Indiana Tribüne, Volume 18, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1895 — Page 3

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Roman von Balduin Möllhausen. (Fortsetzung.) 6. Die letzten Vefürchtunzn. welche Flamingo über die Wirkung des stürmischen Auftretens seiner Schwester legte, waren spurlos verschwunden und deutlicher offenbarte sich m seinem ganzen Wesen, wie hoch die neue Ordnung d:r Dinge in seiner Umgebung ihn beglüÄe. Ein unwiderstehlicher Zau ber schien für ihn von bin sanften Blicken Evas auszuströmen, wenn sie in inniger Dankbarkeit, getragen von stiller Wehmuth, den seinigen begegneten; ein unwiderstehlicher Zauber von den kleinen Händen, gleichviel, ob bei den fälligen häuslichen Verrichtungen, oder wenn gewandt über die Saiten ihres Instrumentes hingleitend. Zärtlich klang daher auch heut sein Scheidegrutz, als er in den Vormittagsstunden sich zu dem gewöhnlichen Gang nack der Stadt rüstete und als ein Er eigniß hätte man es bei dem bissigen alten Junggesellen bezeichnen . mögen, dak er. bevor er auf die Treppe hinaustrat, die knochige Hand, wie um das Unrecht seiner Schwester zu sühnen. ein Weilchen auf dem holden Haupte rasten ließ. Von der Pforte aus rief er sogar ein fröhliches: Auf Wiederseben!" nach der offenen Villathür hinüber. Er war zu weit, um zu unterscheiden, daß, während Eva ihm schwermüthig nachspähte. Thränen über ihre, von der kalten Morgenluft angehauchten Wangen rollten. Eine halbc Stunde mochte darauf verstrichen sein, als sie in ihrer Geschäitigkeit durch das unwirsche Knurren des Hundes gestört wurde. Sie trat an's Fenster und ängstliche Spannung prägte sich in ihren Zügen aus, als sie eine ältere Frau, anscheinend dem Arbeiterstande anaehörend, gewahrte', welch: "von der Pforte her sich dem Wagen näherte. Schnell trat sie in die Hausthür. Bevor sie nach de ren Begehr fragte, überreichte dieselbe ihr einen Brief. .Antwort brauch ich nicht zu erwarten." bemerkte sie dabei, und mit kurzem Gruß schritt sie wieder davon. Doch erst nachdem die Pfortenthür hinter ihr zugefallen war. trat Eva in ihr Gemach zurück, und mit fliegenden Pulsen den Brief öffnend, las sie: nrrt 1. . Mein lyeures rauiein: Mit aufrichtiger ffreude las ich ihre vertrauensvolle Zuschrift und lasse ich daher, wie Sie vollkommen gerechtfer tlgt wünschten. oelUebermlttelung meiner Antwort die entsprechende Vorsichtwalten. Leicht begreife ich. daß es Ihr Gemüth bedrückt, auf die Wohlthaten edler Menschen angewiesen zu sein, anstatt Ihr schönes Talent zur egrunouna einer glücklichen Unab hängigkeit zu verwerthen. Solche Ansichten gereichen Ihnen zur größten Ehre, befestigen dagegen in -mir die Zuversicht, daß auS unserem Beisammensein wir Beide nicht nur Vortheil, sondern auch ' freundliche Genüsse schöpfen. Heute Nachmittag von drei Uhr ab wird ein geschlossener Wagen mit einem zuverlässigen Kutscher m derachbarschaft JhreS zeitigen Heimes wer r . f. ri . . .. " r - . icn. ;$u es mir mogllll), 10 lomme ill, selbst. Sobald Ihr edler Wohlthäter sich entfernt, fährt der Wagen vor. Sie brauchen nur Ihre nothdürftigsten Sachen bereit zu halten und ein wenig auszuschauen. Sollten sich beute Schwlengkeüen Ihnen entgegenstellen, so wartet der Wagen morgen ?u derselben Stunde. Ich umarme Sie im Geiste. In der zuversichtlichen Hoffnung eines baldigen Wieder sehens, Ihre treuergebene Aurelia Teargreß.Nachdem Eva den Brief zu Ende gelesen hatte, legte sie, wie um dessen ungestümes Pochen zu beschwichtigen, die Hand auf's Herz. Trotz der in jeder Ziele sich offenbarenden Güte und Zuvorkommenheit beschlich sie heimliche Scheu. Ihr wohldurchdachter Plan näherte sich zwar seiner Verwirk!!chung; trotzdem konnte sie dessen nicht froh werden. Sie verglich im Geiste die formgewandte vornehme Dame, deren rege Theilnahme sie ahnungslos m dem Nicolas-Hotel erweckte, mit ihrem gütigen Beschützer; die in ihrer Phantasie sich ausbauenden glänzenden Räume mit den seltsam ausgestatteten Gemächern der kampherduftenden Rädervilla. 