Indiana Tribüne, Volume 18, Number 310, Indianapolis, Marion County, 29 July 1895 — Page 2
Zndtana Tribüne. Crschemt Täglich und Sonntagv. ' Die tägliche .Tribune- kostet durch ben Träger 13 SeatS per Joche, dle EonntagS-.TribSne' I Sct8 per Woche. Seide usame 15 Cent ,de U EentZ per Vk,at. Per Post außerhalb bA Udt gelchtckt i Vorausbezahlung V per lZahr. roi 18 Süd Alabama Zitate. Indianapolis, Ind., 29. Juli 1895
DaS engttfcht Wahlversahren. 1 Im Hinblick auf iie jüngst stattgehabten englischen Wahlen erscheint eS wohl am Plütze, eine Darstellung von dem Wahlverfahren selbst zu haben. Der erste Act in einer Wahlcampagne gur - Erwählung eines neuen Parlatnents ist die Proclamation der Koni gin, mit welcher daS Parlament aufgelöst wird. Außer dieser Proclcunation, die noch immer in dem seit JahrHunderten üblichen Stil verfaßt ist, unterzeichnet die Königin noch eine iSchrift, durch welche Neuwahlen angeordnet werden. 'Unmittelbar nach '!der Auflösung des Parlaments werden bereits fertiggestellte Ausschreiben (writs) für die Neuwahlen mit dem großn Siegel versehen (vom Krön ernt, bei Ersatzwahlen erläßt dieselben der Sprecher) im Namen des Lordlanzlers ausgesandt; die für die Provinzen werden durch die Post, die für Lolon durch die Boten des Krönmies bestellt. Die Schreiben für die Grafschaften sind an die HighSheriffs und diejenigen für die Städte an die Mayors oder an die besonders ' ernannten Wahlbeamten gerichtet. Es sind 670 Abgeordnete zu wahlen, von denen 465 -auf England, 103 auf Irland. 72 auf Schottland und 20 auf Wales entfallen. 24Boroughs (Stadtbezirke) und 3 Universitäten dürfen je 2 Abgeordnete zugleich wählen, während die anderen Wahlbezirke je ienen Vertreter haben. London hat 62 Vertreter. Liverpool 9. Birmingham und Glasgow je 7, Manchester 6. Leeds und Sheffield je 5 u. f. w. Die für die diesjährigen Wahlen giltigen Listen enthalten 6.332,454 Wähler, also nur 170.993 mehr als bei den letzten allgemeinen Wahlen. Die Aufstellung der Wahllisten, welche ohne Rücksicht aus etwaige Neuwahlen vom Juli bis Ende des Jahres stattfindet, ist sehr verwickelt und die Parteileitungen geben sich daher die größte Mühe, daß ihre Parteimitglieder eingeschrieben werden. Wahlberechtigt ist jeder englische Bürger, der 21 Jahre alt. kein Peer ist. seit 12 Monaten keine Armenunterstützung erhalten, noch unter Aufsicht des Bankerottgerichtes oder der Polizei steht, entweder eigenen Grundbesitz nachweisen kann oder ein Haus, eine Wohnung, sei es auch nur in einziges Zimmer, gemiethet hat, da unmöblirt einen jährlichen Miethswerth von mindestens 10 Lstr. epräsentirt, oder falls er, in dienendem Verhältniß zu einer anderen Person siehend, ein Haus inne hat, das zwar dem Unternehmer gehört, aber nicht zu gleicher Zeit von diesem bewohnt wird. Auf dem Lande sind wahlberechtigt Inhaber von freeliold Eigenthum iin . Werthe von 40 Shilling und mehr, sowie Pächter. Neun Tage (mit Ausschluß der Sonntage) nach Empfang der Wahlausschreiben müssen die Wahlen in den Boroughs (Stadtbezirken) voll zogen sein, diesmal also zwischen dem 13. und 13. Juli und auf dem Lande Mischen dem 17. und 27. Juli. Sobald der Mayor das Schreiben erhalten hat. muß er sofort oder spätestens orn nächsten Tage ankündigen, daß er ine Wahl veranstalten werde. Diese Ankündigung muß in den Boroughs 2 mal 24 und in den Landbezkrken 3 mal 24 Stunden vor der officiellen Aufstellung der Candidaten (Nomina'iion) erfolgen; welche letztere in den Boroughs spätestens 4 Tage, und in den Landbezirken spätestens 9 Tage ach dem Empfange der Wahlausschreiben stattfinden muß. Die Wahl selbst muß in den Boroughs zwischen dem 5. und 7. und in den Landbezirken zwischen dem 7. und 16. Tage vollzogen werden. Die