Indiana Tribüne, Volume 18, Number 316, Indianapolis, Marion County, 4 August 1895 — Page 5
Ein Ausruf, dm wir so oft hören, ist Ach, ich bin so nervös- und gerade dieser Klasse von Leidenden wird es fast niemals klar, was ihnen eigentlich fehlt und waS die Ursache ihrer Leiden ist. Dr. Schoop fand nach einem langjährigen Studium von chronischen Krankheiten, daß gewisse Nerven dem Körper Starke und Kraft verleihen. Diese Nerven kontrollircn vollständig den Magen, die Leber und 9!ieren. Wenn diese Nerven geschwächt sind, werden die Speisen nicht verdaut und als eine natürliche Folge entstehen dadurch Dyspepsia und Nervosität, denn zu? Herstellung von Blut, Knochen und. Muskeln ist eine vollständige Verdauung der Speisen absolut nothwendig. Dr. Schoop's Wiederhersteller heilt Magen-, Leber- und Nieren-Krank heiten durch Kräftigung und Stärkung dieser Nerven. Diese Arznei ist kein Nervine oder giftiges Nervenreizmittel, fondern dient zur Ernährung des geschwächten Nerven--Systems. Diese Medizm reinigt das (BeBlut und stellt die Kräfte wieder r):r. Es ist eine Arznei, welche die Ursache des Leidens entfernt. Ja Lvotbeken vo frauco per Erpreß für $1.00.
Der deutsche .Weg weiser ur Gesundheit. "4. -. S UH(UllVIUiljj .fiVS'V """" riit sifr 9lrini nnn . . C v : on . v 1 'v. . k T. .3: ., ' , V, . i-i. .j? K Xtv-fc reiareior, neoii Prooen, i r .- m w nercrn an irgeno etne VvfT fri rtetM .V'T 3Xan schreibe an Dr. SchvZp. 9. Nacine. WiS. 1 V r ' : , I W Vh 1 UUVte ,jJI Offene Volkssprache uns gesunder Men fchenverstand von M?7:Z Dr. . Foote. M&jT'f'XA enthit! apltel über ii.5!:-'!'!ll tti-trtrfiffit ltnh W.rhit Mliuuivn v - turtg von Srankheit, Prvat Lettüre für Männer nnd straue, AuffaHe für Jung und Sllt über ebelicbeS müi. geschlechtliche SrsckiSl'fung und deren Wirderyernellung. 860 Seiten mttSooil lunrrationen u. 6 in prachtvoll em Farbendruck au aeiührten Kar ten. Nebn Anhang vo- über2lRepten. Povulä'e Ausgabe, Preis ?I 50 p o r t o liei versandt nach mpfang deS Betrages In deutscher od,r englischer Sprache. Murray .'zill Vubllsbing CTo.. 129 Ost 28. St, afze, Ne York. TlzZtle AgenZrn aegen bokicn Rabatt gesucht. Nehmet nur die echten. S&WA UfAniltlll ... DldiiUl 0 D Qfhnnnrc üü liiciLci k& ruien. rmiw Blutreinigend. Bsßrdem die Verdauung. Bestes Mittel gegen Leber u. Callenleide. Za Laben In Hea Apotheken, "t t r Fi xv e . I I m. rm k- a. . A' er erren treum. Unsere vvlNommene Svrir frei mit txx flrTaTcBf . Macht keine leitn. LerHüttt Etrikturen. Heilt Tripper und fitftflul in I bis 4 Taaen. Frägt poibkkern taäx, Berlanbt bei Qrpvti für f 1.00. Man adnlsire: MALYDOR MFG.CO.. LAMCA3TER.0HI0. uirtttvm'MWM; X --r-E t g VIILI U i IHHI Injektion. Eine permanente Kur r hartnäckigsten Fälle ton onortbea und 2 I, iirnittirt 4 nun 5t hit R nnn ff in 2 1 andere Behaaslung dtdig. und ebne di an. t 2 ...Inka iU, ,,!, hA sirinn.hm.rti Ban Ull. i 2 bed. Sxida obrr SandelSl. I. Aerre tto. Z (rou't Siachsolger). xotöeker, axit. er. 4 taust von allen Lrnggiften. tWf.MlWWWWWW )MIMMIMMt'MI ' ' RipansTabules. RIpans Tabulus are compounded from a prescription widelyused by thebest