Indiana Tribüne, Volume 18, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1895 — Page 2

Fndians Tribüne.

Erscheint Täglich nn Sonntag Die tZzttche .Tribüne' kostet durch den TrSger 33 Lest per Woche, die SonntagSTrtbüne' I Sextf per Woche. Seide mstmate 15 Cent be IS Seat per Vkonat. Per Post außerhalb de, (ittlt zugeschickt i vorauZöezählung p per tiahr. OfTUi 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 31. Juli 1895. Lod einer schwarze Republik. Unsere Nachbar - Negerrepublik Hayti wird ben politischen ErdbebenStaaten schlimmster Sorte Beige zahlt, und kaum ein anderes der west indischen Jnselländer steht in so iiblem Geruch, wie dieseZ. In politischer Beziehung läßt sich allerdings herzlich wenig Gutes von Hayti sagen. Im Uebrigen muß man sich hüten, Hayti zu verkennen. Zu den Leuten, welche aus ihrer Erfahrung eine entschiedene Vorliebe für dasselbe gefaßt haben, gehört General Henry M. Smythe von Virg'mien, amerikaMischer Generalconsul in Port-au-Prlnce, welcher gegenwärtig auf Urilaub in unserer Bundeshauptstadt weilt. Derilbe gab jüngst eine ungegwungene interessante Schilderung von Land und Leuten in Hayti, für welches er von Haus aus als südlieher Bourbone", wie er sich noch jetzt mit Stolz nennt, gewiß kein besonders günstiges Äorurtheil mitbrachte. Aus seinen Aeußerungen sei Folgendes hervo.-?hoben: Viel: Amerikaner scheinen keine Ahnung aron zu haben, daß Hayti einer der wonnevollften Erdflecke ist. Sein Klima ist so gemäßigt, daß man fcas ganze Jahr über, soweit es darauf ankommt, ein behagliches und genußreiches Leben führen kann; es gibt hier keine Eztreme von Hitze und Kälte. Port-au-Prince mit seinen 60.000 Einwohnern ist eine entschieden schöne Stadt zu nennen und kann in der In ielligenz, der Wohlhabenheit und der wirklichen Culturverfeinerung seiner Bewohner jeden Platz ähnlicher Größe in den Ver. Staaten in die Schranken fordern. So sehr auch die westindischen Inseln seit ihren Glanztagen zurückgegangen sein mögen, schicken in Port-au-Prince noch heute die bessergestellten Klassen ohne Ausnahme ihre Kinder nach Paris zur Ausbildung, und jeden Sommer zeigt sich hier ein ebenso weit verbreiteter Drang, nach Europa zu gehen, wie in den amerikanischen Städtenn. Die gebildeteren Farbigen hier können sich in jeder Gesellschaft sehen lassen; sie sind durchaus gentlemanmäßig und sehr gastfreundlich. Ich habe von dieser Gastfreundschaft bald ungenirten Gebrauch ge macht, und das Hautfarben-Vorur-theil, das bei mir stark genug ausge bildet war. habe ich in Hayti rasch vergessen. Einem meiner altenFreunde. der mich damit aufzog, bemerkte ich einfach: Da die Haytier mir gegenüber keinen Unterschied wegen meiner Farbe gemacht hatten, wie konnte, ich es ihnen gegenüber thun?" Dabei kommt übrigens auch in Betracht, daß die Schwarzen hier eine ander Rasse smd, ode? doch ein anderer Typus, als der in den Ver. Staaten vorwießtiil) vertretene. Nur wenige von ihnen haben jene ungeschlachten Füße, Äicke Lippen oder platte Nasen; ja Viele haben Gesichter dom reinsten griechischen Guß. Unter den Creolen Hzytis habe ich viele junge Mädchen gesehen, die so schön sind, wie ein Traum. Man 'zieht nirgends in Hayti Hautfarben-Grenzen; Schwarze. Braune und Bwnde werden unbedingt nur nach ihren persönlichen Vorzügen oder Mängeln beurtheilt. Die Haytier sind die Ehrlichsten und Genauesten im Bezahlen der Schulden, die mir je vorgekommen sind. Daß Jemand sich um seine geschäftlichen Verpflichtungen drückt, scheint gar nicht vorzukommen. Daher ist der gegenseitige Credit ein guter. Vor noch nicht langer Zeit brauchte die Regierung ein Darlehen vcn 500,000, und im kürzesten Zeiträum waren 3 Millionen gezeichnet. Früher fand ich noch ein beträchtliches Vorurtheil gegen die Amerikaner vor. Das ist jedoch verschwunden, und man kann sogar sagen, daß die amerikanischen Bürger jetzt besonders beliebt sind. (Also ganz anders, wie z. V. in Cuba.) Und das ist sehr zu schätzen, zumal der Handel Haytis werth ist, poussirt zu werden. Der Hayti'sche Handel mit den Ver. Staaten hat sich in den letzten zwei Jahren