Indiana Tribüne, Volume 18, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1895 — Page 3

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Roman von Balbuin Möllhausen. (Fortsejung.) ssrau Ltsene. eben noch eitel Sanft muth und geschwisterliche Liebe, erhob sich entrüstet. Jeder Zoll breit an ihr war Stolz und Erhabenheit. Einen vernichtenden Blick senkte sie auf den brüderlichen Sonderling, der wieder sorglos einigen zu dem Alligator em Vorsteigenden bläulichen Ringen nachschielte, und wie von den Lippen einer Rachegöttin tönte es zu ihm nieder: .Ist das Dein letztes Wort, Stofsei?" .Ich wüßte nicht, daß ich noch etwas hinzuzufügen hätte rief Flamingo dem wergäugigen Saurier zu. .Ich ahnte es. als ich den schweren Gana zu Dir antrat, fuhr ??rau Li sette düster fort. .ja. ich ahnte, daß ich in meiner Bedrängniß bei dem einzigen leiblichen Bruder vergeblich anklopfen würde. Und so höre denn auch meine lekte Antwort auf Deine Entscheidung: Mein ssuß soll die Schwelle dieses lächerlichen Geflügelkastens 'nimmermehr betreten. Fahre wohl. Mich siehst Du in diesem Leben nie wieder Solltest Du indessen t in Noth gerathen, hilflos und siech daliegen, dann komme zu mir. ftä will Dir beweisen, dak ich höher über geschwisterliche Beziehungen denke als Jemand, dessen Gemüth bet seinem abenteuerlichen sinnlosen Hinvegetiren zu Stein verhärtete." Obne Flammao's llfe anzunebmen. warf sie den Pelz um die Schultern und majestätisch schritt sie auf die TKUre zu. dieselbe weit aufstoßend. Jener folgte ihr mit dem Ausdruck Jemandes. der ln eine Citrone aedl en bat und verzweiflungsvoll gegen die charfe Saure ankämpft. Aus dem schmalen Flurgange kehrte Frau Lisette sich noch einmal nach ihm um. und drohend klang ibit Stimme, ndem sie, vom Zorn vemeistert, ausrief: .Wenn mein Sohn. Dem eigene? eiblicker Neffe, durch seinen ferneren Verkehr mit einer vagabondirenden Harfenistin in den Abgrund des Werderbens hinabgestoßen wird, so fällt die Verantwortlichkeit dafür aus Dein Haupt! Von Dir fordere ich mein Kind zurück!" Die lekten Worte wurden übertönt durch heftiges Husten, in welches Flamingo, nachdem er in seiner namenlosen Vettürzuna einiae Sekunden wie erstarrt dagestanden hatte, ausbrach. Doch eL war zu spat. )er veryangnißvollz Ausspruch konnte nicht-mehr zurückgerufen werden, hatte den alten Eilenbahnwagen bis in die entfernte, sien Winkel erfüllt, hatte ein argloses, schüchternes Herz todtllch getroffen. Se ne nächste Emp tndung war ote einer grenzenlosen Wuth. Er, der sonst durch Nichts aus seiner stot chen Ruhe aufgeschreckt werden konnte, zitterte am ganzen Körper. Seine Au gen öffneten sich auf die Breite eines guten Strohhalms; aus diesen Spalten aber schössen Blitze, um die ein donnernder Zeus ihn hätte beneiden mögen. .Weib!" rief er auS. .bist Du gekom men. um meine ehrbare Villa mtt Deinen sinnlosen Vbantaskkn an deraisten? Danke Deinem Schöpfer, wenn ich nicht vergesse, daß dieselbe Mutte: uns am Herzen trug! oder ich möchte es Basta noch eingeben, Dich auf 'seine Art von meinem Grund und Boden zu entfernen. Frau Lifette, die bereits drei Stufen niederwärts überwunden hatte, kehrte sich um. Schrecken und Erstaunen prägten sich auf ihren Zügen aus. So hatte sie den sonst so gutmüthigen Bruder noch nie gesehen.. Mit Grauen . l. ' i - r . c etr'f ! i ' tri geoaazie te oer ncogiichieti, oagaynsinn ihn plötzlich ergriffen, sie selbst durch ihren Besuch und die ihr im Unmuth entschlüpften Vorwürfe denselben in 5 Leben gerufen habe. Eine besanfhgende Erklärung schabte ihr auf den Lippen; doch bevor sie Worte