Indiana Tribüne, Volume 18, Number 313, Indianapolis, Marion County, 1 August 1895 — Page 2
Fndians Tribüne.
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Während aber vor dem Kriege die erste fremde Sprache, an deren Unterricht man dachte, das Englische war, hat ihm heute das Deutsche vollständig den Rang abgelaufen. Es kommt das zum großen Theil daher, daß zwei der vornehmsten Specialschulen, die Polytechnische Schule, die nicht nur von künftigen Ingenieuren, sondern auch von künftigen Officieren besucht, wird, und die Officiers schule von Saint-Eyr, das Deutsche in der Aufnahmeprüfung als obligatorisch erklärt haben. Infolge dessen drängt sich Allfs in den Lyceen zu dem deutschen Unterricht, und der englische Unterricht wird dernachlässigt. Man sagt sogar, die Zoglinge lernen in denLyceen keiu Deutsch, weil die deutsche Klasse überfüllt sei, und kein Englisch, weil die englische Klasse leer bleibe. Dieser Uebelstand hat nun Eltern, die aus Ueberlieferung 'oder aus besorrderem Interesse am Englischen festhalten mochten, veranlaßt, eine PetiHon an den Senat zu richten, damit in den Aufnahmeprüfungen für die beiden genannten Schulen, die daS Ziel des Ehrgeizes so vieler Familien sind, das Englische dem Deutschen gleichgestellt werde, so daß die Eandidaten nach ihrer Wahl im Englischen oder im Deutschen zu examiniren wären. Der Senat hat sich mit dieser Petition noch Nicht befaßt. Ihm ist! der Pariser Schulrath durch ein großes Zugeständ7iiß an die Anglomanen zuvorgekommen, indem er dem Kriegsminister, der in letzter Instanz über die beiden hohm Officiers schulen befiehlt, den Wunsch ausgesprochen hat, das Englische möchte an Stelle des Deutschen facultativ im Exarnen zugelassen, werden, jedoch in Anbetracht, daß das Deutsche schwieriger zu , erlernen und für einen künftigen Officier des Landheeres wichtiger sei, mit einer geringeren Anzahl von Punkten. Gegen diese Entscheidung der Schulbehorde des Pariser Kreises erhebt sich aber so viel Widerspruch in der Presse, daß der Kriegsminister kaum in der Lage sein dürfte, dem Wunsche der Petenten und des Schulraths zu willfahren. Sowohl vom pädagogischen als vom patriotisch militärischen Standpunkte aus wird der Vorschlag bekämpft. Durch seine Annahme würde, so macht man in angesehenen Fachblättern geltend, das Deutsche in den Lyceen noch mehr vernachlässigt werden, als heute das Englische, weil dieses viel leichter erlernt wird. Fünf oder auch zehn Punkte mehr für das Deutsche würden nicht genügen, um die Zöglinge zum Erlernen dieser dornenvollen Sprache zu bringen, da sie sich in drei Monaten eine ungefähre Kenntniß des Englischen aneignen können. Die Folge davon wäre 'daher, daß die Ofsiciere sich im Kriegsfalle ebenso wenig der Sprache ihre? Gegner zu bedienen vermöchten, wie vor 25 Jahren. Der Sieg in diesem Kampfe zwischen Deutsch und Englisch wird ohne Zweifel dem Deutschen bleiben, wenn auch nicht gerade aus Liebe zu den Deutsckien. Einfluß der Erdumdrehung auf die Flüsse. Auf die Verschiebungen der Flüsse infolge der Erdumdrehung haben fast gleichzeitig zwei hervorragende Gelehrte hingewiesen, der Franzose Vabinet, welcher diese Möglichkeit für alle Flüsse begründete, und der Deutsch-Russe E. v. Baer, welcher solche Verschiebungen zunächst an meridional fließenden Flüssen nachwies. Er faßte seine an den Strömen Rußlands beobachteten Thatsachen in eine allgemein zugängliche Form, so baß man vielfach von einem Baerschen Gesetze spricht, demzu folge meridional fließende Flüsse durch die Achsendrehung der Erde auf der nördlichen Halbkugel eine Ablenkung nach rechts, auf der südlichen nach links erfahren. Ueber diese Ausführungen Babinets und Baers entspannen sich namentlich in Frankreich und Deutschland lebhafte Erörterungen für und wider, schließlich mußte man die