Nomination, früher ein sehr lebhaftes Geschäft, vollzieht sich jetzt recht ruhig. Jeder eingeschriebene Wähler hat das Recht, von dem Wahlbeamten in den sestgesetzten Stunden zur Nomination Papier zu verlangen und auf demselben einen Candidaten vorzuschlagen, wenn er von zwei ebenfalls in demselben Bezirke eingeschriebenen Wählern unierstützt wird. Doch müssen 8 weitere Wähler schriftlich ihre Zustimmung geben. Nur der Candidat sowie Derjenige, der ihn vorschlägt, sowie Derjenige. der letzteren unterstützt, dürfen der Nomination beiwohnen. Der Candidat hat 'dabei gewisse Kosten zu bestreiten und wenn kein Gegencandidat vorhanden ist, gilt der Borgeschlagen? für gewählt: er macht einen walk over. Das sind in der Regel die ersten Wahlresultate, die bekannt werden, die Zahl dieser Glücklichen ist jetzt aber sehr gering. Für die Wahlkosten sind je nach der Größe des Wahlbezirks gewisse äußerste Grenzen festgesetzt. ' So dürfen z. B. für einen englischen Stadtbezirk von 2000 Wählers 350 Lstr. und 30 Lstr. für je weitere 1000 Wähler nicht überstehen: in einem Landbezirke dürfen diese Summen bis 650 Lstr. bezw.60 Lstr. steigen. Die personlichen Kosten deS Candidaten sind hierin nicht eingeschlossen, txnn dieselben aber mehr als 100 Lstr. betragen, müssen sie von seinem Wahlagenten bezahlt werden, der darüber spätestens nach 35 Tagen unter Eid genaue .Rechnung ablegen muß. Der Wahlagent muß dabei erklaren, daß Niemand, weder ein Club noch eine Gesellschaft etwas gezahlt oder einen Qohn versprochen habe. ES existiren noch andere .beschränkende Bestimmungen, so z. B. in Betreff der AuZwabl von Comite-Räumen. Wahl-
cgenten u. f. w. Gemiethete Wagen dürfen nicht zur Herbeiholung der Wähler benutzt werden, nur freiwillig geliehene. Deshalb sind auf dem Lande die Tories. zu welchen die Wagen besitzenden Gutsherren meist gehören, besser daran als die Liberalen. Die Wahl selbst vollzieht sich in folgender Weise: Nachdem der Wähler den Wahlbeamteu davon überzeugt hat, daß er, der Wähler, in die Liste eingetragen ist und ein Papier mit dem aufgedruckten Namen des einige Tage vorher nominirten Candidaten erhalten hat, begibt er sich an ein Schreibpult in einen abgeschlossenen Raume und macht gegenüber dem Namen des Candidaten, den er wählen will, ein X, wobei er Acht geben muß. daß er kein anderes Zeichen macht, da sonst feine Abstimmung ungültig würde. Der Wähler faltet dann das Papier zusammen, so daß man die officielle Aufschrift fehen kann und steckt selbst das Papier in die Wahlurne. Jede bei der Abstimmung anwesende Person muß Verfchwiegenheit geloben. ffür solche, die nicht lesen und schreiben können, sind einige Erleichterungen getroffen. Der Wahlbeamte hat daS Recht, jede staatlich unterstellte Schule als Wahl, bureau kostenfrei in Anspruch zu nehmen. Wahlberechtigte Arbeiter dürsen vom Arbeitgeber die Erlaubniß erhalten, für einen vernunftigen Zeitraum" die Arbeit zu verlassen, um ihre Stimmen abzugeben (wobei kein Lohnabzug gemacht werden darf), vorausgesetzt, daß die Erlaubniß allen von dem Arbeitgeber äugenblicklich beschäftigten wahlberechtigten Arbeitern ertheilt, keine Schädigung des Geschäfts erfolgt und die Erlaubniß nicht unter der Bedingung gegeben wird, für einen bestimmten Candidaten zu stimmen. Die Wahllocale sind von 8 Uhr Morgens bis 3 Uhr Abends offen. Nach Schluß der Wahl werden die Urnen versiegelt und von allen Unterdistrikten nach einem besonderen Locale gebracht. Dort werden die Zettel erst durcheinander geschüttelt und dann gezahlt. Wer die meisten Stimmen hat, t ist Sieger. Etwaige Beanstandungen der Wähl werden nicht vom Parlament, sondern von zwei Richtern des obersten Gerichtshofes geprüft und entschieden. Unsere Indianer.