medical authorities and are presented in a form that is becoming the fashion everywhere. RIpans Tabules act gently but promptly upon the liver, Stom?xh and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst symptom of indigestion, biliousness, dizzinqss, djstress aftcr eating or depression of spirits, will sufejy and quickly remoye the whole dissiculty. Price, 50 cents a box. RipansTabules may be pbtained of nearest 4rüggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., lO Spruo Streat, NEW YORK. tm Denkewalter Springe. Spencer, Jndiana. . atari. Sein'kche Wasserbeilanstett vkilchkarorr. HSlzenluftkurort, kinderhetlstätte um uetoenocB Denen cmioqicn. v!" ratt. Großer Verdienst. Wer un seine Adresse einsendet, dem senden tr per oit aenaue Auskunft über ein gant neue eschaft. womit irgend eine Person mann Uchen oder wetdltchen eschlechtS aus etjrucM lZeise und ohne grohe Auelagen und Mähe über 1 Dollar per Monat verdienen kann, obne Reisen und Peddeln. ein getschafteHu ia. sondern ein edrlllbe, escbätt. drelftre: ,zodn Honsk A tf anton. Lewi tto., g.
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Offen,? Schreibebrief des Philipp Sauerampfer.
Mein liewer Herr RedaktionSr. rm- . . V - 123 !S NIllS OC bei, awer ich hen seitdem ich ge heirath sin, schon plenti Pech ge habt un manch suhlisch Ting hen ich gemacht, awer merschtenS is da mei gutes Herz dran schuld, un for sellen Riesen fiel ich auch nit so mähd driwwer. Ich denke, es is doch emol arig importent, wann Eener das öerz uf die reckte Seit Hot. Of Kors hat's plenti Leit.wo sich zu Doht tickele. wann tmt annere Mensch c Mchsortschen häppene duht, awer den Weg sin ich nit gerehst. Jetzt l do die Lizzie, waS mei Altie is. wenn mich do for Jnstenz emol ebbes häppene duht, o mer, dann Hot's geschellt! For Gutnetz Sebk. was kann die Fra do en Kessel driwer ufhänge. Do grbts keen dum menr UN dapplchern" Mann . als mich. Do heeßt's: Wann ich soviel speule wollt wie Du, un wann ich mei Sach nit besser zusammehalte deht wie Du. wei, dann müßte mir einige Zeit e Morgetsch rehse un zuletzt konnte mer becke gehe. Du kannst gar nit genug von Glück sage, daß ich Pittie for Dich gehatt un Dich geheirath hen." Sehn Se. sell is io all gut genug. awer ich mache doch mei Mißtehks nit an Porpos, un wann ich in meine junge Jahre nit geschafft hätt, wie t Nicker well, ich wm liewer mt von das tahke. awer gleiche thu ich'S doch nit. wann mich die Liie den Weg triete duht. Wei. wie Hot se nor geakt. wle ich nit lang zerick de Mostertpatt uf ihrn neie weiße Unnerrock. wo se grad geeiernd Hot, falle hen losse. Wei Hewwens, ich hen so mien gefiehlt, als wann lch zeh Johr lang in die Penltenscherie dafor mißt. No, sell ls nit de Weg, en Mann zu triete, un sage derf ich kee Wort, sonst werd se so eckseüet, daß se mich einiges, was se m die Hand Hot, an mein Kopp schmeiße deht. Well, es :s unner die Zukumstenzes nicks annerscht zu duhn, als still zu halte. Awer am Sonntag e Woch zerick hen ich doch auch emol Fonn gehatt un das is auf die Lizzie ihre Eckspenses. Wisse Se, die Lizzie Hot nämlich de Prietscher, wo