um 30 Procent gehoben, und im vorigen Jahre sührte Hayti für nahezu 59.000,000 Waaren aus unserem Lande ein. Die Amerikaner haben gegegenwärtig beinahe ein Monopol aus Haytis Kaffeehandel, seit die Ver. Staaten den Eztrazoll von 4 Cents das Pfund auf diesen Kaffee wieder abgeschafft haben. Der gegenwärtige Präsident Hyppolite ist sicherlich ein cultivirterer Mensch, als sein Vorgänger Legitime; er spricht das reinste Pariser Französisch, ist unter gewöhnlichen Verhältnissen höflich und von anerkannter Güte des Charakters, wenn man ihn in Ruhe läßt. Völlig dunkelhäutig, ist er eine sehr stattliche Erscheinung und versteht es, seine Würde ohne' Plumpheit zur Geltung zu bringen. Man hat über das Kriegsheer Legitimes manche schlechte Witze gerissen, und zum Theil mit Recht; doch kann sich die jetzige Armee von Hayti. welche einschließlich der Matrosen 35.000 Mann umfaßt, sehr wohl mit der unsrigen vergleichen. Auf eine Revolution in Hayti ist in der nächsten Zukunft nicht die leiseste Aussicht, trotz aller gelegentlichen SensationSNachrichten in der amerikanischen Presse. Hyppolite übt, auch abgesehen von den ihm zu Gebote stehenden äußeren Machtmitteln, einen nicht zu unterschätzenden Einfluß über daö wirklicke Volk.' Mit seinen $50,000

das Jahr sUyrt er üvrtgenS in seinem Palast ein recht elegantes Leben, sindet es aber doch meistens gerathen, den Palast welcher nicht viel hinter unserem Weißen HauS zurücksteht von 5000 Mann bewachen zu lassen!

Getreide aus Oeeandampfern. Nicht blos die Vorgänge, welche mtt der Aufnahme von Passagieren auf den Oceanschiffen in Verbindung stehen.' sondern noch manche andere daselbst sind interessant und hochwichtig. Dahin gehört auch das Einladen von Getreide aus dem Getreidespeicher oder dem Lichterboot in eines der Niesenschiffe. Es ist dies ein imponirender Anblick. Das Getreide wird in langen Röhren hereinbefördert, welche an ihrem Ende ein trichterförmiges be-wegliches-Zubehör haben, das mittels eines Taues von einem Theil des unteren Schiffsraumes nach dem anderen gezogen wird, je nach dem Füllungsbedarf, und mit der Wucht eines großen Gießbaches stürzt das Korn herein, dichte Staub- und Spreuwolken aufwärts sendend und die Räume da unten in völliges Dunkel hüllend. Schisse, welche ausschließlich Getreide befördern, können bis zu 125,000 Vushels mitnehmen, gewiß eine gewaltige Quantität! Die bedeutenderen Passagier-Schnelldamvfer können unter ihrem Gesammt-Cargo im Durchschnitt immer noch 50,000 Bushels Getreide führen, das meist in der Mitte der unteren Schiffsräume untergebracht wird, während die Fleischwaaren und andere, durch die Hitze von den Schiffsfeuern der Beschädigung ausgesetzte Artikel so weil wie möglich nach vorne oder nach hinten gepackt werden. Das Getreide ist auch ein vorzüglicher Ballast, jedes Schiff im Gleichgewicht zu erhalten. Das zweckmäßige Einräumen und Zusammendrängen des Getreides in den Schiffsräumen ist eine besondere Kunst (fast ebenso wie das Einstauen der Baumwoll-Ballen) und wird ziemlich gut bezahlt. Jweirad Geschichtliches. Die Geschichte des Strampelrades, das nicht nur sich selber, sondern die ganze Culturwelt mit sich umzuwälzen scheint und bald als Kleidungsreformator, bald als Heirathsstifter, bald als Vorstadt - Besiz.delungs - Pionier, bald als Landstraßen - Verbesserer etc. von sich reden macht, bietet einiges recht Vemerkenswerthe. Mit dem Maulesel hat das Zweirad das Eine gemein, daß es ohne Vorfahren ist". Kein einzelnerMensch hat das Zweirad erfunden; ja es ist überhaupt nicht erfunden worden, sondern stellt nur die Entwickelung einer Reihe von Vervollkommnungen dar, ohne einen besonderen Charakter zu repräsentiren, und darin ist es sicherliaz eines der merkwürdigsten Beispiele sei ner Art zu nennen. Selbst mit diesen einzelnen Vervollkommnung - Stufen lassen sich schwer bestimmte Personen in Verbindung bringen. Hunderte von Menschen, welche drei oder vier verschiedenen Nationen angehören, haben mit der Vervollkommnung des Stahlrosses zu thun gehabt, und zwar Amerikan:: weniger, als Deutsche, Zranzosen und