fand, schmetterte die Thür vor ihr in's Schloß, ihren bösen Verdacht bis zur Ueberzeugung befestigend. Hastig verlieh sie die Treppe, und scheu um sich blickend, eilte sie auf die Straße hinaus. wo der Wagen sie alsbald aufnahm und mit ihr davonrollte. Nachdem Flamingo in seiner Rathlosigkeit die Thür zugeschlagen hatte, n.. . cm I . ' liuiiu ei cuic iueue wie gelaymr. JiXls Unheil, welches seine Schwester in ihrem Ungestüm, wenn auch ahnungslos, unfehlbar angerichtet hatte, stand jetzt erst in seinem ganzen Umfange vor ihm. Ihre durchdringenden Worte konnte Eva unmöglich überhört oder auch nur unvollkommen verstanden hac , .n. er wc ns. ' ucn. .ic lvufjle aio, oag derjenige, vor dem sie so lange in Angst undSorgen lebte, sein eigener Neffe; sie wußte, daß die fortgesetzten Nachstellungen ihr allein zur Last gelegt wurden, man jede c . m..:.i ... v. . .... jiuijclc ezlctuiig zu uci vllgaoonoirenden Harfenistin als eine Schmach für die ganze Familie betrachtete. Es konnte nicht anders sein. Diese Gewißheit aber wirkte in einer Weise erschütternd auf ihn ein, daß er nicht wußte, wohin er sich zunächst wenden solle. Wohl schwebte ihm vor, zu Eva hineinzugehen, iht den ganzen Zusammenhang zu erklären und mit entsprechenden Trostesgründen zu begleiten; doch was hätte er sagen können, daß ihr nicht schon bekannt gewesen wäre? Welchen Trost aber konnte er ihr nur spenden, wenn er. im Bewußt sein, selbst sie hintergangen oder doch wenigstens die Wahrheit verschwiegen zu haben, die Blicke der unschuldigen, traurigen Augen mcht zu ertragender mochte? Und so schlich er endlich, jedeg Geräusch vermeidend, in sein Lahoratorium. Dort schürte er den Ofen, und sich vor demselben niederlassend, betrachtete er nachdenklich die bläuliche Feuerzunge, die in Hellem Hohn bald kürzer, bald länger aus dem viereckigen Koboldömaul ihm entgegenslackerte. Er war so vernichtet, daß er kaum einen vernünftigen Gedanken zu fassen der- , mochte. Es fiel idm mt emmai trn.

selnen BchUtzllng' ' herdetzurusen, um die Einsamkeit mit ihm zu theilen. Sogar das Einbrechen der Dämmerung ging ihm verloren, so starr hingen seine Blicke an der regsam plaudernden Feuerzunge. Eine halbe Stunde war verstrichen.

als es an die Thür klopfte und aus sein zerstreutes .Herein" Eva über die Schwelle schritt. Vor sich trug sie die Harfe, und als Flamingo hastig aufsprang, um die Lampe anzuzünden. wehrte sie ihm mit herzlichen Worten. War ihr doch nichts weniger daran gelegen, ihr Antlitz vor ihm zu verbergen, als ihm zu verheimlichen, wie es noch immer in ihrem Innern gahrte. .Ich liebe die Dämmerungsstunden und eine Beleuchtung, wie sie von dem Ofen ausströmt," sprach sie sanft, .da fließen Einem die Gedanken förmlich zu. Damit dieselben aber nur heiterer Natur, möchte ich. wenn es nicht stört. ein wenig üben. Ich wähle solche Meodien. von denen ich weiß, daß Sie dieselben gern hörcn." .Jede, jede Melodie höre ich gern," erklärte Flamingo begeistert und eine Last sank von seiner Seele in der Voraussicht. anstatt eine lebhafte Unterhalung zu führen, em Stundchen unge stört zu lauschen, .gewiß, mein liebes Kind, jede Melodie, so lange sie von Ihrem Wohlbefinden zeugt." .Aber Ihr eigenes Befinden, versetzte Eva freundlich, .ich vermisse die Cigarre; das beunruhigt mich." Flammgo athmete auf. Nach dieser Mahnung glaubte er zu der Hoffnung berechtigt zu sem, daß der häßliche .Gefi fvf , i P. m r( f. in. tLrfyrXlr rntnSt. uifisuusvkuu tiufci wuyiiiifct uiuiwktens verstümmelt und daher wirkungsos zu Eva's Ohren gedrungen sei. Er beeilte sich daher, dem erwähnten Mangel abzuhelfen. .Es ist wahr, sagte er, dabei semer Stimme nach bestenKräften einen sorgosen Klang verleihend, .auch mir würde die kleine Herzstärkung fehlen. Ich vergaß sie vollständig in meinem Aerger. Sie hörten, wie meine Schwester. d wieder meine stille Häuslichkeit zum Angriffspunkte wählte, sich ereiferte und zu den unsinnigsten Ausschreitungen hinreißen ließ, und das nur.