zu die Kirch an de Korner von unser Stntt belange duht, grad in Front von unser Haus gemiet un er yot zu se gesproche, warum se sich dann so selte in die Kirch sehe deht losse. Wisse Se, mir schicke die Kids alle Sonndag in die Sonndagsschul; ich denke immer, do lerne se nicks beeses un häne nit soviel am Kandystore erum. Do nemme se jedesmal en Penny mit, un uf den Weg supporte mer auch die Kirch. Well, sagt der Prietscher, er deht gleiche, wann sie un ich auch als emol komme dehte un mehbic mir dehte dann auch die Gemelnoe tschoine. Se 'hätte immer arig schiene Entertehnments un Sohschiels un se hätte grad so en scheene Schapp for mich, wo ich am Beste dazu tende könnt. Ich deht so niehr bei wohne un hätt auch plenti Zeit, so daß ich ganz gut un iesig de Seitwahk vor die Kirch als emol kliene könnt. Die Membersch dehte ennihau immer kicke, wann der Seitwahk so mottig oder mit Schnee un Eis gekowwert wär. Wisse Se, ich denke, daß die Lehdies am Mehrschte kicke, bikohs. viele kriege nit die 5Zeit. sich die Löcher in ihre Stockins zu stoppe un es Hot Mennfohks, wo die Gorls dodriwer fuble. Die Lizzie Hot dem Minister gepromißt.daß se neckste Sonndag komme un treie deht, mich mitzubringe. Gut dehts of Kors nit gehe, bikohs es mißt Jemand daheim stehe un die Kids watsche un zu das Esse tende. Enihau Wollt se treie. Die Lizzie Hot mich alles verzehlt un ich hen ihr auch dorchin un dorchaus nit abgerathe hinzugehe. Ich selbst of Kors hen nit dazu gefielt, bikohs ich gleiche nit de Strittschwieber zu mache. Ich hen die Lizzie gesagt, se sollt.erscht emol aussinne. wie's in die Kirch wär UN dann deht ich auch mitgehe. ' Die Lizzie war sattisfeit, Hot awer gesagt, se deht nit eher reste. als bis ich auch gehn deht. Bikohs mer mißt sich jo scheeme. wann mer gar nit in die Kirch gehe deht; alle diesente Lett dehte gehe un nor so Fellersch wie ich un mein Freind Wedesweiler wollte nicks davon wisse. Well, der Sonndag is komme. Morgens um 6 Uhr hen ich 'schon eraus gemußt un hen Kaffee koche misse. E halwe Stund später Ware di: Lizzie un sämmtliche Kids daunstehrs. Ich sage Jhne, daß war e Gehaller un e G:kreisch! Jedes Hot zuerscht ufgefickst sein wolle un die Lizzie Hot vor lauter Eckseitment Salz instett Schucker in ihr Kaffekopp gedahn. Alles is nit schnell genug gange.' Wie mer Breckfest gehabt hatte, do is die Lizzie Widder obstehrs un Hot sich ufgefickst wie alles. Se hat sich ihr Haar nach die lehte sie Steil in de Mid del gepaart un an die Seite 'gekörlt. Ich sage Jhne, ich hen se puttiniehr nit mehr gekennt. Dann Hot se alles gericht for das Dmner, for daß alles red dig sein sollt.wann se heim komme deht. hos Sausrkrgut uf's Feier" gestellt un hoj mich Ordre gewe, nor gut zu Watsche, daß es nit. anbrenne deht. Se Hot mich noch geheiße, später Petehtetz zu Pfcl? un uszustelle, yx bis seg alles gut Wär. d?nn fo'a? ff wjdder hs'im, Jetzt Hot se erscht ibk neies Kleid an-. aezoge un ihr Bannet usaesetzt, ' Wiss, Se. daS Bannet war eens von die ncie Keind: rechts un linkZ n Schlupp un w die Mittel natttng. Se denkt viel leickt. das de"t sut an se aucke. mebbie.
