Indiana Tribüne, Volume 18, Number 312, Indianapolis, Marion County, 31 July 1895 — Page 1
O i ?H AO r AO rfC k 1 AOl5 W W iV v y ly W V w i K Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana, Mittwoch, den Jj. Juli 895. Jahrgang 18 No. 313
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Wildivooü Park. Meridian. Fall Sreek Jlltnoi Str Tlie Ternple Opera Co. Mit'.msch nd Donner? ag : "PINAFORE." Freitag und Samstag :
' lolQNtKs." ie ! der 81 1 4 Office zu 50c u. 23c ,n haben. . - . rt W r. a .e. C ah ( a I Nkeymen etc ote oro yuinoi ciiuuiumnn. 13. Stiftungs-Fest -deSbte tzMtzk Ur. M) im Pbött ix Garten! -e: Samstag, den 3. Angnst 1895, UhrAd.n. Einritt Herr und ame 25 Cts. Einze ne Personen 15 Cts. TERnJl2L - ISS j3.T3: de3 Schwäbischen Untersttttzmigs-Veleins, c. im White Eiver Park, isJteii etrotru-b Whiee Rier, am Sonntag, fcvMi 4 August W5. egelaahn und z'.t ddler Tan, Boden auf fcur Htze Man ncd'ne Ne N"d Jnd anapillS Straßen lahnirazen bid Ärmstro 14 fto nui. Koz. Srii'.grr Snnd! Sonntag, 2. August, Gesellige Unterhaltung i Tanz . in er COLU MBI A-HALLE ! Das Publikum ist fr rnlichst elnzeladei. taM, K tks & Chicäfo Eisenbahn. MONON LINIE, läßt eine der beliebten Dollar Exeurfionen nachCedar Lake (Monon Park) and Slielby, am Sonntaa, den 4. Auguft abgehen. Der Zug verlaßt den Bahnhof um 7:00 Vsrm. und MaffachusettZ Ave. um 7:10 Borm., und zurück von Cedar Lake um 7.00 ASendS. Gelegenheit über sieben Stunden dem Ver gnügen. Bootfahren, F fchen, Tanzen ic. zu widmen. Erfrischungen sind am Plc tze zu haben. 1 Tickets einen Dollar Kl Zu haben in Union Station, Massachusetts Ave. und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. 0(0. W. H a Y l e r, D. P. A. Schicke St Selb ach der alten Heimath durch AMERICAN EXPRESS Co's Geldanweisungen. Dieseli:? sind absolut sicher und sind in jeder Office der Umertcan Sx,rek So., zahlbar ta Deutschland, zu folgenden niedrigen Raten zu habe. i zut 5Cetl I BiSzu -I5ent . 110- 8 9 50-1 . 2010 . , $110-30 . . $30-13 . I RIÄLTO Cigar 5totc. 67 Sst LVnshington Strns. Die beste Auöwahl einheimischer und importirter Cigarren. Probiren Sie die XUal-fco 5c Cigarro. Um geneigten Zuspruch bittet Schiller NSmler. Georgs Hermann Zsichenbeftstter, Office : 26 Süd Delawareftr. tI2e : 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlftr. Telephon 91 l. Oj?cn Tag und Nacht. Bluff Boad ömmeij" gesoit. Eine Meile südlich von der Gürtelbahn. Hübscher Garten, gute Kegelbahn, gut Cigarren und Getränke. Zu zahlreiche Besuche ladet ein Gottlieb Hasert, Ligenth
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Lditorielles. Die Bäder an der Nord-und Ostsee sind überfüllt und in den Kurorten sucht dreiviertel der geplagten, abgehetzten Menschheit Erholung und neue Kräfte' Neue Kräfte im Schatten kühler Wälder, in der erquickenden Meereöfiuth, in der stärkenden reinen Luft deS Hochgebirges, um dann von neuem den Kamps auszunehmen etc." Vorstehenden Saj verübte die New Jorker Staatözeitung. Also dreiviertel der geplagten, abgehetzten Menschheit bestndet sich in den Bädern und Kurorten der Nord- und Ostsee. Sollte in der Redaktion der Staatözeitung die Menschheit erst bei den Leuten beginnen, welche Bäder und Kurorte besuchen können ?