'ihre anspruchslose Thätigkeit unter den Augen eines alten wunderlichen Junggesellen mit den etwa an sie gestellten höheren gesellschaftlichen Anforderungen, und sie fühlte, daß sie nimmermehr Ersatz für Das finden würde, was hier so befreundet, gleichsani -im Einklänge mit ihrer Stimmung. sie anlächelte. Du trägst die Verantwortlichkeit, wenn mein Sohn Dein eigener leiblicher Neffe, durch , seirien ferneren Verkehr mit einer vagabondirenden Harfenistin in den Abgründ hes' Vesderbens hinabqestoßerl wird hallte es gleich daraus in ihrem ' Innern nach, und ihre Entschlossenheit kehrte zurück. In zuversichtlicher Haltung begab sie sich nach Flamingo's Laboratorium hinüber; hastig, r?t um ln ihrem Vorsatz nicht wankend zu werden, ließ sie sich zum Schreiben nieder. Ein langer Brief entstand unter ihren Händen; ein Brief, welchen sie sichtbar blutenden Herzens schrieb; denn nrhrfach war sie gezwungen, inne zu halten, um die in ihren Augen zusammenrinnenden Thränen das Papier nicht netzen zu lassen. Als sie geendigt hatte, schrieb sie mit festen Zügen auf den Umschlag: An Herrn. Christoph Flamingo ' An ihr eigenes Gemach zurückgj kehrt' ging sie anS Wer?, Koffer' irn, Reisetasche mit solchen Gegenstände zu füllen, welch, si, mit sy?tzunehine.n. beabsichtigte. Die Mittagsstunde näherte sich und mit ihr traf Flamingo ein. Wohl glaubte er, tu zva's Asutzerem etne. I Veränderung zi; entdecken, allein er be- . . f ..;? ,. 4

rumgle sl2),.aiZ- sie nur -Über einen leichten Anfall von Kopfschmerz klagte und bat. von dem Nachmittagsspaziergange zurückbleiben zu dürfen. Es beruhigte ihn um so mehr, als sie kurz vor seinem Aufbruch zur Harfe griff, und ihn durch eine seiner Lieblingsmelodien entzückte. Auf fröhliches Wiedersehen! ras. selt: er auch jetzt wieder von der Pforte nach der offenen Thür zurück. Eva winkte mit dem Taschentuch. Sie war nicht im Stande, seinen Ruf zu erwidern. Bis in's Mark hinein fühlte sie den Schlag, mit welchem die Psortenthllr hinter dem Scheidenden zufiel. Reue drohte sie abermals zu übermannen, und wiederum gellten die grausamen Worte in ihren Ohren.' Ihre Thrän versiegten, mit ernster Ruhe begann sie, sich zu rüsten. Bedachtsam zog sie die Frieshülle über die Harfe und vorsichtig trug sie dieselbe die Treppe hinunter. Dieser folgten der Koffer und die Reisetasche nach. Zum letzten Male stieg sie nach oben, um Vasta Lebewohl zu sagen und die Thür zu verscklienen. Sie

war damit beschäftigt, den Schlüssel an einen zu vielem Zweck unterhalb der vorspringenden Bedachung in die öolzwand getriebenen Naael zu Kän. gen, als ein Wagen herbeirollte und vor der Pforte anhielt. Gleich darauf gesellte sich ein Mann im faltigen Kutschermantel zu ihr. Nack ebrerbietigem Gruß nahm er Koffer und Tasche. Sie selbst belud sich mit der Harfe und folgte ienem auf die Strakhinaus. Dort hieß Frau Teargreß sie von dem geöffneten Kutschenschlage aus mit liebreichen Worten willkom men. Zugleich mahnte sie drinand zur Eile, und das Instrument hatte . .1. eri.rt. , iaum ciuc ijcuyucir; vuc inneryaiv des Wagens erhalten, als die Pferde sich in Bewegung setzten. Nur eine kurze, von seiten der leberkleckiaen Ladn überaus inniae Bear. kunä batte stattgefunden: dann dul. dete diese zartsinnig, daß Eva sich in die Eae leynie uno oer Wirkung der so lange bekämpften Wehmuth frei nackaab. Still weinte üe vor sick bin. ahnungslos, daß die Blicke