- weil ich ihren verschrobenen Anchauungen nicht huldigte. Sie ist im Allgemeinen eine herzensgute Person. allein halb hausbackene Köchin, halb hochfeine poetische .Lady", und wenn da dies Wehr einmal von dem Munde aufgezogen wird, da weiß sie selber nicht, welche ungereimte Fluth ihm unaufhaltsam entströmt. Von. allen Ecken und Enden trägt sie Lächerlichkeiten zusammen. Trotzdem möchte ich weten, daß sie zur Stunde bereut, ihren arglosen Bruder aus seiner patriarchalschen Ruhe gestört zu haben." .Ich hörte wohl heftige Stimmen gab Eva zu, und die Dunkelheit verhinderte, daß der sie scharf uberwachende alte Bursche die über ihr Antlitz sich ausbreitende Gluth entdeckte, .alein. da ich gewohnt, me auf Worte zu achten, die nicht an mich gerichtet wer den. so mußte der Sinn des Gesprächs mir verloren gehen." .Eine löbliche Gewohnheit," versetzte Flamingo mit einem noch kräfti gerkN Athemzuge der Erleichterung und lustig wirbelte eine dichte Rauchwolke aus der nunmehr brennenden Cigarre vor den zwinkerndenAugenstrichen vorüber, .eine Angewohnheit, welche alle Achtung verdient. Ich preise sie um so höher, wen die sinnlosen Redensarten, die' Hals über Kopf meiner guten Schwester über die Zahne stolperten, Sie wohl gar gegen das sonst nicht üble Geschöpf eingenommen hatten. Sie werden sie kennen lernen; so grimmig wie sie sich stellt, ist sie bei weitem nicht." Statt zu antworten, ließ Eva ihre Finger leise über die Saiten hineilen. Flamingo schob sich aus seinen Plüschsessel einige Male hin und her, bis er meinte, einen erträglichen Platz gewonnen zu haben, dann lauschte er gespannt, im Geiste segnend die Dunkelheit. vor Allem Eva's guten Willen, seine, durch die erzürnte Schwester verdorbene Laune wieder aufzufrischen. Sein altes wunderllchesHerz schlug ruhiger; es befestigte sich die Ueberzeugung, daß das Unwetter dieses Mal noch ohne Schaden über ihre Häupter hingegangen sei. Walteten indessen noch Zweifel in ihm, o sanken tt dahin vor dem Eifer, mit welchem Eva die Saiten rührte, von dem bald heiteren. bald schwermuthlgen Ausdruck lhres wechselvollen Spiels. Ja, sie spielte ebenso rein und klangvoll, wie unermüdlich, ihren gütigen Beschützer in einer Weise fesselnd, dak er. nur schüchtern, den Ofen zu schüren und Holz und : Kohlen 'nachzulegen wagte. Fürle selbst aber hätte kein wirksameres Mittel, als die Musik. erdacht werden können, um ihr warmes bebendes Herz zu beruhigen, ihr die Fähigkeit zu verleihen, mit Ueberlegung die nächste Zukunft in's Auge zu fassen. ' ' , t. )ne neu enlsloy. an etne iucewoie reihte sich die andere, - bi . Flamingo sich endlich entsann, -daß der Mensch pichf von schönen Gedanke. und.Mustj wie er weise bemerkte allein leben könne. Gemeknschaftlich gingen sie an's Werk.- die ' Lampe anzuzünden und . das Abendessen vorzubereiten. Argwohnische Seitenblicke warf Flamtngo zw?r gelegentlich auf die holde Gefährtin; allein ihr. Antlitz trug dasselbe freundlich - schwermüthige Gepräge, wie in früheren Tagen; einen Ausdruck, der im Einklänge mit 'dem dunklen Traueranzuge und ihn zu .den Versuchen ermuthigte. ihr zuweilen ein stilles Lächeln zu entlocken. Nicht früher und nicht später als gewöhnlich. begaben sie sich zur Ruhe. Wann Eva zum kräftigenden Schlummer die Augen schloß, wer hätte daS errathen! 'Am wenigsten ahnte Flamingo folgenden Morgens, feit viel, Stunden sie in traurigem Sinnen verbrachte, wie viele heiße Thränen ihren Augen entrannen, bevor Vergessenheit sie mitleidig umfing. Denn in unveränderter Weise erfüllte sie die ihr zugefallenen häuslichen Pflichten, bediente sie den alten Sonderling beim Frühstück und aab sie kbm. als er den