L denke fMrent. SSus lüi u an
gehabt von dene pointet wons. Ich weik beit noch nit. wie die Linie do drin no? en eenzige Stepp mache konnt. Wie se soweit fertig war. do Hot se sich ihr Gesangbuch aus das Buckkehs geholt un Hot's scheen eingeräppt. Ich gehn nit in die Kirch for Schvh. zu mache," Hot se gesogt. Se Hot mich noch en Kiß gewe, Hot nochdi Bleinds un die Schehds in die Kitschen zugemacht, daß nit so viele Fleis inseit komme sollte un wollt grad starte, da! do is ihr eingefalle. daß se noch gar keen Speck an das Sauerkraut gedahn hatt! .Schnell is se neckst Do.hr in de Butscherschapp gelaufe un Hot e Stick Speck geholt, is in die Kitschen ge roscht. Hot den Speck in das Sauerkraut gedahn un fort war se. In die Kirch hen die Leit schon grad mit das erschte Lied gestart, wie se inseit is komme. Se wollt schnell ihr Buch nemme, for noch mitzusinge; awer wie se den Räpper von das Buch abnimn't. waS wer'n Se denke, Herr Redaktion'ar, hot se das Stick Speck m die Hand gehabt! Gafch, daö war awer ins! So schnell, wie en Hund gauzt. kam se Widder heim, stürzt, in die Kitschen, reißt die Bleinds uss, guckt in den Sauerkrautpatt un is gefihnt. Hot jo die Lizzie das Gesanqbuch in das Sauerkraut geworfe gehabt un hot den Speck mit in die Kirch genomme! Well, wie ich awer d o gelacht hen. so hen ich in mei Lewe noch nit gelacht! Die Walls hen geschehkt, so hart hen ich aerohrt. D Lizzie Hot das Buch schnell erausgetackelt und Hot S uf die Garrett zum Dreie gehängt. Ich hen ihr schweere misse, daß ich Niemand an sie telle deht un ich duh auch nit. Das Sauerkraut Hot doch gut getehst, womit ich verblein Jhne Ihr liewer Philipp Sauerampfer. Merkwürdige tturen. Unzählige Menschen, welche durch ihren Beruf an eine sitzende Lebens weise gebunden sind, hört man bestänv:g über Lerden klagen, welche m den meisten Fällen nur auf reiner Einbildung beruhen und sofort zu verschwinven pflegen, wenn die Betreffenden ihre Gewohnheiten wechseln. Der viel im Freien Beschafhate findet weniger Zeit, über die Beschaffenheit seines Jn nern nachzugrübeln als der fast bestem, big in der Stubenluft Arbeitende und eine wirkliche Erkrankung überrascht daher Ersteren desto mehr. Wahrend der Belagerung der Stadt Breda im Jahre 1625 wurde die gesammte Mannschaft durch den dosen Skorbut sozusagen kampfunfähig oemacht. Der Prinz von' Oranien, dessen Projekt es gewesen, die Stakt beim er sten Anstürme zu erobern, trotz der ge. fährlichen Krankheit, sandte eine Anzahl Phiolen, welche eine Flüssigkeit enthielten, die, wie er behauptele, eine so wunderbare Wirkung ausüben soll te. daß der Gebrauch von nur wenigen Tropfen genügten, den Patienten sofort wieder auf we Berne zu verhelfen. Die Eigenschaften dieses Heilmittels wurden allgemein gerühmt. In WirkIrchkelt jedoch enthielten die Phiolen eine so harmlose Flüssigkeit, daß die geringe Menge des darin enthaltenen Giftstoffes kaum eine nennenswerthe Wirkung auszuüben im Stande gewesen. Wie die wllden Thiere stürzten sich die kranken Soldaten auf dieAerztc und tranken beaieria die laschen leer. In wenigen Tagen schon erfreu ten sich Alle wieder ihrer Gesundheit, diejenigen, welchen die Glieder unbrauchbar geworden, verspürten Riesenlrafte rn sich und glaubten, wahre Wunder der Tapferkeit verrichten zu können. Man hat constatirt, daß, wenn eine kranke Person plöklich in eine aroke Angst versetzt wird, dieselbe in gewis. sen Fallen wieder