der mlltterlichen Freundin sie sortgesetzt mit dem Ausdruck einer gierigen Hyäne überwacbten. Sie schien sich aar nickt fas. sen zu können. Denn fort ging es. fort in eine unbekannte Welt hinaus, fort zu fremden Menscken und in nicht mi.ider unbekannte Verhältnisse. Fort in eine duzter verschleierte Zukunft. Hinter ihr zurück blieb der Einzige, zu dem sie seit dem Tode ihres Vaters mit offenem Vertrauen emporgeblickt hatte, und dennoch konnte sie Nicht anders. sie mukte fort von ibm. Wer aber sagte ihr. ob sie sich auf dem Wege zu ihrem Glück befand, ob Reue über den eben ausgeführten Schritt ihr wigle? und ihre Begriffe von Gluck waren doch so anspruchslos, ihre belazeioenen Hoffnungen so leicht zu defriedigen, wenn die Verbältnisse nur ein wenig günstig lagen. Denn ibr Brot unter fremden Leuten zu essen, daraus war sie za so lange vorbereitet, wie sie einigermaßen selbstständia m denken vermochte. Wohlthuend wirkte andererseits auf sie ein, daß ihre Beglelterin rücksichtsvoll lbrer Stimmung Rechnung trug, gerade durch fortgesetz tes Schweigen so viel innige Theilnähme verrieth. Nur einmal bemerkte diese tröstlich, daß ein weiter Weg vor ihnen liege, indem sie nickt in New Nork mit seinen verrotteten Zuständen ihren Winter zu verleben gedenke, sondern in einer benachbarten Stadt, wo Eva sich zufrieden und heimisch fühlen würde. Eva warf einen Blick au? dem Wagen. Die letzten zur Stadt gehören, den Häuser waren zurückgeblieben. Die Sonne stand bereits niedrig! Röthlich leuchtete sie durch die mit eine? dünnen Eiskruste sich überziehenden Scheiben zu ihr hinein. Sie wollte es als eine gute Vorbedeutung preisen, allein sie gewann es nicht über sich. Und wie lange dauerte es nur noch, und die Sonne versank? 'Wie lange nur noch, bis Nacht sie umgab? Nacht von Außen. Nacht in ihrem Innern! Mochte der Himmel sich immerhin mit einem funkelnden Sternenmantel schmücken: Ihr leuchtete kein Stern, aus dessen mildem glänze sie hätte Trost und Vertrauen auf die Zukunft schöpfen können. Und weiter ging es rasselnd und dumpf polternd durch die sich schnell verdichtende Dämmerung; weiter,' auf hartgefrorenen Wegen durch die beschneiten Landschaften; welter, balh in dieser, bald in jener Richtung, als batte der Kutsche aus' jeder einzelneij Meile deren drei machen wollen. Ja. dieser Kutscher! Jetzt sah er sorglos in die kalte Abendluft hinaus und munter knallte er mit der Peitsche. Als er Eva'Z leichtes Gepäck abholte, hatte er den Mantelkragen hoch aufgeschlagen und die Pelzmütze tief über die. Stirn gezogen, oder Eda möchte vielleicht in ihm "denselben dienstfertigen Agenten wiedererkannt haben, der sie und ihren Vater einst unter die Botmäßigkeit der qufgedun.-. senen Wirthin ' führst. Nicht minder guter Dinge war die' leberfleckige Lady an ihrer Seite, aber die verstand es, sich zu beherrschen, ahnungslos, ' daß gußer dem zaghaften Herzen neben ihz sin anderes hinten ihr ängstlich pochte, und das schlug und hämmerte in de? Brust, des armen Japhet. als hätte es, während er unter den äußersten An strengungen seinen Sitz auf dem schmalen Brett zwischen den Hinterrädern zu behaupten vermochte, seine Rippen mit Gewalt zersprengen und zerbrechen wollen. ' Fast täglich war Japhet. 'einem unwiderstehlichen Dränge dankbarer Anhanglichkeit folgend, nach, Flamingo's Grundstück - hinausgewadert. . ßr hatte indessen nie'geÄagrelNzutreteij oder elnIZeichen ' von seiner' Nähe aehen,."' Mfl 'Mt? tzZa.mings Mtt feinem gnmmig verkniffenen Antlitz ihm schon eine heillose .Scheu ein, so ergriff ihn wahres Entsetzen, sobald ? des wüthend haylnschquendeu. .ZSastH ansichtig - wurde 'lodet' quch nur ' dessen tiefe Stimme zu.ibm berüber drana. .. V. l . ;' -...