?vllcven Gang nach der Stadt antrat, das Geleite bis auf die Treppe hinaus. Kaum aber wußte sie ihn fern, da ließ sie sich vor seinem Arbeitstisch nieder und Papier und Dinte heranziehend, schrieb sie' einen längeren Brief. Mit eigenthümlicher, ruhiger Entschlossenheit legte sie ihn zusammen und schrieb auf die Außenseite: .An Frau Teargreß" nebst Angabe der Straße und Hausnummer. Ein wenig später, da stand sie in der Straßenpforte und der ersten vorüberkommenden ihr geeignet erscheinenden Persönlichkeit händigte sie ihn nebst einem Geldstück zur Beförde rung nach der Post ein. Freier, als sei damit eine Bürde von ihrem Gewissen genommen worden, sah sie nunmehr um sich. Nur als ihre Blicke auf der achträderigen Villa haften blieben, glitt eö wie tiefe Trauer über ihr jugendholdes Antlitz. Da trat Basta. der ihr auf Schritt und Tritt folgte, vor sie hin und stierte mit sein:n großen Glotz zugen treuherzig zu ihr empor. .Lieber Basta." flüsterte sie ihm zu. .wer hätte gedacht, daß wir so bald von einander scheiden müßten. Du glaubst nichts von der vagabondirenden Harfenistin und Dein Herr .ebensowenig; aber es kann nicht anders sein: Wir müssen von einander scheiden und woh! auf Nimmerwiedersehen." Gefolgt von Basta. der sich vergeblich bemühte, den fehlenden Schweif zu wedeln, erstieg sie die Villa. Eine Weile war auch vernehmbar, wie sie bald hier, bald dort mit flinken Händen ordnete und säuberte, und als eine Stunde spater Flaminzo eintraf, da hörte er schon von der Pforte aus, daß sie wieder zur Harfe gegriffen batte. (Fortsetzung folgt.) ,,

Vor Contrabassift. Bon T. Ernst. (Fortsetzung.) war zehn Minuten vor halb sieben, die Erwartung und Spannung war auf's Höchste gestiegen, in jedem . Augenblick konnte der große König eintreten. In der größten Unruhe rutschte der alte Trahndorff auf seinem Sessel hin und her. krampfhaft preßte er die Hände vor das Gesicht. In diesem hochwichtigen Augenblick überfiel ihn wieder sein altes Nervenleiden, welches ihn mit unter urplötzlich zwang, sich für ein paar Minuten zurückzuziehen. Gerade hatte er noch Zeit, seinen Sitz wieder einzunehmen, als die Flügelthüren ausgerissen wurden und der König, begleitet von einigen seiner Vertrauten, eintrat. lUon soir, messieurs," sagte er lächelnd und winkte den ehrfurchts voll , sich verneigenden Künstlern zu. .haben wohl nicht erwartet, mich heute schon hier zu sehen?" Er gab ern Zeichen, da? Concert begann. Die Kapelle des Prinzen Heinrich war eine der ausgezeichnet sten ihrer Zeit, alle ihre Mitglieder waren toahrhaste Künstler. Leise ourchzltterten v harmonlschenKlange den hohen Raum, allmälig sich verstärkend und zum rauschenden Andante anschwellend. Wohlgefällig lauschte der König, aber bald bildete sich eine Falte aus seiner Stirn; sem scharfes Ohr vernahm, daß irgend etZZZZ zft f$ nä?, er vermiete eine bestimmte Klangfarbe in dem Harmonienverbande und wußte bald, tvo eö fehlte; scharf blickte er nach dem Contrabassisten hinüber. Der unglückselige Trahndorff! Bleich, mit stieren Äugen saß er da. dicke Schweißtropfen perlten von seiner gefurchten Stirn, Verzweiflung?voll strich er auf den