Indiana Tribüne, Volume 18, Number 314, Indianapolis, Marion County, 2 August 1895 — Page 4

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CivttstanvS-Reg)ster. Die angeführten Namen ftnd'die lc8 Vater eder der Mutter.) '. Geburten. ;.' Fred und Karolina MannS, Mädchen.

Eeary und Lizzie McKinney, Knabe. JarneS und Bridget Carlin, Knabe. John und Nellie CurranS, Knabe. 3. und Maggie HendrickS, Knabe. 0co. und Lena Southern, Knabe. L. und Ella Aker, Knabe. Crittendon und Ctta Tichner, Mädch. Sindley und Mattie Joyce, Knabe. Patrick und Mary Scanlan, Mädchen. Hermann und Mary Kuntz, Mädchen. NicholaS und Minnie Fender, Knabe. Heirath ev. Wm. Nohlmann Lizzie Weil. Wm. SiS Anna Köpper. Joseph DaviS Katie Cole. Todesfälle. ChaS. Hamilton, 53 Jahre,' 31. Juli, 225 W. Vermont Str. Annie Hanöbery, 40 Jahre, 20. Juli, 358 W. Nord Str. Theodore Corneal, 18 Monate, 31. Juli, Colgrove Ave. Catharine Geifsin, 60 Jahre, 31. Juli, Little Sisterö of the Poor. - Board os Public Works. Der Board hat nachfolgende Preisliste für Spsrteln angenommen, welche für Arbeiten deS Ingenieurs und Erlaubnißscheine für die Aufgrabung von Straßen und Arbeiten unter Privatkontrakten bezahlt werden müssen: Für nicht gepslastelte Straßen, TrottoirS und Gassen. Für jede Auf grabung für GaS oder Wasserröhren zu legen 51.50. Für jede Aufgrabung für Abzugs' kanalröhren $3. Wasser und Abzugs kanalröhren ober GaS und Abzugs kanalröhren sollen nicht in die gleiche Oessnung gelegt werden. Für jede Ausgrabung sür Abzugs kanalröhren, wo der Ingenieur Ver Messungen zu machen hat, 3c d. l. Fuß, aber nie weniger wie $5. Für Vermessung und Beaufsichti gung der Gradirung und Bekiefung von Straßen und TrottoirS 3c d. l. Fuß, aber nie weniger wie 55, Dasselbe für BacksteintrottoirS unter Privatkontrakt. Für daS Sehen der Pfosten für Privat Fahrwege 52. Für daS Sehen der Pfosten und Inspektion sür Rinnsteine 2c d l. Fuß, aber nie weniger wie 53. Für irgend eine Ausgrabung einer gepflasterten Straße, (Asphalt, Vulca nite, Backstein, Granite, Holz oder Macadem) wo der Kontraktor nicht verantwortlich, 510 und 53 die Oua dratyard von aufgerissenem Pflaster. Ehe der Erlaubnißschein ausgestellt werden kann, müssen für jede Quadratyard, welche voraussichtlich aufgegraben wird, 56 hinterlegt werden. Die Person, welche die Erlaubniß erhält, muß den Graben Vorschrift?mäßig füllen und die Stadt besorgt die Pflasterung. Nach erfolgte? Abrechnung erhält der Eigenthümer den Ueberschuß zurück. Für Asphalt- und Cement-Trot-toirö sind die Sporteln 55 und 52 für die Quadratyard. 56 müssen ebenfalls für jede Quadratyard hinterlegt werden. Für die Aufgrabung irgend einer gepflasterten Straße oder eines TrottoirS unter Garantie deS KontraktS müssen 510 bezahlt werden, doch wird der Erlaubnißschein nur mit Genehmigung deS KontraktorS äuSgestellt. Diejenige Person, auf welche der Erlaubnißschein ausgestellt wurde, ist solange sür die nöthige Protektion verantwortlich, biS die Stadt mit der Legung deS Pflasters beginnt. Wer Arbeiten unter Privatkontrakt machen läßt, oder einmal das Unglück hat, eine Aufgrabung machen lassen zu müssen, hat die vorstehenden Preise zu bezahlen. m Wie ist dleS! Wir bieten einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh - Kur geheilt werden kann. ft ri na . . ft. 3. & 9cneg & ao., Eigenth., Toledo, O., Wir, die Unterzeichneten, haben F. 3. Cheney seit den letzten 15 Jahren gekannt und halten ihn sür vollkommen ehrenhast in allen GeschäftSverhanddlungen nnd finanziell befähigt, alle von seiner Firma eingegangenen VerKindlichkeiten zu erfüllen. W e st K T r u a z, Großhandelö-Dro-guisten, Toledo, O. Walding, Kinnanä:Marvin, Großhandels - Droguisten, Toledo O. HaS'S Katarrh -Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Zeugnisse frei versandt. Preis 75c. für die Flasche. Verkaust don .allen Apothekern. Adelaide Bowser ist durch eine Kommission für irrsinnig erklärt worden. Sie ist C9 Jahre alt und hat sich eingeredet, daß sie große Quanti täten Alkohol zu sich nehmen müsse, wahrend sie bisher sich desselben ganz enthalten hatte. Sie besuchte täglich den hiesigen Bahnhof mit der sixen Idee, daß sie dort ein Bureau habe.

