Indiana Tribüne, Volume 18, Number 308, Indianapolis, Marion County, 27 July 1895 — Page 1

o 1 n f IKt rir W riT WA MAst AA v W V V W y y w v Office: Zlo 18 Süd Alabama Qtrasze. Indianapolis, Zndiana. Samstag, öen 27. Juli 1895. Jahrgang 18 No. 308

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Indianapolis Liederkranz.

Grosze Excursion nach Sonntag, den S8. Juli. bkabrt Vtoxa. 8 Uhr. Rückfahrt Und 8 Uhr. Preis für die Nundsahrt 81.25. iader unter 12 Jahren die Hälfte. Alle die an der Tr?ursion Theil khme. haben freien Zutritt t dem dort von dem Gesanavere, Uoncordia in afayrlte und dem tederrranz ge meinschaftllch veranuattrten saaioien. Conzert. T-nj. Vrlkssvlele. DleJndlanapolis Kickte Artillerie wird im Lger bleiben und Sonntag, den 28. Juli '93, Nachmittags 4 Uhr, ein Schau - Exercitium geben. Für genü'.ente Beförderung auf der StM&cnbalin it gesorgt. Wildwood Park. Meridian, FaU 5vitt Jütnoi Str. Tlie Teinplc Cpcra Co. MASCOT.während de ReSeS de : Wo e. Sitze 25c und 33c. Nrhz,.-!, 3ic die Nord Illinois Strahenbalzn. Die Zusckauer sii.d uver lad). Sorftnj bet Rege oder Sonnen chein. taiik, K Itaty t GUcago Eisenbahn. OXOX 3& I NIE, lat eine dir delicM.tt Dollar Exettssionon 7 ach Cedar Lake (Alonon Park) and Shclby, am Sonnia?, den 4. August abgehen. Dn Zug verläßt den Bahnh.-f um 7:00 Vorm. und Masslchusett Aoe. um 7:10 Vorm., und zurück von Cedar Lake um 7.0) Abend. Gelegenheit über sieben Stunden Um Ver gnügen, Bsotfahren, F schen, Tarzen ic. zu vidmen Erfrischung-n sind am Platze zu haben. $1 Tickets einen Dollar $1 Zu haben in Urnen Station, Massachusetts Ave. und No.2 Wist Whingtoa Straße, Ecke Meridian. G e o. W. H a Y l e r, D. P. A. Spicken Ste Selb nach der alten Heimath durch AMERICAN EXPRESS Cos Geldanweisungen. r Dieselben sind absolut sicher und sind in jeder Oiftce der meriran. Ex,rek Ca.. zahlbar in Deutschland, ja folgenden niedrigen aten zu baten. i uS S- 5Eentk BiSju k 40-15 UentS 10 8 . r2o-io . $30-12 . , 5t , . IUO-30 , Warum nach dem Markt gehen, wenn Sie in ciias. Aisenbrcys Metzger - Laden, No. 25 Virginia Av,., dai beste Fleisch m Marktvreisen bekommen können, lle Sorten selbst gemachte Wurst. Tel. 982. Bestellungen werden prompt aögeuefert. Die feinste selbst sabrizirte Knackwurst u. ervelatlvnrst und als besondere Svenalttat eine hochfeine (eber-wurst bei chiiist.feijciiter, 579 ZNndlson zövo. Georg e Herrmann jvftay KeiHenbeftatteV, Office : 26 Süd Delawarestr. e tllle : 120, 122, 124, 126, 128 Ost Pearlstr. Telephon II. Offen Tag und Nacht. Blumen und Bouquets für Cornrnencernents. Blumen werden überall hin gut und sicher verschickt und Bestellungen per Telegraph überall hin in Amerika und Europa ausze führt. Bertermann Bros. 3742 Mass. Ave. Tel. 840. Ecke Penn. St Wash. Str. Tel. 1044

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Lditorielles.