Am vergangenen Sonntag wandte sich ein Wirth an einen Polizisten, denselben erklärend, daß im oberen Stock eine Wasserrohre geborsten sei, daß daS Wasser durch die Decke hcrabtropfe, und daß er eö gerne repariren lassen möchte. Der Polizist meinte daS sei nicht möglich, weil unter dem Nicholson-Gesetz kein Fremder du Wirthschaft betreten dürfe. DaS ist eine ganz falsche Auffassung. DaS Gesetz setzt keine Strafe daraus, wenn Jemand ander als der Eigenthümer am Sonntag oder nach 11 Uhr in einer Wirthschaft betroffen wird, eö verschiebt bloß die Beweisführung. DaS Gesetz bestimmt, daß die Anwesenheit eine? Fremden prima facie Beweis für einen stattgehabten Verkauf sein soll, daS heißt, daß der Verkauf als bewiesen gilt, wenn nicht das Gegentheil bewiesen wird. Früher mußte der Verkauf bewiesen werden, in solchem Falle aber gilt die Anwesenheit deS Fremden schon alS Beweis und der Wirth hat zu beweisen, daß er nichts verkauft hat. 3n einem Falle nun, wie in dem beregnen, würde eS dem Wirthe nicht schwer fallen, den nöthigen Beweis zu liefern, und der Polizist, der eine VerHaftung vornähme, beginge eine Dummheit. Höchst gelungene satyrische Beschlösse hat eine demokratische Versammlung in 3vwa betreffs der Silberfrage gefaßt. Sie lauten: In Anbetracht, daß jetzt in allen Parteien viele Leute den Wunsch auSsprechen, die Regierung dieses Landes möge ihr Geldsystem wieder auf eine Silberbasis stellen und weil dieselbe als Grund dieses Wunsches angeben, daß unsere Vorfahren zu Gunsten deS Silbers waren und daß Engla d und Wall Street dagegen sind, so sei hiermit rriarr, ap wir le v.elen ugen- ... . . . ... I l. it v 1!.
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Weisheit und Voraussicht der bergangenen Geschlechter wohl würdigen und anerkennen; daß jedoch deswegen, daß diese Geschlechter Talglichter gebraucht haben, wirken Gebrauch deS elektrioaoen, wir oen eoraucy oes mmischAch..ich..ufg.bmMn;und daß wir darin, daß sie ihr Getreide mit
der Sichel geschnitten, keinen Grund DaS thut mir leid, wird aber ertrazur Verwerfung der Erntemaschine sin- gen werden müssen. Sie wissen, daß den; und daß die Thatsache, daß sie unsere Administration erwählt wurde, mit Ochsenwagen reiften, kein Grund weil Tammany die Gesetze, besonders
für unS ist, um auf Straßenbahnwa-
gen oder Eisenbahnen zu verzichten; 3a, daS Verfahren vor dem Lerowund sei eS ferner Comite erwieS klar, dab das Accise-
Erklärt alS der MeinungSauSdruck dieses ConventS, ' daß wir in Betreff i m nr v . r.ft i.v, f""?. fr DCIICCICN, WIC Ist XJCllt C5 VSli' fg.; nZmlich-daß b, B.ft.id.. Welt nicht zu gut für unS ist; und wenn England und Wall Street gors.- & XI. M V CD..(X. i.A.t.t.H f
eucn, y.it uu ,",i,ur ourq o,e sirenge Ä)urqsuyrung er - st daS kein Grund, worum dieselben zielt werden Sie wissen ja, ich bin
meyr auq un, oeffer ais Pannge munden sollten. ArOilllHrichlell. Inland. Wktterauksichten, Schöne, Wetter Donnerstag und Freitag. Gestrige Temperatur: Maximum 80 Grad, Minimum 49 Grad. ScbisselS Wassertemperatur L2Grad. Der Schneiderftreik in Nero Sork. , N e w S o r k, L0. 3uli. Anläßlich deS Streiks der jüdischen Schneider ist eö beute in Brooklyn zum Blutvergießen gekommen. Dle PoUzei mußte ...
