Indiana Tribüne, Volume 18, Number 320, Indianapolis, Marion County, 8 August 1895 — Page 2

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Di tägliche .Tribüne" kostet durch be Träger U Cent per Woche, die VonntagS.Tribüne' I Set per VZoche. Leide zusame 15 SentJ ,de, es Cents pr rrat. Ver Post außerhalb der tdt zugeschickt t Voraus bezahluvg V pe, ahr. onui 18 Süd Alabama Straße. SadianapoliS, Ind., 8. August 1895. Xtr Vnfstand in Cuba. Der österreisch-ungarrsche enerat Consul in Cuba, Herr I. F. BerndeS, der jüngst in Wien weilte, hat einem borten Journalisten die folgenden Mittheilungen über den Aufstand in Cuba gemacht: Der Ausstand geht von der UnabhängigkeiiSpartei aus und wird ständig vorn RevolutronZcomite in New Fort gencibrt. Er ist in seiner letzten Wur zel eine volkswirthschaftliche Bewegung. Cuba ist 'durch die Concurrenz, die bei Rübenzucker auf dem Weltmarkt einheimischen Rohrzucker bietet, finanziell rurnirt. Die Pflanzer sind völlig verarmt;, das wichtigste Product der Perle der Antillen- kann nur mit Berlust an den Mann gebracht werden. Cuba erzeugt jährlich 1.000.000 spanische Tonnen Zucker, was einer Geld summe von 60 bis 60 Millionen Dol lars gleichkommt. Der Preissturz des wichtigsten Landesproductes ist die Hauptquelle der allgemeinen Unzufrie denheit und Aufregung. Die Tabakund Cigarrenindustrie CubaS ist durch den Ausstand nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Es hängt dies da mit zusammen, da der Tabak Hauptsächlich tai westlichen Theil der Insel gezogen wird, b?r eben und waldlos ist, so daß die Rebellen hier keine Deckung finden. Es ist auch unrichtig, 'daß die echten Havannas" in letzter Zeit theu rer geworden sind. Cuba exportirt un beschadet der Krieaszeiten Tabak und Cigarren für beiläufig Z14.7S0.000 per Jahr.' Gleichwohl spielt die Tabakindustrie eine wichtige Rolle in der gegenwärtigen Rebellion. DaS Auf-stands-Comite in New Fork sammelt nämlich die freiwilligen Beiträge der kubanischen Tabakarbeiter, die in Flo rida, also in den Vereinigen Staaten von Amerika beschäftigt sind. Diese Arbeiter etwa zehntausend an der Zahl liefern monatlich 20 bis 30.. 000 Dollars dem Comite ein. Das Geld kommt den Ausständischen der Mutterinsel zugute. Die revolutionäre oder Unabhängigkeitspartei, die nichts Geringeres anstrebt, als Cuba von Spanien völlig loszutrennen, findet in der unzufriedenen Bevölkerung, obwohl dieselbe zum größten Theil spanischer Abstammung ist, fortwährende Unterstützung. Mangels jeder artillerischen Waffen beschränken sich die Rebellen auf den Guerillakrieg im gedeckten Terrain und vermeiden es womöglich, den spanischen Truppen auf offenem Felde zu stehen. In Berg und Wald sind sie freilich mit den Ortsverhältnis sen genau vertraut und, unterstützt duich einen weitverzweigten Kundschaf terdienst, ixn aus Spanien gelandeten Truppen überlegen. Ausgerüstet sind die Rebellen, unter denen sich ganz ausgezeichnete Reiter befinden, mit Re mington- und modernen deutschen Armegewehren, die ihnen auf dem Wege Über die Vereinigten Staaten zukommen. Obwohl die Regierung der Ver. Staaten mit dem Ausstande nichts zu thun haben will und das Auslausen von Flibustierschilsfen mit Waffen und Freiwilligen zu verhindern sucht, sinden die Rebellen unverkennbar auf dem Boden der Unionstaaten ihren Rückhalt. Dem Buschkriege, den die Cuba nei gegen das diSciplwirteMilk.