Saiten umher, immer stärker druckte ' er den Bogen auf, vergebens, eZ war kein Ton vernehmbar! Entsetzen packte ihn. Der alte PraktiluS sah sofort, daß ihm Jemand einen Streich gespielt hatte; die Wirbel am Halse des InstntmenteS ' standen richtig, aber die Saiten, die Saiten! Sie waren von oben bis unten , mit Fett beschmiert,' so daß der tresslich colophonirte Bogen machtlos darüber hinfuhr, ohne ihnen tönende Schwingungen entlocken zu können! Die Zahne zufammenbeißend, drückte er den Bogen auf, da ein schriller Klang erdröhnte, ein greller Mißklang, der schneidend daS harmonische Zusammenspiel durchgellte! .Halt! r:es der König, welcher alle Musiker mit Namen kannte, unwillig, .waS macht Er denn, Trahndorff, Cr quiekt ja wie cirr toller Esel!Entsetzt starrten die übrigen Musiker auf den vermeintlichen Uebelthäter, nur Schmolke, der ihm zunächst faß. konnte ein schadenfrohes Grinsen nicht ganz unterdrücken. Zitternd kaum eine? Wortes mächtig, erhob sich der Contrabassist. .Majestät", murmelte er, .ein schändlicher Streich, man will mich in'S Verderben stürzen!" Mas ist Ihm denn passirt?- . . .ES hat Jemand die Saiten meines Instrumentes mit Fett bestrichen, Majestät. es ist Talg. hier sitzt noch ein Klümpchen!" 'Er hatte die Saiten mit den Fingern überfahren und hielt nun den Zeigefinger empor, an welchem wirklich etwas Talg hastete. Die KUnstler standen starr vor Schrecken; zorn!g zog der König die Augenbrauen zusammen, sein feuriges Auge mufierte strenge die einzelnen Musiker. , '.Weiß Er. bestimmt, daß Sein Instrument in Ordnung war, ass Er hierher kam?" .Ja, so wahr mir Gott helfe!" . .Weiß Er, ux diese Infamie begangen fcatT Lew, Majestät." erwiderte Trahndorff. er konnte dabei aber nicht umhin. einen mißtrauischen Alick auf Schmolke zu werfen. Wieder flammte deS Königs Auge durch den Kreis der Künstler, er las auf allen Gesichtern nur Bestürzung, Schrecken und Zorn. Aber der KLnia sab scharf, durchbohrend .sah er

Schmolke in'S Vefichi, weicher vor diesem Blicke erbebend zu Boden schaute; der Ausdruck der Schadenfreude in seinem Gesicht war dem König vorher nicht entgangen. .Trete Er einmal vor, Schmolke!" befahl er. Der Aufgeforderte trat vor den Monarchen. Ist Er der Thäter?" herrschte Friedrich ihn an, .lüge Er nicht, sonst "

.Nein, ich habe es nicht gethan." versuchte der flitbltr , lumn-n !,' Schuldbewußtsein war aber deutlich auf seinem Gesicht zu lesen. .Kehre Er einmal alle seine Taschen um!" Zitternd gehorchte Schmolke; gleich aus der ersten Tasche seines Leibrockes zoa er mit dem wirfin -in icSfiimhf chen Talglicht hervor, in welchem die i v mm ...... Spuren oer aMiten deutlich demciiaai waren. .Et schlechter Kerl, schmiert Er damit seinen Bogen?" donnerte der König dem Erblassenden zu. kinauZ aus der Stelle, melde Er sich auf der (ir(1 nfyyn r(m H sM.it.. , :V TC wuivptvuuyt, vu WHU Vl vernehmen!" In höchster Angst schlich der Entlarvte davon; Friedrich der Große aber hatte die Lust zum Concert verloren, er winkte ungnädig ab und verließ den Musiksaal. Prinz Heinrich hatte natürlich keine Ahnung von der ganzen Sache. Es kam an'ö Tageslicht, daß Schmolke von dem Kammerlakaien zu dem Aubenstreich angestiftet gewesen war; oeroe wurven lchimpflich aus dem prinzlichen Dienst gejagt und mußten sich ein halbes Jahr lang in der Festung Küstrin der nützlichen Beschäftigung des Steinekarrens widmen. Während sonst die Kapelle wöchcntlich wenigstens einmal, oft auch häufiger nach Sanssouci befohlen wurde, vergingen jetzt sechs Wochen, obne daß der Kapellmeister Ordre erhalten t. ii. v. rt u : ... . i! vuuc, vui iiui jwiuy flu lunccnucn. Der aute Mann war außer sich über diesen Beweis der Ungnade; es war sonnenklar, der Monarch zürnte wegen deö fatalen Vorkommnisses mit dem Contrabassisten. Freilich trug dieser ja keine Schuld an dem AerzecC iAl,W.M V. 3 -M! ni(5. uirci uugucui uiiiu uüs uoiu u an ihm haften, die fatale Geschichte blieb eben unzertrennlich mit seinem Namen verbunden, das ist nun einmal der Lauf der Welt. Die Colleaen betrachteten ihn mit scheelen Äugen, und der Kapellmeister gar f ! . . ICM TaTm.m YsA. 3 . ! UC0 "Uiu wuyu ui ein mal sehr deutlich empfinden. Trabndorff befand sich in äukerst gedrückter Stimmung. Vergebens sagte er sich yunoertmal ielosi, oay er an dem Bubenstreich' SchmolkeS absv' lut unschuldig sei. dak kein vernUnftiger Mensch ihm deswegen übel wollen tonne; ein unhelmllches Bangigkeitsgefühl auälte ihn beständig, trübselig schlich er umher und das ganze Leben erschien ihm grau n Grau. Da klopfte es eines Morgens .an seine Tbür. der Kavellmeisterbote uaZerbrach daS triste Alltagseinerlei mit der frohen Nachricht, van dle ganze Kavelle sick m wohnten Zeit gegen Abend in Sanssouci einzufinden yave. . .Endlich! Hurrah. Viktoria! Der Könia bat veraessen und veraeben!" jubelte der Contrabassist; mit größter Sorgfalt putzte er feinen geileoten Lrummkasten spiegelblank, stasfirte seinen äußeren Menschen galamäßig aus und wanderte yofsnungssroy oem Rendezvouöplatz am Potsdamer Thore zu. Alle Künstler waren hocherfreut darüber, daß die Sonne der königlichen Huld ihnen wieder ausgegangen war, und so wurde denn die Fahrt nach dem Tuökulum deö gekrönten Musenfreundes in heiterster Stimmung zurückgelegt. Vunkt balb sieben Uhr erschien Friedrich im Musiksaale und grüßte die Kunstler ernst, aber Nicht unfreundlich. Er trat zu dem in der Mitte des Saales stehenden kleinen Notenpult, blätterte in den Noten umher und bestimmte das CstUck, welches zuerst gespielt werden sollte. TadelloS wurde die Piece exekutirt. leise Wiegte der König nach dem Takte den Kopf, wie er zu thun pflegte, wenn die Leistungen der Kapelle ihn befriedigten. ' DaS zweite Stück, welches er auswählte, war eine seiner eigenen ComPositionen, in welcher die Flöte die führende Stimme hatte, die übrigen Instrumente hatten nach und nach leise einzufallen. Der König ergriff seine kostbare Clfenbeinflöte, welches Instrument er bekanntlich meisterhaft spielte, probirte einige Läufe und gab dann daS Zeichen zum Beginn. Zart wie ein Hauch durchzitterten die sanften Flötentöne die Luft. daS einschmeichelnde melodiöse Vorspiel war ein Flöten:solo. Kurz nach Beginn des zweiten Theiles, des eigentlichen ThemaS hatten die einzelnen Instrumente nach und nach einzusetzen; gespannt blickten die Künstler in ihre Notenblätter, um den richtigen Moment nicht zu torhhUn (Schluß folgt.) Nur nobel. .Ihr Herr Gemahl ist also Arzt im großen Landesspital?" .Allerdings, aber in seiner Abtheilung sind nur' Patienten auS besseren Kreisen. Unterschied. Ede: .Weißt Du, Lude, welcher Unterschied -zwischen Dir und einem Kameel i??" Lude: .Na, waS, denn für einer?" Ede: .DaS Kameel kann 8 Tage arbeiten, ohne zu kinken und Du kannst 8 Tage trinken, olzne zu arbeiten!" . 1 Biiar im) &njtfcbaa warfe br u, kjr Ammm rf, An, Ira, 4 4m Bwm, TMMo, unw. .ntt. uihrnmotif uinii. wmj laot ar lM , IW. M rooaik. Tu cma d tk wrk ad Mt t km, wkhrotar m u. Itm ibm at rmmif Mralat Bvm t iadar.Urw. Wnbtw yhW . mmfM wvmr J . mm w wk I nmr. J r 11 Ütmm, ÜlflMMTW i , ar. ruiuraakMira imi UKW nd wedarfrl. hrtc'vi Cl3x1

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