zu gesunden der mag. Ein excentrischer Chirurg in Edinburgh mit Namen Lang Sandy Wood hatte unter seinen Patienten eine Da me. welche an einemHalsgeschwulst litt. Nachdem er alles nur Erdenkliche versuch hatte, das Geschwulst zu entfernen und seine redlichen Bemühungen er folglos geblieben waren, verfiel er aus folgendes Experiment: Nachdem' Wood seiner Patientin in liebevollster Weise Muth zugesprochen und ein Stück Eisen glühend gemacht hatte, bat er die Leidende, den Mund zu- öffnen. Hierauf riß er letzteren noch mehr auseinander und that als ob er das Metall in den Schlund hineinschie ben wolle, worauf die Dame in solchen Schrecken gerieth, fcaß das Geschwür sofort aufbrach und sie wieder vollständig genesen war! Im Jahre 1792 lebte in der Stadt Ehester eine Mrs.' Jessop, welche ihr. Stimme sowie den Gebrauch itzrer. Gliedmaßen in Folge,eineZ Leidens, paralytischer Natur 'eingebüßt 'hatte.' EinesTages'saß bie Gelähmte .in ihrem hilflosen Zustande ganz . allein ' zu Hause, als sie zufällig bemerkte, daß ii in' einem Nebenzimmer ihrer Wohnung hrannte. Der Gedanke, wß sie sich kaum von. der Stellf zu heweger und etwas zu ihrer Rettung zu'jhun vermochte., .v?rtzte die Aermst? in einen so namenlos 'en Schrecken, daß sie eine, heftige Ve? vegung machte, sich bis zur Thü?? schlevpse und, plötzlich jn hen Hesid rer Stimme piedergekangt, den Pyrtie; hetz Hauses herbeZzurufen im Stand? war, dem es gelang, den Brarch zu h. fchen. Sie lebte noch mehrere Jahrk nach diesem Vorkommnis, w Gesundheit und Wohlergehen. Sowie ein großer Schrecken die Glieder zu lähmen vermag, so kann er
eSens? 'gut Sem Lahmen, wieder Gesundheit und Kraft verleihen. Ein an Rheumatismus leidender Mann humpelte einst auf Krücken über, eine Wiese, als er plötzlich wahrnahm, daß ein Stier in vollen Laufe auf ihn zukam. Bald sah er ein, daß er keine lange Zeit zum Ueberlegen mehr hatte, was er thun solle, die furchtbare Angst, von dem wuentbrannten Thiere zu Boden geworfen zu werden, verlieh ihm eine seit langer Zeit gänzlich unbekannte Spannkraft. Rasch warf er beide Krücken weg, schwang sich wie der
geübteste Turner über einen Niedern hölzernen Zaun deö Gartens eines am Wege stehenden Landhauses und sollte von jenem Momente an sich von seinem plagenden Lelden für immer befreit sehen! Ein Mann von gesundester Körperbeschaffenheit, welcher in dem Wahne lebte, daß er demnächst wegen allzugroßer Schwäche sterben würde, consultirte ewes Tages einen Arzt m Baltlmore, welcher Crawford hieß. Letzterer neth ihm welter Nichts, als tuchtig zu arbeiten, alles Uebrige würde sich dann finden. Gewissenhaft oefolgte der Patient" den guten Rath des Jüngers Aeskulaps und war sehr bald darauf von snnem Lerden erlost. Als ihm einige Zeit nachher sein Bruder erzählte, daß er an dem nämlichen Leiden laborire wie er, wurde wiederum Crawford herbeigerufen. Letzterer kam, holte mit ernstester Mlene ern großes blankes Messer aus seiner Brusttasche und stellte sich, als ob er dem Malade imaginaire" damit einen Schnitt an dessen Körper beibringen wolle. Beim Anblick des Messer von entsetzlicher Angst gefoltert, sprang der gute Mann wie elektrisirt von seinemStuhle aus, heulte wie ein Schloßhund und war im Nu zur Thüre draußen. Spa terhm erklärte er, daß er seine frühere so blühende Gesundheit ganz unerwartete? Weise wiedererlangt habe. aber von den Aerzten nichts mehr wis sen wolle. Von Corvrsart wird