New Jorker Zeitungen sind tagtäglich überfüllt mit Einsendungen über daö Urtheil gegen Maria Barberi. Das Interesse für ihr Schicksal ist im Wachsen und eine starke Bewegung, ihre Begnadigung zu veranlassen, ist im Gange. Wie kürzlich gemeldet, hat die Gewerkschaft der gensterglaöbläser beschlössen, die Aufnahmegebuhr auf 5500 festzusetzen und Ausländer nur aufzunehmen, wenn sie fünf Jahre rm Lande sind, daS Bürgerrecht erworben haben und während der letzten fünf Jahre vor ihrem Aufnahmegefuch in keinem Glaöhause gearbeitet haben. Dazu bemerkt die N. 9. Volkszeitung sehr richtig : Ein so eztremer Beschluß kann nur p i -1! 4einer verzweifelten iiucrnon 4 cm springen. Er dokumentirt die Thatsache, daß der Verband sich seiner Pofition nicht mehr sicher fühlt. Die großkapitalistische Entwickelung hat bereits innerhalb der Reihen der orgamsirten Glasbläser ein solches MißVerhältniß zwischen den vorhandenen Arbeitsgelegenheiten und den ArbeitSräf)n geschaffen, daß eS dem Verbanti unmöglich wird, allen seinen Mitgliedern ausreichende Beschaftigung zu sichern. Damit wird eS auch immer schwerer, die Reihen der Organisation zusammen zu halten. Daß unter solchen Umständen jeder Zuwachs von Arbeitskräften die Schwierigkeit der Sttuahon vermehr!, ist zweifellos. Aber die Glasbläser sind in ihrer Verlegenheit auf die denkbar stupideste Maßregel versallen. 3nd:m sie die Einwanderer von ihrer Organisation ausschließen, zwingen sie dieelben zur Scabarbeit, bilden sie eine Reservearmee von Feinden der Organisation. Wenn die Fabrikanten daraus sinnen, sich der lästigen Einmischung" deö VerbandcS zu entledigen, o hat ihnen der Verband in der bestmöglichen Weise in die Hänce gearbeitet." Solch einfältige Maßregeln kommen davon, daß die Leute noch lmmer nicht einsehen, daß die Macht und der Einfluß der Gewerkschaften im Schwinden sind. O Die Bewegung für SilberfreiPrägung ist ein Beweis, daß der Druck der Verhältnisse sich auch in anderen als Arbeiterkreisen sühlbar macht und sie entspringt der Unwissenheit über die Ursachen deö Druckes. Der kleine Farmer hat schwer zu kämpfen und zu arbeiten, um sich durchzubringen. Daß er unter ähnlichen Verbältnissen leidet wie der kleme Handwerker und der kleine Geschäftsmann unter der Konkurrenz mit den großen, das sieht er nicht. Er weiß sich die Ursachen seiner Lage nicht zu erklären, und weil es ihm immer an Geld fehlt, ist eS nicht schwer, ihm ein zureden, daß eS überhaupt nicht genug Geld giebt. Der kleine Geschäftsmann begreift wohl eher den Druck der Konkurrenz, aber wenn das Geschäft schlecht geht und er kein Geld einnimmt, redet auch er sich gerne ein, daS komme von dem Mangel an Geld überhaupt. Sie übersehen beide, daß die Kon zentration der Kapitalien zwar lang sam aber mit unheimlicher Sicherheit vorwärts geht, daß die Zeit der kleinen Transaktionen mit großen Profiten vorbei ist, daß große Prosite nur noch in monopolistischen Betrieben möglich find, daß dagegen die großen TranS akllonen bei geringer Prositrate immer mehr zur.Regel werden. Mit anderen Worten, der Großbetrieb entwickelt sich immer mehr, und in dem Maße, wie er sich entwickelt, derdräigt er den Klein betrieb. Dagegen kann keine Aenderung de Geldwährung schützen. Dagegen kann überhaupt nichts schützen. Diese Kon zentration ist durch die Einführung deS Maschinenbetriebes zu einer unabveiSbaren Nothwendigkeit geworden, und sie wird in ihrer Entwicklung VerHältnisse schaffen,. welche absolut unerträglich werden. Wenn eS einmal so weit sein wird, dann wird es den Leuten wohl klar werden, waS zu geschehen hat. So lange die Verhältnisse noch einigermaßen erträglich sind, geben sich mit allem möglichen HokuöpokuS, wie Tarissrage, Geldsrage u. s. w. ab.