Verschiebungen der Flüsse durch lit Erddrehung zugestehen, erkannte aber auch an, daß andere Ursachen, wie Unebenheiten und Verschiedenheiten in der Härte der Erdschichten die Laufrichtung der Flüsse weit mehr beeinflussen. In seiner kürzlich, erschienenen Morphologie der Erdobersläche- gibt Prof. A. Penck eine umfassende Uebersicht über den heutigen Stand der Frage und führt zum Beweise der Ablenkung des fließenden Wassers unter der EinWirkung der Erdumdrehung einige interessante Thatsachen aus Meßergebnissen an Strömen auf. Da die Kraft, mit welcher die fließenden Wassertheilchen seitwärts, auf der nördlichen Halbkugel also nach rechts, .gedrängt ' werden, von der Stromgeschwindigkeit ' abhängt, so werden - die rascher bewegten Wassertheilchen der Strommitte stärker an das rechte Ufer
gzprchl. als die langsamer dewegien, so daß auf der rechten Seite desStrombettes größere Geschwindigkeiten auftreten, als auf der linken, was eine größere Ausspülung des rechten Ufers nach sich zieht. Außerdem wird der Flußspiegel schräg gestellt und erhält einen. Anstieg nach rechts. Je geringer daS Stromgefalle. desto stärker wird die Kraft, mit welcher die Flüsse seitwärts gedrängt werden, wirken. Das Seitwärtsrllcken wird also im Mittel- und Unterlaufe der Strome am reinsten zur Entwicklung gelangen, und infolge derFließkraft stellt sich der Wasserspiegel schräg nach rechts. Dies ist thatsächlich durch Beobachtungen von Fontös erwiesen worden, welcher die Querneigung des Spiegels der Baisse genau so fand, wie er nach der Rechnung sein sollte. ' Die rechten Prellstellen der Flüsse sind somit stärker ausgenagt, als die linken, oder die Schlängelungen nach rechts mehr entwickelt, als die nach links. In der That sind die Prellstellen des regulirten Rheins zwischen Straßburg und Marau im Mittel 6.23 Meter, die linken nur 5.93 Meter tief, jene also um 4 Procent tiefer; bei Marau selbst sind erstere 7,4 Meter, letztere 6,8 Meter tief. - Vom römischen Frankfurt. Seit dem Jahre 1889 wissen wir. daß die Geschichte der Stadt Frankfurt am Main um 600 Jahre weiter zurück
reicht, als man bisher angenommen hatte. Nicht Karl der Große und seine Franken, die sich in der Main-Niede; rung an der über den Strom führenden Furth in der Rahe deö jetzigen Saalbofs niedergelassen und der alten Kaiserstadt ihren Namen gegeben hatten, waren die ersten Besiedle? gewesen, sondern die Römer. Denn aus dem Abbanae des Domhügels, in der Höllgasse, hatte man bei Entwässerungsarbeiten unzweifelhafte Spuren davon gefunden, daß schon in der ersten Zeit der Römerherrschast hier eine Befestigung angelegt war, ein Zwischenglied zwischen den größeren Castellen von Kesselstadt bei Hanau und von Mainz. Die aufgefundenen Backsteine trugen den Stempel der 14. Legion, und da raus konnte man mit Bestimmtheit schließen, daß jene Anlage um das Jahr 70 nach Christi Geburt entstanden sein mußte, weil die 14. Legion später nicht mehr auf germanischem Boden stand. In neuester Zeit ist nun die Kenntniß vom römischen Frankfurt durch weitere wichtige Funde bereichert worden. In der Nähe des Domes befindet sich der Hühnermarkt, der längst als einer der ältesten Theile der Stadt galt. Einzelne Forscher wollten deshalb seinen Namen sogar mit den Hunnen in Verbindung bringen, obwohl schon die Bezeichnung Hinkelsmarkt" im Volksmunde darauf hinweist, dak es nur der Markt war. wo die Hühner feilgehalten wurden. Auf diesem Hühnermarkte soll dem Dichter von Altfrankfurt. Friedrich Stoltze, ein Denkmal gefetzt werden, und zu diesem Zwecke wurde der hier befindliche. schon 1356 erneuerte Frei- oder Freiheitsbrunnen entfernt. Die Gelegenheit wurde zu Nachgrabungen benutzt, und in einer Tiefe von etwa 8 Fuß unter dem, jetzigen Boden fand man in der That zunächst zahlreiche Scherben römischen