Indiana Tribüne, Volume 18, Number 313, Indianapolis, Marion County, 1 August 1895 — Page 3

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Llamingo.

Roman von Balduin Möllhausen. (Fortsetzung.) (53 durchzuckle ihn vlitzarug v:r Argwohn, daß die lebcrfleckige Lady durch Zauberkünste Eva an sich gzloeft habe, um sie in irgend einem Winke! zu er morden und ihrer Harfe zu berauben, und an Stelle seiner bisherigen Zaghaftigkeit trat teilte Entrüstung, welche ihn die Sorge um sich selbst ganzlich vergessen ließ. Nur noch das einzige Bestreben, Eva um jeden Preis zu retten, erfüllte ihn. Nahe bleiben wollte er ihr, wissen, wohin man sie schleppte, um, wenn seine eigenen Kräfte nicht ausreichten, andere Menschen zu seinem Beistande herbeizurufen. So hatte der Wagen noch keine hundert Ellen zurückgelegt, als Japhet auch schon zu einem bestimmten Entschluß gelangt war. Wie ein aufgescheuchtes Kaninchen schoß er aus seinem Versteck hinter dem Vlankenzaun hervor, und an-diesem hineilend, erreichte er die Straße früh genug, um den Wagen hinter der nächsten Ecke verschwinden, zu sehen. Ohne eint Sekunde Aufenthalt setzte er ihm nach; da aber der Kutscher augenschemUch Aufseben au vermeiden wünschte und daher die Gangart der Pferde zu einem kurzen Trab mäßigte, Japhets Hauptkraft dagegen in seinen Füßen lag, so verminderte die Entfernuna Zwischen Beiden sich sehr bald. Kurze Zeit ließ er einen bestimmten Zwlschenraum bestehen; sobald dagegen die belebten Straken ibr Ende erreichten und der Weg zwischen Gärten und Landhäufern hmfuhrte, brachte eine kurze Anstrenauna ibn dicht hinter den Wagen. Mit beiden Handen das Brett packend. folgte er noch eine Strecke lausend, bis endlich beim langsameren Herumbiegen um eine Ecke es lbm erleichtert wutoe. sich hinaufzuschwingen. Mühsam verstaute er seine langen Glieder zwischen Achse und Brett, wodurch er zugleich einen sicheren Halt gewann, und beide Arme durck die von dem Verdeck niederhängenden Riemen steckend,' gerietb er in die Laae. den oft heftigen Schwankungen mit mehr Gemächlichkeit nachgeben zu können. Um die Menschen, welche ab und zugingen, kümmerte er sich wenig. Die meisten beachteten ihn nicht, und wer ibn sab. aönnte ihm gern die billige sxahrgelegenheit; am wenigsten beneidete ihn Jemand um den lustigen Sitz, auf welchem er den eisigen Luftströmungen in erhöhtem Grade ausgesetzt war. Doch die bei Sonnenuntergang zunehmende Kälte schien keinen Einfluß aus ihn auszuüben. Erwarmeny wirkten auf seinen abgehärteten Körper dies unablässige Stoßen und Wiegen wie die Angst um Eva, den emz!atn freundlichen Lichtvunkt seineS raupenähnlichen Daseins. Und als die Sonne erst mx Rube aeaanaen war. der gefrorene Schnee unter den sich schnell drehenden Radern knirschte und vfiff. da meinte er Hilferufe und Sterbeseufzer zu hören, die ihn zur Geduld und zum Ausharren ermähnten. Nu derselben Rett sak Flamingo