Eine ungewöhnlich reiche Fülle überaus interessanter Mittheilungen über die Jndianerbevölkerung unseres Landes enthält ein soeben zur Beröffentlichung gelangter Bericht der BundesRegierung. Derselbe ist keine bloße Aneinanderreihung von Zahlenanga.ben und anderen statistischen Daten, auch daS Ergebniß genauer Studien der Sitten und Gewohnheiten, der religiösen Gebräuche der einzelnen Stämme und viele andere Wissenswerthe Mittheilungen sind dem Werke beigefügt und sind dieselben durch zahlreiche Illustrationen kompetenter Künstler erläutert. Die gesammte Jndianerbevölkerung der Vereinigten Staaten, mit Ausnähme der 32.052 Rothhäute von Alaska, wird auf 243.253 beziffert, von denen 125,719 dem männlichen und 122.534 dem weiblichen Geschlechte angehören. Auf den Reservationen leben 133.417 Indianer, von denen 34,785 von der Bundes-Regierung Rationen erhalten, während die Uebrigen als Farmer, Jäger, Fischer, Pferdezüchter, Hirten u. f. w. ihren Lebensunterhalt erwerben. Als Bürger sind 53.806 Indianer classificirt. die Fünf Civilrsirten Stämme" im Indianer-Territorium,' sowie die mit diesen lebenden Rothhäute belaufen sich auf 50.055 und die Sechs Rationen" von New York zählen 5407 Seelen, so daß sich eine Gesammtzahl von 212,900 Indianern ergibt, welche ih ren Lebensunterhalt selbst erwerben. Die Reservations-Jndianer. welche sich aus 147 Stämmen oder Theilen von Stämmen zusammensetzen, sind über 20 Staaten und Territorien verstreut und haben 73.500.000 AcreS Land, von welchem ein großer Theil aus Wüsteneien besteht, im Gemeinbesitz inne. Die Reservationen liegen in 45 Agenturen, von denen eine jede einem Agenten unterstellt ist, der von dem Präsidenten ernannt wird. Eine jede Agentur hat eine vollständige Civilwalwng mit Clerks, Aerzten, Lehrern, Farmern sowie Handwerkern und beläuft sich die Zahl aller Weißen, die auf den Agenturen beschäftigt sind, auf ca. 3000; einzelne stehen- unter dem Commando von Bundes-Ofsicieren welche TruppendetachementS zur Berfügung haben. Zur Durchführung der Verordnungen und Gesetze dient die aus Rothhäuten gebildete Jndnerpolizei. welche einschließlich der Officiere 770 Mann zählt. Im Staate New Fork gibt es 6044 Indianer, von denen 5309 auf ihren eigenen Reservationen hausen und welche als Ueberbleibsek der Sechs Nationen" ihre eigene, alte StammesOrganisation beibehalten haben, während die Uebrigen 735 über den ganzen Staat zerstreut wohnen und Vollbürge? sind. Diese letztere Zahl vertheilt sich wie folgt: Stadt New York 52, Kings County 62, Queens 30, Chatauqua 24. Chemung 27. Essex 17. Jefferfon 25. LewiS 33, Madifon 84, Monroe 23, Oneida 62, Onondaga 22, St. Lawrence 17, Saratoga 25, Suffolk 50. Warren 42 und de? Rest über andere CountieZ zerstreut. New Jersey hat ,84 civilisirte Indianer. Connecticut 223. Rhode Island 180, Massachusetts 428, Vermont 346 und Pennsnlvanien 1081, welche sämmtlich das .Bürgerrecht haben und Steuern zahlen. Die große Masse der Rothhäute lebt in den westlichen Greyzstaaten und zwar 51.279 in dem Jndia-ner-Territorium, 29.931 in Arizona, 19.858 in Süd-Dakota, 16.624 in Californien. 15,244 in New Mezico, 13,177 in Oklahoma, 11,206 in Montana. 11.131 in WasT-flton und 10..
096 in Minnesota. Abgesehen von Alaska, gibt es unter den Indianern unseres Landes 64 verschiedene Sprachen. Daß die Jndianerstetig abnehmen, erhellt aus einem Vergleich mit den früheren Censusberichten. Im Jahre 1822 schätzte Jebediah Morse die Zahl aller Rothhäute in den Vereinigten Staaten und TexaS (welches damals noch nicht zur Union geHorte, auf 471.417 und nach Ausweis des neuesten Berichts ist diese Zahl beinahe um die Hälste zurückgegangen.
