Indiana Tribüne, Volume 18, Number 314, Indianapolis, Marion County, 2 August 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und SomttagV.

Die tZzltche Tridüne- kostet durch den Träger H CentS per Woche, dke eonntagiTriiSve-I Cet per Woche. Seide usamme 15 Cent ,de? tZ Cents per rkonat. Per Poft außerhalb der ßttbt ,seschickt U Vorausbezahlung V per Uhr. omcti 13 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 2. August 1895. Niesenfernrohre. ' Im Bau großer Fernrohre sind d!e Amerikaner zuerst am weitesten vorgeschritten. Ein Zeugniß für ihre Geschicttrchkeit auf dem Gebiete praktischer Optik haben sie durch das RiesenInstrument des Lick-Observatoriums euf dem Mount Washington in Califormen abgelegt, dessen Objectivlinse nahezu einen Meter Durchmesser hat. Seitdem ist aber von dem berühmten amerikanischen Optiker Alvan Clark, der auch den Planeten des Sirius 1862 entdeckt hat, ein Objectiv von 1,8 Mettx .Durchmesser im Werthe von 590,000 hergestellt worden, und derselbe gibt die Möglichkeit zu, trotz aller Schwierigkeiten Objective bis zu zwei Meter Durchmesser herstellen zu können, wozu ein Stahlrohr von mindestens dreißig Meter Länge erforderlich ist. welches Hei alledem die nöthige Stabilität und leichte Beweglichkeit besitzen muß. Mit derartigen Objecifrlinfen ist eine Vergrößerung bis zum 5000- und wohl selbst 6000fachen zu erreichen, jedoch wird alsdann die Helligkeit des BildeS schon sehr abgeschwächt. Im Vergleich dazu sind die größten europäischen Fernrohre, insofern die Größe und Wirksamkeit dieser Instrumente nach dem Durchmesser der Objectivlinse bemessen wird, bedeutend kleiner. Das größte europäische Fernroh? befindet sich gegenwärtig auf dem Wiener Observatorium; sein Objectiv hat 70 Centimeter Durchmesser, und dieseGröße wird ungefähr bei dem großen Fernrohr der Berliner Ausstellung inne gehalten werden. Was nun die Wirksamkeit solcher Riesenfernrohre anbelangt, so hat Alvan Clark sich kürzlich darüber ausgesprochen, und da derselbe als eine Autorität ersten Ranges auf diesem Gebiete zu gelten hat, so dürfte sein Ausspruch wohl von Interesse sein. Nach Alvan Clark ist die Größe, bis zu welcher Fernrohre gebaut werden können, weniger durch die an und für sich sehr bedeutenden technischen Schwierigkeiten, als durch einen natürlichen Umstand bedingt, dessen Beseitigung außer menschlicher Macht liegt. Es ist dies die Unreinheit und Unruhe der Atmosphäre. Nict in der Wolkenbildung liegt dieser tu gentliche störende Umstand, obschon oft genug die astronomischen Beobachtungen durch Wolken verhindert werden. Die eigentlichen Störungen, welche der Benutzung sehr stark vergrößernder Fernrohre in den Weg treten, stellen sich am stärksten in den sogenannten klaren Winternächten ein, wo die Sterne im hellsten Licht am Himmel zu funkeln fcheinen. Die Beobachtungen mittelst eines starken Fernrohrs sind alsdann geradezu unmöglich, weil die Gestirne ihre Conturen vollständig verlieren und sich als wallende Lichtmassen zeigen. Das zwischen uns und den Sternen befindliche tiefe Lichtmeer ist alsdann durchaus in zitternder Bewegung. so daß die Bilder der Sterne verschwimmen, und zwar tritt dies Verschwimmen um so stärker hervor, je stärker die Vergrößerungskraft des Fernrohrs ist. Unglücklicherweise für den Astronomen ist eine vollkommen ruhige Atmosphäre nur sehr selten vorHanden und wenn sie glücklicherweise sich thml im außerordentlichen Ruhezustande befindet, so ist dieser für die astronomische Beobachtung höchst glückliche Umstand nur von kurzer Dauer. Der Astronom muß daher immer auf der Wacht liegen, um den glücklichen Augenblick auszunutzen, denn nur be! ganz ruhiger Atmosphäre gewährt ihm 'sein großes Fernrohr den darin liegenden Vortheil der starken Vergrößerungskraft durch die Darstellung klarer, und deutlicher Bilder. Bei nicht ganz ruhiger Atmosphäre ist . ein kleineres Fernrohr für d .Beobachtung viel besser geeignet als ein sehr, großes. Es gibt Nächte, wo es für den Astronomen zweckmäßiger ist, ein Fernrohr -mit einem Objectiv von . 15, Centimeter, als eines von 30 Centimeter. Durchmesser oder gar ein noch größeres Fernrohr zu benutzen, denn das letztere ist dann eben für den vorliegendenZweck nicht brauchbar. Ein Astronom hat viel Geduld nöthig, um den rechten Augenblick abzupassen, wo er für gewisse Beobachtungen, für welche seine kleineren Instrumente nicht zureichend, sind, das größte Fernrohr zu benutzen hat. Um den vollen Nutzen der großen Fernrohre zu gewinnen.sind dieselben an hoch gelegenen Orten, wo die Lust möglichst klar und ruhig ist, aufzustellen. Von den Ltraßenbaynen. Von dem gewaltigen Aufschwung, welchen das Straßenbahnwefen während der letzten Jahre in unserem Lande genommen hat, legt eine Eztra Ausgabe von 2H Street Railway Journal" beredtes Zeugniß ab. In schier endlosen Zahlenreihen finden sich da eingehende Angaben über alle Stra-ßenöahn-Gesellschaften unseres Landes, der Meilenzahl, des Betriebsmaterials, deS Actiencapitals und der Schulden. Aus der Fülle deZ gegebenen Materials wollen wir hier diejenigen Mittheilungen hervorheben, welche nicht blos für den Fachmann bezw. den Capitalisten, sondern auch für ' das große Publikum von Interesse sind. Zur Zeit gibt eS in unserem Lande 976 Straßenbahnen mit 13.583 Meilen; auf 10.363 Meilen dient Elektricität als Betriebskraft, auf 1914 Meilen werden Pferde verwendet. 632 Meilen, sind Kabelbahnen und auf den verbleibenden 679 Meilen wird der