Irtthlllllchichlen.

Inland. WetlerauSsichten. Bewölkt, gelegentlich Regen heute rt r i m rrr n. 7 1 17 tag. Gestrige Temperatur : Maxii'iacn: ,aones melier am onnmum 88 Grad, Minimum 63 Grad. SchisselS Wassertemperatur 82Grad. Exkonsul Waller'S Fall. Washington. 26. Juli. Man erfährt jetzt, daß die französische Regierung auf daS ihr durch den Botschafter EustiS vorgelegte Ersuchen um abschriftlich Mittheilung, der Akten deö Kriegsgerichts, welches Ezkonsul Waller zu 20 Jahren Hast verurtheilt hat, abschlägig geantwortet hat. Diese Weigerung fällt in Washington um o mehr auf, als daS fragliche Ersuchen durchaus kein ungewöhnliches ist. und eine Einsicht der Akten für daS Departement das einzige Mittel bildet, sich von der Recht- und OrdnungS Mäßigkeit des ganzen Vers hrenS zu überzeugen. Das Ersuchen ist deshalb wiederholt worden, und Herr EustiS hat berichtet, daß auch dieses zweite Schriftstück den ranzösifchen Behörden überreicht worden ist. Aber eine Antwort ist bis etzt nicht ertheilt worden, obgleich die verstrichene Frist dazu vollkommen auSgereicht hätte. Man glaubt daraus chließen zu dürfen, daß die französiche Regierung sich der Situation jetzt bewußt wird, und wenn sie auch nicht geneigt ist, ihren Standpunkt zu andern, doch jedenfalls Bedenken trägt, eine zweite Weigerung folgen zu lassen. Man vermuthet, daß Frankreichs Ablehnung auf dem Wunsche beruht, gewisse Mittheilungen in den abgeangenen Briefen Wallerö nicht an die Oessentlichkeit gelangen zu lassen. Um o mehr, als in den letzten Tagen Waler'sche Briefe ersehen lassen, daß er in bei fraglichen Schreiben an seine Frau von Schändthaten gesprochen, hatte, welche die Franzosen gegen eingeborene Frauen in Tamatave verübt haben, und welche ein übles Licht auf die französichen Militärbehörden in MadagaScar werfen. Sollte eine zweite Ablehnung erfolgen, so steht jedenfalls eine dritte peremptorischere Forderung zu erwarea, welche aber schwerlich in Abwesenheit deS Sekretärs Olney ergehen wird Cholera in Japan. San Francisco, Cal , 26. Juli. Die Cholera wüthet in Japan und aus fast jeder Provinz deö kleinen Reiches werden zahlreiche Todesfälle gemeldet, welche die Seuche gefordert hat. Die Offiziere und Passagiere deS Dampfers City of Peking" erzählen, daß auf den Straßen aller Hafenstädte, die der Dampfer angelaufen hat, Todte zu finden sind, die an der Cholera gestorben sind. Vom AuS bruch der Seuche bis zu dem Tage, an dem der Dampfer Jokohama verließ, waren bereits 1183 Todesfälle gemeldet worden. Die Krankheit wurde durch die vom Kriegsschauplatz auö China und Korea zurückkehrenden Soldaten eingeschleppt, und wo immer ein Regiment heim kehrte und ausgelöst wurde, brach die Cholera auS und verbreitete sich mit solcher Schnelligkeit, daß die Aerzte deS betreffenden DistrictS nicht im Stande waren, ihrem Wüthen Ein halt zu thun. Eine militärische Oua rantäne wurde deshalb eingerichtet und alle ilurückkehrenden Regimenter so lange unter Beobachtung gehalten, bis alle Spuren der Seuche unter der Mannschaft verschwunden waren. Trotz dieser Vorsichtsmaßregeln und der vereinten Anstrengungen der Quarantänebeamten und Aerzte herrscht die Seuche doch. Täglich werden 50 bis 100 TodeSfälle an der Cholera gemeldet und viele Menschen ste,ben noch, ohne daß ihr Tod oder dessen Ursache den Behörden gemeldet wird. IM Die ausstand! schenBannockIndianer. Washington, 26. Zuli. In-dianer-Agent Teter hat auS gort Hall, Jdaho, dem Commissar Browning ge meldet, daß die Indianer auf die ihnen durch Polizisten zugegangene Auf sie.forderung sich positiv geweigert habe, auf ihre Reservation zurückzukehren. Er bittet, die BundeStruppen begleiten