Engländer. Trotzdem 'cheinen die Amerikaner bestimmt zu ein, die meisten Vortheile von ihm zu genießen und die Zweirad - Fabrikation aus das Höchste zu bringen. Die Meisten, welche die Geschichte des" Zweirades behandeln, gehen auf die Erfindung der Draisine- durch den badischen Forstmeister K. v. Drais in Mannheim (in den Jahren 1816 bis 1819) zurück. Indeß scheint man in England schon um 1767 herum Gefährte mit zwei oder drei Rädern gehakt zu haben, welche durch die Kraft der Hände vorwärts bewegt .wurden. Vielleicht hat man noch früher da und dort Aehnliches im Kleinen angewendet; für den öffentlichen Verkehr aber ezistirten solche Vorrichtungen jedenfalls nicht, bis dieselben in neuerer Zeit allmälig, nach vielen verunglückten Versuchen, eine praktischere Gestalt gewannen. Was Herr v. Drais herstellte (Manche halten ihn irrthümlicherweise für einen Franzosen und nennen ihn Baron Drais de Severbrun, sein voller Name lautet richtig: Karl v. Drais von Sauerbronn), war ein zweirader i g e r Wagen zum Selbstfahren, der ursprünglich dadurch bewegt wurde, daß der Fahrende mit den Zehen abwechselnd auf den Boden stieß. Es wurde bald in dieser Form auch der Gegenstand des Spottes, und Carricaturenzeichner nahmen es mit Vorliebe auf's Korn, ohne zu ahnen, was im Laufe der Zeit aus diesem schlichten Gefährt noch würde. Wie man sieht, hat die später im Eisenbahn - Dienst viel genannte Draisine", d. h. ein vierräderiger Personen - Handwagen, woraus sich dann weiterhin die Dampf - Draisine entwickelte, so gut , wie gar nichts mit dem obigen Apparat zu schaffen. Letzterer bekam bald auch eine Vorrichtung zum Steuern des Vorderrades von einem Vügel aus. welcher gleichzeitig als Armlehne diente, und 1821 kamen noch der Kurbel - Mechanismus und, die Zahnräder hinzu. In etwas veränderter Gestalt tauchte das Ganze nach Jahren als Velociped auf. In Schottland stellte der Küfer und nachmalige Schnittwaaren - Händler Gavin Dalzell von Lanarkshire, welcher schon früher ein mit einer Kurbel bewegtes Dreirad angefertigt hatte, im Jahre 1844 ein hölzernes Roß" her. welches schon eine beträchtlicheAehnlichkeit mit dem modernen Zweirad hatte; das Hintere Rad wurde durch Hebe! bewegt, auf welche die Füße der Fahrenden drückten. Noch heute ist diefe Maschine vorhanden, und zwei Söhne Dalzells, welche gegenwärtig in Pittsbürg leben, können nähere Auskunft darüber ertheilen. Schon drei oder vier ?labre vor Dalzell soll übriaens

ern lchotttscher Grobschmted m Drumlanrig. Namens McMillan. etwas Aehnliches hergestellt haben; jedenfalls aber verlor sich seine Idee, wie die so vieler schottischen Erfinder, ohne weitere Folgen. In Paris vervollkommnete 1855 ein Wagenbauer Namens Michaux eine alte Draisine, die ihm zur Reparatur übergeben worden war, so ganz nebenbei im Sinne eine Velocipeds, und durch weitere Versuche brachte er eine Maschine zu Stande, welche durch die Pariser Weltausstellung von 1867 einen ausgebreiteten Ruf erlangte. Anscheinend ui?abhängig von ihm stellte der Franzose Pierre Lallement 1863 eine noch etwas bessere Fahrmaschine her. und Lallement und der mit ihm in Geschäfts - Theilhaberschaft tretende Engländer Carrol erwarben ein amerikanisches Patent, das in der Frühgeschichte der Zweirad - Fabrikation in den Ver.' Staaten eine wichtige Rolle spielte. Ein Jankee nutzte den Lallement'schen Apparat eine Zeit lang unverschämt aus und preßte Concurrenzfabriken einen 'Tribut von $20 auf jede von diesen gemachte Fahrmäschine ab. Lallement strengte einen 'Proceß an, erlangte aber , nur . eine - geringe Summe, und noch vor wenigen Jahren war er als gewöhnlicher armer Arbeiter in einer Zweirad-Fabrik thätig. - ; Die ersten Fahrmaschinen wären bei uns unter dem bezeichnenden Namen Knochenrüttler" bekannt. Sie erfuhren in den 70er und 80er Jahren noch viele weitere Vervollkommnungen durch Engländer Franzosen, und , Amerikaner;' der pneumatische Radkranz, obwohl längst patentirt, ist erst 1890 in Gebrauch gekommen. Von der Geschichte des Zweirades kann man jedenfalls mit vollem Recht sagen: Nicht Schöpfung, sondern Entwicklung."