tn seiner Villa vor dem kalten Ofen, vor sich Basta, das dicke Haupt auf seinen Knieen rastend und emsattig zu lym emvorstierend. In der Hand hielt er einen Brief. Theuerster, verehrter Wohlthater., lautete dessen Inhalt, wenn ich Sie hinterging, so lassen Sie Mitleid wal- . - f ,, fr 3 ten und verzeihen. mir. u umy mir unendlich schwer, zu einer auschung meine Zuflucht zu netzmen. unö doch durfte ich nicht offen zu Werke gehen. Ich wußte, daß Sie m Ihrer Herzensgute mich nicht von dannen lassen würden. Deuten Sie daher mein Verfahren ich beschwöre Sie darum nicht als einen Mangel an Vertrauen oder Dankbarkeit. Ich habe ja so schwer gerungen und gekämpft; meine Qualen wären endlos gewesen, Hätten mich gänzlich aufgerieben, wäre ich ihnen länger unterworfen gevileben. Versetzen Sie sich in meine Lage. Ausgerüstet mit der Fähigkeit, mir meinen Unterhalt zu erwezven, om jch unverdiente Wohlthaten über mich ergehen lassen. Zwecklos sollte ich meine Zelt verbringen, mein rot, aus derHand Jemandes essen, dezn.ich keine Gegendienste leisten konnte. Obwohl Sie' es verstanden, meine Bedenken immer wieder zu betäuben, d Empfindungen des Heimischfühlens : in' mir anzure'genverfolgte das Wort AI mosen" mich Tag und Nacht. Ich kiabe'mick daber' entschlossen, die mir von einer menschensreundlichen Dame angebotene Stellung in deren Haufe anzunehmen. .Was mir dort zufällt, ist Lobn für meine Arbeit, und ich darf hofftil.ir GllM.ig H bescheidene Unabkänäiakelt' u''errinäen Wohin ich gehe. , weiß ick selbst - noch Mt. Wäre ich aber mit ' meinem Liei vertraut, so würde, ich es verschweigen aus Besorgniß, von Ihnen ' ausgesucht zu mtrhtn .' ' 'll in" meines Friedens willen darf ict, durch ell' Wiedersehen nicht an die große Gute gemayni weroen, oiz ich hinter mir zurückließ, und die auf einer anderen Stelle nie ersetzt' werden wird. Forschen -Sie nicht -nach mir. Lassen Sie mich ungestört meinen eigenen Wea eben, auf welchem, .wie ich hoffe, d trüben Erinnerungen angestrengter Thätigkeit 'wenigstens' zeit'weise ersticken, Die. Mgl und anders Dinaemeines armen AaterZ nahm ich nicht mit fort. Ich weiß. Stt gönnen diesen Unscheinbaren und doch mir so, theuren. Gegenständen gern ein' Winkelchen in Ihrer Häuslichkeit." Wenn es mii:' gut ergeht, meine Lage'sich ,iiz der That so flünstiJ stattet. tct ich glaube, erwarten zu dürfen, so erhalten Sie zuverlässig Nachricht , Doch kzaS auctj Mem voos fem mag: immeroar weroo fch vermissen den selbstlosen väterlichen Freund, - dkr sich meiner ,. liebreich erbarmte. Und nun leben .Sie recht, recht wohl. Ueben Sie Nachsicht,, wenn mein eiaenm'acktiaer Schritt Ionen tadelnswertb erscheint: verzeihen Sie. wenn ich Sie täuschte eS .blieb mir

kein anderer AuSweg. Wenn Sie dieses lesen, bin ich weit fort. Noch einmal. leben Sie wohl und gedenken Sie meiner freundlich. Mit unvergänglicher Dankbarkeit Ihre treu ergebene Eva Rüdiger."