zu dürfen und hat diese Erlaubniß er

halten. Washington, 26 Juli. AuS dem Hauptquartier deS Generals CopPinger in Omaha ist dem Kriegödepartement gemeldet worden, daß die vier, sfitnrt Kr nnn h Q 8nhft'(rre?)t slt wmj mf v . r . V. V wu mm v v w ... i cm . ffl.C . .. (tA.t uicnt unicr zriajoc vaacc uu Robinson, voraussichtlich in Market Lake, Jdaho, 120 Meilen vom Schauplatz der Jndianer-Unruhen, in Jack son Hole am Samstag Morgen 8 Uhr eintreffen werden. General Coppinger wird um dieselbe Zeit loA sein. Denver. Col . 26. 3uli. Ein hiesige Blatt erhielt von seinem Cor respondenten in Market Lake, Jdaho, folgende Mittheilung : M. 3. GraY. L M. Tart und Senator Hamer auS Illinois sowie T. R. Hamer auS St. Anthony unternahmen am M'ttwoch Morgen eine Angeltour nach Jackson Hole. Sie kamen heute zurück und berichteten, daß in Jackson Hole Männer, Frauen und Kinder umgebracht worden sind. Ein heute zurückgekehrter Courier, der bis Teton Basin kam, welches jetzt der am meisten bedrohte Punkt ist, berichtet, daß Rauch von starkem Feuer heute meilenweit südlich von Grand Titon in der Richtung aus Jackson Hole zu bemerken war. Man bezweiselt nicht, daß die Rothhäute alle Gebäude am Morgen in Vrand gesteckt haben und ihr Werk auf dieser Seite von der Teton Range fortsetzen werden. Zweihundert Ute-Jndianer sollen sich Anfang? der Woche den Indianern im Hoback Basin angeschlossen haber. Kleine Abtheilungen Lemhiö zogen tag. heran über den Conant Trail,'was sie seit 1891'nicht gewagt haben. Omaha, Neb, 26. Juli. Im Hauptquartier de? Union Pacisic läuft heute Abend 8 Uhr 30 die Mittheilung vom Superintendenten der Gesellschaft in Prcatello, Jdaho, ein. daß nach Meldung dcö Agenten im Market Lake in Jackson Hole sämmtliche Ansiedler nebst ihrem Vieh von' den Indianern ermordet und ihre Häuser in Brand gesteckt worden sind. Der Agent erklärt diese Mittheilung für ganz zuverlässig Der Ertrag der Binnenst e u e r. Washington, D. C., 26. Iui,. Der Commissär für Binnensteuern, Herr Miller, hat seinen präliminären . oau:cocncgi uoer oas m,l oem sv. Junl endlgende Rechnungöiahr emge-

reicht. Danach betragen die Einnah- ti wäre dies e-ne Ehrenschuld deö Lanmen aus allen Quellen $147,24&,977, btit m Bemerkungen deS Ministers