är führen, entspricht eS, daß seitens der Re bellen auch eine volkstümliche, über aus gefährliche Waffe zur Anwendung kommt. Es ist dies das lange, ursprünglich als Feldgeräth verwendete Messer, das Machete heißt und zum Fällen der dicken Zuckerrohrstämme dient. Die Wucht, mit der dieses Mes. ser geführt wird, ist eine fo große, daß bei den letzten Zusammenstößen Gewehre mittendurch wie mit einer Metallsäge entzweigeschnitten wurden. Man schätzt die Rebellen, zu denen sich selbstverständlich auch internationale Abenteurer gesellt haben, zur Stunde auf 15.000 Mann. Ihnen stehen un. ter Führung des berühmten Marschalls Martinez Campos 30,000 Mann regulärer spanischer Truppen gegenüber, die sich aus Infanterie, Cavallerie und Feldartillerie zusammensetzen. Gelbes Fieber und Dysenterie wüthen unter den europäiscn Soldaten, von denen mehr im Hospital als im Kampfe erliegen. Der Eintritt der Regenzeit, die sich auf die drei Monate Juni, Juli und August erstreckt, legt zudem die Action Spaniens auf Cuba für diese Zeit völlig brach." Nach der Ansicht des Herrn Berndes ist es zweifellos, daß es den Spaniern, die Neutralität der maßgebenden Mächte vorausgesetzt, schließlich gelinaen werde, die Rebellen niederzuwerfen. Allein damit wäre noch nicht viel gewonnen. Die Hauptsache wäre die Erzielung eines Compromisses mit den zum Frieden gestimmten Elementen auf Cuba, die sich, gegenüber der vor keinem Gewaltmittel , zurückschreckenden Unabhängigkeitspartei, zum autonome stischen Programm bekennen. Die Antonomisten wollen Home-Rule für Cuba, freie Verwaltung unter spa. bischer Flagge unter Protection der Cortes. Das Schwurgericht in Olnnitz verurtheilte den 87jährigen Franz Marek, Ausgedinge? in Czekin, wegen Mordes zum Tode.- Marek hatte in der Absicht, einen seiner Verwandten. Joseph Drabek, ' aus Haß zu tödten, Arsenik in eine Griesspeise gemengt. Drabek aß von dem Gerichte und erkrankte, während dessen 7jähriger Sohn getödtet wurde. Die Arsenikmenge war so groß, daß 200 Personen vergiftet werden konnten.

Die Einstürzt in totüs

Ueber die gewerbthätige Bergstadr Brüx in Böhmen ist furchtbares Unheil hereingebrochen: m Folge von Schwiminzsandeinbruchen sind zahlreiche Häuser eingestürzt, Menschenleben verloren gegangen, 2400 Bewohner obdachlos, materieller Schaden in Höhe von ca. zwei Millionen Gulden verursacht und ein ganzer Stadttheil mit dem Untergänge bedroht. Es war am 19. Juli gegen 9 Uhr 30 Minuten Abends, als plötzlich in der ganzen Stadt alle Gasflammen erloschen. Bald verbreitete sich wie ein Lausfeuer das Gerücht, daß ein großer Theil der Bahnhofstraße eingestürzt sei. Es war sofort klar, daß man es mit einer Ab rutschung des TerrainS zu thun habe, die durch den Einbruch von Schwimmfand verursacht worden war. Diese Annahme wurde noch bestätig!! durch die Nachricht, daß im Anna"-Schacht ein starker Wassereinbruch mit Schwimmsand erfolgt sei. Auf Grund dieser Nachrlcht wurde sofort die Räumung sämmtliche? Häuser in der Bahnhofstraße verfugt und der Rayon in der Nähe des Bahnhofes der AussigTeplitzer Bahn, durch Militär abgesperrt. Mit unheimlicher Schnelligkeit folgten einander nun die schrecklichen Ereignisse. Um 10 Uhr Abends stürzte das einstöckige HauS deS Dr. Richter mit einem Schlage in sich zusammen. In der Mitte der Bahnhofstraße hatte sich ein Loch von etwa 10 Fuß im Durchmesser