DaS Nicholsongesetz. Verschiedene Wirthe hier erlauben ihren Gästen nicht mehr daS Kartenspielen. ES erscheint unS sehr frag-

lich, ob unter dem Nicholson-Gesetze daS Kartenspielen in einer Wirthschaft bestraft werden kann. Wenn man den betr. Paragraphen durchliest, so scheint eS, daß er bloß von der Einrichtung deS ZimmerS spricht und bloß Einrichtungen für solche Unterhaltungen wie Musik, Konzerte oder Theater' in Wirthschaftöräumen verbietet, und eS können doch unter allen Umständen nur Unterhaltungen gemeint sein, welche der Wirth selbst veranlaßt oder veranstaltet und für welche er selber die Einrichtung schasst. Wenn aber Gäste an einem Tische sitzen und emer derselben zieht ein Spiel Karten auS der Tasche und die Gäste machen ein Spiel, so gehört schon eine verrückt strenge und fanatische Auslegung deS Gesetzes dazu, um den Wirth dafür haftbar zu machen, und wir glauben nicht, daß eS geschehen kann. Eine eben in Terre Haute erfolgte Auslegung d:S Gesetzes zeigt, wie furchtbar ungeschickt und lüderlich daSselbe abgefaßt ist. Gewöhnlich heißt eS in Criminalgesetzen, daß Verletzgelv' der Bestimmungen eines Gesetzes strafbar sind. Im Nicholson Gesetze aber heißt eS, daß wer einen der Paragraphen des Gesetzes verletzt, strafbar ist. Daraufhin entschied nun Richter Taylor in Terre Haute, daß Bestrafung nur erfolgen könne, wenn Einer einen ganzen Paragraphen verletzt und nicht bloß einen Theil desselben. Unter dieser Auslegung könnte fast niemals eine Bestrafung unter dem Nicholson Gesetze erfolgen, denn fast jeder Paragraph enthält mehrere Be stimmungen. Aber waS in Terre Haute möglich ist, ist nicht überall möglich. Wtr glau be'n nicht, daß die Entscheidung deS Terre Hauter Richters von dem Ober gerichte ausrecht erhalten wird, sie ist unseres ErachtenS juristisch nicht halt bar, aber so lange die Frage nicht vor daS Obergericht gelangt und anders entschieden wird, haben die Wirthe in Terre Haute den Vortheil davon. Für andere Richter ist die Entscheidung nicht maßgebend. Wie man alt wird. DaS mäß'ge Trinken ist 'ne Tugend D'rum schmeckt auch'ö Bier schon in der Jugend; Mit Jedem Jahre scheint es Allen Auch immer besser zu gefallen. Wer achtzig Jahr' vom Biere trinkt,AlS Greis erst in die Grube sinkt. AIS bestes Mittel zum Zwecke" ist das beliebte Columbia", Home Brew" und Pale Select" zu empfeh len. In Flaschen zu beziehen von der Home Brewing Co. Tel. 1050. (VeyerS Erfolg. Detektiv Geyer hat gestern einige Entdeckungen gemacht, die vielleicht geeignet sind, ihn auf Spur des AufenthalteS deS HolmeS während deS vorigen Herbstes und deS Schicksals deS Knaben Pitzel zu leiten. Von der Annahme ausgehend, daß HolmeS im vorigen Jahre hier ein Zimmer oder ein HauS gemiethet habe, worin der Knabe beiseite gebracht worden sei, erfuhr Geyer, daß Holmes von einem angesehenen Geschäftsmann - dieser Stadt ein Zimmer zu miethen versucht habe. Dieser habe ihn an einen Ei senbahnbeamten verwiesen, aber auch dieser bedeutete ihn, daß er ungern ein Zimmer in seinem Hause misse. Mo hin sich dann Holmes gewandt hat, darüber ist Geher noch nicht im Klaren, hofft aber darüber von dem erwähnten Geschäftsmanne, der zur Zeit nicht in der Stadt ist. Näheres zu erfahren. HolmeS legte bei seinen Versuchen eine Wohnung zu miethen vorzüglich Gewicht darauf, daß da? Zimmer eine Thür nach außen habe, sodaß er mit einem Schlüssel zu jeder Zeit unbe merkt hineinkommen könnte. George K. Powell, ein Bahnbillet makler an der Süd Illinois Str., ist mit Holmes, wie Geyer eberfallö erfuhr, bekannt und hat mehrfach mit ihm Geschäfte gemacht. HolmeS ließ seine Briefe und Postsachen nach Powells Geschäft adressiren und holte sie dort ab. Er verkaufte Powell auch ein Tausendmeilenticket der Penns. Bahn. Powell beschreibt den HolmeS alö einen Mann von seinen, weltmän Nischen Manieren, jedoch sei er ihm stark nervös vorgekommen. ES ist zu hoffen, daß diese Mittheilungen zu weiteren Resultaten führen werden, denn der Detektive ist überzeugt, daß der Knabe hier sein Ende gefunden hat, weil seine Spur hier plötzlich auf hört. ' , Der kleine Stadtherold. Der Todeöengel ist in der Familie deö Herrn Friedrich Heß und Frau Rosa eingekehrt und. hat ihnen ihr Töchter chen Rosa Lora im ' zarten Alter von 1 Jahr und 5 Monaten' entrissen.