Ursprungs, Ziegel, einen Amphorenhals u. s. w. Die auf gefundenen Heizkacheln deuteten aus das Vorhandensein eines römischen Wohnhauses hin, und dessen Grundmauern sind nun ebenfalls 'entdeckt und genau untersucht worden. Bruchstücke von Vilbeler Sandstein und von polirtem Marmor, Austernschalen und die Reste einer Heizanlage mit einigen noch aufrecht stehenden Backsteinpfeilern lassen auf reichlichere Ausstattung und eine gewisse Wohlhabenheit schließen. Gestempelte Ziegel wurden mit einer einzigen Ausnahme bisher nicht gefunden, und diese Ausnahme ist unleserlich und zeigt nur ein Lförmiges Band. Aber die Form der Ziegel und ihr Stoff weisen darauf hin, daß sie aus den' römischen Ziegelöfen stammen, die man im benachbarten Nied an der Mündung der Nidda in den Main entdeckt hat. Darnach würde das Gebäude später als das WachthauS auf dem Domhügel, nämlich in der zweiten Hälfte des 2. oder im Anfange des 3. Jahrhunderts, erbaut sein, als die Wetterau sich im ungestörten Besitze der Römer befand und die Bausteine ungehindert aus dem Taunus und von Vilbel nach dem Main geschafft werden konnten. Die dürftigen und unscheinbaren Ueberreste eröffnen also einen ganz neuen Einblick in die Vorgeschichte Frankfurts. Sie zeigen nicht blos ein kleines Standlager römischer Soldaten, sondern noch ein Jahrhundert später eine bürgerliche Niederlassung, und nimmt man dazu, daß be! der Niederlegung des alten TaunusbahnhofeS eine fränkische Gräberstätte entdeckt worden war. .daß-ferner erst kürzlich bei einem Durchbruche hinter der Markthalle wiederum Spuren fränkischer Gräber gefunden wurden, so. ist auch die Lücke zwischen den - Römern und den Carolingern ausgefüllt. Alle diese Spuren deuten nämlich darauf hin, daß auch ü Frankfurt, wie an anderen Römerstätten, deutsche Ansiedler den Besitz der abziehenden Römer übernahmen. So haben wir uns auch zur Merovingerzeit eine Niederlassung an der Stelle deS nachmaligen Franconofurt zu denken, und die schöne, von A. Kopisch in einem bekannten Gedichte verbeirLte. Erzählung - deö MöncheS Thietmar von Merseburg, nach welcher Karl der Große auf der Flucht vor den Sachsen durch eine weiße Hirschkuh die Furth durch den Main entdeckte und dann die Stadt -an der Frankenfurt gründete, stellt sich im Lichte der neuesten Forschung als haltlose Sage heraus. . DaS gröbit 5?tk,l-2and. Die canadifche Dominion hat noch !n verschiedener " Beziehung Aussicht auf eine große Zukunft, u. A. auck we-
gen rorer yervorragenlxn geschäftlichen Stellung als Nickel-Land. In einem industriellen Fachblatt ist neuerdings hierüber zu lesen: Immer mehr hat es den Anschein, als ob der Nickel-Stahl bald in , allgemeienen Gebrauch für Schiffsbau kommen werde, sowohl für Kriegs- wie für Kaufffahrtei-Schiffe, welch' letztere dann viel leichter gebaut werden können, als gegenwärtig, was auch geringeren Kohlenverbrauch und geringere erforderliche Maschinenkraft bedeutet, ohne Beeinträchtigung der Sicherheit und Schnelligkeit der Schiffe. Wahrscheinlich wird schon in wenigen Jahren ein hölzernes Schiff in einem Hafen, wie Chicago, geradezu eine Curiosität sein, und wenn die neuen Schiffe aus Nickelstahl gebaut werden, so wird diees Metall (das'bekanntlich auch gegenüber gewöhnlichem Stahl sehr beachtenswerthe Vorzüge hat) das einzige sein, nach welchem an den SchiffsbauHöfen in Cleveland, Detroit, South Chicago und anderen Plätzen eine Nachfrage herrschen wird. Dann aber dürfte Canada eine hochwichtige Rolle spielen. Denn so ziemlich der ganzeNickel Reichthum, in Amerika wenigstens, gehört Canada an; es gibt sehr wenig Nickel außerhalb der Dominion, während diese einen fast unerschöpflichen Vorrath an nickelhaltigem Gestein hat. Das ganze gewaltige Gebiet vom Suveriorsee bis hinüber nach Labrador ist sehr reich daran und kann auf unberechenbare