einschreiten und trieb mit auögiebiger en , r "n.r vi oi
enuZung lyrer nullet ot uciiri auseinander. Die erste Ruhestörung ereignete sich vor, dem Lokal von Kaufmann & Cohen. Hundert und Sechzig Mann waren beute Morgen hier an - ----- 7 V w - " " O den Streik gegangen und als einige nicht zur Union gehörige Leute sich zur Arbeit meldeten, wurden sie von den Streikern angegriffen. Die Polizei resttve war bald zur Hand und griff die Streiker an mußten. welche sich zurückziehen Die Zahl der Streiker beläuft sich letzt auf 16,000 und Meyer Echoenfeld, welcher den erfolgreichen Streik im legten Herbst leitete, hat auch jetzt die Führung wieder übernommen. Er erklä te, die Leute verlangten, daß die wöchentliche Arbeitszeit auS S9 Stunden bestehen soll . Die Mitglieder der Brüderschaft der Schneider in Chicago, Baltimore und Boston würden ebenfallö streiken. Die Clothing ContractorS' Mutual Protective Association" hielt heute Nachmittag eine Versammlung ab, welcher 250 Contractoren beiwohaten. ES wurden Beschlüsse angenommen, welche bestimmen, daß die 59stündige Wochenarbeitszeit bewilligt werden soll, unter der Bedingung, dab der Contractor bestimmen soll, wer zu der bestehenden Lohnskala berechtigt ist. N e w I o r k. 20. 3uli. 3n dem auvtauartier der streikenden Schneider erhielt man heute die Nachricht, ' I da, in Newark alle Aandwerttaenossen w u die Arbeit niedergelegt haben, während auS anderer Quelle verlautet, daß sich von 1300 Arbeitern nur 180 am Streik betheiligen. 2m Ganzen berechnet man, daß hier, in Brooklyn und Newark 16.500 Mann streiken, V.erzig Kontraktoren haben die Bedingungen der Arbeiter angenommen, Die Kontraktoren fügen sich so willig in die Forderungen der streikenden Schneider, daß der Streik bald beendet sein wird. BiS heute Abend hätten schon über 60 Kontraktoren, welche von 15-50 Arbeiter beschäftigen, daS Uebereinkommen unterzeichnet, so daß morgen bereits gegen 2000 Leute die Arbeit wieder aufnehmen können. Heute Abend wurde in der Cooper Union eine Massenversammlung abgehalten, an welcher auch diele Frauen und Mädchen theilnahmen und unter Anderen Samuel Gomperö zu Gunsten deö achtstündigen Arbeitstages sprach, welcher unbedingt in allen Geschäftszweigen eingeführt werden müsse. Ma y o r S t r o n g und der SonntagSzwang. New Sork, 20. Juli. Mayor Strong sprach sich heute über die Ae-cise-Frage auS. AlS er von seiner ;r. r. uc. :t I urt,. ucr, r., WlrtA(iAN hnn MMim tntt MH I Petition, welche ihn ersucht, den Eifer deö CommissärS Roosevelt bei der Durchführung deö TonntagSschluhgefetzeS etwaS zu zügeln, da dle strenge Durchführung stark zu Trmkgelagenm
uiiumiu iu(v 6u liiuöciuacnmi . . . mito:( s...u M..H'husn süh.c. n4n Ctm. fc 11 ' ,
erwiderte darauf : daS Accise-Gesetz, zu laj durchführte. Gesetz nicht zum Zwecke der, Durchsöh-
