Indiana Tribüne, Volume 18, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1895 — Page 9

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ezlaae. JmNeiche der Mode. Die ganze Eleganz te: heutigen Mode concentrirt sich auf beil TaillöNZ zu ihrer Decoration werden die lostbarsten ' Perl-Tüs und CttpeZ, Crepes Lisses, gestickte Gazen tk. verwendet, daneben Spienkragen, oder auch Kragen aus contrastirenden Stoffen mit farbigen Relief-Sticle-reien. So z. B. eine hellrofa Crepe de Chine-Nob, an welcher Taille und Aermel mit einer Wolke von gleichfarbigenr Crepe bedeckt sind. Außerdem ziert tln bis zu den schultern reichen der Kragen auZ rosa Atlas die Taille, welcher rrit Stiefmütterchen-AonquetS in natürlichen Farben aus ChenilleSeide bestickt ist, während der Grund mit ganz kleinen weißen Perlen bestreut erscheint. Für weniger elegante Toilesen werden auch besondere Kragen aus geblümten Stössen gearbeitet, in ben reizenden buntbedruckten Äazen, Gauffres, Crepes Lisscs etc., was für junge Mädchen an einfarbigen leichten .Crepon-Kleidern, an rein weißen Piques 'und Aatist-Mnzügen ganz wunderhübsch aussteht. So wie die .schrägen Nähte der Röcke vielfach mit kleinen Spitzenrüschen, leichten schmalen Seidenrüschen oder Passementerien' garnirt werden, so verziert man auch die Nähte in den gekeilten lermelpuffen, welche es bezwecken, daß dietzauptweite an den Aermeln sich nicht mehr um die Schulter, sondern um die El lenbogen gruppirt. Sehr hübsch sind auch die bereits wieder modernen ganz glatten Aermel, welche am SchulterAnsatz mit drei handbreiten PlifseeZ besetzt sind. Ganz neu sind für Straßencostüme ganz glatte, etwas weite Aermel, genau in der Form der 'Herrenärmel. d. h. mit einer Naht. Jedenfalls sind die Tage der Alleinherrschaft ' für die großen Aermel und Übertriebenen Puffen gezählt. In unseren Jll'istrationen ist eine Blousentaille und ein Blousenchemisette dargestellt, an denen auch ein verwöhnter Geschmack Gefallen finden dürfte. Breites, schwarzes Atlasband und ecrufarbene Guipüreeinsätze bilden die Garnitur der eleganten Vlousentaille, Figur 1, aus Hellem, schwarz und lila carrirtein Seidenstoff, die in Verbindung mit einem schwarzen Atlasrock besonders fein und hübsch wirkt. Den vorderen Schluß der leicht bauschig fallenden Blouse tecki an dem kleinen Latz eine Rüsche auZ Seidenstoff, die unter einer großen Bandschleife verschwindet, von her aus sich ein Ml! Spitze überdecktes Bandende bis zu dem seitwärts mit einer Schleife vttzierten Gürtel fortsetzt. Gleiche Bandenden sind an beiden Seiten über die Achseln nach hinten geführt und treffen, eine Spitze bildend, auf dem RUckentheil aneinander. C:n faltiger Stehkragen, sowie halblange, leicht geraffte 'Aermel vervollständigen die Blouse. Zur Vervollständigung von offenen Paletots, Jäckchen und Jackentaillen sehr geeignet' erscheint das elegante, hinten zu schließende Vlousenchemisett. Es besteht aus Vorder-, Seiten- und Rückentyeilen von leichter, goldgelber Seide und ist vorn m'.t gleichfarbiger, wie ersichtlich Puffen bildend, eingekräuster Seidengaze bekleidet. Ueber die Neihfalt legen sich einen Zoll WH?, weißseidene Guipureeinsätze, die je zweimal mit goldgelbem Babyband durchzogen und abwechselnd in regelmäßigen Entfernungen mit kleinen Schleifchen von gleichem Band geschmückt sind. Der zwei Zoll breite Stehkragen aus Seidenstoff ist mit puffig eingekrauster Gaze überdeck! und mit Einsatz und Band verziert.