Setr:ed tn anderer Weise geführt. Sämmtlich? Bahnen besitzen 44,745 Wagen. DaS Actiencapital aller Gesellfchaften beläuft sich auf die ungeheure Summe von $748,014,206, d. h. auf $55,000 pro Meile, und die fundirten Schulden stellen sich auf $552.125.505 oder $40.600 pro Meile. Diese Zahlen geben zu denken. Während die durchschnittliche Capitalffa tion der. Dampfbahnen ca. $60.000 pro Meile beträgt, ergibt sich für die Straßenbahnen ine solche von $95,000 und das Angesichts der Thatsache, daß letztere fast überall das Wegerecht umsonst erhalten haben, während Erstere dasselbe zu kaufen hatten. Es liegt daher auf der Hand, daß viele Straßenbahn-Unternehmer ihre Actien stark verwässert haben und daß sie die ihnen zum Geschenk gemachten Privilegien sehr hoch bewerthen. Hieraus sollten die Bürger die Lehre ziehen, daß die StraßenbahnMagnaten auf Kosten der Allgemeinheit ungeheure Reichthümer erworben 'haben und daß es die höchste Zeit ist, die A;t an die Wurzel der obwaltenden MiMnde zu legen. Gin QUt deS Kaisers von China.

Durch die Peking Staatszeitung" ist jüngst das Decret veröffentlicht worden, in welchem der Kaiser seinem Volke den Abschluß des Friedens mit Japan mittheilt. Dieses Aktenstück ist in mehr als einer Beziehung sehr interessant und verdient daher wörtZich wiedergegeben zu werden. Es lautet: Seitdem die Friedensverhandlungen zum Abschluß gebracht worden sind, haben die meisten Staatsminister und andere hohe Beamte Mir Denkschriften unterbreitet, in denen sie der Ansicht Ausdruck gaben, daß man weder Gebiet abtreten noch eine Kriegsentschädigung zahlen solle. Sie haben Mir auch angerathen, den Vertrag, welcher bereits unterzeichnet ist, zu verwerfen, um so das erschütterte Nationalgefühl im Volke wieder zu stärken und d:e gegenwärtige kritische Lage des Kaiserreichs klar zu machen. Dieser Rath ist zweifellos durch die Lage und das nationale Gefühl der Memorialisten eingegeben worden; aber sie konnten kaum die Schicklichkeit Meines Schrittes begreifen, nachdem Ich die gegenwärtige Situation lange ernstlich überlegt hatte. Seitdem im vergangenen Jahre der Friede plötzlich und unerwarteter Weise gestört worden war, wurden die denkbar größten! Anstrengungen . gemacht, um Truppen zu rekrutiren und Kriegsfonds zu sammeln. Unsere BefehlsHaber waren aber nicht besonders gut gewählt und Unsere Soldaten, die keine Schulung besaßen 'und ohne jedes System auss Gerathewohl hin eingezogen wurden, waren nicht viel besser als ein zusammengelaufener Haufe. Daher konnte weder zu Lande noch zu Wasser eine einzige Schlacht gewonnen werden. Die jüngste Lage in Liautung war sehr kritisch; ein Angriff auf Unsere - hauptstädtische Provinz würde wohl zu erwarten gewesen sein. In Anbetracht des Um standes, daß sich Unsere Ahnengräber in Liaoyang befinden, und daß Peking als Reichshauptstadt der wirkliche Grundstein Unserer Dynastie ist, ferner, daß, falls der Genuß der Ruhe I. M. dir Kaiserin-Wittwe gestört werden sollte, . Mein . Gewissen sich hierüber rie wieder beruhigen könnte, ganz abgt sehen davon, daß es dem Himmel gi?sallen hat, Uns zu warnen, indem seine großen Meereswogen eine große Anzahl Unserer an der Küste aufgestellten Truppen verschlungen haben, wodurch sowohl die Defensive wie Offensive bedeutend erschwert wurde: Ich sage daher, nachdem Ich die Lage Tag und Nacht überlegt und selbst auf Meinem Throne geweint habe, indem Ich die Nachtheile des Friedens mit denen des Krieges verglich, bin Ich schließlich zu Meinem endgiltigen Urtheil gekommen. Die Departemmtsbeamien haben in ihren Denkschriften nicht einmal der oben erwähnten, Schwierigkeiten Erwähnung gethan, obgleich schon jeder Unterthan Meines Kaiserreichs dieselben ernstlich erwägen sollte. Ich ratifizire daher den Friedensvertrag und veröffentliche dieses Edict, damis Jedermann Meine Gründe, warum Ich einen sol chen Schritt gemacht habe, kenne. Ich erwarte, daß jeder Unterthan in Meinem Kaiserreiche sich möglichst. M mühen wird, alle langhergebrachten Mißbräuche von der . Bildfläche .zu entfernen, und Ich hege auch ernstlich die Hoffnung, daß jeder Unterthan der Organisation der Armee seine größtmögliche Aufmerksamkeit und Bemühungen zuwende, ferner dem Aufbringen der Kriegsfonds, um die Kosten des Feldzuges zu bestreiten, ohne dabei gleichgiltig zu werden und ohne oberflächliche Metboden 'anzuwenden, damit Alles in einer ehrlichen und gründlichen Weise vor sich gehe und das Kaiserreich wieder mächtig werde. Ich erwarte, daß jeder Unterthan Meine? Kaiserieichs allen diesen Meinen Wünschen bereitwilligst entgegenkommen wird." DZe!e Selbsterkenntniß von der eigenen Unzulänglichkeit wird wohl nicht von vielen Mandarinen getheilt. in Wohlthäter. Im Alkr von 80 Jahren ist in Moskau der Wirkliche Staatsrath Jermakow gestorben, welcher während der letzten 20 Jahre die enorme Summe von 10.000,000 Rubel zu wohlthätigen Zwecken verwendet hat. Einer Bauernfamilie entstammend, erbte er von seinem Vater eine kleine Zitzfabrik und Baumwollspinnerei, erweiterte diescs Etablissement ganz bedeutend und erwarb sich ungeheuren Reichthum, den er zum Wohle seiner kleidenden Mitmenschen verwandte. In seiner Heimath kaufte er sämmtliche Bauern der Meschtscherrnschen Gemeinde vom OK! los und zahlte dafür 240.000 Rubel, ferner txfmwt er ,m Dorfe