Im Sagus. Rausch. Die vielen Südsee-Jnseln haben auch in der Erfindung berauschender Getränke allerhand besondere Curiositäten aufzuweisen. Eine dieser, der zur Währung gebrachte Saft der Ga-zuS-Pflanze. ist der Außenwelt fast noc, gänzlich unbekannt; er bildet das Lieingsgetränk auf der kleinen, aber ziemlich zahlreich von Malayen bevölkerten Insel Gauptil. 9)och nirgends anders hat man die betreffende Pflanze entdeckt, welche eine Art Cactus ist, im Frühjahr von den Eingeborenen geschnitten und in großen Bowlen mit wuchtigen Steinen zermalmt wird. Der auslaufende hellgraue Saft geht leicht in Gährung Über. Von der Wirkung dieses Trankes sagt neuerdings ein Schiffscapitän: - .Ich bin gewiß, daß er das menschliche System mehr schädigt, als daS Opium eS vermag. Nach einer halben Stunde wird der Trinkende vollkommen starr und liegt wie ein todter Hund da. In diesem Bann bleibt er einen Tag oder länger, und die Eingeborenen sagen, sie lebten während dieser Zeit im Paradies. Der Trank macht die Knochen weich und verzehrt sie mtt der Zeit völlig. Nach zwei Jahren höchstens sterben feire Sklaven in schrecklichen Qualen. Ein meiner Matrosen ist nach einem einzigenTrunk wahnsinnig geworden.Clne Metamorphose. In dem officiellen Polizeibericht be? Stadt München wurde dieser Tage die folgende mysteriöse Geschichte mitgetheilt: .Ende März 1895 suchte eine hiesige, damals in der Bayerstraße wohnhafte Wäscherin mittels Zeitungsannonce unter der Chiffre M. G. für ihr am 27. Januar 1895 hier geborekies Kind .Magdalena G." einen Kost platz bezw. die Annahme deS Mädchens an Kindesstatt. Anfangs. April erhielt die Wäscherin unter der Chiffre L. N. Doktorin" ein Offert, welches bald zu persönlichen! Verhandlungen führte. Die betreffende Dame, angeblich Doktorin" aus Wien, etwa 30 Jahre alt, von mittelgroßer, schlanker Figur, lebhaftem GesichtsauSdruck, gebräunter Gesichtsfarbe mit frischen, rothen Wangen, braunen Augen, schönen, weißen Zähnen, lebhaftem und freiem Benehmen, gab an, sie habe in den hiesigen Krankenhäusern, bezw. in der Frauenklinik zu thun, sie werde demnächst nach Berlin und London reisen; ihr Verehrer sei ein Amerikaner, ihr Bruder ein österreichischer Ossicier, sie selbst sei in einem Institut erzogen worden, sei sehr vermögend. 'Heirathe aber nicht, weil sie sonst 24.000 Gulden herausgeben müsse. Sie wolle, um ihr Vermögen nicht den Verwandten zu hinterlassen, das damals zwei Monate alte Mädchen der Wäscherin adoptiren, die kleine Magdalena bis zum 6. Lebensjahre in eigener Pflege behalten und dann in einem Institut erziehen lassen. Am 26. April Nach mittags 3 Uhr verbrachte die Wäscherin ihr Kind auf Wunsch der Dame in den Bavariapark. Schon auf der Theresienwiese traf sie die Dame in Begleitung eines, Herrn, der sich damit beschäftigte, Kinder zu Photographiren. Die Dame nahm nun das Kind der Wäscherin auf den Arm und ließ zwei photographische Aufnahmen- von sich machen.' (Eine solche Aufnahme besinbet sich bei .der Polizeidirektion in München.) Der Mann, welchen die Dame dutzte und als Doktor" bezeich nete, war 34 bis. 40 Jahre alt, ziemlich groß, von schlanker kräftiger Figur, bartlos, länglichem, mageren Gesicht, blasser Gesichtsfarbe, fein gekleidet und sprach Münchner Dialekt. Am 12. Mai früh fuhr die Dame mit dem, Simbacher Zuge ab. Sie ließ sich durch die Hausfrau der Wäscherin die kleine Magdalena G. zum Centralbahnhof bringen und nahm das Kmd mtt. Zur Verabschiedung hatte sich ein Herr ein gefunden und zwar vermuthlich derselbe Herr, welcher auf der Theresienwiese photographirt hatte. Dieser Herr hatte diesmal zwei Mädchen im Alter von zehn und fünf Jahren bei sich. Die abreisende Dame verabschiedete sich von dem Herrn in zärtlicher Weise und küßte dessen bilde Madcben. Namen und Wohnung hatte die Dame streng geheim gehalten, doch bei der Abreise das Versprechen gegeben, nach acht Tagen Nachrichten über ihre eigene Person, ihre Verhältnisse und den Verbleib des KindeS zu geben." Da seitdem von dem mysteriösen Paare keine Nachricht eingegangen ist' und alle Nachfragen erfolglos geblieben sind, hat die Polizeidirection die offentlichen Aufforderungen erlassen, um den Schleier des Geheimnisses zu lösten. Oegtiarianische Speisehäuser in Berlin. Es gibt jetzt ein Paar Dutzend degetarianische Speisehäuser in Berlin. Langsam aber sicher haben sie sich über die ganze Stadt verbreitet und durch tägliches Annonciren und billige Preise sich nicht nur ein wechselndes Publikum, das durch die Ebbe im Beutel oder durch Neugier herangezogen wird, sondern auch einen Stamm fester Gäste geschaffen, die treu zur Fahne halten. Dasjeuige, was auf den ersten Blick vor Allem auffällt, sobald man ein folches Restaurant betritt, -ist der gänzliche Mangel von Messer und Gabel. Nur der Tbeelöffe! wird' aelcbwunaen.