gebildet, aus dem Wasser emporspritzte. In kurzer Aufeinanderfolge stürzten! unter donnerähnlichem Gekrache mehrere Hauser ein. Nach 10 Uhr entstand ein großes Loch auf dem Platze vor dem Hotel Siegl. Eine halbe Stunde spater verkündete ein weithin vernehmbares Krachen, daß abermals eine Häuserparbie, wieder in der Bahnhofstraße, eingestürzt sei. Um 11 Uhr brach daS große Hotel Siegl" zusammen, das aus mehreren Häusern 'bestand. Aus den-Trümmern des Hotel Siegl" schlugen Flammen empor, die auch daS benachbarte Qk bäude des Dr. Zilz erfaßten. Das GaS, das den geborstenen Rohren enrströmte, entzündete sich. Die Flammen schlugen bald zu einer mächtigen Lohe empor, da ein Löschen mit Rücksicht auf die im Interesse der Sicherheit des Leben5 nothwendige Absperrung des ganzen Rutschungsgebietes unmöglich war. Unmittelbarj darauf stürzte ein zwei Stock hohes Gebäude in der Johnödorsersrraße ein und versank im Erdboden. In früher Morgenstunde gegen 3 Uhr stürzten neuerdings mehrere Häuser zusammen. Bei all' diesen Unglückfällen vermochten die Bewohner der dadurch betrosfenen Häuser nur daS nackte' Leben zu retten. Die Lage gestaltete sich durch den fortwährend herabstr'ömenden Regen noch schrecklicher. Eine Wöchnerin, Frau Klein, die schwer krank darniederlag. mußte, trotzdem sie sich in hochster Fieberhitze befand, barfuß und auf's Nothdürftigste bekleidet, sich selbst in die innere Stadt schleppen. In den ganz finsteren Straßen der Stadt kam es zu furchtbaren Auftritten. Leute im bloßen Hemde, andere nur nothdürstig bekleidet, rannten, von pani schem Schrecken erfaßt, der inneren Stadt zu, um denk Unglücksgebiete zu entfliehen. Innerhalb kurzer Zeit waren alle Gasthäuser in der Stadt überfüllt. Am 20. Juli früh verfügte die Behörde die Räumung sämmtlicher Häuser des bedrohten Stadtgebietes. Es sind dies insgesammt etwa hundert Häuser. Bis zum Mittag des 20. Juli waren achtzehn meist prachtvolle Häuser eingestürzt. Viele Häuser im Unglücksgebiete zeigten bedeutende Risse. Der Schauplatz der Katastrophe bot ein grauenhaftes Bild der Verwüstung. Manche dreistöckige Häuser ragten nur noch mit dem First über die Erdober fläche hervor, aus den 'Trümmern drangen Rauch rrnb Flammen und jammernd flutheten die Menschen in den Straßen, da Niemand Hilfe bringen konnte. Da in Folge des Bruches des Hauptrohrs der Gasleitung die Stadt in undurchdringliche Finsterniß gehüllt war, ersuchten die Behörden die Bewohner, Petroleumlampen an die Fenster zu stellen, um etwa? Licht zu schaffen. Auch ohne Wasser war die Stadt, da daS Hauptwasserleitungsrohr brach. Es ist ein Ding der UnMöglichkeit, die Schreckens scenen im Detail zu schildern. Der Spediteur Siegl, der Eigenthümer des gleichnamigen Hotels und ein Mann von 70 Jahren, konnte nur mit knapper Noth aus seinem Hause flüchten, mit welchem Werthpapiere im Betrage von 50.000 Gulden, in die Tiefe sanken, und erlag bald darauf einem Herz schlage, der durch den Schrecken verursacht war. Wie oben erwähnt, war die Ursache des Unglücks ein Schwimmsandeinbruch. Derselbe geschah in dem Anna" - Schacht, welcher im Verein mit dem Mathilden"- und btrn Karolinen" Schacht einen grof.en Gru bencomplex, der jährlich 10 Millionen Centner Braunkohlen liefert, bildet. Der Anna" - Schacht ist in westlicher Richtung eine Viertelstunde von Brilx entfernt und bildete bereits im Novemder 