eme Abnahme von $3,922,471 gegen das vorhergehende Rechnungsjahr. D,e Äusgaven oes Bureaus beltefen sich nach Abzug ver umme von $10,391, welche für Zuckerprämien ausgezahlt worden ist, auf ungefähr $4,057,861. m.,. v.. 01 ,.i Der genaue Betrag der Ausgaben kann erst festgestellt werden, wenn alle Berichte der Steuereinnehmer eingelaufen sein werden. Die Durch-l führung des Einkommensteuer-GesetzeS kostete $88,789 und die Einnahmen auf Grund desselben, welche jedoch zurückgezahlt werden müssen, beliefen sich auf $77,130. vt lnnaymei, oerlyenen na, nacy rs EI t . tt m r dem Bericht auf folgende Weise: Destillitte Spiritussen $85,259,252, gegen $79,862.627 im vorhergehenden Jahre; Tabak 28 617 898 oeotn 5q 801 . Tabak $28 617.898, gegen $29 80t - 902; gegohrene Getränke $31,414,783, gegen $31,630,617;Oleomargarine$1, 723,479, gegen $1,409,211: verschie-

dene Quellen (Opium, Spielkarten nsoittion uoer voiizacyen zu icci, t n iist9a n.. cri am wurde dieser Tage m ein VarietytheaUI; A $ '?i 'n 8e9en $551,483 Um fo. Drei

"U" vuut''l'r.clen ramen ,ozgende Ertrage ; Erster Distrikt von ZllinoiS $7.601.193; fünfter Distrikt von Illinois $13,407.108; achter Distriet von Jlli- .. - r . not $9.067,430; fünfter Dlstnct von enlucry ,iv,l7,993; erster Distrikt von Mlssoun $7,388.495; dritter Di- ' strict von New Aork 7sisi. ster

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, ' ' 1 " vw..,. tt(iv)ÜUt, " Ausland. Die Stimmung gegen Koburger. Berlin, 26. Juli. Mit dem größten Interesse sieht alle Welt der Entwickelung der Dinge in Bulgarien v ÄiÄ Lü l "D- ' " r r o D an dem größten Manne Bulgariens, inur u. u uj liuiuiu iii junii. iirnuiiiirii dem unglücklichen Lande und vielleicht auch Euros bsingen ? beschäftigt auch