Dicke Milch und Apselreis, Haserschleim und Pilze, Alles wandert theelöffelweise in den Magen. Vorgreisend sei hier gleich bemerkt, daß eS auch keine Servietten gibt, denn herum 'liegende Stücke dünnen Papiers wird man doch kaum so nennen können. Auf dem Tische steht grobeS Schrotbrod, von dem man sich nach Belieben bedienen darf. Sämmtliches Essen, foweit es nicht kalt servirt ist, wird lauwarm aufgetragen. Es ist das auch ein Gesetz im vegetabilischen Ernährungsgange. Getränke fehlen auf -den Tischen in den meisten Fällen, höchstens daß Jemand zu seinem Grünkohl oder seinen Bohnen ein Mas Buttermilch trinkt. Dann ist :r aber schon kein reiner Vegetarianer nehr und wird von den Andern über Die Schulter angesehen, denn Butternilch stammt ja von der Kuh. Jeden'alls beweist er aber durch diese Zusammensetzung seines Mahles, daß er iber einen ganz vorzüglichen Magen ?ersügt. Wer von uns Carnivoren sollte ihm das Kunststück Grünkohl und J'ittermilch" nachmachen? Andere Getränke, wie Wein. Apfelwein und Bier, sht zwar auch auf der Speisenkarte angegeben, der Vegetarianer ißt aber jedes Gericht nur in feiner eigenen Sauce. Infolge dessen werden die Speisen alle, technisch ausgedrückt, lang gekocht. Unter den Stammgästen selbst sieht man, wie in jedem gewöhnlichen Locale, Magere und Dicke, Blasse . und Rothe, und auch mit der Sanftheit des Wesens war es nichts, denn sie schimpften gerade so auf den Kellner, wie es Fleischesser zu thun pflegen, wenn ihnen ihr Leibgericht nicht schnell genug gebracht wird. Auffallend ist der geringe Besuch so!cher Locale durch Damen; auf hundert männliche Gäste kommt kaum ein weiblicher. Llrbettslostgkelt undrdeits achweis.
Der Bericht über Handel und Industrie" in Kanton Zürich für das Steh? 1894, welcher von der Kaufmann mfchen Gesellschaft soeben herausgegeden wurde, beschäftigt m sich in dem Theil: Gesetzgebung betreffend Handel und Industrie" iv längeren Ausführungen auch mit dem Arbeitsnachweis und dem'Schutz gegen die Folgen der Arbeitslosiakeit. Die gründliche und gewissenhafte Untersuchung geht aus von dem Jnitiativbegehren betres' fend daS Recht auf Arbeit, welches den Anstoß zu der gegenwärtigen Bewegung gegeben habe, und erörtert dann die Ursachen der Arbeitslosigkeit. Die folgende statistische Zusammenstel" kung über den Umfang der Arbeitslosigkeit in Zürich ist zwar nicht vollständig, da sie nicht auf obligatorischen Erhebungen beruht, aber sie gibt doch wenigstens einige Anhaltepunkte, aus denen man sich ein zutreffendes Bild machen kann. Darnach belief sich di Zahl der angemeldeten Arbeitslosen im Winter 189293 auf: 1652. 189394: 885, 189495: 640. Von die. sen Arbeitslosen waren ungefähr zwei Dritttheile verheirarhet und hatten Kinder. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit betrug 1893: 66, 1894: 59 und 1895: 76 Tage. Hierbei fällt sofort die starke Abnahme der Anmeldungen auf, im letzten Winter nicht viel mehr als ein-Drittheil deS ersten. Der Bericht erklärt dies einer, seits, mit dem ungenügenden Reglement im ersten Winter, wo auch Durch reisende angenommen und unterstützt wurden, andererseits mit dem gänzlichen Mangel des Arbeitsnachweises. Es blieben zuletzt alle Diejenigen fort, denen es redlich darum zu thun war, Arbeit zu erhalten. ' Man kann diesen zwei Gründen, welche für die auffällige Abnahme der Anmeldungen in das Feld geführt werden, noch den hinzu fügen, daß die ganze Hilfsaction unzulänglich war. Die Stadt hatte nur 5000 Francs für die Arbeitslosen bewilligt, so daß es unmöglich war, die Armen anders als wie mit einer tägllchen Suppe zu unterstüken. Eine solche Art stößt aber die ordentlichen Arbeiter ab. Das Hauptgewicht wäre also nach dem Verfasser der Studie auf den Arbeitsnachweis zu legen gewesen. Diese Gedanken führt er dann im Allgemeinen weiter auS. Er wendet sich dabei auch ein