rung, sondern dazu gemacht war, um'..-.,, '
Sl,.:.,.. .... m.. ... k.r... r::; 'ir. I vv wy u Mivirnu i. nur im In,.ss. der Sa,n. wmhe. Die Aufhebung, des Gesetzes kann I r .. r r - c em Freund deS GaloonwirtheS. 90 i Ä . Prozent unter ihnen sind gerade so gute Leute, wie alle anderen Burger. Sle haben gerade so viele Rechte Ge Andere und ich bin bemüht, ihnen zu ihren Rechten zu verhelfen. Aber Sie können nicht von mir verlangen, daß ich daS Gesetz absichtl ch verletze. WaS wk, ft tot.l.Diu .at wurde im Herbst für keinen Mann stimmen, welcher dafür nicht einträte. Ebenso wenig sollten Sie eö thun. . . . ,. Die Untersuchung gegen H o l m e ö. Chicago, 3l. Juli. Peter Ci grand, der Vater der angeblich von Solmeö ermordeten Emeline Clarand. - '.ist hier. in. Legleitung seiner Tochter
Philomena eingetroffen und hatte eine ff .. e m i m
vonjrnnj rnu voiizeiqes aoenou. Die Nachforschungen im HolmeS'schen Hause wurden heute fortgesetzt. Der gestern gefundene Kessel enthielt nur etwaS Petroleum. Die Angabe deö mmwwm'w yr V T JJ w T W -W alten Chappell, daß darin SMette vom Fleisch getrennt wurden, hat bis jetzt reine VettüNauna aesunoen. uno er dürfte sich über die Lage der BafinS geirrt haben. Bei den Ausgrabungen wurden heute Theile von zwei Hüftkaochen, ein Stück Schädel und vier kleinere Knochen gefunden. Rechiöanwalt William Capp aus Fort Worth ist hier eingetroffen, und erklärte, daß er im Begriff stehe, die Ermordung von Minnie und Annie Williams durch HolmeS, Pitzel, Qüin lan und einen Vierten nachzuweisen, welchen Detektivs im Austrag der An gehörigen der beiden Mädchen schon vor acht Monaten aufgesucht huben! Dieser Vierte wird unter der Bedin gung aussagen, daß ihm Straflosigkeit zugesichert wird. Er weiß bestimmt, daß die Mädchen in dem Hause an der 62. Straße ermordet worden find und weiß auch, wo sie beerdigt sind. ÄllslllNd. Gewitter in Deutschland, Berlin, 30. Juli. Der tropischen het letzten Tag. find Gewitter und Regen und Hagel gefolgt.' Der Telegraphenverkebr ist unterbrochen und den T i... I ... O . v. r v en ,m Öeio ,ir viel qaeen zuge fäwt worden, namentlich in der Gegend von Metz und . Hannover. Hauser wurden ihrer Dächer beraubt und viele Personen vom Blitz getroffen. Zwei Männer wurden in Limburg durch Berührung. elektrischer Drähte wahrend eines Gewitters getödtet. Die Hitze bat ,n Oesterreich und Italien viele Sonnenstiche im Gefolge gehabt, 71 . ' ' ' . , Wahlen ,u Frankreich. ... Pari. 20. 3utt. Die Wahlen Mitglieder deS Generalraths haben darin resultirt, daß die Republikaner drei Viertel der Sitze gewonnen haben, Mehrere Wahlkämpfe fanden ,in derschieden Provinzen statt. 