1890 den Schauplatz einer ähnlichen Katastrophe,' bei der 22 Arbeite? verunglückten. Damals wurde jenseits der Biala in nordwestlicher Richtung vom Anna" - Schacht der Annahilssbau abgeteust und von diesem auS die in den Anna" - Schacht eingedrungenkn Schwimmsandmassen entfernt, so daß der Betrieb wieder aufgenommen werden konnte. Der Geologe Professor Dr. Eduard Süß hat über die Ursachen der Häusereinstürze in Brüx fol? gende Mittheilungen gemacht: Ueber einen Theil deS Hauptflözes in der böhmischen Braunkohlen Formation liegt eine mächtige Lage von sogenannitm Schwimmsand, daS ist von Sand, der mit Wasser erfüllt ist und dessen Vorhandensein bei der Herstellung der Schächte immer die größten Schwierigleiten bereitet. So sind insbesondere

tn den beiden JulluS" - Schachten bn früheren Jahren wiederholt verhängnißvolle Einbrüche von Schwimmsand erfolgt, der dann wie eine flüssige Masse den größten Theil des Baues erfüllt und wenn der Einbruch zu stark ist, an der Oberfläche Senkungen verursacht. Eine solche Senkung scheint in Brüx eingetreten zu sein, die selbstverständlich 'das Zerreißen oder Einstürzen der Häuser auf dem betreffenden Theile derOberfläche mit sich führt. Von einem der Schwimmsandembräche, der sich vor wenigen Jahren in dem ärarischen Julius" - Schacht ereignet hat, kam der sonderbare Fall vor, daß zwei Menschen durch lange Zeit völlig in dem Schachte eingeschlössen geblieben sind. Man hat sie dann gerettet und Alles war erstaunt, daß sie, deren einzige Nahrung das Wasser gebildet hatte, noch am Lben waren. Auch in Brüx handelt es sich um einen Schwimmsandeinbruch. Bezüglich der weiteren Gefahr fragt es sich nur, ob der Senkungscayon sich grade auf Gegenden erstreckt, wo Häuser stehen. Die Mächtigkeit des Flözes beträgt acht bis zehn Meter. Es bildet sich nun ein Kessel, und es kann sein, daß diese Kesselbildung in einer gewissen Linie des Baues fortschreitet." Die Läufer.

Eine neue gefährliche Secte, die der Läufer" (beguny"), ist in Sibirien im Biisker Bezirk und am Altai aufgetaucht. Diese Secte lehrt, daß gegenwärtig in der Welt, besonders in der russischen Kirche und im russischen Staat, in einer ganzen Reihe von Personen, vorzüglich btx Vertreter der weltlichen und geistlichen Macht, der Aitichrist herrscht. Es zieme sich daher nicht, in der Welt zu leben, wo auf Allem daS Siegel des Antichrist ruhe; man müsse aus der Welt laufen und in Wüsten, Bergen und Wäldern Zuflucht suchen. Um sich vom Anrichvlst" zu befreien, zerreißen die AnHänger dieser Secte alle Bande mit einem geordneten Gemeinwesen, weigern sich, Abgaben zu zahlen und überHaupt irgend welchen Verpflichtungen gegen den Staat nachzukommen. Nach ihrer Lehre ist ein zwiefaches Verbalten gegen die Ordnungen des StaateS möglich: entweder offene Bekämpfung derselben oder dort, wo die Anhänger der Lehre zu schwach sind, Flucht vor dem Antichrist". Zur Zeit ist diese Secte noch nicht besonderS zahlreich, aber sie sucht sich auf jede Weise zu vermehren. ES sind schon zahlreiche Fälle vorgekommen, wo harmlose friedliche Bürger von Anhängern dieser Secte mit Gewalt in Wüsten und Wälder fortgeschleppt wurden, um dadurch vor dem Antichrist" gerettet zu werden. Die auSgedehnten Haiden im Tomsker Gouvernement, die numerische Schwäche der Polizei in den kleineren Ortschaften machen eS sehr schwer, diesen Sectirern energisch aus