wenig gegen die Arbeitslosenversicherung, wie sie nach demEntwürfe Professor Adlers in Basel projektirt ist. Dieselbe beruhe auf keiner zuverlässigen Grundlage, sondern auf einer ganz unsichern Probabilitätsrechnung, welche ergibt, daß man wahrwahrscheinlich mit den. Prämien der guten Jahreszeit nebst dem Staatszuschuß für die im Winter nothwendigen Unterstützungen auskommt." Die Anlegung einer ausreichenden Reserve für eigentliche Krisen sei dann aber unmöglich. Sodann, meint der Verfasser, würde eS immer schwierig sein, von den geringeren.weniger gut bezahlten Arbeitern die Versicherungsprämien zu erhalten. Endlich wird noch die Befürchtung ausgesprochen, daß durch Einführung der Arbeitslosenver sicherung die Fälle der Arbeitslosigkeit eher vermehrt werden Insbesondere Würden im Bauhandwerke die italienischen Arbeiter schaarenweise nach der Schweiz gezogen kommen, um dort wahrend deS Winters der Wohlthat der Versicherung theilhastig zu wer den. Auch in der Industrie und im Gewerbe würde eine immer größere Rücksichtslosigkeit bei der Entlassung der Arbeiter vorwalten und deshalb eine Vermehrung des ArbeitslosenproletariateS die .Folge sein. So kommt der Verfasser der Arbeit zu dem Schlüsse, dah die Versicherung gegen die Arbeitslosigkeit nicht in erster Linie anzustreben sei, wohl aber die Errichtung vonArbeitSvermittelungsbureaux. Die vorstehenden Erwägungen laufen kn die folgenden Thesen aus: 1. Der Bund soll Hand bteten zur Errichtung und zweckmäßigen Organisatlon von Arbeitslosenbureaux für Arbeitsnachweis und ArbeitSlofenversicherung in dem. Sinne, daß solche Bureaux sowhl interkantonal von BerufSgenossenscüaften. als territorial
rur einzelne Gemeinden, Kreffe, Veztrke oder Kantone errichtet werden. Ein Bureau braucht flicht nothwendig beide Branchen (Arbeitsnachweis und Arbeitslosenversicherung) zu umfassen. 2. DaS Hauptgewicht ist aus eine tllchtige Organisation des Arbeitsnachweis ses zu legen. Zu diesem Zwecke richtet der Bund die Arbeitslosenbureaux mit den nöthigen Eompetenzen . aus. - An den Kosten des Arbeitsnachweises dergütet der Bund den, Arbeitslosenbureaux 25 Procent. 3. An die-ArbeitS. losenversicherung leistet der Bund einen angemessenen Beitrag. Die Organisation der Versicherung ist Sache der Arbeitslosenbureaux. 4. Der Bund übt durch eine Centralstelle die Controlle über die Arbeitslosenbureaux aus. Damit die Bundesregierung die Arbeitslosenfrage in dieser Weise regeln kann, ist freilich die Aufnahme eines besonderen Verfassungsartikels rn die Bundesverfassung nöjhig also mit einem Worte, das vielgeschmähte Recht auf Arbeit. Indianische Lintftuthsage. Es hat oft einen eignen Reiz, die Wuderkehr mancher religiösen und anderen Ueberlieferungen in den ungeschriebenen: Geschichten und Mytholo,gien der verschiedensten Völker zu verfolgen. Nachstehendes ist eine bei dielen nördlichen, Jndianerstämmen verbreitete Sintfluth - Darstellung (mit Weglassung der mannigfachen örtlichen Färbungen): Der Schöpfer der Welt hatte eS anfangs schwer, Land und Wasser zu ordnen; immer wollte die Erde versinken und sich verlieren.- Endlich band er eine lange, aus Walroß-Haut gedrehte Leine um daS trockene Land herum un? befestigte ih? anderes Ende an einer Ccke des Mondes. Das bewährte sich lange Zeit. Aber schließlich ergrimRte der große Geist so sehr über die Than der Menschen, daß er sein Steinmesser ergriff und dieses Verbindungstau durchhieb. Sofort versank das Land in die See, und bald war nichts mehr stchtbar. als die Spitze eines sehr hohen Berges. Die ganze Menschheit kam in den Wassern um bis auf Zwei, Mann und Weib, welche gerade in einem großen Canoe fischten und glücklich jene Bergspitze erreichten. Dort blieben sie. bis sich der Zorn des Schöpfers gelegt hatte, und er wieder das Land an den Mond band, und von ihnen aus wurde die Erde neu bevölkert.