Meschtscherino ein Armenhaus für 180 Personen; sodann erstanden auf seine Anordnung in Moskau zwei große Armenhäuser, die insgesam 1100 Perjenen beherbergen, sowie ein viertes Armenhaus im Kolomnaer Kreise. Diese Anstalten stattete er mit Capitalien. Grundstücken und Hausern im Gesammtbetrage von 3 Millionen Ru bel aus. In der Volksküche bei seinem Hause auf der Neuen Bassmannaja wurden täglich an 500 Personen UNentgeltlich gespeist. Ferner spendete der Verstorbene für die Jer-makow-Abtheilung im Alexejew-Jrren-hause 300.000 Rubel, überdies bedeutende Beträge an Armenhäuser, zu Kirchenbauten u. f. w. In dem Mißerntejahr 1891 versorgte der Verstor. 5ene die Nothleidenden mit ganzer Wagenladungen Getreide, fowie mit Geld. Für seine uneigennützige Thä-. tigkeit wurde Jermakow zum Wirkl: chen Staatörath ernannt. u.ut Milch'Jndustrie. Wieder ist eine neue Industrie im

Entstehen begriffen: Die Versendung gefrorener Milch in Fässern auf weite Entfernungen nach Großstädten, Nicht, m den Ver. Staaten trat diese Jndustrie zuerst in's Dasein, sondern in Dänemark. Bereits sind aber die Canucken und unmittelbar daraus die gankees auf sie aufmerksam gemacht worden. Erstere rn amtlicher Form. Wie man mittheilt, wird diese Milch erst auf 75 Gräd Celsius erhitzt, dann sofort auf etwa 10 Grad Celsius avgekühlt und nunmehr drei Stunden lang einem Gefrierungsproceß, unter AnWendung von Eis und Salz, unkt warfen. Dann kommt sie in Fichtenholz - Fasser. welch: halb mit dieser und dann vollends mit gewöhnlicher Milch gefüllt werden. Diese Milch soll sich mindestens 26 Tage lang vollkom men frisch erhalten, und bereits haben sich Sendungen von Skandinavien nach England glänzend bewährt. Jetzt speculiren die Yankees bereits auf Versendung solcher Milch aus Neu-England oder aus unseren westlichen Staaten nach Europa und Asien! Trunksucht und Selbstmord. Gegen zehntausend Deutsche neh men sich alljährlich das Leben; da haben wir wohl Veranlassung, nach den Ursachen der Selbstmorde und des voraufgehenden Elends zu fragen und gegen diese Ursachen anzukämpfen. Ein gelehrter Ulmer Arzt, Dr. Prinzing, kommt in einem ausführlichen Werke zu d;m Ergebniß, daß der Trunk als wichtigste Ursache anzusehen sei, und es gelingt ihm, durch Vorführung der Thatsachen, seine Ueberzeugung auch dem Leser mitzu theilen. Dr. Prinzing weist nach, wie die Trunksucht auf den verschiedensten Wegen zum Selbstmord führt. Wir folgen seinen Ausführungen zumeist wörtlich: Im Rausche selbst werden Attentate gegen das eigene Leben verübt; es kann eine eingebildete Noth oder aber eine wirkliche Noth, die nur von dem durch Alkohol verwirrten Geist vergrößert gesehen wird, den Gedanken der That erwecken; auch angstliche Hallucinationen können es sein, wie sie namentlich durch den Absinthgenuß hervorgerufen werden sollen, oder eine durch den Rausch erzeugte melancholische Stimmung und dergleichen. Die Selbstmorde deZ Trunkenen werden oft ohne alles Bewußtsein vollführt. Im Delirium Tremens kommen in Folge der schreckhaften Hallucinationen häufig Selbstmorde vor. Die massenhaften Thiergestalten, die den Kranken zu bedrängen scheinen, regen ihn derart auf, daß er in seiner Angst zum Fenster hinausspringt oder auf eine andere Weise seinem Leben ein Ende macht. Noch häufiger kommt es bei den eigentlichen Alkoholpsychosen, insbesondere beim Säuferwahnsinn zum Selbstmord. Auch hier sind es Sinnestäuschungen schreckhaften Inhalts; der Kranke siebt drohende Gestalten, hört Beschimpfungen, die ihm zugerufen werden, er hat Wahnideen aller Art, glaubt, daß er verfolgt werde, daß sein Leben bedroht werde, daß seine Frau untreu sei, daß er ein Verbrecher sei und hingerichtet werde u. birgt. In den Jahren 1883 91 nahmen sich durchschnittlich 138 Personen in Preußen im Säuferwahnsinn daö Leben. Die meisten Selbstmorde durch Trunksucht haben aber einen anderen Grund. Die mürrische Stimmung, die den Trinker in seinen nüchternen Stunden erfaßt, wird oft zum vollständigen Lebensüberdruß. Ist noch ein moralischer Funke in dem Trin ker vorhanden und macht er sich Vorwürfe über sein jammervolles Laster, so wird er auch alsbald zu der oft irrigen Ueberzeugung kommen, daß er nicht im Stande sei, von. demselben zu lassen, und in der Verzweiflung hierüber kann er sich daS Leben nehmen. Sehr häufig ist der Trunkenbold zuletzt mit einem so hochgradigen Magenkatarrh behaftet, daß er gar nichts mehr vertragen kann, und da der gewohnte Reiz für daS Nervensystem ausbleibt, nimmt die trübe, selbstmörderische Stimmung, die sonst durch einen kräftigen Schluck Branntwein vertrieben werden konnte, überHand. Der Rückgang deb Geschäftes, Entlassung aus dem Amte, überhaupt Nahrungssorgen sind oft Ursachen deS Selbstmordes. 'So lange noch Credit da ist, wird fröhlich weiter gelebt, aber eines TageS sieht die Familie vor dem Nichts, und der moralisch herabgekommene Trinker, der nicht im Stande ist. durch Arbeit seinen Pflichten nachzukommen, entzieht sich dem Drängen seine? Gläubiger durch den Strick.- Daß er nichts zu essen hat. daß die Familie darbt, ist ihm gleich, aber daß er keinen Pfennig mehr in der Tasche hat, um Branntwein zu kaufen, erträgt er nicht.-. Der Alkoholmißbrauch hat "fast siets körperliche Krankheiten und Störungen im menschlichen Organismus

zu? Hvlge, und - vre's sind gerade ! solche, die mit Vorliebe hypochondrische Stimmunzen . hervorrufen, die chronischen Magen- und Darmkatarrhe. Leberleiden und Herzkrankhei-i ten. Unter 130 Sectionen, die in München an Selbstmördern gemacht ;