den Leib zu rücken. lt Pariser NuKstellung 1000. Der Seneral-Commissar der Weltausstellung von 1900, Herr A. Picard, hat vor dem Pariser Municipalrathe eine sehr klare Auseinandersetzung des großen Unternehmens gegeben, welcher wir Folgendes entnehmen: Was zunächst den Jndustriepalast anbelangt, so wird wohl Niemand denselben unter die historischen Baudenkmäler einzureihen wagen. Als seiner Zeit dieses steinerne Ungethüm erbaut wurde, fand alle Welt, daß es den ästhetischen Gesetzen Hohn spreche. Theophile Gauthier besonders konnte ihm seine Häßlichkeit nicht verzeihen und war hauptsächlich deshalb gegen den Palast empört, weil er eine Perspective durchschnitt.. Nun wohl, diese Perspektive wollen wir wieder schassen. Die Ziffer von 100 Millionen, die für die Ausgaben der neuen Ausstellung veranschlagt worden ist. hat vielseitig Bedenken erregt. Man fragte sich.weshalb die Ausgabe im Vergleich mit 1889 verdoppeln? Der Vorsitzende der Sub-Commission der Auöstellung.Herr Magnin, Gouverneur der Banque de France, den man sicherlich nicht der Uebereilung und der Tollkühnheit anklagen kann, hat sofort in der ersten Sikung diese Ziffer für die Ausgaben angegeben. In Chicago, wo man allerdings gar zu hoch hinauswollte, sind 200 Millionen verausgabt worden. Die Ausgabe von 100 Millionen, die wir vorherfehen erklärt sich durch die Thatfache, daß bleibende Bauten aufgeführt werden sollen, die für 1839 nicht beabsichtigt waren. Ich wußte' wohl, daß man die Maschinenhalle und die Palais der Beaux ArtZ und deö ArtZ Liberaux beibehalten hat; ich bedauere es, da diese Paläste nur provisorische Gebäude waren und da die MaschinenHalle den Ausblick aus eines der schönsten Baudenkmäler von Paris (die Ecole Militaire) verdeckt. Zwei Paläste allein sollen von unserer Ausstellung stehen bleiben, nämlich die, die an Stelle deö Jndustriepalasteö treten solten; sie werden 25 bis 30 Millionen kosten und d!e Monumentalbrücke über die Seine ist auf 5 bis 6 Millionen veranschlagt. Ferner wird der Ausbau der Seine-Ufer eine sehr große Ausgabe verursachen. Ich glaube Nicht, daß man vor der Ausgabe zurückschrecken muß, es handelt sich um ein sehr gut angelegtes Geld. Denn nach einer sehr mäßig bemessenen Statistik haben die Besucher der Ausstellung von 1889 in Paris 1,200,000,000 Francs zurückge. lauen, mnn man die bei jeder Ausstelluna fortschreitende Äabl der Besu. cher in Berücksichtigung zieht, so kann man ohne Furcht vor Tauschungen die Summen, die die Vrovinzler und die Ausländer nach Paris bringen werden auf zwei Milliarden berechnen. Die Ausstellung wird also zwei Milliarden nach Paris bringen und um dieses Resultat zu erreichen, ist die Ausgabe von 100 Millionen nicht zu hoch. Von dieser Summe veilgnaen wir 20 MMio-

nen 'von der Madt Parts, d. h. etn Fünftel, ebenso wie in 1889. Diese Ziffer wird in der That auf 16z Millionen zurückgehen, da die Stadt Eigenthümerin eines Palastes bleibt, der 3j Millionen kosten wird. Für den Rest werden Sie in der Vermehrung der Octroi-Einnahme eine bedeutende Entschädigung finden. Im Jahre 1889 nahmen Ihre Octroiö-Einnahmen um mehr als zehn Millionen zu. Mit 60 Millionen Besuchern, wie wir sie voraussehen, können Sie auf eine Zunabme von 20 Millionen rechnen, sodaß Sie in diesem Artikel allein schon Ihre Subvention hereinbringen werden. Man scheint es ungerecht gefunden zu haben, daß der