Ja. getäuscht hat mich das arme Kind." folgten Flamingo's -Gedanken auf einander, und er legte den Brief neben sich auf den Tisch, aber zunächst in der Angabe der Gründe, welche es zur Flucht bewegten. Um der sögenannten Wohlthaten und Almosen willen hätte die Aermste bis in die Ewigkeit hinein bei mir ausgehalten. dazu ist sie zu treuherzig und arglos. Aber ihr Gemüth ist vergiftet worden. und das hat kein anderer gethan, als meine eigene Schwester, nachdem ihr Taugenichts von Sohn den Boden für ihre sinnlosen Feindseligkeiten ebnete. Also auch diese Freude habt Ihr mir nicht gegönnt, nicht das bischen neue Lebenswärme, welche mit dem lieben Kinde ihren Einzug hier hielt. Doch ich will es Euch Beiden gedenken," und zornig schürte er den letzten Gluthrest, und grimmiger noch warf er Holz und Kohlen in Fülle auf denselben, als hatte er die Radervilla :n Flammen wollen aufgehen lassen. Ja. ich will es Euch heimzahlen," grübelte er weiter bei dem Poltern der Flammen und dem Grinsen des Koboldmaules, aus welchem die bewegliche Feuerzunge ihn unermüdlich verhöhnte ; kein Mittel bleibt unversucht, Frau Schwester, diese arme verfolgte Taube in meinen Dir lächerlich erscheinenden Geflllgelstall zurückzubringen. Dann aber sollt Ihr Zeugen sein. Du und Dein Taugenichts von Sohn, wenn ich sie zu meiner Erbin einsetze, für uns Beide eine wirkliche Villa hier errichte, damit Ihr von Wuth und Neid grüngelb werden mochtet. Dieser letzte Gedanke beruhigte ihn so weit, daß er wieder eine Cigarre zwischen seine Backzähne zu schrauben und anzuzünden vermochte. Aber als die ätzenden Rauchwollen erst den alen Krieg mit den zeitweise thranenden Augen eröffnet hatten, der Theekessel f.tr 4itf tr(2 0Ks&.n Knt fnn nV tun tiuutiuji vuuni vuu uuy uuy er schmerzlicher noch, als zuvor, seinen reundlichen Hausgeist vermißte, da erstarben die wilden Rachegedanken vor den ernstesten Besorgnissen. Wer konnte die Arglose entführt, wer ihr eine glänzende Stellung ausgewirkt haben? Es schwebte ihm vor, daß eiV gewissenloser Handel zwischen dem alen Erdtheil und dem neuen Kontinent getrieben wurde, ein Handel, bei welchem heilige Unschuld die Waare, glänzend übertünchtes Laster der Kaufpreis, rettungsloses Dahinsinken in's. Verderben der letzte Zahlungstermin, Er gedachte der Netze, wie solche über den Ocean hingewebt werden, und in welchen verbrecherische Agenten die Stellen wachsame? rauhgierigerSpione vertreten, um zur entscheidenden Stunde mit List oder Gewalt unzerreibbare Fäden um ihre Opfer zu schlingen, und. nachdem d?r letzte Rest von Lebenswärme ihnen ausgesogen worden, sie. glelchmuthlg abzuschütteln, i. i.!. ?? . f.. rr ....v jic u liier oi? tfußc litten zu !nr!l uni, gierig nach neuer Beute auszuschauen. Tiefer neigte er das Haupt, schwarzer wurden seine Ahnungen und sorgenvoller betrachtete er die unermudlche Feuerzunge. Am vorigen Abend blickten der Augen vier träumerisch auf sie hin; heute zwei grimmig verknifsene Falten, die kaum noch Augen genannt zu werden verdienten. Wo weilte zur Zk.it die freundlich: Gefährt.in? Sollte er sie in semem Leben noch einmal wiedersehen? Und fand tr sie, welche Erfahrungen sagen dann hinter ihr? Konnte sie auch dann poch die Blicke heiter und Vertrauensvoll zu ihm erheben? Ihn schauderte. Und