Oielbegehrit Pflanze. Einstmals war die Ginseng-Wurzel oder 'Kraftwurz, welche in unserem Osten von Tennessee und den Carolinas bis hinauf nach Canada vorkommt, in der ganzen 'Culturwelt eine, berühmte " Pflanze und würde sehr hoch bezahlt, besonders da man ihr. sehr bedeutende medicinische Kräfte zuschrieb. Davon ist man indeß zurückgekommen; wenigstens in Europa und in den Ver. Staaten hält man diese bitterlich-süße Wurzel für beinahe werthlos m medicinischer. Beziehung. Dennj) ist die Ginseng von gewisser Seite noch ungemein begehrt, dermaßen, daß die amerikanische Ginseng von Jahr zu Jahr seltener und theurer wird. Das kommt von der unglaublich großen Vorliebe der Himmelssöhne" für diese Wurzel und sie dürfte der einzige Artikel in Amerika sein, dessen Vorrath durch gewaltige Ausfuhren nach China auf die Neige geht! Obwohl diese Pflanze auch in Asien wächst, können die Chinesen gar nicht genug davon kriegen. Man möchte beinahe sagen, daß sie so toll damit seien, wie die Katzen mit dem Baldrian. (Auch ist das Wort Ginseng", nebenbei bemerkt, von chinesischerAbstammung und soll sich auf die Ähnlichkeit der Wurzel mit dem Oberschenkel des Menschen beziehen.) Die Chinesen versichern sich jeder Unze dieser Wurzel, welche sie kriegen können, hier und anderwärts in der be kannten Welt, und halten daher den Preis hoch. Drei bis fünf.Dollars für das Pfund zahlen sie gern, und manche amerikanische Häuser machen damit die glänzendsten Geschäfte; fast noch glänzendere scheinen die Geschäftshäuser in China zu machen, welche sich auöschließlich oder größtentheils mit dem Verkauf der aus Amerika eingeführten Wurzel befassen. Da die Amerikaner gerne die Ginseng - Wurzel als Surrogat für die Süßholz - Wurzel gebrauchen, so kann Vielen dieser amenkanisch - chinesische Buhm" keineswegs erwünscht sein. Dabei gehören Diejenigen, welche diese Wurzel graben, meist zu den ärmsten Leuten. Die Wurzel ist überHaupt schwer zu bekommen, und ihr künstlicher Anbau verspricht wenigstens in nlher Zukunft keine großen Vortheile. Denn die cultivirte Wurzel, außer wenn sie etwa viele Jahre lang wieder sich selbst überlassen werden sollte, hat nicht die Kraft, welche an der wilden so hoch geschätzt wird; ihre schlitzäug'enLiebhaber wenigstens finden daö joort heraus und zahlen daher geringere Preise für erstere. Je älter die Pflanze wird, desto höheren Werth erhält die Wurzel. Jedes ,?hr senden die chinesischen Ginseng - Häuser ihre Käufer von Californien aus : ' ch dem Osten, um einen so großen Vorrath, wie möglich, aufzukaufen. Heuer haben sich diese Agenten noch nicht sehen lassen, und es läßt sich dah'? auch der diesjährige Preis noch ni bestimmen. Leute jedoch, welche in diese interessante Jndustrie näher eingeweiht sind, wollen wissen. daß diesmal der Preis ausnahmsweise etwas zurückgehen werde, weil die Nachfrage durch den japanisch-chinesi-schen Krieg einigermaßen gelitten habe. Für den Schlachtentod ist allerdings auch dieses Kraut nicht gewachsen, im Uebrigen aber wird dasselbe von den chinesischen Aerzten fast jedem Kranken, welcher dem Tode nahe ist, als letzte Arznei gereicht, welche Wunder wirken soll, wenn es überhaupt nicht auch für Wunder schon zu spät ist. Dies erklärt zum Theil die ungeheuere Nachfrage der Chinesen nach der Ginseng; dennoch ist daraus noch nicht zur Genüge ersichtlich, was aus den riesigen Mengen Kraftwurz wird, welche nach dem Reich der Mitte wandern. Manche amerikanische Händler hahen sich schon' alle Mühe gegeben, hinter dieses Geheimniß zu kommen; aber .ihre mandelaugigen Geschäftsfreunde haben sich nie die Würmer auö der Nase ziehen lassen", und auch für Geld war nichts aus ihnen herauszulocken, ebenso wenig, wie die chinesischen Thee-Ge-Heimnisse. . , . Mitunter haben die amerikanischen Ländler svaßbafte Erfabrunaen mit