Staat nur die gleiche Summe, wie die Stadt beisteuert; aber außer dem eigentlichen Budget derAusstellung gibt der Staat noch 700.000 Francs für den Bau der neuen Brücke her. Neben diesen Auslagen hat der Staat noch andere, die nicht direkt sichtbar sind, wie die Vergrößerungsarbeiten der Bahnhöfe und die Vermehrung der Schienenwege, bei denen der Staat durch die Jnteressengarantie aufkommen muß. Sie erinnern sich alle, meine Herren, wie traurig es im Jahre 1889 des Abends mit dem Verkehr bestellt war. Die Ausstellungsbesucher mußten zu Fuß zurückkehren; die Omnibusse wurden im Sturm genommen und die Fiakerkutscher weigerten sich, die zu befördern, die nicht ein Heidengeld für die Fahrt bezahlen wollten. Die Rumpelkasten, die mit apokalyptischen Rossen bespannt waren, konnten nur einen kleinen Theil der Menge fortschaffen. Wir haben ein kleines Netz von Trambahnen mit Maschinenbetriebe ausgearbeitet, das die verschiedenen Viertel des Ostens und auch die anderen mit der Ausstellung in Verbindung setzen soll." . Der Pariser Gemeinderath genehmigte denn auch mit großer Mehrheit die verlangte Subvention von 20 Millionen, obwohl Gemeinderath Strauß sehr energisch dagegen aufgetreten war.

am Inlanve. In der Nähe von Otter stock an der Küste von Oregon ist eine schneeweiße Otter gesehen worden und wird dem Thier von Jägern sowie Fischern eisrig nachgestellt. Weiße Ottern sind überaus selten und bringt ein einziges Fell ca. $1000. Im Uebrigen wird die Otterjagd an der Küste von Oregon mit gutem Erfolg betrieben. Ein Milchhändler in Wissahicken, Pa., bedient sich des Bicycle auf seinen Geschäftsrunden. Der Mann hat eine Vorrichtung construirt, mittels welcher einige Milchkannen an dem Vordertheile seiner Fahrmaschine besestigt werden können, und bedarf jetzt weniger Zeit zur Versorgung seiner Kunden, als früher. Tricycles sind für den gleichen Zweck schon längst im Gebrauch; dies dürfte aber der erste Fall sein, daß ein Milchmann auf einem Zweirad seinem Gesckäft nachgeht. Am Nanrkcoke - Rtver im oberen Theile von Dorchester County, Md., soll eine holländische Ansiedlung gegründet werden. Die vorbereitenden Schritte sind bereits gethan worden, da die Agenten der Colonisten auf etwa 10.000 Acres Land sich daS Verkaufsrecht gesichert haben. Etwa 500 Personen werden demnächst ankommen, d. h. sobald der Kauf des von ihnen benöthigten Landes vollzogen ist. Nachdem devbritische Dampfer Nrnto", auf Klippen gestrandet, etwa ein Jahr lang auf Sable Island gelegen hat, ist er wieder flott gemacht und nach New Fork geschleppt worden. Jetzt ist das Schiff von Rechtswegen namenlos", es kann sich zu keiner Flagge bekennen, sowie auch zu keinem Lande. AIS eS strandete, verließ es die Besatzung, und die RegistrationspaPiere wurden für ungiltig erklärt, demzufolge also der Dampfer für die Ver. Staaten gar nicht wehr existirt. Es ist möglich, daß der Dampfer in New Jork verauctionirt und in die Hände von Amerikanern übergehen wird. Frau William Pierce von Middleport. N. I., und ihr verehelichter Sohn Franklin, die ein großes Boot besitzen und mid diesem nach drei verschiedenen Vergnügungsplätzen fuhren, wo sie Caroussels errichteten, ertranken in der Nähe von Ceredo, W. Va. Die Frau that beim Verlassen des Bootes einen Fehltritt, fiel über Bord und wurde von den Wellen fortgerissen. Ihr Sohn, welcher ihr nachsprang, um sie