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jyJSse. 'tta V x Sehr hübsch wirkt das Costüm au? lila Vareqe. das vorn aus dein mit einem hellen Vandgürtel abschließenden Rock eine Verzierung von drei nach oben schmaler werdenden Streifen aus gestickter Gaze zeigt. Gleicher Stoff überdeckt die aus lila Taffet gearbeitete Taille, der außerdem vorn und hinten fe gleicher Weise eingekrauste Theile von Barege ausliegen, die theils je in der Achselnaht, theils unter dem Stehkraaen aus aefaltetem Seitenband enden. Die halblangen Bauschärmel aus Barege sind mit pltsfirten Gazefnsuren begrenzt. i.S" w&m. tc w Figur 4 stellt einen Hut mit Band und Blumenschmuck, sowie Spitzenkra gen für junge Damen dar. Der kleide same Hut aus goldgelbem Phantasiegeflecht hat eine breite, mehrmals gebogene Krempe und ist mit Nelkentuffs, sowie 5 Zoll breitem, schwarzem AtlaZband garnirt. Letzteres umgibt, dicht gefaltet, den Hutkopf und bildet an beiden Seiten je vier hochstehende Enden, die durch einen Knoten zusammengehalten werden. Vorn auf der Krempe schmückt den Hut ein großer voller Tuff goldgelber, an beiden Sei ten je ein kleineres Bouquet schwarzer Nelken, während hinten an beiden Seiten innen an der Krempe, je eine schwarze Atlasschleife, sowie ein Tuff gelber Nelken befestigt ist. Den großen Kragen aus gelber zackiger Guipürespitze ziert am Außenrande eine Zoll breite eingelräuste Tüllspitze von gleicher Farbe. Ein- Eapothut aus Strohgeflecht, auch für ältere Damen geeignet, sowie einen Kragen aus Perlpassementerie veranschaulicht die letzte Abbildung. An diesem originellen Eapothut aus elfenbeinfarbenem, Strohgeflecht zeigt sich die mehr und mehr von der Mode angestrebte Form des hohen Kopfes, den hier eine vorn 2. an den Seiten etwa Zoll breite Krempe begrenzt. Breites lila Sammetband, aus welchem auch die Bindebänder gefertigt sind, umgibt, leicht gefaltet, den Hutkopf und ist an der linken Seite in eine Schleife geordnet, in welcher gelbe und lila Levkoienblllthen und -Blätter, die der Natur so täuschend nachgeahmt sind, daß ihnen nur der Duft fehlt, befestigt sind. Die rechte Seite schmückt ein zierliches Arrangement von feiner gelblicher Tüllspitze, die sich harmonisch mit den rothvioletien Tönen der Blumen und des Sammetbandes verbindet und durch kleine Brillantnadeln gehalten, sich leicht und graziös gegen den Hutkopf legt. Von großer Eleganz ist der aus Perlen und vielfach geschliffenen JeUsteinen gebildete Kragen, der ganz dazu angethan ist, eine einfache Toilette zu beleben und eine elegante noch reicher zu gestalten. De? Kragen, der vorn und hinten je einen kleinen spitzen. Ausschnitt bildet, besteht aus Blattfiguren und Ranken von feinen schwarten Perlen, die mit geschliffenen Jettsteinen verziert sind. Die 5als,rliche Schatzkammer in Wien. Die in ihrer Art einzige Samm lung kostbarer und historch denkwürdiger Kunstarbeiten, welche sich seit drei Jahrhunderten unter- dem Namen der Schatzkammer des Kai-

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seryaulkL" xi ;oex wiener Hosburg befindet, ist, nachdem sie feit längerer