tyren Lieferanten gemacht'. Wle schon erwähnt, ist die wilde Wurzel schwer zu kriegen, und nachdem sie gründlich getrocknet ist. hat sie einen ganz gehörigen Theil ihres Gewichtes verloren. Daher werden allerhand schwindelhaste Kniffe angewendet, das Gewicht wieder zu erhöhen, resp, zu erhalten; denn ein paar Unzen mehr oder weniger machen ja schon einen sch'atzenswerthen Unterschied in der Einnahme! Nicht selten ist es z. B. vorgekommen, daß Händler wohlgetrocknete Wurzeln von auffallender Schwere erhielten und dann die Untersuchung ergab, daß viele der Stücke mit Blei geladen waren: das Blei war. so lange die Wurzel noch grün war. mit großer Geschicklichkeit entweder in flüssigem Zustande in die gespaltene Wurzel gegossen oder in kleinen Stückchen eingetrieben worden, und beim Trocknen hatten sich dann alle Ocffnungen wieder - vollkommen geschlössen. Das geht fast noch über die .hölzernen Muskatnüsse", mit denen man die Jankees von Connecticut verleumdet hat! Aber die Noth macht schließlich nicht minder erfinderisch, als die bloße schnöde Gewinnsucht.

JusallS-Villllonüre." Gewiß kann Californien, und der Südwesten überhaupt, eine ziemlich große Anzahl ehemaliger Abenteurer aufweisen, welchen lediglich durch sogenannte Zufälle, oft sogar gegen ihren unmittelbaren Willen, Millionen in den Schooß gefallen (meistens freilich nicht treu geblieben) sind. Doch auch unser Nordwesten ist reich an solchen Persönlichkeiten, deren jede einzelne eins Roman-, zum mindesten ein Dime"-Novellen-Held sein könnte, und sie gehören meist neuerer Zeit an. Vielleicht hat keine andere Gegend in den letzten fünfzehn Jahren so viele Zufalls-Millionäre hervorgebracht, wie die wildromantische Gegend der Coer d'Alene Gebirge im nördlichen Winkel von Jdaho. Schon lange ehe die erften Metallsucher dorthin gelangten, lockte die fast übernatürliche Schönheit dieser Region den alten IndianerHäuptling Saltese und seine Coeur d'Alene-Stämme an; die Wilden glaubten, daß in den dortigen Hügeln der große Geist wohne, und sie weihten die Stätte, wo sich heute die Morning Mine", die Sullivan Mi".e" und gar manche andere berühmte Bergwerke befinden. Eine besonders merkwürdige Romanze knüpft, sich an den letzteren, Namen, und sie fei hie? in Kürze erzählt. Michael Sullivan, der lustige Mike". und Tim O'Rourke, der im ganzen Land bekannte .schmucke" Tim, waren Busenfreunde und hatten gemeinschaftlich zwei Monate lang vergeblich das Minenland durchsucht, bis sie dem Verhungern nahe waren. Gerne würden sie wieder umgekehrt sein, wenn sie gekonnt hätten ; aber sie hatten das. BerawerksFieber" und toiifo ten, daß sie für jeden anderen Beruf verloren selen! Ueoerdles. waren sie 60 Meilen von dem nächsten Platz entsernt, wo sie Lebensmittel hätten auftreiben können, als sie eines MorgenS gottverlassen" an ihrem, kleinen Feuer saßen, und ihr allerletztes Stückchen Speck verzehrten. Ihr indianischer Führer war ihnen schon vor einigen Tagen ausgerissen, und jetzt glaubten sie, am Ende ihres Berghauer-Lateins und wohl auch ihres Lebens angelangt gu sein. .Nur Mike schaute noch immer frohlich in die Strahlen der Morgensonne, Kelche soeben über den herrlichen Kor-tenai-Hügeln heraufgestiegen war; eZ war ibm, als müßte etwas, ganz , Unberechenbares mit Einem Schlag ihr Geschick wenden. Und seine Ahnung betrog ihn nicht. Die beiden Freunde waren noch nicht ganzallein. Cm getreuer VierKeiner, ihr Pack-Maulesel Box-, gehörte noch zu ihrer Gesellschaft. Schon unschätzbare Dienste hatte er ihnen geleistet, aber heute, sollte er den HöhePunkt seiner Glorie erreichen und sozusagen die verkörperteVorsehung werden. Nicht weit