zu retten.' mußte ihr Schicksal theilen. Die Leichen der Beiden fischte man spater auf und sandte sie nach Middleport. Die Biervehme, welche der Kalif Teddy Roosevelt über das sündige Gotham verhangt hat, dauert an. Wenn die Calamität länger anhält, werden, wie ein dortiger Localpoet prophezeit, die New Aorker noch alle Temperenzler und nach alter Erfahrung und dem bekannten Verslein auf den Durst Roosevelt'scher Vorfahren: Mynheer van Dunck, Der sich nie betrunk, Trank Brandy und Wasser vergnüglich. Von dem erst'ren ein Faß, - Von dem zweiten ein Glas, Mynheer fand die Mischung vorzüglich, zu den' gebrannten Wässern ihre Zuflucht nehmen. Eine neue Steuerquelle ist vom San Francisco'er Stadtrath entdeckt worden. DaS Zweirad soll herhalten undi zwar wird in folgender Weise argumentirt: DaS Rad hat daS Pferd in einem solchen Grade ersetzt, daß eine ganze Anzahl von Industrien undVerufszweigen, welche bisher Tau, senden den Unterhalt gewährten, ruinirt worden sind oder doch dem Unter gange entgegen gehen, als da sind: Leihställe. Futterhändler und -Erzeu-zer. HufscHniede, Kukschenbauer etc. Ulle diese Gewerbe haben bisher die Steuerlast tragen helfen, werkst also mehr geeignet, in ihre Schuhe zu treten, als der Radfahrer, der den Vortheil der neuen Beförderung in erster Linie genießt?- Auch die Wermuthspille im Freudenbecher der Bicyclisten wäre also schon gefunden. '

vom sruslanVe. DaS Britische Museum fjat bei der Versteigerung der Water-ton-Bibliothek die berühmte Samm jung von Ausgaben von Thomas a Kempis: De Jmitatione Christi," die die Bibliothek enthielt, erworben.

:D Sammlung besteht aus sechs ' Handschriften und 1199 gedruckten Ausgaben dieses Klassikers der Erbauungsbücher (in 37 verschiedenen Sprachen); sie kostete dem Museum nur 5720. Das Museum besitzt bereits 500 Ausgaben und dürfte mit seiner neuesten Erwerbung die ausge behnteste Ausgabensammlunz der .Nachfolge Christi" besitzen. 'Ein Sild des' furcht, barsten Elends wird aus Berlin berichtet Mit dem Leichnam seines verhungerten Kindes ging ein fünfunddreißigjähriger Arbeiter betteln. Er wollte seinem armen Liebling die letzte Ehre erweisen, doch auch der Tod it nicht umsonst. Em Sarg, ein Todtenanzug kostet Geld. Und da der Aermste kein Geld hatte, so suchte er einige Groschen zusammenzufechten. Wer seinen Angaben nicht traute, dem konnte er em Bündel zeigen, in dem die Leiche eines zweijährigen Mädchens lag. Leute, die sich enninerten, daß das Betteln eine strafbare Sache in einem geordneten Staats Wesen sei, übergaben den Aermsten einem Schulmann. Seine Angaben beruhten ach polizeilichen Ermitte -lungen auf völliger Wahrheit. Daß Pietät" dn land-lich-sittlichen Bewohnern Litthauens ein wenig bekannter Begriff ist, davon legt folgende Begrabnlßgeschlchte bered tes Zeugniß ab: Die Frau eines Bau ern war gestorben und wurde unter Theilnahme der ganzen Umgegend be graben. Der übliche Bearäbnißschmaus, recht reichlich ausgestattet, vereinigte die qesammte Verwandtschast und Be kanntschaft nicht nur einen Tag, son dern. wie daS in Litthauen öfters vor kommt, man saß auch noch am nächsten Taae und in der nächsten Nacht bei sammen. Die Stimmung der Leidtragenden wurde immer gehobener, und man hatte schließlich nichts Besseres zu thun, als dem trauernd Hinterbliebenen Wittwer eine passende Frau auszusuchen. Lange rathschlagte man hin und