Zeit hinaus jedes Jahr Hunderttausende von Tonnen liefern! Solcherart kann also Canada die Controlle über die ganze Schiffsbau-Jn-dustrie erhalten. Tl, neuen Schlachtschiffe. In der lebhaften Controverse, welche der projectirte Bau von zwei neuen Schlachtschiffen für die Bun-des-Marine hervorgerufen hatte, ist iunmehr vom Marinesecretär Herbert xiZ letzte, entscheidende Wort geprochen worden: der Chef-Construc-:cur Hichborn ist unterlegen und bet dem Bau der Schiffe werden die Vorschlüge des Capt. Sampson zur Auskührung gelangen. Die Schiffe werden also in ihren ' Hauptbatterien Dreizehnzoll-Geschütze erhalten, während Constructeur Hichborn solche von 12 Zoll Kaliber für genügend erachtet hatte; auch wird der Panzergürtel um etwa 12 Zoll höher gemacht werden, als bei den Schlachtschiffen Jndiana", Oregon" und Massachu-setts-. Nach Entscheidung dieser principiellen Fragen werden die Pläne unverzüglich vollendet und Angeböte für den Bau der Schiffe eingefordert werden. Ihre Hauptdimensionen sind wie folgt bemessen: Länge in der Wasserlinie 363 Fuß. größte Breite 72 Fuß, größte Tiefe 25 Fuß, Wasserverdrängung ca. 11.500 Tonnen und Fahrgeschwindigkeit auf dem offenen Meere 16 Knoten. Sie werden in zwei Thürmen, je einer am Vorder- und Achtertheil, 4 Dreizehn-zoll-Geschütze erhalten und über diesen werden in der zweiten Thurmetage 4 Achtzoll-Geschütze placirt werden. Die Secundärbatterien werden aus 16 Fünszoll - Schnellseuergeschützen bestehen. An passenden Stellen deZ Oberbaues und in zwei Masten werden Maschinengeschütze ihren Platz l,h lte.i. DZse Placirung von Geschützen bedeutet eine Abweichung von der bisher üblichen Aufstellung der Batterien auf Kriegsschiffen und zu Gunsten derselben wird geltend gemacht, daß daS Feuer mit größerer Effektivität concentrirt werden kann, während die Achtzoll-Gefchlltze in der zweiien Etage denselben Schutz haben, wie die Dreizehnzöller in der ersten Etage. Alle vier Geschütze können zugleich abgefeuert werden, so daß ein feindliches Fahrzeug von vier furchtbaren Projectilen zu gleicher Zeit getroffen werden kann. Sollte das Schiff zwischen zwei feindliche Fahrzeuge gerathen, beispielsweise zwischen einen Kreuzer auf der einen und ein Schlachtschiff auf der anderen Seite, so kann der vordere
T)urm derart gedreht werden, daß auf letzteres die beiden Dreizehnzöller abgefeuert werden, worauf die Achtzöller die Beschießung deZ leichteren Kreuzers beginnen; währenddem kann man die abgefeuerten Dreizehnzöller von Neuem laden. Dasselbe Manöver läßt sich mit dem Thurm im Achtertheil ausführen. Diese Einrichtung der Thürme, welche übrigens auf die Vorschläge des Ensign Strauß zu rückzuführen ist, wird, wie die Ma-rine-Qfficiren glauben, von anderen Mächten bald nachgeahmt werden.. Ausschlag gebend für die Annahme des neuen Systems waren die Gutachten der Admiräle Walker und Ramsay, des Commodore Sicard von der New Yorker Station, .der Commanders Converse und Bradford, sowie des Constructeurs Bowles; nur Commodore Selfridae stimmte dem Chef-Constructeur Hichborn bei. Sie ließen sich von der Erwägung leiten, daß leichtere Geschütze wohl den stärksten Panzer eines Schlachtschiffes zu durchbohren vermöchten, daß aber Projectile der Dreizehnzöller außerdem im Innern des getroffenen Ge fchützes gewaltigen Schaden anzurichten im Stande sein würden. Die letzten Versuche mit 18zölligen Panzerplatten haben ergeben.daß es durchaus nicht sicher ist. daß ein ZwölszollGeschütz unter allen Umständen auf eine Entfernung von 6000 Yards (so weit waren in der Seeschlacht von Yalu die kämpfenden Schiffe von einander entfernt) einen schweren .Panzer von harveyisirtem Stahl zu durchbohren vermag.' Zur 'Zeit armirt keine europäische Macht, ihre. Schiffe mit Geschützen von mehr als 12 Zoll Kaliber, nachdem England und Jtalien früher auf einigen ihrer, gewaltigsten Schlachtschiffe FünfzehnzollGeschütze hatten. Allein diese wurden durch leichtere Geschütze ersetzt, "um eine . größere , Feuer- .und Fahrgeschwindigkeit zu erzielen.' : Ob sich das von unserer Marine gdovtirte Svitem