wurden, waren tu 55 Fallen Veränderungen des HerzenS, in 30 Krankheiten der Leber vorhanden. Manchen Selbstmord seiner Angehörigen hat der Trinker verschuldet. Die alten Eltern, die der Sohn ernähren sollte, werden von ' diesem, wenn er dem Trunke ergeben ist, als unnütze Last roh behandelt und verlassen gern dieses trostlose Dasein. Wie übel die Frauen der Trunksüchtigen daran sind, weiß Jedermann. Nach all diesem muß man annehmen. daß der Selbstmord da am häufiqsten ist, wo der Trunk am meisten Freunde hat. Prinzing weist nach, daß diese Annahme völlig zutrifft, wenigstens bei den Germanen. Von den beiden Geschlechtern neigen die Männer mehr zum Trunk und zum Selbstmord. Trunksucht und Selbstmord sind am häufigsten zwischen dem 30. und 60. Lebensjahre. Bei der ackerbautreibenden Bevölkerung ist in Preußen. Trunksucht nur um wenig seltener die Ursache alö bei den in Industrie und Gewerbe Beschäftigten; unter den letzteren neigen besonders die Maurer, Maler, Zimmerleute, Erdarbeiter, Steinhauer und Bergleute zum Selbstmord wegen Trunksucht. Auch bei den meisten Ländern kann man verfolgen, wie die Selbstmordziffern mit denen für denBranntweinverbrauch sieigen und fallen; beide sind z. B. erheblich gestiegen in Frankreich und Belgien, erheblich gefallen in Norwegen, etwas gefallen in Deutschland. Bekanntlich ist der Selbstmord unter uns Germanen sehr ihöufig; er ist es aber nur da, wo die Zahl der Säufer, besonders der Branntweinsäufer, erheblich ist. Prinzing zeichnet eine Karte von Deutschland, wo die Provinzen nach der Häufigkeit der Selbstmorde gefärbt sind und eine andere, worauf der Branntweinconsum gezeigt wird. Beide Karten sind einander sehr ähnlich und würden beinahe völlig Lbereinstimmen. wenn nicht einige andere Einflllsse auf die Selbstmord-Häufigkeit störend einwirkten. Wir meinen besonders die Thatsachen, daß in Deuischland die Slaven, wie in Großbritannien die Kelten, wenig, zum Selbstmord neigen, und daß daS Gleiche von den Katholiken im Gegen satz zu den Protestanten gilt. Wenn die Pattt Turst hat. Cd ist nicht immer angenehm, eine berühmte Sängerin zu sein. Kürzlich einmal kam Adeline Patti von der Pro menade. die sie täglich unternimmt, sehr erhitzt und außerordentlich durstig nach Hause und rief ihrem Gemahl, Herrn Nicolini, gleich beim Eintritte zu: Gott, wie heiß ist eS doch heute! Ein Glas Wasser, theurer Freund, oder ich sterbe!- Aber dem theuren Freunde siel eS nicht ein, ihr ihren Willen zu thun, vielmehr rief er halb unmuthig, halb erschreckt: Wo denkst Du denn hin? Weißt Du nicht, daß Du übermorgen singst? DaS Wasser kann Tir das Blut zu EiS gerinnen machen! Nein, nein, ich verbiete eS Dir ganz entschieden!-... .Die Patti begriff und verzichtete auf das Wasser, bat aber wenigstens um ein Bischen Wein. 