wie manches junge Wesen, welches nach dem Landen an fremder Küste glaubte, den ersten Schritt in ein Paradies gethan zu haben, war spurlos verschollen! Wie mancher Name stand in den Tagesblättern Woche um Woche neben dem verhangnißvollen: Wo ist?" Weiter grübelte und sann er düster. Die ihm vorschwebenden' grauenhaften Möglich kii:n verschleierten sich; es verschleierte sich das Bild seiner Schwester, in der allein er die Ursache deS guf eiij Unschuldiges' Haupt ' hereingebrochenen Verhängnisses erblickte. :- Gleichsam krampfhaft arbeitete sein Geist, um zu ergründen, wo er die Verlorene zunächst . zu suchen haben wurde. Jeden kleinsten Umstand erwog er. dem er glaubte, daß er dazu dienen könnte, ihn auf die richtiae Fährte zu lenken, und immer vergeblich. Da entsann er sich auf dem Wege in die Stadt,' bald nachdem er die Villa "verlassen hgtU, eineu' giichiMMn üüagen bemerk: zu haben, der. mit einem weißen und einem braunen Pferde bsspanni. 'auffallig längkam die Richtung auf sein Grundstück ju verfolgte. ' Sorglos hge" sich nacy ,-vemWven, umgesehen und sich Überzeugt.' baß t$ '' kein gewöhnliches jNiethsfuhrw'ezk war 'Äuch dem'ufscher hatte ez flüchtig feine Lufmerk samkeit geschenkt und sich im 'Stillen aewundert. daß dessen Antlitz 'Zwischen Mantelkragen und Pelzmütze fast derfjti C , - - . V r i illjmany, ais oo er ein verwelcyilcyles Schulmädchen gewesen wäre. Je mehr er' sich aber mit dem räthselhaften Wagen -beschäftigte, um so unwiderstch! kber neigte er zu. dem Argwohn hin.' l 'äK -derselbe in Beziehung zu Eva'L Flucht gestanden habe. : :Jn seinem Nrüttn störte ihn das UNvjUige- Knurren Basta's, der, in ein in Knäuel zusammengerollt zu seinen ?üken laa. ??Lrml!i erfckrocken tl& ete er siL empor ' .Die Hoffnung, in der-nächsten Minute Eva fcei sich einjrcten zu sehen, kchwan jnoeffen wieder. aÜ Vasta sein Knurren erneuerte und daZ dick? Haupt mit feindseligem AuQruck de.r Thür zukehrte. Gleich darauf unterschied er selbst die Schritte eines Manneö, der sich mit schneller Bewegung der Rädervilla näherte. Jrgend eine Nachricht von der Entslohenen vermuthend erhob er , sich, . Zugleich tönte eine helle woblklinaend

Stimme mit dem Ausdruck großer !

Dringlichkeit zu ihm herem. Onkel' Flamingo," hieß es, ich bin es. Dagobert! Wehre Deiner Hunde bestie und öffne! Ich muß Dich sprcchen ohne eine Minute Zeitverlust!" Was führt Dich in aller Nacht k hierher?" fragte Flamingo, und nachdem er sie entriegelt hatte, trat er in die Hausthür. Das ist ja ein überraschender Besuch. Ich hatte gehofft, : Du würdest die Schwelle meines lächerllchen Geflugelstalles nie wieder überschreiten." Ohne triftige Ursache wäre ich auch nicht gekommen," antwortete Dagobert, und mit zwei Schritten war er oben, wo er Flamingo's Hand ergriff und krampfhaft drückte. Ich weiß, daß ich nicht hierher gehöre, allein Umstände andern die Sache " Der Umstand, daß Du mir Nachricht über die junge Harfenistin bringst. an deren Fersen Du unverschämter Weise Dich seit Monaten heftest," fiel Flamingo grimmig, jedoch mit heimlicher Schonung ein, freilich, Personen, die in öffentlichen Trinkhallen auftreten und ihre künstlerischen Leistungen sich almosenähnlich bezahlen lassen, sind vogelfrei; doch hat mein hoffnungsloser Herr Neffe ebensogut