von dem Lagerfeuer war er angebunden und scharrte in der Erde nach einigen zarten Grashalmen. Soeben wollte Mike ihn wieder losbinden, um die verzweiflungsvolle Expedition fortzusetzen. ' Wie jeden Morgen, sah er nach den Hufen des Thieres, da entfuhr ein Freudenschrei seinen Lippen. JesseS, Teaaa, guck' doch einmal da her!" rief er seinem Kameraden zu. Und Tim kam herbeigesprungen, als wären seine hungermatten Glieder galvanisirt worden, und statt ' die denkwürdige Stelle zu verlassen,. weilten die Freunde nunmehr einen-häl-ben Tag in eifrigster ' Thätigkeit. Eine reiche Goldmine hatte ihnen die scharrenden Hufe deö Maulefels gezeigt. Nachdem sie ihren Anspruch nach allen Vorschriften des Gesetzes, abgegrenzt und umpfählt hatten,' auch ein Stück Pappe aufgesteckt hatten, ' auf welches sie mit den verkohlten Ueber resten ihres Lagerfeuers . schrieben' Bunker Hill & Sullivan-Grube; Be sitzer Sullivan & O'Rourke", . machten sie einen Eilmarsch nach Spokane,' welcher für den Vierbeiner . ein. wahre: Angstmarsch war, und auf der Streckt von 60 Meilen rasteten sie nur ein einziges' Mal, um ein Wildkaninchen, das sie erlegt hatten, hastig hinunter zuwürgen. ' Zwei Monate später waren sie ib'rem äußeren Menschen nach kaum wiederzuerkennen.' Sie , waren, bald vielfache Millionäre, und . schließlich haben sie die besagte Grube noch für jl,500.000 an ein britisches Syndi. kgt losgeschlagen.. Box", der.vierbel-. nige Znjdecke jst noch heute am Leben; er wi.ch wie ein fWliches. Mar-stall-Pfexd gepflegt und hat dereinst Anwaltschaft ' auf ein - .arokartiaesBegräbniß, ' Mit 7 dieser 'Geschichte 1 j i. V ' ' . yangl.e aucy zusammen, ogn aus je den Sack Erz, welcher aus. iener Grube kommt,- daK Bil' eineZ. Mgulesels ge' stempelt ist; such ein hervorraäender Maler (Nemjngton ' ' daS Tbie? auf

die Letnöwano bringen müssen. Man soll nicht sagen, daß eS keine dankbaren Menschen mehr gebe! Dreizehn Jahre sind seit dem merkwürdigen Fund verflossen. Sullivan hat übrigens das Zeitliche gesegnet, nachdem er tieser in das Whiskyglas geguckt hatte, als irgend ein anderer Mensch im Westen. Doch Friede seiner Asche! Ein bemerkenswerther Zufalls-Mil-lionär ist auch John M. Burke, nach welchem der kleine Ort Burke in Jdaho benannt. ist. Er ging, nachdem er im Bürgerkrieg für die verlorene Sache" gefochten hatte, nach demNordWesten, eröffnete einen kleinen Laden und schoß, wie manche Andere, den Bergbauern alle Lebensmitt:l für den halbe Antheil an jeder Mine vor. welche sie etwa entdecken sollten. Aber lange Jahre ging es ihm spottschlecht, da seine Kunden absolut nichts entdeckien. Einer jedoch, ein zerlumpter Bursche, der nicht einmal eine Schaufel besessen hatte, als er ansing.tauchte gerade, als der Sheriff die letzten Habseligkeiten Burkes beschlagnahmt hatte, mit der Kunde von einer reichen Entdeckung auf und theilte mit ihm redlich. Burke brachte es zum fünffachen Millionär. 1890 wär: er um ein Haar zum Gouverneur von Jdaho ge wählt worden. Das Pharao-Spielen hat ihn übrigens wieder um die Hälfte feines Reichthums gebracht. .Solche Beispiele ließen sich noch in Menge erzählen. Vom IktläNVe. I n d e n Super st ition Mountains, Maricopa County, Ariz., wurde jüngst ein Steinbock erlegt. Angeblich sind früher nur zwei Thiere dieser Gattung in den Vereinigten Staaten geschossen worden und zwar in Oregon. Nicht alle Chinesen an der Pacificküste sind Pauperarbeiter", als welche sie gewöhnlich geschildert werden. In den Obstgärten, welche zwei Chinesen zu Traveer, Cal., gehören, arbeiten meist Frauen und dagegen ist. von dem ArbeitsCommissär des Staates Protest erhoben worden. In Jrineville, Or., besitzt ein Chinese ein großes Hotel, das er an einen Amerikaner verpachtet hat. .,.