'Aber da kam sie schön an. Wein?" sagte Nicolini, Du singst doch über morgen, und der Wein wird Dir daS Blut derart erhitzen, daß ich Dir auch a3 nicht erlauben kann." Also, gib mir sonst etwas Flüssiges, waS immer es sei," flehte sie verschmachtend, Thee, Kaffee, ich kaprizire mich auf gar nichts." Und Herr Nicolini sann darauf eine Weile lang nach und gab ihr endlich mitleidig ein Brausepulver. OentseZe SOel5kaeJr.Ht. t?rtf CrattfettbttT0 Berlin. Die Rirdorfer Acht-Millionen-Erbschaft der Hulda Bähr hat sich als ein ganz rafsinirter Schwindel der berüchtigten. Fic:na Lundt & Co. in London entpuppt. Es handelte sich hier für die Gaunersirma um Erlangung eineö Vorfchusses. Ein großes Schadenfeuer brach neulich Abends in Steglid m der Albrecht Str. No. 105, in dem Eigenthum des HofdekorationsmalerS Plath, aus. Der Dachstuhl deS Gebäudes wurde völlig zerstört. Zahlreiche Feuerwehren der Umgegend waren anwesend. Zur Absperrung wurde ein Commando des Gardeschützenbataillons beordert. Der Betrieb der elektrischen Straßenbahn war längere Zeit gestört. Brandenburg. Durch eine Ohrfeige getödt wurde in dem Dorfe Marzahne der MUHlenbesitzer Bading. der mit dem Viehhändler W. auS kleinlichen Ursachen in Sireitgerathen war und von diesem eine Ohrfeige erhielt. Bald darauf war. B. eine Leiche. G ö r i tz. Der Pastor Kretschmer bahier wollte den Sohn, des CantorS Schulz vom Ertrinken retten. Bei diesem Versuche fand er durch einen Herzschlag seinen Tod in den Fluthen der Oder, während der Knabe durch Passanten gerettet wurde. Die Leiche ist nach längerem Suchen gefunden worden. Vvovlnt vftpr,uNn. Allenst ein. Die, Strafkammer verurteilte den Wirthösohn Rudolf Kolossa, der in der Strafanstalt Wattenberg eine . , 15jährige Zuchthausstrafe wegen versuchten MordeS verbüßt, zu 2z Jahren. Gefängniß, weil er am 13. März den Regierungsraih Reuter auS Königsberg, als dieser die Strafanstalt revidirte, mit einem Stück Holz erheblich verletzte. Mehl sack.' Ein furchtbarer Wirbelsturm richtete hier große.' Verheerungen an. Durch .Schloßen in 1 der Größe ' von - Wallnussen - wurden . die Fensterscheiben aller Häuser - auf der Nord- und Westseite zerschlagen.' Alle Gemüsegärten und Felder der Um-

gegenv sknv rSÄr. Zjwel mnoer, welche im Freien von dem Unwetter überrascht und vom Hagel niedergeworfen wurden, ertranken in einer zum Strom angeschwollenen Straßenrinne; fünf andere Kinder werden vermißt.. Mehrere Personen sind durch herabfallende Ziegel undMauerwerk verletzt worden. Vvwlnt V?st?ruffVN. C a r t h a u ö. Der Rechtsanwalt und Notar Bufch stellte sich selbst der Staatsanwalt " unter der Angabe, er habe amtlich anvertraute Gelder in Höhe von etwa 20,000 M. unterschlagen. D an zig Nachdem der Abbruch der alten Gebäude an der Hundegasse beendet sein wird, soll alsbald, also binnen wenigen Wocben, mit dem Um- und Erweiterungsbau des Postaebäudeö begonnen und in diesem Jahre der an das jetzige Telegraphengebäude anstoßende Neubau an der Hundegasse mit sechs Fenstern Front, 23 Meter Länge, 17 Meter Tiefe, 3 Geschosse hoch, sowie der Langbau hinter der jetzigen eingerückten Front der Postgasse, etwa 33 Meter lang, ausgeführt werden. E l b i n g. Das Schwurgericht derurtheilte den Sparkassencontrolleur Pautel wegen schwerer Urkundenfäl-