Er beschrankte sich daher daraus, um den Bretterzaun herumzuschleichen und hier und da. wo eine breitere Fuge es ihm ermöglichte, die achträdrige Villa nur gierig und verwunderungsvoll zu betrachten. Gewann er dann noch einen kurzen Blick auf Eva's schlanke Gestalt, so war er zufrieden, und heimwärts trottete er mit der ganzen Behendigkeit eines auf die Kraft seiner Füße und' der Lungen angewiesenen jugendlichen Zeitungsträgers. So war er auch an dem heutigen Tage wieder eingetroffen, und zwar gerade früh genug, um hinter einer Hausecke hervor Flamingo daponschreiten zu sehen. Von Furcht vor diesem erfüllt, säumte er noch in seinem Versteck, als eine geschlossene Kutsche langsam dicht vor ihm vorüberfuhr und er in deren Innerem an den ihm unoergeßlichen Leberfleck dieselbe Dame erkannte, die ihm am Tage der Bcerdigung vor dem Hause der Schandy einen so durchdringenden giftigen Blick zugeworfen hate. Auch jetzt erschrak er wieder, beruhigte sich indessen, sobald er inne wurde, daß er selber nicht entdeckt worden. Argwöhnisch spähte er dem Wagen nach und neue Besorgnisse erwachten in ihm, als er denselben an Flamingo's Grundstück vorbeifahren, dann aber umwenden und anhalten sah. Dies in sich harmlos erscheinende Ereigniß n Beziehung zu Eva zu dringen, lag weit außerhalb seiner Berechnungsgabe. Er kannte nur das Entsetzen vor der lcberfleckigen Lady, und mit erhöhter Vorsicht deren Gesichtskreis meldend, schlich er nach der Rückseite des Einfriedigungsoicreckes herum, von wo aus er nicht nur die Villa ausgiebig zu betrachten, sondern auch über die Einfriedigung hinweg das Verdeck des räthfelhafien Wacens im Auge zu behalten vermochte. Da erschien Eva im Freien, und zwar zu seiner freudigen Ueberraschung ohne den Hund, und noch erwog er ernst das, Wagniß. sie anzurufen, als die Kutsche vor die Pforte hinfuhr und damit seinem Zweifel ein Ziel setzte. Mit wachsender Bangigkeit beobachtete er darauf. wie Eva sammt ihren Habseligleiten das Grundstück verließ, zu der leberfleckigen Lady in den Wagen stieg und dieser alsbald davonrollte. Eine Weile stand er bei diesem Anblick wie gelähmt. Wohl begriff er, daß Eva sich freiwillig in die Gewalt der gefürchteten Frau begeben hatte, dagegen war er nicht blind dafür, daß bei dem ganzen Verfahren ein Geheimniß waltete Jedes Geheimniß aber war für ihn aleickbedeutend mit einer Gefahr. (Fortsetzung folgt.) Der Contrabassift. Von T. Er..st.