bewähren wir), kann W Zukunft allein lehren. Ganz vom Menschen abhängig. Eine interessante Sonderstellung unter unseren gezähmten Thieren schreibt Dr. Robinson in der North American Review" nimmt das Schaf ein. Dass5e hat mehr Veränderungen unter dem Einfluß des Menschen durchgemacht, als jedes andere Thier, und ist das einzige, das ohne den Menschen absolut nicht mehr bestehen könnte. Alle unsere übrigen zahmen Thiere haben bewiesen, daß sie jederzeit wieder in die Fußstapsen ihrer wilden Vorfahren eintreten können. Nicht so dasSchaf. Das wirdViele überraschen: indeß ist es eine Thatsache, welche soaz auf die abgehärtesten Beraschafc m Chile, Patagonien, in den schottischen Hochländern u. s. w. zutrifft, dic nur wenigBeistand von ihren Besitzern bedürfen. Wenn die Menschheit in Südamerika heute aussterben würde, so wllrden wahrscheinlich die Schafe sie noch nicht um ein Halbdutzend Jahre überleben, scbon weil sie die Jungen nicht durchbringen könnten. - Daö Drama dcS Ehepaares Carre. Der Doppelselbstmord des Advocat.'n
Eugen Carr und seiner Gattin in Pa ris, welchen das Kabel kurz g?meldet, erregt dort nachhaltiges Aufsehen, denn Carre war in rer zuristtschen, roliti schen und literarischen Welt eine sehr bekannte Persönlichkeit. Das Ehepaar darre führte ein vornehmes Haus, em psmg große Gesellschaft und war äußerst beliebt. Dem Familienorama, welches sich mit erschreckender Rap'.bität abspielte, liegt folgender Vorfall zu Grunde: Harre unterhielt, obzwar er in glücklichster Ehe lebte, mit eine schönen verheiratheten Frau Beziehun gen, von denen rr Gatte derselben tu fuhr, Madame Carre jedoch keine Ah nur.g hatte. Ein Duell war unvermeid lich geworden. Kürzlich nun erschien d!e betreffende Dame bei Madame Carre und sagte ihr: Ihr Gatte un terhielt seit drei Jahren eine. Liaison mit nur, welche rntrn Mann entdeckte Da ein Duell bevorsteht, komme :ch, damit Sie Ihren Gatten davon abbringen, wie auch tch Alle 5 aufbieten will, um meinen Gatten am Duell zu derhrndern. Als Carrö heimkehrte, macht: ihm seine Gattm hierüber bittere Vor würfe und er rief aus: Es bleibt uns nichts übrig, als uns zu tödten!" Der im Nebensalon anwesende Secreiär Carrö's hörte diese Worte der Reit ist bekannt. Der Secretär verbinderte wohl, daß Madame Carrö sich vergls tete. während sich aber mittlerweile ihr Gatte erfchoß und der Secretär sich mit dem Sterbenden beschäftigte, er griff die unglückliche Frau mit dem Ausrufe: Ich v'.czeihe Dir. mein Theuerer, und folge Dir nach! die noch rauchende Waffe und jagte sich die zweite Kugel in den Kopf. - Sie starb sofort, während ihr Gatte erst eine Stunde spater den Geist auf gab. Im Augenblicke des Selbstmor des der Frau schien er, wie ein stummer Blick verrieth, noch bei Bewußtsein zu sein. In dem erwähnten Duell sollten Clömenceau und der Schrift stkller Bernard de Rosne die Zeugen Carre s sein. Dieselben sind nun laut der vorgefundenen letztwilligen Anordnungen des Unglücklichen seine Testa mentsvollstrecker. Madame Carr6 stammte aus dem Elsaß und war mit einem osterreichlschen Bankier Namens Blllltzer verhel rathet. Nachdem diese Ehe gelöst wor den war, heirathete sie vor acht Jahren den Advocaten Carr, der in ihrer Scheldungsangelegenheit ihr Rcchtsanwalt gewesen. So hat also diese Lle besheirath nun einen so tragischen Ab schluß gefunden. Frau Carrö war, als sie ihren ersten Gatten heirathete, kaum 20 Jahe alt und ine vielbewunderte Schönheit. Ihre schlanke, mittelgroße Gestalt war wegsam und voll Grazie; ihr Gesicht örünett mit schwarzen