ein Anrecht an sie, wie jeder andere Taugenichts" Onkel Flamingo!" rief der junge Mann, leidenschaftlich aus. das kann Dem Ernst nicht sein: Gerade Du, ich sah es mit eigenen Augen der im Nicolas-Hotel für jene jungeKünstlerin eintrat, sollte am besten wissen, daß sie nicht verdient, mit Werthloseren ihres Geschlechtes in demselben Athem genannt zu werden. Ich kann natürlich nur unter dem Einfluß außerer Eindrücke sprechen, die aber sind derartig, daß ich mich zu ihrem Vertheidiger auswerfen muß. Befchuldigst Du mich aber auf Mißachtung hearundeter Unverschämtheiten, so Nfcifc ich diesen Verdacht bei aller Ehrtrbietung vor dem Bruder meinerMutter mit Entrüstuna zurück. Ich folgte ihren Spuren, ja, ich leugne eS nicht; jedoch nur von warmer Theilnahme erfüllt um sie zu überwachen, gegen rohe Angriffe zu schützen; und ob in dieser 1 c i r n rw r . -! iaoi oer irwoinen ANi.azauungen an solcher Schutz rathsam, weißt Du besser als ich. zumal Du an jenem Abend, als ich einer peinlichen Scene ein Ende machen wollte, mich gewissermaßen verdrängtest. Von meiner Seite geschah nicht mehr o, weit weniger, als Du selber gethan hast, und Du bist der Letzte, vou dem ich derartige Vorwürfe erwartet hätte." So?" erwiderte Flamingo erhebsich milder, das klinat allerdings verzünftig, und ließe sich darauf hin schon weiter nrn Dir reden, So komm denn herein schließ auch die Hausthür. Ist's doch, als ob der Nordpol seinen ganzen Kältevorrath zu ns herunter schicken wollte doch strenge Herren regieren nicht lange," und sich kurz umkehrend, sckritt er in sein Laboratorium hinein. - Dort warf er sich auf den Sessel vor dem Ofen. Dagobert anheimstellend, ihm zu folgen und an seiner Seite Platz zu nehmen. Wahrend er darauf das Feuer schürte, sorderte er den sichtbar tief erregten jungen Mann auf. endlich zu offenbaren, welcher Art die dringlichen Umstände, denen er seine Anwesenheit in der Villa verdanke. (Fortsetzung folgt.) ... . die Teutsche eichspost im fielet ll7-71. In dir gegenwärtigen Zeit, in weliher überall Erinnerungen, an den deutsch - französischen tfwg wachgeruen weroen, erscheint- wshi am Ittatze, der bedeutenden Leistunaen der tteichspyst während der Dauer des strieges zu gedenken. Obwohl den Vervaltung durch die Verwendung rm Feldpostdienste und durch die Einstellungen in daS Heer im Laufe des Krieges 5000 Köpfe aus ihrem für gecoöhnlich gehaltenen Personal entzogen wurden und die Hauptverkehrsadern bes Landes durch die Beförderung von öruppen und ttriegsmaterial fast ausschließlich 'Anspruch genommen waten, gelang es doch, di'dn'ijng'tm vostvkh; lzberaq ausrecht und daneen die Heere un feindlichen Land? unkiusgesetzt mit der Heimath ist Aerbinunc zu erhalten. Trotz der Schwiekigkelten, die . die Feldpost bei UnterHaltung der Verbindungen zwischen den Relais und den Truppen zu überwinden haite, und ungeachtet der Anstrengunaen und Gefahren, denen das Personal der Feldpost ausgesetzt war,' wurden dem Heere. Massen m Briefen und selbst Pcktikn" zugeführt, deren t . j i t""' " 11 ..