Zeit für das Publikum geschlossen war, in den Naumen, wohin sie übertragen wurde, und In ihrer neuen Zusammenstellung wieder eröffnet worden. Die Schatzkammer befindet sich im ersten Stockwerke jenes neuen Tractes. welcher an Stelle des alten Burgtheaters im Hofe der SommerReitschule erbaut worden ist. Sie umfaßt fünf Räume, von denen der letzte sich in dem anstoßenden alten Tract des Schweizerhoses t befindet und schon früher zur Schatzkammer gehörte. Gegen früher ist der Inhalt der Schatzkammer wesentlich eingeschränkt worden, indem alle Gegenstände, welche ausschließlich künstlerische Bedeutung hatten, so namentlich die Prunkgefaße von Edelmetall, die kostbare Sammlung von Gefäßen aus Bergcrystall. und anderen Halbedelsteinen, die Bijouterien und KunstUhren, ausgeschieden und in das neue Kunsthistorche Hofmuseum übertragen worden sind, wo sie mehrere Säle des Hochparterres füllen. Zurückgeblieben sind in der Schatzkam mer zunächst jene berühmten Denkmale, durch welche die Wiener Schatzkammer hauptsächlich ihre historische Bedeutung erhalhn hat die alte deutsche Kaiserkrone nebst Krönung?insignien. Kleinodien und Reliquien des römischen Reiches deutscher Nation. ferner die Hoheitszeichen und Kleinodien des Hauses HabsburgLothringen, darunter die eigentliche österreichische Kaiserkrone, ferner der Prioatschmuck des Kaiserhauses, die alten Heroldsmäntel für die Herolde 'aller Länder, die im Lause der Zeiten zum Besitze des Hauses Habsburg gehörten, und endlich eine Relye denkwürdiger histor scher Gegenstände, unter denen besonders jene aus dem Besitze Napoleons dcö Ersten sehr bemerkenswerth sind. Die alten Kasten aus der Zeit Maria Theresia's wurden beibehalten und renovirt, wobei die prachtvoll eingelegte Arbeit und der zierliche Schmuck mit Muschelornamenten und Blumenguirlanden in der U'Vprüngltchen ?chon üeit wieder bervortrat. Ueber dem Kasten sieht man die vergoldeten ein köpfigen Adler mit dem Namenszug Maria Theresia's und der Jahreszahl 1741 im Brustschilde. Uebereinstim mend mit diesen musterailtiqen Ar beiten der Altwiener Kunsttischlere! wurden die zur Ergänzung nothwen digen neuen THUrrahmen und Wand vertäflungen hergestellt. In dem kleinen Eintrittszimmer sieht man Abbildungen der ungarischen ZZrönungs-Jnsignjen und des in Klosterneuburg aufbewahrten öfter xcichi schen Herzogshutes, sowie die alten Futterale der Neichsinsignien, Lederarbeiten des fünfzehnten und seckZttbnten ' Jahrhunderts. Dann gelangt man in den dreifenstrigen Hauptfaak, wo die Krönungs-Jnstg-nien und Kleinodien der Kaiser deZ alten deutschen Reiches aufgestellt sind. In kwer Vitrine erblickt man die achteckige deutsche Kaiserkrone mit Emailbildern an den acht Flächen, darüber der Bügel mit dem großen Kreuz. Alles mit Perlenschmuck und großen Edelsteinen besetzt. Daneben befindet sich der goldene Reichsapfel über den beiden Sceptern, deren eines ursprünglich ein Weihwedel war, ser ner der angebliche Säbel Karl'S des Großen, das Schwert des heiligen Mauritius, das noch gegenwärtig bei den Eröffnungen des österreichischen Reichsrathes und des ungarischen Reichstages dem Kaiser vom Oberhofmarfchall vorgetragen, wird, und das kaiserliche Ceremonienschwert, womit nach den Krönungen der Rit terschlag ertheilt wurde. In den Wandkasten sieht man die gleich Kirchengewändern! zugeschnittenenKrönungsgewänder ausgebreitet, den Krönungsmantel mit großen in Gold und Perlen eingestickten symbolischen Thierfiguren ein Prachtwerk sara cenischer Künstler, m Jahre 1133 in Palermo angefertigt, ferner die Alba aus weißem Seidentaffet