icyung uno Veruntreuung von Spargeldern zu drei Jahren Gefängniß. Marienwerder. Der KreisKriegerverband Marienwerder, zu welchem die Kriegervereine MarienWerder, Garnsee, Wandau, ohannisdorf und Mewe gehören, feierte sein Verbandsfest im Garten des Neuen SchützenhauseS. VrVin, Pomrntrn. Greifenhagen. Der Forstaufseyer Liebenow war in Wyrow beim Richten eimr Scheune behülflich, als plötzlich ein Balken herabfiel und den L. fo unglücklich auf die Brust traf, daß er nach einigen Stunden verstarb. Beim Baden in der iOder ertrank der 12 Jahre alte Sohn 'des Nagelschmiedemeisters Walter. . Stargard. Ein unfreiwilliges Engagement mußte hier ein verkrachter Theaterdirektor Namens Rosen-thal-Wissinger antreten. Derselbe wurde auf dem hiesigen Bahnhofe verhaftet, als er eine längere Erholungsreise" antreten wollte, nachdem er durch verschiedene Schwindeleien, Vorspiegelung falscher Thatsachen etc., eine Anzahl Einwohner von Stargard um größere Geldbeträge geprellt hatte. Nach seinem eigenen Geständniß ist W. kürzlich mit baaren fünf Mark in der Tasche nach Stargard gekommen, ist aber als bemittelter Direkwr aufgetreten und hat ein Personal von 22 Personen engagirt. Wissinger wurde in daö Gerichtsgefängniß zu Staraard eingeliefert und die Mitglieder haben das Nachsehen. Stettin. Dem Pommer'schen Provinzial-Museunk Hierselbst sind dieser Tage zwei goldgelbe Schwerter. welche aus . der Zeit vor Christi Geburt hcrstammen dürften, eingeliefert. ferner das Schlußstück einer Degenscheibe in Gestalt eines Halbmondes. Sämmtliche Gegenstände wurden beim Torfstechen in der Nähe von Plathe gefunden. Z?rsVn, giofrn. Bromberg. Aus ' dem im Kreise Bromberg gelegenen Gute Smolary sollen 15 Rentgüter unter den üblichen Bedingungen gebildet werden. Es scheint danach, als sollten die Rentgütsauftheilungen in unserem Kreise mehr in Aufnahme kommen. Dem technischen Eisenbahncontrolleur VLchman in Bromberg ist für die Erfindung eines Ausgleichungsgewichtes für Lokomotivkessel eine Prämie von 100 Mark aus dem Fonds zur Prämirung nützlicher Erfindungen auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens gewährt worden. Jntroschin. In Folge von Unvorsichtigkeit brach , dem am Schweinemarkt liegenden Hause des Bäckermeisters Schröder in Zdüny Feuer aus, welches nicht nur dieses, sondern auch daS Haus des Bürstenmachers Jaler in Trümmer legte. Es bedürfte der angestrengtesten' Thätigkeit der Feuerwehr bis in die Nacht hinein, um die Nachbarhäuser zu schützen. Vrovin, &4,Unt,. Görlitz. Im Jauermcker Walde wurde ein Sommerfrischler, welcher in Jauernick sich zur Erholung aufhielt, von einem 33 bis 40 Jahre alten Strolch überfallen und dermaßen mißhandelt, daß er halbtodt liegen blieb und schwere Verletzungen davontrug. Der Vorfall Hai großes Aussehen unter de.n Zauernicker Sommergästen erregt. Liegnitz. Gegen das von dem anögericht in Sagan gegen die GrZsin Hedwig Reichenbach auf Pillen i. Schl. im Oktober vorigen Jahres wegen fahrlässigen Falscheides gefällte Urtheil, welches auf sechs Wochen Gefängniß lautete, war seitens der Gräfin Revision beim Reichsgericht angemeldet worden. Dieses hatte die Angelegenheit zur. nochmaligen VerHandlung an daS hiesige Landgericht zurückverwiesen und letzteres Landge-' richt hat auf kostenlose Freisprechung erkannt. S p r o t t a u. In Kreuzburg brannte die amerikanische Holzstift Fabrik von Georgi & HeinS nieder. Nur das Kaffeehaus ist erhalten geblieben. " T o r g a u. " Unweit des hiesigen Bahnhofs wurde eine junge Frau ermordet und die Leiche entsetzlich verstümmelt. Als Mörder wurde der eigene Gatte, ein Kutscher, ermittelt und verhaftet. Derselbe erhängte sich im Gefängniß. . vrovin, ad)Teu Halle. In einer abgehaltenen Sitzung des engeren Ausschusses für das im Sevtember hier auszuführende große patriotische Fest spiel Hohen zollern und Hohenftaufen" wurde unter Hinzuziehung angesehener Bürger über das Nähere gesprochen. Rektor Steger hier hatte zu dem Festspiel noch einige Scenen aus der Halle'schen Geschickte bwuaedichtet. die Beifall

zmchlsiirsich

(M

aNtaÄ-

Mfoiiä

frf"!

geufty,

V

Versucht sie einmalso

von andermhaussraum'me eine Memgeorauchkil

MOÄMSVM.