her da plötzlich tritt der Bauer aus dem Nebenzimmer ein, am Arme eine junge Nachbarstochter führend, die er der Trauergesellschaft als seine Braut vorstellt! Aus dem Begrabrnß schmaus wird im Nu ein fröhlicher Verlobungsschmaus mit Sang und Tanz, der noch einen weiteren Tag und noch eine Nacht dauert. Erst am srü hen Morgen trennen sich die trau ernden Hinterbliebenen. istn urryell ei-gener Art sprach unlängst ein Richter in Wolisso auf der Insel Chio. Es hat ten zwei Personen Klage wegen Scha denersatz gegen die dortige Localbahn erhoben: Ein Mann, der einen Arm, und eine junge Frau, die ihren Gatten bei emem Zusammenstoß zwei Züge verloren hatte. Der Richter, ein biederer Grieche, erkannte dem Verstümmelten 6000 Piaster, der Wittwe jedoch, blos 2000 Piaster zu. Die Frau erhob Einwendungen und die Zuhörer murrten über Ungerechtigkeit und dergleichen. Da gab der weise Richter folgendeBegrundung sei nes Urtheilsspruches: Meine lieben Leute! Es bleibt bei meinem Urtheil, denn es ist gerecht. Dem armen Nl kola. der einen Arm verloren hat, dem kann nichts den Verlust dieses Glle des ersetzen. Du aber (zur Frau sich wendend). Du. Kathinka. Du bist noch jung und hübsch. Du hast jetzt auch noch Geld, Du findest gar leicht einen anderen Mann, der vielleicht besser und mehr werth ist, als Dein verstorbener. So ist's, Leute, so bleibt's!" Sprach's und verließ den Gerichtssaal. Die Leute in Volisso preisen sich glücklich, einen so weisen und gerechten Richter zu besitzen. Nach130Jahrensindjetzt auf dem Amtsgerichte in Markranstädt die Acten eines Concurses geschlossen worden, welcher zeigt, daß im vorigen Jahrhundert in hohen Kreisen Manches faul" gewesen sein mag. Im Jobre 1765 wurde über das Vermögen des kurfürstlich sachsischen KammerHerrn Karl Heinrich v. Dieskau zu Knauthian bei Leipzig der Concurs eröffnet, und im Jahre 1815. also nach 50 Jahren, zu Ende geführt. Naturlich waren während des allzu gründlichen Gerichtsverfahrens manche Gläubiger gestorben. Eine Summe von 621 Thaler und 1 Neugroschen und 8 Pfennigen blieb unbeansprucht bis zum Jahre 1860, also 45 Jahre, unverzinslich im Kassenschranke des GerichtsamteS liegen. . Im genannten Jahre endlich würde das Geld in 42 verschiedenen Büchern und Beträgen von 27 Neugroschen bis 93 Thaler 26 Neugroschen 8 Pfennigen den berechtigt Fordernden in der Sparkasse zinsbar angelegt. Da aber nach 44 Jahren Niemand daS Geld rechtlich beanfpruchte, wurde das Aufgebotsverfahren eingeleitet, daS ebenfalls ohne Erfolg blieb. Nun endlich ist das Geld, daS mit den Zinsen auf 6632.66 Mark angewachsen ist, der Sparkasse entnommen und an den Staatsfiscus abgeliefert worden. . . Ein Fabrikant und Hausbesitzer in Berlin besitzt eine 'Tochter, die mit einem Kaufmann verlobt ist. Nun hatte das Dienstmädchen dieses Hausbesitzers geträumt daß s von dem künftigen, Schwiegersohn ihrer Dienstherrschaft einen herzhaften Kuß bekommen habe, und erzählte ihren Traum im Hause. So kam die Geschichte auch zur Kenntniß der kllnftigen Schwiegermutter, und die war über den erträumten Kuß so erbost, daß sie das Mädchen auf der Stelle entließ. Ob der Entlassungsgrund stichhaltig ist. erscheint wohl etwas fraglich.Hn Meersöaumpfeifen, lange ieutsöe Pfeifen, Cigarrenspitzen tc, bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str.

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