mit Perlen und Goldstickereien auf rothem PurPurstreisen, eine Dalmatica von dunkel blauviolettem Purpurstoff, eine zweite Dalmatica aus orientalischem Purpurcendel mit eingestickten Reichsadlern, endlich die Gürtel, die roth seidenen Strümpfe, die mit Perlen besetzten Schuhe und die Handschuhe, die den Kaisern bei den Krönungen angelegt wurden. Eine zweite Vitrine enthält die Reliquien des alten deutschen Reiches in kostbaren Fassungen und Umrahmungen die Spitze der Lanze des heiligen Mauritius mit dem 'eingefügten Nagel vom Kreuze Ehristi. das mit Edelsteinen bedeckte Reichskreuz, welches als Behälter für ein gleichfalls ausgestelltes Stück vom Kreuze Ehristi diente, ein 'Span von der Krippe Christi, die Stücke vom heiligen Tischtuch und vom heiligen Schürztuch, Ringe von den Kettender Apostel Petrus. Paulus und Johannes, ein Armbein der heiligen Jo Hanna und ein Zahn Johannes des Täufers Alles deutlich und genau sichtbar. In einer Vitrine am Fenster kann man die colossale Achatschüssel aus dem Vrautschatz Marias von Burgund das größte Stück dieser Art bewundern, und in zwei Wandkasten sieht man die Wappenröcke der kaiserlich deutschen Herolde. Prachtstücke plastischer Stickerei aus dem 17. Jahrhundert. In der Mitte des anstoßenden kleineu Raumes thront in einer Vitrine in hw leuchtenden Pracht die österrekchische Kaiserkrone, welche Rudolph der Zweite im Jahre 1L02 anfertigen ließ und die zu den herrlichsten Werken der Goldschmiedekunst der deutschen Renaissance gebort, daneben das Scepter und der Reichsapfel und

darunter auf Sammt ausgebreitet

zahlreiche Kreuze und Ketten des goldenen Vließes, des. Stephans-, Leopolds und Maria-Theresia-Or-dens in Email und Brillanten, darunter mehrere, welche Maria-Theresia getragen hatte. In den Kasten an den Wänden befinden sich Schwerter und Säbel, darunter der ungarische Säbel, mit dem Maria-,Theresia bei ihrer Krönung .zu Preßburg am 2o. Juni 1741 umgürtet war, das österreichlscke Erbpanier aus rothseidenem Damast mit den eingestickten Wappen verschiedene Herolds- und Ceremonienstäbc und der rothsämmtene schwer mit Gold bestickte Mantel, den Kaiser Ferdinand bei seiner Krönung als König von Ungarn 1830 getragen hat. Der nächste Raum birgt ln einer großen Vitrine die diamantene Krone, welche für Kaiserin Elisabeth bei ihrer Krönung als Königin von Ungarn 1867 angefertigt worden ist und die einen Werth von mehr als anderthalb Millionen Gulden hat, und die kostbaren Diademe und Schmuckgarnituren,, welche die Krise rin bei Festen und Feierlichkeiten zu tragen pflegte, darunter die Smaragdgarnitur mit Diadem, die Perlenaarnitur. da2i Brillantdiadem mit dem frankfurter Solitär" vom reinst:n Wass:r. 44 5-3 Karat schwer. Kt2 Wrrn-.T.-l?ir VrTfa MDtrfr w V V ' -i V p ' M V V IM' Theresia bei ihrer Vermählung als Geschenk von ihrer Schiviegermutter erhalten hatte, -die Rubinengrnitur und endlich den berühmten Florentiner Diamanten, den viertgrößten der Welt im Gewichte von 133$ Karat, den Karl der Kühne von Burgund 1476 bei Gransan verloren hat und der nach vielen Irrfahrten aus dem Besitz der Mediceer in jenen des Hauses Lothringen gelangt ist. Die Wandkasten enthalten Schmucksachen und Orden sowie die ziemlich theatralischen Krönungs-Jnsiznien und Gewänder Napoleons deS Ersten, als König von Italien. Im letzten Raume ist die silberne