OoJnranve. Unweit von Marinette, Mich., wurde neulich ein 1000 Pfund schwerer Bär erlegt. Die Geschwindigkeit, mit welcher in vielen Städten die Stahl-roß-Dragoner durch die Straßen jagen, ist in letzterer Zeit so groß geworden, daß sich eine energische Reaction gegen den Unfug bemerkbar zu machen beginnt. Der berühmte Astronom Pros. Varnard - vom Lick-Observato-rium ist ein Autodidakt, welcher nur ganz kurze Zeit eine Schule besucht hat, und der sein hervorragendes Wissen auf dem Gebiete der Astronomie dem Selbststudium verdankt. In Farmington, Me., und in der Umgegend dieses Ortes wurde kürzlich das Phänomen eines Krötenregens bkobachtet. Die Thiere, welche bei einem sogenannten Wolkenbruch niederfielen, hatten die Größe vonKartoffelkäfern. Zwanzig Jahre lang war Frau Jonathan Rowe von South Atkinson, Me.. vollständig blind und jetzt kehrt ihr Augenlicht allmälig wieder. In den Nachmittagsstunden zwischen 2 und 4 Uhr kann sie ziemlich gut sehen, während sie während der übrigen Tagesstunden blind ist. wie zuvor. Die Aerzte können keine Erklärung für diese merkwürdige Erscheinung geben. Nun ist auch dem jüngstgeborenen Töchterlein des Präsidenten Cleveland das Horoskop gestellt und dabei ermittelt worden, daß das Kind unter einem glückverheißenden Stern geboren ist. Dazu hätte es keines sogenannten Astrologen bedurft, denn wer sein Dasein reiche und gesunden Eltern verdankt, wurde unter jeder Constellation zu einem glückverheißenden Leben aeboren. Eine romant.ische Liebesund Heirathsgeschichte wird aus Binghamton, N. Y., gemeldet. Herr Greenville Louis I. Templeton. ein Mitglied des englischen Parlaments, der sich auf emer our ourcy unsern Continent befand, begab sich nach dem Postamt des genannten Ortes, um eine Geldordre in Baar umzusetzen und bei dieser Gelegenheit bekam er Frl. Estella Wessel, die ort als Clerk angestellt war, zu Gesicht. Der Engländer verliebte sich auf den ersten Blick in die jungeSchöne, hielt um ihr: Hand an und .h?irachete ste nach einige Tagen, worauf die Neuvermählten nach Europa absegelten. Herr Templeton ist ein reicher Grundbesitzer in Broadlands, England. . Die deutsche Theatergesellschaft in Newark, N. I., welche seit mehreren Jahren ihr Heim in der dortigen Sängerhalle hatte, wird dieStadt verlassen und nach Buffalo übersiedeln. Als Hauptursache des Wechsels wird die .ungenügende Unterstützung des Publikums angegeben, obwohl der Mangel eines passenden Lokals in der mittleren Stadt auch viel Ursache des mangelnden Erfolges war. Die Direktion des Theaters lag in gewandten Händen, das Personal war stets gut und die Direktion suchte immer tllchtige Kräfte zu engagiren; allein das financielle Resultat war absolut nicht entsprechend und da mußte auch jeder Enthusiasmus für die Kunst erlahmen. Den Direktoren Baureis und L'Hamö ist .das Germania-Theater in Buffalo rentefrei angeboten worden und außerdem soll. ein Garantiefond? für das Unternehmen aufgebracht werden. . . - j ? .