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Polizelgericht. W. I. Shorkeley wurde zu 51 Buße und den Kosten verurtheilt, weil er mit seinem Wagen durch einen Leichenzug gefahren war. Die Strafe wurde ihm, mit Ausnahme der Staatöanwaltgebühren, erlassen. ChaS. JoneS, der dem Dr. Elliott eine Ledertasche mit chirurgischen 3nftrumenten entwendet hatte, wurde zu 510 Geldstrafe und 30 Tagen Haft verurtheilt. Albert Beard, der ein Zweirad, daS dem Lee Milburn gehört, in Besitz genommen hatte, wurde der Grand Jury übewiefen. ChaS. Daniels hatte seine Frau gestern Abend unbarmherzig und roh gemißhandelt. Diese ließ ihn verhaften und erzählte heute Morgen, daß sie nnter seinen Brutalitäten ständig zu leiden hätte. StubbS gab ihm. 510 Geldstrafe und 50 Tage Arbeitshaus als Denkzettel. Die der gegenseitigen Körperverletzung beschuldigten Schwestern Mamie und Bettie Finn wurden freigesprechen, weil sie sich schon wieder ver söhnt hatten und nichts gegeneinander aussagten. Cdna Turner, welche ihre Rivalin Lon Carpenter in den Straßenkoth ge werfen und dann verkeilt hatte, wurde auf 11 Tage kaltgestellt. Nellie HobbS, eine Farbige, entging mit genauer Noth der Verurtheilung wegen Offen Haltung eineS öffentlichen HauseS. Die Blauröcke schworen wacker darauf loS, daß sie eine Proftituirte sei, während ihr spezifisch nicht ein einziger Fall nachgewiesen werden konnte, noch zeigte daS Gerichtsprotokoll eine einzige Ver Haftung wegen gewerbsmäßiger Un zucht. m ,, 9ltut Klagen. Millie Daniels hat ihren Gatten ChaS. Daniels auf Ehescheidung verklagt. Sie heirateten im März 1831 und haben zwei Kinder. Sie beschuldigt ihn, sie häusig gemißhandelt und niedergeschlagen zu haben und bezeichnet ihn als einen notorischen Trunkenbold. 'JameS C. Tracey mißhandelte seine Frau, Anna Tracey, in der Nacht deS 14. Juli 1895 so barbarisch, daß er im Polizeigericht zu langer Haftstrafe verurtheilt wurde. Die Frau hat ihn deshalb nun auf Scheidung verklagt und verlangt die Obhut über ihre drei Kinder, die von ihrem Vater, wenn er betrunken ist, besonders viel zu leiden hätten. William Burkle wünscht die Lösung deS ehelichen Bandes, daö ihn mit seiner Gattin, Sarah Burkle, verknüpft. Sie soll ihre HauSfrauenpflichten vernachlässigen und ihre Zeit mit anrüchigen Personen beiderlei Geschlechts vertrödeln. Jessie Walker gegen Walter Walker. Scheidungsklage wegen Nichternährung. Klägerin verlangt 52500 Alimente. Frau Agneö Devine ist Eigenthümerin deS HauseS 155 W. McCarty Str. und nebenan haben JameS Wassy und 3ohn McGinty vor Jahresfrist eine Wirthschaft eröffnet. Sie be hauptet, daß die Nähe deS Saloonv ihr Grundstück um 51500 entwerthet habe und verlangt diesen Betrag als Schadenersatz in einer gestern eingereichten Zivilklage. International B. K Loan Ass. gegen Zameö W. Armstrong. Noten- und Hypothekenklage. Forderung 5560. Jzmeö H. Dolby hat den Leichenbestatter Whitsett auf 510,000 Schadenersah verklagt, weil dieser den am 30. Mai 1895 im White River ertrunkenen Sohn deö Klägers wider seinen Protest nach der Morgue . geschasst habe. Ferner habe er die Ueberführung der Leiche nach dem Elternhause verweigert, biö die von ihm garnicht derlanten Dienste bezahlt seien. Wm. Wallace Allison gegen FranciS R. JenningS. Forderung von 51060.01, die Verklagter dem Kläger durch Wucherpraktiken ausgepreßt haben soll. ,, m . Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Oft Washington Str. - 7 Die Straßcnbahngesellschast plant den Bau einer großen Carremise an der We Washington Str. neben dem neuen KrafthauS. Die in der Stadt verstreut lieginden Remisen sollen dann eingehen. Deutsch - amerikanischer HauSarzt von Dr. Mazimilian Herzog. Ein populär geschriebenes Buch von einem respektablen Arzte. Bei leichten Erkrankungen, Unfällen etc. leistet ein solches Buch außerordentliche Dienste, weit mehr als daS planlose Verschlucken von Patentmedizinen. Für nur 25 j Cents in der Office ds. Bl. zu haben.

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