(ortsehung und Schlubl Auck der Contrabassist zählte mit peinlicher Aufmerksamkeit die Takte, er war guten Muthes, denn er war sich seiner Kunstsertigkeit wohl bewußt und seiner Sache vollkommen sicher. Aber wie bald sollte er aus allen Himmeln gestürzt werden! Wen die Götter verderben wollen, für den gibt es kein Entrinnen, und es schien, als hätte die dunkel waltende Moira den Untergang des unglücklichen Musikers beschlossen. Hatte der dienstthuende KammerHusar die Flügelthür nicht fest geschlössen? Sie öffnete sich plötzlich und Biche, des Königs Lieblings Windspiel, erschien aus der Schwelle des MusiksaaleS! Das schlanke Thierchen blieb, den einen Vorderfuß an den Leib gezogen, den zierlichen Kopf hebend und seinen Herrn anblickend, einige. Augenblicke stehen. Friedrich der Große warf einen Blick auf das Mndspiel. er ignorirte aber die Störung und fuhr ruhig in seinem Spiele fort. Auch die Musiker blickten verstohlen aus den graziö sen Störenfried, und unwillkürlich huschte ein Lächeln über ihre Züge. Der Hund bot auch wirklich einen lächerlichen Anblick, er hatte nämlich quer in dem spitzen Maule einen großen Schinkenknochen, an dem noch ansehnliche Reste von dem saftigen Fleisch des todten Borstenträgers hingen. Der einzige, dem die .Situation nicht lächerlich erschien, war der Bassist Trahndorff. Beim Anblick deS HundeS überfiel ihn wieder jene unerklärliche Bangigkeit, jeneö ungeWisse, beängstigende GeM. a!5 oh ihm ein Unheil bevorstände, und feine dunkle Ahnung sollte ihn leide? nicht täuschen. ' AlS Biche merkte, daß sie vom KLnig nicht beachtet wurde, schlich sie mit ihrem Knochen unter den im Halbkreis ausgestellten Stühlen der Musiker entlang; unter Trahndorssj Sitz machte sie Halt, der riesige Kasten des BasseS schien ihr Deckung genug vor zudringlichen Blicken zu bieten, sie legte sich nieder und begann den Schinkenknochen zu bearbeiten. Den Musiker überlief ein .iFchauer entsetzlicher Angst, eS wirbelte ihm im Kopfe, denn Biche hatte, um be; ihrer kulinarischenBeschäftigung einen festen Stützpunkt, zu h$ben, den Knochen gegen die Baßgeige gestemmt, und bei jeder ihrer Vewegungen tönte ein' leiseö verdächtige? Brummen aus dem Resonanzboden hervor. Der Bassist versuchte das Thier ganz langsam und sanst mit dem Fuße fort zu schieben, aber eS ließ sich nicht stören und vom Platze bringen, und eS derber anzugreifen, wagte er nicht, um dem verwöhnten Liebling des alten Fritz kein Schmerzensgebeul . zu entlocken. Schon batt der König die eis unbrmonischen Tone dsrnomme, er blickte mehrmals frirnrunzelnd zu dem Cy.nt,rsba.ssiste,q hinüber. UnViefei hm be? Moment, in welchem de? Baß piano einzusetzen hatte, schon hatte Trahndorff den Bogen angelegt, ' da. Usalll ein. Krach, und - her Resonanzboden hetz BasseS ließ tn laifia, uachhallenkeS Brummen pernehmen, dessen Mißklanz die zarte Melodie häßlich durch-

rreuz:e. ' 'Bkcye yatte tn lrem Etser eine heftige Bewegung gemacht und

zden Knochen gewaltsam gegen den adkasten geschleudert! Unwillig brach der König sein Spiel plötzlich ab. Zum Teufel, Trahndorff." rief er zornig, was akkompacmirt Er denn? Das macht ja jeder Blerfiedler besser! Ich werde Ihn eine Zeit lang in die Kassematten schicken, damit Er ungestörte Ruhe zum Ueben hat!" Mit schlotternden Knieen erhob sich der Contrabassist. Majestät, ich bin unschuldig.- vermochte er nur zu stammeln, der Hund !" Damit zeigte er auf das Windspiel, das unbekümmert . unter dem Stuhle an dem Knochen weiter nagte. Des Königs Antlitz erhellte sich, ein Lächeln überflog sein Gesicht; er lockte das Thier an sich und scheuchte es selbst aus dem Saale hinaus. Dann befahl er, das Stück noch einmal von vorn zu beginnen, und dieses Mal ging alles wie am Schnürchen, wie denn auch der übrige Theil deö Concertes völlig befriedigend verlief. - Wie Trahndorff nach Hause gekommen, wußte er später selbst nicht, er war ein geschlagener, gebrochener Mann. Wenn auch kein Schatten von Schuld auf ihm lastete, so war der