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Vom VuSlarwe. - Das D i e b s n e st Monte Carlo hat schon wieder ein Menschenleben zum Opfer gefordert. Vor einigenTagen entleibte sich dort ein Oestn. reicherNamens Gabriel Müller, welcher m der Spielbank große Geldverluste erlitten hatte. Beim Segeln v e r u n -glückten dieser Tage zwei Söhne des Justizraths Müller aus Berlin auf dem Neu-Ruppiner See. Der ältere, ein Referendar, fand den Tod in den Wellen, während der jüngere, der noch das Gymnasium besucht, gerettet werden konnte. In n ä ch st e r Nähe der spanischen Hauptstadt hatte dieser Tage die Gendarmerie mit einer Einbrecherbande, die schon lange die Gegend unsicher machte, ein förmliches Gefecht zu bestehen, wobei ein Mitglied der Bande erschossen und der Rest gefangen genommen wurde. Die Bande hatte u. a. Teppiche im Werthe von mehreren tausend Duros aus der der königlichen Familie gehörigen Casita del Prado geraubt und beab sichtigte grade auch dem Escorial tnA Besuch abzustatten. Der Professor der orientalischen. Sprachen Geheimrath Stickel in Jena vollendete am 18. Juli sein 90. Lebensjahr. Trotz seiner hohen Jahre hat Stlckel seine Lehrthätigkeit bisher uicht "ausgesetzt und hält auch m diesem Halbjahr, einige Borlesungen. Nach dem vor Kurzem erfolgten Hmscheiden des Professors Neumann ln Königsberg ist Sticke! unseres Wis sens der älteste deutsche Universitäts lehrer. Wohl einzig dürste es dastehen, daß em Akademiker noch als Neunzt ger auf dem Lehrkalender steht. Das berühmte Heide U berger Faß hat einen Rivalen auf der Mustrte-Ausstellung zu Bordeaux gesunden, nämlich eine Weinflasche, die eine Höhe von 133 Fuß hat. Allerdings wurde dieselbe weder aus Glas geblasen noch mit edlem Naß gefüllt, sie ist vielmehr thurmartig construirt und aus einzelnen grünen Glastafeln zusammengesetzt, die durch Blei und Eisenrippenwerk verbunden sind. Die Flasche hat mehrere Etaaen: unten befindet sich ein Weinrestaurant, und es führt eine Treppe bis in den Kork der Flasche, der. wie ein mit Draht gebundener Cham pagnerkork erscheinend, einen 5!wsk bildet, m welchem gleichzettig 35 'er sonen eine entzückende Aussicht über die ganze Ausstellung genießen kon nen. An den Felswänden des Tschamatschkopfes am Eingange in das wildromantischeFimbathal wurde dieser Tage der Horst eines Steinadler-Paa res entdeckt, worauf sich der Förster Abraham Klotz und der Bergführer Fr. Oesterer von oben an langen Stn cken, frei über dem ca. 350 Fuß hohen Abgrund fchwebend, durch emen schau erlichen Felskamm zum Horste hinab ließen und die beiden, gerade , mit Bcrzehrung emes Schneehuhns beschas tigten jungen Adler glücklich als leben de Beute zu den oben hqrrenden Leuten hinaulbrachten. Die alten Adler, auf welche ober dem Horste während der Expedition ein Jager mit gespannter Flinte wartete, wagten sich deden falls mit Rücksicht auf die vielen Leu te) nicht auf Schußweite in die Nähe, dagegen wurden'die jungen Raubvögel, welche die'Größe einer Gans und eine Flügel-Spannweite von 3 Fuß 7 Zoll besitzen, im besten Zustande zu That gebracht, wo sie nun m einer Dachkam mer des Försters Klotz mit Fleischab fällen, Raben und dergleichen gefüttert werden. JnWolshokinRußland macht ein sonderbarer Heirathscandl dat Namens Kaleff viel von sich reden. Er ist einhundertsieben Jahre alt und in der ganzen Umgegend wegen ferner Heirathwuth bekannt. Leider hat der alte Kaleff immer das Mißgeschick, daß er entweder keine Braut findet oder, wenn er einer solchen habhaft geworden ist. ihn kein Pope segnen will. Jungst machte man sich einen kleinen Scherz m'.t ihm, indem man ihm ein Mädchen zuführte, welches angeblich bereit war, aus reiner Liebe' mit dem 107jährigen Jüngling vor den Altar, zu treten. Kaleff war's zufrieden: sie tauschten die Hochzeltsgeschenke, ein Halstuch und einen Halben Silberrubel, und be siegelten den Pakt durch eine ansehnliche Quantität Branntwein. Hierdurch in gehobene Stimmung versetzt, war es dem Alten, sehr gleichgiltig, 'daß sich auch jetzt wieder kein Pope zur Wollziehung der Ceremonie bereit fand, er machte sich vielmehr ungesäumt nach dem ca. 150 englische Meilen entfernten'Saratow auf den Weg, wo ihm eine größere Anzahl Popen zur Berfü gung steht. - im Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen tc, bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str.
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