Gluthaugen, und nngerahmt von uplgem dunklen gewell ten Haar. Ihr ganzes Wesen athmete sprühendes Leben, die Beweglichkeit und den eigenartigen Reiz der Par'rserin. Die ersten. Jahre ihrer ersten Ehe waren sehr glückliche. Ihr Gemahl, ein gebürtiger Triestiner, domicilirte in Paris, unterhielt aber mit Wien lebhaste, gesellschaftliche Connectwnen und hatte als Financier viel Glück. Er vergötterte seine Frau und umgab sie mit allem Comfort; er hielt offenes Hauö und in seinem Salon verkehrten Finanz ciers, Advocaten, Vertreter der verschiedensten Berufsarten. Beide kamen auch häufig nach Wien. In ihrem Salon in Paris erschien nun auch dcr Advocat Carrö sehr oft und zwischen Carr6 und der Dame des Hauses entspann sich allmälig eine so innige Beziehung,, daß. es darüber zu einem Bruche zwischen den beiden Gatten kam. Frau Billitzer war damals bereits Mutter von drei Kindern. Die Scheidung wurde in Wien vollzogen und die Dame wurde sodann die Gattin Carrö's. Seit jener Zeit daö .ist seit ca 14 Jahren lebte sie beständig an der Seite ihres zweiten Gatten in Pa ris. Ihre Kinder aus erster Ehe wurden ihr durch den Spruch des Gerichtes entzogen und ihrem ersten Gatten überantwortet. Diesen Schlag hat sie nie recht verwinden können. Oom Nusranve. . Einen schlauen Betrug hatein Händler jn der Umgegend. von Bremervörde' verübt. - Der ; Mann kaufte in verschiedenen 'Dörfern dek pagegend Schweine, die nach .Äre mervipe' zum Versandt kommen sollten. ßines dxx ' Thiere Erließ er einem -horjigen Schlachte Djescr Mchte nun Hejm - Gchlachje des 'VchwejneS dje Entdeckung daß' 'die Gedärme und der Magen des' Thieres vollständig poy Ga'ny 'waren E
war also dem Schweln, um ein gröb j res Lebendgewicht zu erzielen, ein
Futter gegeben worden, dem eine bedeutende Menge Sand zugesetzt war. Kürzlich stürzte auf der Aspangbahn unweit 'der Station Mollersdorf, als der Sturmwind die Coupethür aufriß, das dreijährige Söhnchen des Fürsten Solms m Oberwaltersdorf aus dem Coupe und verfchwand unter dem dahinrasenden Zuge. Als der Zug zum Stehen gebracht wurde, eilte, Schreckliches befürchtend, der Hofmeister hinaus, das Kind zu suchen; dasselbe kam ihm aber schon entgegengelaufen, es hatte nur eine Hautabschürfung erlitten. Die20Münchener Brauereien haben im Sudjahre 1891 95 10,000 Hectoliter Malz mehr verbraucht als 189394 und im letztgenannten Jahre 7000Hectoliter mehr als 189293. Die auf das letzte Sudjahr entfallenden 1,339.479 Hectoliter lassen darauf schließen, daß trotz starken Wettbewerbs des Pilsener Bieres die Aussuhr sich noch weiterhin erhöht hat. . Bloß das Hofbräuhaus zeigt einen kleinen, vielleicht durch Zufälligkeiten verursachten Rückgang. E s heißt schon lange, die Zahl der Medicinstudirenden in Frankreich mehre sich in besorgnißerregendem Maße, weil es, wenigstens in den großen Städten, bald mehr Aerzte als Kranke geben werde. Jn ländlichen Gegenden ist es freilich anders, und nun ergibt eine Statistik, daß die volkreichen, aber für arm geltenden Pariser Viertel des 13. und 19. Arrondissemenls Montmartre und La Billette nicht viel besser daran sind als irgend ein bretonisches Dorf; denn auf 3000 Einwohner kommt dort nur ein Arzt. Dagegen hat das vornehme, üppige Madeleineviertel 179 Aerzte bei einer Bevölkerung von 27.000 Köpfen, also einen für 151 Köpfe aufzuweisen. Ein Aus st and eigener Art ist in Brüssel .usgebrochen. Die dortigen Aerzte haben-dem Bunde der Gesellschaften für gegenseitige Unterstützung den Dienst gekündigt, da diese nach 'ihrer Angabe in satzungswidriger Weise wohlhabende und reiche Burger, Hauseigenthumer und Rentner als Mitglieder aufgenommen haben, die von der lediglich für die Armen und die arbeitende Klasse be rechneten Einrichtung einen unlautern Gebrauch machen. Sie zahlen wie diese 2 Francs Jahresbeitrag