3n Bonbaiz im Departement du Nord ereignete sich eine Collifion' zwischen den Republikaern und den Collectivisten und die GenSdarmen. mußten wiederholt, vor.gehen, bevor 'bie Unruhen unterdrückt wurden. Eine Anzahl Personen zurden verletzt und einige Verhaftungen find vorgenommen 'worden. Ernste Unruhen mit Blutvergießen wurden von Brabantine bei Marseilles gemeldet. Die Truppen find nach dort gesandt worden. DeEampoS' Gnadenakt. o ..r: m.t. Man.anillo verliek. um &nn& ffi,. v " rni. AJiuui r' . fugsS zu begeben, hat Generalkapitän Martinez de EampoS alle politischen und Kriegsgefangenen begnadigt und ihre sofortige Freilassung angeordnet. Unter den begnadigten Gefangenen Q -ww-ywww I V V andere einer Gefangenschaft in den afrikanischen Kolonieen entgegensahen. Bttacyemenlö oeö Batalllonö von Cstra Madura und die Piegarro Ekca dron hatten ein Gefecht mit den 3nsur genten bei dem Berge Armonia im Departement Santa Clara. Die Trup pen fanden später einen todten und zwei verwundete Insurgenten auf dem I ,'-,'1'' r - , b.i d.. m uri .amA.m ß.t- K.s.Ti;.tnUn si'b. d..s.tten g.sag.n. Der kranke Mann. giebt nach. London, 31. 3uli. Räch einer I . - , Depesche auö Berlin behauptet daS dortige Tageblatt. auS sicherer Quelle in Constantinovel erfabren ,u baben. daß die Türkei die von den Mächten vorgeschlagenen Reformen für Arme nien ohne jede Einschränkung ange nommen hat, nachdem ihr Lord SaliSbury eine sehr kraftige Note hatte zu gehen lassen. ihiffS.Nachrlchten. Angekommen iu : New Li o r r : urania" von Queenötown und Ontairo" von Lon don. ... Queenötown: Majeftic" von Liverpool. Moville: State of NebraSka" von Nev Aork. London: ..Eurode" von New , ' Sork.
Bremen: Fulda" von New Sork. Gibraltar: Kaiser Wilhelm der Zweite" von New Jork. Liverpool: Kensington" von
Philadelphia. Southampton: Spree" von New Jork nach Bremen. Die M ora '.sch e .Forderung bewilligt.. Madrid, 31. 3uli. Der Kabinetörath hat sich heute mit der von dtn Ver. Staaten geforderten Höhe dlö Mora'fchen EntfchädigungS-Anfpruchö einverstanden erklärt. Brauchen Sie Geld? Loans zu irgend einem Betrage, niedrigste Raten, Rückzahlung nach Belieben gestattet. A. Metzger Agenur, Ecke Washington und Pennshlvania Str., zweiter Stock. . Allerlei. Auf der N iöquollY-'Reser. vation, 23 Meilen südlich von Tacoma m Staate Washington waren kurznch über, 1000 Indianer versammelt, um die Leichen! ihrer berühmten. Hauptlnge Leschr und Quiainuth wiede? auszugraben und aus ihrer gegenwär lgen Reservation zu bestatten. Erste r wurde im Jahre 1857 gehängt. nachdem ihm Schutz versprochen wor den war, und . Letzterer wurde am Ende deS JndianerkriegeS im Jahre 1ß58 getodtet. Die Ceremonien bei der Fortschassung der beiden. Leichen waren höchst eindrucksvoll und wurden von vielen Weiken mit Interesse beobachtet.' ' ' ' . ' ', ' ' Jac. Holgate von' Corvallis, Ore..