Die Stadt. Fresno, Cal., hat einen Bergbach mit einem Wasserfall in den Ausläufern der Sierra Nevada zumBetneb von Elektricitätswerken in ihren Dienst gestellt, welche die Straßen beleuchten und die für den Straßenbahnbetrieb erforderliche Kraft liefern. Der Bach ist 33 Meilen von Fresno entfernt. Eine Wassersäule von 18 Zoll im Durchmesser, die einen Abhang von 1412 Fuß herabstürzt, setzt Dynamos in Bewegung, welche 1200 Pferdekräfte liefern. Nach den Berechnungen von Sachverständigen genügt die Wasserkraft, um Fresno mit Elektricität zu versorgen, felbst wenn die Bewohnerzahl sich verfünffacht haben wird. In Pendleton. Or., .hat sich jüngst das Bicycle bei der Ver folgung flüchtiger Indianer ausgezeichnet bewährt. Zwei berittene Indianer trieben in dem Orte allerlei Unfug und als der Marschall Means die Rothhäute verhaften wollte, ga ben sie ihren Pferden die Sporen und jagten davon. Sie hatten die Rechtiung ohne " das Stahlroß gemacht. Die Büchse an der Rechten, schwang sich der Beamte aus sein Bicycle und nach einer kurzen Jagd 'war er den Flüchtlingen auf Schußweite nahe ge kommen. Mit einem Schuß traf er den 'einen Indianer in das Bein und den anderen Burschen holte er in wenigen. Minuten ein. so daß er beide Uebelthäter im Triumph zurllckzubringen vermochte. ' ceuervlngs gelangte in Süd-Dakota allgemeine Unzufriedenheit mit den Prohibitionsgesetzen zum Ausdruck und aller Wahrscheinlichkut nach,, werden die lästigen Gesetze von der nächsten Legislatur widerrufen werden. Eine große Brauerfima in Sioux Falls ist davon so fest überzeugt, daß sie dieser Tage wieder ein Braueretablissement übernahm, das ihr früher gehörte und welches sie bedeutend zu vergrößern beabsichtigt. Im Mississivvk oberbalb St. Cloud verursachten neulich Flösse, die an M.000.000 uk boh ent halten, eine Stauung in dem Strome und noch weiter oben befand sich eine solche, die sich beinahe 20 Meilen weit ausdehnte. Aus diesen Thatsachen rann man aus Die ungeheueren Mengen Holz, die in den Wäldern von Minnesota gefällt werden, eknen Schluß ziehen. Die schlauen Söhne des himmlischen Reiches" versuchen in je der erdenklichen Weise das Gesetz, welches ihnen die Landung in den Ver. Staaten verbietet, zu umgehen. In Californien wollen sie es jetzt damit versuchen, daß sie den von China kommenden Landsleuten Certificate verschaffen, nach welchen dieselben in jenem. Staate geboren sein sollen. Die Bundesbehörden in San Francisco haben Kenntniß davon erhalten, daß sich eine Bande von Weißen und Chinesen zusammengethan . hat, um den Schmuggel auf diese Weise systematisch zu betreiben. 5?ür ieden Cbineien. den sie so in's Land bringen, sollen ihnen 5200 von der chinesischen Gesellschaft zugesichert sein. Wie es heißt, befinden sich aeaenwärtia bereits 200 iunae Chinesen auf der Reise nach San Francisco, die auf Grund solcher gefälschte? Geburtsscheine gelandet werden sollen. Da die Bundesbehörden rechtzeitig gewarnt worden sind, dürfte die Rechnung der Cbinesensckmuaaler wohl in die Brüche gehen. ,,,, OHön und rein Soll das Haus stets sein ! Die besten LürSen kauft man bei H. Schmedel, 420 Oft MeCarty rrase . . Kaufe MuSo'S ..Best Sadanua ' -

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Vom NnSItNwk. Nirgend Ssinddie Vtrsfen auf Schmuggel so hart wie in AuZtralieiu Dieser Tage wurde ein Schiffsführer vom Gericht in Williamstown wegen SchmuggelnS von Seife, 'dessen Steuer etwa betragen hätte, zu $500 Strafe verurtheilt, mit dem Zusätze, daß er so lange im Gefängniß zu bleiben habe, bis Strafe und Kosten bezahlt sind. E i n u n e r h L r t e s V e rb r t chen wurde in der Ortschaft Vionville verübt. Ein Vater schlug seinen zehnjährigen Sohn an'S Kreuz. Herbeigeeilte Leute nahmen den blutenden Knaben herab, welcher ohnmächtig in's Spital gebracht wurde. Der Unhold, welcher die That im Wahnsinne begangen