2)te bejle.relnjteu"'Iparjamjle. Ilebkrall zuhaben

5tfuTIIEIl.K.FAinBÄIlKCOI,lPÄHY.CHicAoo)

fanden. Die Aufführungen sollen tm Prinz Karl- stattfinden, da daö Stadttheater nicht zu haben ist. Die künstlerische Leitung deS FestfpielS hat Direktor Präger übernommen. ES wirken über 200 Personen, Damen und Herren mit. N a u m b u r g. Der städtische Rendant Huhn aus Nebra, der erst kürzlich vom Naumburger Schwurericht wegen Unterschlagungen rm Amt verurtheilt worden war, erschien nunmehr vor der hiesigen Strafkammer, um sich wegen der Unterschlagung beträchtlicher Summen (4500 Mk.) auS der Ortskrankenkasse der Steinhauer und der landwirthschaftlichen Haushaltungsschule zu verantWorten. Er wurde schuldig befunden und zu weiteren 6 Monaten Gesangniß verurtheilt, so daß er also zusammen 3z Jahre zu verbüßen hat. Stendal. Ein seltener Kampf spielte sich unlängst auf dem Hofe des Rittergutes zu Klüden ab. Als sich Pfauen, Hühner, Tauben etc. bei Gelegenheit der Fütterung zufammengefchaart hatten, stieß plötzlich aus der Höhe ein Habicht herab und versetzte einer Taube einen tödtlichen Schnabelhieb. Als darauf der Raubvogel sich ein wenig erhob und dann wieder senkte, um seine Beute mit den Fängen zu ergreifen, schoß auf ihn ein Pfauenhahn zu und verletzte ihn derartig den Flügel, daß er kampfunfähig wurde und gefangen werden konnte. Dvovlni QdjlionHa-Beirttltu Helgoland. Die Kurkapelle ist hier eingetroffen. Die Leitung derselben liegt wieder in der bewährten Hand des Direktors Nagunst aus Hamburg. Die täglichen Theatervorstellungen haben ihren Anfang ge. nommen und werden voraussichtlich bis zum 20. September dauern. Jtzehoe. Die diesjährige Versammlung der Propste! für Münsterdorf ist zum 25. Juli nach Jtzehoe einberufen worden. Außer den gewöhnlichen Gegenständen wird ein Vortrag über die Heilsarmee, über die Propsteikolportage und über die schleswig-holsteinische Missionssache gehalten werden. Preetz. . Der wegen seiner Zeit gemeldeten Raubmordversuchs beim Landmann Busch in Elmschenhagen verfolgte Knecht Tiedt, welcher nach der That spurlos verschwand, ist verhaftet und bereits dem Amtsgericht überliefert. Vrovin? fiannavir. . E i n b e ck. Als der Hauptmann Louis v. Berckefeld in Groß-Schneen 1795 gestorben war, brach über dessen Nachlaß - der Conkurs aus. Dieser Conkurs ist nach Beendigung des Vertheilungsverfahrens jetzt nach einer Bekanntmachung des hiesigen Amtsgerichts aufgehoben worden. Freren. Hier beging unser Kriegerverein das Fest der Fahnenweihe, wozu Deputationen der Krieaervereine Quakenbrück, Meppen, Lingen u. s. w., je mit der Fahne, sowie der Bczirkspräsident, Herr Eisenbahn-Di-rektor Hummel-Lingen, erschienen waren. Herr Major Dettmers-Lin-gen hielt die Weiherede, welche mit etnem begeistert aufgenommenen Hoch auf den Kaiser schloß. Lahn. Sechzehn Jahre unterwegs war ein Brief eines von hier gebürtigen Seemann, der diesem im 'Jahr 1879 nach Philadelphia mit dem Bemerken FallS Adressat abgereist, nachzusenden geschickt worden war. ' Nach langen Irrfahrten um den ganzen Erdball ist der Brief dieser Tage endlich dem Adressaten dahier zugestellt worden, der sich inzwischen längst von seinem seemännischen Beruf zurückgezogen hat. provinl v?,stkal,n. Bochum. Die Angeklagten auS dem Straßenkrawall in Herne (Zufammenftoß der Herner Polizei mit dem socialistifchenGefangverein Freie Sangerlust") wurden zu sechs bezw. neun Monaten Gefängniß verur theilt. Laar. Eine irrsinnige Frau von hier versuchte ihr Kind zu verbrennen, indem sie dasselbe mit Petroleum überschüttete und daS Petroleum rn zündete. Zum Glück kam der Mann noch zur rechten Zeit, das arme Wesen hat jedoch bereits schwere Brandwunden erlitten. Die Frau ist nach Grafenberg gebracht. Münster. Die Haup!versamm lung der Provinzialabtheilung Westfalen des Bundes der Landwirthe war nur von 60 Theilnehmern besucht, die sich in dem großen Saale völlig verlo. ren Rosike sprach über die Ziele deS Bundes und die politische Aufgabe gegenüber dem unPolrtischeN' westfälischeu Bauernverein. Freiherr Stie tencron-Ravenöberg theilte mit, daß der Bund sich gegen die Wiedereinführung der Staffeltarife erklärt babe. ' ... Kaufe MuÄo's ..Best Havanna i- i CiqarS."