- 'hatte dieser Tage mit 'einem Seelöwen ein Renontre das er nicht obald vergessen wird... In fernem Buggy am Gestade des Meeres dahin ayttnd, delmrlte er-das Tmerund beschlok es zu fangen. Mit einem geschickten .Wurfe schleuderte er ein Lassv nach dem Seelöwen, dessen Oberkörper von oer- .SchNnge gesagt wurde. Darauf band Holgate das andereCnde des Lasso an das Buagy und trieb sein Pferd, ein junges, .starkes, Thier,, an, um das eethler aus der Branduna auf den Strand zu' schleppen. Allein vergebens, denn in wenigen Mi nuten hatte das Letztere.-daö Buggy in das Wasser gezogen und Holgate wäre sammt semem Pferde elend ertrunken. wenn es ihm nicht noch im letzten ,Au genblick gelungen wärt, daÄ' Lasso zu zerschneiden. ' - In den V e r. S t a a t e n gibt es 334 Spiritisten .5 Gemeinden mit 45.000 Mitgliedern. Sie sind über alle Staaten verbreitet. Die erste Stelle nimmt Massachusetts ein mit 7.343 Gläubigen, was bei der eigenthümlichen Geistesrichtung der Yankees nicht so sehr überraschen darf. New York folgt darauf mit 6.331, Pennsylvanien mit 4.369. In Californien, Connecticut, Illinois, Iowa, Maine, Michigan, Ohio und Vermont zählen die eingefleischten Vergeistige? nach Tausenden und selbst in Tennessee, dem .Apple Jack- - Staate, bekennen, sich 1073 brave Seelen zu dieser Rett gton". Aus außergewöhnliche Art kam Frau Lizzke Lachmann, welche mit ihrem. Manne und zwei Kindern in No. 196 Siebente Straße m New York wohnte, um'S Leben. Die Frau schaute zum Fenster hinaus und dabei fiel ihr daS künstliche Gebiß aus dem Munde und zwar auf daS Dach eines im Hofe errichteten, einstöckigen Anbaues. jSie stieg durch un Fen ter auf den Anbau, wo das Gebiß zum Dachrande gerollt war. Als Frau Lachmann das Unglucksdmg aufyeden wollte, verlor sie das Gleichgewicht und stürzte in den Hof hinab. Die Aermste trug außer einem Bruch des 3JtW-fc . JC VMIVeienres einen, "yaoeloruu, von und wurde in bewußtlosem Zustände nach dem Bellevm-Hospital ge bracht, wo sie anderthalb Stunden spater starb, ohne noch einmal zum Bewußtsein gekommen zu sein. Der Anaconda Standardin Montana ersuchte dieser Tage in einem Aufruf, der von dem StaatsAnwalt und anderen angefehenen Bürgern- unterzeichnet ist, um Beitra ge zur Schaffung eines Penstonsfonds für einen Maulesel. Der Vierfüßler 'hat sich nämlich in der folgenden Weise verdienstlich gemacht. In jener Gegend hauste ein Schwede Nalnenö Amel SttzSkal, der eine Frau und besagten Esel' besaß. Der Genannte war ein überaus roher Kerl, der die ffrau unbarmherzig mißhandelte und dem Grauthier mehr Prügel, als Futteo verabreichte. Die Frau ließ sich ohne Klagen die unwürdige Behandlung gefallen, allein der Esel kickte und traf den Unhold mit solcher Kraft., idaft Ledterer bald darauf den Geist' ausgab. "Da der Esel die Conrmune in solcher Gestalt von ei em Vösewicht. befreit hat. soll er pen swnirt werden. .