erzählt, daß er einen jungen Menschen, welcher an hartnäckiger Lethargie gelitten, mit Brennesseln bearbeitet und dadurch kumt habe. De? Patient schien sich in seinen wachenden Momenten übe? seine Behandlung zu freuen, dann sowie er die Augen aufschlug, lachte er rn herz lichster Weise, verfiel zwar bald darauf wieder in Schlaf, genaß jedoch in folge der längere Zeit hindurch erfolgten Behandlung langsam wieder. Jane Crabley, die Frau von Stephan Crabley, eines von 1752 bis 1793 in Paris aintirenden Geistlichen, kehrte nach dem Tode ihres Gatten nach ihrem Geburtsorte Stancot in England zurück. Kaum dort angekommen, wurde 'die Genannte lahm, und die Glieder versagten ihren Dienst. Wenn das Wetter warm war, gewährte eS der alten Dame das höchste Ve gnügen, an eine Sandgrube getragen zu werden, welche ?n unmittelbarer Nähe der nach Birmingham führenden Landstraß: gelegen war, und wo st alsdann zu ihrer Unterhaltung mit den Passanten allerlei Gespräche anknüpfte. Dies führte, sie Wochen lang fort, ihre Klatschereien, namentlich ' mit den Frauen, wollten gar kein Ende nehmen, nach und nach fühlte sie sich woh ler, sogar die Insektenstiche thaten ihr gut, und nicht lange dauerte es, so war die Lahmheit ihrer Glieder wie ge schwunden, und sie konnte wieder wie früher qchen.' n der ersten Zelt noch auf einen Stock gestützt,. und zuletzt ohne jegliches - Hilfsmittel, ' Einzig und allein die liehen, unverbesserlichen Klatschschwestern, welche ja irgendS in der ganzen Welt zu fehlen' scheinen. hatten Jane wieder gesund und aluck ich gemacht!' Eines Tages sprach ein junge? Ad wtant von Wellington nach dessen Rückkehr von einem Feldzuge bei einem Arzte vor und klagte diesem, daß er sich in einem solch hoffnungslosen körperll chen Zustande befinde, daß er nur noch einige Monate zu leben vermeine. La der Officier es jedoch vorzoq. wider den Rath des ArzteS auf dem Schlacht elde sein elendes Leben auszuhauchen. so zog er mit seinem Regiments wieder weiter und ward bald darauf bei Wa terloo von einer Kugel m dle Brust getroffen, wodurch ein Theil seiner kran. ken Lunge weggerissen wurde. Trotz dem sollte er sich noch viele Jahre hin durch .der rüstigsten Gesundheit e freuen! . In früheren Jahrhunderten beirach tete man die Musik als ein 'vorzügliches Hellmittel. Philipp H. von Spaniers fand seine Wiedergenesung' von einem sehr qualvollen Unwöhlsem durch däsj Vorspielen eines "guten JMrumenM verbunden mit 'Gesangsvortragen.' ' Mit dem Tabak at es ein? eigene Vewandiniß. Mahrend die 'ihm Huldigenden diesen unentbehrlichen Beglet ier (und in der That findet man denselben über den ganzenErdball hin verbreitet) als vollkommen unschädlich an sehen, behauvt'en die Nichtraucher datz er weit ehe? 'Heiden hervorzurufen im Stande sei, als solche zu mildern ode gar zu heilen. Gr französische Autorität auf medicinischem Gebiety be, hauptet, daß, wenn Arbeiter W Tabak-, factoreien, welche von RheumiZmuS, Neuralgie oder Hüftweh :befalle.n Wer den, sich auf. Takshündet niederlegen und einschlasen.jsdann in gesunde Zustand? wlede? ' erwachen, Und ein Landsmann von- liicht minder ' großer Berühmtheit 'preist ebenfalls daß er. wähnte internationale Genußmittek und' behauptet unter Anderem, daß seine Wirkung' bei vielerlei Berwun düngen ganz' unsehlbär sei. 1 . ' ' i ' , j Meerschaümpfeifen.lange deutscke Pfeifenj Cigarrenspitzen ,e., bei Wm.
Mucho,199 Ost Washington Stt.'
Die Druide.