- 1 1 pemattigung unic? aonilazen erhgttjlissen bis dahin für WNöglch gehalten worden. warV Die 'deutfcheKeldpost' bejörderte bii' zum '3lMär, "gj an riefen und Pgstkarjen nicht weniger als 893.000 Stück, ferner' Seldsenbungen im Werth voi zusammen t79,(M.86Y Mark, außerdem an Zeitungen 2,3A.210 lZremplare, AlZ im Lau des Krieges der Wunsch und daö Bedürfniß nach Zuführung von Privätpacketen an die Heere . sich immer dringender 'geltend machte, unterzog sich die Post mit Bereitwilligkeit und' Eifer auch dieser neuen Aufgahtz und versorgte - die irn. FtlH stehenden im . Ganzen mit 1,853,680 Stüd Packelsendungen. Und dabei bewährt ' sich die Sicherheit ind Regelmäßigkeit der' Vvst im Felde, wie. daheim im vollsten,' Maße; niemals "trat eine "vöi&e Un terbreckuna des VasttnkauseS ein. ' Beilpieljweis5trasen amTage der Schlacht yon Noisseville. (31. August WRQ w . " ' e .1 ' ; 5 .r! il " onei jM er-. ooryer vesilmmie Stun zt den Feldpo tan tauen m 1. und 7. ArmeecorpS ein, die sich im Bivouak nahe dem Schlachtselde befanden. Schon in der srühen Morgenstunde waren die angekommenen Briefe geordnet, den . abholenden Truppentheilen übergeben, oder ihnen von den unermüdlichen Feldpostillonen zuaeführt. Am Tage, nach Gravelope (1$. August) schlug die Feldpost beim'erfterj Aorgenaraüen, mitten unter

und Verwundeten ihre Feldtische auf, und so konnten Tausende, die-der Tod verschont hatte, gleich vom Schlachtfelde weg mit der frohen Kunde des Sieges Trost und Beruhigung der Heimath zusenden. Besonders bei solchen Gelegenheiten zeigte sich der unschätzbare Nutzen der eben erst eingeführten Postkarte, die in ihrer Handlichkeit dem Soldaten ein unentbehrlicher Begleiter war. Die Feldpost hatte denn auch bereitwilligst große Mengen von Postkarten unter die Truppen vertheilt. Der letzte

Schuß ist kaum verhallt, ja vielleicht mitten rm Kampfe, sowie hier oder dort eine kurze Pause eintritt, wird die Postkarte herausgeholt, die flacheHand, der bloße Erdboden, der Tornister oder der Rücken eines Kzmerzdcn dien! alZ Tisch, und mit Bleistift sind die Züge hergestellt, die. so schief auch d'-: Buchstaben über einander purzeln, den Lieben in der Heimath die ersehnte Kunde bringen. Auf dem Schlachtfelde voir Sedan haben Feldvostüeamte und Schaffner ganze Säcke von Postkarte!: mitten im Kugelregen eingesammelt. Rechnet man hierzu noch die Correspondenz der Gefangenen des gegnerischen Heeres, die mit gleichem Entgegenkommen wie die Angehörigen des eigenen Heeres behandelt wurden, ferner die Leistungen nach erfolgtem Friedensschluß. beim Rückmarsch und bei der Demobilmachung, daneben die Abwicklung des Expeditionsdienstes auf Märschen, in Quartieren und im Bidouak bei Sturm und Regen, so gewinnt man erst einen annähernd richtigen Begriff von den Leistungen und Leiden der Post im Kriege". neue von oerKahlköpflgkelt. Bisher batte man immer aealaubt. daß die Mondscheinlerei", nämlich ,. t . ' diejenige oes menschlichen i)derhauples, zum allergrößten Theil dem männlichen Geschlecht ' zufalle. Aber in unserer Zeit darf ja der Mann gar nicyls mehr vor dem Weibe voraus" haben, und so hat man sich denn auch daran gemacht, jene Behauptung bezüglich der Behauptungslosigkeit ernst- , . "r iico zu prüfen. Dabei sind Aerzte, welche ja oft einen tieferen Einblick in die Vrivattissima des menschlichen Lebens gewinnen rönnen, als sogar Beichtvater und andere officielle Vertraute, zu der Ueberzeuauna aelanat. dak es nabezu S ben s0 v i e l e kahle Evastöchter, we ramssoyne geve, nur vag erstere viel besser den Mondschein zu verberaen wissen. Ja. vielleicht würde die Zahl der kahlköpsigen Frauen diejenige der Manner noch übersteigen, wenn Jene ebenso schwere Kopfbedeckungen tragen würden, wie diese;' denn dieser Factor kommt 'unzweifelhaft mit in Betracht, obgleich er nicht einseitig überschätzt werden darf. Natürlich hält es schwer, die Verstcherung dieser Aerzte zu controlliren, wenn man in das einschlägige That-sachen-Material nicht ebenso eingeweiht ist.