König doch gegen, ihn gereizt, und wer weiß, was ihm noch bevorstand, Entlassung, schimpfliche Degradation. vielleicht noch Schlimmeres! Man wußte, daß der alte Fritz trotz seiner , herrlichen menschlichen und Regententugenden auch menschliche Schwächen besaß; zu diesen gehörte sein überaus gutes Gedächtniß für Ereignisse oder Personen, ' die ihm jemals Verdruß bereitet hatten, er vergaß derartiges niemals und selbst wenn er von der völligen Unschuld der Betreffenden überzeugt war, fiel es ihm doch schwer, eine gewisse Bitterkeit ihnen gegenüber zu unterdrücken. Seit jenem Abende hatte der innere Friede den armen Contrabassisten gänzlich verlassen, gepeinigt von dem Gedanken, daß er einem finsteren Geschick entgegen gehe, blickte er mit Grauen in die Zukunft. Seine Collegen und der Kapellmeister mieden ihn, als ob er verfehmt sei, und wenn er mit ihnen bei den Proben zusammenkam. betrachteten sie ihn mit mitleidigen Blicken, fest überzeugt, daß sich nächstens ein Gewitter über seiner mehlbestäubten Perrücke entladen würde. Gräßliche Ideen erwachten in ihm, Selbstmordgedanken tauchten in seinem Hirn auf, und wenn seine Ehefrau, feine zwölf kleinen Trahndörffer und seine Baßgeige nicht gewesen wären, wer weiß, ob er nicht in dem schlammigen Graben, der an seinem Hause vorbei floß, seinem Leben ein feuchtromantisches Ende gemacht hätte. ' In dieser verzweiflungsvollenStimmung traf ihn wie ein Donnerschlag der durch einen königlichen Lakaien überbrachte Befehl, sich in Sanssouci beim Könige einzusinken, allein, und ohne Instrument! Jetzt bricht das Berhängniß herein," dachte er, jetzt wird sich der Zorn des Gewaltigen vernichtend über Dein graues, schuldloses Haupt ergießen!" Aber was half alles meditiren? Ordre mußte parirt werden. Nachdem er sein Staatsgewand angelegt, nahm er seufzend von Weib und Kindern Abschied und machte sich aus den Weg. In Sanssouci angekommen. wurde er von dem Kammerhusaren auf seine Meldung in ein Vorzimmer geführt und ihm bedeutet, zu warten. Er war noch damit beschäftigt, seine Kleidung' zurecht zu zupfen, als sich schon die Thür Lsfnete und der alte Fritz hereintrat. Da ist Er ja, Trahndorff," sprach der Monarch in gnädigem Tone, komme Er einmal mit mir!" Der Vassist folgte dem König mit Herzklopfen in sein anstoßendes Kabinett. Friedrich trat zu einer Ecke, in welcher ein großer Holzkasten stand, in dessen Deckel ein kreisrundes Loch geschnitten war. Er klopfte mit dem Krückstock auf den Deckel, und , siehe da. der zierliche Kopf Biches erschien in der OeffnunZ. leise winselnd blickte das Thier zu seinem Herrn empor, Ich habe Ihm des Hundeö wegen Unrecht gethan," sagte der König leutselig, dafür hat er drei Tage Arrest in diesem . Kasten erhalten. Hier dabei drückte er dem fassungslosen Musiker ein Röllchen harter Thaler in die Hand. hyt. E? ein Schmerzensgeld für den gehabten Schrecken. Jetzt geh Er nach Hause. daS Thier hat seine Strafe, und Er hat Seine Revanche!" In der GeschichtSsiünde. Lehrerin: WqK war die größte Eroberung Alexanders des Großen? Höhere Tochter: Die Amazocienkönigin ThalestriS, die ihm selbst tm .wst, gemeinten Liebesan.trag machte. Ein Antrag. Carl (zu sei. nem Schnxsteichen): Du. Elsa, wenn Du mir die Hälfte von Deiner Torte gibst, so verderbe ich das Clavier, daß Du wenigstens drei Wochen keine Cla dierstmlde nehmen kannst!" ' Grob. Redacteur: Ja. wissen Sie, ich kann aber nichts besonderes an Ihrer Arbeit finden! Schriftsteller: Das mag schon sein, aber vielleicht sind unter Ihren Abonnenten doch 'eirj Paar intelligentere' MensckenZ ' Daher. G.z Aber, Elise, Du hist ja seit einiger Zeit so frostig gegen, 'mich. Weshalh fcwnZ" Gatlin: ' Soll ich nicht frostig sein, wenn Du mir den gewünschten Pelzmantel nicht lausen willst?" Unangenehme, ßzinv r u n q. (Qjin, Student zum andern, ein- besuchte? Birlo.käl betretend); Komm, Puß, wlj wollen lieber hi ausgehen widerwärtige Gesellschaft hi!- WiM" .Lauter Protzen schreien ' immerfort: Kellner, zahw!" " .....