und beuten für diese den Arzt das ganze Jahr hindurch aus. Der Bund hat sich diesen Beschwerden der Aerzte ge genllber vorläufig unzugänglich ge zeigt, da er hofft, an Stelle der -insgesammr ausscheidenden Veremsarzte bald andere wieder erhalten zu kon nen, wogegen diese an das Solidaritätsgefühl ihrer übrigen Brüsseler College sich gewandt haben. Dieser Tage v e r h a f tete die Polizei in Rom den Professor Evansto Alcgiani, Archivar der Biblioteca Casanatense. Professor Aleaianl wird beschuldigt, emem Ban kier einen Wechsel mit der gefälschten Unterschrift seiner Mutter, der verwittweten Frau Alegiani, zum Dis contiren angeboten zu haben. Pro fessor Alegiani soll Mitschuldiger der unlängst gleichfalls wegen Wechselsal schung festgenommenen Lebemänner Nicoletti, Parpagnoli und De Angelis sein. Unter derselben Anschuldi gung wurde auch die Sängerin Bon beurParpaanoli verhaftet. An dem selben Tage nahm die Polizei noch eine andere sensationelle Verhaftung vor: Der aus Monte Carlo . henn kehrende Lebemann Bellusci wurde auf dem Bahnhofe festgenommen -und in's Gefängniß gebracht. Eine HalbWeltdame hatte ihm in Monte Carlo 30,000 Lire anvertraut, die er einem in Neapel lebenden Grafen uberbnn gen follte. Bellusci wird beschuldigt, das Geld unterschlagen und den groß ten Theil desselben bereits verbraucht zu haben. . Die Geschichte des Gra sen von Gleichen hat sich längst in Rußland wiederholt. Zwei verheirathcte Frauen waren :m vergangenen Jahre in die psychiatrische Abtheilung des. Klschlnew'schen Landschaftshospi tals gebracht, die eine aus dem Kreise Belzy, die andere aus dem Kreise Cho im gebürtig. Im Bureau der Hospi talverwaltung verwechselte man nun die Legitimationspapiere der beiden Kranken, und. als die eine von ihnen starb, schickte man den Todfen- unh Beerdlgungsschein dem -Gemahl der noch lebenden Patientin. Der vermeintliche Wittwer heirathete nach kur zer'Zeit und groß war das Erstaunen der Neuvermählten, als jüngst die inzwischen gesundete erste Frau in das Haus ihres Gatten zurückkehrte. Der Mann und alle Bekannten hielte die Unglückliche, für einen Schatten cu dem Reiche der Todten, und die Ein Mischung der Polizei war erforderlich, inrj die irdische Existenzberechtigung der Erscheinung festzustellen. Eln Utevesvrama, dem zwei blutjunge Leute zum Ovfer oeiallen sind, hat sich in der Rue de Vauairard,' Paris.' abaesvielt. Der ILiäbriae Zeichner Henri Hözard hatte seit län-' Arr Q.tl W 1 t r . "tf t U"" o" ni uzt xi ccnzc zayienoen Jeanne Monnin ein Verhältniß angeknüpft, das indessen wegen des gar zu jugendlichen Alters der beiden Liebenden nicht die Zustimmung ihre? Angehörigen fand. Die jungen Leute kamen trotzdem fortwährend zusammen was von den Nachbarn nichj unbemerkt blieb.,, und den -Eltern hinterbrächt wurde. .Es folgten lebhafte AuseinanVersetzungen, welche' bei denLjebenden en nlichluß reisten, , sich gemeinsam den Tod zu geben. Man fand sie bald darauf entseelt in der Wohnung 'der Frau -Monrnn; die einen Ausflug unternommen hatte. -Ein abgeschossener Revolver' lag neben dem Paare.. Der junge Mann gthmete noch und wurde sofort in daS Hospital geschasst wo man ihn zu rettenchoffi; das Mädchen dagegey. wax todt. - ' . ' '
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Die besle.mnste" sparsamste. UeberaUzüIialim