AusSouk-el- Arba wird eine empörende Brutalität eines Unterosfiders gemeldet: Zwei Jäger deS dritten afrikanischen Bataillons waren, ohne Urlaub ausgegangen, kehrten aber freiwillig zurück Und stelltet sich
vem Korporal Gally, der eben die Wache hatte. Dieser ließ dil beiden Ausreißer in Gegenwart des Srgeanien in eine Holzhütte spernn, in der eine unerträgliche Hitze herrschte, kettete die Köpfe der Unglücklichen an. die Mauer und fesselte Hände und Füße derselben in der unter htm Namen -Crapaudine bekannten Lage zusammen. Als einer der Gefangenen, Namens Chedel, einen Trunk verlangte, ließ der Corpora! ihn mit einem Stein und einem Holz keil knebeln. Bald darauf ftarb Chedel an Erstickung. Dann erst wurde der überlebende Gefangene losgelassen. Chedel wurde Tags darauf in aller Sttlle begraben. Infolge der Härte des Majors des dritten Bataillons mehrt sich die Zahl der Ausreißer bedeutend. Ein scheußliches Ver brechen ist an einem 7 ?kabre alten Mädchen in Durlach verübt worden. Das Kind, welches gegen 1 Uhr Mittags zum Bahnhof ging, wurde von einem etwa 33jährigen Manne ein anderer Zeuge schätzt den Verbrecher auf 30 Jahre unter allen möglichen Versprechungen in den HardtwaÄ hin:er vem Vonesaaer gelockt. Bort band er dem Mädcben die üände zusammen und den Kopf mit den Zöpfen an den Drabtilaun, des Wildvarks. Als daS Kind schrie, versetzte er ihm vier Stiche ln den nops, einen schnitt in mt Wange und mehrere leichte Stiche in den Unterleib und die Brust. ' Der Thäter ergriff hierauf die Flucht. Das arme Opfer wurde m Vem Wägelchen einer Holzfrau nach dem hiesigen Spital verbracht, wo es sich verhältnißm'ä ßig gut befindet. Von dem Thäter fehlt bisher jede Spur, obgleich die Polizei sebr tbätia war. hiesiges. 3ohn F. White, daö demokratifche Mitglied deö Sicherheitöraths hat. die Stellung als lokaler Geschäftsführer der United StateS Casualty Co. von New Jork angenommen. GT W. T. Clark, ein früherer Postpacketagent auf der Louiöville Consolidated Railroad ist hier alS Bun-deS-Untersuchungögefangener abgeliefert worden. . Er soll Geldpackete ihreö Inhalts beraubt haben. Freitag Nachmlttag 4 Ubr regelmäßkge Versammlung deS deutschen Frauen HllfSvereinS im Deutschen HanS. ZT 3m Broad Ripple Park wird jetzt auch ein Sommertheater erbaut. Dasselbe wird am Sonntag, dem 4 August, Nachmittag? um 2 Uhr mit der Operette Fanchon" eröffnet werden. Ich war durch schwere Arbeit vollständig heruntrr gerissen. 3ch nahm Hood's Sarsaparilla und ich fühle mich wie neu. Mein Mann nimmt eö mit guter Wirkung. Frau Emma Woliver, Box 104, Haughville, 3nd. Hood'ö Pillen kuriren alle Leber. leiden. Während Frau Kate Kendall, 226 Ost South Str., sich gestern Abend gegen 8 Uhr in den oberen Räumlichkeiten deö Hauseö befand, durchstöberte ein Schleichdieb die unteren Räume, hatte aber nicht mehr Zeit sich zu entfernen, ehe Frau Kendall herunterkam. Er versteckte sich hinter einer Thüre und alö Frau Kendall sich in einer Lektüre vertieft hatte, schlüpfte er hervor und löschte daS Licht aui!. Er war aber nicht flink genug für die muthige Frau, die ihn ergriff und ihn zwang ihre Uhr fallen zu lassen. Ehe ihr Jemand zu Hilfe kommen konnte, riß er sich loS und entkam mit einer Geldtasche in der sich $4 befanden. DaS 3ndianapoliö Journal, welcheö bekanntlich von der Schauspielerin Julia Marlowe Taber wegen wissentlicher boshafter Verleumdung durch die Presse auf namhaften Scha denersatz verklagt worden ist, hat nun mehr eine Antwort auf die Klage bei Gericht eingereicht. Dieselbe führt auS, daß der Artikel, auf den Klägerin Bezug hat, alö Kritik ihrer öffentlichen Leistungen erschien und von nichts an derem als kunstkritischen Erwägungen inspirirt worden sei. Zudem könne von einem Schadenersatz deshalb nicht die Rede sein, weil der Artikel nach ihrer Abreise erschien, und Klägerin seitdem nicht vor einem hiesigen hUkum erschienen iy.
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