häuser aufgestellt ist, emhauen. Eine wahre Panik entsteht unter den beturbanten MuslimS und Jeder sucht sich unter Geschrei und Gekreisch in Sicherheit zu bringen. Diejenigen, welche an der Seite der Straße keinen Platz finden, werden so lange mit Stockschlägen traktirt, bis sie sich der Menschenmauer eingefügt haben. Dem Zuge voran schreiten einige Knaben mit Fackeln, deren rotheö Licht m der dunklen Straße auf den buntfarbigen Gewandern der gaffenden Mohammebaner einen eigenthümlichen Effekt hervorruft. Bannerträger und Koranfänger, welche sich zu ihrem eintönigen Singsang im Takte mit der flachen Hand aus die Brust schlagen, schließen sich ihn an. Mehrere weiß gekleidete Knaben folgen, von denen zwei, auf bimt aufgezäumten Pferden sitzend, die Brüder Hussen und Hassan vorstellen sollen. Gesicht und Kleider Aller 'triefen von Blut. Man hat ihnen kurze, breite. haarscharfechwerter in die Hand gegeben, mit denen sie sich beständig in die Stirn schlagen, so daß ihnen 'daö Blut stromweise über die Gewänder rinnt. Einer von ihnen mag sich eine Ader geöffnet ha- . r i , yi! ven, denn man yal lym oie nrn verbunden. Aber trotzdem das Blut noch gewaltig unter der Binde hervorströmt, schlägt er immer von Neuem dagegen. Es ist ein entsetzlicher. furchtbar aufregender Anblick. Und jetzt kommt Per Glizpuntt oes ganzen Festes! In zwei langen, durch die Breite 'der Straße von einander getrennten Reihen, die Gesichter der Mitte des Weges zugewandt, schreiten ungefähr sechzig weißgekleidete Frauen einher. Während sie sich mit der linken Hand am Gürtel ihres Nebenmannes halten, schwingt die Rechte im Takte zu den Gebeten, welche sie singen, unaufhörlich das scharfe Schwert. Alle mögen vorher Haschisch geraucht haben, um sich in die nöthige Begeisterung zu versetzen. Viele es befinden siiy emige octagte Leute mit weißen Bärten darunter sind bereits so entkräftet und schwanken so bedenklich, daß man jeden Augenblick befürchtet, sie hinstürzen zu sehen. Zwischen den beiden Reihen, in der Mitte der Straße, marschiren Fackelträger und die aufund niederzuckenden Flammen spiegeln sich auf den gräßlich verzerrten Gesichtern und blutdurchtränkten Gewändern wieder. Manchem der Andächtigen" sind die Augen vollständig vom Blute verklebt. Anderen läuft der Strom in den Mund und ruft, verbunden mit dem qualmendenRauche der Fackeln, wahre Erstickungsanfälle hervor. Andere, gleichfalls mit Schwertern bewaffnet, gehen neben den Fackelträgern einher und sprechen, sobald einer von den Gläubigen in semer grauenvollen Thätigkeit zu ermatten scheint, zu erneutem Eifer an. Ihr Amt ist auch, die Schwerverletzten zu verbinden. Sehen sie, daß sich einer eine gefährliche Wunde zugefügt hat. reißen sie. ihm einen Fetzen vom Kleide und wickeln ihm denselben um die Stirn. Es ist keine Seltenheit, daß manche der Theilnehmer an den sich zugefügten Wunden sterben. Dieselben kommen alsdann sofort, in's Paradies und ihre Grabstätte wird von allen Gläubigen hoch, verehrt. NachdenMittheilungen des aus Nicaragua nach London zurückgekehrten englischen Forschung?!senden Archibald Roß Colquhoun ist der Bau des Nicaragua-Canals derhäUnißmäßig leicht durchführbar. Seine Gesammtlänge beträgt von der atlantischen bis zur pacifischen Küste nur 169z engl. Meilen. . Davon bieten 142$ engl. Meilen gar keine Schwierigkeiten dar. indem der. San JuanFluß und der Nicaragua-See benutzt werden könnend Ein Dlchstich ist nur auf einer Strecke von 26Z. Meilen nöthig. Der- Nicaragua-See hat das höchste Niveau . des ganzen Canals. Aus dem See ergießt sich der San uan-Fluö in den atlantischen Ocean.
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