- Zu verwundern wäre es indeß nicht, wenn die Kahlköpfigkeit beim modernen Weib, wenigstens weiter verbreitet wa, als man gemeiniglich angenommen hat. Denn zum Theil ist die Kahlköpfigkeit ein Zeichen reger, resp, angestrengter Hirn und Verstandsthät'igkeit (es ist eine schnöde Verleumdung, daß die Kahlköpfe selber diese Ansicht aufgebracht, hätten), und es ist kaum zu .hestreiten, daß in dieser Thätigkeit daS moderne Weib dem Mgnn viel näher kommt, aU dasjenige der guten alten Zeit". Starke intellectuelle Thätigkeit und Nervenersch'öpfung gehen aber Hand in Hand, und in den meisten Fällen sind gewiß die Nerven deS Weibes mindestens nicht stärker und ausdauernder, als dikjenin d,3 M.nnes. Und es ist ein ganz naheliegender Gedanke, daß bei starker' Inanspruchnahme der Nerven in änderer Beziehung die Haarnerven einen Theil der. ihen, zukommenden Kraft, gbgtzben. müssen. Auch mag sich eine Schmälerung des Blutzuflusses damit verbinden. Selbstverständlich M daS Alles nur verhältntßmäßig Bedeutung, und eS kommt auch seh? darauf an, wie groß der Nervenkraft-FondS und wohl auch der Blutreichthum ist, über welchen der Mensch überhaupt verfügt, und waS er sich darnach zumuthen kann, ohne mit seinem Kraftverbrauch aus dem Gleichgewicht zu kommen. Die besagten ärztlichen Autoritäten wollen auch festgestellt hgbzn, daß in unserer Zeit durchschnittlich 'von 100 Versane (abgesehen vom Geschlecht) im Alter von 20 biS 30 Jahrm schon 27 mehr oder we.nia.ev kahlköpfig sind, daß weiterhin zwischen 30 und 40 Jahren die kahlköpfig: Procentsatz bereits 47 heträgt, und derselbe vom 4Y Jahrs on rafch steigt, so daß man unter 100 Vierzig- bis Fünfzigjähtigen . nur noch 25 mit gutem Haarwuchs sinder, wahrend unter den Menschenkindern 'über 60 Jahren schwer eineS anzutreffen ist, das noch einen anständigen .Scheitel machen könnte.- - .Ein starker . Haarwuchs wird für eine Prophezeiung hohen Alters gehalten; 'wenigstens -scheint sich dieselbe, an den meisten Hundertjähriges zu bestätigen Doch'thut man gut, sich auch auf diese. Rege! nicht zu sehr zu verlassen oder sich vor ihr , gruseln zu lassen. Nachkommen vn Eltern, welche früh geheirathet haben, sollen besser? Aussicht auf Erhaltung ihres Haarschmuckes besitzen, gls solche' von Spätheirathen, Aber auch diese Be Häuptling .ist. nur. mit einem auten. Körnchen Salz zu nehmen-, ' ' Bescheidene Anregung Dichter - (zu seiner Gattin): . Eula-. . in fi t lia. stell' den isazniluaucynocr aus mer nen Tisch' "ich will- ein Früfiin aedickt machen' ' rr . Scharf R t tz n , .Ich sagt. Ihnen., mir mi Vergnüge all se,'der-Stadt eökrnet!' Ja. ja;." vohsurch die Haus knechte, und' trnA rnt6n! : ' l ' ' ?

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Aoreß'Kalender

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