hier noch die Gemüther auf'S Lebhaf

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teste. - Die Vossische Zeitung", welche vom ersten Augenblick an eine sehr entschiedene Stellung in dieser Frage eingenommen hat, ist der Anficht, daß der famose Koburger einfach kurzer stjnh ltirn Tfmbp KZ,,,! irff Q H . j r M V . t.. s-rti. ir : . fl. .:ti t ... . . rc . vuic. ic iqreiol acuic ; viu ropa muß, wenn eS ihm ernstlich um die Erhaltung deö Friedens zu thun ist, den Karlsbader Sprudel. Fürsten" und die ganze bulgarische Regierung zwingen, abzudanken." Daß dem Fürsten, wenn er seine persönliche Feigheit wirklich einmal überwinden und Anqefichls dessen, daß die ganze mühsam begründete Dynastie auf dem Spiele stellt, sich entschließen wollte, die heilenden Quellen Karlsöadö zu verlassen und in sein" Land zurückzukehren, ein sehr warmer," vielleicht gar heißer" Empfang bevo'steht, daran wagt heute wohl kaum Jemand zu zweifeln, und der Fürst" sehr wahrscheinlich am allerwenigsten. Auch die Familie der Fürstin, der jungen Mutter der Dynast e," scheint dieser Ansicht zu se n. DaS geht wenigstenö daraus hervor, daß die Herzogliche Linie Parma deö Hauses Bour-bon-Anjou, deren Haupt der Herzog Robert von Parma, der Vater der Gemahlin deS KoburgerS, 'ist, in den letzten Tagen einen Familienrath abgehalten hat, in welchem beschlossen wurde, Fürst Ferdinand müsse entweder abdanken, oder allein noch Sofia zurückkehren. Man darf mit Recht darauf gespannt sein, wofür der Fürst sich entscheiden wird. Der Senat von Hawaiiweigert sich, für die Prinzessin Kaiulani zu sorgen. Honolulu, 18. Juli.. Die Prinzesfin Kaiulani wird ihre Pension nicht erhalten. Dies wurde in der Senats fitzung am 11. Juli entschieden. Als die Angelegenheit zur Sprache kam der Prinzessin eine Pension von tz10(0 aussktzen, sprach Herr McCandleß dageen und erklärte, die Summe würde nur dazu benützt werden, die Agitation für den Zturz der Repubik zu unterstützen. Dabei stützte er sich auf die Aeuße runaen KaZulani'S und ihreS Vormun eS, welche sich oft für die Wiederauf richtuna der Monarchie auSaesvrocken hätten. Die Minister Hatch und Smith traten eifrig für die Bewillzna der Pension ein und erklärten. Smith werden dahin gedeutet, dadie gefangene Königin bald wieder in Freiheit gesedt werden wird. - Miethe. Miethe pünktlich einzuziehen und Ur ? orbnunsl3 ,U kalten. machen wir zum speziellen Geschäft, A. Metzger Agentur, Odd Fellow Hall, zweiter Stock. (Allerlei. nfittfifliier a m V U a k l I " ' I- " - Sund beainnen dem südlichen Hall ornien in der Versendung von Obst nach dem Osten energische Concurrenz zu beleiten. Der Versandt von Erdbeeren sowie Kirschen war er olgreich und letzt Pflaumen an die Neihe kom- ' Das Recordersgericht zu Pendeleton, Or., welchem auch die Ju .1 ac . or tt . r. jr ... staubige Brüöer waren von einem Säscher als Landstreicher verhaftet und demKadi vorgeführt worden,um in der üblichen Weise verdonnert zu werden. ?IC Verhafteten bestritten energisch. dem unabhängigen und souveranenOrbtn bct Ritter von der Landstraße anzuaehören. und behaupteten. Akrobaten ZU sem und sich aus dem Wege nach ".'. , . . 1... t.C W. . einer yenaa oarien iaoi ociinocn, rog rc . -1 i-.i.. u..ni.n dauptunqen! bes ttleevlatles, worauf 1 1 . n r 1 m . oic Ärel iiai erooien. vroyen iurer Kunstfertigkeit abzulegen. Stühle und Tische wurden nunmehr aus dem Ge rlchtSzlmmer entfernt. Die Angenagten legten Tricots an uno gaben eme regeu rechte Vorstellung. Alle Anwesenden. der Richter nicht ausgeschlossen, amilsirten sich aus das Beste und zollten den Leistungen der fahrenden Gesellen w c t ri or r tt iii . ju. u1amVma. ken frei und lieb den Hut herumgehen. am imen Äehrpfennrg für die Artisten zu sammeln. Erfreut zogen die Letzte ren schließlich weiter ihre Strahl