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23 om Jnranvs. Bon den im verflossenen November erwählten Congreßmännern sind bereits fünf durch den Tod abberufen worden. Es sind dies Myron B. Wright, 15. District von PennfyU vanien; Phil. S. Post. 10. District von Illinois; Andrew I. Campbell, 10. District von New York; William Cogswell, 6. District von Massachusetts, und Frederick Neman. 18. DIsirict von Illinois. Wahrend eines starken Gewitters wurde das Haus von Fred. C. Anderson von einem Blitzstrahl getroffen, der gar merkwürdige Capricen machte.abe? keinen nennenswerthen Schaden anrichtete. Während sich 5 Personen in dem Wohnzimmer besänden, fuhr eine Feuerkugel in das Dach und von dort, wie ein eisernes Geschoß, quer durch alle Wände. 11 große Löcher bezeichneten den Weg, welchen der elektrische Funke genommen hatte, und zahlreiche Drahte sowie andere dünne Metallgegenstände waren geschmolzen. Die Leute kamen mit dem bloßen Schrecken da von. Mehrere Monate schmachtete in der Frohndeste von Brownsville, Ky., ein gewksser William Hare Skaggs unter der Anklage deö Mordes. Ein Bewohner des OrteS war verschwunden und gegen Skapps richtete sich der Verdacht, jenen abgemurkst und die Leiche verscharrt zu haben. Er wurde trotz seiner Unschuldsbe theuerungen beim Kragen genommen, in's Gefängniß geworfen und feine Processirung stand bevor, da tauch te der angeblich Ermordete wieder le vendia tn Brownsvlue auf. wo er die letzten Monate gewesen ist, will er nicht sagen., doch behauptet er, nichts von ltfa, Beryaslung geyon zu baben. ergroke WatruaenDampfer City of Everett", welcher kürzlich vom Stapel gelassen wurde, soll auf der Route San Francisco Manama versuchsweise Verwendung finden, um festzustellen, ob diese Art von Schiffen sich für den Oceanverkehr eignet, soweit Kostenpunkt, 9 t , , m öcyneulglell uno eetucyligleil m Betracht kommen. Falls der Versuch f?j. ...VL1 . . . nc? oewayri, Miro von oen unierneymern eine regelmäßige Linie mit Schiffen dieses Typus etablirt werden. Es sind zwar früher schon ahnliche Versuche angestellt worden. doch können diese bei den mannigsal tigen Verbesserungen in der Construc tion von Walrücken-Dampfer nicht als maßgebend angesehen werden. Die Leiter der Kriegsschule zu West-Point scheinen ent schlössen zu sein, dem unter dem Na men .Hazing- bekannten Fuchsprellen em Ende zu machen. So wurde dem Cadetten Scales. der das Hazingnicht lassen konnte, der zehnwöchentliche Urlaub entzogen, und damit ihm die Zeit nicht zu lang wird, hat er an drei Tagen in der Woche mit vollem Gepäck drei Stunden täglich zu exercieren. Diese harte Strafe läßt keinen Zweifel an dem festen Entschlüsse der Leiter der Kriegsschule aufkommen, durch strengste Disciplin einem Unwesen zu steuern, welches seit Jahren ein Krebsschaden an den Hochschulen des Landes ist. In Selma, Ala., ist zwischen zwei feindlichen Kaufleuten ein Concurrenzkrieg zum Auöbruch gelangt, der Beiden Schaden, dem Publikum aber Vortheil bringt, trrne? der Con currenten eröffnete die Feindseligkekten dadurch,- daß er . seinen Kunden kleine Kuchen oder Leckereien zum Geschenk machte. Darauf servirte sein Gegenüber m seinem Laden Limonade gratis. Dann verstieg der 'Erste sich zu Jce Cregm und nacheinander -gab es Cigarren, beleate Butterbrode. Suppe und. schließlich einen delicaten, Lunch. Dieser Tage spielte Einer einen Trumpf aus, indem er ein . freies Baroecue veranstaltete, 'bet dem drei Ochsen und 100 Laib Brod verspeist wurden. - Die Bewohner von Selma warten mit Spannung darauf, was. jetzt an die' Reihe kommen wird. , Hunde, welche weder eine Steuermarke noch einen Herrn 'haben, werden künftig in Brantford,- Ont., auf elektrischem Wege, aus der Welt geschafft. werden, -so habcn.es die dortlgen Stadtvater anaeordnet: em Polizist und 'ern Feuerwehrmann' haben plS Henker zu fungiren. Das biejf beinig? Opfer wird mit den. Füßen vx Stiefeln, die Metallsoblen haben und innen mit -seuchten Schwämme ausge? füllt slnv." absteckt. Daraus werden. die Sohlen mittels eines Kupferdrahtes mit dem elektrischen BeleuchmngS-' netz verbunden, der. Strom wird von einem Feuerwehrmann angedreht und, mit Meister TyraS . ist eS ' vorbei.". Ein Zolizist hat die Erecution 'zu K : ' . en.
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