zu haben fcheint, wurde festgenommen. Die Volksmenge wollte ihn lynchen. Ein entsetzlich ländliches Sittenbild entrollte sich dieser Tage'in emer Verhandlung desDresdener Geschworenengerichts, die mit der Verurtheilung der in Schlesien 1869 geborenen Magd Josepha Wallot zu 12 Jahren Zuchthaus endete. Die Dirne hatte drei uneheliche Kinder, das eine erdrückte sie im Schlaf", das andere ließ sie verhungern und dem dritten gab sie einen Faustschlag und verscharrte eS dann noch lebend. Dieser Tage wurde von Polizeibeamten in Paris der Graf Molenes festgenommen und in eine Irrenanstalt überfuhrt. Graf Mole nesder seiner Zeit angellagt war, emen Mordversuch an seiner Frau verübt zu baben. war deshalb vom Schwurgericht in Macon (Burgund) zu 10 Jahren Baugesangenschast ver urtheilt worden. Wie sich nachträg lich herausstellte, hatte er die That in emem Anfall von Geistesstörung be gangen. Neulich wurde im In nern des königlichen Palastes zu Ma drid ein Mann verhaftet, der im Be griff stand, mit zahlreichen Flaschen, Tellern, Gläsern, Früchten u. s. w. beladen, in die Gemächer der Königin einzudringen. Es handelte sich um einen Geistesgestörten, der behauptet, von lder Regentin eine Aufforderung erhalten zu haben, mit h? zusammen ein Abendbrot einzunehmen. Die geistige Umnachtung dieses Mannes begann in dem Augenblick, als seine Mutter von einem Blitzstrahl vor seinen Augen getödtet wurde. Von einem kaum glaube lichen Vorgange wird auö Crispendorf gemeldet. Dort waltet snt sechs Iah ren der Pastor AntheS zu allgemein ster Zufriedenheit seiner Gemeinde. Jetzt qibt er seine Stelle auf, um sei nen bisherigen Wirkungskreis mit dem an nner Diakonissenanstalt rn Ham bürg zu vertauschen. Der Herr Pastor hatte nämlich die Kühnheit gehabt, mit der Haltung der partikularistischen Landeszeitung für Reuß ältere Linie nicht einverstanden zu sem, weshalb er das Abonnement aufgab. Dadurch hatte er sich die allerhöchste Ungnade zugezogen. DiearoßenJubiläumS age dieses JahreS wird der in Neu tädtel in Schlesien angestellte Polizei geant Sander mit ganz besonderer Freude feiern. Ver eloe erhielt tm Jahre 1870 bei der Schlacht vonWörth ne Kugel rn daS rechte Bein, die fei ner Zeit nicht zu entfernen war. Nach, dem ihn die Kugel oft ganz außeror dentlich gequält, schien kürzlich der ge. eignete. Zeitpunkt zu einer Operation gekommen. Diese wurde im Berliner Elisabeth - Krankenhause ausgeführt und gelang.- .Jetzt ist der Mann ge heilt und die Plage loS, die Kugel will er aber als ReXquie zur Erinnerung an ferne rnertchahrhundert lange Lei denszit 'bewahren. In Hoste rwitz bei Dres den starb vor einigen Tagen im hohen Alter ein eigenartiger Kunstler, Herr LouiS Blaschka. . Die künstlerische Specialität, welche der Verstorbene ausübte, war die Nachbildung der zar testen Blumen- und Pflanzengebilde, m l r n aus uasman5in oen selniren aroennuancirungen und so, daß durch den Augenschein eine Unterscheidung vom l .f.f..l jl leoenoen original aoioiur nicyr möglich war. Seine Schöpfungen in den letzten Jahren gingen als UnterrichtsMittel an das. Unterrichtsministerium tn Japan sowie an 'das Museum der ÄniversiitäL Cambridge, . für wlelche Blaschka in der ätzten Lebenszeit ganz ausschließlich arbeitete," Der einzige Schüler des Verstorbenen, der einzige auch, der m die technischen Geheimnisse der Kunst eingeweiht ist, -ist sein Soon. 0anf mtl. Ibrt4akabnaaafc work for , bjr AmuA Pin, Awtin, T.ias, and jn. Bonn, ToUao, Ofcta. sm rat. Ottirtrotnf uwaiUWöj otjror lon ttn Tr f Hl. w l nonth. Ton ua Ihm work lad Kr ronn are ttlly carntaf ftwi $ tm day. All afta. Wt iSow jrtw kw aad atart yoa. C.a work fa apar Um t kom. wkrTr ymm ara. Era b. ar au t. im. Hig- monrny for aaa. failara aakaowa aaaaaa CVEUU afife CWUx ftf yrtlMi4,f Tal EW and wondarftal. Partiell tan

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