' Im Proceß der Erben der Graf'a Ciyry. der Nachkommen des Herzogs Karl von Braunschweig, gegen die Stadt Genf, entschied der Cas. sationshof gegen die letztere, die nun t mn großen Theil des Vermächtnisses !. . .:! emirrt -. iui jc;uuuc vvll einigem ütiuionen aus zuzahlen hat. AniünasterNeit treten wieder viele Deutsche in die holländisch. , indisck WrmtP ?n 1nS iVn m?ftnW . I 7 - -.....v vi unv nivu iiiiiiiiti P w V foisl? erne, welcher ihrer Militärpflicht in Deutschland Genüae eleistet haben. Im letztverflossenen Monat würben tm Ganzen 125 Mann anze. worden; darunter waren 74 Niederländer, 34 Deutsche. 9 Belgier. 4 Schweizer. 3 Luxemburger und 1 Oesterreicher. Verschiedene deutsche Officiere. welche infolge des Hannover--schen Spielerprocesses ihren Abschied nehmen mußten und vor längerer Z?lt als Gemeine in die indische Armee ein traten, sind theilweise zu Corporälen und Unterofficieren befördert worden. Ihre Verführer haben ihre Operat!onsbasis nach Rolland verleat und zwar nach Amsterdam, von wo aus sie i)it Beziehungen mit 'deutschen Geldb:durstlgen weiter unterhalten. Hiesiges. Ein Bäckerdutzend christlicher Jünglinge hatte sich gestern Abend in der S. M. C. A. Halle eingestellt, um einen Zweigverein der Good Citizenö' League zu bilden, so daß man eS nicht zu einer Organisation brachte. Nichtsdestoweniger hat man große Rosinen im Sack und will das ganze County dem Temperenzlager zuführen. Angeblich sollen in Wahne Tp., BridgePort, Ben DaviS, Flackville und Maywood schon Vereine bestehen. Arbeiter, welche die Geleise der Union Eisenbahn in West JndianapoliS in Ordnung brachten, fanden gestern 13 Stücke Giani" Pulver, welche daö Geleise entlang gelegt und durch Zündschnüre verbunden waren. Wie lange sich dieselben schon dort befanden, läßt sich natürlich schwer feststellen, und es ist möglich, daß diese!bcn während des großen EisenbahnKreikS gelegt wurden. Die GeheimPolizisten der Bahngesellschaft werden sich alle Mühe geben die Thäter in ErEhrung zu bringen. DaS Finanzkomite des StadtrathS hatte gestern Abend zwei Geldforderungen in Berathung. Die eine ging von den Parkkommissären au?, welche eine einmalige Bewilligung von $10,000 verlangen, wofür der Park bet der Taubstummenanstalt und der Garsield Park verschönert werden und Streifen längs dem Pogue Run in Anlagen verwandelt werden sollen Die zweite Forderung ($1800) war für Bezahlung der Reparaturen an mise rabel ausgeführten Abzugökanalver bindungen an der O. Washington Str. DaS Komite nahm sich sür seine Ent scheldung in beiden Fällen Zeit bis Mittwoch Abend.. Ich war durch schwere Arbeit vollständig herunter gerissen. Ich nahm Hood s Sarsaparma und ich suhle mich wie neu. Mein Mann nimmt eS mit guter Wirkung. Frau Emma Woliver, Box 104, Haughville, 3nd. Hood'S Pillen kuriren alle Leber. leiden. Die Belt und die Union Ei senbahngesellschaften von hier waren gestern vor der Staatö-Steuerrevi fionöbehörde, um womöglich eine billi gere Einschätzung zu erlangen. Die Vertreter der Belt schätzten den Werth der Bahn aus $700,000, höchstens $724,000, während die Einschätzung letztes Jahr $2,409,925 betrug. Den Werth der Union schätzte der Vertreter auf höchstens $1,165,736 und den Ge sammtwerth der beiden Bahnen auf höchstens $2,100,000. County. Anwalt A. V. Brovn zeigte, daß die Belt mindestens $3,529,825 werth sei und sie sollte so abgeschätzt werden. Ven Lerty ver Union schabte er nach deren Einnahmen auf $12,500, 000. Die Michiaan Central wünschte eine Herabsetzung ihrer Einschätzung, da sie letztes 3abr nicht so viel wie früher verdiente. Die Vandalia ver langte ebenfallt eine niedrigere Einschätzung wegen ft'auer Geschäfte. Eben sa die Chicago & Calumet, die Lake Thore & Michigan Southern. Die Steuerbehörde wird den Eisenbahne noch einmal Gelegenheit geben. Ein Wendungen zu machen, nachdem die tznschäung bekannt gemacht wurde.

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