selbst

L

n. 7r toerdetJhr - wie lausende

r 1

TV

m

o

Marktbericht. LHolefale-Lrnlk. SrocerttS. Luckn: Harter $5.08. Guter gelber $4.15. etoßbnL aelber 13.65. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java i. zöc (tn i Piv vasm) Capital 21e Pilot 20c tbclota 2öjc Brazil 19c Sett. Aepfel 7jc Pfirsiche 14c m Corinthen 5c Pflaumen 754 . Aprikosen llc Früchte und Semüs,. epfelperFaßZ6.5 Citronen per Kiste $7 00 Orangen per Kiste $3.25 Kraut per Faß $3.50. wiebeln per Faß $3.50 üben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2.25 Kartoffeln per Bushel 70c. Süßkartoffeln per Faß $2 50 ehl. Wtnter.Weizen pat. $4.00 Früb.jahr.Wcizen pat. $4.00 Winter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Seflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, per Du. Sc Leb. Geflügel: Hühner 7e per Pfund. Spring ChickenS 12c: Hähne 3jc ; Txult$ yennen? c; Enten v ame 4.&0p Butz. Dr. Carl G. Winter, tttjt und (?birurg. Spezialift für Augen und Ohren. Vprechftunde von 19 Uhr. Zimmer No. 1 im alten Bibliothekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohio Str. Tklepyo Offtce : 1306; Hau 040. Taft's Dental 5aitfoils. 25 West Washington Str. Zähne mit Silber zu füllen 75c, mit Gold $1 und aufwärts ; Zähne zu reinigen 75c; Zähne zu ziehen 25c. DaS beste Gebiß auf Gummi'? asiS $8. Ein gutes Gebiß $3. Zähne schmerzlos ausgezogen. Dr. Leonh. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und Ohio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. Guido Bell. erwtttag ISU Nhr. preoe. h 4- Uhr. Dr. F. Wühler, 120 Ost UtcGattt) Ctr. ch.tde: 8 g Uhr 1 an Rft4n.; I Nie rotnll. Telephon 1448. Vvrechkldk: Getagl r Brmtttag. Dr. C. R. Schaefer, Drzt und (Zhirurg, Ko. 430 Dkadison ernte, nah WorriS 6tt. EprS5dk : b-: UhrVc,S, achi:tas 7 ft Uhr ZUnti, Zeichen 89. Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Office ach Ro. 94 Nord Delaware Cit. verlegt, und wird sich freue seine pattenten ml Krennde dort empfangen. prechftde : 10 Uftr &oxmA 1 ft Ufcr achm.; Sntag: KW ttn Ht onn. Telephon 848. Dr. BurShardt Deutscher Arzt. Wohnung : S6S Süd Meridian Gst. Sprech.Stund : 8 i 9 Uhr ,r. I lli 1 Uhr achm. 7 bi 8 Uhr bed. Office: 18 Oft Ohio Otraße. prechSunde 8 oi K Uhr ach. Xciobea HO. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. GaS wird auf Wunsch angewandt. Wr. I. Outettsse, tefAifttfit stA schließlich alt UnSichc Glut ,d U Geschlecht! xk NrinrrexliettT,. n. es C9 cimxut cttütu BfiltUCtxa.lt ! I 111 lsl Mir Rin. 1 III 1 Ot ttach. Ofxxtaal tsfanusne. Xl V1 HER 51 AM LIHKE, 197 SüvWeridia Straße. Deutscher Messerschmied, Rafirmesser, Skbeerm und alle Orten Schnndwftnunente sabrizirt und geschliffen.

fetten - Kleidn nach Maß angefertigt.

Reparaturen und Reinigen von Herrenkleidern zu den niedrigsten Preisen. Rasche und gute Arbeit zugesichert Fred. Wendhausen, L71 Süd Lelwrs Str. Mszart challe! Heurh Bictor. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in jb Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Feine alte Weine senden Sie in bester Luöwahl und jeder Sorte 3 WWkV WeimKeller: No. gg Süd Delaware Otu Villigsts preise. 7 Freie, prompte Ablieferung ach allen StsdttheUen. Tttherx To celebrate properly ÄNY OCCASION When you goi 1 1 W. ii i iii mmm M s? w w m to supply your SUMMER HOME. JACOB METZGER & CO., can furnish the greatest rariety of pure and wholesome drinks, in bottles, to auit The Teetotaler and Connoisseur, for men, romen and chlldren in all conditiona aach a Beert, Ales, Wines, Whiskies, Brandies, Champagne, Waters. Mineral Waters Soda Waters. etc., sorelgn and domestic. 11 J J A Vsiiu or seuu oruers 10 30 & 32 East Maryland St. Telephone 407. Columbia Malle! Cie VKCuttv & Delavtte Stt. Die schönste, größte und am bequemsten ein, gerichtete Halle der Südseite. JOT I fl.tl M r T amw 1 ju; vcijugung jur nooainnig 00 donzertsn. k5nz?tränzchen, Vrties etc Besonders ist sie Bereinen zu empfehlm. tZT Die fchönfte Wirthschaft w d Stadt. Nur die besten Getränke werden ver abreicht. Zu zahlreiche Besuche ladet rin OTTO SOXXMXDT. ßk VeuklmVdt. . Ecke Obio 55 Noble CtxaQe. Beste Getränke und Cigarren. SLiaa.cH. 252S2S255SaSgg2S22S2Sa52S2S A OrCE trjed, auyats USÜJ. . 5 CwiUa CltMUtM BAR FCCTURESj, DRAIsJ B0A0B3 ft AMR Alt. iTIn ZtaCt Drcoo Coppcr Ulckol end oll Kltchcji end Platod Utondirs CiasoA7oodft HarbtOtPcr cololn, Etc. CEORCE WM. HOFFttAM. Ult JUai&etarw aa4 ?rpxteMV 208 Eat Washington SrtNbiaMAMu. THE BAR-KEEFERS' FR1ET.D. gyts?ccsi'sgjt-Kscy UfttTUM Mi fc Zum Verkauf iu Apotheke 6 Cents p Vfund. Fragen Sie.Jhren Sroen nach

ni 1 1

m

t in

m i

Y

BMP

wtixircui

r-ö

IÄI

B. Wachmann'S High Patent, Tip Top oder Melrose Mehl, daS beste im Markt. Avenue mahlen, Cit Rn Ctt. v CUdlfca Cttssf ,