Vom Methgelage durch Odins Hain, Zogen zwei fröhliche Zecher Und sangen mlt muthwilllgem Scurel n Lieder von Würfel und Becher. Doch plötzlich stand die Druide da Und schalt, we'.! sie lärmten, dieBeiden. Schweigt stille!" sprach sie. Es kön nen ja Die Götter das Saufen nicht leiden!" Sie confiscirte ihnen sofort D:e methvollen Horner zur Sühne. Da standen sie sehr betreten dort Und schauten mit trauriger Miene. Doch wie sie dann schlichen hmierd'rem. Da lachten die Recken aar mächtia: Die Druide selbst leerte am Obinsstein le Horner lhr Zug war prächtig! Dr. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und Qhio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. Guido Vell. vreckkunden: 5."' 10-15 Ubr. vyimiiHnscn. acbmtktaa 4 Uhr. Ur. Carl G. Winter, CItjt unb (Thirurg. Spezialist für Angen und Ohren. . prechftundk von fri. 6. T Uhr. Zimmer No. 1 im alten Bibliothekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohw Str. Telephon Office : 180; Hau 640. Dr. I. Bühler. 120 JOü URcGattt) Cit. vrchlude :8 9UIr er.: I Uiachm.; r-, Uhr . Telephon 1446. GTt6tunbta: Bvtaa r Vermtttag. Dr. Buröhardt DenMer Arzt. Wohnung: VI o. SS2 Qüd Meridian Qtt. eprecheki, o . g 9 jT Tg.tm. 1 bi X Uhr Nachm. 7b,8Uhroend. Ossi: 18 Ost Ohio Straße. prechkunden 8 bi ii Uhr Nachm. Teleddo 0. Dr. C. N. Scharfer, ZSrzt und Shirurg, o. 430 Madilon venue. na)e RorriL Str. rchkd,? fV.SO llh,kra,,.-4U,, achmUtag. T Uhr kendt. 9lfltt Dr. THEO. L WAGNER hat seine Office ach tto. 94 Nord Delaware Ctr. erleg, nd toixb fich freuen feine Panenten nd greunde dort u empfangen. k.iAAirnKtTi 0 Ift tfhv iirm 4 Yttr VVlftHVH . W MV 4. . w . , m V w . . ach.: Sonntag: X0Hn Uhr orm. Telephon S4S. C. C.EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8$ Nord Pennsylvania Str. 0 a 8 wird auf Wunsch ar? gewandt. Der Owen Elektri' sche Gürtel heilt ,S(5) $y?eZgm & r w VI' 7iäWSV v Nhematisrns, Neuralgia Nieren- und Leberleiden, Schwache bei Männern und Frauen, Nückenschmerzen, Magenleiden wie überhaupt alle Krankheiten, die durch Elektrizität heilbar sind. Verderbt Euren Magen Nicht durch Gebrauch schädlicher Drogen. Wir garantiren, dah der eleNrichy Strom sofort bei Anwendung gessthlt wird. Wir sind eiq alte? und zyyerlSsflgeZ HauS, Hunderte yon. Kranken die wir von den verschiedensten Leiden heilten, legen Zeug viß ab. von der Wirkung unserer elektrischen HkttWittel. Während vieler Zabre stellen wir die berühmten Owen Elektrischen HeUvorNt tungen her, welche Tausenden voy Franken zur Gesundheit halsen,, wy Medizin fehl schlug. ' Unser Elektrischer Gürtel mit elektrische To.S.pensAriua wirkt wohlthätig in allen Foreu von Schwache Warum geht Ihr krank und schwach einher, wenn Ihr durch Elektrizität geheilt werden könnt ? Baricocele und olle Arten geschlecht licher Schwäche werden gebessert und ge heilt. Unser großer deutscher Mustrirter Katalog, welcher Tankschreiben von GeheLten und lonstwe wertvolle Äuökuns! emoalk, wuo geAeu Einsendung von 6c an irgend ine Adresse verschickt. ES wird deutschge i p rso ch e n. Konsultation ift frei. r Wir kabriziren auch die ersten und vorzüg lichfien elektrischen Bandagen zur Heilung von Brüche.' ' ' ' txiktt tabllNeet der Gtlt sür elektrische HeUmittel. TUE 017EI1 ELECTRIC BELT AI1D APPLIAKClr CO. .
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