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Eisenbäytt-Tabelle

Ankunft und Mgang der verschiedenen Eiscn bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug Expreß Expreß Accomodation Expreß Expreß Ankunft Exvreß Expreß Accomodatton Expreß Schnellzug Accomadation 7 30 5m 1150Dm 12 40 Nm 4 00 Nm 7 00 Sl'm 11 L0 Nm 3 35 ?m 4 15 Pm 10 00 Vm 3 20 gjrn 5 00 25rn 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. JndianavoliS und Cleveland Division.' Abgang Expreß.... Expreß Expreß Limited Expreß... . Expreß Ankunft Expreß Ervreß . .. 4 15 Vn, ....1030 Vm ....10 30 Pm .... 310Nm .... 40Nm . .. 7 10Vn....11 30P,n Limited Expreß 11 30 Vra Expreß 6 00S!m Expreß.... 1100 31m St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 5m Limited Expreß. 11 50Pm Expreß 11 LONm Expreß, täglich 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich. 4 00 Sira Expreß 2 50Vm Limited Expreß 6 30Nm Ekpreß.. 6 00Vm Chicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomodation täglich 7 05Vm Accomodation 11 OOVm Postzug... 3 00 Nm Accomvd. snur Sonntags). Accomodatron 6 35 Nm Ankunft-Rufhville Accomodation. Postzug II 40 Vm Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.). Accomodation : Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division roestlicy. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scknell.Post 11 50 Nm Lafazette Accomadation bOONm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25 Nm Danville Accomodation 6 05Nin Expreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25Vrn Danville Accomodat-en.. . . 10 35 Vm Expreß.. 2 50Nrn Expreß 6 65Nm Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 30 Vm Accomodation Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 40 m Accomodation Expreß lOvONm Lake Erie uud Weftem. Abgang Exvreß 7 00 Vm Expreß v 1 20 92m Expreß 7 00N Scknell, Expreß Ankunft Schnell. Expreß Expreß 10 20 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 20Nm PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50Vm Columbus Accomodation... 8 00 Vm Expreß 3 30 Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30Nm Accomodation 3 20 Nm Expreß 6 50 9h Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kckomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Expreß 1120 Nm Ankunft Expreß 3 35 Vm Expreß 3 15 Nm LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45 5m LouiSville Accomodation,. . 8 10 Vm Schnellzug 3 25 Ztm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50Bm Accomodation. 5 50 9!m Spezial täglich 1 1 00 Nm Cincinnati, Hamilto und JndianaPoliS. Abgang Expreß 3 40 Vm Cmcmnatt Accomodotisn . . 10 SO Vm Expreß 8 00NM Expreß 4 00Nm Ervreß zv, Ankunft Accomodation. 9 15 Vm Expreß ..1145Vm Expreß 7 30 Not Expreß 10 55 Nm Erpreß 12 30 Cot Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß 8 00 5m imcennes Accomodation... 4 00Nm Ankunft VincenneS Accomodation10 40 Nm xpreg 6 00 Nm Cincinnati, Wabash und Milhigan Abgang Expreß 35Vm expreß 11 15 Vm Ervreß ;N Ankunft Expreß ; 9 55Dm Expreß 2 60Nm Expreß 9 00Nm Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß 8 30 Cot Accomodation 3 40Nm Schnell Ervrek 1120 Nm Unkunft Schnell. Expreß 3 30 5m Accomooation 10 40 5m Expreß 4 50 Vm LouiSville, New Albany und Chicago. Abgang Exvreß 12 35 Vm Expreß 1150 5m Monon Accomodation 4 00Nm Ankunft Expreß 3 30 5m Wonon Accomodation 11 20 Vnx Erpreß 3 55 Kot Tho Twentieth Century, eine ausgezeichnete . Oochenschrift, roelche fortschrittlich aesinnten Lesern sehr ,u enipfeh len ist. In der Tendenz ,w sezialiftisch, werden doch andere sorrschrittlicje Theorim . .Ma. 12,. C - r . - . . ronn uiiuiicimq oviprrcokv, Van bestelle direkt bei da Humboldt Publiamncr Co. 19 Crt Ciact. e

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