und vergoldete Wiege des Königs von Rom ausgestellt ein Geschenk der Stadt Paris und ein Prachtwerk der französischen jEmpire-Kunst. Dann reihen sich in Wandkasten zahlreich: gestickte Heroldsmäntel, einige mit prachtvoller Stickerei, und den Abschluß bildet gleichsam als ein Deckmantel der Vergangenheit aller irdischer Pracht und Herrlichkeit ein kunstvoll gearbeiteter Schrein, an dessen Vorderwand sich in einem Tabernakel ein Elfenbein-Erucifix befindet, während das Innere -dle Schlüssel der Särge birgt, in denen in der Gruft bei den Capuzinern die verstorbenen Mitglieder des KaiserHauses ruhen. spuren uralter Cultur. Merkwürdige Ruinen sind in Cambodja gefunden worden; namentlich scheint die! Landschaft Kompong-Svay eines der merkwürdigsten Gebiete jene) alten Eulturlandes zu sein, daK aus den Zeiten vergangener Herrlichkeit Lichts bewahrt hat, als idiefe tief den Wäldern verborgenen, Trümmer. Nie zuvor hat ein Europäer sie gesehen und auch die Eingeborenen wissen nichts von ihnen, was sich daraus tx klärt, hab 'die Sigwesen, die Cambodja wiederholt bekriegt haben, di Bevölke, rung dieser Grenzgebiete wegführten, eine schon aus dem alten Testament U kannte Sitte der Asiaten. Die dann eingewanderte neue Bevölkerung kannte die alte Landesreligion nicht und. so fielen deren schnell von üppiger Vegetation überwucherte Heiligthümer bald der Vergessenheit anheim. Um so gro ßer gerade das Staunen der Eingeborenen, alS die Europäer diefe Ruinen im Dickicht des Waldes, wenige Meilen von den nächsten Dörfern entfernt, aufdeckten. So fand der französische Resident von Eambodja Adh6mar Lc clörö, am Ufer des FlüßchenS EilM6 inmitten eines Urwaldes, durch den die Azt den Weg bahnen mußte, elf aus Ziegeln gebaute Tbürme auf, die unten viereckig, oben rund waren, ferner einen anz viereckigen von 50 Fuß Höhe, sowie mehrere verfallene Mauern, Reste einer Umfriedigung. Diese thurmarhigen ZierratMauten? haben vier steinerne Pforten, drei blinde und eine wirkliche, die prächtig mit Bildwerk ausgestattet sind. Jede ist von zwei aufrecht stehenden Löwen bewacht und jede der blinden Pforten ist mit zwei geschickt gearbeiteten achteckigen Säulen, Monolithen von 10 Fuß Höhe, geschmückt, während am wirklichen Eingang solche von Bronze standen, die aber vom Feinde geraubt wurden. Besondere Beachtung verdient der an bekannte vorgeschichtliche Bauten tn Europa erinnernde Kuppelbau, der diese Thürme überdacht. Auf 13 bis 16 Fuß beginnt ihr Inneres sich zu verengern, indem die Steinreihen übereinander vortreten und derart allmälig ein sehr hohes Gewölbe bilden. Auf der Außenwand dieser Bauten sind Terracottareliefs mit der Darstellung von Betenden angebracht. Frau Carnot hat der Akademie der moralischen und politischen Wissenschaften in Paris die Summen überwiesen, die fünme Car-not-Stiftung eingegangen waren und die eine jährliche Rente von 11.000 Francs abwerfen. Diese 11.000 Frcs. der Stiftung sollen alljährlich am 24. Juni, dem Todestage des ehemaligen Präsidenten, in Summen von je 200 Franc 55 Arbeiterwittwen mit zahlreichen Kindern zukommen. Die Akademie allein ist beauftragt, alle auf diese Stiftung bezüglichui Gesuche zu prüfen und zu klassificiren. Frau Carnot behält sich vor. dieser Stifwng noch weitere Summen zukommen i lassen.

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